Die Seite Drei der Süddeutschen Zeitung - SZ.de

Die Seite Drei

Reporterinnen und Reporter beschreiben die Welt nicht nur vom Büro aus, sie gehen raus, dahin, wo das Leben stattfindet, wo es wehtut und funkelt, zu den Menschen und ihren Geschichten. Um im Kleinsten das Große zu erkennen. Die SZ widmet der Reportage in jeder Ausgabe ihre Seite Drei.

SZ PlusFußball-EM in Deutschland
:Letzte Ausfahrt Gelsenkörken

Schottenröcke und Shithole-Feeling: Endlich mal wieder ein großes Sportereignis im freien Teil der Welt. Das bedeutet allerdings auch: Alle sind der Deutschen Bahn ausgeliefert. Vom Scheitern und Gelingen, auf und neben dem Platz.

Von Holger Gertz

SZ PlusFrankreich
:Ich verzock mal kurz Frankreich

Die Auflösung des Parlaments nennen sie in Paris „Atombombe der Verfassung“, ein Knopfdruck, bumm. Die hat Emmanuel Macron jetzt gezündet. Und das Land rätselt: Ist das Hybris, Strategie, oder purer Irrsinn?

Von Oliver Meiler

SZ PlusRAF
:Denk ich an den Vater

Zehn Menschen hat die dritte Generation der RAF ermordet. Jahrzehnte her, fast vergessen, bis Daniela Klette gefasst wurde. Auch Patrick von Braunmühl hofft, jetzt endlich zu erfahren, wer seinen Vater erschossen hat. Das Problem ist nur, die Ermittler wissen so gut wie nichts.

Von Christoph Koopmann

SZ PlusEva Illouz
:Ach, die Linke, diese entsetzliche Linke

Jahrelang dachte die Soziologin Eva Illouz, ihr politisches Lager zu kennen. Bis es nach dem 7. Oktober einsam um sie wurde. Über politische Heimatsuche und die Frage: Was bedeutet es heute eigentlich, links zu sein?

Von Marlene Knobloch

SZ PlusFlüchtlinge aus der Ukraine
:Der Krieg der anderen

Dass ausgerechnet Putins Überfall Ukrainerinnen nach Deutschland bringen würde, die jetzt im Bundesarchiv in Berlin Akten des Zweiten Weltkrieges ordnen – wer hätte das gedacht.

Von Renate Meinhof (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

SZ PlusFrankreich
:Wenn die Straße nach Widerstand riecht

Frankreichs Linke rufen im ganzen Land zu Demonstrationen auf, um einen Sieg der extrem Rechten bei den Neuwahlen zu verhindern. Und Paris wäre nicht Paris, wenn der Protest dort nicht am lautesten wäre.

Von Oliver Meiler

SZ PlusJung und rechts
:Denn sie wissen, was sie tun

Viele dachten, wenn die Jungen wählen, wird es nicht ganz so schlimm mit dem Rechtsruck. Jetzt wurde es mit ihnen noch schlimmer. Dann sollen sie mal erklären, warum man mit sechzehn oder vierundzwanzig die AfD wählt.

Von Elisa Schwarz, Josef Wirnshofer (Text) und Lorenz Mehrlich (Fotos)

SZ PlusAmpel-Koalition
:Feiern, bis der Merz kommt

Nach der desaströsen Europawahl müsste die Ampel eigentlich mal tief in sich gehen. Tut sie aber nicht. Es wird gefeiert – und Scholz ist ganz bei sich. Von einem Bündnis, das offenbar nicht mehr mitbekommt, was eigentlich los ist.

Von Markus Balser, Michael Bauchmüller, Georg Ismar, Nicolas Richter, Henrike Roßbach und Vivien Timmler

SZ PlusNamibia
:Denk ich an Deutschland

Auf Shark Island in Namibia errichteten die Deutschen 1905 ihr erstes Konzentrationslager, jetzt soll ausgerechnet hier gebaut werden. Von grünem Wasserstoff, zurückgegebenen Schädeln und dem Kampf der Herero und Nama um die Würde ihrer Vorfahren.

Von Paul Munzinger

SZ PlusStudentische Kultur
:Stiller wohnen

Wohnheime für Studierende waren immer Keimzellen für Rabatz und Krawall, letztlich für gelebte Demokratie. Jetzt ist Schluss mit der Selbstbestimmung in München. Die Jugend soll schön brav studieren – und endlich Ruhe geben. Also, pssssst!

Von Philipp Bovermann (Text) und Catherina Hess (Fotos)

SZ PlusNach der EU-Wahl
:Die rechte Welle

Während Olaf Scholz und Emmanuel Macron versuchen, den Rechtsruck in der EU irgendwie aufzuhalten, hat er in Italien längst ein Gesicht: Giorgia Meloni. Von einem Bündnis, das sich jetzt erst wieder finden muss.

Von Marc Beise, Daniel Brössler, Oliver Meiler und Nicolas Richter

SZ PlusGenderverbot in Bayern
:Söders Verbötchen

Die Republik hyperventilierte, als der bayerische Ministerpräsident sein Genderverbot verkündete. Und in der aktuellen Hochwasserlage wundern sich einige, ob die CSU nicht falsche Prioritäten setzt. Bleibt die Frage: Was war das?

Von Andreas Glas, Anna Günther und Lisa Schnell

SZ PlusWM 74
:Ein deutscher Sommer

Im Gegensatz zum Gebrüll und den dicken Hosen heute wirkte die WM 74 geradezu unprätentiös. Sie war eben kein überhitztes Sommermärchen. Und gegen Wassermassen halfen noch Wasserwalzen. Warme Erinnerungen an ein kühles Fußballfest.

Von Holger Gertz

SZ PlusUSA
:Liebe in Zeiten der Choleriker

Alle 221 Jahren schlüpfen in den USA zwei Zikadenpopulationen gleichzeitig. Jetzt ist es wieder so weit: Eine Invasion von Milliarden Insekten. Es ist also gerade höllisch laut in Springfield, Illinois. Und das Beste ist, endlich hat das Land mal ein anderes Thema als Trump.

Von Boris Herrmann (Text und Fotos)

SZ PlusVerkehrswende
:Endstation, bitte alle aussteigen

Die Deutschen sollten weniger Auto fahren, heißt es oft. Ist in der Stadt ja auch kein großes Problem. Und auf dem Land? Werden Busverbindungen gestrichen. Eine Fahrt durch Dellmensingen, wo die Menschen gerade versuchen, ihre Linie 12 zu retten.

Von Max Ferstl, Elisa Schwarz (Text) und Lorenz Mehrlich (Fotos)

SZ PlusUkraine
:Die Überlebensfabrik

Im Metschnikow-Krankenhaus in Dnipro haben sie ihre eigene Bilanz des Krieges: 16 000 Liter Blut haben sie schon verbraucht, 3000 Arme und Beine amputiert. Über den Alltag in einer Klinik, in der sie jeden Tag und jede Nacht sehen, was Putin anrichtet.

Von Cathrin Kahlweit

SZ PlusHochwasser in Süddeutschland
:Die Heimsuchung

Keller laufen voll, Familien werden in Sicherheit gebracht, und wieder ist von einem „Jahrhunderthochwasser“ die Rede. Man müsse sich der Klimakrise jetzt „noch viel stärker widmen“, sagt Markus Söder. Bleibt die Frage, was von diesem Satz in ein paar Monaten übrig ist.

Von Andreas Glas, Lisa Schnell und Christian Sebald

SZ PlusWahlen in Indien
:„Modi ist ein Meister der Unwahrheit.“

Indiens Premier hat seinem Volk ein Versprechen gegeben: Modi ist die Garantie. Die Frage ist nur: für was? Über die größte demokratische Wahl der Menschheitsgeschichte – und einen Favoriten mit fast schon autokratischem Machtanspruch.

Von David Pfeifer

SZ PlusDonald Trump
:American Gangster

Mag sein, dass Donald Trump jetzt ein in erster Instanz verurteilter Straftäter ist. Die meisten Republikaner interessiert das aber herzlich wenig, und die Zeit ist sowieso auf seiner Seite. Über einen Mann, den vielleicht nicht mal eine Haftstrafe daran hindern kann, Präsident zu werden.

Von Christian Zaschke

SZ PlusFrauen in Mexiko
:Die verachtete Hälfte

Sie werden vergewaltigt, verprügelt, erstochen: Für Frauen ist Mexiko fast schon mörderisch gefährlich. Ist es da kein Hoffnungsschimmer, dass das Land bald wohl von einer Präsidentin regiert wird? Begegnung mit zwei Frauen, die sagen: Schön wär’s.

Von Christoph Gurk

SZ PlusEmmanuel Macron
:Bonjour Berlin

Zum ersten Mal seit 24 Jahren kommt ein französischer Präsident zum Staatsbesuch nach Deutschland. Emmanuel Macron probiert sächsischen Wein, macht Selfies, hört zu. Wenn er schon das Herz des Kanzlers nicht gewinnen kann, dann wenigstens das der Deutschen.

Von Daniel Brössler, Paul-Anton Krüger, Oliver Meiler, Nicolas Richter und Christian Wernicke

SZ PlusManfred Weber
:Jetzt erst recht

Wer eine Wahl gewinnt, ist nicht automatisch ein Gewinner, wer wüsste das besser als Manfred Weber. Diesmal aber will er aus der Europawahl einen Triumph machen – und wenn er dafür Ultrarechte wie Giorgia Meloni braucht.

Von Josef Kelnberger

SZ PlusSüdafrika
:Von der Freiheit werden wir nicht satt

Der ANC hat die Apartheid beendet und Südafrika die Demokratie gebracht. Dreißig Jahre danach ist die Ungleichheit allerdings so groß wie nirgendwo sonst auf der Welt. Kein Wunder, dass die Partei Mandelas zum ersten Mal die Mehrheit verlieren könnte.

Von Paul Munzinger

SZ PlusEuropawahl
:Können Sie mir Europa erklären?

Die EU, heißt es, ist schwer zu greifen. Dabei kann man sie alles fragen, sogar in Furth im Wald. Ein Termin bei Karin Stelzer, die durch Anträge lotst, Fördergelder für Wurstsemmeln beschafft und eine Idee verteidigt, die beschossen wird wie lange nicht mehr.

Von Josef Wirnshofer (Text) und Niklas Keller (Fotos)

SZ PlusUkraine
:Über uns die Bomben

Charkiw, das bedeutet Theater im Bunker, Schule in Metrostationen, Essen, Feiern und Arbeiten, wo Putins Raketen im Idealfall nicht hinreichen. Vom Leben im Untergrund und der Frage, wie sich der Wahnsinn des Kriegs aushalten lässt.

Von Cathrin Kahlweit

SZ PlusSPD
:Willkommen im Kühlschrank

Wenn es um den Krieg in der Ukraine geht, weiß keiner mehr so genau, wofür die SPD steht. Die einen wollen mit Putin verhandeln, die anderen mehr Waffen liefern. Auf Temperaturfühlung in einer Partei, in der die Stimmung schon lange nicht mehr so kalt war.

Von Georg Ismar (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

SZ PlusProzess
:Auf sein Kommando

Wäre nicht überall Stacheldraht und Polizei, könnte man denken, hier trifft sich eine schrullige Familie. Aber der Gruppe um Prinz Reuß wird vor Gericht vorgeworfen, sie habe den Bundestag stürmen und Politiker erschießen wollen. Ein Blick in den Abgrund.

Von Annette Ramelsberger, Benedikt Warmbrunn

SZ PlusNew York
:Das Gesetz bin ich

Im Prozess gegen Donald Trump geht es um gefälschte Bilanzen, Habgier und Zorn. Ihn selbst scheint das nicht groß zu interessieren, manchmal wirkt es, als schlafe er. Über die Tage im Gericht und die Frage, was ein möglicher Schuldspruch bedeuten würde.

Von Boris Herrmann, Christian Zaschke

SZ Plus75 Jahre Bundesrepublik
:Der Mensch ist wertvoll, weil er ein Mensch ist

Die Würde des Menschen ist unantastbar und so herausragend wichtig, dass Artikel 1 des Grundgesetzes selbst bei einer Verfassungsänderung nicht angefasst werden dürfte. Auf den Spuren eines Wertes, um den jeden Tag gerungen werden muss.

Von Nicolas Richter (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

SZ PlusJürgen Klopp
:Der gute Deutsche

Es ist noch nicht lange her, da sangen englische Fußballfans gerne böse Lieder über die „Germans“. Dann kam Jürgen Klopp – und machte Liverpool stolz. Zum Abschied eines Trainers, von dem sich sogar britische Politiker etwas abgeguckt haben.

Von Michael Neudecker

SZ PlusKieferorthopädie
:Geschäftsmodell Angst

Zwei von drei deutschen Kindern bekommen eine Zahnspange, so viele wie fast nirgends auf der Welt. Und obwohl die Krankenkassen die Behandlung übernehmen, verlangen Kieferorthopäden meist hohe Zuzahlungen für Produkte, die eigentlich erstaunlich billig sind.

Von Christina Berndt, Christoph Cadenbach, Markus Grill und Palina Milling

SZ PlusWahlen in Indien
:Ach, Jungs

Mahua Moitra ist geschieden, trinkt Champagner, geht auf Partys. Und: Sie macht Politik gegen Narendra Modi. Das ist ziemlich verwegen für eine Frau in Indien. Unterwegs im Wahlkampf mit einer, die gar nicht dran denkt, still zu sein.

Von David Pfeifer

SZ PlusSumo in Japan
:Sport ist Mord

Im japanischen Nationalsport Sumo interessiert sich niemand für den Body-Mass-Index, im Gegenteil. Gewicht bringt Siege, aber halt auch Bluthochdruck, Diabetes, Gicht – und manchmal stirbt auch einer erstaunlich jung.

Von Thomas Hahn

SZ PlusRüstungsindustrie
:Krieg und Gewinn

Je schlechter es der Welt geht, desto besser geht es der Rüstungsindustrie. Und gerade geht es ihr ganz ausgezeichnet. Ein Besuch beim Hensoldt-Konzern, wo sie sagen: Unsere Technik rettet Menschenleben. Bleibt die Frage: Gibt es das? Gute Waffen?

Von Thomas Fromm

SZ PlusEurovision Song Contest
:Ein bisschen Frieden

Der ESC, das sind hautenge Glitzerkleidchen, Federboas und Musik, die alle zusammenbringen soll. Aber in dunklen Zeiten wie diesen kann selbst ein derart leichtes Spektakel in politische Abgründe gerissen werden. Malmö, der Gazakrieg und die Schwere des Seins.

Von Alex Rühle

SZ PlusWahlkampf in Sachsen
:„Aufgeben ist keine Option“

Wahlkampf in Deutschland 2024: Die einen schicken ihre Mitarbeiter in Kampfsportkurse, bei den anderen soll keiner mehr allein Plakate aufhängen. Unterwegs in den Straßen von Chemnitz mit Sandra Göbel und Sebastian Reichelt von der SPD.

Von Jan Heidtmann

SZ PlusTiktok
:Wo seid ihr, verdammt!

Die Rechten wissen schon lang, was für eine mächtige Propagandawaffe Tiktok ist. Noch lauter, noch simpler. Jetzt kommen die anderen endlich auch. Nur: Wie behauptet man sich auf dieser Plattform, ohne selbst zum Schreihals zu werden?

Von Philipp Bovermann

SZ PlusCDU-Parteitag
:Unser Bester

Auf dem CDU-Parteitag könnte man fast den Eindruck bekommen, dass es keinen tolleren Chef gibt als Friedrich Merz. Die Partei feiert sich – und lässt erst mal die Kleinigkeit beiseite, dass die Wähler das bis jetzt ganz anders sehen.

Von Henrike Roßbach, Robert Roßmann (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

SZ PlusÜberschwemmung in Libyen
:Die vergessene Katastrophe

Als im September 2023 eine Talsperre über Derna bricht, sterben Tausende, noch mehr verlieren ihr Zuhause. Die Machthaber werfen die Presse aus dem Land, seitdem weiß kaum jemand, wie es den Menschen in Libyen geht. Eine Reise zu Überlebenden.

Von Bernd Dörries

SZ PlusSchule in Bayern
:Immer auf die Kleinen

Nach dem Pisa-Desaster war für Markus Söder sofort klar, wie die Schulen reagieren müssen: mehr Mathe, mehr Deutsch, dafür im Zweifel weniger Musik. In der Carl-Orff-Grundschule wissen sie genau, was da verloren gehen könnte.

Von Kathrin Müller-Lancé (Text) und Alessandra Schellnegger (Fotos)

SZ PlusGriechenland
:Putins Schattenflotte

Früher sah man nachts nur den Leuchtturm, sagen die Einwohner im griechischen Ageranos. Doch seit zwei Jahren leuchten Dutzende Tanker im Meer. Experten sind sich sicher: Da draußen wird russisches Öl auf andere Schiffe gepumpt. Und nach Europa gebracht – trotz Sanktionen.

Von Jan Diesteldorf, Raphael Geiger und Ben Heubl

SZ PlusTories
:Quiet, please

Nach den irren Johnson-Jahren und Truss-Wochen sollte Rishi Sunak seine Partei zur Ruhe bringen. Blöd nur, dass der Premier vor allem auf die Lauten hört. Es ist nur eine Kommunalwahl am Donnerstag, aber vielleicht auch schon der Anfang vom Ende.

Von Michael Neudecker

SZ PlusDiebstahl-Serie
:Das Puschkin-Mysterium

Sie leihen sich Originale und geben Fälschungen zurück, oder sie brechen gleich in die Bibliotheken ein: In ganz Europa klauen Diebe seltene Puschkin-Bände. Warum haben sie es ausgerechnet auf ihn abgesehen? Eine Expertin aus Paris hat einen Verdacht – und die Ermittler haben eine neue Spur.

Von Frank Nienhuysen (Text) und Alex Crétey Systermans (Fotos)

SZ PlusSchach
:Wenn ich mal groß bin

Sie war fünf, als sie in der Garage eine Schachfigur entdeckte. Seitdem ließ Bodhana Sivanandan das Spiel nicht mehr los. Die Geschichte eines neunjährigen Mädchens, das schon bald zu den besten Schachspielerinnen der Welt gehören könnte.

Von Michael Neudecker

SZ PlusNew York
:Außer Kontrolle

Die Columbia University in New York wird von propalästinensischen Demonstranten belagert, Juden werden bedroht. Was ist hier eigentlich passiert? Annäherung an einen Campus, der von der Weltpolitik zerrieben wird.

Von Christian Zaschke

SZ PlusTerrorprozesse
:Der Staat gegen seine Feinde

In drei Mammutprozessen stehen die Verschwörer um Prinz Reuß vor Gericht: Adelige, Ex-Offiziere, selbst ernannte Hellseher. Sie wollten die Regierung stürzen, sagt die Anklage. Aber die angeblich so schwache Demokratie war schneller. Einblicke in juristisch einzigartige Verfahren.

Von Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn

SZ PlusRammo-Clan
:Landlust

Nichts gegen Grabowhöfe, aber bekannt ist der Ort erst, seit sein berühmtester Einwohner Issa Rammo heißt. Aber reizt den Chef des berüchtigten Clans wirklich nur die unberührte Natur Mecklenburgs oder etwas ganz anderes? Spaziergang zu Menschen, die um ihre Ruhe fürchten.

Von Jana Stegemann, Ulrike Nimz (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

SZ PlusNahostkonflikt
:Mit dem Fahrrad in den Krieg

Abed Hassan machte gerade Urlaub in Gaza, als die Hamas Israel überfiel. Nur mit Glück kam er wieder in seine Heimatstadt Berlin. Jetzt will er zurück in die Hölle radeln – Tausende Kilometer, damit er zumindest etwas helfen kann.

Von Sonja Zekri (Text) und Felix Hartmann (Fotos)

SZ PlusProtest
:Erste Generation

Wenn es einen Geburtsort der deutschen Protestkultur gibt, dann das badische Wyhl. Hier demonstrierten sie vor fünfzig Jahren gegen ein AKW. Und heute? Fragen sie sich, was von ihrer Idee übrig geblieben ist, im Superprotestjahr 2024.

Von Roman Deininger und Max Ferstl

SZ PlusApotheken
:Eine Überdosis Wut

Beim ersten Streik war die Reaktion: Ausgerechnet Apotheker! Die verdienen doch mehr als genug. Und jetzt protestieren sie wieder. Warum das Geschäft für viele nicht so läuft, wie gerne angenommen, erklärt eine Regensburger Apothekerin.

Von Elisabeth Dostert und Thomas Fromm

Gutscheine: