Kunst

Kunst
:Argentinien muss NS-Raubkunst zurückgeben

Die Erbin eines jüdischen Sammlers erhält ein von den Nazis gestohlenes Gemälde zurück. 80 Jahre lang war das „Porträt einer Dame“ verschollen. Dann tauchte es zufällig in einer Immobilienanzeige auf.

9/11 in der Popkultur
:Springsteen und die Spaghetti-Towers

Wie das Unbeschreibliche der Attentate seinen Weg durch Film, Musik und die Internetkultur fand – und so ins kollektive Gedächtnis.

SZ PlusVon Lisa Torjuul

Kunst
:Von oben droht keine Gefahr

Heiter unter Maurizio Cattelans toten Tauben, Baustellentour in der Kulturscheune – und das Essen nicht vergessen: Bei der Berlin Art Week kehrt der Kunstbetrieb aus den Ferien zurück. Die Stimmung ist  aufgekratzt.

SZ PlusVon Peter Richter

Elizabeth Taylor
:Man ist, was man liebt

Wie nahe kommt man einem Menschen, wenn man sich dessen Haus ganz genau ansieht? Im Louisiana-Museum bei Kopenhagen kann man das am Beispiel von Elizabeth Taylor studieren, wo eine außergewöhnliche Fotoserie von Catherine Opie zu sehen ist.

SZ PlusVon Johanna Adorján

Theater
:Wen will man mit diesem Programm erreichen?

Das Berliner Maxim-Gorki-Theater hat eine neue Intendantin. Die eröffnet die Saison mit Walgesängen, Holzkreuzen und Aquarellritualen. Heiliger Bimbam!

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Theater
:Der Reiz des Anrüchigen

„Es ist keine Pornografie, es ist Menschlichkeit“, sagt Marina Abramović über ihre Performance „Balkan Erotic Epic“, die bei der Ruhrtriennale Premiere feierte. Wirklich? Eine Erkundung zwischen Nacktheit, Riten und Sexualität.

SZ PlusVon Christine Dössel

Games
:Diese Computerspiele sind etwas fürs Auge

Sind Videospiele Kunst oder Kommerz? Die Gamescom zeigt: beides. Lebendige Malereien, surreale Rätselwelten, mehrdimensionales Schach – fünf Kreationen, die auffallen.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Kunst
:Punkt, Punkt, Kürbis, Strich

In Japan schämte man sich noch für sie, da lag die Welt der Künstlerin Yayoi Kusama schon zu Füßen – und ihrem Kosmos aus Farbe, Licht und Polka Dots, der jetzt, nach ihrem Tod, weiterleuchten wird.

SZ PlusVon David Pfeifer

Ausstellungen im September
:Was wo läuft

Mannheim sprengt einen Sportwagen in die Luft, in Wien trifft Picasso auf Bacon und Köln gratuliert August Sander zum 150. Geburtstag: sehenswerte Ausstellungen im September.

Von SZ

Japan
:Künstlerin Yayoi Kusama gestorben

Sie war eine der bedeutendsten japanischen Künstlerinnen der Gegenwart, ihre farbenfrohen „Polka Dots“ unverkennbar. Nun ist Yayoi Kusama im Alter von 97 Jahren gestorben.

Kunstraub in Sizilien
:Die Rätsel des Ferragosto-Diebstahls

Der Raub von vier wertvollen Werken des Renaissancemalers Antonello aus dem Museum von Messina wirft Fragen auf. Steckt die Mafia dahinter? Gab es einen Maulwurf? Aktuell steht ein Museumswärter unter Verdacht.

Von Elisa Britzelmeier

Museen
:„Wir sind Teil der Freizeitbranche“

Kunst von Grundschülern, ein Tag für Hunde: Der Kunstpalast in Düsseldorf und sein Direktor Felix Krämer zeigen, wie Museen sich dem Publikum heute öffnen können. Ist das nötig – oder schlicht banal?

