Was wäre ein Sonntagabend ohne Tatort? Mit Leiche, Kommissar und jeder Menge Verdächtiger. Hier finden Sie Informationen rund um die Kult-Krimireihe.
Weitere Artikel
„Tatort“ aus Zürich
:Er bestimmt, was du träumst
Die Ermittlerinnen sind wie verwandelt: Im letzten Fall vor der langen „Tatort“-Sommerpause in der ARD geht es schon wieder um Fahrradkuriere – aber diesmal wird das überraschend gut.
„Tatort“ aus Wien
:Noch einmal mit Gefühl
In ihrem vorletzten Fall ermitteln Moritz Eisner und Bibi Fellner in einer Wohngruppe für straffällige Jugendliche. Das ist angenehm klischeefrei.
Fernsehen
:Kampf den Mährobotern
Ein Fall für eine „Tatort“-Kommissarin: Maria Furtwängler zeigt in der Doku „Deutschland, deine Gärten“ zur besten Sendezeit, wie angesichts des Artensterbens Gärten auszusehen haben.
Schwarzwald-„Tatort“
:Alle suchen nach dem Ausweg
Clangewalt, Geschlechterkonflikte, Hasskriminalität: Das Ringen der Polizisten im neuen Schwarzwald-„Tatort“ ist sehenswert.
„Tatort“ und „Polizeiruf 110“
:Vier Monate ohne neue Sonntagskrimis
Die „Tatort“-Sommerpause beginnt dieses Jahr schon im Mai. Die ARD erklärt das als „einmalige Ausnahme aus planerischen Gründen“. Was das für die kommenden Wochen bedeutet.
Erlangen
:66-Jähriger soll Kontrahenten im Streit getötet haben
Zwei Männer geraten in Streit, eine Zeugin alarmiert die Polizei. Die Beamten finden einen Mann mit schweren Verletzungen vor, der wenig später stirbt.
„Tatort“ aus Köln
:Kinderfernsehen kann tödlich sein
Ein frischer Köln-„Tatort“ lässt Schenk und Ballauf herrlich souverän alt aussehen und witzelt auch noch über die öffentlich-rechtliche Krimiflut.
„Tatort“-Abschied
:Die Silberzwillinge
Sie wirken kein bisschen zerbröselt: Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec machten im „Tatort“ selbst aus mäßigen Drehbüchern passable Krimis. Auf dem Viktualienmarkt tauchen sie gern zum Naschen auf. Eine Würdigung aus der Boulevard-Stadt München.
„Tatort“ aus München
:Danke für die Arbeit, machen Sieʼs gut
Mit einer ironisch-liebevollen Doppelfolge verabschieden sich die Münchener Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr vom „Tatort“. Ein letzter Service für die Fans.
Batic, Leitmayr und ihre letzte Leiche
:Sterne des Südens
Batic und Leitmayr haben 35 Jahre lang im „Tatort“ die Leichen aus den Tiefen und Untiefen dieser Stadt gezerrt. München leuchtet? Unbedingt, aber bei ihnen durfte es auch mal richtig schattig sein. Jetzt gehen sie in Rente: Na dann, servus.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Wie gut kennen Sie sich, Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl?
Ein Interview ohne Worte mit den scheidenden Münchner Tatort-Kommissaren. Über schlechte Drehbücher, die beste Pflege für ihre Silbermähnen und die Frage, wie ihr Denkmal aussehen könnte.
Premiere von letztem Batic/Leitmayr-Tatort
:Da geht gerade eine TV-Ära zu Ende
Nach 35 Jahren als Ermittlerduo beim Münchner „Tatort“ läuft am Ostermontag nun die letzte Folge mit Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl. Bei der Premiere gibt es großen Besuch und große Worte – und eine unheimliche Begegnung auf der Herren-Toilette.
Kultur- und Freizeittipps des Verlagsleiters Alexander Strathern
:Inspiriert durch die Osterferien
Alexander Strathern, der Leiter des Allitera-Verlags, freut sich in der Woche von 30. März bis 5. April auf spannende Begegnungen mit Autoren, einen „Tatort“-Kommissar und erholsame Ausflüge.
„Tatort“ aus Frankfurt
:Dämmung führt in die Hölle
Melika Foroutan und Edin Hasanovic ermitteln im Frankfurter „Tatort“ in einem Fall mit beängstigender Aktualität. „Fackel“ erzählt von einem Brandinferno durch Pfusch am Bau. Und einer Aufarbeitung, bei der die Politik die Fäden zieht.
Sachbuch
:„Vieles spielt sich im Verborgenen ab“
Warum lieben Menschen Geschichten von wahren Verbrechen so sehr? Ein Gespräch mit den Kriminologinnen Gina Rosa Wollinger und Nicole Bögelein über das Spiel mit der Angst – und die politische Schattenseite des True-Crime-Hypes.
„Tatort“
:Sophia Mercedes Burtscher wird Ermittlerin in Dortmund
Die österreichische Schauspielerin soll in der jetzt neu gedrehten Episode „Blut und Wasser“ als Hauptkommissarin Leo Sturm zu den Kollegen Faber und Klasnić stoßen, teilt der WDR mit.
Leute
:Das Glück in den kleinen Dingen
Adele Neuhauser warnt vor Beziehungen mit zu viel „Eventcharakter“, Rita Ora wartet auf den richtigen Moment für ihre Eizellen, und Arnold Schwarzenegger wandert bald wieder als „Conan“ über die Leinwand.
„Tatort“ aus Ludwigshafen
:Irgendwie doof, irgendwie gut
„Sashimi Spezial“ erzählt vom Kampf um die Straße, von Träumen und Anarchie unter Fahrradkurieren und von einer Lena Odenthal, die völlig freidreht.
„Tatort“ aus Dortmund
:Ein komplizierter Abschied
Im letzten „Tatort“ mit Kommissarin Rosa Herzog geht es um zwei Morde im Rotlichtmilieu. Der Krimi ist anstrengend komplex, doch das Finale lohnt sich.
Dreharbeiten laufen bereits
:Neuer München-„Tatort“ spielt auf der Sicherheitskonferenz
Dreharbeiten während der Sicherheitskonferenz? Der BR überrascht mit einer Ankündigung zum neuen München-„Tatort“. Was es damit auf sich hat und worum es in dem Fall für das neue Ermittler-Duo geht.
„Tatort“ aus Saarbrücken
:Neues aus der Problem-WG
Das Saarbrücken-Team ermittelt in einem düsteren Dorf voller Fieslinge, beschäftigt sich aber konsequent mit sich selbst. Komisch, dass das alles trotzdem Spaß macht.
„Tatort“ aus Berlin
:Überlebenstraining für die Rente
Da ist doch ein Wolf im Wald: Zum letzten Mal ermittelt Corinna Harfouch im „Tatort“ aus Berlin. Ein Krimi voller Grenzerfahrungen.
„Tatort“ aus Bremen
:Stress und Bohnen
Der „Tatort“ aus Bremen führt in eine WG aus der Hölle, und irgendwo brennt angeblich eine Seele. Warum sich alle so hassen, weiß kein Mensch, dafür reimt ein Mitbewohner sich was zusammen.
„Tatort“ aus Stuttgart
:Setz deinen Arsch aufs Sofa
Fernsehen und Streaming sind voller Klischees für kaputte Beziehungen. So unwiderstehlich gut wie im Stuttgart-„Tatort“ mit Hans Löw und Kim Riedle ist das selten.
Kultur in Bayern
:Ein Tatort für Augsburg
München hat einen, Nürnberg auch. Weil Augsburg beim deutschen Lieblingskrimi als drittgrößte Stadt Bayerns leer ausging, hat das Staatstheater einfach einen eigenen Tatort erschaffen: mitten in Augsburg, an Orten, die sonst nie jemand zu sehen bekommt.
Theater
:Nichts ist klar, Herr Kommissar
Das Münchner Residenztheater bringt knappe Gerichtsreportagen von Yasmina Reza als szenische Lesung mit Juliane Köhler und Felix Klare auf die Bühne. Wer Urteile sehen will, ist hier falsch, wem es um Mitgefühl geht, genau richtig.
„Tatort“ aus Köln
:Oper halt: Liebe, Drama, Tod
Im „Tatort“ aus Köln wird ein Mord im Opernhaus mit wuchtigem Pomp inszeniert. Das reicht leider nicht, um dem Fall Schwung zu geben.
„Tatort“ aus dem Schwarzwald
:Im Schauermärchenland
Der Schwarzwald-„Tatort“ schwelgt im Horror vorm bösen Wolf. Und ein suspendierter Kommissar findet in „Das jüngste Geißlein“ Gnade.
„Tatort“ aus Dresden
:Auf doppeltem Boden
Eine junge Frau entkommt scheinbar einem Martyrium – aber die Welt wird komplizierter, je genauer die Ermittler hinsehen. Diese Ambivalenz setzt viel düstere Spannung am Neujahrstag frei.
„Tatort“ aus Wiesbaden
:Ermittlung im Unterbewussten
Um seinen neuesten Fall zu lösen, betritt Kommissar Felix Murot eine neue Welt: die Psyche einer anderen Person. Für ihn ein normaler Dienstag.
„Tatort“ aus München
:Wie ein Bautrupp mit Wirklichkeitswarnweste
Batic und Leitmayr ermitteln nach einem Todesfall auf offener Bühne. „Das Verlangen“ ist ein klassischer Whodunit – und eine hinreißende Hommage an das Theater ohne jede Verklärung.
Buch über Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec
:Der lange Abschied der Münchner „Tatort“-Kommissare
Zur nahenden TV-Rente der Münchner „Tatort“-Kommissare hat die Journalistin Stefanie Thyssen ein Buch geschrieben. Doch hat sie mehr als Batic- und Leitmayr-Schwärmereien zu bieten?
„Tatort“-Doppelfolge vom NDR
:Falkes neue Freunde
Drogen, Söhnchen und viel Landschaft: Der NDR-„Tatort“ erzählt mit einer Doppelfolge von der niederländischen Mocro-Mafia. Die Welt der bösen Kerle bekommt hier eine interessante neue Energie.
Denis Moschitto im „Tatort“
:Der Nerd
Oft schon gab er den Gangster, spielte in Komödien und landet jetzt im Hamburger „Tatort“. Denis Moschitto ist dort ein Cyber-Ermittler. Was viel mit seiner eigenen Biografie zu tun hat. Ein Treffen.
„Tatort“ aus Wien
:Ihre Tage sind gezählt
Eisner und Fellner hören beim Wiener „Tatort“ bald auf. Und ermitteln nun ausgerechnet noch mal in einem Seniorenheim. Na bravo.
„Tatort“ aus Münster
:Es lebe der Humor aus dem letzten Jahrhundert
Als Krimi so spannend wie ein Blick in den Zierfischteich, aber was sind das für tolle Fische! Der Münster-„Tatort“ macht das, was er am besten kann: Thiel um Boerne wirken lassen. Und Mechthild Großmann verabschiedet sich als Staatsanwältin Klemm.
„Tatort“ Wien
:Wir sind die Neuen
Das ikonische Wiener „Tatort“-Duo macht Schluss – auf eigenen Wunsch. Und der ORF präsentiert mit Miriam Fussenegger und Laurence Rupp ein neues Ermittlerteam.
Literatur
:Bitte nicht nach Dienstschluss persönlich werden!
Peter Licht ist der lustigste liebenswürdige Gesellschaftskritiker des Landes. In seinem Buch „Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen“ geht es um Köln, Konsum und Kommissare.
„Tatort“ aus Frankfurt
:Ist das wirklich ein „Tatort“?
Spur ins Grauen: In ihrem zweiten Fall machen Maryam Azadi und Hamza Kulina Fehler. Es geht um ein verschwundenes Kind, um Schuld und um Gott.
„Tatort“ aus Stuttgart
:Und niemand hat sie vermisst
Die Kommissare Lannert und Bootz ermitteln im Umfeld einer jungen Frau, die wochenlang tot in ihrer Wohnung gelegen hat. Ein Krimi über Einsamkeit, der keine einseitigen Urteile zulässt.
„Tatort“
:Verwachsen mit der Vorhölle
Im Schwarzwald-„Tatort“ verschanzen sich drei aus der Psychiatrie getürmte Eindringlinge im Hof von Kommissar Friedemann Berg. Es wird roh, aggressiv und auf sehr finstere Art privat.
„Tatort“ aus Ludwigshafen
:Kätzchenkiller müssen sterben
Der Krimi „Mike & Nisha“ zeigt ein blutiges Drama im Dekor der Kohl-Ära. Die Drastik kommt ansatzlos, und überhaupt passt in diesem „Tatort“ so vieles nicht zusammen, dass er einen gar nicht mehr loslässt.
„Tatort“-Star
:„Ich nehme mich nicht so wichtig“
Axel Prahl spielt den handfesten Kommissar Thiel im „Tatort“ aus Münster. Auch im echten Leben ist er angenehm bodenständig. Ein Gespräch über eine Kindheit am Meer, perfekte Schweißnähte und seine Westerngitarre aus dem Otto-Katalog.
„Tatort“ aus Berlin
:Frau Mustermann wird ungeduldig
Der „Tatort“ aus Berlin, der von bürokratischen Hürden in der Bundesrepublik erzählt, hätte ein richtig guter Politthriller werden können. Und doch ist er nicht wirklich packend.
Tatort
:„Wann ham Sie den Leichnam denn gefunden?
Charlotte Lindholm ermittelt wieder in Hannover – und kümmert sich dort um gespritzte Äpfel. Das endet in einem Showdown, der wie ein Gruß aus dem Fernsehmuseum wirkt.
Nachruf
:Der Botschafter
Er war einer der erfolgreichsten Komponisten der deutschen Popkultur, seine Liebe gehörte aber immer dem Jazz: Zum Tod des legendären Saxofonisten Klaus Doldinger, der den Deutschen so viel mehr als die „Tatort“-Melodie geschenkt hat.
Film
:Klaus Doldinger ist tot
Der Komponist der „Tatort“-Titelmelodie, Klaus Doldinger, ist verstorben. Seine Musik prägte über Jahrzehnte deutsche Fernseh- und Kinofilme.
„Tatort“ aus Dresden
:Jetzt muss der Chef ran
Die Dresdner Kripo soll einen Mordfall im Kinderheim klären. Schwierig, denn es gibt nur noch eine Kommissarin. Dafür glänzt Martin Brambach als Ermittler außerhalb seiner Komfortzone.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Ihr Gesicht, wenn Sie Farsi sprechen, Melika Foroutan?
Die Schauspielerin im Interview ohne Worte über ihre iranischen Wurzeln, ihre neue Rolle als Frankfurter Tatort-Kommissarin und darüber, was sie niemals vor ihren Kindern tun würde.
„Tatort“ aus Frankfurt
:Ganz ohne Täterjagd
Der neu besetzte „Tatort: Dunkelheit“ verabschiedet sich von der Krimiroutine. Das Ergebnis ist ein fein gearbeiteter Film mit herausragenden Ermittlern, in dem Empathie die Hauptrolle spielt.