Ein ungewöhnliches Gipfeltreffen, vollkompostierbare Preise, das nahende Ende: Fünf Empfehlungen der SZ-Redaktion.
Von SZ-Autoren
Liebling des Bürgertums, Träumer, Kommunist : Ein Film über den Universalkünstler Heinrich Vogeler.
Von Kathleen Hildebrand
Die Macher der Documenta melden sich nach Antisemitismus-Vorwürfen und geplatzten Moderationsversuchen zu Wort. Allerdings nicht sonderlich beschwichtigend. Droht die Weltkunstschau zu platzen?
Von Catrin Lorch
Die Architektur hat Gertrud Goldschmidt alias Gego das Leben gerettet: Eine Ausstellung erzählt jetzt von ihren Stuttgarter Studienjahren während der NS-Zeit.
Es ist eine Ikone der Pop Art: Bei Christie's in New York ist die blaue "Marilyn" von Andy Warhol zu einem Rekordpreis versteigert worden. Nur ein Gemälde kam bei einer Auktion bisher für mehr Geld unter den Hammer.
Barbara Krugers Plakate und Wort-Installationen sind weltberühmt, gerade sind sie auch in Berlin zu sehen. Ein Gespräch über die Kraft guter Slogans.
Interview von Catrin Lorch
An diesem Montag wird in New York Andy Warhols blaue "Marilyn" versteigert. Schätzpreis: 200 Millionen Dollar. Wird es das teuerste Bild des 20. Jahrhunderts?
Von Till Briegleb
Eine Provokationskünstlerin überklebt und signiert ein bekanntes Gemälde des dänischen Situationisten Asger Jorn und wird von einem Rechtsextremen gefilmt: Ist das Kunst?
Von Mette Mølgaard, München
Was bedeutet die Kunst für das Leben? Nun: alles. Zu Eckhart Nickels tollem Roman "Spitzweg".
Von Cornelius Pollmer
Die National Gallery in London zeigt eine Werkschau des Renaissance-Malers Raffael. Und vermittelt uns Überlebenden der Pandemie eine existenzielle Wahrheit.
Von Kia Vahland
War Paul Gauguin ein einzigartiger Tropenmaler, ein kolonialer Sextourist oder beides? Eine Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie untersucht den Fall.
Von Peter Richter
Aus "russischen Tänzerinnen" wurden "ukrainische": Nach der Umbenennung eines Degas-Bildes in London gibt es auch kritische Stimmen zur Beanspruchung der Avantgarde für Kämpfe von heute.
Zum 250. Geburtstag des Frühromantikers Friedrich von Hardenberg, der in einer Zeit dichtete, als sich die Naturerfahrung ähnlich stark veränderte wie heute.
Von Andreas Bernard
Mit einer Ausstellung zu Vasaris Zeichnungs-Sammlung verabschiedet sich der Louvre von einer Illusion
Von Joseph Hanimann
Die Performance der ukrainischen Künstlerin Maria Kulikovska, ein Jubiläum in Düsseldorf und ein Musikinstrument für die Hosentasche: Kultur-Empfehlungen aus der SZ-Redaktion.
Drogenstrich, Faschingsladen, Fabrikantenwohnung: Das Gallery Weekend zelebriert die ganze sozialräumliche Bandbreite Berlins.
Von Peter Richter, Berlin
Peter Sloterdijk hat eine Meditation über die Farbe Grau geschrieben. Ließe sich ein obskureres Thema finden? Zum Glück nicht.
Gastbeitrag von Michael Maar
Der Prado in Madrid feiert das Ende der Maskenpflicht mit einer Duft-Ausstellung. Bei dreistelligen Inzidenzen. Ein Genuss?
Von Karin Janker
Kunst und Wahnsinn: Benedict Cumberbatch und Claire Foy im Kinofilm "Die wundersame Welt des Louis Wain".
Von Susan Vahabzadeh
Die Debatten um die Sinnhaftigkeit von Pavillons und Jury-Entscheidungen auf der Biennale in Venedig sind endlos. Diesmal zum Beispiel gehen ausgerechnet die Videoarbeiten von Francis Alys leer aus.
Wolodimir Selenskij sendet eine Videobotschaft zur Vernissage der Weltkunstschau der Biennale in Venedig. Die Ausstellung dazu ist allerdings nicht der offizielle Beitrag der Ukraine.
Von Kito Nedo
Menschen, aus denen Blumen wachsen: Die Biennale bejubelt ausgerechnet den Surrealismus für feministisches Empowerment. Und auch sonst dürften astrologisch Feinfühlige fasziniert sein.
Die künstlerische Leiterin der Biennale di Venezia, Cecilia Alemani, über ihre Weltkunstschau zwischen Corona und Krieg.
Die Künstlerin Maria Eichhorn hat den deutschen Pavillon auf der Weltkunstschau gestaltet. Genauer gesagt: Sie hat ihn abgetragen.
Was bleibt von der Idee der Weltkunstschau in diesem kriegerischen Frühjahr übrig? Einige Überlegungen anlässlich der beginnenden Biennale in Venedig.
Der Regisseur Milo Rau kritisiert mit einer Kunstaktion in Zürich die umstrittene Bührle-Sammlung. Und das ist erst der Anfang.
Von Isabel Pfaff, Zürich
An der Kunstausstellung Documenta 5 war vieles neu, vor allem aber die Rolle des Kurators, die Harald Szeemann für sich erfunden hat.
Die Grenzen des guten Geschmacks und der staatlichen Geduld hat er weit überschritten - zum Glück. Der Aktionskünstler Hermann Nitsch ist im Alter von 83 Jahren gestorben.
Ostereier dieses Jahr mal anders? Berühmte Kreative haben sie für das SZ-Magazin neu gestaltet - und zeigen, wie selbst ein Ei politisch sein kann.
Von Kerstin Greiner und Joshua Kocher
Streit können sie in der Kulturwelt. Aber gelingt auch manchmal die Versöhnung? Ja! Ein paar anrührende Beispiele
Das New Yorker Metropolitan Museum zeigt eine Ausstellung mit nur einem einzigen Kunstwerk. Und übt sich damit in Selbstkritik.
Von Sebastian Moll
Die Kunst ist kein Richter, deshalb kann sie im Krieg Großes leisten. Wenn wir sie lassen.
Gastbeitrag von Alexander Kluge
Erst Black Lives Matter, dann Corona, nun der Krieg: Wie die Whitney Biennale in New York die Gegenwart einholen will.
Der Krieg in der Ukraine zerstört auch die Zusammenarbeit zwischen russischen und westlichen Museen, ganze Sammlungen verschwinden.
Von Till Briegleb und Jörg Häntzschel
Oskar Roehlers Film "Der alte Affe Angst" erscheint erneut auf DVD. Eine Oper widmet sich einem wahnsinnigen Dichter. Ein alternder Rockstar veröffentlicht ein neues Album. Fünf Empfehlungen.
Von SZ-Autorinnen und -Autoren
Seit mehr als 70 Jahren gibt es "Kunst am Bau". Über sie wurde schon viel gespottet - zu Unrecht.
Die Künstlerin im Interview ohne Worte über ihr Heimatland Afghanistan, ihr wichtigstes Werkzeug und die Reaktion ihrer Mutter auf ihre weiblichen Aktbilder.
Fotos: Thomas Chéné
Die Ausstellung "Picasso: Painting the Blue Period" in der Phillips Collection in Washington zeigt den Ideenklau des jungen Picasso in einer grandiosen Zusammenschau.
Von Christine Brinck
In Basel ist eine große Retrospektive von Georgia O'Keeffe zu sehen, deren Kunst Blumen sprechen lässt.
Mitten im Krieg arbeitet der ukrainische Künstler Nikita Kadan in einem Bunker in Kiew weiter. Warum er das tut und welche Botschaft er an Europa hat.
Vor lauter Will Smith haben wir Francis Ford Coppolas Friedensmission bei den Oscars fast übersehen. Die Empfehlungen der Woche.
Die Illustratorin Nora Krug hat nach Putins Angriff auf die Ukraine das Projekt "Kriegstagebücher" gestartet. Hier sind ihre Zeichnungen.
Im Baltimore Museum of Art kuratieren jetzt die Wärter eine Ausstellung. Und die ist fabelhaft.
Von Alexander Menden
Wie viel Macht haben Künstler wie Valery Gergiev in ihrem Land? Mehr als der Westen denkt, sagt die russische Kunsthistorikerin Ekaterina Degot. Ein Gespräch über den Krieg, Kulturboykott und Kunstfreiheit.
Interview von Ingo Arend
Der Kunstmarkt hat wieder sein vorpandemisches Niveau erreicht und fürchtet das Wegbleiben russischer Sammler nicht.
Von Jörg Häntzschel
Was ist eigentlich ein identitätsstiftendes Kunstwerk? In London wird derzeit der "Blue Boy" von Thomas Gainsborough in einer Schau gefeiert wie ein lange vermisster Verwandter. In Deutschland hat man ein anderes Verhältnis zur Kunst - was auch an der Geschichte liegt.
In Basel ist das Werk der Bildhauerin Louise Bourgeois zu sehen - kuratiert von Jenny Holzer. Warum das eine Sensation ist.
Zwei Pariser Ausstellungen geben einen einmaligen Einblick in das Werk des amerikanischen Künstlers Charles Ray.
Von Johanna Adorján
Ukrainischen Museen fehlt das Verpackungsmaterial, um Werke zu schützen und in Sicherheit zu bringen.
In der Ukraine organisieren auch die Kreativen den Widerstand. Wie das aussieht, und wie sie ihre Angst besiegen, haben sie dem Künstler Volodymyr Kuznetsov erzählt.