Das Politische Buch

Rezensionen aus der Süddeutschen Zeitung

Die Welt wird immer komplizierter und gefühlt unübersichtlicher. Aktuelle Bücher wollen die Zusammenhänge erklären und verständlich machen. Im "Politischen Buch" werden die wichtigsten, gehaltvollsten und originellsten rezensiert und für die Leser aufbereitet.

Schaumburg-Lippe in der Weimarer Zeit
:Die kleine Hochburg der Demokratie

Politische Stabilität in der Weimarer Republik? Ja, das gab es etwa im Mini-Freistaat Schaumburg-Lippe. Heiko Holste zeigt, wie pragmatische Sozialdemokraten über 14 Jahre hinweg die Demokratie gegen ihre Feinde verteidigten.

Rezension von Robert Probst

NS-Deutschland vor dem Weltkrieg
:Das Menetekel von München

Das Münchner Abkommen von 1938 war nicht nur eine Niederlage für die Appeasement-Politik der Briten, zeigen Christian Goeschel und Daniel Hedinger. Auch andere Mächte zogen ihre Lehren aus dem faschistischen Spektakel – bis heute.

SZ PlusRezension von Clemens Klünemann

Biografie über Helmuth James von Moltke
:Der gute Graf

Helmuth James von Moltke entschied sich früh zum konsequenten Widerstand gegen das NS-Regime. Volker Ullrich zeichnet sein Leben und Wirken im „Kreisauer Kreis“ eindrucksvoll nach. Eine Biografie über moralische Größe unter ständiger Lebensgefahr.

SZ PlusRezension von Cord Aschenbrenner

Ines Geipels „Landschaft ohne Zeugen“
:Verhärtete Legenden

In der KZ-Gedenkstätte Buchenwald wurde der antifaschistische Staatsmythos der DDR über Jahrzehnte gehegt und gepflegt. Noch heute glauben viele an kommunistische Helden. Die Schriftstellerin Ines Geipel zertrümmert diese gefühlte Wahrheit.

SZ PlusRezension von Norbert F. Pötzl

Rechtsextremismus an Schulen
:„Es braucht keinen Aufschrei, aber einen ersten Satz“

Zwei Lehrkräfte machen rechtsextreme Vorfälle an ihrer Brandenburger Schule öffentlich und werden daraufhin selbst bedroht. Warum sie ihren Brandbrief trotzdem nicht bereuen und wie Lehrer am besten auf Nazi-Parolen reagieren sollten.

SZ PlusInterview von Meredith Haaf und Lilith Volkert

Verhältnis Deutschland und Frankreich
:Nicht mehr beste Freunde

Wenn Versöhnung nach 1945 in Gleichgültigkeit umschlägt – Klaus Kellmann zeichnet eine brillante Nachbarschaftsstudie zwischen Deutschland und Frankreich. Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit, selbst wenn die Hauptthese des Historikers recht verwegen klingt.

SZ PlusRezension von Stefan Ulrich

Autobiografie von Gavin Newsom
:Einer von euch

Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien, bringt sich in Position für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. In seiner Autobiografie bemüht er sich, wegzukommen vom Image des gelackten Politprofis mit gegeltem Haar.

SZ PlusRezension von Reymer Klüver

CDU-Bundestagsabgeordneter Kiesewetter als Buchautor
:„Für mein Land kämpfen? Ja sicher!“

In der Union nervt Roderich Kiesewetter nicht wenige. Nun hat der ehemalige Offizier die Sicherheitslage und den deutschen „Sofa-Pazifismus“  in einem Buch seziert. Er fordert die Ausrufung des Spannungsfalls und rät, mehr von Skandinavien zu lernen.

SZ PlusRezension von Georg Ismar

Mariah Blake über PFAS-Chemikalien
:Die alarmierende Macht der Chemielobby

Eindrücklich beschreibt die US-Investigativjournalistin Mariah Blake den Kampf einer Kleinstadt gegen krebserregende PFAS-Chemikalien. Und sie zeigt: Nur mit Hartnäckigkeit lässt sich gegen Chemieriesen etwas erreichen.

Rezension von Nadja Tausche

Rechtsextreme Weltanschauung nach 1945
:Alte Nazis im neuen Gewand

Dass extrem rechte Diskurse in die Mitte der Gesellschaft drängen, ist keineswegs neu. Niklas Krawinkel erzählt von Erfolgen und Misserfolgen völkisch-radikaler Netzwerke in der jungen Bundesrepublik. Seine Erkenntnis: Staat und Zivilgesellschaft waren und sind nicht machtlos.

SZ PlusRezension von Werner Bührer

Volker Perthes über „Multipolarisierung“
:Durchs Dickicht der Geopolitik

Der Politikwissenschaftler Volker Perthes betrachtet die viel beklagte Multipolarisierung der Welt als einen Prozess, der regional sehr unterschiedliche Auswirkungen hat und durchaus auch Chancen eröffnet. Dieser nüchterne Blick hilft mehr als die grassierende Daueraufregung.

SZ PlusRezension von Stefan Messingschlager

M. Rainer Lepsius über den Nationalsozialismus
:Deutschlands Entschleimer

Wie schaffte es Adolf Hitler, die NS-Diktatur zu etablieren? Der Soziologe M. Rainer Lepsius hat 1983 in einer Vorlesung Max Webers Theorie der charismatischen Herrschaft auf den Hitlerismus angewandt. Noch heute eine faszinierende Lektüre.

Rezension von Robert Probst

Udo Di Fabios neues Buch
:Mut zur Freiheit statt Bevormundung

Der Ex-Verfassungsrichter Udo Di Fabio diagnostiziert eine „Verfeindlichung“ der Gesellschaft, an der auch die überzogene Selbstgewissheit der „linken Elite“ schuld sei. Sein Gegenrezept ist freilich bedenkenswert.

SZ PlusRezension von Wolfgang Janisch

Jana Hensels neues Buch über Ostdeutschland
:Boah, Demokratie

Die Journalistin Jana Hensel erklärt die Hinwendung vieler Ostdeutscher zu einer rechtsextremen Partei mit den sozialen Verwerfungen nach der Wiedervereinigung. Das giftige Erbe der SED blendet sie aus. Und verfälscht sogar Fakten.

SZ PlusRezension von Norbert F. Pötzl

Buch zur „Wiedergutmachung“ für NS-Verbrechen
:Versöhnung verpflichtet

Was denken NS-Opfer über die Entschädigungsleistungen aus Deutschland? Darüber war bisher wenig bekannt. Die Interviews zeigen: Vergebung ist möglich, aber dabei geht es um viel mehr als nur Geld.

SZ PlusRezension von Robert Probst

Zwei Bücher über die deutsche „Seele“
:Die Vermessung der Republik

Was denken die Deutschen in diesen turbulenten Zeiten? Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt und der Journalist August Modersohn versuchen es mit einer Reise durchs Land und reden einfach mal. Das funktioniert meist überraschend gut.

SZ PlusRezension von Cord Aschenbrenner

Globale Sicherheitspolitik
:Jenseits von Amerika

Wie schafft es Europa, auf eigenen Füßen und ohne die Gnade der USA zu leben? Der Journalist Holger Stark schildert die Vorgeschichte des transatlantischen Epochenbruchs – und drei mögliche Szenarien.

SZ PlusRezension von Viola Schenz

Verteidigungspolitik
:Nur gemeinsam wird Europa stark

Die Politikwissenschaftlerin Jana Puglierin skizziert den Weg, wie sich Europa aus der „Überabhängigkeit“ von den USA lösen könnte. Dazu müssten aber einige Staaten mehr Mut aufbringen.

SZ PlusRezension von Florian Keisinger

„Brand New Bundestag“
:Karriere ohne Ochsentour

Der Politikstratege Maximilian Oehl hilft Nachwuchskräften mit Coachings in den Bundestag. „Brand New Bundestag“ ist einerseits ein Tritt in den Hintern der Parteien, jedoch ist derlei Politikcasting auch nicht ganz unproblematisch.

Rezension von Gerrit ter Horst

Kriegskinder aus verbotenen Beziehungen
:Stigma und verzagtes Schweigen

Die Schicksale „unerwünschter“ Kriegskinder wurden in Deutschland lange verdrängt. Erst spät sprechen nun endlich viele über ihr Leben und ihre Traumata. Ein Buch und ein Ausstellungskatalog geben ihnen eine Stimme.

SZ PlusRezension von Ludger Heid

Holocaust-Gedenktag
:Schmerzhafte Fragen an das „Gedächtnistheater“

Nicht nur am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus offenbart sich: Das „Nie wieder“ ist zu einer Phrase geworden. Die Autorin Susanne Siegert zeigt, wie sich das Gedenken verändern muss.

SZ PlusRezension von Thomas Radlmaier

Krise des Völkerrechts
:Allerhöchste Einsturzgefahr

Der Coup von Caracas bestätigt die Diagnose von Christoph Safferling – das Völkerrecht ist bedroht wie nie zuvor. Sein Buch ist zugleich hellsichtige Analyse und eine „Art Selbstanklage“, doch noch möchte er die Hoffnung nicht aufgeben.

SZ PlusRezension von Annette Weinke

Autobiografie von Ex-Kanzler Nehammer
:15 Minuten Weltruhm

Vor einem Jahr endete die Kanzlerschaft von Karl Nehammer in Österreich. Seine Autobiografie gerät zum Arbeitsnachweis. Aber es gibt ein wenig Aufklärung, was ihn im Frühjahr 2022 nach Moskau trieb.

Rezension von Verena Mayer

Ökonomie im Kalten Krieg
:Neoliberalismus Ost

Die Perestroika war sowjetischer Thatcherismus, Reagan und Thatcher machten nichts anders als eine neoliberale Perestroika. So lautet die originelle These des Historikers Fritz Bartel. Doch damit lässt er einiges außer Acht und ebnet alle Unterschiede ein.

SZ PlusRezension von Tim B. Müller

Europäische Union
:Angst um eine Erfolgsgeschichte

Gerald Knaus und seine Tochter Francesca haben ein freundliches Buch über das friedliche Europa seit 1945 geschrieben. Doch ihre Thesen, wie sich dieses „Wunder“ verteidigen ließe, bleiben vage.

Rezension von Tobias Zick

Biografie über Israels Premierminister
:Benjamin beinhart

Seit mehr als 30 Jahren prägt Benjamin Netanjahu die Politik Israel entscheidend mit. Seinen ideologischen Kern – die Ablehnung eines Palästinenserstaats – habe er dabei nie verändert, schreibt sein Biograf Joseph Croitoru.

SZ PlusRezension von René Wildangel

Innere Konflikte in den USA
:Die zerrissenen Staaten von Amerika

Bernd Greiner fokussiert seine Geschichte der USA der vergangenen 100 Jahre auf die sozialen Kämpfe zwischen Rechten und Linken. Eine große Fleißarbeit, die aber nicht alles erklärt.

SZ PlusRezension von Viola Schenz

Heilkräuterforschung der SS
:Himmlers Sklaven-Garten

Die SS betrieb mit Dachauer KZ-Häftlingen eine biologisch-anthroposophische „Plantage“, von der auch heute noch existierende Firmen profitierten. Die Historikerin Anne Sudrow hat die Geschichte und auch die unheilvolle Nachgeschichte dieses lange kaum beachteten Arbeitskommandos detailliert analysiert.

SZ PlusRezension von Barbara Distel

Das Politische Buch 2025
:Die wichtigsten Bücher des Jahres

Die Top 20 der Redaktion „Das Politische Buch“ zeigen, welche Analysen zu aktuellen Konflikten 2025 aus der Masse hervorstachen – und welche zeithistorischen Werke essenzielle Erkenntnisse brachten.

SZ PlusVon Robert Probst

Sozialstaat
:Das Märchen von den armen Kindern

Geht es in Deutschland wirklich immer unsozialer zu? Der ehemalige Generalsekretär der Caritas, Georg Cremer, hält viele Klagen für „empiriefreie Empörung“ und fordert, genauer auf die Fakten zu schauen.

SZ PlusRezension von Ralf Husemann

Biografie über Margaret Thatcher
:Die Erbin des Empire

Es gab den einen Thatcherismus gar nicht, schreibt der Historiker Franz-Josef Brüggemeier in seiner Biografie über die britische Premierministerin. Er schaut lieber auf die Brüche und Widersprüche konservativer Politik.

SZ PlusRezension von Dietmar Süß

Westliche Staaten an Russlands Grenze
:Der Aggressor im Osten

Der Historiker Oliver Jens Schmitt erzählt brillant vom Jahrhunderte dauernden Kampf der Gesellschaften vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer gegen russische Potentaten.

SZ PlusRezension von Renate Nimtz-Köster

Anleitung zur Renitenz
:Gleichgültigkeit ade

Matthias Meisner und Paul Starzmann erzählen Geschichten über produktive Quertreiber und fordern mehr positive Renitenz im Dienste der Demokratie.

Rezension von Gerrit ter Horst

Sachbuch
:„Die Nazis waren nicht einfach alle Psychopathen“

Der britische Historiker Richard J. Evans über Hitlers Paladine, Vollstrecker und Handlanger – und die Frage, aus welchem Milieu die Führungsschicht des Dritten Reiches stammte.

SZ PlusInterview von Joachim Käppner

Bildband über NRW
:Ein neues Land an Rhein und Ruhr

Ein eindrucksvoller Bildband zeigt, wie die Menschen im neu gegründeten Nordrhein-Westfalen anpackten für eine bessere Zukunft.

Rezension von Robert Probst

Oliver Rathkolbs „Ökonomie der Angst“
:Zerstörte Wahrheiten

Oliver Rathkolb vergleicht die erste und die zweite Turboglobalisierung und damit sozusagen Wilhelm II. mit Donald Trump. Schon einmal war Angst Treiber in Politik und Gesellschaft. Kann heute ein „digitaler Humanismus“ helfen?

SZ PlusRezension von Rudolf Walther

Fehler in der Antikorruptionspolitik
:Wie Korruption die innere Ordnung von Staaten angreift

Die ehemalige Verfassungsrichterin Gertrude Lübbe-Wolff leuchtet das Thema Korruption in allen Facetten grell aus, fordert schärfere Sanktionsmechanismen und mahnt die „ehrlichen Deutschen“: Empörung allein reicht nicht.

SZ PlusRezension von Tilman Allert

Politische Bildung in Deutschland seit 1945
:Die Tücken beim Demokratielernen

Tim Schanetzky analysiert, wie die Gesellschaft seit 1945 politisch um den richtigen Grundsatzkurs stritt und welche gravierenden Lücken es dabei gab. Und warum Attacken auf politische Bildung nichts Neues sind.

Rezension von Isabell Trommer

Wie wird der Staat handlungsfähig?
:Entbürokratisierungsbürokratie

Der Politikwissenschaftler Markus Hinterleitner zeigt auf, warum es simpel, aber falsch ist, die staatliche Verwaltung als Sündenbock für alles Übel zu beschimpfen. In diesem Zusammenhang seien Politiker gerade dabei, ein „Monster“ zu erschaffen.

SZ PlusRezension von Stefan Kühl

Biografie
:Der mysteriöse Mullah

Über Ali Chamenei, Irans Obersten Führer, weiß man wenig, auch wenn er seit 1989 regiert. Jetzt ist eine erste Biografie in deutscher Sprache erschienen. Über den Protagonisten erfährt man darin nicht viel Neues, dafür aber Details aus der Geschichte der Islamischen Republik.

Rezension von Raphael Geiger

Drei Bücher über die neue Weltordnung
:Die Widersprüche des Westens

Wie zurechtfinden in der neuen multipolaren Krisenwelt? Die Bücher von Daniel Marwecki und Martin Kobler weisen einen klugen Weg durch ein Dickicht an Heuchelei, Doppelstandards, Macht und Moral. Ein weiteres Werk allerdings verheddert sich dort.

SZ PlusRezension von Tanjev Schultz

Biografie über Cem Özdemir
:Das Wagnis des Aufsteigers

Nicht jeder Kandidat für ein Ministerpräsidentenamt bietet genügend Stoff für eine Biografie. Bei Cem Özdemir dagegen ist die Frage nur: Ist seine Karriere schon auserzählt – oder nimmt sie nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 wieder Fahrt auf?

Rezension von Roland Muschel

Buch über die „blockierte Republik“
:Wie schaffen wir es aus der Krise?

„Wir können uns mehr zumuten, wenn wir nur wollen“, schreibt der Historiker Frank Trentmann mit Blick auf die zahllosen aktuellen Krisen und die Erfolge der alten BRD. Aber kann der Blick zurück überhaupt helfen auf dem Weg in die Zukunft?

SZ PlusRezension von Eckart Conze

Streitschrift über Sicherheit und Energie
:Abhängig von Putin beim Aufrüsten

Susanne Götze und Annika Joeres zeigen auf, wie erpressbar Europa bei der sicherheitspolitischen Zeitenwende ist – weil man noch immer auf Russlands Öl und Gas angewiesen ist.

Rezension von Gökalp Babayigit

Österreich nach 1945
:Von Helden und Mythen befreit

Ganz ohne Pathos, aber mit zahlreichen Anekdoten gewürzt erzählt der ungarische Historiker György Dalos die Geschichte Österreichs seit 1945. Das ist unterhaltsam für Einsteiger, mehr aber auch nicht.

Rezension von Michael Frank

Sanna Marins Autobiografie
:Hoffnungsfroh in Helsinki

Sanna Marin, Finnlands Ministerpräsidentin von 2019 bis 2023, hat ihre Autobiografie geschrieben, als Aufruf für mehr weibliche Führung. Doch wieder einmal beweist sich: Gute Politik zu machen und gute Bücher zu schreiben, sind zwei verschiedene Dinge.

SZ PlusRezension von Viola Schenz

Thilo Bodes Plädoyer
:Mehr Krawall, bitte!

Ex-Greenpeace-Chef und Foodwatch-Gründer Thilo Bode, 78, hat seine Autobiografie geschrieben. Er gibt ein paar Fehler zu und übt scharfe Kritik an der westlichen Entwicklungshilfe. Für die heutige Umweltbewegung hat er Tipps.

SZ PlusRezension von Thomas Hummel

Globales Milliardengeschäft
:Die Methoden der Müllmafia

Der Reporter Alexander Clapp hat sich auf die Spuren des Wohlstandsmülls aus reichen Industriestaaten begeben. Er erzählt eine gruselige Geschichte, die alle Verbraucher kennen sollten.

Rezension von Judith Raupp

Aufstieg und Fall der Deutschland AG
:Das Netzwerk der Entscheider

Wie dachten und handelten die Patriarchen der deutschen Wertarbeit? Konstantin Richter hat eine Geschichte der deutschen Wirtschaftsbosse seit dem Kaiserreich vorgelegt – ein spannend erzähltes und vor allem unterhaltsames Meisterwerk.

SZ PlusRezension von Daniel Siemens

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