Ukraine

Live
:Wegen Drohungen:  Auswärtiges Amt bestellt russischen Botschafter ein

Das russische Militär hatte eine Liste mit Orten veröffentlicht, an denen angeblich für die Ukraine Drohnen produziert werden – und sprach von „potenziellen Zielen“. Berlin protestiert.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Krieg in der Ukraine
:Wo die Front verläuft - Tag 1516

Der Ukraine gelingt ein militärhistorischer Meilenstein. Wie ist die Lage? Der Überblick in Karten.

SZ PlusVon Sebastian Gierke, Christoph Heinlein, Dimitri Taube, Markus C. Schulte von Drach

EU
:Verabschiedet sich Orbán mit einem Geschenk für die Ukraine?

Jahrelang hat der ungarische Regierungschef die europäische Hilfe für das von Russland überfallene Land nach Kräften torpediert. Nun, ist das Ende seiner Amtszeit absehbar  – und er lenkt er offenbar ein.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

dpa-Nachrichten

  1. Krieg in der Ukraine
    :Selenskyj wirft US-Vermittlern Respektlosigkeit vor

  2. Ukraine-Krieg
    :Bundesregierung bestellt russischen Botschafter ein

  3. Russland-Ukraine-Krieg
    :Nach russischer Liste: Verfassungsschützer warnt Firmen

  4. Konflikte
    :Russische Drohnen-Liste: Hanau schaltet Behörden ein

  5. Krieg in der Ukraine
    :Selenskyj warnt Belarus vor Beteiligung am russischen Krieg

  6. Ukraine-Krieg
    :Schwere russische Angriffe: 18 Tote, mehr als 100 Verletzte

  7. Regierungskonsultationen
    :Merz und Selenskyj vereinbaren „strategische Partnerschaft“

  8. Krieg gegen die Ukraine
    :Tote und Verletzte durch Raketenangriff auf Dnipro

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Wahlsieg von Rumen Radew
:Bulgarien kann endlich auf eine stabile Regierung hoffen

Das neue Bündnis von Ex-Präsident Rumen Radew gewinnt überraschend deutlich die Parlamentswahl. Der Sieger verspricht, die Korruption zu bekämpfen und den Rechtsstaat zu stärken. Seine Haltung zu Russland bleibt unklar.

SZ PlusVon Tobias Zick

Bulgarien
:Hochrechnung: Partei von Ex-Präsident Radew gewinnt Wahl

Das Bündnis des als russlandfreundlich geltenden Ex-Präsidenten hat laut einer Hochrechnung die absolute Mehrheit bei der Parlamentswahl in Bulgarien gewonnen. Etablierte Parteien bleiben weit zurück.

Krieg in der Ukraine
:USA erlauben weiterhin Kauf von russischem Öl

Die Ausnahmeregelung für den Kauf russischen Öls auf dem Seewege wird bis zum 16. Mai verlängert. Damit will die US-Regierung die während des Iran-Krieges gestiegenen Energiepreise unter Kontrolle halten.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Deutschland
:Wie industrieller Schwund den Wohlstand bedroht

Autos, Chemie, Maschinenbau: Die einst so starke Industrie in der Bundesrepublik schrumpft.  Jobs verschwinden, mehr Firmen melden Insolvenz an. Lässt sich diese Entwicklung stoppen?

SZ PlusVon Elisabeth Dostert und Alexander Hagelüken

MeinungKrise
:Wie das große Reformpaket für Deutschland gelingen kann

Die Bundesregierung muss bei Rente, Gesundheit und Arbeitsmarkt einiges verändern, um das Land vor dem Abstieg zu bewahren. Die Reformen brauchen ein soziales Gesicht, damit sie nicht die Zustimmung zur AfD hochtreiben.

SZ PlusEssay von Alexander Hagelüken

Sanktionen
:Deutsche Bank: Erneut Probleme mit russischen Kunden

Die Deutsche Bank hat sich bei der Finanzaufsicht selbst „angezeigt“: Bei Kunden mit Russland-Bezug sind offenbar Sanktionsvorschriften nicht konsequent eingehalten worden. Intern soll nun eine Taskforce die Vorgänge aufklären.

Von Meike Schreiber

Kampf im Namen Jesu
:Wie sich die USA die Lehre vom „gerechten Krieg“ zurechtbiegen

Leo XIV., der erste US-amerikanische Papst, kontert die religiöse Kriegsrhetorik der Trump-Regierung. Der Katholik J. D. Vance zeigt sich empört und versucht, ihn theologisch zu belehren.

SZ PlusVon Annette Zoch

Podcast „In aller Ruhe“
:Überleben nach dem Krieg

Der Psychologe Yuriy Nesterko arbeitet mit traumatisierten Geflüchteten aus der ganzen Welt. Im Podcast spricht er über die Folgen von sexualisierter Gewalt und die Schönheit der Resilienz.

SZ PlusPodcast von Carolin Emcke

„Maybrit Illner“
:„Um ehrlich zu sein, macht Deutschland mehr als alle anderen“

Ist Deutschland für die Ukraine wichtiger als die USA? Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij soll sich bei Maybrit Illner zwischen strategischen Partnern entscheiden. Ein ungemütlicher Abend.

SZ PlusVon Timo Posselt

Reden wir über Geld
:„In Deutschland fehlt es oft an Selbstironie“

Wie wird ein Musikwissenschaftler zum Kabarettisten? Markus Henrik alias Dr. Pop erzählt, wie er sich Klavierstunden selbst finanziert hat, warum Dolly Parton klüger war als Elvis’ Management – und was er vom deutschen ESC-Beitrag hält.

SZ PlusInterview von Hans von der Hagen und Mirjam Hauck

Russische Angriffe
:Viele Tote in der Ukraine

Bei massiven russischen Angriffen in der Ukraine sind in der Nacht auf Donnerstag mindestens 18 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden. Russland verdiene keine Lockerung der globalen Politik oder die Aufhebung von Sanktionen, schrieb der ...

MeinungNeue Prämie
:Arbeitnehmer entlasten? Ja, aber

Weil die AfD aus dem neuen Energiepreisschock kein Kapital schlagen soll, ist es richtig, dass die Bundesregierung die Bürger entlastet. Aber sie sollte ihre Pläne verbessern.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

MeinungPismestrovic
:Vier Kriege

Militärhilfe für Ukraine
:London schickt 120 000 Drohnen

Vor dem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe hat Großbritannien dem Land 120.000 Drohnen für den Abwehrkrieg gegen Russland zugesagt. Bei dem bislang größten britische Drohnenpaket handle es sich um weitreichende Angriffsdrohnen, Aufklärungsdrohnen ...

Russland
:Welchen Preis die Russen für Putins Krieg zahlen

Für seinen Krieg braucht der Kreml so immens viel Geld, dass er es sich bei den Unternehmen holen muss. Die neuen Steuern aber geben vielen jetzt den Rest. Und so frisst sich Putins „Spezialoperation“ immer tiefer hinein in den russischen Alltag.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Regierungskonsultationen
:Deutschland will von der Ukraine lernen

Das von Russland angegriffene Land nimmt nicht nur von seinem größten Unterstützer, es kann ihm auch etwas geben: Know-how bei Drohnen. Merz äußert aber auch Erwartungen – an die ukrainischen Männer in Deutschland.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Ungarns Wahlsieger Péter Magyar
:Wenn Putin anruft, will er rangehen

Seine erste große Pressekonferenz gestaltet der Wahlsieger völlig anders als alles, was man aus der Ära Orbán kennt. Zu Russland und der Ukraine äußert der designierte Ministerpräsident aber ein Sowohl-als-auch.

SZ PlusVon Verena Mayer

Wahlsieg der Partei Tisza
:Was Magyars Zweidrittelmehrheit für Ungarn bedeutet

Bis der Wahlsieger Péter Magyar als Ministerpräsident vereidigt wird, dürften Wochen vergehen. Was kann in der Zeit noch passieren? Und welche Prioritäten hat Magyar für seinen Start ins Amt? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

SZ PlusVon Tobias Zick

Krieg in der Ukraine
:Bruch der Oster-Feuerpause

Russland und die Ukraine werfen einander vor, die Feuerpause über das orthodoxe Osterfest gebrochen zu haben. Das ukrainische Militär teilte am Sonntag mit, die russischen Truppen hätten gegen die Vereinbarung bislang in 2299 Fällen verstoßen. Dies ...

Doku über Tschernobyl
:Verstrahlte Bilder

Vor 40 Jahren wurde Tschernobyl zum Begriff für den Super-GAU. Filmemacher Volker Heise erzählt davon einzig und allein mit Originalarchivmaterial. Das hat einen Effekt, der im Fernsehen selten ist.

SZ PlusVon Jan Freitag

Krieg in der Ukraine
:Greenpeace: Angriffe auf Ölanlagen bremsen Russlands Tanker

Ukrainische Angriffe auf Russlands Ölindustrie haben nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation Greenpeace kurzfristig Auswirkungen auf die sogenannte russische Schattenflotte in der Ostsee gezeigt.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Krieg in der Ukraine
:Selenskij bestätigt Oster-Waffenruhe

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat die von Kremlchef Wladimir Putin angekündigte Waffenruhe im Ukraine-Krieg anlässlich des orthodoxen Osterfests bestätigt. „Wir haben eine Waffenruhe über die Osterfeiertage in diesem Jahr ...

MeinungKrieg in der Ukraine
:Für Kiew wäre es ein Lichtblick, wenn in Ungarn die Opposition gewinnt

Bisher blockiert Budapest ein von der EU beschlossenes 90-Milliarden-Euro-Paket. Mit einer neuen Regierung könnte sich das ändern. Doch dass dem vom Krieg ausgebluteten Land Milliarden fehlen, hat es auch sich selbst zuzuschreiben.

SZ PlusKommentar von Florian Hassel

Ungarn
:„Die erste Wahl, bei der Russland und die USA denselben Favoriten haben“

Viktor Orbáns Herausforderer Péter Magyar hat mächtige Gegner – und trotzdem gute Chancen, die Parlamentswahl am Sonntag zu gewinnen. Aber kann er in Ungarn wirklich etwas verändern?

SZ PlusVon Verena Mayer

Nordatlantik
:Briten verfolgten russische U-Boote

Die Briten haben nach Angaben von Verteidigungsminister John Healey in den vergangenen Wochen „verstärkte russische Aktivitäten“ im Nordatlantik beobachtet. Gemeinsam mit Verbündeten, darunter Norwegen, habe Großbritannien ein russisches ...

Wahl in Ungarn
:Orbán, Magyar und der Machtkampf um die EU-Milliarden

Die Wahl in Ungarn ist auch wichtig für das Schicksal der Ukraine: Nach einem Regierungswechsel könnten die 90 Milliarden Euro der EU wohl endlich fließen, auf die Kiew sehnlichst wartet. Aber kommt das Geld schnell genug?

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

SZ-Podcast „Das Thema“
:Wie KI Kriege verändert

Zielen, steuern, treffen: Wenn künstliche Intelligenz selbst den Abzug drückt.

Von Andrian Kreye, Henk Ruigrok van der Werven und Lars Langenau

Kampf gegen Korruption
:Reformstau kostet die Ukraine Milliarden

Kiew riskiert internationale Hilfszahlungen, weil die Regierung überfällige Beschlüsse verschleppt. Einigen ukrainischen Staatsdienern scheint das ganz recht zu sein.

SZ PlusVon Florian Hassel

Außenpolitik
:Der Problemlöser im Hintergrund

Günter Sautter agiert als außenpolitischer Berater des Bundeskanzlers meist fernab der großen Bühne – aber blitzschnell, etwa wenn sein Chef den US-Präsidenten verärgert.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Ukraine
:Totschlag mit Ansage

Gibt es in der Ukraine eigentlich noch so etwas wie eine Frontlinie?  Russische Drohnen greifen nun am helllichten Tag in einstmals sicheren Städten wie Lemberg an. Dahinter steckt perfides Kalkül.

SZ PlusGastbeitrag von Jurko Prochasko

Ukraine
:Tote und Verletzte bei Angriffen auf Odessa

Bei neuen schweren russischen Drohnenangriffen auf die südukrainische Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sind mindestens drei Menschen getötet worden. 15 Bewohner, unter ihnen eine Schwangere und zwei Kinder, seien verletzt worden, teilte ...

Taiwan
:Wegsehen hilft nicht mehr

Immer mehr Taiwaner bereiten sich auf eine chinesische Invasion vor. Letztlich üben sie, wie man überlebt. Unterwegs mit Menschen, die im Gegensatz zu manchen Deutschen sehr genau wissen, was sie hier verteidigen.

SZ PlusVon Lea Sahay

Rheinmetall
:Rhetorik wie aus dem Kanonenrohr

Rheinmetall-Chef Armin Papperger hat mit seiner Einlassung über Drohnen bauende ukrainische Hausfrauen ziemlich danebengeschossen. Eine kleine Sprachanalyse über den Zusammenhang von Worten und Panzern.

Von Thomas Fromm

Podcast: „Auf den Punkt“
:Ostermärsche: Pazifismus in Zeiten der Kriege

„Kriege schaffen immer nur wieder neue Kriege“: Gespräch mit dem Philosophieprofessor Thomas Kater über die Unwahrscheinlichkeit von Frieden in kriegerischen Zeiten.

Von Lars Langenau

Prozess gegen deutschen Karnevalisten
:Russisches Gericht verurteilt Jacques Tilly zu Haftstrafe

Hintergrund sind die von Tilly gebauten Karnevalswagen, die Kremlchef Wladimir Putin und den von ihm befohlenen Krieg in der Ukraine kritisieren. Der Prozess lief in Abwesenheit des Angeklagten.

Russische Armee
:Von der Uni in den Krieg

Russland braucht dringend Soldaten. Mit Drohungen, Tricks und falschen Versprechen werden massenhaft junge Männer für die Armee angeworben – jetzt auch gezielt an Hochschulen.

