Artenschutz

Hochsee-Schutzabkommen
:Ein Meilenstein fürs Meer

Die Hochsee beherbergt die größten Schätze der Natur, doch schützen ließen sie sich bisher nicht. Jetzt tritt ein internationales Abkommen in Kraft. Auch Deutschland will endlich Schutzgebiete ausweisen.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Biotop-Pflege
:„Wir reißen was für den Naturschutz“

Der Verein „Let’s do Moor“ verbindet Umweltschutz mit Tatkraft und Freude an der Gemeinschaft. Zur nächsten Entbuschungsaktion kommen Leute aus ganz Deutschland nach Benediktbeuern. Was treibt sie an?

Von Stephanie Schwaderer

SZ-Kolumne „Bester Dinge“
:Mach Meze aus Feuerfischen!

Der Indische Rotfeuerfisch ist im Mittelmeer eigentlich nicht heimisch, fühlt sich dort aber dank höherer Wassertemperaturen mittlerweile pudelwohl. Ohne natürliche Fressfeinde ist er zur Plage geworden. Aber Homo sapiens hat bereits eine Lösung.

Von Alexander Menden

Stunde der Wintervögel
:Wie es um Amsel, Spatz und Meise bestellt ist – eine Mitmachaktion

Es sind Arten, die jeder kennt und die man oft beobachten kann. Doch kann es sein, dass auch sie weniger werden? Wie jeder dazu beitragen kann, dass Spatz & Co. sich wohlfühlen.

Invasive Art
:Die Quagga-Muschel bedroht das Ökosystem Chiemsee

Im Dezember 2024 haben Chiemsee-Fischer die erste Muschel vom Netz gezupft – seither wuchert die invasive Art den Seegrund zu. Und ein Gartenzwerg hilft der Wasserwacht bei der Beobachtung.

SZ PlusVon Matthias Köpf

MeinungEntwaldungsverordnung
:Wer schützt jetzt den Ort, wo Jaguar und Schwarzspecht hausen?

Die Europäische Union wollte die Wälder in aller Welt besser vor Rodung bewahren. Nun traut sie sich nicht mehr, das durchzusetzen. Für die Natur ist das dramatisch.

SZ PlusKommentar von Johanna Pfund

Artenvielfalt
:Die Sache mit den Waschbären

Sie sind niedlich, aber auch extrem anpassungsfähig: Waschbären breiten sich in Bayern immer weiter aus. In Bad Kissingen soll ein Stadtjäger die Population eindämmen, zu Tausenden werden sie inzwischen abgeschossen. Ist das der richtige Weg?

SZ PlusVon Christian Sebald

Tierpark Hellabrunn
:Die „geheimnisvollsten“ Wühlmäuse Europas bekommen ein Junges

Die Bayerische Kurzohrmaus galt jahrzehntelang als verschollen. Nur zwei Exemplare leben im Tierpark Hellabrunn – nun sind sie zu dritt. Was die Art so rätselhaft macht.

Landkreis Donau-Ries
:Seltene und stark gefährdete Wanstschrecke entdeckt

Sie ist eher dicklich und fliegen kann sie auch nicht. Und dann muss das Wanstschrecke-Männchen für die Partnersuche auch noch klettern. Das ist ein Problem.

Artenschutz
:Sollte man diesen Wolf erschießen?

Artenschutz gegen die Sorge um tote Schafe: Nun soll es Jägern vereinfacht werden, die Raubtiere ins Visier zu nehmen. Eine gute Idee?

SZ PlusVon Fabian Kulle

Agrarpolitik
:Bayern verliert Ökolandbau-Ausbau immer mehr aus den Augen

Auf 30 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche im Freistaat soll bis 2030 Ökolandbau betrieben werden. Um das zu erreichen, müsste viel getan werden. Das Gegenteil ist der Fall.

MeinungArtenschutz
:Man glaubt es nicht: Erfolg bei einer Umweltkonferenz

Zuletzt scheiterten Verhandlung um Arten- und Umweltschutz reihenweise. Aus Usbekistan kommen jetzt gute Nachrichten. Doch für viele Arten könnte es schon zu spät sein.

Kommentar von Hanno Charisius

Flughafen München
:Frau schmuggelt seltene Singvögel im Handgepäck

Der Zoll erwischt eine Passagierin mit seltenen Tieren in drei Pappschachteln. Nicht alle von ihnen überleben den Transport.

Wildlife Photographer of the Year
:Mittenwalder gewinnt einen Naturfotografie-Oscar

Sebastian Frölich ist als Ranger im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen tätig. In der Kategorie Moore prämiert das London Natural History Museum seine Einsendung.

Von Benjamin Engel

Biologie
:„Es ist witzig, dass Sie ‚Jurassic Park‘ erwähnen“

Die Evolutionsbiologin Beth Shapiro will ausgestorbene Tierarten wieder zurück ins Leben holen. Im Frühjahr präsentierte sie Schattenwölfe, bald sollen Dodo und Mammut folgen. Meint sie das ernst?

SZ PlusInterview von Marlene Weiß und Hanno Charisius

Umwelt und Natur
:Jagdminister Aiwanger ruft zum Abschuss von Problem-Bibern auf

Seit mehr als 15 Millionen Jahren gehören Biber zu Bayern. Doch sie sind nicht überall beliebt. Wenn die Tiere den Menschen ins Gehege kommen, hat der Jagdminister eine klare Vorstellung.

Wildtiere
:784 beißt sich durch

Ein Gepardenkind in Sambia lernt zu jagen, eine Hirschkuh wird zum Internetstar, und ein junger Storch kehrt nach einem Irrflug wieder zurück: Warum die Lebensgeschichten einzelner Tiere Hoffnung machen.

SZ PlusVon Jenny von Sperber (Text) und Marc Herold (Illustration)

Umwelt und Natur
:Vergiftete Tiere in Unterfranken: Bussard und Hund betroffen

Ein im Landkreis Haßberge tot aufgefundener Bussard ist Opfer einer Vergiftung geworden. Möglicherweise besteht auch eine Verbindung zu einem getöteten Hund.

Naturschutz und Naherholung
:„Mit Glück sieht man sogar einen Eisvogel“

Der Landschaftspark Hachinger Tal bietet seltenen Tieren und Pflanzen eine Heimat, gleichzeitig ist er ein beliebtes Ziel für Freizeitsportler. Warum das kein Widerspruch sein muss, erklärt der Biologe Lukas Diehl.

Interview von Daniela Bode

Invasive Art
:Mehr als doppelt so viele Tigermücken in München gezählt wie im Vorjahr

Allerdings wurden auch die Beobachtungsgebiete ausgeweitet. Die Münchnerinnen und Münchner können zudem einen Beitrag dazu leisten, die Fortpflanzung des Insekts zu behindern.

Von Andrea Schlaier

Offenbar Verstoß gegen das Naturschutzgesetz
:Toter Jungwolf aus Oberfranken hatte eine Schussverletzung

Die Obduktion des Kadavers ergibt, dass das Tier den Schuss zunächst überlebt und sich noch ein wenig weiter geschleppt hat. Es starb später an Auszehrung. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun.

Von Christian Sebald

Nach der Tötung von Pavianen in Nürnberg
:Hassbotschaften bis aus Kanada

Nach der Tötung von Pavianen erhielten der Nürnberger Tiergartendirektor und das Zoo-Personal Drohungen. Mehr als 20 Verfasser konnte die Polizei identifizieren. Gegen sie wird ermittelt.

Von Max Weinhold Hernandez

Veranstaltung des Bundes Naturschutz
:Fachkundetag zur Artenvielfalt in Herrsching

Fachleute informieren am Freitag, 7. November, im Naturschutzzentrum Wartaweil über die Bedeutung von Ackerwildkräutern.

Bedrohte Tierarten
:Die „Furzgrundel“ soll in Bayern wieder heimisch werden

Trotz seines amüsanten Spitznamens ist der Schlammpeitzger akut vom Aussterben bedroht. Eine Expertenkommission will den Fisch retten – hat dabei aber mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen.

Landwirtschaft
:Was wird aus den Honigbienen – und aus uns?

Die Honigbiene ist vielleicht das wichtigste Nutztier der industriellen Landwirtschaft. In den USA sterben die Völker in größerer Zahl als je zuvor. Doch in China geht es ihnen gut. Warum?

SZ PlusVon Boris Herrmann, Gregor Scheu und Hanno Charisius

MeinungNaturschutz
:Wer braucht schon Braunkehlchen, wenn er Gewerbegebiete haben kann?

Alle sprechen über die Vogelgrippe, aber keiner über das allmähliche Sterben von Vögeln, Würmern und Asseln. Die Menschen merken nicht, dass sie nicht nur ihnen den Lebensraum nehmen, sondern damit auch sich selbst.

Kommentar von Ingrid Hügenell

Tierpark Hellabrunn
:Eben eingezogen: das kleinste Säugetier der Welt

Der Tierpark Hellabrunn hat einige neue Bewohner. Es sind vor allem kleine Tiere, die nicht sofort auffallen. Ihre Geschichten aber sind ziemlich spannend.

Von Sabine Buchwald

Bestiarium - Von Tieren und Menschen
:„Man lernt mit den Igeln auch das Loslassen“

Andrea Breimeier tut alles, um der durch Klimawandel und Umweltgifte bedrohten Art zu helfen. In ihrer Pflegestation in Niedersachsen päppelt sie unterernährte und kranke Igel wieder auf.

SZ PlusVon Stephanie Schmidt

Umwelt und Natur
:Landesamt sucht Helfer für Fischotter-Zählung

Wie viele Fischotter gibt es im Freistaat und wo sind sie heimisch? Das Landesamt für Umwelt will den Bestand erfassen. Dafür werden Helfer gesucht. Auch ein Artenspürhund ist im Einsatz.

Vögel auf dem Weg ins Winterquartier
:Kranichzug über Bayern: Wo das Naturschauspiel zu sehen ist

Trompetenrufe am Himmel: Auf dem Weg in ihre Winterquartiere fliegen Tausende Kraniche auch über Bayern. Viele nutzen dabei eine noch junge südliche Alpenzugroute.

Flughafen München
:Sieben lebende Schildkröten im Handgepäck

Bei einer Zollkontrolle werden die nordafrikanischen Reptilien im Koffer eines Passagiers entdeckt.

Umweltfrevel in Mittelfranken
:Unbekannte zerstören Biberdamm – Moorgebiet trockengelegt

In Mittelfranken ist ein Biberdamm mutwillig zerstört worden. Der Vorfall hatte gravierende Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt, mehrere Fische verendeten.

Obstanbau
:Viele Äpfel dank Streuobstwiesen – nur wohin damit?

Ob auf der Streuobstwiese oder im heimischen Garten – in Bayern gibt es heuer vielerorts eine sehr gute Apfelernte. Was soll damit passieren?

Rottendorf
:Spaziergänger findet freilaufenden Skorpion

Ein Mann wird auf einen etwa drei Zentimeter großen Punkt an einer Hauswand aufmerksam und ruft die Polizei. Was hängt an der Hauswand?

MeinungUmwelt
:Den Bauern die Schuld zu geben, greift zu kurz

Das Rebhuhn und viele andere Arten verschwinden aus der Kulturlandschaft, Gewässer sind mit Nitrat aus der Düngung belastet. Aber man löst diese Probleme nicht, indem man auf die Bauern zeigt.

SZ PlusKommentar von Hanno Charisius

Landkreis Dingolfing-Landau
:Drohneneinsatz nach Fund toter Greifvögel in Niederbayern

Milane, Bussarde, Falken: 17 Vögel sind im Sommer in einem niederbayerischen Waldstück gestorben – mutmaßlich durch Giftköder. Monate später suchen Ermittler das Areal erneut ab.

Umwelt und Natur
:Im Garten zu Rechen und Besen greifen statt zum Laubbläser

Der Naturschutzverband LBV rät Gartenbesitzern von den lauten Geräten ab. Sie würden die Lebensräume und Nahrungsgrundlagen für viele Tiere zerstören.

Nach Umsiedelung aus Österreich
:Gestresster Elch Emil soll im Bayerischen Wald zur Ruhe kommen

Wochenlang hatte sich der Jungbulle in Österreich herumgetrieben und für Trubel gesorgt. Einmal hätte er sogar beinahe eine Autobahn überquert. Nun soll er im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet wieder ein ganz normales Wildtier sein.

Indien
:Wie kritische Berichte über den größten Zoo der Welt verschwinden

Vantara ist ein gigantisches Projekt der reichsten Familie Indiens  –und angeblich nur eine selbstlose Mission zur Tierrettung. Kritik daran soll offenbar mit allen Mitteln verhindert werden.

SZ PlusVon Christoph Cadenbach

Nürnberger Tiergarten
:Bartgeier-Weibchen im Nürnberger Tiergarten gestorben

Verwechslung im Tiergarten: Nicht das 46-jährige Bartgeier-Männchen, sondern das Weibchen ist tot. Wie kam es zu dem Irrtum?

MeinungUmwelterziehung
:Der Teddybär darf niedlich bleiben, auch wenn das manchen Ökologen nicht gefällt

Ökologen beschweren sich, dass Plüschtiere unrealistisch putzig aussehen. Warum Kinder ein Recht auf eine heile Welt haben.

SZ PlusKommentar von Christian Weber

Artenvielfalt
:Wo Tiere zusammenarbeiten

Fast 30 Jahre lang gab es Versuche, in einem Landschaftsschutzgebiet mehr Tier- und Pflanzenarten anzusiedeln. Doch der große Erfolg blieb aus. Bis vor zweieinhalb Jahren ein neuer Plan entstand. Über ein Projekt, das nach kurzer Zeit schon einiges für die Artenvielfalt erreicht hat.

SZ PlusVon Johanna Feckl und Peter Hinz-Rosin

Haie
:Wer ist hier das Monster

Der Heringshai war mal das größte Raubtier Deutschlands, dann verschwand er. Jetzt ist er wieder regelmäßig vor der französischen Küste zu sehen. Müssen wir deshalb Angst haben? Auf Tauchgang mit Forschern in der Bretagne.

SZ PlusVon Benedikt Warmbrunn

Bedrohung der heimischen Biodiversität
:Invasive Arten breiten sich immer weiter in Bayern aus

Sie sind gekommen, um zu bleiben: Die Asiatische Hornisse, der Signalkrebs oder die Tigermücke sind echte Gefahren für heimische Arten - und manchmal sogar für den Menschen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Indischer Zoo Vantara
:Gericht wäscht Megazoo rein

Das Oberste Gericht Indiens hat das weltweit größte Zooprojekt Vantara untersuchen lassen. Das Ergebnis: Alles paletti. Wirklich?

Von Christoph Cadenbach und Sebastian Erb

Biodiversität
:Herr Segerer und seine 3350 Falterarten

Insekten verschwinden rasend schnell von der Erde, dabei sind so viele noch unbekannt. Wie Forscher versuchen, die wahre Vielfalt des Lebens zu erfassen, bevor es zu spät ist.

SZ PlusVon Theresa Palm (Text), Lina Moreno (Design und Illustration), Julia Schubert (Infografik und Illustration)

Bad Endorf
:Rentner zerstört seit fünf Jahren Biberdämme

Biber kämpfen an einem Fluss in Oberbayern um ihr Zuhause, während ein Mann seit Jahren ihre Dämme zerstört haben soll. Der Mann wurde mit Hilfe einer Wildkamera auf frischer Tat ertappt, als er mit einem Misthaken zu Werke ging.

Forschungsprojekt an der Amper
:„Wenn man nichts unternimmt, ist der Huchen in absehbarer Zeit ausgestorben“

Fritz Göbl erforscht, ob man den mittlerweile extrem selten gewordenen Fisch in der Amper wieder ansiedeln kann. Der Fischerei-Fachberater des Bezirks Oberbayern erklärt, wie das gelingen könnte – und warum die Daten, die durch mutwillige Zerstörung am „Amperl“ verloren gingen, so wertvoll waren.

SZ PlusInterview von Gregor Schiegl

Bedrohte Arten
:Wie der Donaulachs vielleicht noch zu retten ist

Einst bevölkerte der Huchen die Donau und ihre Nebenflüsse, heute gibt es nur noch wenige Exemplare in Bayern. Der Lebensraum der Fische wurde von Menschen zerstört – nun brauchen sie menschliche Hilfe zum Überleben.

Von Lena Hamel

Flughafen München
:Getrockneter Waran – ein sehr spezielles Geschenk im Koffer

Der Zoll findet bei der Kontrolle eines Fluggastes das Echsenfleisch im Koffer. Es sollte ein Geschenk sein.

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