SZ PlusInterview von Alexander Menden

Kunst
:„Bitte übernehmen Sie selbst Verantwortung für die Sauberkeit Ihres Hundes“

Das Haus der Kunst öffnet einen Raum für Vierbeiner. Ein Besuch mit einem Bayerischen Gebirgsschweißhund – und der Frage: Kann im Tier ein Kunstverständnis reifen, das das des Menschen übertrifft?

Von Tanja Rest

Großbritannien
:„Wenn eine Hummel einen Ball rollt: Kann man beurteilen, ob ihr das Spaß macht?“

Die Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg erschafft mit KI insektenfreundliche Gärten. Ein Gespräch über die Fragen, warum Bienen van Gogh lieben und wir die Natur schön finden.

SZ PlusInterview von Martin Wittmann

Kunst
:Leiden mit großem Stolz

Die Londoner Tate Modern rekonstruiert, wie aus der lokalen mexikanischen Malerin Frida Kahlo eine globale Ikone wurde. Und kann nicht anders, als die Ikonisierung weiter zu befördern.

Von Alexander Menden

Stadtgestaltung
:Groß denken. Für ein paar Wölkchen

Die Konstablerwache in Frankfurt gilt als Drogen- und Kriminalitätshotspot. Jetzt soll ausgerechnet Kunst den Ort verwandeln.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

Kunst
:Ein Tatort als Touristenattraktion

Die Galerie d’Apollon ist wieder offen, neue Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen – aber wo sind die Kronjuwelen? Ein Spaziergang durch den Louvre.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Tanz
:Tanz mit Reifesiegel

Altmeister John Neumeier choreografiert in Venedig ein Stück über die Seufzerbrücke – für ein neu gegründetes 40-plus-Ensemble. Die Zeiten, in denen ältere Tänzer aufs Abstellgleis kamen, sind vorbei.

SZ PlusVon Dorion Weickmann

Literatur
:Ode an das Handwerk

Dave Eggers wurde mit dystopischen Romanen über eine digitalisierte Zukunft berühmt. In „Contrapposto“ widmet er sich ganz der analogen Kunst und der Liebe. Kann er das genauso gut?

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

Fotografie
:Was liegt hinterm Sonnenuntergang?

Noch nie gab es so viele Bilder aus dem Urlaub – doch etwas fehlt vielen Instagram-Aufnahmen. Helfen könnte eine schöne Ausstellung in der Wiener Albertina, die sich den Anfängen der Reisefotografie widmet.

SZ PlusVon Marc Hoch

Ausstellungen im August
:Was wo läuft

In Wien träumen Räume von gestern, Nürnberg lässt uns den Kopf verlieren und Oldenburg sucht die Wahrheit: sehenswerte Ausstellungen im August.

Von SZ

Künstliche Intelligenz
:Das kalte Grausen

Eine KI „bricht aus“ – und sofort verbreiten sich Horrorvisionen einer Maschine, die ein Eigenleben entwickelt und sich gegen den Menschen richtet. Wie ernst muss man dieses Schreckensszenario nehmen?

SZ PlusGastbeitrag von Björn Vedder

Venedig
:EU stoppt Förderung der Kunstbiennale wegen Russland

Erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs nimmt Russland wieder an der Biennale in Venedig teil. Die EU beendet nun ihre Zwei-Millionen-Euro-Förderung.

Von Jörg Häntzschel

Kunst
:Gehet hin und schaut euch Torten an

Die Amerikaner lieben die Malerei des Kölners Andreas Schulze, seine Galerie spendiert ihm jetzt eine Einzelausstellung in New York. Das Thema, das er sich dafür ausgesucht hat: Kuchen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Ostdeutschland
:Nackttanz mit der Stasi

War die Untergrundkunst der DDR letztlich ein Produkt des MfS? Eine Retrospektive und ein Buch von Gabriele Stötzer werfen eine Frage neu auf, die auch von Punks heute noch debattiert wird.

SZ PlusVon Peter Richter

Ausstellung
:Schule der Spinnen

Alles ist vernetzt: Der Künstler Tomás Saraceno lädt im Münchner Haus der Kunst Menschen und Tiere zu einem Ritt durch Forschung, Imagination und Aktivismus.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Staatsgemäldesammlungen
:Ist das die Wende im Umgang mit dem Nazi-Erbe?

Bayern will die Erforschung seiner NS-Raubkunst in die Hände unabhängiger Experten legen – als Konsequenz des Skandals im vergangenen Jahr. Wie ernst ist es Kunstminister Blume mit seinen neuen Plänen?

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Theater
:Morden in Zeiten der Klimakrise

Lassen sich antike Dramen mit aktuellen Umweltdebatten verbinden? In Mülheim wagt Regisseur Philipp Preuss den Versuch mit „Circus Oresteia“, einem Stück von Thomas Köck.

SZ PlusAlexander Menden

Kinderliteratur
:Wir stehen da und spüren alles

Ganz auf Augenhöhe mit der bildenden Kunst wirkt das Bilderbuch „Mit dem Sturm um die Wette rennen“, das Sydney Smith illustriert hat. Ein Glück, wenn Kinder so sehen lernen.

SZ PlusVon Christine Knödler

Angela Merkels Kanzlerporträt
:„Mal ein Bild nur mit mir“

Angela Merkel hatte sich Zeit gelassen mit ihrem Porträt für die Kanzlergalerie. Jetzt wurde das Werk des 28 Jahre alten Deutschfranzosen Jérémie Queyras in Berlin enthüllt. Und? Viel Licht, viel Schatten – und viel Blau.

SZ PlusVon Peter Richter

Kunst
:Engel, Totenschädel und ein Satan

Im Naumburger Dom hat Markus Lüpertz, der Alt-Star der Neuen Wilden, wieder einmal ein Kirchenfenster gestaltet. Das Thema: Verdammnis und Erlösung.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Ausstellung
:5000 Jahre Tutti Frutti

Das Düsseldorfer K21 zeigt eine Retrospektive des Digitalkünstlers Jon Rafman. Seine neosurrealen Trashwelten sind der Gegenentwurf zur extraglatten KI-Synthetik.

SZ PlusVon Till Briegleb

Kunst
:Schmerzen in schön

Grausam gestorben, bestens gekleidet: Francisco de Zurbarán war der Maler der Märtyrer – und zugleich Textilhändler. Jetzt wird der barocke Spanier mit einer grandiosen Schau in London gefeiert

SZ PlusVon Peter Richter

Theaterfestival
:Hör mal, wer da weint

Was, wenn auf der ganzen Welt plötzlich Babygeschrei zu hören ist? Neun Autorinnen und Autoren schreiben darüber gemeinsam ein Stück. Am Münchner Residenztheater hatte „The Crying Child“ jetzt Premiere.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Ausstellungen im Juli
:Was wo läuft

Herford zeigt Gehry und die Cool School, in Karlsruhe wird eine Basler Künstlerin entdeckt.

Ausstellung
:Im Namen des Vaters, des Sohnes und der Kunst

Die europäische Biennale Manifesta macht dieses Jahr im Ruhrgebiet halt. Sie bespielt zwölf mehr oder weniger verwaiste Kirchen. Wird ihr gelingen, was die Religion nicht mehr vermag: die Menschen zusammenzubringen?

SZ PlusVon Alexander Menden

Theaterfestival in Chemnitz
:Am Limit

Gerade war Chemnitz Kulturhauptstadt Europas, jetzt gastiert dort das Festival „Theater der Welt“.  Schön international, schön glänzend. Völlig unklar ist, wie es mit dem maroden Schauspielhaus weitergeht.

SZ PlusVon Merle Zils

Kunst
:Stadt, Berg, Fluss

Die berühmte Pariser Brücke Pont Neuf ist jetzt ein Gebirge: Die Kunstinstallation des französischen Künstlers JR soll an die Werke Christos und Jeanne-Claudes erinnern. Leider fehlt ihr die nötige Luftigkeit.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Interview
:„Alle berichten inzwischen von solchen Erfahrungen“

Stella Leder und ihr „Institut für Neue Soziale Plastik“ arbeiten seit Jahren zum Antisemitismus. Ihre Beobachtung: „Juden stehen im Kulturbetrieb unter Generalverdacht.“

SZ PlusInterview von Peter Laudenbach

Rias-Bericht
:„Ihr sollt euch nirgends sicher fühlen“

Seit Oktober 2022 hat sich die Zahl der Übergriffe auf Juden in Deutschland verdreifacht. Für 2025 dokumentieren die Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus knapp 160 Fälle – allein im Kulturbetrieb. An der Erhebung gibt es aber auch Kritik.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Lueger-Statue in Wien
:Antisemit in Schieflage

Karl Lueger war Bürgermeister von Wien und Vorbild für Adolf Hitler. Bis heute erinnert eine Statue an ihn. Nicht nur die jüdische Gemeinde fordert, sie zu entfernen. Die Stadt Wien hat sich nun für die schwierigste Form des Umgangs entschieden.

SZ PlusVon Verena Mayer

Anti-KI-Ästhetik
:Die Kunst, Algorithmen zu ärgern

Wenn Musiker und Künstler versuchen, die künstliche Intelligenz zu verwirren, um nicht kopiert zu werden, kommt es zu erstaunlichen Ergebnissen. Manches gleicht Manövern der klassischen Moderne.

SZ PlusVon Peter Richter

Fotografie
:Schau mal, ein Mensch

Wir sind uns näher, als wir uns fremd sind: Die Photo-Triennale in Hamburg führt in neun Ausstellungen vor, wie sich die Welt jenseits der medialen Verführungsmechanismen abbilden lässt.

SZ PlusVon Till Briegleb

Musikinstrumente
:Eine heikle Operation

Das Cello des bedeutenden englischen Landschaftsmalers John Constable wurde einst kaputt restauriert. Jetzt ist es wieder spielbar.

SZ PlusVon Helmut Mauró

Nachruf
:Ein britischer Nationalschatz

David Hockney war für sein Heimatland mehr als ein hochverehrter Künstler. Seine besondere Ausstrahlung wurzelte in der Art, wie er Bodenständigkeit, Glamour, Grenzüberschreitung und technische Perfektion miteinander verband. Nun ist er im Alter von 88 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Alexander Menden

Altmeisterkunst aus der Ukraine
:Der Frieden ist aus weißem Marmor

Rembrandt und Rubens, Madonnen und Feuersbrünste: Die Altmeister-Sammlung des Kiewer Khanenko-Nationalmuseums musste vor dem Krieg in der Ukraine evakuiert werden. Jetzt kann man sie in Aschaffenburg sehen.

SZ PlusGastbeitrag von Jürgen Müller

Ausstellung
:Warum ist die Gurke so krumm?

Eine Schau im Kloster Dalheim beschäftigt sich mit der Macht von Ver- und Geboten – vom christlichen Sündenkatalog bis hin zur berüchtigten EU-Norm zur Krümmung von Gurken.

SZ PlusVon Alexander Menden

Theater
:Ein Text, zwei Schauspieler, sechs Stunden

Das hätte Samuel Beckett gefallen: Conor Lovett und Stephen Dillane durchkriechen seinen Text „How it is“ über den Wahnsinn menschlicher Existenz – in einem venezianischen Palazzo.

SZ PlusVon Alexander Menden

Instagram
:Comic-Kunst im Snackformat

Auf Instagram können Zeichner ein Millionenpublikum erreichen. Doch die strengen Richtlinien der Plattform treffen auch sie.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Frankreich
:Cattelans teure Banane ist weg – Werk des Konzeptkünstlers gestohlen

Die Banane aus dem Werk „Comedian“ von Maurizio Cattelan sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Mehrmals wurde sie gegessen, dieses Mal wird sie aus dem Centre Pompidou-Metz entwendet.

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