Die Seite Drei

Reporterinnen und Reporter beschreiben die Welt nicht nur vom Büro aus, sie gehen raus, dahin, wo das Leben stattfindet, wo es wehtut und funkelt, zu den Menschen und ihren Geschichten. Um im Kleinsten das Große zu erkennen. Die SZ widmet der Reportage in jeder Ausgabe ihre Seite Drei.

AfD in Sachsen-Anhalt
:Herr Siegmund und sein Siegerlächeln

Wenn der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt Wahlkampf macht, stehen die Leute verzückt an für ein Selfie mit ihm. Klima, Rente, wie es weitergeht? Egal. Er verkauft hier ein Gefühl, von Remigration muss er da gar nicht reden.

SZ PlusVon Iris Mayer

Berlin
:Wo geht’s hier zu Merkel?

Seit das Bild von Angela Merkel im Bode-Museum hängt, haben sich die Besucherzahlen fast verdoppelt. Und nein, es sind nicht nur Fans der ehemaligen Bundeskanzlerin. Aber offenbar vermissen alle was.

SZ PlusVon Renate Meinhof

LVMH
:Die Einsamkeit des Multimilliardärs

Die Franzosen hassen ihre Reichen. Aber wie Bernard Arnault damit ringt, welches seiner fünf Kinder den Luxuskonzern LVMH mal führen wird, fasziniert sie. Über den letzten König Frankreichs, der alles ist, nur kein König der Herzen.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Madagaskar
:„Es ist, als sei einer von uns gestorben“

Der größte Baobab Madagaskars stirbt, nach mehr als tausend Jahren. Wahrscheinlich hat auch ihn der Klimawandel dahingerafft. Jetzt suchen die Menschen einen Nachfolger für den Baum, den sie wie einen Gott verehren.

SZ PlusVon Paul Munzinger (Text und Fotos)

Die Linke
:"Die SPD hat’s verkackt"

Mit Bratwurst und Bürgernähe greift die Linke die Sozialdemokraten an, in manchen Gegenden hätte sie das Zeug zur Volkspartei. Wären da nicht auch all die Mitglieder, denen Palästina-Solidarität und queere Politik wichtiger sind als alles andere.

SZ PlusVon Valerie Höhne und Christian Zaschke

Künstliche Intelligenz
:Falscher Freund: So toxisch kann Chat-GPT sein

Warum Chat-GPT nicht zum Therapeuten taugt und bisweilen lebensgefährlich versagt. Ein Experiment

SZ PlusText: Berit Kruse und Natalie Sablowski, Illustrationen: Levin Gruber

Fluchtwelle nach Ceuta
:„Lass mich gehen“, sagte ihre Tochter. Jetzt liegt sie auf dem Friedhof

Als Rahma El-Azizi sah, dass die jungen Leute in Massen nach Ceuta fliehen, ließ sie auch ihre Kinder ziehen. Kurz danach war eine Tochter tot. Marokko und der tödliche Sog Europas.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Jugendliche Sadistenszene
:„Ich kann entscheiden, wer lebt und wer stirbt“

Für ein bisschen Ruhm unter Sadisten planen sie Amokläufe, töten Menschen oder treiben andere in den Suizid. Wie ein deutscher Jugendlicher in die Extremistenszene „COM“ abgedriftet ist und warum ihn keiner gestoppt hat.

SZ PlusVon Lina Verschwele

China
:Der Große Sprung in die KI

Seit Xi Jinping festgelegt hat, dass künstliche Intelligenz eine historische Chance ist, können viele Chinesen gar nicht genug bekommen davon. Sie schicken ihre Kinder in KI-Camps und hoffen, dabei zu sein. Bei was auch immer.

SZ PlusVon Lea Sahay und Gregor Scheu

Wechseljahre
:Nicht ohne meine Hormone

Erst wurde den Frauen eingeredet, Hormone machen jung, dann hieß es, sie sind gefährlich. In letzter Zeit klang es fast so, als seien Wechseljahre ohne Hormone gar nicht zu schaffen. Ja, was denn nun?

SZ PlusVon Christina Berndt

Sozialarbeiter
:Wenn Eltern austicken

Seit in Stade sechs Menschen erschossen wurden, sorgen sich viele Sozialarbeiter um ihre Sicherheit. Ein Tag im Kinderschutzhaus in München, wo sie genau wissen, welche Wut Väter und Mütter entwickeln können.

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff (Text) und Catherina Hess (Fotos)

Großbritannien
:Die Selbstzerlegung des Nigel Farage

Nigel Farage war immer schon ein gnadenloser Populist, der nichts bietet außer Spaltung. Und doch schien der Mann, der für den Brexit verantwortlich war, als nächster Premierminister festzustehen. Jetzt könnte ihn sein schlimmster Gegner erledigen: er selbst.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Reise
:Niemand trampt mehr, niemand redet mehr miteinander? Also Daumen hoch und los!

Eine Woche quer durch Deutschland, wo auch immer die Leute hinfahren.

SZ PlusVon Alex Rühle (Text und Fotos)

Baden-Württemberg
:Die Ministerpräsidentwerdung des Cem Özdemir

Als Ministerpräsident trifft Cem Özdemir jetzt direkt auf sein Volk. Er muss die Probleme in Baden-Württemberg nicht mehr nur wortgewandt beschreiben, sondern auch lösen. Und so erfindet er sich gerade neu in den Niederungen der Landespolitik.

SZ PlusVon Max Ferstl und Roland Muschel

Anschlag auf den CSD
:Gestern waren wir euch noch egal

Seit dem Anschlag in Berlin wird die queere Community überschüttet mit Blumen und warmen Worten. Gleichzeitig werden Gelder gestrichen. Zum CSD in Hamburg werden trotzdem viele gehen: Jetzt erst recht.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Ludwig Nikulski (Fotos)

Justiz
:Um 20.34 Uhr trifft die Polizei ein. Um 21.48 Uhr ist Ibrahima Barry tot

Ein 23-jähriger Guineer rastet in einer Flüchtlingsunterkunft so aus, dass die Polizei gerufen wird. Wenig später ist er tot. Vor Gericht geht es jetzt um die Frage, welche Rolle die neun Beamten dabei gespielt haben.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Berlin
:Die zwei Gesichter des Abdul B.

Nach dem Anschlag in Berlin hielt die Welt erst kurz inne, dann kamen die üblichen Formeln der Trauer, dann die Wut und die Instrumentalisierung der Tat. Es bleibt die Frage: Wer war Abdul B.? Der Versuch einer Annäherung.

SZ PlusVon Lena Kampf, Renate Meinhof, Roland Preuß und Christian Zaschke

Bundeswehr
:Na dann, stillgestanden

Dieses Land tut sich schwer, die Jugend für den Kriegsdienst zu begeistern. Zehntausende bräuchte man, gemeldet haben sich: 530. Unterwegs mit Soldaten auf Probe, die austesten, was das heißt, für dieses Land kämpfen, töten, und: sterben.

SZ PlusVon Andreas Glas (Text) und Mark Siaulys Pfeiffer (Fotos)

Russland
:Hier kann man gar nicht früh genug lernen, Angst vor dem Staat zu haben

Putins Unterdrückungsmaschine macht auch vor den Kleinsten keinen Halt mehr. Propaganda beginnt in Russland jetzt schon im Kindergarten, und wer am falschen Ort spielt, kann vor Gericht landen. Vom Ende der Kindheit.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Abschlussklasse
:Sie machen ihren Abschluss in Deutschlands ärmster Stadt. Und trotzen dem Scheißegal.

Gelsenkirchen lässt sie im Stich, aber für Loreen, Amelia und ihre Freunde beginnt am Ende dieses Schuljahrs - ein neues Leben.

SZ PlusVon Christoph Koopmann (Text) und Julia Hecht (Fotos)

Kuba
:Trumps Todesstoß

Die Krise ist in Kuba so allgegenwärtig wie die kläglichen Reste von Fidel Castros Revolution. Doch während sie in Havanna noch von den etwas besseren Jahren unter Obama schwärmen, gibt Trumps Ölblockade dem Land gerade den Rest.

SZ PlusVon Benedikt Peters (Text) und Rolando Cabrera (Fotos)

Rente
:"Das kann es einfach nicht sein"

Im politischen Berlin waren sich praktisch alle einig, dass die Renteneinigung ein Riesenerfolg ist. Aber wie sehen das die Gäste in der Neuköllner „Zinnkanne“? Sagen wir mal so: etwas differenzierter.

SZ PlusVon Roland Preuß (Text) und Hannes Jung (Fotos)

Brandenburg
:Sie kommen in der Nacht und klauen die besten Rinder

In Brandenburg wurden zuletzt Hunderte Kühe gestohlen. Wer aber glaubt, sie seien einfach zu ersetzen, muss mit dem Züchter Volker Naschke reden. Der sagt: Ein Rind ist doch kein Trecker.

SZ PlusVon Renate Meinhof

CDU/CSU
:Die Basis der Union lebt – und sie brodelt

Lang wurde die Bundestagsfraktion als Kanzlerwahlverein verspottet. Doch spätestens seitdem eine Welle des Aufruhrs Jens Spahn davongetragen hat, ist klar: Das war einmal. Hört Thorsten Frei den Mitgliedern besser zu?

SZ PlusVon Christoph Koopmann, Henrike Roßbach und Robert Roßmann

Drogenszene
:Manchen können sie nur noch beim Sterben zuschauen

Crack flutet mittlerweile die deutschen Städte, die ausgemergelten Abhängigen ziehen sich auf offener Straße das Zeug rein. In Konsumräumen wie in Dortmund sollen Süchtige von den Straßen geholt werden. Vorbild: Zürich.

SZ PlusVon Nicolas Freund und Christoph Koopmann

Brandenburg
:Die einen sprechen von „Verkehrssicherheit“, die anderen von einem „Massaker“

Wenn dieser irre heiße Sommer eine Erkenntnis gebracht hat, dann die, dass Städte gar nicht grün genug sein können. In Zeuthen bei Berlin aber hat man beschlossen, jetzt 244 uralte Bäume zu fällen. Für eine Straße.

SZ PlusVon Thorsten Schmitz (Text) und Julia Hecht (Fotos)

Benjamin Netanjahu
:Der Krieg seines Lebens

Benjamin Netanjahus gesamte politische Biografie lief auf diesen einen Moment zu: den Sturz des Mullah-Regimes in Iran. Jetzt könnte genau dieser Krieg seine Karriere beenden.

SZ PlusVon Raphael Geiger und Kristiana Ludwig

Fußball-WM
:Nichts bleibt ohne Schatten bei dieser WM, nicht mal Messi

Mbappé, Haaland, Kane und allen voran Messi haben diese Weltmeisterschaft geprägt. Aber das wahre Vermächtnis dieser WM wird nach Trumps Eingriff sein, dass man jetzt alles und damit nichts mehr glauben kann.

SZ PlusVon Holger Gertz

SZ JetztAnschlag am OEZ in München
:„Ein 15-Jähriger geht lebend raus. Und zurück kommt nur eine Tüte“

Vor zehn Jahren tötete ein Rechtsextremist am Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen. Von der Trauer, die bleibt, und den Fragen, die bis heute schmerzen.

SZ PlusVon Sophie Aschenbrenner, Franziska Setare Koohestani (Text) und Stella Traub (Fotos)

Attestpflicht
:„Ich kann doch als Arzt nicht sagen: Damit die Wirtschaft wieder auf die Füße kommt, geht bitte krank arbeiten“

Die geplante Attestpflicht vom ersten Tag an wirkt für viele wie ein Misstrauensvotum des Kanzlers gegen das eigene Volk. Es ist ja nicht mal sicher, dass der Krankenstand damit wirklich sinkt. Von fassungslosen Ärzten und übervollen Wartezimmern.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

Alleinerziehende
:Warum ausgerechnet wir?

Natürlich muss die Regierung sparen. Dass sie jetzt aber ausgerechnet bei den Alleinerziehenden kürzen will, irritiert dann doch einige. Uwe S. rechnet schon mal durch, was das für ihn und seinen Sohn bedeuten würde.

SZ PlusVon Karin Janker

Fußball-WM
:Im Sog des Geldsackfußballs

Atlanta hat schon einmal erlebt, was eine Sportstadt beim Kampf um Profit und Prestige falsch machen kann. WM und Olympia, Enthusiasmus und Ernüchterung. Viele haben dabei etwas gewonnen, aber viele auch: nichts.

SZ PlusVon Holger Gertz

Jesiden-Prozess
:Es gibt kein Entkommen, auch nicht für die Täter

Lebenslänglich für ihn, neun Jahre für sie: So lautet das Urteil gegen die Iraker, die zwei Jesidinnen versklavten. Und die Botschaft, die von diesem Urteil ausgeht, richtet sich an die ganze Welt.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer

Armenien
:An diesen Jesus glaubt nicht mal die Kirche

In Armenien bauen sie gerade eine der größten Jesus-Statuen der Welt. Die Sache ist nur, dass diese Idee nicht allen so gut gefällt wie dem Oligarchen, der das Monument bezahlt.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen (Text) und Biayna Mahari (Fotos)

Baden-Württemberg
:Wir können alles, außer aufgeben

Dass ihre Autoindustrie in der Dauerkrise steckt, erschüttert das Selbstverständnis der Schwaben. Andererseits: In Krisenzeiten kann man sich bestens neu erfinden. Ein ehemaliger Mercedes-Mann probiert es mit Tresoren statt Motoren.

SZ PlusVon Kerstin Bund (Text) und Catherina Hess (Fotos)

Tech-Milliardäre
:Der Staat? Muss weg. Demokratie? Braucht keiner. Freiheit? Ist eine Pizzeria auf dem Mars

Elon Musk, Jeff Bezos und Peter Thiel eint ein Ziel: die Entfesselung der Technologie. Das Gift ihrer politischen Fantasien ist längst in unsere Mitte eingesickert.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik; Collagen: Niklas Keller, Felix Hunger

Gesundheitssystem
:„Ist meine Schulter wirklich nicht mehr zu retten?“

Das Gesundheitssystem ist unbezahlbar. Könnte auch daran liegen, dass in kaum einem Land der Welt so viele künstliche Gelenke eingesetzt werden wie bei uns. Fangen wir also mit der Schulter an: Muss es immer gleich eine neue sein?

SZ PlusVon Christina Berndt und Bastian Brinkmann

Umwelt
:Der immergrüne Albtraum äthiopischer Bauern

Ende der Siebzigerjahre brachten Entwicklungshelfer den Neltuma juliflora nach Äthiopien. Er sollte das Land vor der Wüste retten. Der Baum ist widerstandsfähig, anspruchslos. Und so anpassungsfähig, dass er zum immergrünen Albtraum der Bauern wurde.

SZ PlusVon Paul Munzinger (Text und Fotos)

Nato-Gipfel
:Politiker, die auf Trump starren

Wenn sich die Nato-Mitglieder treffen, sind sie mittlerweile schon froh, wenn Trump nicht gleich alles in die Luft jagt. So ist es jetzt auch in Ankara, es geht vor allem darum, den US-Präsidenten bei Laune zu halten – und so mal wieder den Westen zu retten.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Hubert Wetzel

Fußball-WM
:Der befleckte Ball

Auch wenn die Belgier die Amerikaner aus der WM rausgekickt haben: Zurück bleibt ein ramponierter Weltfußball. Es kostete Trump einen Anruf, um die Welt des Sports zu beschädigen. Mal sehen, wie schnell sie sich davon wieder erholen wird.

SZ PlusVon Holger Gertz

Großbritannien
:Kann dieser Mann England retten?

Unter Keir Starmer ging es gefühlt nur abwärts mit Großbritannien. Aber in der Labour-Partei haben sie jetzt einen, der alles richten soll: Andy Burnham – cool, sympathisch, bodenständig. Von der Last, ein Hoffnungsträger zu sein.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Köln
:Wenn es selbst Bordellbetreibern zu schmuddelig wird

Chinesische Investoren, ein deutscher Anwalt, ein Millionenkredit und die Frage, was ein Schleuser-Skandal mit dem wohl größten Bordell Europas zu tun hat. Über einen Wirtschaftskrimi, wie er so vielleicht nur in Köln passieren kann.

SZ PlusVon Jörg Diehl, Antonius Kempmann und Christoph Koopmann

Schleswig-Holstein
:Zwanzig Jahre und 246 Millionen Euro später

Als 2006 ein Neubau der maroden Schleibrücke in Lindaunis besprochen wurde, dachten viele: Zeit wird’s. Zwanzig Jahre später steht sie immer noch nicht, nur die Kosten haben sich prächtig entwickelt. Deutschland und das Scheitern im Kleinen.

SZ PlusVon Christian Zaschke

Israel
:Sie sagt: „Wir haben hier keine Zukunft.“ Er sagt: „Ich träume von einer Stadt ohne Araber“

Im Schatten der Glitzer-Metropole Tel Aviv liegt Lod, eine arme, kriminalitätsgeplagte Stadt. Juden und Araber leben hier – gegeneinander. Besuch an einem Ort, den Israels Rechte zur Musterstadt machen will.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg (Text) und Jonas Opperskalski (Fotos)

AfD-Parteitag
:Hör mir mal zu, Höcke

Dass ausgerechnet die AfD die Mopeds von Simson für ihren Kulturkampf missbraucht, ist für Dennis Baum unerträglich. Also reist er jetzt aus New York nach Deutschland, um das Erbe seiner jüdischen Familie zu beschützen.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Iris Mayer

Stade
:Die Geschichte einer Eskalation

Nachdem am Montag in Stade sechs Menschen erschossen wurden, fragen sich viele, wie ein Konflikt um ein Kind zwischen einer Familie und den Behörden so eskalieren konnte. Eine Vertraute hatte sich Tage davor noch an die SZ gewandt.

SZ PlusVon Lena Kampf, Ulrike Nimz, Jana Stegemann und Ralf Wiegand

Deutschlands WM-Aus
:Elfmeterschießen können wir jetzt also auch nicht mehr

Deutschland, ehemaliger Exportweltmeister, ehemaliger Automobilriese, wird jetzt auch im Weltfußball rausgekickt. Aus im Sechzehntelfinale, im Elfmeterschießen, gegen Paraguay. Ein Trauerspiel.

SZ PlusVon Holger Gertz

Der Fall Lyhanna
:In jeder Klasse sitzen Kinder, die missbraucht wurden

Der Tod der elfjährigen Lyhanna hat etwas in Bewegung gebracht in Frankreich, wo jedes Jahr schätzungsweise Hundertsechzigtausend Kinder Opfer sexualisierter Gewalt werden. Viele haben genug von der Unkultur des Wegsehens.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Sozialdemokraten
:Der Mann, der 41 Prozent für die SPD holt

Die SPD schleppt sich durch eine der schwersten Dürren ihrer Geschichte. Aber es gibt da einen Sozialdemokraten, der immer noch Ergebnisse fast mystischen Ausmaßes einfährt: Thomas Jung in Fürth. Und er hätte auch ein paar Tipps.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Fußball-WM
:Immer auf die Kleinen

Am Sonntag spielt Usbekistan gegen die DR Kongo, das überflüssigste Spiel der XXL-WM. Dachte man. Aber der Turnieraufbläher Infantino hat den Underdogs eine Bühne hingestellt, und Kap Verde hat jetzt gezeigt, dass sie sehr viel mehr sind als Lückenfüller.

SZ PlusVon Holger Gertz

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