Das Streiflicht ist fast so alt wie die Süddeutsche Zeitung, es erschien erstmals am 12. Juni 1946.
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Glosse
:Das Streiflicht
Auf die Frage, wozu die künstliche Intelligenz besonders gut sein könnte, hat der Denker Richard Dawkins eine schöne Antwort gefunden: zur Pflege seiner Eitelkeit.
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:Das Streiflicht
Nein, es darf natürlich nicht sein, dass nun Gerhard Schröder mit Putin über das Kriegsende berät. Und doch ist da so ein Gefühl, dass es in der Politik schon einmal wirkungsvoller zuging.
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Das Eichhörnchen ist zum Gartentier des Jahres 2026 gewählt worden, nun stellt sich die Frage: Wird der frische Ruhm Antrieb sein oder Ballast?
Glosse
:Das Streiflicht
Ein französischer Bürgermeister nimmt ein Porträt des Präsidenten von der Wand und bekommt Ärger. Die Macht des Herrscherporträts ist immer noch erstaunlich groß.
Glosse
:Das Streiflicht
Früher haben die Wirte ihren Gästen noch mit Eleganz das Geld aus der Tasche gezogen. Heute muss man als Gast liefern: schnell essen und trinken und noch schneller zahlen.
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:Das Streiflicht
In was für einer Zeit leben wir? Die Antwort ist einfach: Es ist die Zeit der emigrierenden Frösche, und selbst im Schloss Bellevue sind die armen Viecher anzutreffen.
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:Das Streiflicht
Auf das Tor zur Hölle war bislang immer Verlass: Heiß war es und ungemütlich für alle, die hindurchmüssen. Aber jetzt stimmt selbst dort die Temperatur nicht mehr.
Glosse: Das Streiflicht
:Timmy ist abgetaucht – was wir nun suchen
Mit dem Wal ist das inoffizielle Wappentier der traurigen Deutschen verschwunden. Ein neues muss her, und es könnte sein, dass wir schnell fündig werden.
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:Das Streiflicht
Friedrich Merz zitiert Epiktet, aber hat dieser das Gesagte überhaupt geschrieben? Eigentlich ist es egal, denn gegen die Mutlosigkeit unserer Tage kommt nicht einmal das frechste Falschzitat an.
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:Das Streiflicht
Zu schnell mit dem Auto unterwegs zu sein, ist nicht nur gefährlich. Es ist auch im barocken Sinn eitel, selbst wenn man fürchtet, dass sonst das Hähnchen kalt wird.
Glosse
:Das Streiflicht
Die Axt im Haus erspart nicht nur den Zimmermann, sondern ist auch allgemein eine gute Begleiterin durchs Unterholz des Alltags.
Glosse
:Das Streiflicht
Es gibt immer ein erstes Mal, und manchmal stellt es sich sehr spät ein. Aber dann ist der Geschmack vielleicht umso intensiver.
Glosse
:Das Streiflicht
Warum selbst der Kaiserpinguin in dieser Welt nicht mehr einfach aufs Meer starren darf, ohne vom Menschen dabei gestört zu werden.
Glosse
:Das Streiflicht
Fliegen war immer großartig, und es könnte sogar weiterhin ein tolles Erlebnis sein, wenn die Lufthansa nicht so furchtbar kleinmütig wäre.
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:Das Streiflicht
Der Small Talk gilt als niedrigste Stufe der Konversation. Das ist ein hochmütiges Urteil, wie eine junge Doktorandin nun schlüssig dargelegt hat.
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:Das Streiflicht
Die Tankstelle war einer der Lieblingsorte der Deutschen. Nun gibt es dort nicht mehr viel zu holen, um weiterzukommen.
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:Das Streiflicht
Roboter begegnen in Hannover dem Kanzler. Die Humanoiden sind die Zukunft der Arbeit. Vielleicht sind sie auch die Zukunft der Politik?
Glosse
:Das Streiflicht
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer will die AfD müderegieren und die Gänse im Stadtpark abknallen. Eine Allzweckwaffe wie ihn braucht dieses Land.
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:Das Streiflicht
Vom Mausrutscher zu Dr. med. Donald Trump: eine kleine Kulturgeschichte der abenteuerlichsten Ausreden in der Politik.
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:Das Streiflicht
Sie dürfen weder Tod, Teufel noch Trump fürchten: Was Schiedsrichter und der Papst gemeinsam haben.
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:Das Streiflicht
Eine Partyschlagersängerin entwickelt Misophonie, Wut auf Geräusche – doch liegt der Fall komplexer, als man vorschnell annehmen möchte
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:Das Streiflicht
Frei nach Mark Twain: Die Nachricht vom Ableben der 194-jährigen Riesenschildkröte Jonathan war wirklich eine Übertreibung.
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:Das Streiflicht
Der Discounter Lidl wird demnächst immerhin in Nordirland einen Pub eröffnen und der gesamten Insel vielleicht wieder kulturellen Auftrieb geben.
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:Das Streiflicht
Wie die Engländer die Kunst der gepflegten Beleidigung nach Amerika brachten – und wie geschickt George Clooney sie gegen Donald Trump ausspielt.
Glosse: Das Streiflicht
:Warum es heute eine gute Sache ist, hinterm Mond zu sein
Von dort aus sieht man die Welt und vielleicht sogar die SPD mit anderen Augen – und entdeckt etwas, was man fast vergessen hatte.
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Das Leben wäre kaum auszuhalten, gäbe es nicht die Statistik und ihren Trost durch teils abenteuerliche Daten.
Glosse: Das Streiflicht
:Älteren Männern drohen derzeit manche Unannehmlichkeiten – dennoch können sie sich glücklich schätzen
Eine gewisse Altersgrenze schützt nicht mehr ganz junge Herren vor unberechenbaren Einsätzen. Es sei denn, sie heißen Wolfgang Kubicki.
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Den Mode-Influencer Joe Laschet stört es, dass immer mehr Leute in Jogginghosen fliegen – dabei hilft nur Ehrlichkeit im Zeitalter der Schluffheit.
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Von Nagelsmann lernen heißt: Ein echter Boss macht dem Low Performer klar, dass der ein blindes Huhn bleibt, selbst wenn er ausnahmsweise etwas Vernünftiges zustande bringt.
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:Das Streiflicht
Die Zeiten, da das Auto für die Sorglosigkeit des Alltags stand, sind vorbei. Selbst für die Seele steht eines der schönsten Verkehrswörter nicht mehr bereit.
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:Das Streiflicht
Der Mittelstandsbauch ist etwas anderes, als man zunächst annehmen möchte. Umso dringlicher ist ein ernsthaftes Gespräch über Wille und Wölbung.
Glosse: Das Streiflicht
:Vor der Küste liegt ein Wal und lehrt uns, dass es Wesen gibt, die größer sind als wir
Wir stellen dem Wal Fragen, die wir uns täglich selber stellen müssten: Wie lange willst du bleiben? Wie viel wiegst du? Was machst du am Timmendorfer Strand? Eine Glosse.
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:Das Streiflicht
Donald Trumps Politik hinterlässt schon jetzt Spuren in den Geldbeuteln der Leute. Nun soll auch noch sein Autogramm auf die Dollarnoten.
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Der Gewohnheitspolitiker Lars Klingbeil sagt, man solle liebe Gewohnheiten aufgeben. Er liegt damit falsch.
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Beim Kauf eines Kühlschranks soll es in Zukunft ein Recht auf Reparatur geben. Wäre das nicht auch bei der Wahl einer Regierung angebracht?
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:Das Streiflicht
Wenn die Dinge heillos verfahren sind, verlangen viele nach einem Neustart. Aber oft ist der neue Anfang nicht mehr als ein anderes Wort für das alte Ende.
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Menschen im Home-Office werden öfter Eltern als solche, die ständig ins Büro gehen. Aus dieser Wahrheit ließe sich gute Sozialpolitik schmieden.
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Der große Autor Len Deighton ist tot. Er hinterlässt uns nicht nur ein grandioses Werk, sondern auch ungelöste Fragen zum Verhältnis von Ursache und Wirkung.
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Es gibt Arten des Protests, die umstritten sind, und solche, die einem nur auf die Nerven gehen. Eine dritte Form probiert ein Hirsch auf der A7 aus.
Glosse: Das Streiflicht
:Fünf Mark pro Liter Benzin? Wie Donald Trump ein altes Projekt der Grünen erfolgreich umsetzt
Der Benzinpreis ist ein Ergebnis von Geschichte und Verrücktheit. Putin, Amerikas Präsident und überzeugte Elektromobilisten mögen das.
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Eine Politikerin verliert eine Wette und rasiert sich den Kopf. Ist es sinnvoll, sich selbst eine Allegorie für den eigenen Untergang zu basteln?
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Glaube an dich selbst! Warum die Wirtschaftsministerin so erfolgreich ist – das geheime Manifest der Katherina Reiche.
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Offenbar hat die AfD die eigene Forderung nach finanzieller Förderung von Familien etwas zu wörtlich genommen. Aber es gäbe da vielleicht eine Lösung.
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Unablässig entzaubern Wissenschaftler die Welt. Aber die Behauptung, es gäbe die Frühjahrsmüdigkeit gar nicht, geht nun wirklich zu weit.
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Wir neigen dazu, unsere Katzen zu vermenschlichen. Katzen rächen sich, indem sie dem Menschen eine frisch gefangene Maus ins Bett legen. Oder meinen sie es eigentlich gut mit uns?
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Warum es eine großartige Nachricht ist, dass ältere Buckelwale dank ihrer komplexeren Gesänge bessere Chancen bei der Damenwahl haben.
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Wer Vorwürfe macht, muss mit der nachhaltigen Verstimmung des anderen rechnen. Aber die digitale Welt hält einen Übungsraum für Streithähne bereit.
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Der Schriftsteller Michel Houellebecq wäre lieber mit einer anderen Spezies als den Affen verwandt – aber selbst die Schildkröten sind ihm nicht gut genug.
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Erst wird der Sprit teuer, jetzt werden auch noch die Eier knapp. Ist das Leben in Deutschland überhaupt noch zu ertragen?
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Friedrich Merz lernt als Kanzler jeden Tag aufs Neue, was die Macht an Gesten bereithält. In Washington stand kurz sein eigenes Knie im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.