Streiflicht

Die tägliche Glosse der SZ

Das Streiflicht ist fast so alt wie die Süddeutsche Zeitung, es erschien erstmals am 12. Juni 1946.

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Glosse
:Das Streiflicht

Der Luftballon könnte wieder eine größere politische Bedeutung bekommen. Vorausgesetzt, er macht sich nicht alleine auf den Weg zum Horizont.

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:Das Streiflicht

Vieles ist geschwärzt in Akten und Briefen. Eigentlich ist das keine schlechte Technik, denn es gibt viel Peinliches, über das man auch bei sich einen Balken legen möchte.

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:Das Streiflicht

Für die Liebe braucht man Intelligenz. Benötigt man aber künstliche Intelligenz, um einen Liebesbrief zu schreiben? Es gibt dazu neue, bezaubernde Daten.

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:Das Streiflicht

Warum sind wir bei der Ernährung nur so einfallslos? Ein Blick nach Florida könnte uns lehren, wie man Speisepläne auf einfache Art anreichert.

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Wenn Eltern sich nicht auf einen Namen für ihr Kind einigen können, ist dies nicht unbedingt ein Merkmal für Phlegma und mangelnde Entschlusskraft.

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Warum es unter Umständen die bessere Option für Männer sein kann, den Valentinstag gleich zu vergessen.

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:Das Streiflicht

In Rom hat jemand einen gemalten Engel mit dem Gesicht von Giorgia Meloni ausgestattet. Nun ist es wieder verschwunden, aber nichts ist dadurch besser geworden.

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Für den Besuch des Trevi-Brunnens soll man jetzt Eintritt zahlen. Denen, die sich darüber aufregen, sei gesagt: Die römische Regelung sollte unbedingt Schule machen.

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:Das Streiflicht

Wie groß ist das Gesicht der Mehrheit der Deutschen? Und wie erstrebenswert ist der Lebensstil einer friesischen Staatssekretärin?

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:Das Streiflicht

Früher war alles aus Gold: die Gardinen, der Kaffee, der Sekt, das ganze Leben. Und nun soll es damit zu Ende sein?

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Glosse: Das Streiflicht
:Man nennt es Winter

Von wegen gescheiterte Stadt: Wie Berlins Verwaltung nach nur sieben Tagen ein Phänomen namens Glatteis erkannte und bereits über erste Gegenmaßnahmen nachdenkt.

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:Das Streiflicht

Der Druck auf uns und die Welt nimmt unablässig zu. Ist das schlimm oder hat der Zugzwang unter Umständen auch sein Gutes?

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:Das Streiflicht

Um Wunderkinder wird viel Gewese gemacht. Am besten wäre es, sie einfach das Wunder sein zu lassen, das sie sind.

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:Das Streiflicht

Die Erklärungsnot zählt zu den wirklich dramatischen Bredouillen unserer an Dramen reichen Zeit.

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Glosse
:Das Streiflicht

Wolfgang Kubicki verteidigt mal wieder die Meinungsfreiheit und die AfD gleich mit dazu. Wie kann man dem Mann nur helfen, die Verfassung vernünftig zu deuten?

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Glosse
:Das Streiflicht

Man dürfe nicht dämonisieren, sagen ein paar Teufelskerle von gestern. Man sollte sie ernst nehmen, denn sie kennen sich zuweilen mit der Hölle aus.

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Glosse
:Das Streiflicht

Der Mensch liebt den Gegenstand in Philosophie und Heimwerkstatt. Er allein? Schaut euch die Tiere an, sie haben unsere Instrumente längst für sich entdeckt.

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Glosse
:Das Streiflicht

Dänemark ist undankbar, weil es Grönland nicht hergeben will. Überhaupt wäre die Welt schöner, wenn es mehr Dankbarkeit gäbe.

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:Das Streiflicht

Teflon gilt gemeinhin als Material, das nur in der Küche eine gute Figur macht. Dabei könnte es jetzt das Mittel der Wahl sein.

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:Das Streiflicht

Donald Trump macht sich über Hundeschlitten lustig. Er sollte sich seiner Sache nicht zu sicher sein, denn dieses archaische Gefährt birgt eine große Chance für Europa.

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Korrekturen
:Naturstiftung und Monte-Rosa-Massiv

Wie das Kürzel „WWF“ einst und jetzt aufgelöst wird, ferner eine Präzisierung zum Roman „Die Aussiedlung“, zu einem Theologen und zum höchsten Berg im Wallis.

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Beschimpfungen mit dem alten Wort „Hurensohn“ sind wieder sehr in Mode. Zeit für ein paar Handreichungen zur besseren Anwendung.

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:Das Streiflicht

Schneemänner liegen gerade voll im Trend, nicht nur am Weltschneemanntag: Das hat gute Gründe.

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Derzeit stehen Inseln hoch im Kurs. Und es gibt wenigstens eine, von deren Existenz Donald Trump nichts weiß.

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:Das Streiflicht

Was schenkt man einem Mann zum Geburtstag, was einer Frau? In Trier konnte man kürzlich eine eindrucksvolle Antwort auf diese Frage finden.

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:Das Streiflicht

Donald Trump und Markus Söder wollen Teile der Welt neu ordnen. Die anderen sollten sich ein Beispiel an ihnen nehmen.

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:Das Streiflicht

Eigentlich bräuchten wir heute weniger Soziologen als Wahrsager. Oder gehören beide etwa dem gleichen Metier an?

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Im neuen Jahr möchten viele ihr Leben neu ausgestalten. Oder das Leben anderer. Das kann böse ausgehen, wie ein Beispiel aus England zeigt.

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Warum US-Präsident Trump das Phantasialand annektieren will – notfalls mit militärischer Gewalt: Im Reich der Fantasie ist alles möglich; also müsse er Russland und China zuvorkommen.

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Zu den neuen Königsdisziplinen zählt neuerdings das Eisbaden. Wer diesen Sport noch nicht kennt, sollte ihn dringend als Seelentraining in Erwägung ziehen.

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Glosse: Das Streiflicht
:Mal den Kopf frei kriegen: Eine Tennisrunde in dunkler Stunde

In der Politik gibt es Momente, da man sich entspannen muss. Welcher Zeitpunkt nicht ganz der richtige ist, muss gerade Berlins Regierender Bürgermeister erfahren.

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Die Mogelpackung ist der Paria der Konsumgesellschaft. Dabei hat sie oft mehr zu bieten, als ihr Name verspricht.

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Die Menschen haben so viele Ufos gesichtet wie nie. Immer mehr verstehen eben, dass die Welt dringend höherer Mächte bedarf.

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Der Dry January ist gefürchtet, denn er duldet keinerlei Aufschub im neuen Jahr. Aber werden gute Vorsätze nicht ein wenig überschätzt?

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Der Kanzler warnt vor ihnen, und tatsächlich ist gerade der Jahresbeginn von ihrem Geist beseelt. Aber können die Schwarzmaler wirklich das Bild der Zukunft gestalten?

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Am Jahresende zeigen die Deutschen wieder einmal, welche ihre größten Sorgen sind: Silvesterböller zum Beispiel.

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Führende Politiker wollen den Zucker aus der Welt schaffen. Dabei brauchen wir doch gerade diesen Rohstoff gegen die allgemeine Bitterkeit.

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:Das Streiflicht

Weihnachten ist gemeinhin lauter, als es vom Wesen her sein sollte. Es sei denn, man feiert das Fest in Venedig.

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Wir sehnen uns nach nichts so sehr wie nach der Wahrheit. Gut, dass nun auch die Weihnachtsgeschichte auf ihre Faktentreue geprüft wird.

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Echte Patrioten kennen keine Grenzen: Die AfD-Goofys sind kürzlich nach Disneyland gereist, um von dort aus das Vaterland zu retten.

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Wenn die Kinder im Auto unablässig fragen, wann wir da sind, wird es höchste Zeit für eine durch und durch philosophische Antwort.

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Was Brigitte Macron passiert ist, geht uns alle an. Denn wer findet schon immer die richtigen Worte?

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Friedensverhandlungen können nur erfolreich sein, wenn sie an einem opulenten Frühstückstisch stattfinden.

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Auf die Frage, wie und vor allem wo eine Geburt vonstattengehen sollte, könnte bald eine einfache, um nicht zu sagen, automatische Antwort gefunden werden.

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Glosse: Das Streiflicht
:Was ein betrunkener Waschbär über uns Menschen verrät

Lernen Tiere aus schlechten Erfahrungen? Ja, schon – aber leider nicht immer das Richtige.

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In Brandenburg wurden 170 Weihnachtsbäume geklaut. Ist es wirtschaftlich sinnvoller, nicht mehr einzelne Tannen, sondern gleich ganze Wälder zu entwenden?

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Miley Cyrus ekelt sich vor Papier. Es klingt eigentümlich, aber sie liegt damit irgendwie auch im Trend.

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Der Außenminister möchte mehr Bilder von sich in den deutschen Botschaften sehen. Wir sollten das ernst nehmen.

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Ständig werden wir beobachtet oder sogar gefilmt. Höchste Zeit, sich ein Saurierkostüm überzuziehen.

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:Das Streiflicht

Friedrich Merz ist weder gut noch schön. Ist er deswegen oder trotzdem zum Kanzler gewählt worden?

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