Artenvielfalt

Artenvielfalt & Artensterben

Einstiger Todesstreifen
:Warum das „Grüne Band“ so wichtig für den Naturschutz ist

Dort, wo einst die streng gesicherte innerdeutsche Grenze verlief, leben und gedeihen heute seltene Tier- und Pflanzenarten. Kommt bald die Unesco-Auszeichnung?

Artenvielfalt
:Bartgeierweibchen Alosa erkundet furchtlos die Berchtesgadener Alpen

Alosa wagt sich früher als erwartet in die Freiheit der Alpen. Das ungewöhnliche Verhalten des Jungvogels fordert das Projektteam heraus.

Artenvielfalt
:Lass wachsen!

Die Biobäuerin Barbara Schedlbauer geht mit ihrem kleinen Hof einen ganz anderen Weg als viele Kollegen. Der Schutz der Artenvielfalt hat Vorrang. Das macht sie zum Vorbild für andere.

SZ PlusVon Silvia Liebrich

Artenvielfalt
:Bartgeiernachwuchs: „Alosa“ und „Zierli“ leben jetzt im Klausbachtal

Im Nationalpark Berchtesgaden sind erneut zwei junge Bartgeier ausgewildert worden. Die einst ausgerottete Greifvogelart hat sich nun wieder etabliert in Bayern.

Von Christian Sebald

Artenvielfalt
:Gefiederte Zuagroaste

Der Klimawandel setzt viele Tiere und Pflanzen unter Stress. In die Vogelwelt rund um München bringt er aber auch ein paar gern gesehene Überraschungen.

Von Petra Schnirch und Stephanie Schwaderer

Konsum
:Reichstes Zehntel richtet Umweltschäden in Billionenhöhe an

Allein durch ihren Konsum verursachen die reichsten zehn Prozent der Menschheit enorme Umweltschäden. Wissenschaftler fordern, sie stärker in die Pflicht zu nehmen.

Peru
:Ins Herz der Natur

Der Manú-Nationalpark in Peru ist eines der artenreichsten Gebiete der Erde. Tief im Urwald leben auch unkontaktierte Völker. Eine Reise in das streng geschützte Gebiet wird zum Abenteuer.

SZ PlusVon Florian Sanktjohanser

Wandersaison
:Enzian besitzt Superkräfte – und ist trotzdem gefährdet

Das Habitat, die Heilwirkung, die Farben und die Mythen: Wissenswertes über die klassische Blume der Alpen.

SZ PlusVon Dominik Prantl

Umweltauszeichnung
:Golfplätze schaffen Natur

Der vom bayerischen Umweltministerium ausgezeichnete Riedhof in Egling und der Tölzer Golfclub Isarwinkel bemühen sich auf ihren Anlagen um Ökologie und Biodiversität.

Von Felicitas Amler

Artenvielfalt in Bayern
:Türks Dornschrecke ist wieder da

Die winzige, unscheinbare Heuschreckenart gilt als unmittelbar vom Aussterben bedroht. An der Trettach bei Oberstdorf ist jetzt eine erloschen geglaubte Population wiederentdeckt worden.

Von Christian Sebald

Vor 20 Jahren
:Wie Problembär Bruno den Freistaat Bayern blamierte

Wochenlang spazierte er durchs Oberland, unaufhaltbar. Bis zu jener finsteren Nacht auf der Kümpflalm.

SZ PlusVon Sebastian Beck und Christian Sebald

Imkern für den Naturschutz
:Warum Honigbienen auch zum Problem werden können

Einfach irgendwo Honigbienenstöcke in der Stadt aufzustellen, ist keine gute Idee, sagt Monika Egerer von der TU München. Denn sie könnten ein Risiko für Wildbienen sein. Was es zu beachten gilt, und was die Expertin stattdessen rät.

SZ PlusVon Martina Scherf

Bedrohte Tierart
:Seltene Äskulapnatter am Inn gesichtet

Eine seltene Schlange taucht plötzlich bei Wasserburg auf.  Experten rätseln. Wie kam sie dorthin – und was verrät ihr Fund über Klima und Lebensräume in Bayern?

Schliersee
:Die Mairenke ist wieder da

Auf dem Teller landet der Karpfenfisch selten – zu viele Gräten. Die Mairenke war trotzdem jahrhundertelang im Schliersee heimisch, nach Kriegsende war sie plötzlich verschwunden. Bis jetzt.

Von Christian Sebald

Umwelt und Natur
:Bei den Igeln beginnt die Paarungszeit

Den Rasenmäher im Mai stehen lassen und Mähroboter generell nur tagsüber einsetzen. Damit kann man den Igeln helfen. Aber auch wer keinen Garten besitzt, ist gefragt.

Spanien
:Schlangenjagd auf Ibiza: „Euthanasie mit einer möglichst schonenden Methode“

Die Inselregierung ruft zum Kampf gegen eingeschleppte Nattern auf. Auf dem spanischen Festland sind die Reptilien eine geschützte Spezies, vor Ort gelten sie als Katastrophe.

Von Patrick Illinger

Podcast: „Auf den Punkt“
:Medienpsychologie: Warum alle über den Wal reden

Weil er für vieles eine Projektionsfläche ist, sagt Frank Schwab von der Uni Würzburg.

Von Lars Langenau

Verwilderung
:„In den Kühen schlummert immer noch der Auerochse“

Biologen beobachten in der Todeszone um den Atomreaktor von Tschernobyl, wie sich Umwelt und Tiere verändern, wenn der Mensch sie in Ruhe lässt. Ein Gespräch mit der Ökologin Anastasiia Zymaroiev.

SZ PlusInterview von Thomas Krumenacker

Nationalpark Berchtesgaden
:Seltene Bulldoggfledermaus  gesichtet

Die Entdeckung der Fledermausart gilt als ein „Zufallsfund“, da die Tiere üblicherweise in großer Höhe jagen und deshalb oft unentdeckt bleiben. Eigentlich ist die Art im Mittelmeerraum und Nordafrika zu Hause.

Naturkundemuseum Bayern
:„Wir sind keine Lobbyorganisation für Artenschutz“

Die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns haben mit Jörg Overmann einen neuen Chef. Wie er das kleine Museum Mensch und Natur in Schloss Nymphenburg in ein international beachtetes Haus verwandeln will.

SZ PlusInterview von Martina Scherf

Fotofalle im Bayerischen Wald
:Wildes Treiben am toten Baum

Eine umgestürzte alte Fichte gilt für gewöhnlich als Schadenfall im Wald. Ist sie aber nicht unbedingt. Ihr riesiger Wurzelteller ist ein Hotspot für Wildtiere, wie jetzt ein eindrucksvolles Video zeigt. Was welche Tiere dort so treiben und wer am häufigsten vorbeischaute.

Von Christian Sebald

Umwelt und Natur
:Warme Frühjahre verschlechtern Start für Insekten

Zu früh wach, zu wenig Kraft: Höhere Temperaturen durch den Klimawandel beeinflussen laut einem neuen Experiment, wie gut Insekten ins Frühjahr starten. Das hat unterschiedliche Auswirkungen.

Bestiarium – Von Tieren und Menschen
:Im Jahr des Schmetterlings

Warum die Journalistin Lea Korsgaard unbedingt alle 64 Tagfalter in ihrem Heimatland Dänemark finden wollte.

SZ PlusVon Max Fluder

Artenspürhunde
:Wie man mit Hunden bedrohte Arten aufspürt

Bei einer Biotopkartierung an der Unteren Ilz bei Passau ist ein besonders seltenes Insekt entdeckt worden. Einen gewichtigen Anteil hatte der Artenspürhund Arnie. Experten versprechen sich davon weitere Erfolge.

Von Christian Sebald

Artenvielfalt
:Naturschützer suchen weitere „vogelfreundliche Gärten“

Gartenbesitzer können viel für die heimische Tierwelt tun, wenn Pflanzen und Gestaltung möglichst vogel- und insektenfreundlich sind.

Naturschützer bitten um Mithilfe
:Dem Gartenschläfer auf der Spur

Der Frühling steht vor der Tür und lockt die seltene Schlafmaus aus ihrem Winterschlaf. Was man tun kann, um der gefährdeten Art zu helfen.

Umwelt und Natur
:Naturschutzverband ruft zur Schmetterlingssichtung auf

Bei einem Mitmachprojekt können Falter-Fans bestimmte Arten dem LBV melden. Die Beobachtungen sollen Aufschluss über die Populationsentwicklung geben.

Attraktive Nistplätze
:So macht man es Meise, Star, Kleiber und Co. gemütlich

Langsam erwacht der Frühling. Die längeren Sonnenstunden locken auch die Vögel wieder hervor und animieren sie zum Nestbau. So macht man Garten oder Balkon für die Tiere attraktiv.

Bestiarium – Von Tieren und Menschen
:Eine klitzekleine Sensation

Wie oft werden heute eigentlich neue Tierarten entdeckt? Und welches Prozedere ist für eine solche Entdeckung wissenschaftlich vorgesehen? Ein Besuch beim Wanzenforscher Michael Raupach und seinem jüngsten Fund: dem Wasserzwerg.

Von Julia Rothhaas

Klimawandel
:Wissen Sie, wie schlimm es werden könnte?

Wie stark wird der Meeresspiegel steigen? Wie viele Sommertage werden im Jahr 2090 so heiß, dass sie Menschen gefährden? Testen Sie in diesem interaktiven Artikel ihr Wissen über die Folgen des Klimawandels.

SZ PlusVon Christian Helten, Isabel Kronenberger, Sören Müller-Hansen und Dominik Wierl

Psychologie
:Wie Städte lebenswerter werden

Von Superblocks bis Pocket-Parks: Es gibt viele Ansätze, mit denen Städte versuchen, das Wohlbefinden ihrer Einwohner zu steigern. Doch nicht alle werden gut angenommen. Fünf Beispiele aus aller Welt.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Umwelt und Natur
:Immer weniger Vögel in Bayerns Gärten

Bei der bayernweiten Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ Anfang Januar wurden weniger Tiere gesichtet als früher. Dies liegt nach Angaben von Vogelschützern auch an Eis und Schnee – aber nicht nur.

Stunde der Wintervögel
:Wie es um Amsel, Spatz und Meise bestellt ist – eine Mitmachaktion

Es sind Arten, die jeder kennt und die man oft beobachten kann. Doch kann es sein, dass auch sie weniger werden? Wie jeder dazu beitragen kann, dass Spatz & Co. sich wohlfühlen.

Artenvielfalt
:Die Sache mit den Waschbären

Sie sind niedlich, aber auch extrem anpassungsfähig: Waschbären breiten sich in Bayern immer weiter aus. In Bad Kissingen soll ein Stadtjäger die Population eindämmen, zu Tausenden werden sie inzwischen abgeschossen. Ist das der richtige Weg?

SZ PlusVon Christian Sebald

Landkreis Donau-Ries
:Seltene und stark gefährdete Wanstschrecke entdeckt

Sie ist eher dicklich und fliegen kann sie auch nicht. Und dann muss das Wanstschrecke-Männchen für die Partnersuche auch noch klettern. Das ist ein Problem.

Agrarpolitik
:Bayern verliert Ökolandbau-Ausbau immer mehr aus den Augen

Auf 30 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche im Freistaat soll bis 2030 Ökolandbau betrieben werden. Um das zu erreichen, müsste viel getan werden. Das Gegenteil ist der Fall.

MeinungArtenschutz
:Man glaubt es nicht: Erfolg bei einer Umweltkonferenz

Zuletzt scheiterten Verhandlung um Arten- und Umweltschutz reihenweise. Aus Usbekistan kommen jetzt gute Nachrichten. Doch für viele Arten könnte es schon zu spät sein.

Kommentar von Hanno Charisius

Wildlife Photographer of the Year
:Mittenwalder gewinnt einen Naturfotografie-Oscar

Sebastian Frölich ist als Ranger im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen tätig. In der Kategorie Moore prämiert das London Natural History Museum seine Einsendung.

Von Benjamin Engel

Biologie
:„Es ist witzig, dass Sie ‚Jurassic Park‘ erwähnen“

Die Evolutionsbiologin Beth Shapiro will ausgestorbene Tierarten wieder zurück ins Leben holen. Im Frühjahr präsentierte sie Schattenwölfe, bald sollen Dodo und Mammut folgen. Meint sie das ernst?

SZ PlusInterview von Marlene Weiß und Hanno Charisius

Umwelt
:10 000 Tiere untersucht: Jedes fünfte hatte Plastik im Bauch

Werden an den Strand gespülte tote Tiere seziert, findet sich oft Plastik in ihrem Magen. Erstaunlich kleine Mengen können tödlich sein.

Umwelt und Natur
:Jagdminister Aiwanger ruft zum Abschuss von Problem-Bibern auf

Seit mehr als 15 Millionen Jahren gehören Biber zu Bayern. Doch sie sind nicht überall beliebt. Wenn die Tiere den Menschen ins Gehege kommen, hat der Jagdminister eine klare Vorstellung.

Umwelt und Natur
:Vergiftete Tiere in Unterfranken: Bussard und Hund betroffen

Ein im Landkreis Haßberge tot aufgefundener Bussard ist Opfer einer Vergiftung geworden. Möglicherweise besteht auch eine Verbindung zu einem getöteten Hund.

Veranstaltung des Bundes Naturschutz
:Fachkundetag zur Artenvielfalt in Herrsching

Fachleute informieren am Freitag, 7. November, im Naturschutzzentrum Wartaweil über die Bedeutung von Ackerwildkräutern.

Bedrohte Tierarten
:Die „Furzgrundel“ soll in Bayern wieder heimisch werden

Trotz seines amüsanten Spitznamens ist der Schlammpeitzger akut vom Aussterben bedroht. Eine Expertenkommission will den Fisch retten – hat dabei aber mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen.

Landwirtschaft
:Was wird aus den Honigbienen – und aus uns?

Die Honigbiene ist vielleicht das wichtigste Nutztier der industriellen Landwirtschaft. In den USA sterben die Völker in größerer Zahl als je zuvor. Doch in China geht es ihnen gut. Warum?

SZ PlusVon Boris Herrmann, Gregor Scheu und Hanno Charisius

Umwelt und Natur
:Landesamt sucht Helfer für Fischotter-Zählung

Wie viele Fischotter gibt es im Freistaat und wo sind sie heimisch? Das Landesamt für Umwelt will den Bestand erfassen. Dafür werden Helfer gesucht. Auch ein Artenspürhund ist im Einsatz.

Vögel auf dem Weg ins Winterquartier
:Kranichzug über Bayern: Wo das Naturschauspiel zu sehen ist

Trompetenrufe am Himmel: Auf dem Weg in ihre Winterquartiere fliegen Tausende Kraniche auch über Bayern. Viele nutzen dabei eine noch junge südliche Alpenzugroute.

Umweltfrevel in Mittelfranken
:Unbekannte zerstören Biberdamm – Moorgebiet trockengelegt

In Mittelfranken ist ein Biberdamm mutwillig zerstört worden. Der Vorfall hatte gravierende Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt, mehrere Fische verendeten.

Obstanbau
:Viele Äpfel dank Streuobstwiesen – nur wohin damit?

Ob auf der Streuobstwiese oder im heimischen Garten – in Bayern gibt es heuer vielerorts eine sehr gute Apfelernte. Was soll damit passieren?

Umwelt und Natur
:Im Garten zu Rechen und Besen greifen statt zum Laubbläser

Der Naturschutzverband LBV rät Gartenbesitzern von den lauten Geräten ab. Sie würden die Lebensräume und Nahrungsgrundlagen für viele Tiere zerstören.

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