SZ PlusVon Silke Bigalke

MeinungGegenwart
:Es gibt zu viele Karfreitage. Die Welt blutet aus unzähligen Wunden

Ostern feiert etwas Unglaubliches: Es feiert die Entmachtung des Todes. Doch das widerspricht der bitteren Erfahrung jedes Menschen.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Bundeswehr
:Fünf Lehren aus dem Iran-Krieg

Welche Erkenntnisse können die Bundeswehr und ihre Partner in Europa nach einem Monat ziehen? Welche neuen Lücken tun sich in der Verteidigung auf? Und warum preist der ukrainische Präsident zu Recht das Geschick von Hausfrauen?

SZ PlusVon Georg Ismar

MeinungUngarn
:Wie man Machthaber nicht stürzt – und wie vielleicht doch

Anderthalb Wochen vor der Wahl ist Ministerpräsident Viktor Orbán schwer in Bedrängnis, trotz aller Tricks. Sein Herausforderer Péter Magyar führt in den Umfragen deutlich. Weil er über Inflation spricht statt über Demokratie.

SZ PlusKommentar von Verena Mayer

MeinungIran-Krieg
:Der Verbrauch von Öl und Gas muss runter

Alles schön und gut, wie Regierungen weltweit versuchen, sich gegen die hohen Energiepreise zu stemmen. Aber das wird nichts nützen, solange sie dabei zusehen, wie ihre Bürger an allen lieben Gewohnheiten festhalten.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

Aktuelles Lexikon
:Hausfrau

Frauen, die ausschließlich mit Putzen, Kochen und Betreuung daheim beschäftigt sind und deshalb oft gering geschätzt werden. Offenbar auch von Rheinmetall-Chef Armin Papperger.

Von Johanna Pfund

EU-Außenminister besuchen Ukraine
:„Putin hat unterschätzt, wie felsenfest unsere Entschlossenheit ist“

Während die Welt auf den Nahen Osten blickt, kämpfen Europas Außenminister darum, die Ukraine nicht aus dem Blick zu verlieren. Eine Reise nach Kiew wird zu einer dringenden Mahnung.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Festnahme in NRW
:Schon wieder ein mutmaßlicher Russen-Spion

Die Polizei nimmt in Hagen einen Mann fest, der für einen russischen Geheimdienst einen Ukraine-Veteranen ausgespäht haben soll. Dieser zweite Fall binnen einer Woche könnte in ein gefährliches Muster passen.

Von Christoph Koopmann

Bundesanwaltschaft
:Wieder mutmaßlicher Russland-Spion festgenommen

Im Zuge des Krieges in der Ukraine hat die Bundesanwaltschaft einen weiteren mutmaßlichen Russland-Spion festnehmen lassen. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs erließ am Samstag Haftbefehl, wie die oberste Anklagebehörde in Deutschland ...

Rheinmetall-Chef
:„So spielt man mit Legosteinen“

Armin Papperger hat vor ein paar Tagen die ukrainische Drohnentechnologie herabgewürdigt. Das löste vor allem in der Ukraine viel Kritik aus. Nun rudert er zurück.

Von Dimitri Taube

EU-Kommission
:1,5 Milliarden für Verteidigung

Die EU-Kommission stellt 1,5 Milliarden Euro für die Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie zur Verfügung. Das Geld soll insbesondere dem Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland sowie der Aufrüstung in der Europäischen Union zugutekommen ...

Iran-Krieg
:So will die Ukraine ihre Drohnen-Expertise zu Geld machen

Bei einem Blitzbesuch in der Golfregion hat Präsident Selenskij Abkommen über militärische Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien und Katar geschlossen – weitere sollen folgen.

SZ PlusVon Florian Hassel

Verteidigung
:Ukrainer verärgert über Rheinmetall

In der Ukraine haben Äußerungen von Rheinmetall-Chef Armin Papperger zu heimischen Drohnenherstellern einen Proteststurm ausgelöst.

Oper
:Draußen Demo, drinnen Überwältigung

Die einen halten Anti-Putin-Schilder hoch, die anderen suchen verzweifelt Karten: Anna Netrebkos Auftritte polarisieren nach wie vor. Davon unbeeindruckt gibt sie eine sensationelle Amelia in Verdis „Maskenball“ an der Berliner Staatsoper ab.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Russen in Deutschland
:Er floh vor Putin. Jetzt könnte Deutschland ihn zurückschicken.

Georgi Avaliani sagt, er sei ein russischer Deserteur, deswegen sei er mit seiner Familie nach Deutschland geflohen, aus Angst. Jetzt wurde sein Asylantrag abgelehnt. Selbst Putins Gegner gelten mittlerweile als potenzielles Sicherheitsrisiko.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen (Text) und Mark Siaulys Pfeiffer (Fotos)

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: