Meinung

MeinungCannabis-Legalisierung
:Der Murks geht in die richtige Richtung

Nun also dürfen die Deutschen nach Herzenslust kiffen. Und das ist gut so, auch wenn das vom Bundestag verabschiedete Gesetz wahrlich unperfekt ist. Denn es profitieren auch jene, die gar nicht kiffen wollen.

Kommentar von Angelika Slavik

MeinungKatholische Kirche
:Klar und deutlich gegen die AfD

Völkischer Nationalismus ist mit dem christlichen Gottes- und Menschenbild unvereinbar. Das schreiben die katholischen deutschen Bischöfe. Sie sind sich einig wie selten. Endlich.

Kommentar von Annette Zoch

SZ PlusMeinungIsrael
:Bibi und seine besonderen Prioritäten

Ein Waffenstillstand mit der Hamas wäre verhandelbar, aber er käme dem israelischen Premier nicht gelegen. Benjamin Netanjahu verfolgt ein ganz anderes Ziel.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusMeinungEuropäische Union
:Die Brandmauer gleicht eher einem Zaun, der sich beliebig umsetzen lässt

EVP-Chef Manfred Weber setzt als Vorsitzender der größten Fraktion auf die integrative Kraft seiner konservativen Parteienfamilie nach rechts. Das birgt Risiken.

Kommentar von Jan Diesteldorf

SZ PlusMeinungKoalition
:Lieber mit Merz?

Die Sehnsucht nach einem Ende der Ampel und nach vorzeitiger Neuwahl ist verständlich. Aber das Risiko ist groß, dass es danach genauso anstrengend wird. Oder noch anstrengender.

Kommentar von Detlef Esslinger

Karikaturen

Murschetz
:Tuchels Trainerbank

Kittihawk
:Taurus-Schnecke

Pismestrovic
:Tesla und die Schildkröte

Wurster
:Trauerbekundungen unter Strafe

Gastkommentare

SZ PlusMeinungSicherheitspolitik
:Ihr seid im Krieg und wollt es nicht wahrhaben

Die Deutschen haben wie so viele andere Europäer nicht verstanden, was eigentlich seit zwei Jahren los ist. Wenn ihre Politiker es ihnen nur endlich klarmachen würden.

Gastkommentar von Timothy Garton Ash

SZ PlusMeinungExtremismus
:Die AfD hat Tiktok kapiert und erobert

Wie es der Partei und ihren Influencern gelungen ist, politisch Unzufriedene abzuholen, um sie zu radikalisieren - und was nun dringend nötig ist.

Gastkommentar von Özgür Özvatan

Kolumnen

SZ PlusMeinungEuropa
:Am Beispiel des Krautwickels

Aus der Ferne liebt und respektiert es sich leicht. Aber aus der Nähe? Warum Missgunst gerade da gedeiht, wo man meint, sich zu kennen. Und was das mit osteuropäischer Küchenkultur zu tun hat.

Kolumne von Karl-Markus Gauss

SZ PlusMeinungSicherheitspolitik
:Eine unmoralische Idee

Nach zwei Jahren russischen Kriegs gegen die Ukraine sieht der Westen derzeit panisch und schwach aus. Mit Putin zu verhandeln, erscheint grundfalsch und ist unmöglich. Nachdenken muss die Politik darüber dennoch.

Kolumne von Heribert Prantl

Weitere Artikel

Geschichtsbild
:Kiffen in Deutschland, 1970

Der Freistaat Bayern ist heute für Cannabis-Fans nicht gerade das Bundesland der Wahl, sondern für durchsuchungsfreudige Polizeibeamte bekannt. Das dürfte sich auch mit der heute beschlossenen Teil-Legalisierung nicht ändern, der bayerische ...

Von Meredith Haaf

SZ Plus"In aller Ruhe" mit Carolin Emcke
:"Die Brandmauer gibt es im Stadtrat nicht" - Matthias Meisner über den Umgang mit Rechtsextremismus

Die Demonstrationen gegen Rechts findet Matthias Meisner "toll", besonders die in den Hochburgen der AfD. In dieser Folge von "In aller Ruhe" betont der Journalist aber: "Der rechte Kern ist trotzdem nicht weg."

Podcast von Carolin Emcke; Text von Léonardo Kahn

Aktuelles Lexikon
:Mondnacht

Eine unbehaglich kalte Angelegenheit, die nun einem Raumschiff ganz schön zusetzen könnte.

Von Nicolas Killian

SZ PlusMeinungRussland
:Ein Land zum Fürchten

Zwei Jahre nach Kriegsbeginn verfolgt das Regime selbst kleinste Äußerungen von Missmut - Repression und Propaganda. Und Wladimir Putin hat damit bereits die nächste Generation im Blick.

Kommentar von Frank Nienhuysen

SZ PlusMeinungParteien
:Die Krawatten-AfD ist überflüssig

Kurz nach ihrer Gründung ist die Werteunion von Hans-Georg Maaßen bereits in den Zerfallsprozess eingetreten. Die Rechten liebäugeln mit einem Partner CDU; die ganz Rechten wollen etwas ganz anderes.

Kommentar von Kurt Kister

SZ PlusMeinungSachverständigenrat
:Erlaubt ist nicht gleich richtig

Veronika Grimm, die Energieexpertin der Wirtschaftsweisen, will auch einen Posten im Aufsichtsrat von Siemens Energy übernehmen. Das ist heikel, natürlich. Aber die Unabhängigkeit des Rats gerät noch von anderer Seite in Gefahr.

Kommentar von Lisa Nienhaus

SZ PlusMeinungHilfe für die Ukraine
:Nur Forderungen zu stellen, reicht nicht

Die Ampelparteien und die Union sind sich weitgehend einig, welche Bedrohung von Russland ausgeht. Nun braucht es eine gemeinsame Linie, was daraus folgt.

Kommentar von Daniel Brössler

SZ PlusMeinungGesundheitspolitik
:Vor Lauterbach liegt noch ein weiter Weg

Der Gesundheitsminister bringt seine Reform wohl durch, bald sollen sich Patienten genau über Klinken und ihre Leistungen informieren können. Das soll die Versorgung verbessern - aber könnte auch ganz anders ausgehen.

Kommentar von Rainer Stadler

Aktuelles Lexikon
:Taurus

Ein erhabenes Tier, das seit der Antike für Kraft und Unbändigkeit steht - und im modernen Deutschland für den Unwillen eines Kanzlers.

Von Johan Schloemann

Hauck & Bauer
:Heute vor 77 Jahren

Am 23. Februar 1947 nahm die Internationale Organisation für Standardisierung (ISO) in Genf ihren Dienst auf.

SZ PlusMeinungFußball
:Der Investor weg, der Schaden da

Die Deutsche Fußball-Liga bläst ihren geplanten Investorendeal ab. Das ist alternativlos. Durch das Verfahren war er längst diskreditiert.

Kommentar von Claudio Catuogno

SZ PlusMeinungJulian Assange
:Dieser Mann ist ein Gefährder

Der Gründer von Wikileaks hat sich zu einem politischen Opfer stilisiert, was jede rechtliche Aufarbeitung seiner Taten unmöglich erscheinen lässt. Die Wahrheit ist deutlich komplexer. Eine unabhängige Justiz sollte das erkennen.

Kommentar von Stefan Kornelius

Aktuelles Lexikon
:Sachverständigenrat

Gremium aus Wirtschaftsexperten und -expertinnen, auch genannt die "Fünf Weisen", die sich derzeit allerdings nicht grün sind.

Von Laura Städtler

SZ PlusMeinungWasserstoff-Affäre
:Für die FDP steht jetzt viel auf dem Spiel

Ausgerechnet ein liberaler Verkehrsminister hat die Vergabe von Steuergeldern in seinem Haus nicht im Griff. Das ist für die kriselnde Partei ein gewaltiges Problem.

Kommentar von Vivien Timmler

SZ PlusMeinungEuropäische Union
:Wenn die Chefin plötzlich einen Chef hat

Anders als 2019 kommt das Amt der EU-Kommissionspräsidentin nicht zu Ursula von der Leyen - sie will zum Amt kommen. Um Spitzenkandidatin der EVP zu werden, muss sie manche Zugeständnisse machen.

Kommentar von Jan Diesteldorf

SZ PlusMeinungRechtsextremismus
:Lautstärke ist nicht alles

Die AfD mag gesellschaftliche Debatten vergiften, aber sie ist nicht die Mehrheit. Gut, wenn Demokraten das sichtbar machen wie jetzt gerade in Sachsen-Anhalt.

Kommentar von Iris Mayer

SZ PlusMeinungSicherheitspolitik
:Der nächste typische Ampel-Streit

Mit der "Taurus"-Debatte beschädigt sich die Regierung ohne Not selbst. Und sie vergisst, worum es beim Kampf der Ukraine gegen die Invasoren geht.

Kommentar von Joachim Käppner

SZ PlusMeinungKonjunktur
:Nur keine Panik

Ja, die Lage für die deutsche Wirtschaft ist ernst. Doch die Regierung kann die Wende zu einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik noch schaffen. Der Moment ist jetzt - und der Weg dahin klar.

Kommentar von Lisa Nienhaus

SZ PlusMeinungBundesregierung
:Der Wahlkampf 2025 hat begonnen

Der FDP-Generalsekretär umwirbt die Union - und klingt dann wie jemand, der seiner Ehefrau versichert, gar nicht rumgeflirtet zu haben. Anderthalb Jahre vor Ende der Amtszeit wollen die Ampelparteien sich vor allem selbst retten.

Kommentar von Nicolas Richter

Aktuelles Lexikon
:Aspides

Schild und Schutz vor großen militärischen Gefahren, vor den antiken Persern ebenso wie vor den Huthi-Milizen der Gegenwart.

Von Joachim Käppner

SZ PlusMeinungDeutschland
:Die Revolte ist bei der Linken zum Dauerzustand geworden

Der politischen Debatte täte ihre Stimme gut. Doch diese Partei ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Und vergibt damit eine große Chance - vielleicht sogar ihre letzte.

Kommentar von Angelika Slavik

SZ PlusMeinungSicherheitspolitik
:Das Wettrüsten der reichen Riesen

Australien baut seine Marine massiv aus - weil es dem Frieden im Indo-Pazifik nicht trauen kann. Vor allem eine Großmacht gilt als Bedrohung.

Kommentar von Thomas Hahn

SZ PlusMeinungLateinamerika
:Lula hat sich in der Geschichte verlaufen

Brasiliens Staatschef setzt den Krieg Israels im Gazastreifen mit dem Holocaust gleich. Er zeigt damit eine infame Weltsicht, die gerade auf seinem Kontinent verbreitet ist.

Kommentar von Christoph Gurk

SZ PlusMeinungAktuelles Lexikon
:Discharge Petition

Ein Manöver, um die Mehrheitsfraktion im US-Repräsentantenhaus zu umgehen. Die Unterstützer der Ukraine hoffen darauf.

Von Meredith Haaf

SZ PlusMeinungKoalition
:Kein Mensch versteht den Wirrwarr noch

Der neue Ampelstreit über die Bezahlkarte für Asylbewerber zeigt, was die Schwüre zu besserer Zusammenarbeit in der Regierung wert sind.

Kommentar von Constanze von Bullion

SZ PlusMeinungCDU
:Das neue Duo funktioniert - erst einmal

Nicht lange her, da betrachteten sich Ursula von der Leyen und Friedrich Merz mit Argwohn. Jetzt aber ist es damit vorbei, aus Pragmatismus.

Kommentar von Robert Roßmann

Horsch
:Investoren? Igitt

SZ PlusMeinungKatholizismus
:Von der Kirche zum Kirchlein

Die deutschen Bischöfe wollten sich auf ihrer Vollversammlung mit dem Reformprozess befassen. Doch aus Rom schallt es: nichts da! Die Konsequenz aus dieser Verweigerungshaltung wird nicht lange auf sich warten lassen.

Kommentar von Annette Zoch

SZ PlusMeinungDemonstrationen gegen Rechtsextreme
:Linke, lasst das Mauern sein

Wie genau soll das mit der Verteidigung der Demokratie gehen, wenn manche Aktivisten ihre Mitstreiter als Rechte abstempeln, statt mit ihnen Bündnisse zu schließen? Warum etwas mehr Offenheit und Selbstdisziplin allen guttäte.

Kommentar von Ronen Steinke

MeinungKommentar zu den Protesten gegen Rechtsextremismus
:Lokal handeln, global wirken

Dass die Demonstrationen wahrscheinlich nur jene Menschen zusammenbringen, die bereits ähnlich denken, muss Anlass sein, dass es weitergeht: auf der Straße genauso wie im Alltag.

Kommentar von Claudia Koestler

SZ PlusMeinungNahost
:Europa zeigt ein bisschen Flagge

Die Marinemission der EU im Roten Meer wirkt im Vergleich mit dem US-Engagement bescheiden. Viel wichtiger aber als die schiere Größe des Einsatzes ist das Signal, das von diesem ausgeht.

Kommentar von Hubert Wetzel

Greve
:Die Lehre aus den Demos

SZ PlusMeinungFreie Wähler
:Raus aus der Ecke

Hubert Aiwanger hält auf dem Bundesparteitag eine anständige Rede - und seine Partei schließt jede Kooperation mit der AfD aus. Aber schon regt sich Widerspruch.

Kommentar von Detlef Esslinger

Aktuelles Lexikon
:Machtwort

Nun verlangt der hessische Ministerpräsident es. Aber der Kanzler wird es tunlichst nicht aussprechen.

Von Henrike Roßbach

SZ PlusMeinungRussland
:Es gibt nur noch Putin

Dieser Herrscher braucht keine mutige Opposition, sondern eine ohne Hoffnung. Durch den Tod von Nawalny hat er sein Reich nun vollkommen unter Kontrolle.

Kommentar von Silke Bigalke

SZ PlusMeinungSicherheitskonferenz
:Das reicht nicht

Wolodimir Selenskij bekommt in München warme Worte und viel Sympathie, aber weiterhin kaum die Munition, die er braucht. Der versammelte Westen macht einen verhängnisvollen Fehler.

Kommentar von Daniel Brössler

SZ PlusMeinungGerichtsentscheidung in New York
:Es stinkt nach einem politischen Urteil gegen Trump

Im Betrugsfall gegen den Ex-Präsidenten gibt es niemanden, der sich geschädigt fühlt - und doch wird er zu einer drakonischen Geldstrafe verurteilt. Trump wird diese dazu nutzen, die mit allem Recht gegen ihn anhängigen Verfahren als Hexenjagden abzutun.

Kommentar von Christian Zaschke

SZ PlusMeinungWasserstoff-Affäre
:Wissing macht es sich zu einfach

Ist Ex-Verkehrsminister Andreas Scheuer schuld am Filz im Ministerium? Das ist nur die halbe Wahrheit. Der Umgang mit der Affäre zeigt: Der heutige Chef hat seine Leute nicht im Griff.

Kommentar von Vivien Timmler

Geschichtsbild
:Ein bisschen Frieden

Eine 17-jährige Deutsche siegte 1982 bei Eurovision Song Contest. Und dieses Jahr?

Von Holger Gertz

SZ PlusMeinungRussland
:Putins Botschaft

Es kommt nicht darauf an, wie Alexej Nawalny mutmaßlich starb: erschlagen von einem Wärter oder krank in seiner Zelle. Der Herrscher im Kreml wollte am Beispiel dieses Mannes zeigen, was er für Recht hält.

Kommentar von Cathrin Kahlweit

SZ PlusMeinungWirtschaftsspionage
:Ein Schutzschild für das Know-how

Lange hat Deutschland das Interesse anderer Staaten an seinen Patenten und dem Know-how der Unternehmen ignoriert. Jetzt gibt es zumindest eine Anregung aus dem Innenministerium.

Kommentar von Christoph Koopmann

Aktuelles Lexikon
:Samba

Tanz- und Musikstil, der Brasiliens Geschichte widerspiegelt. Aus der Kultur des Landes und vor allem aus dem Karneval in Rio de Janeiro nicht wegzudenken.

Von Christoph Gurk

SZ PlusMeinungZeitgeschichte
:Das leichtfertige Gerede vom "Widerstand"

Gut, dass jetzt so viele für die Demokratie auf die Straße gehen. Gut wäre auch, es gäbe dabei ein bisschen mehr sprachliche Genauigkeit.

Kolumne von Norbert Frei

Luis Murschetz
:Das Schreckgespenst

SZ PlusMeinungLandwirtschaft
:Lieber Kühe vor dem Parlament als Getreide auf der Straße

Traktoren, Misthaufen, Strohballen: Bauern verfügen über bildstarke Mittel, wenn sie protestieren. Das aber entbindet sie nicht davon, mit diesen Symbolen verantwortungsvoll umzugehen.

Kommentar von Johanna Pfund

SZ PlusMeinungIndonesien
:Wenn Jobs den Leuten wichtiger sind als Menschenrechte

Dies ist die drittgrößte Demokratie der Welt. Die Jungen haben die Präsidentenwahl entschieden - mehr mit Blick auf ihre Smartphones als in die Geschichtsbücher.

Kommentar von David Pfeifer

SZ PlusMeinungSicherheit und Ukraine
:Was den Krieg stoppt

Die russische Aggression ist kaum aufzuhalten. Kein politischer Appell, kein Sicherheitsabkommen mit Kiew wird die Angriffe beenden. Es gibt nur einen Weg, um dem Einhalt zu gebieten: Putin muss wissen, dass er militärisch verliert.

Kommentar von Stefan Kornelius

Kittihawk
:Die Pöbler

SZ PlusMeinungGaza-Krieg
:Die Menschen sind ihnen anscheinend egal

Israel und die Hamas hätten es in Rafah beide in der Hand, den Tod von Zivilisten zu vermeiden. Aber sie ignorieren das Völkerrecht und dessen Regeln, wie sich Armeen im Krieg zu verhalten haben.

Kommentar von Ronen Steinke

Aktuelles Lexikon
:Ministrieren

Eine Tätigkeit, mit der Markus Söder jetzt die Pflichten von Hubert Aiwanger beschreibt.

Von Detlef Esslinger

Gutscheine: