Pop

Kino
:Der Stoff, den man in Hotels zum Einschlafen guckt

Der Film „Michael“ tut dem wahren Künstler und umstrittenen Menschen Michael Jackson das Schlimmste an, was ein solches Werk noch leisten kann.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Pop
:Für die guten Tage und die, die es werden wollen

Soundtrack für den Trip zur Freiheit oder wenigstens den Ausbruch aus der Routine: Das wunderbare Album „Creature of Habit“ von Courtney Barnett.

SZ PlusVon Leon Frei

Mike D von den „Beastie Boys“
:„Mir bringt das jedes Mal Hoffnung, auch auf die Menschheit an sich“

Wie kann wieder mehr Kollaboration in der Welt entstehen? Wenn das einer weiß, dann wohl Mike D, Mitgründer der brillanten „Beastie Boys“, der dazu gerade eine Ausstellung leitet.

SZ PlusInterview von Jakob Biazza

Musik
:Kastl für jedermann

Ein Orchester im Kleinformat, das Instrument der Heimatlosen, überallhin mitnehmbar: Maxi Pongratz erklärt seine Liebe zum Akkordeon – dem Instrument des Jahres 2026.

SZ PlusGastbeitrag von Maximilian Pongratz

Pop
:„Unsere Kultur ist besessen vom Ideal der Sicherheit“

Ein Mann vermisst das Abenteuer. Und singt neue Lieder, die die alte Glorie zumindest künstlerisch wieder aufleben lassen: Begegnung mit Joe Jackson, der ein fantastisches neues Album hat.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Europäischer Gerichtshof
:Lieder sampeln ist kein Verbrechen

Auch Moses Pelham kann aufatmen: Der Endlos-Prozess um den Urheberschutz für einen „Kraftwerk“-Song biegt auf die Zielgerade. Mit einem Urteil, das für den kreativen Prozess in der digitalen Welt wichtig werden dürfte.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

Wahl in Ungarn
:Ein neuer „Wind of Change“?

Ungarische Politiker tanzen vor Freude über Magyars Wahlsieg – zum Soundtrack von „Die Tribute von Panem“. Über den Sound einer Revolution und die Parallelen zwischen Fiktion und Realität.

Von Marie Gundlach

Pop
:Such meinen Song

Die „Rolling Stones“ veröffentlichen eine neue Single. Vorerst nur auf Vinyl, und wer die haben wollte, musste eine recht amüsante Schnitzeljagd absolvieren. Eine Rekapitulation.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Feminismus
:Einfach keine Menschen verachten

Die selbsternannte Fotzenrapperin Ikkimel preist auf Instagram Herbert Grönemeyer als Pionier kritischer Männlichkeit und feiert das Revival eines alten Hits. Und so sieht einer mit 70 Jahren plötzlich wieder superjung aus.

SZ PlusVon Meredith Haaf

Nachruf
:Gefallener Hohepriester

Afrika Bambaataa ist tot, Pionier des Hip-Hops und Anführer der Universal Zulu Nation, der später wegen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs stürzte.

SZ PlusVon Andrian Kreye

„Honora“
:Flea und Jazz? Ja, weil die Haltung zählt

Der Bassist der „Red Hot Chili Peppers“ hat ein Soloalbum aufgenommen. Darauf spielt er sogar Trompete. Das passt zum Geist des neuen Jazz, bei dem nicht alles perfekt sein muss, um etwas zu sagen.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Hyperpop
:„Ich werd’ lesbisch von dem ganzen Tequila“

Musik wie schlecht geölte Kettensägen und Presslufthämmer, die einem von innen den Schädel planieren: „Wor$t Girl in America“, das furiose Album von Sängerin Slayyyter, ist ein Pop-Ereignis.

SZ PlusVon Luca Viglahn

Pop
:„Wagner, Mahler und Bernstein hießen bei uns Fleischereien“

Der Musiker Betterov, neuer Liebling der deutschen Indierock-Szene, hat ein Album über die Flucht seines Vaters aus der DDR gemacht. Ein Gespräch im Tourbus über Einsamkeit, Freiheitswillen und unverheilte Wunden.

SZ PlusVon Leon Frei

Pop
:Oh Ye!

Der Mann, der mal Kanye West hieß, hat ein neues Album gemacht. Sogar ohne Nazi-Schwachsinn. Ist es deshalb schon gut?

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Pop
:Warum Nick Cave und Patti Smith „Geese“ lieben

Auch A$AP Rocky, Zohran Mamdani, Cillian Murphy oder Lewis Capaldi verehren die „erste Rockband der Gen Z“. Wie lässt sich dieser Hype erklären?

SZ PlusVon Leon Frei

Pop
:Von hier aus ist alles möglich

Keiner besingt das schmutzige, wilde Wien so wie Voodoo Jürgens. Auf seinem neuen Album „Gschnas“ lässt er seiner Band alle Freiheiten. Mit erstaunlichem Ergebnis.

SZ PlusVon Wolfgang Luef

Dokumentation
:Dem Hillel sei Dank

Eine Netflix-Doku lässt den vom Heroin ausgelöschten „Red Hot Chili Peppers“-Gitarristen Hillel Slovak mittels KI wiederauferstehen. Hach, hätte man dieser Idee nur etwas mehr vertraut.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Pop
:„Wir sind genauso wie ihr, immer ängstlich und besorgt“

Die K-Pop-Band „BTS“ ist zurück. Netflix streamt das Comeback für ein Milliarden-Publikum, im eigenen sozialen Netzwerk wird jede Interaktion als Datenpunkt erfasst. Über ein Phänomen, das die Protagonisten sehr reich macht – und die Fans enorm glücklich.

SZ PlusVon David Pfeifer

Comedy
:Furchtlos in L.A.

Der deutsche Comedian Oliver Polak ist im legendären Comedy Store in Los Angeles neben Superstars wie Nikki Glaser und Sarah Silverman aufgetreten. Konnte er bestehen?

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Pop
:Big in Germany

Chris Norman, Suzi Quatro, Bonnie Tyler: Viele britische und amerikanische Musiker haben nur bei uns Erfolg. Warum liebt gerade die deutsche Provinz sie so?

Von Joachim Hentschel

Kunst
:Ist es wirklich von öffentlichem Interesse, wer Banksy ist?

Durchaus: Das Interessanteste an dem Künstler ist schließlich seit Jahrzehnten nicht sein plakatives Werk, sondern das Risiko, das er dafür eingeht. Und das ist eng mit seiner Identität verknüpft.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Pop
:Hilfe für Kinder klang selten besser

Der Sampler „Help (2)“ sammelt wieder Geld für Opfer von Kriegsgräueln. Quasi alle relevanten Popstars machen mit. Die Musik ist fantastisch. Und die Aktion leider nötiger denn je.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Delay und von Stuckrad-Barre über Udo Lindenberg
:„Normalerweise ist man in so einem Moment ja ein absoluter Scheißemagnet“

Jan Delay und Benjamin von Stuckrad-Barre, Deutschlands größte Lindenberg-Fans, über 80 Jahre Udo, „meterlange Schecks“, die Entwertung der Musik, Entenhausen und die restliche Welt.

SZ PlusInterview von Jakob Biazza

Jubiläum
:Kraftwerk auf der Bühne

Eine große Entertainerin, eine Tochter Hollywoods aus der goldenen Zeit, eine Kämpferin bis heute – „Cabaret“-Star Liza Minnelli wird achtzig.

Von Christian Mayer

Pop
:„Spielt mit mir, wenn ihr euch traut!“

„Sonic Youth“-Mitgründerin und Großgrantlerin Kim Gordon über die Gier der Oligarchen und die Frage, was man Gerhard Richter für ein Cover zahlen muss.

SZ PlusInterview von Joachim Hentschel

Künstliche Intelligenz
:Atemlos durch die Datensuppe

Wird das Landgericht München zum Bollwerk gegen KI-Firmen, die sämtliche Urheberrechte kostenlos abgreifen wollen? Aktuell klagt die Gema, auch im Namen von Helene Fischer, gegen die künstlich generierten Songs von Suno.ai.

Von Andrian Kreye

Zum Tod von Joe McDonald
:Wofür wir kämpfen

Country Joe McDonald, Sänger, amerikanischer Patriot, Kommunist und Fan von Meinungsfreiheit und wilden Flüchen, ist tot. Ein Nachruf.

SZ PlusVon Willi Winkler

Pop
:Die einsamste Frau der Welt

Mitski beschäftigt sich auf ihrem neuesten Album „Nothing Is About To Happen To Me“ mit einer Persönlichkeitskrise. Und erzählt auch sonst ganz wunderbar von der erbärmlichen Realität.

SZ PlusVon Luca Viglahn

Kae Tempest über Transition
:„Schmerz ist eine entscheidende Energiequelle“

Kae Tempest hat mit „Ein Leben lang gesucht“ einen Roman übers Trans-Sein geschrieben, der universell und trostreich über die Liebe erzählt. Dabei gelingen dem Rapper und Schriftsteller einige der schönsten Sexszenen, die jemals geschrieben wurden.

Von Karin Janker

Neues Morrissey-Album
:Die Brigitte Bardot des Pop

Morrissey hat mal wieder ein neues Album – nach sechs Jahren und noch mehr Kontroversen. Es ist in jeder Hinsicht ein Alterswerk.

SZ PlusVon Peter Richter

„Kiss All The Time. Disco, Occasionally“
:Große Kunst

Das neue Album von Harry Styles ist rundheraus frei, leicht, lässig. Motto: Wenn du dich schon einer Bewegung anschließen musst, sieh zu, dass dabei getanzt wird.

Von Jakob Biazza

„Pink Floyd“-Gitarrist David Gilmour
:Mach’s noch einmal, bitte

Der große Musiker David Gilmour wird 80. Perfekter Zeitpunkt, um festzustellen: Es täte der Welt gut, wenn es bald wieder neue Musik von ihm geben würde. Eine Verneigung.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Pop
:Tanzen kann ich auch noch, wenn ich tot bin

Eine Begegnung mit „Modeselektor“, die seit Mitte der Neunziger als Partyhelden, Musikmacher und amtliche Knallköpfe den Techno Berlins prägen.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Jazz
:„Manche Melodien sind mir innerhalb von zehn Sekunden eingefallen“

Der Jazzgitarrist Pat Metheny erschafft seit Jahrzehnten überschäumende Melodien. Nun hat er mit neuer Band ein neues Album aufgenommen. Ein Gespräch über musikalische Ideen, Songs und künstliche Intelligenz.

SZ PlusInterview von Andrian Kreye

Sanremo 2026
:Italien, ein Stück langweiliger

Beim Musikfestival von Sanremo gewinnt der altbackenste Beitrag mit dem plattesten Text, und dann wäre da noch der Zensurvorwurf: Wird Kultur so, wenn die Rechten das Sagen haben?

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

Pop
:Wie ersetzt man einen Unersetzlichen? Mit dieser Frau

Sie wollten nach dem Tod ihres begnadeten Schlagzeugers Neil Peart nie wieder auftreten – jetzt gehen „Rush“ doch auf Welttournee. An den Drums: die Deutsche Anika Nilles. Über eine so unwahrscheinliche wie außergewöhnliche Verbindung.

SZ PlusVon Joachim Hentschel und Sara Peschke

Pop
:Softpornos mit Instagram-Beleuchtung

Bruno Mars veröffentlicht nach zehn Jahren ein neues Solo-Album. Die Ästhetik: Engtanz-Geigen, Begattungs-Grooves und Orchester-Pomp wie ein gütig beleuchtetes Wasserbett.

Von Jakob Biazza

Pop
:„Wo man auch hinschaut, werden Menschen verbrannt“

Die „Gorillaz“-Gründer Damon Albarn und Jamie Hewlett haben beinahe zeitgleich ihre Väter verloren. In Indien fanden sie Schmerzlinderung – und auf ihrem neuen Album einen erstaunlich vergnügten Zugang zum Tod. Eine Begegnung.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Nachruf
:Ein Gangster an der Posaune

Räubergeschichten in seinen Texten, jeder Song eine Mini-Oper des Sozialrealismus. Der „King of Salsa“ Willie Colón wurde zum Helden für Künstler wie Bad Bunny. Jetzt ist er gestorben.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Pop
:„Ich provoziere die Leute, ja?“

Sängerin Peaches, Techno-Rock-Vorkämpferin für Freiheit und Gleichberechtigung, hat ein neues Album. Titel: „Kein Gleitgel? Wie unhöflich!“ Eine Begegnung.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Theater
:Die schönste Rivalität des Pop

Was ist noch unterhaltsamer als pöbelnde Popstars? Pöbelnde britische Rockstars. Das beweist ein Theaterstück von John Niven über die legendäre Fehde zwischen „Oasis“ und „Blur“.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Pop
:Eine Kugel für jedes Kind

„U2“ veröffentlichen eine brachial ironiefreie EP zur Lage der Welt. Renée Good, Jina Mahsa Amini, David, Goliath – alle dabei. Und es muss mit dem Teufel zugehen, aber: Das Ganze ist ziemlich toll.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Neo-Folk
:„Lass deine Wut zur Hölle fahren, denn da gehört sie hin“

Die vergangenen Jahre waren für „Mumford & Sons“ nicht die besten. Die Verkaufszahlen waren rückläufig, ein Bandmitglied ging wegen politischer Querelen. Jetzt gibt es ein neues Album. Eine Begegnung.

Von Joachim Hentschel

Zum Tod von Billy Steinberg
:Mr. Sweetspot

Kürzestgeschichtenerzähler und Kitschvermeider: Nachruf auf den Texter und Songwriter Billy Steinberg, dem die Welt „Eternal Flame“ verdankt, „Like a Virgin“ und viele weitere Songs.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Pop
:Ein vierminütiger Sommerurlaub

Dem kanadischen Mathematiker Dan Snaith alias „Daphni“ ist mit „Butterfly“ ein ganz wunderbares Album gelungen – gerade weil darauf an vielen Stellen Welten aufeinanderkrachen.

Von Luca Viglahn

Film
:Der Ruhm ist eine Bitch

Charli xcx zeigt auf der Berlinale ihre Mockumentary „The Moment“. Eine höchstens zur Hälfte fiktive Tragikomödie über den Wahnsinn, der mit einer Karriere als Popstar einhergeht. Zusammenbrüche und viel zu viele Zigaretten inklusive.

SZ PlusVon David Steinitz

Pop
:Das Herz auf der Zunge

Nils Keppel macht wehmütigen Postpunk für eine verloren geglaubte junge Generation. Sein erstes Album „Super Sonic Youth“ verbreitet Endzeitstimmung und ist trotzdem ein Erfolg. Ein Treffen in Leipzig.

SZ PlusVon Thore Rausch

Kid Rock
:Ein rechtsextremer Eulenspiegel

Es gibt kaum einen Künstler, der die Maga-Kultur so perfekt personifiziert wie Kid Rock. Die große Frage lautet: Wann und warum hat sich der Sänger für diese politische Einbahnstraße entschieden?

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Metal
:Das ist schon episch

Das finale Album von „Megadeth“: Wie Dave Mustaines ewige Kränkung über den Rausschmiss bei „Metallica“ noch einmal alles prägt und krönt und am Ende ruiniert.

SZ PlusVon Peter Richter

Pop
:„Gimme More“

Nach Bruce Springsteen, „Pink Floyd“ und „Queen“ hat nun auch Britney Spears die Rechte an ihrer Musik verkauft. Details zum Deal sind noch nicht bekannt, als sicher gilt aber: Viel Geld wird fließen.

Von Luca Viglahn

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: