Leben und Gesellschaft

Sprache
:„Sondervermögen“ ist Unwort des Jahres

Der Gebrauch des Begriffs in der öffentlichen Kommunikation verdecke, was mit ihm eigentlich gemeint sei – nämlich die Aufnahme von Schulden, so das Urteil der Jury.

Glosse
:Das Streiflicht

Im neuen Jahr möchten viele ihr Leben neu ausgestalten. Oder das Leben anderer. Das kann böse ausgehen, wie ein Beispiel aus England zeigt.

SZ Plus

Crocs
:Vom Hausschuh zum Mode-Statement

Balenciaga hat es getan, auch die Chipsfirma Pringles: Sie haben Crocs designt, weil sie von einem Hype profitieren wollten. Jetzt zieht Coca-Cola mit einem eigenen Gummischuh nach.

Von Jerrit Schloßer

Liebe
:Warum manche Fernbeziehungen scheitern – und andere nicht

Was passiert mit der Liebe, wenn Pärchen 1000 Kilometer voneinander entfernt leben? Drei junge Frauen aus München erzählen.

SZ PlusVon Carla Toenneßen

Fahrrad im Winter
:Wie sich Kommunen auf Winterradler vorbereiten

Immer mehr Menschen fahren auch bei Eis und Glätte Fahrrad. Städte und Gemeinden haben begonnen, sich darauf einzustellen. Das klappt mancherorts gut, andere tun sich schwer, die Wege sicher zu machen.

Von Claudia Henzler

SZ MagazinArbeitswelt
:Löst Coaching Probleme oder schafft es sie erst?

Wer ständig Krach mit dem Chef oder den Kollegen hat, der geht mittlerweile lieber zum individuellen Coach als zum Betriebsrat. Die Coaching-Industrie freut’s - doch wirklich hilfreich ist das in vielen Fällen nicht.

SZ PlusVon Jonas Junack

Japan
:„Es ist immer noch im Tiefenbewusstsein der Japaner, dass Männer besser sind“

In Sachen Frauenrechte belegt Japan Platz 118, zwischen Angola und Bhutan. Das hat sich auch nicht geändert, seit mit Sanae Takaichi zum ersten Mal eine Frau Premierministerin ist. Über die Altertümlichkeit eines sonst so modernen Landes.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Kampf gegen den Frost
:„Eingemummelt wie im Iglu“ auf der Suche nach Wärme

Wie bewältigen Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben oder unter freiem Himmel arbeiten müssen die klirrende Kälte? Auf dem Viktualienmarkt schließen einige Händler ihren Stand, dagegen ist der Andrang bei der Obdachlosenhilfe St. Bonifaz groß – nicht nur jetzt.

Von Andrea Schlaier

Obdachlosigkeit im Winter
:„Draußen auf der Straße stirbst du“

Eine Million Menschen sind wohnungslos in Deutschland. Viele kämpfen gegen den Schnee an, versuchen zu überleben und finden Schutz in Winternotprogrammen. Paul, 20, aus Hamburg ist einer von ihnen.

SZ PlusVon Paulina Würminghausen

Wohnungslosigkeit
:Was bedeutet der Winter für Obdachlose?

Trotz der massiven Kälte nehmen nicht alle Betroffenen die zahlreich bestehenden Hilfsangebote an. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zu Besuch in der Wärmestube in Nürnberg.

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez

Aktuelles Lexikon
:Obdachlosigkeit

Ein Zustand, den die Bundesregierung mittelfristig beseitigen will – der aber in diesem harten Winter lebensgefährlich ist

SZ PlusVon Joachim Käppner

Glosse
:Das Streiflicht

Zu den neuen Königsdisziplinen zählt neuerdings das Eisbaden. Wer diesen Sport noch nicht kennt, sollte ihn dringend als Seelentraining in Erwägung ziehen.

SZ Plus

Trendsport
:Selbst der Fußball muss Padel weichen

Die noch relativ junge Sportart wird in und um München immer beliebter. Ständig entstehen neue Plätze, die so überrannt sind, dass sogar draußen gespielt wird. Und nun kommt auch noch Pickleball.

Von Thomas Becker

Kältewelle in Bayern
:Volle Arztpraxen, überfüllte Wärmestuben: Die Kehrseite des Bilderbuchwinters

Bayern erlebt einen weißen, kalten Winter. Was viele freut, bringt aber auch Probleme mit sich: Andrang bei den Ärzten, Glätte-Unfälle und besonders viele Menschen, die vor den eisigen Temperaturen Schutz in Wärmestuben suchen.

Von Nina von Hardenberg

Kolumne „Schön doof“
:Ich habe da ein Störgefühl

Über die seltsame Karriere eines Satzes, den vor allem konfliktscheue Menschen vorbringen.

Kolumne von Mareen Linnartz

Deutscher Alltag
:Die Vermummung der Welt

Seltsame Männer mit Gesichtsmasken treiben nicht nur in Superheldenfilmen ihr Unwesen. Im Jahr 2026 verbreiten sie namenlosen Schrecken – in der Realität.

SZ PlusKolumne von Kurt Kister

Psychologie
:Das Märchen von der Gleichheit

Keine Gesellschaft kann wirklich gerecht sein, auch wenn das viele gerne hätten. Denn es geht nicht nur um die Verteilung von Vermögen, sondern auch um Status und Prestige.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

US-Satiriker Trevor Noah
:„Manchmal mache ich mir ohne Grund große Sorgen, plötzlich pleite zu sein“

Trevor Noah zählt zu den bekanntesten Satirikern der USA – seine Trump-Parodien sind legendär. Im Interview erzählt er von seiner Kindheit im Apartheid-Staat Südafrika, seiner Berufung als Comedian und dem Vorteil, ein Außenseiter zu sein.

SZ PlusInterview von Julia Rothhaas

SZ MagazinKinderbuchillustrationen
:„Die Bilder kommen wie von allein“

Pettersson und Findus, Mama Muh – Sven Nordqvist hat einige der schönsten Kinderbuchfiguren gezeichnet. Ein Gespräch über Monstermaschinen, die Sehnsucht nach dem einfachen Leben auf dem Land in Schweden und darüber, warum er keine weiteren Pettersson-Geschichten mehr erfinden kann.

SZ PlusVon Alex Rühle

SZ MagazinStiftung Warentest
:Stiftung Warentest, die Ur-Influencer

60 Jahre gibt es die Mutter aller Produkttests schon. Unser Autor ist mit den Urteilen der Stiftung Warentest aufgewachsen. Zum Jubiläum hat er nachgesehen, was die Hefte eigentlich über Fortschritt, Niedergang und die deutsche Konsumentenseele aussagen.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Drohnen
:Da fliegt doch was!

Einst waren sie technische Spielereien, jetzt blicken viele mit Angst auf Drohnen. Wer aber nutzt sie eigentlich? Zu Besuch in einem Drohnenflugkurs.

SZ PlusVon Max Fluder

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Tanzen kennt keine Behinderung

Die Scheu vor Menschen mit einer Behinderung ist manchmal groß, wohl weil sie im Alltag kaum sichtbar sind. Das müsste nicht so sein. Es gibt Möglichkeiten, in Kontakt zu kommen.

SZ PlusKolumne von Imaan Huseen Dinnle

Internet
:Was bringt ein Social-Media-Verbot für Jugendliche?

Frankreichs Plan, Kindern den Zugang zu sozialen Medien zu versperren, wird auch die Diskussion in Deutschland befeuern. Experten warnen davor, auf einfache Lösungen zu setzen.

SZ PlusVon Lilith Volkert

Frankreich
:Warum Macron Kindern das Handy wegnehmen will

Frankreich führt wohl bald ein Handyverbot an Schulen ein – und unter 15 -Jährige sollen gar keine sozialen Medien mehr nutzen dürfen. Der Präsident hat es eilig damit, doch das Vorhaben ist schwer umzusetzen.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Sprache von Bekennerschreiben
:Von Zorro eins auf die Glocke

RAF, Vulkangruppe oder Gruppe Vulkan: Der Ton linksradikaler Bekennerschreiben wie nach dem Anschlag in Berlin erinnert an die legendären Satiriker von „Monty Python“. Ganz lustig. Und todernst.

SZ PlusVon Peter Richter

Glosse: Das Streiflicht
:Mal den Kopf frei kriegen: Eine Tennisrunde in dunkler Stunde

In der Politik gibt es Momente, da man sich entspannen muss. Welcher Zeitpunkt nicht ganz der richtige ist, muss gerade Berlins Regierender Bürgermeister erfahren.

SZ Plus

Rat vom Familientrio
:Soll ich meine Kinder tracken?

Eine Mutter würde gerne immer wissen, wo ihre Töchter sind, und schlägt vor, dass sie sich gegenseitig tracken. Der Älteren ist es egal, die Jüngere ist strikt dagegen. Das Familientrio weiß Rat.

SZ PlusVon Nora Imlau, Jacinta Nandi und Herbert Renz-Polster

MeinungHauck & Bauer
:Heute vor 19 Jahren

Am 9. Januar 2007 stellte Steve Jobs der Weltöffentlichkeit das erste iPhone vor.

Jeden Dienstag
:Neuer Mittagstisch für Senioren in Gernlinden

Unter dem Motto „Gemeinsam essen und ratschen“ findet jeden Dienstag ein günstiges und geselliges Mittagessen im Wohn- und Pflegezentrum am Gut in Gernlinden statt.

Glosse
:Das Streiflicht

Die Mogelpackung ist der Paria der Konsumgesellschaft. Dabei hat sie oft mehr zu bieten, als ihr Name verspricht.

SZ Plus

Wehrdienstverweigerung
:Ich möchte nicht zur Bundeswehr. Wie kann ich den Kriegsdienst verweigern?

Junge Männer könnten zum Wehrdienst verpflichtet werden, wenn es nicht genug Freiwillige gibt. Oder sie verweigern. Pfarrer Martin Tontsch berät seit Jahren dazu – und weiß, warum „Ich bin gegen Krieg“ als Argument nicht ausreicht.

SZ PlusInterview von Marcel Laskus

Frauen im Hip-Hop
:„Dass ich Typen mal aufs Maul haue, die sich übergriffig verhalten, lasse ich gern so stehen“

Seit den Loveparades der Neunziger hat kein so stumpf daherballernder Pop-Trend ein so immenses Analysebedürfnis ausgelöst: Ein paar Begegnungen mit den Protagonistinnen des Genres „Fotzenrap“.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Seniorentreff in Unterschleißheim
:Ein gemeinsames Wohnzimmer gegen die Einsamkeit

Das Seniorenbegegnungszentrum der Arbeiterwohlfahrt in Unterschleißheim hat einen Raum eingerichtet, in dem sich ältere Menschen ganz zwanglos treffen können. Leiterin Janina Manus hat dafür extra ihr Büro geräumt.

Von Bernhard Lohr

Glosse
:Das Streiflicht

Die Menschen haben so viele Ufos gesichtet wie nie. Immer mehr verstehen eben, dass die Welt dringend höherer Mächte bedarf.

SZ Plus

Ernährung
:Nestlé ruft Babynahrung zurück

Der Nahrungsmittelkonzern hat einen Rückruf von mehr als 800 Säuglingsnahrungsprodukten eingeleitet. Betroffen sind mehrere Länder in Europa.

Kunstpädagogik
:„Kinder und alte Menschen werden bei der Digitalisierung meist vergessen“

Malen mit dem Computer: Professorin Anja Mohr will mit der Software ArtEater Kindern, Senioren und Menschen mit Behinderungen zu mehr Medienkompetenz verhelfen. Warum das vor allem bei Senioren verblüffend schnell klappt.

SZ PlusVon Martina Scherf

SZ MagazinGesundheit
:Warum man zwischen 45 und 55 so schnell altert

Der Mensch altert in Schüben, vor allem in der Lebensmitte. Liegt das am Stress oder einem noch unbekannten genetischen Schalter? Forscher Ron Jachimowicz über das Geheimnis uralter Grönlandwale, die Junghalte-Tricks seiner Frau und die Frage, warum Menschen, die jung aussehen, oft alt werden.

SZ PlusInterview von Nina Himmer

SZ MagazinGesundheit
:Warum das Unbequeme oft gesünder ist

Kalte Duschen, Treppen statt Aufzug, barfuß über gefrorenes Gras: Unser Autor hat sich einen Monat lang kleinen Zumutungen ausgesetzt. Ein Arzt erklärt ihm, warum wir mehr Unbequemlichkeit brauchen, um wirklich gesund zu leben.

SZ PlusVon Marc Baumann

Psychologie
:Diskriminiert? Ich nicht, die anderen!

Viele Frauen erleben ihren Alltag als weniger diskriminierend, als sie ihn bei anderen vermuten. Dies befeuert die Debatten um die Geschlechtergerechtigkeit.

Von Sebastian Herrmann

MeinungMenschheit
:Im Vorsorgen ist unser Gehirn ganz schlecht

Die Gegenwart wiegt im Kopf immer mehr als die Zukunft. Also heute noch ein Muffin und morgen noch eine Flugreise – trotz besseren Wissens um die Gesundheit und den Zustand des Planeten. Zum Glück kann er aber auch anders. Im Prinzip jedenfalls.

SZ PlusGastkommentar von Maren Urner

Sachbuch über Fettfeindlichkeit
:Es geht schon in der Schule los

Die Moralphilosophin Kate Manne hat ein furioses Buch über strukturelle Feindlichkeit der Gesellschaft gegenüber mehrgewichtigen Menschen geschrieben.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Kältebus?

Fahrzeug, das hilft, damit Obdachlose im Winter nicht dauerhaft frieren müssen. In Berlin zuletzt mehrfach Ziel von Attacken.

Von Joachim Käppner

Glosse
:Das Streiflicht

Der Kanzler warnt vor ihnen, und tatsächlich ist gerade der Jahresbeginn von ihrem Geist beseelt. Aber können die Schwarzmaler wirklich das Bild der Zukunft gestalten?

SZ Plus

SZ-Serie: Die machen Mut
:„Würzen wir diese fade Untergangssuppe doch mal mit ein bisschen Optimismus“

Deutsche Bahn, Klimakrise, Inflation – überall nur schlechte Nachrichten. Doch der Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens ist überzeugt: Die Menschheit hat mehr Lösungen als Probleme. Warum Zuversicht keine naive Weltflucht ist, sondern die einzige vernünftige Antwort auf unsere Zeit.

SZ PlusVon Claudia Koestler

Deutscher Alltag
:Wann sind wir?

Das Jahr 2026 wird mancherorts Verspätung haben, weil das vorausfahrende Jahr 2025 noch nicht angekommen sein wird. Ein Rückblick mit Zukunft.

SZ PlusVon Kurt Kister

MeinungHauck & Bauer
:Heute vor 238 Jahren

Am 2. Januar 1788 erschien Adolph Knigges Ratgeber „Über den Umgang mit Menschen“.

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Wir spenden, aber bitte mit Beleg

Wenn in Deutschland an Bedürftige gespendet wird, handelt es sich meist um eine Mischung aus Mitgefühl und Buchhaltung. Warum das viel Gutes über dieses Land und seine Menschen sagt.

SZ PlusKolumne von Mohamad Alkhalaf

Junge Familien
:Wenn Babys und Kleinkinder ohne Worte sprechen

Sie winken, deuten, zeigen – und sagen mehr, als viele ahnen: Mit Zwergensprache lernen Babys und Kleinkinder, sich mitzuteilen. Zwei Frauen aus dem Landkreis Starnberg machen vor, wie das klappt.

SZ PlusVon Patrizia Steipe

Glosse
:Das Streiflicht

Wer gut durch das Jahr kommen will, braucht eine Allzweckwaffe. Es gibt eine, die alle anderen in den Schatten stellt.

SZ Plus

MeinungNeues Jahr
:Entscheidet euch – für Freundlichkeit

Hektik. Lärm. Menschen gestresst überall. Wie das Leben besser wird? Indem man seine eigene Haltung ändert. Erstaunlich, was dann passiert.

SZ PlusKommentar von Sara Maria Behbehani

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