Invasive Arten

SZ-Kolumne „Bester Dinge“
:Mach Meze aus Feuerfischen!

Der Indische Rotfeuerfisch ist im Mittelmeer eigentlich nicht heimisch, fühlt sich dort aber dank höherer Wassertemperaturen mittlerweile pudelwohl. Ohne natürliche Fressfeinde ist er zur Plage geworden. Aber Homo sapiens hat bereits eine Lösung.

Von Alexander Menden

Invasive Art
:Die Quagga-Muschel bedroht das Ökosystem Chiemsee

Im Dezember 2024 haben Chiemsee-Fischer die erste Muschel vom Netz gezupft – seither wuchert die invasive Art den Seegrund zu. Und ein Gartenzwerg hilft der Wasserwacht bei der Beobachtung.

SZ PlusVon Matthias Köpf

Artenvielfalt
:Die Sache mit den Waschbären

Sie sind niedlich, aber auch extrem anpassungsfähig: Waschbären breiten sich in Bayern immer weiter aus. In Bad Kissingen soll ein Stadtjäger die Population eindämmen, zu Tausenden werden sie inzwischen abgeschossen. Ist das der richtige Weg?

SZ PlusVon Christian Sebald

Invasive Art
:Mehr als doppelt so viele Tigermücken in München gezählt wie im Vorjahr

Allerdings wurden auch die Beobachtungsgebiete ausgeweitet. Die Münchnerinnen und Münchner können zudem einen Beitrag dazu leisten, die Fortpflanzung des Insekts zu behindern.

Von Andrea Schlaier

Rottendorf
:Spaziergänger findet freilaufenden Skorpion

Ein Mann wird auf einen etwa drei Zentimeter großen Punkt an einer Hauswand aufmerksam und ruft die Polizei. Was hängt an der Hauswand?

Bedrohung der heimischen Biodiversität
:Invasive Arten breiten sich immer weiter in Bayern aus

Sie sind gekommen, um zu bleiben: Die Asiatische Hornisse, der Signalkrebs oder die Tigermücke sind echte Gefahren für heimische Arten - und manchmal sogar für den Menschen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Rechtskolumne
:Darf man Grünschnitt in die Natur werfen?

Manche Garteneigentümer entsorgen Äste, Wurzeln und Laub im Wald oder auf dem Feld. Warum das keine gute Idee ist, und wie man das Grüngut klug auf dem eigenen Grundstück verwerten kann.

Von Dominik Prantl

Ochsenfrösche
:„Ein guter Schütze trifft einen Frosch aus zehn Metern Entfernung in den Kopf“

Er wiegt fast ein Kilo, quakt wie eine Schiffshupe und frisst alles, was in sein großes Maul passt: Der invasive Ochsenfrosch breitet sich in der Rheinebene aus. Amphibien-Spezialisten sehen nur eine Möglichkeit, den Eindringling zu bekämpfen.

SZ PlusVon Titus Arnu

Erderwärmung
:Wie sich die Klimazonen verschieben

In Deutschland könnte es bald trockene Steppen geben, und in einem Land in Osteuropa hat sich das Klima bereits komplett umgekrempelt: Eine Reise rund um den Globus an Orte, die sich gerade rasant verändern.

SZ PlusVon Christoph von Eichhorn (Text), Jonas Jetzig (Infografik) und Stefan Kloiber (Entwicklung)

Global Warming
:How climate zones are shifting

Germany could soon have dry steppes, and in one country in Eastern Europe, the climate has already undergone a complete transformation: a journey around the globe to places that are currently undergoing rapid change.

By Christoph von Eichhorn (Text), Jonas Jetzig (Infographics) and Stefan Kloiber (Development)

Asiatische Hornisse
:„Bienenstöcke sind so eine Art Supermarkt für sie“

Die Asiatische Hornisse gefährdet das Überleben der Europäischen Honigbiene. Aber wie macht man Jagd auf den Jäger? Der Parasitologe Peter Kennedy setzt jetzt auf künstliche Intelligenz.

SZ PlusInterview von Alexander Menden

Invasive Arten
:Die Ameise, die das Internet frisst

Tapinoma magnum stammt aus dem Mittelmeerraum und breitet sich in Deutschland aus. Warum Kommunen und Bürger die  Tiere fürchten.

