Die Seite Drei

Reporterinnen und Reporter beschreiben die Welt nicht nur vom Büro aus, sie gehen raus, dahin, wo das Leben stattfindet, wo es wehtut und funkelt, zu den Menschen und ihren Geschichten. Um im Kleinsten das Große zu erkennen. Die SZ widmet der Reportage in jeder Ausgabe ihre Seite Drei.

Sicherheitskonferenz München
:„Das war ja eine kleine Liebesbombe“

Erst waren alle geradezu betört, weil Marco Rubio so nett klang, ganz anders als J. D. Vance voriges Jahr auf der Sicherheitskonferenz. Aber letztlich brachte er die gleiche Botschaft: Wer Trump nicht folgt, hat Pech gehabt. München und der Riss, der bleibt.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Peter Burghardt, Nicolas Richter und Hubert Wetzel

Stuttgart 21
:Der toxische Bahnhof

Seit Jahren ist da dieses gigantische Loch mitten in Stuttgart. Der neue Bahnhof, den viele hier sowieso nie wollten, ist zur Lachnummer verkommen. Zeit, mal runterzusteigen in die Baustelle des Grauens. Aber Vorsicht, es könnte Ihnen gefallen.

SZ PlusVon Max Ferstl, Roland Muschel (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Olympische Winterspiele
:Die Athleten sollen schweigen, aber sie denken gar nicht daran

Politik hat auf der großen Bühne Olympia nichts zu suchen, so das IOC Dogma. Viele US-Athleten scheint das nicht zu interessieren, sie wollen unbedingt reden: über ihr Land, über verlorene Werte. Den Sportfunktionären und Trump zum Trotz.

SZ PlusVon Holger Gertz

Israel
:Manchmal schämt er sich jetzt für Israel

Ihre Eltern und Großeltern flohen vor dem Terror der Nazis hierher und bauten ein offenes, sicheres, tolerantes Land auf. Aber jetzt entfremden sich viele Israelis von ihrer Heimat. Von Netanjahus neuem, kalten Israel. Und gehen.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

USA
:Kalt wie ICE

Die Menschenjagd der US-Einwanderungsbehörde geht vielen zu weit. Immer mehr finden, dass Trump sie wie eine Privatmiliz einsetze. Auch Eric O’Denius hat mal für ICE gearbeitet. Und so viel ist sicher: Zurück will er nicht mehr.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Zoo in Kiew
:„Je näher ich den Tieren komme, desto weniger mag ich Menschen“

Während die Menschen in der Ukraine von Putin in die Kälte gebombt werden, wird in den Gehegen der Gorillas und Elefanten in Kiew eingeheizt. Von einem Zoodirektor, der davon überzeugt ist: Wer die Tiere rettet, rettet sich selbst.

SZ PlusVon Sonja Zekri (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

IS-Terror
:"Selbst Hunde hatten einen höheren Stellenwert als wir"

In Raum B277 des OLG München müssen sich zwei Angeklagte für Verbrechen verantworten, die sie Tausende Kilometer von hier verübt haben sollen. Aber wenn die junge Jesidin erzählt von der Gewalt und der Verachtung des IS, ist plötzlich alles ganz nah.

SZ PlusVon Marcel Laskus und Josef Wirnshofer

Mondfahrt
:„Es sah für mich nicht so alt aus“

Charlie Duke brachte 1972 vom Mond Steine mit, die 4,5 Milliarden Jahre alt sind. Als bibeltreuer Christ glaubt er aber, dass die Schöpfung erst vor 6000 Jahren stattfand. Bleiben 4 499 994 000 Jahre und die Frage, ob die Menschheit wirklich immer schlauer wird.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Olympische Winterspiele
:Olympia und die Suche nach der perfekten Linie

Während sich Trump Käfigkämpfe im Weißen Haus wünscht, feiern sie in der Olympiastadt Cortina d’Ampezzo einen Sport, der in allem der neuen, brüllaffenartigen Welt entgegensteht. Curling und die hohe Kunst, den Gegner zu achten.

SZ PlusVon Holger Gertz

Italien
:Wie Meloni kurz mal ein Engel war

Ganz Italien war außer sich, weil in einer Kirche in Rom plötzlich ein Engel aussah wie Giorgia Meloni. Da vermengten sich Politik und Kunst und der Sog des Internets zu einer großen Blase. Und zack, ist sie wieder geplatzt.

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

Iran
:„Ich weiß gar nicht, mit welchem Schmerz ich mich zuerst beschäftigen soll“

Während die Mullahs ihr eigenes Volk von den Straßen schossen, versprach Trump Hilfe. Aber jetzt will er einen Deal mit dem Regime. Das iranische Volk ist nur noch Zuschauer der eigenen Tragödie. Nachrichten aus der Hoffnungslosigkeit.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Audi
:Letzte Hoffnung KI

Audi, das war mal die dynamischste deutsche Premium-Automarke. Aber die Erfolge der Vergangenheit sind genau das: Vergangenheit. Es geht jetzt darum, nicht völlig abgehängt zu werden. Nun sollen Roboter helfen, damit Menschen weiter Arbeit haben.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Medizin
:Das Leben, ein Minenfeld

Lang galt die Borderline-Störung als unbehandelbar, monströs, aber dank neuer Therapien haben sich die Aussichten für Patienten stark verbessert. Das Problem ist nur, dass betroffene Männer oft im Gefängnis landen, nicht in der Klinik. Ein Hilferuf.

SZ PlusVon Christina Berndt

Kinderehe
:Warum tut ihr uns das an?

Eins von drei Mädchen wird in Sierra Leone vor seinem achtzehnten Geburtstag verheiratet und damit einem Mann ausgeliefert, der meist viel älter ist als sie. Das ist jetzt zwar per Gesetz verboten, aber man sollte die Macht der Traditionen nicht unterschätzen.

SZ PlusVon Paul Munzinger

USA
:Lieber sterben als impfen

Das US-Impfprogramm galt immer als Goldstandard. Was Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und Anti-Impf-Aktivisten mit ihrer Wissenschaftsfeindlichkeit anrichten, kann man am Masernausbruch in Texas beobachten.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik

Deutsche Bahn
:Frau Palla und das Biest

Die Erwartungen an die Deutsche Bahn sind ja nicht mehr hoch, die an die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla dafür umso höher. Sie räumt jetzt erst mal in der Führungsetage auf: Pünktlicher wird so kein einziger Zug, aber immerhin sie ist voller Zuversicht.

SZ PlusVon Vivien Timmler (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Israel
:Die Toten zwischen uns

Vor mehr als 23 Jahren wurden im Kibbuz Metzer fünf Menschen von Palästinensern ermordet. Dann kam einer der Terroristen im Gefangenenaustausch frei. Und jetzt? Von Tätern und Opfern und Gräben, die tiefer sind als die Hoffnung.

SZ PlusVon Bernd Dörries und Kristiana Ludwig

Klimaschutz
:Hier wird also der Reichtum des amerikanischen Volkes verschleudert?

Mitten in Bonn schlägt das Herz der globalen Klimapolitik. Letztlich geht es hier im Klimasekretariat der Vereinten Nationen darum, die Welt zu retten. Nur hat die Weltrettung in Zeiten von Donald Trump nicht gerade Konjunktur.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Karneval
:„Jeder kriegt einen drüber, auch Putin“

Putin im Blutbad, Putin, der die Ukraine frisst. Karneval in Düsseldorf ohne den russischen Despoten ist für den Wagenbauer Jacques Tilly schwer vorstellbar. Jetzt beginnt in Moskau ein Prozess gegen ihn. Grund genug, genauso weiterzumachen.

SZ PlusVon Christoph Koopmann und Frank Nienhuysen

USA
:Der Kampf um Amerika

Für die Einwohner von Minneapolis ist es der absolute Horror, wenn ICE-Truppen durch die Straßen ziehen, vermummt, gesetzlos, gewaltbereit. Und jetzt also der zweite Tote in wenigen Wochen. Warum sich hier die Zukunft des Landes entscheiden könnte.

SZ PlusVon Peter Burghardt, Minneapolis/Washington

ExklusivHSV und Stefan Kuntz
:Zwei Wahrheiten

Es sollte nie öffentlich werden, dass Stefan Kuntz sein Amt als Vorstand des Hamburger SV verloren hat, weil Vorwürfe wegen angeblicher sexueller Belästigung gegen ihn erhoben wurden. Aber die geheime Untersuchung blieb nicht geheim. Jetzt wehrt er sich.

SZ PlusVon Thomas Hürner und Ralf Wiegand

Weltwirtschaftsforum
:Alle Augen auf Trump

Mit dem Weltwirtschaftsforum zieht in Davos ohnehin jedes Jahr der Irrsinn ein. Aber mit Donald Trump als Überraschungsjoker wird das Ganze in Teilen fast schon Satire. Wenn es nur nicht so todernst wäre.

SZ PlusVon Alexander Mühlauer und Angelika Slavik

Gerichtsprozess
:Und plötzlich sagt Frau Le Pen Sätze wie Honig

Jedes Wort kann einen Unterschied machen im Prozess gegen Marine Le Pen wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder. Die Schwere der Entscheidung schwebt über dem Gerichtssaal wie eine Wolke, jeder weiß, dass es hier auch um die Zukunft Frankreichs geht.

SZ PlusVon Oliver Meiler

BSW
:„Ick würde sagen, det ist mal komplett in die Hose jegangen“

Mitregieren oder opponieren? Das Land verbessern oder das System zerstören? Noch bevor geklärt ist, wer das BSW eigentlich ist oder sein will, hat sich die Partei fürs Zerstören entschieden – und fängt gleich mal bei sich selbst an.

SZ PlusVon Meredith Haaf, Iris Mayer und Renate Meinhof

Nationalsozialismus
:Die Raubkunst über ihrem Sofa

Friedrich Kadgien war einer der wichtigsten Finanzberater des NS-Regimes, jahrzehntelang lebte er unbehelligt in Argentinien. Als seine Tochter jetzt ein Haus verkaufen wollte, hing da ein lang gesuchtes Bild im Wohnzimmer.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Frankreich
:Hätte man Dominique Pelicot früher stoppen können?

Ein neuer Bericht legt nahe, dass der Serienvergewaltiger früher hätte gefasst werden können. Wäre da nicht ein falsch frankiertes Schreiben gewesen.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Polen
:Wer schützt die Kunst vor Putin?

In Polen trainieren Museen, Theater und Bibliotheken für einen Angriff der Russen. Übertrieben? Nein. Sie wissen seit dem Nazi-Terror: Ein Angriff auf die Kultur ist ein Angriff auf die Identität.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Gelsenkirchen
:„In jedem Schließfach war ein Leben“

Seit dem dreisten Millionendiebstahl in der Sparkasse versinkt Gelsenkirchen in einem Sumpf aus Vorurteilen. Als wäre hier jeder, der was besitzt, kriminell. Und den Geschädigten? Fehlt jetzt ihre Altersvorsorge, das Gold der Oma und: Mitgefühl.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Grönland
:Sie trauen Trump hier alles zu

In Nuuk müssen sie sich erst daran gewöhnen, dass in Washington über sie verhandelt wird. Mal will Trump Grönland kaufen, dann erobern, was auch immer. Szenen aus einem kleinen, großen und einigermaßen aufgeschreckten Land.

SZ PlusVon Peter Burghardt und Michael Neudecker

Iran
:"Wie sollen wir gewinnen, ohne Waffen?"

Ob in den USA oder an der türkisch-iranischen Grenze, die in der ganzen Welt verstreuten Iraner schauen auf das Wenige, das aus ihrer Heimat dringt. Immer öfter geht es jetzt darum, wie die Zukunft ihres Landes aussehen sollte, falls sie jemals kommt.

SZ PlusVon Peter Burghardt und Raphael Geiger

China
:„Wen tötest du?“, fragt die Mutter. „Japaner“, sagt das Kind

In einem Dorf in Yinan spielen chinesische Touristen den Krieg gegen den verhassten Nachbarn nach. Kinder knallen hier mit Spielzeugpistolen Japaner ab. Xi Jinping benutzt den Hass auf den äußeren Feind als zentralen Pfeiler der nationalen Identität.

SZ PlusVon Lea Sahay

Berlin
:Operation Stromkasten

In Berlin werden jetzt Stromleitungen und Umspannwerke bewacht, bei der Polizeigewerkschaft sprechen sie von „politisch motivierter Hyperaktivität“. Auf der Suche nach Beamten auf Strom-Streife und einem Bürgermeister im Überlebensmodus.

SZ PlusVon Markus Balser und Georg Ismar (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Japan
:„Es ist immer noch im Tiefenbewusstsein der Japaner, dass Männer besser sind“

In Sachen Frauenrechte belegt Japan Platz 118, zwischen Angola und Bhutan. Das hat sich auch nicht geändert, seit mit Sanae Takaichi zum ersten Mal eine Frau Premierministerin ist. Über die Altertümlichkeit eines sonst so modernen Landes.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Niederlande
:Die Friesen und ihr Traum vom Eis

Seit 29 Jahren warten sie in den Niederlanden auf Dauerfrost und auf einen Winter, der Winter genug ist, damit die Elf-Städte-Tour wieder mal stattfinden kann. Aber trotz all der Sehnsucht: Der Winter stirbt, auch wenn er sich gerade kurz aufbäumt.

SZ PlusVon Holger Gertz (Text) und Judith Jockel (Fotos)

Ukraine
:Putin zum Trotz

Seit fast vier Jahren bombardieren die Russen die Ukraine, vor allem die Infrastruktur, denn damit trifft man die Menschen und den Überlebenswillen des Landes. Aber man sollte die Resilienz dieses Volkes nicht unterschätzen.

SZ PlusVon Florian Hassel

Westafrika
:Sierra Leones Horrortrip

Das Land hat schon einige Katastrophen erlebt. Erst tobte ein Bürgerkrieg, dann kam Ebola, danach Corona. Jetzt ist da Kush, eine „Zombie-Droge“, billig, schnell süchtig machend, extrem giftig. Und in den Straßen von Freetown sammeln sie die Leichen auf.

SZ PlusVon Paul Munzinger

FDP
:Wenn Freiheit nur ein Wort ist

Kein Demokrat kann sich freuen, wenn eine demokratische Partei in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Aber genau das passiert gerade mit der FDP. Also: Wie kann ein Comeback gelingen? Moment, sagt der neue Chef, er überlege noch.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

Venezuela
:Vergesst die Welt von gestern

Was war das in Venezuela, ein Coup, ein Staatsstreich? Sicher ist, dass die US-Militäraktion gegen Diktator Maduro ein Bruch mit der Weltordnung ist, ein Rückfall in Zeiten von Kolonialismus und Imperialismus. Und jetzt?

SZ PlusVon Peter Burghardt, Jan Heidtmann und Boris Herrmann

Holocaust
:Mein Onkel, der Mörder

Das Foto „Der letzte Jude in Winniza“ ist ein weltbekanntes Zeugnis des Holocaust. Lange wusste man nicht, wer der Mann mit der Waffe ist. Bis ein Ehepaar beschloss, in der eigenen Familie nachzuforschen.

SZ PlusVon Moritz Geier (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Fußball
:Hier ist nicht nur der Rasen grün

Die Forest Green Rovers sind der erste vegane Fußballklub der Welt. Fünfte englische Liga, kein Witz. Und das in einer Zeit, in der die Rechten die Umfragen anführen.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Japan
:Eine Stadt im Flugmodus

Die Verwaltung im japanischen Toyoake begrenzt seit ein paar Monaten die Zeit, die die Bewohner mit dem Smartphone verbringen. Unmöglich, sagen die einen. Und die anderen?

SZ PlusVon Thomas Hahn

USA
:Jetzt mal Ruhe

Um die Geheimnisse des Universums zu begreifen, braucht es Stille. In der Quiet Zone in Green Bank, im Schatten des Teleskops, gibt es so gut wie kein Wlan, kein Handy. Und vor allem keinen Trump’schen Dauerlärm. Es ist traumhaft.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Finnland
:„Wir schrumpfen und schrumpfen und schrumpfen“

Finnland hat eine enorm niedrige Geburtenrate, die Wirtschaft stagniert, die Schulden steigen. Das ist das Drama dieses Landes, keiner da, alle weg, zu viele Alte, zu wenige Kinder, die den Laden schmeißen. Und dann ist da noch Russland.

SZ PlusVon Alex Rühle

Nachruf
:Wie es ihr gefiel

Brigitte Bardot hat gemacht, was sie wollte. Im Film, aber auch im Leben. Erstaunlich ist vor allem, dass es ihr trotz aller rechtsnationalen Eskapaden nicht gelungen ist, ihren eigenen Mythos zu zerstören.

SZ PlusVon David Steinitz

Organspende
:„Mama, wenn mal was ist, du weißt Bescheid, ich will Organe spenden“

Wenn ein Mensch stirbt, wenn sein Gehirn aufhört zu arbeiten, wenn klar ist, der wird nie mehr atmen, denken, leben können, beginnt die Arbeit von Nicole Erbe. Über den komplizierten Weg eines Organs vom Tod zum Leben.

SZ PlusVon Julia Schriever (Text) und Catherina Hess (Fotos)

Nordsee
:Hummer und Vorurteil

Für die einen ist er die pure Dekadenz, für die anderen Weihnachten. Sicher ist nur, dass es den Hummer wieder öfter gibt in deutschen Gewässern. Zeit, mal mit ein paar Missverständnissen aufzuräumen.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Maria Feck (Fotos)

USA
:Gott und Trump

In den USA gewinnt man keine Wahlen ohne das konservative Hinterland. Das hat Donald Trump schnell begriffen: Glauben ist jetzt Chefsache, Empathie eine Sünde, der Präsident ein Auserwählter. Wenn Gott das wüsste.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Stralsund
:Vom alten Schlag

Jahrzehntelang war Udo Jünger der Weihnachtsmann von Stralsund. Dann streckte ihm ein Junge die Zunge raus, und er griff zur Rute. Seitdem zerbröselt seine Welt, denn was er Brauchtum nennt, nennen andere Gewalt.

SZ PlusVon Renate Meinhof

BBC
:Trump, die BBC und der falsche Schnitt

Beim District Court in Miami liegt jetzt eine Klage von Donald Trump gegen die britische BBC. Er will sagenhafte zehn Milliarden US-Dollar – wegen eines Schnittfehlers in einer Dokumentation. Es geht um Macht, um Pressefreiheit, und um so viel mehr.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Bundeswehr
:Der Feind in meiner Drohne?

Da die Zeiten so sind, wie sie gerade sind, will die Bundeswehr Drohnen für viele Millionen anschaffen. Aber in Berlin gibt es jetzt immer mehr Fragen, weil ein Mann als Investor bei diversen Rüstungs-Start-ups auftaucht: Peter Thiel.

SZ PlusVon Jannis Brühl, Thomas Fromm, Georg Ismar und Martin Wittmann

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