Der Rapper und Pulitzerpreisträger Kendrick Lamar hat ein Doppel-Album veröffentlicht. Es ist schmerzhaft und sperrig. Man sollte ihm mit Respekt begegnen - aber ohne falsche Ehrfurcht.
Von Juliane Liebert
"Songs müssen grooven": Willkommen zum ersten wahrhaft sehr großen Album dieses Jahres! Eine Begegnung mit der hoch aktuellen Blues-Rock-Band "The Black Keys".
Von Joachim Hentschel
Ständige Reizüberflutung, Stress und Sorgen. Umso mehr: Kopf hoch, tanzen. Mit neuen Alben von Florence + The Machine, "The Black Keys", "Ok Kid" und "Moderat".
Von SZ-Popkritikern
Das Hip-Hop-Trio "Fo Sho" war Teil einer vitalen ukrainischen Popkultur - die nun in Trümmern liegt. Eine Begegnung in Schwieberdingen, Schwaben.
Von Timo Posselt
Die Band "Kalush Orchestra" qualifiziert sich für die Endrunde des Musikwettbewerbs, zusammen mit neun weiteren Ländern. Auch Deutschland darf am Samstag antreten - aber aus einem anderen Grund.
Die Elektroniker von "Röyksopp" haben ihr Versprechen gebrochen, nie wieder ein Album zu machen. Was für ein Glück.
Von Moritz Baumstieger
"Arcade Fire" kämpfen ganz locker mit Zweifeln und Beklemmungen, "Warpaint" drosseln die Experimente. Und immerhin bei Emeli Sandé ist endlich Sommer.
Südkoreas Kulturminister will es Popkünstlern per Gesetz möglich machen, den eigentlich verpflichtenden Militärdienst auszulassen. Grund offenbar: das Alter eines Mitglieds der Band "BTS".
Von Jakob Biazza
Mit 182 Kilo konnte sich "Feine Sahne Fischfilet"-Sänger Monchi nicht mehr die Schuhe binden. Ein Gespräch über zerbrechende Klobrillen und die Krise des harten Mannes.
Interview von Ulrike Nimz und Antonie Rietzschel
Die "Pink Mountaintops" vertonen Essays über Bodybuilding, C Duncan musiziert mit seinen Eltern. Und Waldeck? Feiert Label-Jubiläum.
Von Max Fellmann
Sie ist Model, Schauspielerin und veröffentlicht nun ein Album: Suki Waterhouse zeigt sich als Sehnsuchtspoetin mit gebrochenem Herzen.
Der Deutsche Jazzpreis und die Musikmesse "Jazzahead" in Bremen zeigen eine Musikrichtung in Hochform. Es gibt nur ein Problem.
Von Oliver Hochkeppel
Vor zwanzig Jahren rettete die Liedermacherin Norah Jones das Jazzlabel Blue Note. Und veränderte mehr in der Musik, als man ihr zugestand.
Von Andrian Kreye
Die Performance der ukrainischen Künstlerin Maria Kulikovska, ein Jubiläum in Düsseldorf und ein Musikinstrument für die Hosentasche: Kultur-Empfehlungen aus der SZ-Redaktion.
Von SZ-Autoren
"Rammstein" werden milder. Dafür gibt es mehr Satire. Dazu: Neues von Kehlani, "Bloc Party", Mascha Juno - und eine neue Sportart: So was wie Wassertennis.
Von SZ-Popkritiker
Tod, Selbstbetrug und Männerleid: Das neue Album von "Rammstein" hat alles, was die Weltband ausmacht. Es ist hörenswert, hinterlässt aber Phantomschmerz.
Von Ulrike Nimz
Mascha Junos formidables Debüt "Uno", Katharina Kollmanns indiemelancholisches "Kommunistenlibido" und die Vielfalt der Maschinenbeats von Kelly Lee Owens.
Zum Tod des Musikers Willi Resetarits, der als "Ostbahn-Kurti" berühmt geworden ist.
Er vertrat Österreich beim Eurovision Song Contest und reicherte das Wienerlied mit Blues an. Jetzt ist der Sänger Willi Resetarits mit 73 Jahren gestorben.
Sänger Barry Manilow erzählt in einem Musical die Geschichte der "Comedian Harmonists". Mit großer Wirkung.
Von Christian Zaschke
Neue Musik von Anitta, Ry Cooder, Taj Mahal, Spiritualized und Fontaines D.C. und die Antwort auf die Frage, wer mal wieder eine Hymne des robusten sexpositiven Popfeminismus singt.
Von den SZ-Popkritikern
Wie man ein Superstar wird, auch wenn man allen Erwartungen trotzt: Die Schauspielerin und Sängerin Barbra Streisand wird 80 Jahre alt.
Von David Steinitz
Wer ist eigentlich Lalisa Manobal, der Mensch hinter dem K-Pop-Hype? Eine Spurensuche in Südkorea.
Von Thomas Hahn
Achtsamkeit, Antisexismus, Veganismus - im Grunde geht das alles auf eine Bewegung zurück: den Hardcore-Punk der Achtziger. Eine Spurensuche bei Vordenker Ian MacKaye.
Von Andreas Bernard
Geschlechterparität auf Konzertbühnen? Unmöglich, sagt die Branche. "Man muss es einfach machen", sagt Festivaldirektorin Elke Kuhlen. Hat sie dann auch. Ein Gespräch.
Interview von Jakob Biazza
Neue Musik von Anitta, Taj Mahal und Ry Cooder - sowie die Antwort auf die Frage, was Heinz Rudolf Kunze so unter Aufarbeitung der Vergangenheit versteht.
Von Jens-Christian Rabe
Im Netz kehrt die Single in den Jazz zurück. Nicht nur als Werbemittel, sondern auch als Befreiungsschlag für die Musik.
Viel mehr bleibt der Welt gerade eh nicht. Und neue Musik von Father John Misty, Kurt Vile, Camila Cabello, Kae Tempest und Ungemach.
Auf "Chloë and the Next 20th Century" verhandelt Sänger und Welt-Sezierer Father John Misty die Liebe. Oder?
Es ist wieder Devotionalien-Versteigerungssaison. Diesmal im Angebot: 90er-Kram von Kurt Cobain und Madonna. Und dazu Musik von Ungemach und Kurt Vile.
Trinkfeste Schlaubergerinnen, die über Stalker, Online-Hass und Sexismus grummelige Gags reißen: Warum der Pop-Hype um die Band "Wet Leg" an "Fleabag" und Sally Rooney erinnert.
"Pink Floyd" haben in "Hey Hey Rise Up", ihrem ersten neuen Song seit 1994, den Gesang eines ukrainischen Musikers und Soldaten in eine epische Friedenshymne verwandelt.
Neues von Jack White, "Bilderbuch", "Calexico", "Jeans for Jesus" und Paula Hartmann. Und dazu die Antwort auf die Frage, wie man dem Vorwurf der kulturellen Aneignung entgeht.
Pink Floyd veröffentlichen ihren ersten Song seit 1994 - gemeinsam mit dem ukrainischen Rockstar Andriy Khlyvnyuk.
In der heutigen Folge gibt es Fans von Rudolf Scharping, die Stimme von "Massive Attack" und diese Erkenntnis: "Lars Eidinger hat keine Freunde (nur Bekannte)".
In den 60ern entdeckte die Welt den Blues-Musiker Son House zum ersten Mal wieder. Problem: Er hatte seine Songs vergessen. Jetzt gibt es neues Material - das natürlich als verschollen galt.
Jazz war auch immer Kritik der Gegenwart, so wie auf Neuveröffentlichungen von Sun Ra, Theon Cross, Mark Turner und dem Jammin Colors-Label.
17 Stunden Studiomaterial, immer neue Musiker, maximal einer durfte das Material kennen: Der grandios verrückte Alabaster DePlume hat ein neues Album - randvoll mit Liebe.
Wolodimir Selenskij hält eine Rede bei den Grammy Awards in Las Vegas. Wie geht das zusammen - Krieg und Unterhaltung?
Von Jürgen Schmieder
Auch Sängerin Olivia Rodrigo und das Duo Silk Sonic räumen in diesem Jahr Musikpreise in den Hauptkategorien ab.
Die "Red Hot Chili Peppers" haben für ihr neues Album das quartalsgepeinigte Gitarren-Genie John Frusciante zurückgeholt. Tolle Nachricht. Irgendetwas stimmt trotzdem nicht.
Betroffen sind auch die Konzerte in Deutschland und Europa. Ihr Schlagzeuger war am vergangenen Freitag tot in einem Hotel in Kolumbien gefunden worden.
Die Soulsängerin Amber Mark ist mit einer gehörigen Dosis Spiritualität aufgewachsen. Ihr neues Album ist allerdings von der Quantenphysik inspiriert.
Der Piano-Entertainer Chilly Gonzales fühlt sich "in seiner musikalischen Sensibilität bedroht". Dabei hat er den Wahnsinn von "Walt Disco" wahrscheinlich noch gar nicht gehört.
Jetzt ist es amtlich: Das letzte Konzert ist gespielt - und Phil Collins verkündet das Ende von "Genesis". Ein Abschied.
Nach dem überraschenden Tod des Schlagzeugers der Foo Fighters finden Gerichtsmediziner Drogen in seinem Blut. Die Todesursache soll noch geklärt werden.
Taylor Hawkins, der ziemlich sicher beste und mindestens zweitsympathischste Rockschlagzeuger der Welt, ist tot. Ein Nachruf.
"Hallo, liebe Welt da draußen": Ronja Maltzahn steht im Zentrum einer Erregung, die nicht so banal ist, wie viele das gern hätten. Als Ziel taugt die Sängerin aber nur sehr bedingt.
"Wu-Tang Clan"-Gründer und Groß-Spiritualist RZA über Tyrannen, die von Mücken getötet wurden, die Spätfolgen der Sklaverei - und den Dealer, über den er Jim Jarmusch kennengelernt hat.
Neues von Get Well Soon, Koffee und "Destroyer". Und dazu die Antwort auf die Frage, wie die lässigste Kritik an Klassismus und Rassismus im Lande aussieht.