Literatur - SZ.de

Literatur

SZ PlusPEN Kongress
:Die Wahrheit und ihre Feinde

Eigentlich wollte der PEN Deutschland in Hamburg sein 100. Bestehen feiern. Dann tauchte ein Brief mit Vorwürfen gegen das Präsidium auf, darunter: Mobbing, Unfähigkeit und Feigheit. Herrje.

Von Till Briegleb

SZ PlusDaisy Hildyard: „Notstand“
:Wie man zur Welt gehört

Nature Writing in Zeiten des Klimawandels: Die britische Autorin Daisy Hildyard beschreibt in „Notstand“ hochpoetisch, wie alles mit allem zusammenhängt.

Von Nico Bleutge

SZ PlusÖsterreichische Literatur
:Der amerikanische Freund

Florian Dietmaiers Debüt „Die Kompromisse“ zeichnet das Leben eines adligen österreichischen Diplomaten nach, der seine Homosexualität vor der Welt verbirgt.

Von Christoph Schröder

SZ PlusBelgische Literatur
:Erzählungen, die ihn lange überleben sollten

Nach einer Magenoperation wurde der belgische Journalist Roger Van de Velde abhängig von schmerzlindernden Opioiden. In der Psychiatrie fing er an zu schreiben. Und wie.

Von Hilmar Klute

SZ PlusBestseller-Hype „New Adult“
:„Der Liebesroman ist der Abenteuerroman der Frauen“

Plötzlich lesen junge Menschen wieder. Aber was! Die Literaturwissenschaftlerin Christine Lötscher über Kitsch, Klischees und Emanzipation.

Interview von Kathleen Hildebrand, Pascal Moser

SZ PlusKarl-Heinz Kohl: „Neun Stämme“
:In der Kreativabteilung

Der Westen hat indigene Kulturen massiv beeinflusst, andersherum aber eben auch: Der Ethnologe Karl-Heinz Kohl zeigt, wo die Spuren dieses Austauschs bis heute sichtbar sind.

Von Jörg Häntzschel

SZ PlusMeinungsfreiheit in Indien
:„Sie werden kommen“

Die indische Autorin Arundhati Roy kritisiert seit Jahren die autoritären Tendenzen ihrer Regierung. Jetzt soll sie sich vor Gericht verantworten – wegen 13 Jahre alter Äußerungen.

Von David Pfeifer

Von SZ-Autoren
:Lena Kampf und Daniel Drepper über Machtmissbrauch im Pop

Wie die Musikbranche mit der Frage ringt, mit wem sie Geld verdient – und wie sie denjenigen Grenzen setzen kann, die über die Stränge schlagen.

SZ PlusLiteratur und Aids
:Leichen, die niemand mehr waschen wollte

Wenn ein Roman zu großer Geschichtsschreibung wird: Anthony Passerons „Die Schlafenden“ erzählt von der umfassenden Hilflosigkeit in der ersten Phase der Aids-Pandemie.

Von Gustav Seibt

SZ PlusInterview mit dem Habermas-Biografen Philipp Felsch
:„Ein zivilisatorischer Rückfall“

Ist die Haltung von Jürgen Habermas zum Ukraine-Konflikt von „naivem Pazifismus“ geprägt, wie ihm Kritiker vorhalten? Nein, sagt der Ideenhistoriker und Habermas-Biograf Philipp Felsch. Es geht um viel mehr.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusMelanie Möllers „Der entmündigte Leser“
:Krieg der Sternchen

Ein Trauerspiel: Die Altphilologin Melanie Möller hat ein Traktat gegen Moralismus in der Literatur geschrieben – und macht alles nur noch schlimmer.

Von Felix Stephan

SZ PlusLiebesroman „Save Me“
:Jetzt wird es spicy

Brave Mädchen, böse Buben und aus England nur das Feinste: Zum großen Erfolg und saftigen Reiz des Romance-Bestsellers „Save Me“, der Vorlage der Amazon-Serie „Maxton Hall“.

Von Aurelie von Blazekovic

SZ PlusJames Joyce
:„Das ist ein ganz anderer Zugang zu Literatur“

James Joyce’ „Ulysses“ spielt am 16. Juni 1904, deswegen feiert die Welt den sogenannten Bloomsday zum 120. Mal. Zeit für ein Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Hans Walter Gabler.

Interview von Larissa Beham

SZ PlusRichard Ford über den US-Wahlkampf
:Wahnsinn ist ihr gutes Recht

Zwei Greise stehen im Ring und schlagen sich um das Amt des amerikanischen Präsidenten. Was ist eigentlich das größere Problem: diese Kandidaten oder ihr Publikum, die Amerikaner?

Gastbeitrag von Richard Ford

SZ PlusFußball-Lexikon für Kinder
:Von A wie Abseits bis Z wie Zaubern

Der Stadionsprecher von Werder Bremen hat ein Fußballbuch geschrieben, von dem auch Mario Götze noch etwas lernen könnte.

Von Bernhard Heckler

SZ PlusPhilosophie-Festival Köln
:Ein bisschen Ewigkeit

Phil.Cologne: Elke Heidenreich wird Gott nicht treffen, Manfred Lütz lässt sich von Kunst berühren – und Eva Illouz fordert Brüderlichkeit statt Solidarität.

Von Alexander Menden

SZ PlusSteffen Mau: „Ungleich vereint“
:Endlich Narben

In seinem neuen Buch betrachtet der Soziologe Steffen Mau Ost-West-Unterschiede, die bleiben werden. Es ist ein erleichternd konstruktiver Beitrag in Zeiten der Ratlosigkeit.

Von Cornelius Pollmer

SZ PlusRashid Khalidi: „Der Hundertjährige Krieg um Palästina“
:Modernisierung eines Mythos

Der in New York lehrende Historiker Rashid Khalidi kritisierte einst furchtlos auch die arabischen Eliten. Jetzt hat er ein Buch über die jüngere Geschichte Palästinas geschrieben.

Gastbeitrag von Reinhard Schulze

SZ PlusKinderroman aus Schweden
:Papa wird vom Weltraum übel

Der schwedische Schriftsteller Oskar Kroon erzählt in „Gurke und die Unendlichkeit“ von einem Jungen, dessen Eltern auf verschiedenen Planeten zu leben scheinen.

Von Siggi Seuß

SZ PlusSachbuch für Kinder
:Die KI kocht Möhren

Das Sachbuch „Was ist Künstliche Intelligenz?“ erklärt jungen Lesern die Auswirkungen von KI auf das Alltagsleben. Ob die Kindern gefallen werden?

Von Marvin Zubrod

SZ PlusDigitales Archiv von „Sinn und Form“
:Sinnlichkeit und Formfreude

Die Akademie der Künste feiert die Hebung eines Schatzes: Die Jahrgänge 1949-1991 von „Sinn und Form“ werden online gestellt.

Von Peter Richter

Deutscher Sachbuchpreis 2024
:Aktueller denn je

Christina Morina erhält für ihr Buch „Tausend Aufbrüche“ den Deutschen Sachbuchpreis. Wer die Wahlergebnisse im Osten verstehen will, dürfte darin einige unbequeme Antworten finden.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusDeutsche Kolonialverbrechen
:In bester Beamtenmanier

2010 enthüllte ein Buch die Verstrickung des Auswärtigen Amts in die Naziverbrechen. Nun erscheint eines zum Anteil der Behörde an den Kolonialverbrechen. Birgt es ebenso Sprengstoff?

Gastbeitrag von Christoph Nonn

SZ PlusKarl Ove Knausgård: „Das dritte Königreich“
:Von heute an sind wir unsterblich

Wie lebt man, wenn man ewig lebt? Diese fantastische Frage betrachtet Karl Ove Knausgård in „Das dritte Königreich“.

Von Alex Rühle

SZ PlusAndreas Petersen „Der Osten und das Unbewusste“
:„Und den Menschen zu verbessern, sollten wir nicht in der Lage sein?“

Zwischen Staatsprojekt und antisemitischem Ressentiment: Andreas Petersen erzählt die Geschichte der Psychoanalyse in Osteuropa.

Von Lothar Müller

SZ PlusNahostkonflikt
:Das Denken entwirren

Ist der Nahostkonflikt unlösbar? Vielleicht. Ist er unverstehbar? Das nicht: Der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar liefert das überfällige Handbuch zum Thema.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusIrische Literatur
:Die zweite Liebe

Das Auswanderungsdrama „Brooklyn“ ist wahrscheinlich der berühmteste Roman des irischen Schriftstellers Colm Tóibín. Jetzt hat er eine späte Fortsetzung geschrieben.

Von Marie Schmidt

SZ PlusPorträt: Schriftstellerin bei EU-Wahl
:Die da oben

Sibylle Berg kann vieles: schreiben, Digitales. Nur nicht so gut mit fremden Menschen. In das EU-Parlament will sie trotzdem, für Die Partei. Eine gute Idee? Zeit für eine Begegnung.

Von Bernhard Heckler

SZ PlusLiebesleben der Vögel
:„Wir sollten den Weibchen dankbar sein“

Ernst Paul Dörfler hat ein Buch über „Das Liebesleben der Vögel“ veröffentlicht. Im Interview hat er eine deutliche Botschaft an die Menschen.

Von Max Florian Kühlem

SZ PlusDonald Duck wird 90
:Ein Erpel wie wir

Faulpelz, Wutbürger und unverwüstlicher Glückssucher: Wie aus der hosenlosen Ente Donald Duck unser aller Spiegelbild geworden ist.

Von Harald Eggebrecht

SZ PlusHolocaust in der Ukraine
:An der Schlucht

Die ukrainische Lyrikerin Marianna Kijanowska hat einen Gedichtband über das Massaker in Babyn Jar geschrieben. Ein ungeheuerliches Werk.

Von Sonja Zekri

SZ PlusSuhrkamp
:Long Goodbye

Suhrkamp verkauft die Frankfurter Villa seines legendären Verlegers Siegfried Unseld. 15 Jahre stand sie leer, bis zum Schluss hat sich niemand gefunden, der sie erhalten wollte.

Von Felix Stephan

SZ PlusJohn Niven: „O Brother“
:Geh mir nicht kaputt

Bisher kannte man John Niven vor allem für seine Pulp-Romane. Jetzt hat er ein liebespralles Memoir geschrieben – über seinen toten Bruder, sein Milieu und wie man das alles aushält.

Von Joachim Hentschel

SZ PlusErzählungen von Stephen King
:Eine Welt ohne Gott

Seit Jahren verdichtet sich Stephen Kings Werk zu einer Chronik Amerikas. Auch in seinen neuen Erzählungen kommt die Wahrheit vor allem im Grauen zum Vorschein.

Von Fritz Göttler

SZ PlusBelgische Literatur
:Leben auf 64 Feldern

Während der Pandemie wollte Jean-Philippe Toussaint Stefan Zweigs „Schachnovelle“ übersetzen. Fast nebenbei entstand eine Autobiografie am Leitfaden des Schachspiels.

Von Gustav Seibt

SZ PlusLyrik
:Wir sind's

Friedrich Ani hat ein Gedicht geschrieben, es heißt "Wir sind's".

Von Friedrich Ani

SZ PlusJames Joyce versus künstliche Intelligenz
:Kapieren und kopieren

Er habe die künstliche Intelligenz allein mit literarischen Mitteln vorweggenommen, sagt man über James Joyce. Kann es die KI heute mit diesem Genie aufnehmen? Es irgendwann ersetzen? Ein Praxistest.

Von Larissa Beham

SZ PlusNachruf auf schottischen Schriftsteller
:Beobachter der Finsternis

John Burnside war ein politischer Dichter, der in seinem Werk immer wieder zu seiner eigenen düsteren Jugend zurückkehrte.

Von Alexander Menden

SZ PlusSaša Stanišić
:Heute ist die Zukunft von gestern

Experimentell und unterhaltsam verbindet Saša Stanišić zwölf Geschichten über Träume und Schicksal zu einem Buch, das sich jeder Festlegung entzieht.

Von Marie Schmidt

SZ PlusFavoriten der Woche
:Pflaster auf die durchtherapierte Seele

Ein filmischer Nostalgietrip zu den "Beach Boys", Musik von altklugen Sandkastenfreunden aus Österreich, ein Roman über eine rührende Jungsfreundschaft: Empfehlungen der SZ-Redaktion.

Von Christiane Lutz, Marie Schmidt und David Steinitz

Von SZ-Autoren
:Michaela Haas über Lebensfragen

Die Kolumnistin sucht den Sinn in alten Weisheiten.

SZ PlusLiteratur
:Die Lässigkeit der Götter

In Jhumpa Lahiris „Römischen Geschichten“ trifft die globale Oberschicht auf ein dienstbares Migrationsprekariat. Doch die Sozialkritik bleibt vage und gefühlig.

Von Gustav Seibt

SZ PlusRichard David Precht
:Krieg im Gehirn

Richard David Precht macht sich in „Jahrhundert der Toleranz“ Gedanken zur Außenpolitik – und zeigt damit einmal mehr, wie schwer eine wirkliche Debatte zum Thema ist.

Von Moritz Baumstieger

SZ PlusSachbuch "Kackadiesisch!"
:Der Superwurm

Ungeziefer? Keineswegs. Ein heiteres Kindersachbuch erklärt einen unbekannten Gegenstand von Charles Darwins Forschung: den Regenwurm.

Von Marco Mach

SZ PlusInternationaler Literaturpreis
:Auf der Shortlist: eine weiße Französin

Nach einem sehr öffentlich ausgetragenen Streit um die Vergabekriterien hat der Internationale Literaturpreis seine engere Auswahl bekannt gegeben.

Von Felix Stephan

SZ PlusKinderroman "Das kleine Haus am Fluss"
:Jetzt musst du springen

Selma Noort erzählt in "Das kleine Haus am Fluss" von einem tragischen Ereignis - und zeigt, wie Menschen Katastrophen überwinden.

Von Siggi Seuß

SZ PlusJugendroman von Elizabeth Wein
:Scheherazade im Widerstand

Die eine fliegt Bomber, die andere spioniert: In "Code Name Verity" kämpfen zwei junge Frauen im Zweiten Weltkrieg. Eine von ihnen erzählt um ihr Leben.

Von Fritz Göttler

SZ PlusDeutsche Literatur
:Er ist jetzt öfter hier

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat ein prominentes neues Mitglied: den amerikanischen Schriftsteller Jonathan Franzen.

Von Felix Stephan

SZ PlusGastbeitrag aus Georgien
:Verhaftungen sind fast schon Teil des Alltags

Wir protestieren bei Tag und Nacht, bei Sonne und Regen. Es geht um ein schlimmes Gesetz, um Georgiens Zukunft in Europa - und inzwischen auch noch um viel mehr.

Gastbeitrag von Tamta Melaschwili

Don Winslow
:Einer muss nicht büßen

Mit dem dritten Teil "City in Ruins" zieht Don Winslow einen großen Strich unter seine irische Mafia-Saga und unter sein Schriftstellerleben. Ein letzter Höhepunkt seines Werks?

Von Fritz Göttler

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