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Noch bis Sonntag Petition für eine Eissporthalle

Der Dachauer Jugendrat sammelt online Unterstützerstimmen
, Dachau

Der Dachauer Jugendrat sammelt Stimmen für die Errichtung einer Eissporthalle. Insgesamt hat die Online-Petition seit Sonntag 917 Unterstützer gefunden, darunter 524 aus der Stadt Dachau. Diese Stimmen sind wesentlich. Mindestens 740 Stimmen von Dachauer Bürgern müssen eingehen, damit die Petition etwas bewirken kann, sagt Jugendratssprecher Berkay Kengeroglu.

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Anstelle der renovierungsbedürftigen städtischen Kunsteisbahn in Dachau Süd möchte der ESV Woodpeckers mit Hilfe des Bayerischen Landessportverbandes, des Deutschen Behindertensportbundes und der Volksbank Dachau eine neue Halle errichten - an der Wallbergstraße in Augustenfeld. Dafür gibt es derzeit im Stadtrat keine Mehrheit. Die Grünen etwa fürchten das finanzielle Risiko. Der Jugendrat möchte verhindern, dass für eine neue Eislauffläche beim ASV in Dachau Süd Bannwald abgeholzt wird. Der größte Sportverein erhielte mehr Platz, wenn die Eislauffläche umzieht. Der Standort an der Wallbergstraße ist gut erreichbar und nahe am Schulzentrum. Am Dienstag, 2. April, wird im Bau- und Planungsausschuss erneut über das Bauprojekt verhandelt. Zuvor wird es auf Antrag des CSU-Fraktionsvorsitzenden Florian Schiller eine Ortsbegehung am ASV geben. Schiller erhofft sich davon mehr Klarheit über den Umfang des Gebäudes und die Eingriffe in den Wald.

Sowohl CSU als auch Grüne sehen die Bäume dort, auch wenn sie als Bannwald gelten, als wenig schützenswert an. Bessere könnten an anderer Stelle neu gepflanzt werden. Deutlich gegen die Rodung spricht sich der Ortsvorsitzende des Bundes Naturschutz, Peter Heller, aus. "Der Bannwald darf nicht angefasst werden", sagte dieser auf der Mitgliederversammlung des BN-Ortsvereins. Die Petition ist unter dem Schlagwort "Stadtwald bleibt" auf openpetition.de zu finden.

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