SZ PlusVon Francesco Schneider-Eicke

Natur und Umwelt
:Asiatische Tigermücke: Entwarnung für den Landkreis Rosenheim

Die nach Europa eingeschleppte Asiatische Tigermücke kann gefährliche Krankheiten übertragen. Die Bevölkerung kann die Ausbreitung jedoch beeinflussen.

Mehrere Völker in Bayern
:Warum die Asiatische Hornisse eine Riesengefahr für Honigbienen ist

Einem gesunden Bienenvolk kann die weit hergereiste Hornisse nichts anhaben - deshalb fängt sie Bienen auf dem Heimweg in der Luft ab und frisst sie. In Bayern wird die Asiatische Hornisse bekämpft, sagt  Fachberater Hannes Beims. Er hofft, dass es Imkern im Freistaat nicht so ergeht wie ihren Kollegen in Frankreich.

SZ PlusInterview von Stephanie Schwaderer

Food-Start-ups
:Die bessere Garnele

Der Marmorkrebs ist die einzige Flusskrebsart, die sich selbst klonen kann, und das in rasantem Tempo. Nicht nur in Deutschland macht ihn das zur Plage. Doch für die Zucht wäre das ideal. Wird er bald zur Delikatesse?

SZ PlusVon Lisa Nguyen

Jagdrecht-Novelle
:Goldschakal: kaum in Bayern, schon im Visier?

Das scheue Wildtier breitet sich in Bayern aus – doch wie lange noch? Jagdminister Aiwanger plant, das Raubtier ins Jagdrecht aufzunehmen. Naturschützer warnen vor übereilten Schritten.

Von Finn Sanders

Wurmplage in Österreich
:Der Feind in meiner Wiese

Sein Kot ist so glitschig, dass Traktoren wegrutschen, Kühe können durch das verunreinigte Gras sterben. Im Alpenraum breitet sich der invasive Schwarzkopfregenwurm aus. Ein Besuch bei betroffenen Bauern.

SZ PlusVon Titus Arnu

Kolumbien
:Ein Dorf und seine Narco-Hippos

In Doradal nahm die kolumbianische Nilpferd-Plage ihren Anfang. Einst stand hier der Privatzoo von Drogenbaron Pablo Escobar, heute streunen die Tiere umher wie anderswo Hunde. Dass sie womöglich abgeschossen werden sollen? Finden viele Einwohner ein dickes Ding.

SZ PlusVon Viktoria Spinrad

Invasive Arten
:Schau mir in die Augen, Kleiner

Sie sind süß, aber sie plündern, übertragen Krankheiten, zerlegen Dächer. Und es gibt so viele von ihnen, dass das Handy von Frank Beutelspacher nicht mehr aufhört zu klingeln. Auf der Jagd mit einem, der sagt: „Der Waschbär wird noch immer unterschätzt.“

SZ PlusVon Max Ferstl

Invasive Arten
:Wespenalarm auf Mallorca

Seit 20 Jahren breitet sich die asiatische Vespa velutina in Europa aus. Ihre Stiche schmerzen höllisch. Und sie frisst mit Leidenschaft Honigbienen. Unter einer Notfallnummer können Mallorquiner jetzt Hilfe anfordern, wenn sie ein Exemplar sichten.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Invasive Arten
:Wie der Japankäfer und andere exotische Insekten nach Bayern kommen

Zwei weitere Exemplare der gefräßigen Insekten sind im Freistaat entdeckt worden. Auch andere Tiere sind eingewandert und machen immer wieder Probleme – zuletzt die Asiatische Tigermücke.

Von Christian Sebald

Neophyten
:Was blüht denn da?

Um invasive Pflanzen wie Springkraut, Goldrute und Japanknöterich ist ein Streit entbrannt, der jetzt auch politisch geworden ist. Bedrohen Neophyten tatsächlich die heimische Flora?

SZ PlusVon Claudia Fromme

Invasive Arten
:Gefräßiger Käfer im Anflug

Der Japankäfer kann ganze Ernten vernichten. Auf dem Trainingsgelände des FC Basel wurden mehrere Exemplare gefunden, auch Freiburg meldet einzelne Tiere. Wie sich Deutschland gegen den Eindringling wappnet.

