Streiflicht

Die tägliche Glosse der SZ

Das Streiflicht ist fast so alt wie die Süddeutsche Zeitung, es erschien erstmals am 12. Juni 1946.

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Der graumäusige Zugangscode-Inhaber hat die Bundeswehr ausgetrickst. Schuld ist die Videokonferenz als solche.

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Manche fahren zu schnell, andere parken falsch. Für beide Typen von Verkehrssündern sind derzeit Aktivisten unterwegs. Aber die Sympathien fliegen nur einem zu.

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Schon die Wahl des Namens war unglücklich, aber wer hätte denn ahnen können, dass sich das Schicksal der Mondsonde "Odysseus" so elend ausnehmen würde?

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Ein rheinischer Postbote wird bedroht, weil er so schön singt. Warum lässt man der fröhlichen Minderheit nicht endlich so viel Entfaltung wie der miesepetrigen Mehrheit?

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Ist es schön oder öde, jeden Tag dasselbe zu arbeiten? Der große Hans Zimmer macht eigentlich auch nichts anderes als tolle Musik zu halbtollen Filmen. Aber er möchte nichts anderes tun, sagt er.

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Das Schreiben eines Aufsatzes kann eine Strafe sein. Oft allerdings ist die Lektüre eines Aufsatzes viel schlimmer.

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Das Statistische Bundesamt stellt seine neue Erhebung zur Zeitverwendung in Deutschland vor. Unkundige mögen schmunzeln, die anderen wissen: Es ist höchste Zeit dafür.

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In Funk und Fernsehen sagen sie zunehmend "Hußi" statt "Huthi". Die nächste Herausforderung: "Kiew" heißt künftig "Kyjiw", und wie sich das ausspricht, muss sich erst zeigen.

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Die Hündin, englisch bitch, wird böse diskriminiert. Anders als Joe Biden das behauptet, ist nicht einmal Putin ein Sohn der Hündin.

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Tuchels Abschied? Einvernehmlich? Erst zum Saisonende? Enttäuschend langweilig. Blicken wir zum 1. FC Bocholt und den Verwüstungen, die ein geschasster Trainer dort hinterließ: So geht Abgang.

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Das Fehlerverleugnungsprogramm von Air Canada - ein geniales Instrument zur Beweisführung: Es sind immer die anderen schuld.

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Früher musste alles möglichst neu und unbenutzt sein. Jetzt wollen viele Menschen neue Sachen kaufen, die alt und gebraucht aussehen. Was ist nur mit unserer Gesellschaft los?

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Männer schreiben mehr Liebesbriefe als Frauen, heißt es. Aber bedeutet das auch, dass sie mehr von der Liebe verstehen?

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Das hübsche Wort "Zugfaulheit" beschreibt das veränderte Reiseverhalten von Kranich, Hausrotschwanz, Storch - und Mensch.

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Die Welt wird jeden Tag ein bisschen schlechter - gerade deshalb sollten wir die gute Nachricht nicht ganz abschaffen.

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Warum Fasten gar nicht so schwer ist, wenn man nur den Fisch ein wenig schwimmen lässt.

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Warum Christian Lindner ein Jahr lang König und sogar einen Tag Sozi sein durfte - aber keine Minute länger.

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Der Valentinstag ist eine Erfindung von Barbie und Ken. Wahre Liebende suchen sich ihre Blumen- und Unterwäschetage selbst.

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Die Tierschützer von Peta (USA) finden, dass mit Tierfiguren auf Karussells weder den Kindern noch den Tieren gedient sei. Ihrer Ansicht nach kann man auch auf Besen rundherumreiten.

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Taylor Swift und Real Madrid müssen unerwartete Umwege in Kauf nehmen. Aber muss das denn immer ein Nachteil sein - oder bleiben sie gerade so erst in Verbindung mit der Welt?

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Die Wiederholung der Bundestagswahl macht wieder mal auf Berlin aufmerksam. Vielleicht wären Frankfurt oder Dresden auch eine schöne Hauptstadt.

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Um die Tomate ist ein erbitterter Konflikt zwischen Frankreich und Spanien entbrannt. Warum ist ausgerechnet dieses sanfte, rote Nachtschattengewächs zum Zankapfel geworden?

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Jetzt geht wieder der Karneval los, und viele fragen sich, ob es überhaupt angemessen ist, lustig zu sein. Die Antwort liegt in der Sache selbst und einer alten Geschichte von Günter Grass.

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Über den SUV wird viel geredet und noch mehr wird über seine Fahrer geschimpft. Dabei sind die manchmal sogar Menschen wie du und ich.

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Aus den USA kommt die Frage, ob es Gelsenkirchen überhaupt gibt. Hat da Bielefeld die Hand im Spiel? Und Schalke 04: auch nur ein Phantom?

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Friedrich Merz beteuert, er sei keine Mimose. Warum eigentlich? Schließlich gibt es kaum eine sympathischere Pflanze.

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Über politische Finsterlinge der Vergangenheit gibt es fabelhafte Satiren. Darf man eigentlich auch über die AfD und deren Protagonisten lachen?

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Judith Rakers sagt: "Danke, dass Sie mich in Ihr Wohnzimmer gelassen haben." Gern geschehen. Aber leider brachte die legendäre Sprecherin andere, weniger sympathische Typen mit.

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Kürzlich hieß es beim Fußball, man müsse die Dinge wieder größer denken. Wie geht das eigentlich, und braucht man dazu Vergleiche aus den USA?

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Die Midlife-Crisis hat einen schlechten Ruf. Dabei ist sie ein hilfreiches, zumeist im rechten Moment eintretendes Gefühlsgeschenk. Man muss nur richtig damit umgehen.

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Verschwundene, Totgeglaubte tauchen als Wiedergänger auf. Warum Oskar Lafontaine sich selbst ähnelt, Taylor Swift aber Helene Fischer.

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Vor 150 Jahren starb Philipp Reis, der Erfinder des Telefons. Was verbindet ihn mit Mälzel, Adenauer und dem Pferd, das keinen Gurkensalat frisst?

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Olaf Scholz übt Selbstkritik in zwei Buchstaben. Das hat mit dem Klassenfeind, mit Barbarossa und der AfD zu tun.

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Der Winter ist so scheußlich, dass wir unbedingt jetzt schon unseren Platz im Sommer reservieren wollen. Wir scheuen dabei nicht einmal vor absonderlichen Übungen zurück.

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Ein Sportreporter sagt, er rede zu viel, und alle finden seine Selbstkritik sympathisch. Aber wir brauchen Menschen, die viel reden, damit wir wenigstens ein bisschen von der Welt verstehen.

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Die Masse hat keinen sehr guten Ruf. Der "Aufstand der Anständigen" an diesem Wochenende hat ihn wieder aufpoliert.

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Gundula Gause hat ihren Schwächeanfall als "total unnötig" bezeichnet. Damit liefert sie die beste Erklärung für alles, was schiefgehen kann.

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Christian Lindner wurde kürzlich öffentlich ausgebuht. Um es klar zu sagen: Er hat es nicht verdient. Der Finanzminister verfügt nämlich über erstaunliche Fertigkeiten.

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Videospiele, sagen die besorgten Beobachter, schaden dem Gehör. Wenn ein Mensch partout nicht hören will, kann das aber sehr verschiedene Gründe haben.

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Die Jogginghose hat, soziologisch betrachtet, einen schlechten Ruf. Das könnte sich bald ändern, denn sie gehört in Wahrheit zur Uniform der "dehnbaren Moderne".

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Es ist Glatteis angesagt. Das kann uns aber nicht schrecken, da die Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie daran erinnert, wie sicher sich die Pinguine auf dem Eis bewegen.

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Die meisten Bayern sind zwar keine Bauern mehr. Aber schon Tucholsky kannte gute Gründe, Bayern zu meiden.

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Politiker sind keine Vollpfosten, sagt Olaf Scholz. Da hat er recht. Aber hat bei alldem mal jemand an den armen Pfosten gedacht?

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Die Welt scheint reich an Ikonen zu sein. Sind es womöglich zu viele oder bräuchten wir, im Gegenteil, viel mehr von ihnen?

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Zu den immer noch ungelösten Rätseln der Menschheit zählt die Liebe. Wenn man der Wahrheit näher kommen möchte, sollte man die Krokodile befragen.

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Ein erfolgreicher Schriftsteller behauptet, er schreibe nicht für seinen Deutschlehrer. Eine klare Ansage. Aber ist sie auch gerecht?

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Die Traktoren rollen und stehen, und alle regen sich auf. Dabei wollen die Landwirte eigentlich nur ihren Bildungsauftrag erfüllen.

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Fürs Bangesein und Angsthaben sei er nicht zuständig, sagt Altbundespräsident Joachim Gauck. Mag sein, aber irgendwer muss doch auch das regeln!

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Früher konnten Politiker wie Gerhard Schröder in Gummistiefeln ganze Wahlkämpfe drehen. Die aktuellen Erlebnisse von Kanzler Olaf Scholz in den Hochwassergebieten zeigen: Auch Gummistiefel haben ihren Zauber verloren.

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Neulich tippte jemand im Theater auf seinem Laptop herum, mitten im "Hamlet". Der Schauspieler war entsetzt. Aber sollte Home-Office nicht überall dort erlaubt sein, wo die Einfälle kommen?

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