Ihr Roman „Die Lücken“ ist zum besten Roman des Jahres gekürt worden. Eine gute Wahl.
Literatur
:Hey Nachbar, wie geht’s?
Eine Reise durch das Literaturland Tschechien, das in diesem Jahr Gast der Frankfurter Buchmesse ist: Zu Autorinnen und Autoren wie Jáchym Topol und Alice Horáčková, die mit Witz und Hartnäckigkeit an alten Tabus rütteln.
Literatur
:Die Bücher des Herbstes
Energische Frauen, psychologische Tiefenbohrungen und ein Liebesbrief an Europa: Zehn Bücher, mit denen man es sich gemütlich machen kann.
Die AfD in Europa
:Keiner mag dich
In Deutschland ganz weit oben – in Europa ganz allein: Rechte wie Meloni, Farage und Le Pen halten die AfD kategorisch auf Abstand. Der Grund lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Blut.
Wohnungsnot
:„Null Neubau“
Gegen die Wohnungsnot wird seit Jahren eine Art Mantra beschworen: Bauen, bauen, bauen! Eine Studie bezweifelt, dass das klug ist – und bietet eine radikale Alternative.
Kunst
:Das andere Kreuzberg
Wer malt die Stadt? Eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zeigt Berlin aus der Perspektive von Arbeitsmigranten. Es ist eine wichtige Korrektur.
Social Media
:Oder ist es doch eine Fanseite für Julia Klöckner?
Der Bundestag hat nun einen eigenen Kanal auf Tiktok, um für die parlamentarische Demokratie zu werben. Bei den ersten Videos stellen sich direkt einige Fragen.
Interview
:„Wir automatisieren uns gegenseitig weg“
Der Oxford-Professor Maximilian Kasy über richtige und falsche Furcht vor künstlicher Intelligenz – und die Frage, warum uns nicht egal sein sollte, wie die Technologie wirklich funktioniert.
:Böhmermann: Aus für „ZDF Magazin Royale“ war „allein meine eigene Entscheidung“
Medienaufsicht
:Kein Verfahren gegen Podcaster Ben Berndt
Tatort
:Klaus J. Behrendt hört als Kölner „Tatort“-Kommissar auf
Nachruf
:Die Überzeugungstäterin
Literatur
:Diese sechs können den Deutschen Buchpreis noch gewinnen
Debatte
:Gesucht: Kanzler der Einheit
Was müsste eine Person mitbringen, um Deutschland in eine Zukunft ohne Spaltung zu führen? Hier antworten kluge Köpfe, von Eva Illouz über Armin Nassehi bis Florence Gaub.
Künstliche Intelligenz
:„Vor drei Jahren hätte ich gesagt, dass das Science-Fiction ist“
Wie denken Maschinen? Der KI-Sicherheitsforscher Thilo Hagendorff über die Versuche, den Systemen in den Kopf zu gucken – und warum er allmählich Angst vor dem bekommt, was er da beobachtet.
Kino
:Ist Mama zu dick?
Der Vater will, dass die Mutter abnimmt, und die Tochter gerät in einen Konflikt um Körperbilder und Selbstbestimmung. Das Drama „Lügen über meine Mutter“ erzählt, wie der Diätzwang eine Frau depressiv macht.
Kino
:Wie krank ist das denn
Der Thriller „Corpus Delicti“ nach dem Roman von Juli Zeh zeichnet das Bild einer Gesundheitsdiktatur, in der KI das Leben bestimmt. Kommt einem unangenehm vertraut vor, oder?
Kino
:Ist das Tom Cruise? Ja, leider
In der Weltuntergangskomödie „Digger“ will er mal so richtig schön verrückt sein, und das geht völlig in die Hose. Da kann auch Co-Star Sandra Hüller nichts mehr retten.