SZ PlusVon Titus Arnu

Invasive Arten
:Der Unkraut-Gigant

Riesenbärenklau ist neben Mücken und Schnecken die dritte Plage des Jahres. Der Saft der Pflanze kann sogar Verbrennungen dritten Grades hervorrufen. Wie erkennt man sie? Und was hilft bei einer Verletzung?

SZ PlusVon Katharina Erschov

Invasive Arten
:Invasion der Horror-Ameisen

Sie zerstören Wege und Terrassen, nisten in Stromkästen und legen das Internet lahm: Die Stadt Kehl wird von Tapinoma magnum unterwandert, einer Ameisenart aus Nordafrika, von der selbst der Schädlingsbekämpfer sagt: „Das ist richtig krass.“

SZ PlusVon Titus Arnu

Mäharbeiten am Mühltal-Kanal
:Leuchtend gelb und unerwünscht

Uniper entfernt orientalische Zackenschote.

Klimaforschung
:„Sehr bald schon werden auf einem Großteil des Planeten Bedingungen herrschen, die ökologisch beispiellos sind“

Heißer, trockener, neue Arten: Wissenschaftler haben erstmals untersucht, wie der Klimawandel das Gesicht der Erde in den kommenden 500 Jahren verändern könnte. Es dürfte dann kaum wiederzuerkennen sein.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel

Barcelona
:Das irre Krabbeln

Weil eine exotische Ameisenart Barcelona erobert, berichten spanische Zeitungen über "Panik". Wie gefährlich sind die Insekten?

Von Patrick Illinger

Ökologie
:Der warme Herbst verwirrt die Natur

Igel und Fledermäuse sind immer noch unterwegs, und manche Zugvögel fliegen nicht mehr in den Süden. Wie Tiere und Pflanzen auf die ungewöhnlich hohen Temperaturen reagieren.

Von Tina Baier

Natur- und Umweltschutz
:Invasive Arten breiten sich in München aus

Um einheitlich gegen diese Pflanzen vorzugehen, gibt es nun eine städtische Koordinierungsstelle. Was die Stelle unternehmen wird - und was Autobahnen mit dem Ausbreiten invasiver Arten zu tun haben.

Von Jürgen Wolfram

Biologie
:Die Rote Feuerameise erreicht Europa

Die invasive Art gilt als besonders aggressiv, ihr Biss ist sehr schmerzhaft. Nun wurden Tausende Tiere auf Sizilien entdeckt. Breiten sie sich auch in andere Regionen aus?

Artensterben
:Alles andere weggefressen – wie invasive Arten die Biodiversität bedrohen

Sie richten oft irreversible Schäden in der Natur an und können die Gesundheit von Menschen gefährden. In einem Bericht warnt der Weltbiodiversitätsrat IPBES vor der Ausbreitung fremder Arten – und sagt, was man dagegen tun könnte.

SZ PlusVon Tina Baier

Aktuelles Lexikon
:Blaukrabbe

An der italienischen Küste sind die Tiere diesen Sommer eine Plage. Aus biologischer Sicht sind sie aber ein Erfolgsmodell.

Von Tina Baier

Infektionsschutz
:Bayern prüft Verbreitung neuer Stechmückenarten

Folgen des Klimawandels: Gesundheitsminister Klaus Holetschek lässt untersuchen, in welchem Umfang invasive Arten im Freistaat vorkommen.

Mückenart aus den Tropen
:Asiatische Tigermücke in Würzburg nachgewiesen

Eine Übertragung von Krankheitserregern durch einen Stich ist laut Landratsamt aktuell wenig wahrscheinlich. Die Mückenart gilt aber als besonders lästig und aktiv. Man kann aber einiges gegen ihre Ausbreitung tun.

Mitten in Bamberg
:US-Behörden rufen zum Töten von aggressivem Frankenfisch auf

Einst galt die Arena von Brose Bamberg als Frankenhölle, jetzt liegt diese allem Anschein nach im US-Bundesstaat Missouri. Denn hier wütet der sogenannte Frankenfisch.

Glosse von Max Weinhold

Ökologie
:Guter Waschbär, böser Waschbär

Manche finden das kleine Raubtier niedlich, andere verfluchen es als störenden Eindringling. Aber ist der Waschbär wirklich so problematisch? Darüber streiten momentan auch Fachleute.

SZ PlusVon Tim Schröder

Biologie
:Wie zwei Forscher in der Mittagspause den "Kastrierpilz" fanden

Manchmal muss man nur mit offenen Augen durch die Welt gehen: Direkt vor der Bürotür haben Mykologen eine neue Gattung Pilz entdeckt - und was für eine.

SZ PlusInterview von Katharina Osterhammer

Essen und Trinken
:Das Kaninchen der Zukunft

Nutrias sehen aus wie eine Mischung aus Biber und Ratte, nicht gerade appetitanregend. Dabei schmecken sie ausgezeichnet – und wer die Tiere isst, tut etwas für den Naturschutz.

SZ PlusText von Titus Arnu , Fotos von Dominik Asbach

Ökologie
:Wie ein einzelner Farmer Australiens Kaninchenplage verursachte

Laut einer genetischen Analyse stammen fast alle Tiere der invasiven Art von 24 Exemplaren ab, die ein Siedler im 19. Jahrhundert einführte.

Von Jack Tamisiea

Naturschutz
:Wie die Klimakrise eine seltene Baumart bedroht

Ein aggressiver, wärmeliebender Pilz aus Nordamerika befällt immer mehr Moor-Spirken, die weltweit nur in Bayern und einigen angrenzenden Ländern vorkommen. Auch andere Bäume sind in Gefahr.

Von Christian Sebald

Invasive Art
:Kalifornische Kettennatter in Süddeutschland gesichtet

Für Menschen ist die Schlange ungefährlich, in Ökosystemen kann sie jedoch großen Schaden anrichten. Könnte die Natter infolge des Klimawandels in Deutschland heimisch werden?

Tiere
:Das Fresswunder

Die riesigen, invasiven Aga-Kröten fressen in Australien Vögel, Mäuse, Hundefutter - und offenbar auch einander. Kann der Kannibalismus ihre Verbreitung eindämmen?

Von Tina Baier

Kommentar
:Besser nicht mehr pflanzen

Invasive Neophyten gefährden die Artenvielfalt. Sie sollten nicht mehr verkauft und gepflanzt werden

Von Ingrid Hügenell

Invasive Arten
:Warum Gran Canarias typische Rieseneidechse bedroht ist

Erst kamen die Touristen auf die Kanareninsel, dann die Kalifornische Kettennatter. Wie, ist bis heute nicht geklärt. Klar ist nur: Für inseltypische Echsen sieht es nicht gut aus.

Von Patrick Illinger

Meeresbiologie
:Invasive Arten kosten viel Geld

Aus anderen Erdregionen eingeschleppte Wasserbewohner verursachen Schäden in Milliardenhöhe.

Biologie
:Grauhörnchen gegen Eichhörnchen

Das Grauhörnchen aus Nordamerika könnte bald auch in Süddeutschland einwandern. Gegenüber dem heimischen Verwandten ist es im Vorteil - nicht nur aufgrund seiner Größe.

Von Katrin Blawat

Dürre
:Tausende Kamele in Australien abgeschossen

Die durstigen Tiere waren in Ortschaften eingedrungen, hatten Bewohner gefährdet und das knappe Trinkwasser verschmutzt. Rechtfertigt dies die drastische Aktion?

Von Tina Baier

Invasive Arten
:Schon da

Neue Tier- und Pflanzenarten bedrohen das Ökosystem der Galapagos-Inseln. Sie kamen wohl als blinde Passagiere per Schiff in das empfindliche Ökosystem.

Von Christian Weber

Invasive Arten
:Flieh oder stirb

Australische Tiere erkennen Füchse nur deshalb als Feinde, weil sie den einheimischen Dingos ähneln. Katzen haben dagegen leichtes Spiel: Ihre Beute versucht nicht einmal, wegzulaufen. Jetzt sollen zwei Millionen Katzen getötet werden.

Von Katrin Blawat

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: