Virginie Despentes
SZ-Magazin
Französische Literatur

"Schreiben ist wie Licht ­machen"

Die Französin Virginie ­Despentes hat mit "Das ­Leben des Vernon Subutex" eine Trilogie geschrieben, die sie vom Punk zur ­renommierten Literatin ­gemacht hat. Sie erzählt von Menschen am Rande der Gesellschaft - in deren Welt kennt sie sich aus. Ein Besuch.

Von Gabriela Herpell

Großer Österreichischer Staatspreis 2016 Wien Nationalbibliothek 29 06 2016 Josef WINKLER
Meinungsfreiheit in Österreich

"Der Inhalt scheppert immer"

Weil er vorgeschlagen hatte, die Urne von Jörg Haider in eine Gefängniszelle zu stecken, wollte die FPÖ Josef Winkler vor Gericht bringen. Die Klage wurde abgewiesen. Lächerlich, findet der Schriftsteller.

Interview von Magdalena Pulz

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Literatur

Über diese Bücher spricht man jetzt

Warum im Weißen Haus die Angst umgeht, wer sich vor Deutschland fürchtet und wie künftig mit der AfD umzugehen ist: Die Sachbücher des Herbstes liefern Antworten.

Bobby Bräuer im Interview

Der Gast soll herausschmecken, was er auf dem Teller hat

Der Sternekoch Bobby Bräuer plädiert in seinem neuen Buch für eine Küche, die beim Kochen und beim Essen vor allen Dingen Spaß machen soll

Interview von Franz Kotteder

Literatur

Archiv auf Anfang

Anke Buettner wird neue Leiterin der Monacensia im Hildebrandhaus

Von Antje Weber

Man-Booker-Preis für Anna Burns

Mit den Mitteln der Empathie

Anna Burns erhält als erste Autorin aus Nordirland den Man-Booker-Preis. Ihre Bücher verfügen über friedensstiftendes Potenzial.

Von Karin Janker

Illustrationen für die Literaturbeilage vom ET 9.10.2018
Geschichtsdebatten

Sie ist wieder da

Die deutsche Frage schien gelöst zu sein, aber spätestens seit der Euro-Krise ist das Land wieder die stärkste Macht auf dem Kontinent: Andreas Rödder blickt in neuer Perspektive auf ein altes europäisches Problem.

Von Gustav Seibt

mülleimer_sw
Bücher über Nachhaltigkeit

Weniger wegwerfen wagen

Wohlstand ohne den Wunsch nach mehr. Mieten statt Besitz. Zwei Bücher über mehr Nachhaltigkeit bieten wichtige Denkanstöße - könnten aber noch radikaler sein.

Gastbeitrag von Felix Ekardt

Literatur

Spielmann und Reisender

Oliver Pötzsch hat einen 784 Seiten langen Roman über Dr. Faust aus Knittlingen geschrieben

Von Sabine Reithmaier

Stephen Hawking

Als Gott in Pension ging

In seinem postum erscheinenden Buch bespricht Stephen Hawking Themen wie Gott, Zeit und intelligentes Leben im All. Doch kann der Astrophysiker wirklich "Kurze Antworten auf große Fragen" geben?

Von Burkhard Müller

Buchmesse
Frankfurter Buchmesse

Grenzen der Satire

Trotz abgesagter Partys ging niemand verzagt ins Bett. Gesprächsstoff gab es genug: Krisen, Abgänge, Populisten, Fahrverbote, Ideen und Bücher.

Von B. Graff, A. Ruehle, M. Schmidt und F. Stephan

Schweden

Frostenson soll Akademie verlassen

Noch immer schwelt der Dauerkonflikt der Schwedischen Akademie - nun soll die Lyrikerin Katarina Frostenson ihren Sitz aufgeben.

Von Thomas Steinfeld

Friedenspreisrede Martin Walser
Holocaust-Gedenken

Geschichte wiederholt sich nicht?

Vor genau 20 Jahren hielt Martin Walser seine Friedenspreis-Rede von der "Moralkeule" Auschwitz. Der Rückblick auf die Debatte demonstriert, dass der Fortschritt ein Kreislauf ist.

Kolumne von Norbert Frei

Literatur

Von Erpressung bis Erstickungstod

Beim ersten SZ Kultursalon im Rahmen der Frankfurter Buchmesse erzählt Miroslav Nemec von seinem Doppelleben als "Tatort"-Kommissar und Autor

Von Antje Weber, Frankfurt

Literatur

Tukan-Preis für Susanne Röckel

Literatur

Maryse Condé gewinnt alternativen Literaturnobelpreis

Weil die Schwedische Akademie zerfällt, verleiht eine neu gegründete Initiative einmalig einen Ersatzpreis an eine Schriftstellerin mit karibischen Wurzeln. Und setzt dabei auf Transparenz.

Buchmesse
Literatur

Aus dem Stand heraus

Natürlich muss man nicht nach Frankfurt fahren, um große und kleine Münchner Verlage zu besuchen - aber einfacher ist es schon. Ein Stimmungsbild von der Buchmesse

Von Antje Weber

Buchmesse
Buchmesse

Als seien keine Frauen im Saal

Auf der Buchmesse wird der nachgelassene pornografische Text "Weltpuff Berlin" von Rudolf Borchardt vorgestellt. Wie darüber gesprochen wird, macht einen bizarr aus der Zeit gefallenen Eindruck.

Von Marie Schmidt

Literatur

Schmetterlinge im Bauch

Wie Frank Schätzing als Erfinder der "Leseshow" aus seinem neuen Bestseller in der Philharmonie ein multimediales Spektakel macht - und dabei trotzdem an Onkel Jürgen erinnert

Von Gerhard Matzig

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Literatur

Das sind die wichtigsten Bücher des Herbstes

Zum Auftakt der Buchmesse: eine Jagd auf Bio-Himbeeren, ein Thriller über einen emanzipierten Vater, ein Roman über eine Frau, die nur noch schlafen will - und weitere Bücher, über die man jetzt spricht.

Aus der SZ-Literaturredaktion

Literatur

Wogegen bist du dafür?

Der ehemalige Kunstprofessor Nicolai Sarafov hat vor Jahrzehnten sein Institut für Bagonalistik in der Münchner Görresstraße gegründet. Was darunter zu verstehen ist, demonstriert er in drei neuen Graphic Novels

Von Jürgen Moises

Mann sitzt hinter Papierstapel an Schreibtisch model released Copyright xMEVx ALLMVAID013AR01
Dramolett

Schweigblockaden

Warum sind Sie nicht Autorin und Autor geworden? Ein denkbares Gespräch mit Irene Gerbeldinger und Hans-Joachim Parzmann über die Kunst des Nicht-Schreibens.

Von Alex Rühle

Frankfurter Buchmesse 2018
Frankfurter Buchmesse

"Es ist an der Zeit für Männer, Bücher von Frauen zu lesen"

Zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse hält die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie eine flammende Rede über die Rolle der Literatur in Zeiten der Angstpolitik.

Von Christoph Schröder

Losing Ground / Losing Ground
Storys von Kathleen Collins

Liebe kennt keine Farben

Kathleen Collins war Filmemacherin, Aktivistin und Autorin. In ihren Geschichten denkt sie über Rasse, Geschlecht und Herkunft nach - ganz im Aufbruchsgeist der Sechzigerjahre. Nun wurden die Storys neu aufgelegt.

Von Meike Fessmann

Frankfurter Buchmesse 2017
Frankfurter Buchmesse

Die Buchmesse stellt die falschen Fragen für die Zukunft

In Frankfurt wird in den kommenden Tagen wieder das Lesen gefeiert. Dabei droht das Buch seine Rolle als wichtigstes Leitmedium zu verlieren.

Kommentar von Lothar Müller