Meinung - Aktuelle Kommentare und Essays - SZ.de

Meinung

SZ PlusMeinungEuropa
:Vor der Machtumkehr

Trump und Putin stehen vor den Toren, im Inneren wächst der Nationalismus, und in Frankreich könnte alles kippen: Die EU reagiert mit Entschlossenheit, die an Verzweiflung grenzt. Das stärkt die Führung in Brüssel, jedenfalls für den Moment.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusMedizin
:Organspende ist Einwilligungssache

Das Thema Tod und Unversehrtheit des Körpers ist für viele Menschen privat, intim und irrational. Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.

Kommentar von Werner Bartens

SZ PlusMeinungSPD
:Vergesst den Koalitionsvertrag

Die Sozialdemokraten reagieren auf ihre historische Niederlage mit einer Mischung aus Sturheit und Planlosigkeit. Jetzt sind drastische Schritte nötig, sonst könnte der Kanzler an seiner Partei scheitern.

Kommentar von Georg Ismar

SZ PlusMeinungUkraine-Konferenz
:Das wichtigste Ergebnis: ein Foto

In Bürgenstock zeigen 90 Staaten, dass sie für einen russischen Diktatfrieden nicht zur Verfügung stehen. Die große Frage ist, wie lange das so bleibt.

Kommentar von Daniel Brössler

SZ PlusMeinungKrieg in Gaza
:Feuerpause mit Nebeneffekt

Israel will aus humanitären Gründen die Kampfhandlungen unterbrechen. Das ist überfällig. Es könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass Benjamin Netanjahu den Rückhalt des Militärs verliert.

Kommentar von Tomas Avenarius

Karikaturen

Greve
:Währenddessen in der Wohnungskrise

Murschetz
:WM-Maskottchen trifft EM-Maskottchen

Habild
:Die neue Form der Kinderarbeit

Pismestrovic
:Pistorius wants you

Gastkommentare

SZ PlusMeinung„Made in America“
:Warum Trump so viel Anklang findet

Ob Rassismus, weiße Dominanz oder religiöser Fanatismus: Der Ex-Präsident bedient sich bei Traditionen, die in den USA tief verwurzelt sind – von der Sklaverei bis zum bibeltreuen Ku-Klux-Klan.

Gastkommentar von David Clay Large

SZ PlusMeinungEuropawahl
:Ein Moment der Zäsur in der Geschichte der Menschheit

Im Europawahlkampf ist etwas Schlimmes passiert: Die demokratischen Parteien haben sich in eine Falle locken lassen. Jetzt müssen sie handeln.

Gastkommentar von Gerhart Baum

Kolumnen

SZ PlusMeinungUSA
:Nur nicht sterben

111 Nahrungsergänzungsmittel täglich und eine Maschine, an die sein Penis angeschlossen ist: Der Superreiche Bryan Johnson investiert Millionen, um länger zu leben. Über das irre Hobby eines Mannes mit zu viel Geld.

Kolumne von Michaela Haas

SZ PlusMeinungDemografischer Wandel
:Nennt sie nicht Boomer. Nennt sie Generation Gold

Europa wird zum Kontinent der Alten. Daran ist auch viel Gutes – wenn man es nur sehen will.

Kolumne von Heribert Prantl

Weitere Artikel

SZ PlusMeinungForschungsministerin
:Staatssekretärin weg, Problem erledigt?

Ganz so einfach ist es nicht. Bettina Stark-Watzinger bleibt für das verantwortlich, was in ihrem Haus passiert. Und solange sie sich den Fragen der Öffentlichkeit verweigert, verstärkt sie den Eindruck, ihrem Amt nicht gewachsen zu sein.

Kommentar von Kathrin Müller-Lancé

Lexikon
:Organspende

Ein Vorgang, dem man in Deutschland bisher ausdrücklich zustimmen muss.

Von Bastian Brinkmann

SZ PlusMeinungDeutschland
:Diese Debatte braucht die CDU nun wirklich nicht

Eine Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht nach den Landtagswahlen im Osten? Moment mal, das wäre keine Rettung vor der AfD, sondern das Eingeständnis eines Scheiterns.

Kommentar von Robert Roßmann

„In aller Ruhe“ mit Carolin Emcke
:„The two-state solution is over“ – Omri Boehm über Netanjahus Politik

Gibt es Lösungsszenarien für den Gaza-Krieg? Darüber spricht Carolin Emcke in dieser englischsprachigen Folge von „In aller Ruhe“ mit dem israelischen Philosophen und Autor Omri Boehm.

Podcast von Carolin Emcke; Text von Ann-Marlen Hoolt

SZ PlusMeinungBundeswehr
:Die Soldaten haben Anspruch auf Anerkennung der Gesellschaft

Es ist richtig, dass es einen Veteranentag geben soll. Er darf nur kein bloßes Symbol bleiben.

Kommentar von Sina-Maria Schweikle

Geschichtsbild
:Klaus Töpfers berühmter Sprung

1988 schwimmt der Minister im Rhein. Und bleibt damit vielen mehr in Erinnerung als mit seiner Umweltpolitik.

Von Michael Bauchmüller

Aktuelles Lexikon
:Autokorso

Ausdruck ausgelassener Freude, gerne nach gewonnenen Fußballspielen, in Deutschland natürlich gewissen Regeln unterworfen.

Von Joachim Käppner

SZ PlusMeinungG-7-Gipfel
:Giorgia Melonis großer Auftritt unter der Sonne Apuliens

Italiens Regierungschefin inszeniert sich als junge Dynamikerin unter alten Herren – doch wohin die rechte Politikerin ihr Land führen will, ist nach wie vor offen.

Kommentar von Marc Beise

SZ PlusMeinungRussland
:Putins Pfand

Russland erhebt Anklage gegen den US-Journalisten Gershkovich, der Prozess wird sicherlich mit einem Schuldspruch enden. Und, so zynisch das klingt, genau das birgt Hoffnung.

Kommentar von Frank Nienhuysen

SZ PlusMeinungFußball-Europameisterschaft
:Achtung, enthält keine Spuren von Sommermärchen!

Nur die Deutschen bringen es fertig, den größten Sympathieerfolg in ein Trauma umzudeuten. Die Nation ist heute mutloser und miesepetriger denn je. Und genau deshalb: die perfekte Zeit für die EM in Deutschland.

Kommentar von Tanja Rest

SZ PlusMeinungNato
:Absichern gegen Russland – und Trump

Die Unterstützung für die Ukraine fortan von der Nato und nicht mehr den USA koordinieren zu lassen, ist ein richtiger Schritt, der letztlich auch das Bündnis selbst stärkt.

Kommentar von Nicolas Freund

Aktuelles Lexikon
:Bafög

Fördergesetz für sozial oder finanziell benachteiligte Studierende, soeben reformiert.

Von Majd El-Safadi

SZ PlusMeinungUSA
:Willkommen in der Parallelwelt

Viele Republikaner sehen in den Schuldsprüchen gegen Donald Trump und Hunter Biden einen Beleg dafür, dass Präsident Biden die Justiz benutzt.

Kommentar von Fabian Fellmann

SZ PlusMeinungBafög
:Für euch hat die Ampel heute leider keine echte Reform

Ein kleines bisschen mehr Geld, aber keine strukturellen Verbesserungen: Mehr hat das Bundesbildungsministerium nicht zu bieten. Auf einem Gebiet ist das besonders auffällig.

Kommentar von Kathrin Müller-Lancé

SZ PlusMeinungMigration
:Menschen mit Rechten

120 Millionen sind nach UN-Angaben derzeit auf der Flucht. Und wenn viele von ihnen nicht die Hilfe bekommen, die ihnen zusteht, dann liegt das an einer Politik, die dem Recht zuwiderläuft.

Kommentar von Ronen Steinke

SZ PlusMeinungMigration
:Die Politik muss die Probleme mit der Migration endlich ehrlich angehen

Die Angst vor dem Abstieg wird in Deutschland verstärkt von dem Gefühl: Es wird immer enger. Wenn sich daran nichts ändert, wird die Zustimmung für die AfD noch wachsen.

Kommentar von Roland Preuß

Hauck & Bauer
:Heute vor 21 Jahren

Am 14. Juni 2004 wurde erstmals der Weltblutspendetag begangen.

SZ PlusMeinungBSW und AfD
:Zwei Parteien, in Perfidie vereint

Die Rechtsextremen und die Wagenknecht-Partei nutzen die erste Gelegenheit nach der Europawahl für eine Kampfansage – und offenbaren sich als Sicherheitsrisiko für Deutschland.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusMeinungStrafzölle
:Die EU muss ihre Industrie gegen China schützen

Den Wettbewerb zu verzerren, das gehört zur chinesischen Geopolitik. Gut, dass sich Europa dagegen wehrt. Die Sorgen aus der Autoindustrie sind trotzdem berechtigt.

Kommentar von Alexander Mühlauer

SZ PlusMeinungSicherheitspolitik
:Wehrpflicht? Bitte nur einen Klecks

Der Plan, den Boris Pistorius vorstellt, ist gut. Dass ihm die nötige Entschlossenheit fehlt, liegt mehr an den Ängsten der Bundesregierung als am Unwillen der Bevölkerung.

Kommentar von Joachim Käppner

SZ PlusMeinungUkraine
:Putin träumt von sowjetischer Größe

Mit westlichen Waffen macht Kiew den Krieg für Moskau teurer und verlustreicher. Doch das Momentum ist auf russischer Seite – schließlich will der Herrscher im Kreml noch mehr. Viel mehr.

Kommentar von Tomas Avenarius

Aktuelles Lexikon
:Kinderarbeit

Mancher Pubertierende empfindet schon das Ausräumen der Spülmaschine als solche. Dabei schuften andere Gleichaltrige unter Tage – oder werden im Internet vermarktet.

Von Paulina Würminghausen

SZ PlusMeinungWissenschaftsfreiheit
:Nachhilfe für die Bildungsministerin

Bettina Stark-Watzinger ließ prüfen, ob Professoren nicht die Fördermittel gekürzt werden können, wenn diese aufseiten propalästinensischer Demonstranten stehen. Zum Glück für die FDP-Politikerin: Angeblich gibt’s ja keine dumme Frage.

Kommentar von Ronen Steinke

SZ PlusMeinungEuropawahl
:Videoclips allein entscheiden keine Wahl

Es war eine Illusion zu glauben, „die Jugend“ ticke allgemein wie „Fridays for Future“. Aber obwohl sich viele junge Menschen für die AfD entschieden, sind sie für die Demokratie nicht dauerhaft verloren.

Kommentar von Benedikt Peters

SZ PlusMeinungEuropawahl
:Europas Grüne müssen noch lernen, mit der neuen Realität klarzukommen

Pathetische Schwüre und Unterstellungen gegenüber den Wahlsiegern von EVP und der Kommissionspräsidentin werden der Ökopartei nicht helfen. Sie sollte verstehen: Für ihre Art der Politik gibt es keine Mehrheit.

Kommentar von Hubert Wetzel

Aktuelles Lexikon
:Neuwahlen

Von der Opposition im Bundestag laut geforderter Schritt, den es freilich nicht geben wird.

Von Jan Bielicki

SZ PlusMeinungKrieg in Gaza
:Und noch eine UN-Resolution

Der Sicherheitsrat fordert einhellig Frieden in Nahost. Nur ändern wird sich dadurch leider nichts, weil die Hamas und Israel ihre Ziele längst noch nicht erreicht haben.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusMeinungRechtssprechung
:Ein mutiger Beschluss zum Umgang mit Palästinenser-Kundgebungen

Hamas-Parole oder politisches Statement? Das Landgericht Mannheim befasst sich mit dem Gebrauch des Slogans „From the River to the Sea“.

Kommentar von Wolfgang Janisch

Wurster
:Abgewählt

SZ PlusMeinungBundesregierung
:Die CSU ist vom Putzfimmel befallen

Die Christsozialen werden nicht müde, bei jedweder Gelegenheit nach Neuwahlen zu rufen. Und ignorieren dabei geflissentlich die alles entscheidende Stimme: das Grundgesetz.

Kommentar von Nicolas Richter

SZ PlusMeinungEuropawahl
:Alles gewollt, nichts bekommen

Die Grünen werden nur viertstärkste Kraft. Dafür lassen sich viele Gründe finden, von Ampelfrust bis Krisenmüdigkeit. Doch tatsächlich sollte die Partei hier suchen: bei sich selbst.

Kommentar von Vivien Timmler

Aktuelles Lexikon
:Nazi

Ein Begriff, den Lars Klingbeil nach der Europawahl für die AfD verwendet hat.

Von Ronen Steinke

Horsch
:War was?

SZ PlusMeinungEuropa- und Kommunalwahlen in den neuen Bundesländern
:Das geteilte Land

Viele AfD-Wähler in Ostdeutschland sind keine Protestwähler: Sie haben kein Problem mit rechtsextremen Positionen, sie tragen diese mit und teilen sie.

Kommentar von Ulrike Nimz

SZ PlusMeinungFrankreich
:Macron verliert die Nerven

Der französische Präsident löst das Parlament auf und setzt damit voll auf Risiko. Unklug ist es obendrein von ihm. Überhaupt, zu viele messen dieser Wahl eine unangemessene nationale Bedeutung zu. Und begeben sich damit in die Logik der Radikalen.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusMeinungEuropawahl
:Von der Leyen muss Kommissionspräsidentin bleiben

Das EU-Parlament ist nach rechts gerückt – aber die Europäische Union wird daran nicht zugrunde gehen. Sie sollte jetzt nur die richtigen Konsequenzen ziehen.

Kommentar von Josef Kelnberger

SZ PlusMeinungNahost
:Am Ende diente Benny Gantz nur noch als Feigenblatt

Israels Oppositionsführer, der ins Kriegskabinett eingetreten war, wirft nun hin – Premier Netanjahu ließ ihm kaum eine andere Wahl.

Kommentar von Peter Münch

SZ PlusMeinungAfD
:Wenn Leute nicht begreifen, was sie tun

Nicht nur manche Politiker, sondern auch manche Wähler werden ihrer Verantwortung nicht gerecht – jedenfalls viele derer, die aus Protest für eine Alternative gegen Deutschland stimmen.

Kommentar von Detlef Esslinger

SZ PlusMeinungEuropawahl
:Die Ampel muss sich Sorgen machen

Der Bundeskanzler hat dem Wahlkampf der SPD dezidiert sein Gesicht gegeben, deswegen ist der historische Misserfolg der Partei auch sein eigener. Auch die Regierungskoalition als Ganzes hat schwer verloren. Das lässt Schlüsse zu für die Bundestagswahl 2025.

Kommentar von Nicolas Richter

Aktuelles Lexikon
:Reservisten

Soldaten und Soldatinnen, die nach ihrer aktiven Dienstzeit weiterhin den Streitkräften zur Verfügung stehen und welche die Bundeswehr verstärkt heranziehen will.

Von Joachim Käppner

SZ PlusMeinungProtestanten
:Ein paar Fürbitten werden nicht genügen

In der evangelischen Landeskirche Hannover fühlen sich von sexuellem Missbrauch Betroffene abgewimmelt. Was stattdessen nötig wäre.

Kommentar von Annette Zoch

SZ PlusMeinungVölkerrecht
:Wo das Weltrechtsprinzip plötzlich nichts gilt

So engagiert die deutsche Justiz heute Kriegsverbrechern aus Syrien oder Ruanda nachspürt, so wenig kümmert sie sich um die mutmaßlichen Verbrecher der Colonia Dignidad – wenn diese in der Bundesrepublik leben.

Kommentar von Ronen Steinke

Geschichtsbild
:Mexiko, Land der Frauen

Claudia Sheinbaum ist die erste Präsidentin des Landes, aber beileibe nicht die Erste, die sich politisch stark engagiert.

Von Kia Vahland

SZ PlusAktuelles Lexikon
:Peripheres Sehen

Eine Fähigkeit, die viele gute Fußballer sich angeeignet haben – aber auch andere trainieren können.

Von Veronika Kanzler

SZ PlusMeinungAntisemitismusdebatte
:Die Uni-Präsidentin verdient eine zweite Chance

Geraldine Rauch, die an der Spitze der TU Berlin steht, hat einen klar antisemitischen Post gutgeheißen – allem Anschein nach aus Fahrlässigkeit, nicht aus Überzeugung. Doch die Debatte um sie eskaliert trotzdem.

Kommentar von Jan Heidtmann

SZ PlusMeinungKrankenhäuser
:Das war wohl nix, Herr Lauterbach

Der Bundesgesundheitsminister hat seinen Klinikatlas durchgeboxt. Was dazu gedacht war, Patienten zu helfen, könnte man eine Lachnummer nennen – wenn’s nicht um Menschenleben ginge.

Kommentar von Rainer Stadler

SZ PlusMeinungKlimaschutz
:Das Wetter ändert sich, menschliches Verhalten nicht

Alle starren gebannt auf das Hochwasser. Ganz vorn mit dabei Markus Söder, Meister des Hüah und Hott. Daneben Olaf Scholz, auch beim Klimaschutz mehr Valium als Kapitän. Nur im Trösten sind sie gut.

Kolumne von Hans Well

SZ PlusMeinungWahlen
:Europa ist nicht perfekt, aber großartig

Manche Deutsche halten all die Errungenschaften der EU nicht mehr für ein Wunder, sondern für das Mindeste. Es ist also Zeit, daran zu erinnern, worauf es am Sonntag ankommt.

Kommentar von Henrike Roßbach

SZ PlusMeinungWahlen
:Europa und sein Kampf mit den Dämonen

Der Nationalismus ist der größte Feind der EU – und er gewinnt wieder an Kraft. Wohlstand und Sicherheit in Europa wird es weiterhin nur geben, wenn die Staaten der populistischen Verlockung widerstehen.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusMeinungKatastrophen
:Schneller als die Flut ist nur das Vergessen

Mit dem Wasser kommen die Politiker ins Katastrophengebiet, versprechen flotte Hilfe und fordern eine Pflichtversicherung. Und dann? Wird wie zuvor fleißig in Ufernähe gebaut. Allein der entscheidende Gedanke bleibt ungedacht.

Kommentar von Johanna Pfund

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