Israel
:Wer mitreden will, muss diesen Film gesehen haben
„Naza“ bringt israelische Soldaten vor die Kamera, die unvorstellbare Kriegsverbrechen in Gaza schildern – Netanjahus Regierung hat die Regisseure deshalb zu Staatsfeinden erklärt. Jetzt kann man die Dokumentation im Kino sehen.
Kino
:Einfach hinreißend
Shaun das Schaf ist wieder im Kino unterwegs, diesmal an Halloween. „Spuk im Kürbisfeld“ ist genau der Animationsfilm, den man jetzt zur Ermunterung braucht.
Film
:Hier wird Shaun das Schaf geknetet
Ein Besuch in den Aardman-Studios in Bristol, wo sie für neun Sekunden Animationsfilm schon mal eine ganze Woche brauchen. Mehr Entschleunigung geht nicht – und am Ende entsteht immer etwas Zauberhaftes.
Pop
:Es wird wieder dunkel
Der Musiker Danger Dan muss akribisch verhindern, dass militante Neonazis herausfinden, wo er wohnt, arbeitet, Bier trinkt. Gleichzeitig wird er langsam blind. Seine Antwort: radikal persönliche, vollkommen schutzlose Kunst. Eine Begegnung.
Weitere Artikel
Literatur
:Wer bekommt den Deutschen Buchpreis?
Die Preisverleihung ist am heutigen Montag, dem Tag vor der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse. Diese sechs Romane können gewinnen.
Theater
:Nach diesem Auftakt kann es nur besser werden
Der neue Intendant Matthias Lilienthal startet an der Berliner Volksbühne mit drei Premieren und einem Wasserspritz-Spektakel in die Spielzeit. Das klingt aufregend, ist aber vor allem quälend langweilig.
Literatur
:Wer will denn die Unsterblichkeit?
Valeria Gordeevs Debütroman „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“ ist genial und größenwahnsinnig – und ein Kandidat für den Deutschen Buchpreis.
Debatte
:Warum der Mensch den Zucker liebt
Die Zuckersteuer ist vorerst gescheitert. Was zu der Frage führt: Müsste man in der Diskussion über die süße Droge politisch nicht an völlig anderer Stelle ansetzen?
Zucker
:Bitte lieber nicht lächeln
Wer sich früher Zucker leisten konnte, konnte sich dafür nicht leisten, die Zähne zu zeigen: zu schwarz und kaputt. Ein Problem für den eitlen Adel – bis eine Pariser Malerin das Bleaching mit dem Pinsel erfand.
Schwerpunkt Zucker
:Der bittere Beigeschmack des Süßen
Vom tropischen Luxusprodukt, gewonnen durch Sklavenarbeit, zum heimischen Massenkonsumgut: Wie der Zucker im 18. Jahrhundert in der höfischen Kultur aufkam – um bald alles zu versüßen.
Grafikdesign
:„Da geht noch mehr“
Im öffentlichen Raum dominiert die künstliche Intelligenz die visuelle Wahrnehmung. Wie verändert der digitale Bilder-Tsunami die Ästhetik? Fragen wir doch mal den Kanzler.
Serien
:Das ganze Land liebt einen Roman
Der Roman „Die Puppe“ von Bolesław Prus ist der große Klassiker der polnischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Gerade erlebt er eine enorme Renaissance: als Netflix-Serie, als Kino-Verfilmung und als deutsche Neuübersetzung.
Film
:Wer ist denn das Sensibelchen?
Sylvester Stallone erzählt den ersten Teil seiner Lebensgeschichte und zeigt, wie es zu seiner größten Schöpfung kam – ihm selbst.
Notizen aus meinem Leben
:Gar nicht nett von mir
Muss man junge Menschen immer lieb haben? Nach der Aufforderung „Ey, Alte, nimm Köter an Leine“ kann man auch mal die schrumpfende Hirngröße ansprechen.
Debatte
:Rechtsstaat auch für Linke
Die „Rote Hilfe“, bei der Elif Eralp Mitglied war, unterstützt linksradikale Straftäter. Ein Blick in die Verfassung und in die Geschichtsbücher erklärt, warum.
Klassik
:„Die meisten Menschen auf der Welt haben noch nie von mir gehört.“
Steve Reich hat mit seiner rhythmisch brodelnden Musik Künstler von Gerhard Richter über Pink Floyd bis Björk inspiriert. An diesem Samstag wird er 90 Jahre alt. Anruf bei einem Jahrhundertphänomen.
Literatur
:Schwärmen, das ist’s!
Der Historiker Jens Nordalm, Redenschreiber bei Friedrich Merz, legt einen Essayband vor. „Deutschland – Das unterschätzte Land“ ist mehr Best-of-Liste der Vergangenheit als historische Erkenntnissuche.
Debatte
:Unfassbar, dass es so weit gekommen ist
Unsere Autorin soll am 3. Oktober in Brandenburg lesen – dann erfährt sie, dass sich Björn Höcke bei einer Demo angekündigt hat. Als behinderte Frau mit jüdischem Namen entscheidet sie: besser nicht.
Tech-Branche
:„Der Algorithmus will nicht, dass du dieses Video siehst“
Mark Zuckerberg schweigt, Elon Musk pöbelt, und Amazon cancelt einen Kinostart: Warum das Silicon Valley wegen dreier Kinofilme den Machtkampf mit Hollywood sucht – und wer ihn verlieren könnte.
London Calling
:Ein Geschenk namens Leitungswasser
Vor zehn Jahren haben progressive Briten Deutschland beneidet, heute dient es den Rechten in Großbritannien als warnendes Beispiel. Die Wahrheit liegt nicht irgendwo dazwischen, sondern: auf der Wiesn.
Buchhandlungspreis
:„Es wird empfohlen, dem Votum der Jury zu folgen“
Laut einem Bericht hatten Wolfram Weimers eigene Beamten keine Bedenken, die drei linken Buchhandlungen auszuzeichnen. Das widerspricht der Darstellung des Kulturstaatsministers.
Architektur: Blick in den Springer-Neubau
:Luft nach oben
Mauerfälle und Vereinigungen auf allen Ebenen: Der Architekt Rem Koolhaas hat dem Springer-Verlag in Berlin ein neues Gebäude errichtet. Ein Atrium wie dieses hat es in Europa überhaupt noch nie gegeben.
Hörbuch
:Eine Frau hat das Warten satt
Als Odysseus endlich aus Troja heimkehrt, bricht seine Frau zu einem Abenteuer auf: Ulrike Draesner liest in treibendem Rhythmus „penelopes sch()iff“, ihr Sequel zum Epos, als Hörbuch ein.
Sachbuch
:Notorisch neugierig
Der Journalist Michael Pollan wurde mit Sachbüchern über Ernährung und psychedelische Drogen weltberühmt. An seine Grenzen kam er, als er herausfinden wollte, was das menschliche Bewusstsein ist. Eine Begegnung mit Mann und Werk.
Literatur
:Bitte sprechen Sie nach dem Doppelpunkt
In seinem Audio-Verlag Supposé hat Klaus Sander große Porträts geschaffen, etwa von Dieter Wellershoff und Peter Kurzeck. Dass sie jetzt als prächtige Bücher erscheinen, hat mit den Grenzen des Hörbuchmarktes zu tun.
Literatur
:Etwas Schönes konnte geschehen
Eine junge Frau sucht sich selbst – und findet ihre vor Jahren verschwundene Mutter. Leh-Wei Liao erzählt in ihrem Debütroman „Glaszeit“ von einem Leben, in dem es keine Sicherheit gibt.
Literatur
:Zerfaserland
In seinem Debütroman „Zweifelssohn“ schickt Max Czollek sein gequältes Alter Ego auf von Wien nach Rügen – stark angelehnt an Christian Kracht.
Sachbuch
:Gegen die autoritäre Wende
Bald auch hier ein überlebensnotwendiges Handbuch? Der amerikanische Autor Gal Beckerman liefert in „Wie man Dissident wird“ das geistige Rüstzeug zum Widerstand – und warnt vor emotionaler Abstumpfung.
Sachbuch
:Besser Plaudern
Warum sind wir eigentlich so schlecht in etwas, das wir ständig tun? Die Harvard-Professorin Alison Wood Brooks hat erforscht, wie wirklich gute Gespräche gelingen, und behauptet, dass es jeder lernen kann.
Literatur
:Trittst du mich, dann tret’ ich dich
Lauren Groff gehört zu den stärksten Autorinnen der USA. In dem Kurzgeschichtenband „Raufbold“ erzählt sie von widerständigen Frauen und der ewigen Angst, zurückgelassen zu werden.
Sachbuch
:Geradezu sozialliberal
Franca Lehfeldt war Chefreporterin bei RTL und Springer. Dann heiratete sie den damaligen FDP-Chef und Finanzminister Christian Lindner. Jetzt hat sie ein Buch über Mutterschaft geschrieben, das erstaunlich selbstverständlich feministisch ist.
Literatur
:Das Wunder von Harlem
Gemessen an seinen Auszeichnungen ist Colson Whitehead der bedeutendste lebende Autor der USA. Jetzt hat er eine monumentale Trilogie abgeschlossen, die von Amerikas feierlichem Selbstverständnis nicht viel übrig lässt.
Künstliche Intelligenz und Politik
:„Wie wir früher Informationen erhalten haben, war besser für uns als Menschen“
Die amerikanische Star-Historikerin Jill Lepore über die menschliche Urangst, von Maschinen beherrscht zu werden – und die Frage, ob es nun tatsächlich so weit gekommen ist.
Sachbuch
:Sei nicht du selbst
Authentizität sei der Schlüssel zum Erfolg, heißt es gern. Der Psychologe Steve Ayan erzählt in „Die Revolutionäre des Ich“ eine andere Geschichte.
Sachbuch
:Der gefährdete Glücksfall
Timothy Garton Ashs neues Buch ist eine große, nachdenkliche Liebeserklärung an Europa. Nur ganz manchmal liest sie sich fast wie ein Abschiedsbrief.
Neuer Roman von Christoph Kramer
:Er meint es ernst
Mit seinem zweiten Roman „Wolkenberührpunkt“ will der Schriftsteller Christoph Kramer sich von seinem prominenten Fußballernamen lösen. Begegnung mit einem Schreibprofi.
Berlin
:Sanierung der Philharmonie könnte 800 Millionen Euro kosten
Veralteter Brandschutz, verstopfte Rohre: Der tägliche Veranstaltungsbetrieb des Orchesters kann bald nicht mehr gewährleistet werden. Der Hauptstadt steht eine weitere Großbaustelle bevor.
Graphic Novel
:Nur den Vögeln kann man vertrauen
Nichts ist so, wie es scheint in Jade Khoos Graphic Novel „Erde oder Mond“. Ihre Erzählung über eine nur scheinbar idyllische „grüne“ Utopie ist so intim wie episch – und berauschend schön gezeichnet.
Kinderbuch
:Der Wolf wird sich umgucken
In seinem ersten, fantastischen Comic „Ganz schön mutig!“ lässt der „Hasenkind“-Schöpfer Jörg Mühle drei süße Tiere auf den bösen Wolf los. Hat der eine Chance?
Theater
:Theater wie Netflix, nur besser
Karin Beier setzt am Deutschen Schauspielhaus Hamburg ihre Antikenserie fort – mit Roland Schimmelpfennigs Argonauten-Zyklus „Fremde Sonne“. Der dauert acht Stunden und ist ein Ereignis.
Literatur
:Die Zukunft ist golden
Unsichere Zeiten für Bücher: Immer weniger Menschen lesen, aber viele wollen schreiben. Trotzdem finden junge Menschen den Mut, ihren ersten Roman zu veröffentlichen. Zehn Begegnungen mit dem starken Debütjahrgang 2026.
Literatur
:Alle Macht dem Lurch
Diesen Klassiker aus dem Buchmessen-Gastland Tschechien muss man gelesen haben: In einer glänzenden neuen Übersetzung ist Karel Čapeks „Der Krieg mit den Molchen“ eine Warnung. Und ein Riesenspaß.
Kunst
:Lady Gaga am See Genezareth
Engel und Teufelin: Keine andere Frau der christlichen Hagiografie vereint so viele Projektionen wie Maria Magdalena. Das Frankfurter Städel macht aus 20 Jahrhunderten einen fabelhaften Kunstgottesdienst.
Geisteswissenschaften
:Denken kann hilfreich sein
Die Finsternis der Weltlage fordert Antworten von den Geisteswissenschaften. Beim Humanities Festival in Wien haben unter anderem Pankaj Mishra, Daniel Kehlmann, Ian McEwan und Eva Illouz die Herausforderung mit Verve angenommen.
Fast Food
:Big Protein
McDonald's will auch in Zeiten von Selbstoptimierung attraktiv bleiben – mit Bowls und Eiweißküchlein. Wie vernünftig.
Debatte
:Das ist die russische Art der Kriegsführung
Weil er 2014 aus dem Donbass floh, verpasste unser Autor nun die Beerdigung seiner Mutter. Doch selbst in Kiew ist niemand mehr sicher, wie der Angriff auf die Akademie der Wissenschaften zeigt. Wird Putins Terrortaktik aufgehen?
Sachbuch
:Sieben Gründe, warum Putin mit dem Krieg vorerst nicht aufhören wird
Der Osteuropa-Experte Martin Schulze Wessel beschreibt russische Geschichte als Geschichte der Expansion.
Theater
:Sie wollen nur Liebe – oder Geld
Das Münchner Residenztheater startet die Saison mit einer verklemmten Uraufführung „Reigen. Variationen“ und einer „Dreigroschenoper“, die zuverlässig knallt.
Erinnerungskultur
:„An Arroganz nicht zu überbieten“
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verfügt im Alleingang, dass der „Erinnerungsort“ zum Kolonialismus nach Bremen kommen soll. Politiker, Historiker und Aktivisten fühlen sich aus der Debatte ausgeschlossen.
Literatur
:Wer vor vier Uhr aufwacht und an Projekte denkt, findet keine Ruhe mehr
In Ulrich Peltzers „Der verlorene Schlaf“ entwirft ein Drehbuchautor im Selbstgespräch sein nächstes Werk. Es ist ein fantastischer kleiner Roman im erzählerischen Konjunktiv.
Britisches Königshaus
:Meghan, bring den Schinken zum Kochen!
So nutzlos die Royal Family sonst auch ist – Meghan Markle müssen wir dankbar sein: Über die Zornesröte in schweinchenfarbenen englischen Männergesichtern.
Jugendbuch
:Sind wir nicht alle ein bisschen Tier?
Anke Bär hat ein prächtiges Sachbuch für junge Leser geschaffen, in dem jedes Kapitel Grenzen einreißt. „Du Tier, ich Mensch?“ birgt außerdem eine überlebenswichtige Erkenntnis.
Ukraine
:„Es gibt Tage, da ist es tödlich, einkaufen zu gehen“
Oleksii Sandakov dokumentiert den russischen Dauerbeschuss in Cherson. Voll Sorge blickt er nicht nur ins nahe Oleschky, wo Russland die Menschen aushungert – sondern auch auf das in Bezug auf Drohnen vollkommen unvorbereitete Westeuropa.
Sachbuch
:Ein Hotel für VW, ein Gefängnis für New York
Der Wirtschaftshistoriker Ian Kumekawa erzählt in „Beliebige Fracht“ die Geschichte des globalisierten Kapitalismus anhand der abenteuerlichen Odyssee eines einzelnen Containerschiffs.