Theater

Kritiken, Reports, Porträts und Interviews

Theater
:Vergesst die Streams, das ist live

Effektspektakel und großes Königsdrama: Die Royal Shakespeare Company bringt mit „The Mad King“, ein Theater-Prequel der „Game of Thrones“-Serie in Stratford-upon-Avon auf die Bühne.

SZ PlusVon Alexander Menden

Theater
:Der Etat ist leer, der Pool ist voll

Intendant Matthias Lilienthal macht die angekündigte Welle und eröffnet vor der Berliner Volksbühne ein Planschbecken. Gefüllt ist es vor allem mit der Behauptung, dass hier die Avantgarde schwimmt.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Literatur
:Wenn Fuchs, Hase und Finanzhai über René Benko schimpfen

Bald feiert Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ bei den Salzburger Festspielen Premiere.  Damit das Bestiarium vollständig ist, lohnt es sich, ihren Wutausbruch vorab als Buch zu lesen.

SZ PlusVon Sigrid Löffler

Tanz
:Tanz mit Reifesiegel

Altmeister John Neumeier choreografiert in Venedig ein Stück über die Seufzerbrücke – für ein neu gegründetes 40-plus-Ensemble. Die Zeiten, in denen ältere Tänzer aufs Abstellgleis kamen, sind vorbei.

SZ PlusVon Dorion Weickmann

Nachruf
:Auf Recherche in der Welt

Der international umtriebige Kritiker Jürgen Berger schrieb nicht nur über Theaterstücke, er entwickelte auch selbst welche. Nun ist er im Alter von 71  Jahren gestorben.

SZ PlusVon Christine Dössel

Salzburger Festspiele
:„Nur einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen!“

Ein nackter Jedermann, ein geschasster Intendant und eine Frau, die den Laden am Laufen hält: ein Report von den Salzburger Festspielen. Erstmals äußert sich auch der abservierte Markus Hinterhäuser.

SZ PlusVon Christine Dössel

Salzburger Festspiele
:Wie ist das auf der Bühne nur auszuhalten?

In Salzburg wird Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ uraufgeführt. Ein Stück ohne Ereignisse, aber voll schwerer Gedanken.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Salzburger Festspiele
:Kein Todestrank, eher eine Psychodroge

Ulrich Rasche inszeniert bei den Salzburger Festspielen Goethes „Faust I“ als strenges psychologisches Konzentrat. Hätte er die Idee doch nur durchgehalten.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:„Zusammen zu spielen, ist für uns eine Gönnung“

In „Faust“ bei den Salzburger Festspielen stehen Anna Drexler und Steven Scharf gemeinsam auf der Bühne – im echten Leben sind sie ein Paar. Ein Gespräch über Familienorganisation und die Frage, ob Gretchen eine „starke Frau“ ist.

SZ PlusInterview von Christiane Lutz

Nibelungen-Festspiele
:Die Frau beendet das Töten

Wie es Kriemhild bei König Etzel ergeht: „Die Hunnenkönigin“ bei den Nibelungen-Festspielen in Worms.

Von Egbert Tholl

Notizen aus meinem Leben
:„Aber gell, Sie sind nicht die Amelie Fried?“

Belauschte Gespräche in Theaterpausen, erkannt werden in Straßencafés – warum man einfach mitschreiben muss, was da passiert. Und besonders in Bayreuth bei den Festspielen.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Salzburger Festspiele
:„Ich träume von großen Stoffen“

Karin Bergmann, die Interimsintendantin der Salzburger Festspiele, über die Lage nach dem Rauswurf ihres Vorgängers Markus Hinterhäuser und ihre Pläne für die kommenden Jahre.

SZ PlusInterview von Egbert Tholl

Theater
:Flossen hoch, es wird tagesaktuell

Der Wal, jetzt auch auf der Bühne: In Hamburg hat das Theaterstück „Timmy – die Hope stirbt zuletzt“ von Alexander Klessinger Premiere. Ein wilder, lustiger und nur stellenweise moralischer Ritt durch eine hitzige Debatte.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Theaterfestival Avignon
:Gesänge von Mord und Totschlag

Jedes Jahr im Juli fallen die Schauspieler in Avignon ein und verwandeln die Stadt in eine riesige Bühne. Dieses Jahr untersucht das Festival faszinierend den engen Zusammenhang zwischen der Kunst und dem Bösen.

SZ PlusVon Reinhard J. Brembeck

Theater
:„Empathie ist erlernbar“

Als Wilfried Schulz vor zehn Jahren die Intendanz des Düsseldorfer Schauspielhauses übernahm, setzte ihm die Stadt ohne Vorwarnung eine Großbaustelle vor die Nase. Ein Abschiedsgespräch darüber, wie aus Hartnäckigkeit und Improvisation richtig gute Kunst entstehen kann.

SZ PlusInterview von Christine Dössel

Debatte
:Wir werden uns noch wundern

Der miserable Umgang der Münchner Politik mit der Kammerspiel-Intendantin Barbara Mundel passt in eine Zeit hohler Worte und Bekenntnisse. Wenn es ernst wird, sind Menschen und Institutionen nichts mehr wert in diesem Land.

SZ PlusEssay von Alexander Gorkow

Theater
:Wer soll dieses Theater leiten?

Die Münchner Kammerspiele suchen einen neuen Chef. Doch die Stadt drückt sich um klare Worte, Intendantin Barbara Mundel fühlt sich übergangen. Zum Ende einer nicht ganz glücklichen Beziehung.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Theater
:Morden in Zeiten der Klimakrise

Lassen sich antike Dramen mit aktuellen Umweltdebatten verbinden? In Mülheim wagt Regisseur Philipp Preuss den Versuch mit „Circus Oresteia“, einem Stück von Thomas Köck.

SZ PlusAlexander Menden

Theater
:Warum noch mal die Aufregung?

Thomas Melle ergänzt Schillers „Räuber“, und Stefan Pucher macht daraus in Stuttgart rumpeliges, wortreiches Theater. Doch was die Figuren wirklich umtreibt, bleibt rätselhaft.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Nachruf Dieter Sturm
:Der virtuose Zuhörer

Er war Inspiration für Luc Bondy und Peter Stein, der Geburtshelfer der Stücke von Botho Strauß und konnte ein magisches Arbeitsklima erzeugen: Zum Tod des großen Dramaturgen Dieter Sturm.

SZ PlusVon Lothar Müller

Tanz
:Was kommt mit dem Herbst?

Die Tanzsparten an deutschen Theatern sind sehr international und divers. Sollte die AfD die Wahl in Sachsen-Anhalt gewinnen, könnte das Folgen für die Szene haben.

Von Dorion Weickmann

Theater
:Von Liebe, Kobolden und Samurai

Ein traditionelles Noh-Theater aus Japan kommt im Herbst für zwei Gastspiele nach Deutschland. Die Inszenierung übernimmt ein Schauspiel-Familienbetrieb aus Kyoto. Ein Besuch vor Ort.

SZ PlusVon David Pfeifer

Theater
:Da kann selbst der Narr nicht mehr lachen

In Oberammergau spielen die Dorfbewohner „Tyll“, nach dem Gauklerroman von Daniel Kehlmann. Lustig ist an der Inszenierung von Christian Stückl wenig – gerade das macht sie stark.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Theaterfestival
:Hör mal, wer da weint

Was, wenn auf der ganzen Welt plötzlich Babygeschrei zu hören ist? Neun Autorinnen und Autoren schreiben darüber gemeinsam ein Stück. Am Münchner Residenztheater hatte „The Crying Child“ jetzt Premiere.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Theaterfestival in Chemnitz
:Am Limit

Gerade war Chemnitz Kulturhauptstadt Europas, jetzt gastiert dort das Festival „Theater der Welt“.  Schön international, schön glänzend. Völlig unklar ist, wie es mit dem maroden Schauspielhaus weitergeht.

SZ PlusVon Merle Zils

Theater
:Schreckschraubenzieher

Claudia Bauer inszeniert Werner Schwabs „Die Präsidentinnen“ am Münchner Residenztheater. Ist das legendäre Fäkaliendrama gut gealtert – oder ein Griff ins Klo?

SZ PlusVon Christine Dössel

Theater
:An der Grenze des Sagbaren

Der Missbrauch einer 14-Jährigen aus der Sicht des Täters: Leonie Böhm adaptiert an den Münchner Kammerspielen den Roman „Mein kleines Prachttier“.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Lärmbelästigung  im Theater
:Ruhe im Parkett, bitte!

Ein gurrendes Baby sorgt für großen Ärger in einer Shakespeare-Aufführung mit Kenneth Branagh. Störenfriede im Theater gab es immer schon. Aber kann es sein, dass es ständig lauter wird? Eine Abrechnung.

Von Christine Dössel

Theater
:Der traurigste Mensch der Welt

Egal, ob depressiver Autor oder einsamer Käfer Gregor Samsa: Niemand kann am Theater derzeit so grandios betrübte Figuren spielen wie Paulina Alpen. Wie macht sie das nur?

SZ PlusVon Christiane Lutz

Theater
:Kannst selbst schauen, wo du bleibst, liebe Kunst

Höhere Kosten, klamme Kommunen und ein enormer Sanierungsbedarf bei den Gebäuden: Auf die Theater kommen harte Zeiten zu.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Theater
:Ein Text, zwei Schauspieler, sechs Stunden

Das hätte Samuel Beckett gefallen: Conor Lovett und Stephen Dillane durchkriechen seinen Text „How it is“ über den Wahnsinn menschlicher Existenz – in einem venezianischen Palazzo.

SZ PlusVon Alexander Menden

Theater
:Familie? Alles Schweine

Die Uraufführung von Roland Schimmelpfennigs „Sommersonnenwende“ kostet in Stuttgart eine Schlacht ums Erbe aus. Unter dem Witz der Oberfläche rumort es gewaltig.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Theater
:Von der Politik im Stich gelassen

Saftige Mieterhöhung: Die Belegschaft des Berliner Maxim-Gorki- Theaters fürchtet um die Zukunft des Hauses.

Von Peter Laudenbach

Theater
:Angriff der hippen Streber

Jürgen Kuttner zeigt seine beliebten „Videoschnipsel“ an der Berliner Volksbühne zum letzten Mal. Und er ist nicht der einzige erfolgreiche Künstler, den der neue Intendant Matthias Lilienthal vor die Tür setzt.

Von Peter Laudenbach

Theater
:Kreative Feuchtgebiete

Die Berliner Bäder sind mal wieder zu, wegen Personalmangel oder Überfüllung? Kein Problem: Intendant Matthias Lilienthal eröffnet vor der Volksbühne einfach noch eines.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Literatur
:„Über das Leben schreiben heißt auch, über den Tod zu schreiben“

In „Judith und Hamnet“ erzählt Maggie O’Farrell vom Verlust eines Kindes, die Verfilmung des Romans war für acht Oscars nominiert. Auch in ihrem neuen Buch „Land“ geht es um Abschiede. Ein Gespräch über die oft brutale Geschichte ihrer Heimat Irland.

SZ PlusInterview von Christiane Lutz

Theater
:Fit fürs Leben

Bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen braucht das Kollektiv „Pony Cam“  Hilfe aus dem Publikum. Es zeigt sich: Wenn unendliche To-Do-Listen und Mitmachtheater zusammenkommen, entsteht Gemeinschaftsgefühl.

SZ PlusVon Alexander Menden

Wiener Festwochen
:Eingeknickt

Milo Rau und die Wiener Festwochen laden den rechtslibertären Tech-Unternehmer Peter Thiel wieder aus. Er hätte an einer Diskussion teilnehmen sollen. Doch es gab zu viel Gegenwind.

SZ PlusVon Christine Dössel

Theater
:Jetzt macht ihr mal Theater

Die Jury des Theatertreffens setzt die Frauenquote aus. Sofort gibt es Proteste – aus Angst vor einem Backlash. Warum die Entscheidung trotzdem richtig ist.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Performance-Star Florentina Holzinger
:Wehtun muss es schon

Die Wiener Extrem-Performerin und Choreografin Florentina Holzinger erobert mit ihrem nackten Amazonen-Trupp jetzt auch die Kunstwelt. Eine Begegnung in Wien und auf Schloss Prinzendorf, auf dem Weg zu neuen Schmerzgrenzen.

SZ PlusVon Christine Dössel

Theater
:So eine Wut

Ein Hochrisiko-Unternehmen: Das Theater Magdeburg bringt mit Kevin Rittbergers Stück „Wunde Stadt“ die Spätfolgen des Weihnachtsmarkt-Attentats auf die Bühne.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Theater
:Wer darf aufs sinkende Schiff?

Das Münchner Volkstheater zeigt „Der blinde Passagier“ von der spät wiederentdeckten Maria Lazar.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Literatur
:Eine fantastische Ausstellung

Voralpenschwachdenker? Weinflaschenstöpselfabrikant? Nein, Sprachgigant: Das Literaturmuseum in Wien feiert Wirkung und Nachwirkung des Jahrhundertschriftstellers Thomas Bernhard.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Theater
:Rodeln im Eisbärkostüm

Ein Team um Regisseur Jan-Christoph Gockel reiste auf den Spuren einer Messerattacke in die Antarktis. Minus 80 Grad, absolute Grenzerfahrung. Warum ist „Polaris“ trotzdem so klamaukig?

SZ PlusVon Max Florian Kühlem

Theatertreffen
:Das schönste Katastrophengebiet der Welt

Drei Höhepunkte, zwei Komplettabstürze und eine skandalöse Lücke. Eines aber muss man bei der Bilanz des Berliner Theatertreffens hemmungslos feiern: die Schauspiel-Kunst.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Nachruf auf Angelica Domröse
:Biografien wie ihre gibt es kaum noch

Im Westen nannte man Angelica Domröse später „die Bardot des Ostens“ – aber gerecht wurde man der Schauspielerin mit diesem Klischee nicht. Würdigung einer Frau, die in vielerlei Hinsicht eine Klasse für sich war.

SZ PlusVon Susanne Schneider

Nachruf
:Servus, Tscharlie

Als Hallodri in den „Münchner Geschichten“ war er Kult, in seinen Rollen als widerborstiger Charmeur ein Publikumsliebling. Jetzt ist der Schauspieler Günther Maria Halmer im Alter von 83 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Christine Dössel

Theater
:Mampf

In Berlin geht der Trend hin zum Theaterpicknick: Während auf der Bühne gelitten wird, packen Zuschauer immer öfter ihre Flaschen und Chipstüten aus und machen es sich sofagemütlich. Prost Mahlzeit!

Von Peter Laudenbach

Theater
:Das Glück ist ein Haustier

Katzenfrauen des Ruhrgebiets: Die Dokumentar-Theatermacherinnen von „Werkgruppe 2“ haben aus Interviews mit älteren, alleine mit Tieren lebenden Damen eine herrliche Inszenierung gebaut.

SZ PlusVon Max Florian Kühlem

Theater
:Im Schlaf erschien ihr Justin Bieber

Sebastian Hartmann adaptiert am Schauspiel Dresden das Buch „Träume in Europa“ des Dramatikers Wolfram Lotz. Dabei verliert er sich zunehmend selbst im Dämmernebel.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

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