Die Seite Drei

Reporterinnen und Reporter beschreiben die Welt nicht nur vom Büro aus, sie gehen raus, dahin, wo das Leben stattfindet, wo es wehtut und funkelt, zu den Menschen und ihren Geschichten. Um im Kleinsten das Große zu erkennen. Die SZ widmet der Reportage in jeder Ausgabe ihre Seite Drei.

China
:Ihr habt Demokratie, wir haben Halbleiter

Jetzt reist Außenminister Wadephul also wirklich nach China, und er wird ein Land erleben, das vor Selbstbewusstsein strotzt. In Peking wissen sie: Die deutsche Politik will zwar unabhängiger werden, aber die deutsche Wirtschaft? Ach was.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Lea Sahay

Diversität
:Zwischen Anstand und Aktienkurs

Für Trump ist Diversität „Tyrannei“, also hat er sie per Dekret abgewürgt. Für deutsche Firmen ist das ein ziemlicher Spagat. Die meisten wissen ohnehin: Nur mit weißen Männern können sie einpacken.

SZ PlusVon Renate Meinhof und Jan Schmidbauer

NSU
:„Dann sag wenigstens die Wahrheit“

Im Oberlandesgericht Dresden tritt Beate Zschäpe nicht gerade wie eine Geläuterte auf. Sie sagt zwar gegen Susann Eminger aus, die in NSU-Zeiten ihre beste Freundin war. Aber Reue? Da müsste sie endlich anfangen, wirklich zu reden.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

Junge Union
:„Merz nimmt uns zu null Prozent ernst“

Merz, Spahn und die Junge Union, das war fast schon Liebe. Jetzt ist es pure Zerrüttung, egal, wie der Rentenstreit ausgeht. Gut möglich, dass die Alten unterschätzt haben, dass es den Jungen tatsächlich um die Sache geht.

SZ PlusVon Henrike Roßbach und Robert Roßmann

USA
:Letzte Hoffnung Rubio

In Sachen Ukraine erscheint Marco Rubio vielen Europäern gerade als letzte Stimme der Vernunft. Aber Vorsicht, der US-Außenminister ist tief drin in der Maga-Welt. Und nur Trump weiß, ob er überhaupt noch was zu sagen hat.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Lissabon
:Portugiesisch? Spricht hier kein Mensch mehr

Niedrige Steuern, laues Klima, schnelles Internet und Fun, das ist das Versprechen Lissabons. Seit der Schuldenkrise wird die Stadt von Touristen, Digitalnomaden und Expats überrannt. Nur: Für Einheimische ist die Altstadt jetzt unbezahlbar.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Deutschland-Polen
:Jetzt streiten selbst Freunde

Es ist nicht wirklich was geworden aus der neuen Blüte deutsch-polnischer Beziehungen unter Kanzler Friedrich Merz. Im Gegenteil. Etwas scheint zerbrochen zu sein zwischen den Nachbarn.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Viktoria Großmann

Currywurst
:Fünfzehn Zentimeter Deutschland

Und schon wieder ein neuer Kulturkampf: Im Ruhrgebiet behaupten sie, die Currywurst erfunden zu haben. Und was ist mit Berlin, Hamburg, Bückeburg? Quatsch mit Soße, sagen die Duisburger – und sie haben Beweise.

SZ PlusVon Christoph Koopmann (Text) und Dominik Asbach (Fotos)

SOS-Kinderdörfer
:Kinder in Not

Für Marina Hubmann waren ihre Jahre im SOS-Kinderdorf geprägt von Gewalt. Nur, hören wollte das keiner. Und jetzt sind da noch die Vorwürfe, dass Gründervater Hermann Gmeiner Kinder missbraucht haben soll. Von Abgründen mitten im Guten.

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff, Bernd Kastner und Verena Mayer

Südkorea
:Hilfe, wir sterben aus

Wer denkt, dass es in Deutschland ein Generationenproblem gibt, sollte nach Südkorea schauen. Nirgends kommen so wenig Kinder zur Welt, in den Dörfern sind nur noch Alte, Seoul saugt die Jugend ab. Und: Die große Sterbewelle kommt erst noch.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Krieg gegen die Ukraine
:Russisch? Nie wieder ein Wort

Immer mehr Ukrainer weigern sich, russisch zu reden, obwohl viele von ihnen sogar in der Sprache der Angreifer träumen. Sie sprechen jetzt ukrainisch, auch wenn sie es erst lernen müssen. Denn Worte kann ihnen selbst Putin nicht nehmen.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Syrien
:"Ich bin fast ein Jahr in Syrien, ich habe nichts"

Von Berlin aus betrachtet ist der Krieg in Syrien vorbei – und der Druck wird immer erbarmungsloser, dass die Flüchtlinge endlich heimgehen. Zeit, mal Leute zu treffen, die versuchen, in den Ruinen etwas aufzubauen.

SZ PlusVon Bernd Dörries (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

G20
:Die Macht der Machtlosigkeit

Beim G-20-Gipfel in Johannesburg geht es letztlich um die Frage, ob die Weltordnung nur angeschlagen oder schon tot ist. Dass ausgerechnet Trump, der diesen Gipfel so gründlich ruinieren wollte, ihm damit zu neuem Gewicht verholfen hat, lässt hoffen.

SZ PlusVon Henrike Roßbach

Diebstahl
:Was macht denn der Lachs in ihrer Hose?

Ladendiebstähle gab es schon immer, wer wüsste das besser als die Birols, die seit Jahrzehnten einen Edeka betreiben. Aber mittlerweile scheint Klauen eine Art Breitensport geworden zu sein. Über die Schamlosigkeit am Schoko-Regal.

SZ PlusVon Julia Schriever (Text) und Johannes Simon (Fotos)

USA
:Adiós Amigos: Trumps Verrat an den Venezolanern

In Doral bei Miami leben Zehntausende Venezolaner, die wegen Maduro in die USA geflohen sind. Für viele von ihnen war Trump eine Art Retter, bis klar wurde, dass er sie vor allem schnell loswerden will. Die Geschichte eines Verrats.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Regenwald
:Ist Amazonien noch zu retten?

Während die Weltgemeinschaft in Belém um minimalste Klimaziele ringt, kann Fernando Galvão Bezerra aus seiner Cessna dem Regenwald von oben beim Sterben zusehen. Ein Flug über menschengemachte Abgründe.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Berlin-Neukölln
:„Es gibt hier eine reale Macht der Islamisten“

Mitten in Neukölln tobt der Nahostkonflikt am Tresen. Das Bajszel, eine Kneipe, in der man rauchen und anderer Meinung sein darf, ist ins Fadenkreuz von Islamisten und extremen Linken geraten. Ohne Polizeischutz geht hier nichts mehr.

SZ PlusVon Thorsten Schmitz (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Nahost
:Meine schönsten Gaza-Selfies

Selten haben Soldaten so viel gepostet wie aus dem Gaza-Krieg. Da wird über die „Schönheit“ von Explosionen gejubelt, und im Hintergrund surren Artilleriegeschosse. Für die einen ist es der pure Zynismus, für andere ein Beweismittel.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Johannesburg
:Ist diese Stadt noch zu retten?

Johannesburg ist bekannt für seine prächtige Natur, aber auch für Verfall und Verwahrlosung, Korruption und Kriminalität. Hier sollen sich jetzt also die G20 treffen? Über eine Stadt, die sich aufgegeben hat und Menschen, die das nicht hinnehmen.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Boris Pistorius
:Friendly Fire

Boris Pistorius ist seit fast drei Jahren Verteidigungsminister und immer noch der beliebteste Politiker des Landes. Aber sicher nicht in seiner SPD. An jeder Ecke lauert ein Hinterhalt. Und die richtigen Probleme fangen gerade erst an.

SZ PlusVon Georg Ismar und Joachim Käppner

Großbritannien
:Will man hier leben?

Wohnungsnot gibt es auch in Großbritannien, aber hier bauen sie nicht nur neue Häuser, sondern gleich neue Städte. Milton Keynes wurde in den Sechzigern auf die Wiese gestellt. Sie haben nur das Wesentliche vergessen.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Bayern
:Söders Nullnummer

Schulden? Niemals: Für die CSU und Markus Söder ist die schwarze Null nicht weniger als eine Glaubensfrage. Bayern bleibt also erst mal sauber. Nur, die Sache hat ihren Preis.

SZ PlusVon Thomas Balbierer und Roman Deininger

Buenos Aires
:Den Hunden geht es hier besser als den Menschen

Als „paseador de perros“ verdient man in Argentinien mehr als ein Lehrer. An jeder Ecke von Buenos Aires stehen Hundespaziergänger, manche mit bis zu dreißig Tieren. Auf eine Pinkelrunde mit Fernando Anibal Fuentes.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Klimakonferenz
:Sind wir noch zu retten?

In Belém trifft sich die Weltgemeinschaft jetzt zum dreißigsten Klimagipfel, und es ist wie immer: Es gibt Länder, die mehr wollen, es gibt Länder, die bremsen. Es wird auf niedrigstem Niveau gerungen. Dazwischen verbrennt die Welt.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Daniel Brössler

Kunst
:„Die Gothaer fühlen sich verscheißert“

In Gotha wurde erst spektakulär viel Kunst gesammelt und dann ist sie spektakulär verschwunden: die Kriege, die Sowjets, die Gier. Von einer Stadt, die versucht, ihr eigenes Erbe wieder einzusammeln.

SZ PlusVon Renate Meinhof

USA
:Amerikanischer Albtraum

Der Shutdown unter Trump macht Besserverdiener zu Bedürftigen. Im reichsten und mächtigsten Land der Welt gehen jetzt massenhaft Menschen zu einer Art Armenspeisung. Szenen aus Montgomery County.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Rechtsextremismus
:Hitlergruß statt High Five

Sie tragen wieder Glatze und schmieren Hakenkreuze auf Klos. Was passiert da gerade in deutschen Kinderzimmern, auf deutschen Schulhöfen? Eine Spurensuche in Mecklenburg-Vorpommern.

SZ PlusVon Ulrike Nimz (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Zehn Jahre Bataclan
:So viel Liebe, mitten im Hass

In der Nacht des 13. November 2015 wurden in ganz Paris Menschen ermordet von islamistischen Terroristen. Maximilien Catu war damals im Bataclan: Er ist ein Überlebender. Und irgendwie auch ein Beschenkter.

SZ PlusVon Oliver Meiler (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Bonn
:Der Einzug der Taliban in Bonn-Ückesdorf

Im afghanischen Generalkonsulat in Bonn ist ein Vertreter der Taliban eingezogen, mitsamt Entourage. Ist das Deutschlands Gegenleistung für direkte Abschiebeflüge? Es ist vor allem ein Verrat, sagen Afghaninnen.

SZ PlusVon Markus Balser und Christoph Koopmann

Türkei
:„Sie begraben uns, während wir noch leben“

Die Türkei steckt in einer heftigen Wirtschaftskrise. Aber drüben im asiatischen Teil Istanbuls entstehen ganze Stadtteile neu. Aus gläsernen Büros schauen die Gewinner runter auf die Verlierer. Krise, welche Krise?

SZ PlusVon Raphael Geiger (Text und Fotos)

Berlin
:Wo sich Kanzler und Fuchs guten Morgen sagen

Der Kanzleramtsfuchs wechselt öfter als der Kanzler, aber der gerade amtierende ist dann doch schon länger da als Friedrich Merz. Wer mit Derk Ehlert unterwegs ist, hat auch gute Chancen, ihn zu treffen.

SZ PlusVon Renate Meinhof

USA
:Paradies am Abgrund

Überschwemmungen, Waldbrände, Erdrutsche und die Angst vor dem großen Beben: Kaliforniens Highway 1 mag eine der schönsten Straßen der Welt sein, aber in Zeiten des Klimawandels bröselt sie vor sich hin. Na dann, gute Fahrt.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Kernkraft
:Atommüll? Nein, danke

Deutschland ist raus aus der Kernkraft, aber der Atommüll ist noch da. Wohin mit dem Zeug? Aus Jülich sollen jetzt 152 Castorbehälter über marode Straßen und Brücken in ein Zwischenlager gebracht werden. Ein Monsterprojekt.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Klimawandel
:Die Schokoflation

Die Menschen gieren nach Schokolade, aber die Kakaobohnen werden immer teurer: Klima, Ernteausfälle, Spekulanten. Wie sich die großen Probleme der Welt auf eine kleine Hundert-Gramm-Tafel auswirken.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Annette Cardinale (Fotos)

Bürgermeisterwahl New York
:New Yorks Antwort auf Trump

Er ist eigentlich zu jung, zu unerfahren, zu links und für einige auch zu unamerikanisch, um Bürgermeister von New York zu werden. Trotzdem könnte Zohran Mamdani genau das erreichen: vom Nobody zum Superstar.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Spionage
:Im Auftrag Russlands

Vom Ukrainekrieg bis zu Putins hybriden Angriffen auf den Westen: In München wird Dieter S. wegen Spionage, Planung von Sabotageakten und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu sechs Jahren verurteilt.

SZ PlusVon Marta Ahmedov, Sebastian Erb und Lina Verschwele

SPD
:„Ich schwurbel nicht rum“

Als Arbeitsministerin soll Bärbel Bas soziale Themen in der Koalition durchsetzen, sie soll aber auch den Sozialstaat umkrempeln. Ach ja, und die SPD retten soll sie auch noch. Na dann.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Roland Preuß

Weilheim in Oberbayern
:Hier baut die AfD

Früher konnte die AfD nicht mal ein Wirtshaus für einen Abend buchen, jetzt richtet sie sich in Städten ein, nicht nur im Osten. In Weilheim soll ein „patriotisches Kulturzentrum“ entstehen, und der Ort unternimmt wenig. Ein Lehrstück über politische Passivität.

SZ PlusVon Andreas Glas, Matthias Köpf (Text) und Paul Dittmann (Fotos)

Rentendebatte
:„Sollen wir dann auch alle zur Musterung?“

Dass es ein gigantisches Loch in der Rentenkasse gibt, ist bekannt, aber manchmal klingt es jetzt so, als seien an allem nur die Boomer schuld. Zeit, mal mit ein paar Alten zu quatschen, weil sie schon auch Ideen hätten.

SZ PlusVon Julia Schriever (Text) und Johannes Simon (Fotos)

USA
:Hauptsache, ich gewinne

In den USA werden gerade im großen Stil Wahlkreiskarten umgebaut: Gerrymandering, bis das Wahlergebnis stimmt. Und in einer Kirche in Kansas City führt jetzt jeder Ausgang in einen anderen Wahlbezirk. Zum Wohle Trumps.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Italien
:Mein Haus, meine Kunst, meine Dirigentin

Beatrice Venezi soll neue Generalmusikdirektorin im La Fenice in Venedig werden. Nur, sie ist nicht gerade bekannt als große Dirigentin, eher als Freundin von Meloni. Reicht das jetzt schon, um was zu werden in der italienischen Kulturszene?

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

Myanmar
:Der vergessene Krieg

In Myanmar tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg gegen die Militärjunta. Aung San Suu Kyi ist verschwunden, Millionen sind auf der Flucht, die chinesischen Triaden teilen sich das Land auf. Von Menschen, die noch an die Demokratie glauben – und für sie sterben.

SZ PlusVon David Pfeifer

Berlin
:„Fragen Sie mal Ihre Töchter, was ich damit gemeint haben könnte"

Während die Umfragewerte der AfD immer weiter steigen, hat sich die CDU bei ihrer Klausurtagung eine neue Strategie überlegt: Näher ran an die Menschen, klare Kante zeigen. Merz gibt sich entschlossen, aber wie sieht es mit dem Rest der Partei aus?

SZ PlusVon Tim Frehler, Henrike Roßbach und Vivien Timmler

Archäologie
:Der mit den Toten spricht

Vor zweieinhalbtausend Jahren ging das Königreich Urartu im heutigen Ostanatolien unter, und mit ihm die Sprache der Urartäer. Bis Mehmet Kuşman, der Pförtner der Ausgrabungsstätte, anfing, die Keilschrift zu entziffern. Na dann, auf ein Wort.

SZ PlusVon Raphael Geiger (Text und Fotos)

USA
:Unser Zement soll schmutzig bleiben

Es gibt kaum eine klimaschädlichere Industrie als die Zementherstellung. Deswegen hatten sie bei Heidelberg Materials in Mitchell, Indiana, fest vor, etwas zu tun. Aber Klimaschutz wird unter Trump nicht geduldet. Also schön weiter Dreck machen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Nahost
:„Natürlich sind wir erleichtert, aber wir sind auch in Trauer“

Laith Arafeh ist Leiter der palästinensischen Mission in Deutschland. Natürlich ist auch er jetzt voller Hoffnung, aber er kennt das Misstrauen seinem Volk gegenüber, die Vorurteile. Er weiß: Das Schwierigste kommt noch.

SZ PlusVon Sonja Zekri (Text) und Kerstin Müller (Fotos)

Ukrainekrieg
:Die Ausweitung der Todeszone

Während die ganze Welt in den Nahen Osten starrt, steht der Osten der Ukraine unter Dauerfeuer von Putins Truppen. Artilleriegranaten, Fliegerbomben und ein Himmel voller Drohnen. Eine Fahrt in die Finsternis.

SZ PlusVon Florian Hassel

René Benko vor Gericht
:Imperium der Schmerzen

In Innsbruck steht der Milliardenbankrotteur René Benko, der die größte Firmenpleite der österreichischen Nachkriegsgeschichte hingelegt hat, jetzt zum ersten Mal vor Gericht. Es ist ein Prozess, der Einblicke gibt in die Abgründe seiner Geschäfte.

SZ PlusVon Michael Kläsgen und Uwe Ritzer

Nahost
:Die Lebenden und die Toten

Am 738. Tag entlässt die Hamas die letzten Geiseln aus der Gefangenschaft. Es ist der Tag, an dem alle mit den Freigekommenen fühlen, es ist der Tag, an dem sich Trump vor allem selbst feiert. Es ist der Tag, der Israel heilen könnte.

SZ PlusVon Tomas Avenarius (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Russlandpolitik
:Putin und die Spur des Todes

In Hamburg lagern zwei ramponierte Kartons voller Akten über die Vergiftung des Kremlkritikers Alexander Litwinenko. Erstaunlich, wie wenig sich die damalige Bundesregierung für den Inhalt interessiert hat. Ein tiefer Blick in die deutsche Russlandpolitik.

SZ PlusVon Katja Gloger und Georg Mascolo

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