:Das Leben junger Menschen ist geprägt von vielen guten Momenten
Das zeigt eine aktuelle Studie. Dabei gilt die Jugend schon seit der Antike als verloren, fragil und vulnerabel. Stimmt offenbar nicht.
Literatur
:„Ich war sicher, ich würde die 25 nicht überleben“
Der britische Bestsellerautor Matt Haig ergründet in seinen Büchern, was das gute Leben ausmacht. Ein Gespräch über seine Depression, den Fluch von Social Media und über die Frage, warum er lieber nicht Auto fährt.
SZ MagazinMentale Gesundheit
:»Mein Leben zeigt, dass man trotz schwieriger Kindheit zufrieden sein kann«
Jedes fünfte Kind wächst mit einem psychisch- oder suchtkranken Elternteil auf. Vier Erwachsene erzählen, wie es war, dass Vater oder Mutter an Depression, Alkoholsucht oder Schizophrenie litten – und welchen Umgang sie damit gefunden haben.
Depressionen
:Strampeln gegen das Stigma
Peter Kraus ist auf „Mut-Tour“ quer durch Bayern. Das Projekt soll mehr Verständnis für psychische Erkrankungen wecken. Warum seine Gruppe mit Tandems unterwegs ist und was er sich für den Umgang mit Betroffenen wünscht.
Ilse-Kubaschewski-Stiftung
:Symposium „Altern und Psyche“ in Pöcking
Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprechen bei einer Veranstaltung der Ilse-Kubaschewski-Stiftung über Angsterkrankungen, Demenz und Longevity.
Psychologie
:„Manchmal scheinen psychische Diagnosen wie ein Statussymbol zu wirken“
Immer mehr Menschen kommen mit einer fertigen Selbstdiagnose zum Therapeuten. Die Forscherin Gloria Mittmann über Erwartungen, Diagnose-Shopping und die Frage, warum ausgerechnet ADHS und Autismus so begehrt sind.
SZ MagazinMentale Krisen bei Jugendlichen
:»Eltern sollten keine Lösungen bieten, sondern Gefühle aushalten«
Ängste, Depression, Essstörung: Immer mehr Jugendliche kämpfen mit ihrer mentalen Gesundheit. Ulrike Bartholomäus erklärt, wie Eltern Probleme früh erkennen und warum sie ihren Kindern mehr zutrauen sollten – auch in der Krise.
Psychische Erkrankungen
:Selbstverletzungen von Jugendlichen nehmen zu
Laut einer internationalen Studie ritzen und verletzen sich immer mehr Jugendliche. Der Trend dürfte sich auch in Deutschland finden. Was sich dagegen tun lässt.
Psychiatrie
:Warum Psychiater die Therapie mit Stromschlägen verteidigen
Die WHO spricht sich gegen die Elektrokonvulsionstherapie bei starken psychischen Erkrankungen aus. Doch Psychiater sind überzeugt: Die Methode hilft und hat kaum Nebenwirkungen. Was ist da los?
MeinungPsychiatrie
:Keine Angst vor Zauberpilzen
Die wichtigste deutsche Studie zu Psilocybinen stärkt die Vermutung, dass Psychedelika gegen Depressionen helfen. Hätte man allerdings schon vor 50 Jahren wissen können.
Debatte
:Psychotherapie ist kein Fitnesstraining für die Seele
Die Diskussion um die Stundensätze für Psychotherapeuten verstellt den Blick auf das eigentliche Problem: Wie schafft man es, die Menschen zu behandeln, die wirklich Hilfe brauchen?
Psychiatrie
:Zauberpilze gegen Depressionen: Große Studie zeigt Potenzial
Psilocybin, ein Wundermittel? Die bislang umfassendste deutsche Studie zeigt nun, dass auch Psychedelika nicht allen helfen können – aber manchen schon.
Krisendienste Bayern
:„Sie hat nur immer wieder gesagt, ich bin hier. Wir kriegen das hin!“
Wer hilft einem bei Depression und seelischer Not? Manchmal kann ein Anruf bei einem Hilfstelefon die Rettung sein. Zum fünfjährigen Bestehen der Bayerischen Krisendienste erzählen Betroffene ihre Geschichte.
Medizin
:Cannabis: Kaum ein Wirknachweis für die seelische Gesundheit
Viele Menschen wollen psychische Leiden mit Produkten aus der Hanfpflanze lindern. Nun zeigt eine große Auswertung, wie dünn die Evidenz dafür ist – und welche Risiken es gibt.
Depressionen im Jugendalter
:Schlecht drauf, oder was?
Depressionen bei Jugendlichen nehmen seit Jahren zu. Wie man die Krankheit erkennt, zeigt das Theaterprojekt „Icebreaker“ an der Realschule Hohenburg bei Lenggries.
Psychiatrie
:In zehn Minuten gegen die Depression
Können kurze Online-Übungen erkrankten Menschen helfen? Forscher haben die Wirksamkeit von zwölf Maßnahmen untersucht. Ihre Ergebnisse fallen gemischt aus.
Andrea Rothfuss bei den Paralympics
:Der weite Weg aus den Depressionen
Lange sah es nicht danach aus, als würde Andrea Rothfuss ihrem Körper noch ein Skirennen abringen können. Doch sie suchte sich Hilfe, als nichts mehr ging – und beweist, dass sich Geduld im Leistungssport auszahlen kann.
Medizin
:Zwischen Medizin und Esoterik: Was bringt Vagusnerv-Stimulation?
Der Vagusnerv sorgt auf faszinierende Art für Gesundheit und Wohlbefinden. Aber soll man ihn deshalb tatsächlich ständig massieren, wie es gerade in Mode ist?
Psychologie
:Wenn Kinder die Elternrolle übernehmen
Papa trösten, den kleinen Bruder versorgen, den Haushalt schmeißen: Wenn Eltern aus verschiedenen Gründen an die Belastungsgrenze kommen, übernehmen Söhne und Töchter viel Verantwortung. Wann wird es zu viel?
Post-Olympia-Depression
:„Viele Sportler fallen nach den Olympischen Spielen in ein Loch“
Das Ende Olympischer Spiele kann existenzielle Fragen aufwerfen, erklärt Sportpsychologe Moritz Anderten. Wie vermeiden Athletinnen und Athleten eine „Post-Olympia-Depression“?
Sexualität
:Vor allem traurige Menschen neigen zu besonderer erotischer Träumerei
Psychologen haben untersucht, wie sich die Persönlichkeit auf sexuelle Fantasien auswirkt – und gelangen zu verblüffenden Befunden.
SZ MagazinPsychische Gesundheit
:»Die Niedergeschlagenheit geht einfach nie richtig weg«
Ständiges Grübeln, wenig Antrieb, kaum Freude – aber noch keine Depression? Das könnte eine Dysthymie sein. Viele Betroffene erkennen die chronische Krankheit nicht. Psychiater Ulrich Hegerl erklärt die Symptomatik und weiß, was hilft.
Psychologie
:Wie Städte lebenswerter werden
Von Superblocks bis Pocket-Parks: Es gibt viele Ansätze, mit denen Städte versuchen, das Wohlbefinden ihrer Einwohner zu steigern. Doch nicht alle werden gut angenommen. Fünf Beispiele aus aller Welt.
Medizin
:Ist Yoga mehr als Sport und Entspannung?
Von Rückenschmerzen über Asthma bis Depressionen: Yoga soll bei allerlei Leiden helfen. Aber was davon ist belegt, und welche Mechanismen stehen dahinter? Eine Sinnsuche in der Wissenschaft.
Blue Monday
:Ab morgen wird alles besser, ganz sicher
Der dritte Montag im Januar ist der deprimierendste Tag des Jahres. Das hat ein Psychologe zu PR-Zwecken berechnet. Im Auftrag eines Reiseunternehmens. Und damit der Menschheit einen großen Dienst erwiesen.
MeinungPsychiatrie
:Antidepressiva sind kein Wundermittel – aber trotzdem wichtig
Gerade bei schweren Depressionen können wir auch dank der Medikamente helfen. Übertriebene Pharmakritik hingegen schadet den Patienten. Eine Gegenrede.
Mentale Gesundheit
:„Psilocybin kann bei manchen Patienten mit Depressionen sehr wirkungsvoll sein“
Die Substanz aus Rauschpilzen zeigt in Studien erste Erfolge gegen Depressionen. Die Psychotherapeutin Lea Mertens berichtet über ihre Erfahrungen beim Einsatz des Mittels.
Therapien
:Welche Psychotherapie passt zu mir?
Es gibt mittlerweile eine große Bandbreite an Verfahren, die bei Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen helfen. Was die Unterschiede sind. Eine Übersicht.
Depressionen
:„Geben Sie sich einen Ruck, lassen Sie sich behandeln!“
Patienten mit Depressionen kann heute sehr gut geholfen werden. Allerdings gibt es auch Betroffene, bei denen die klassischen Therapien nicht anschlagen. Welche neuen Methoden dann zur Verfügung stehen.
Jugendbuch
:Himmelhoch betrübt
Wie funktioniert Psychotherapie? Was ist eine Depression? Und warum haben nicht alle Zappelnden gleich ADHS? Lena Steffinger gibt in ihrem Sachbuch „Wenn Gefühle aus der Reihe tanzen“ viele Antworten.
Psychische Erkrankungen
:Licht an, Depression aus?
Gegen den Winterblues soll eine Lichttherapie gut helfen. Was die Methode auch gegen schwere Depressionen ausrichten kann – und was nicht.
SZ MagazinKinderwunsch
:Ein Kind bekommen – trotz Depression?
Für viele Betroffene ist der Kinderwunsch eine heikle Frage. Die Psychiaterin Johanna Kunze erklärt, wie man einem Kind ein stabiles Umfeld schafft, ob Antidepressiva dem Baby schaden und in welchen Fällen sie von einer Schwangerschaft abrät.
MeinungPsychiatrie
:Bitte mehr Ehrlichkeit: Der Nutzen von Antidepressiva wird überschätzt
Vielen Patienten helfen Medikamente gegen Depression kaum mehr als ein Placebo, die langfristigen Risiken sind unklar. Warum werden sie dann trotzdem immer häufiger verordnet?
Depression
:Wie komme ich bei Depressionen an die passende Therapie?
Viele Menschen fühlen sich mal traurig oder antriebslos. Aber woran erkennt man eine behandlungsbedürftige Depression? Und was kann man selbst tun, damit es besser wird? Fragen an den Psychiater Peter Falkai.
Psychische Störungen am Arbeitsplatz
:Was ist Burn-out?
Welche Symptome sind typisch? Ist Burn-out überhaupt eine Krankheit? Warum ist die Abgrenzung zur Depression oft kompliziert und an wen kann ich mich als Betroffener wenden? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Psychische Krankheiten
:„Es ist je nach Erkrankung ziemlich viel Schicksal dabei“
Gene spielen bei der Entstehung von psychischen Krankheiten eine überraschend große Rolle. Trotzdem kann man gegensteuern. Wie, das verrät Chefärztin Susanne Lucae vom Isar-Amper-Klinikum Fürstenfeldbruck im Interview.
Medizin
:In Wahrheit nicht psychisch krank: Wenn das Immunsystem das Gehirn angreift
Manche Patienten erhalten Diagnosen wie Depression oder Schizophrenie – dabei steckt eine Autoimmunreaktion dahinter. Wie Antikörper das Gehirn attackieren und woran man die Fehldiagnose erkennen kann.
ExklusivPsychische Erkrankungen
:Studie: Patienten in Psychiatrien erhalten zu wenig Psychotherapie
Nämlich durchschnittlich nur 25 Minuten pro Woche. Das ist viel weniger als empfohlen und nur halb so viel, wie leichter Erkrankte in der Praxis bei ihrem Therapeuten bekommen.
SZ JetztMutterschaft
:„In den ersten Monaten war ich nur im Überlebensmodus“
Als Dunja ihr zweites Kind bekommt, merkt sie, wie schwer ihr die Nähe zu ihm fällt. Bald fragt sie sich: Könnte es eine Postpartale Depression sein?
SZ MagazinGesundheit
:Wie man Altersdepressionen erkennt und bekämpft
Ältere Menschen sind besonders anfällig für Depressionen – und fallen doch noch viel zu oft durchs Raster. Die Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler über Warnsignale, die Gefahr des Nicht-zur-Last-fallen-Wollens und die Frage, wie Angehörige einfühlsam helfen können.
Reden wir über Bayern mit Eva Karl Faltermeier
:„Manchmal bist du so depressiv, dass du dir die Schuhe nicht binden kannst“
Die Kabarettistin Eva Karl Faltermeier über eine Zeit, als man Depressive in Bayern „nervenkrank“ nannte, warum mehr über Wechseljahre gesprochen werden sollte und wann man in der rauen Oberpfalz wirklich akzeptiert wird.
Leiden an der Ungleichheit
:Menschen mit geringem Einkommen haben häufiger depressive Symptome
Aktuelle Daten zeigen, dass besonders arme Menschen mit niedrigem Bildungsstand unter den multiplen Krisen der Gegenwart leiden. Experten sehen den Zusammenhalt gefährdet, aber auch Lösungen.
Frauengesundheit
:Hilft Mönchspfeffer bei PMS?
Ein uraltes Kraut soll helfen, wenn Frauen sich vor ihren Tagen quälen. Selbst Kaugummis gibt es mittlerweile. Was die Wissenschaft dazu sagt.
Burn-out im Hörsaal
:Wenn schon Studierende ausbrennen
Keine Anwesenheitspflicht, frei wählbare Kurse und mehrere Versuche für Prüfungen: Studieren wirkt auf den ersten Blick machbar. Doch mehr als jeder dritte Studierende ist Burn-out-gefährdet. Warum ist das so und was kann man dagegen tun?
Medizin
:Erstes Medikament gegen Wochenbettdepression in der EU zugelassen
Die EU-Kommission hat Zuranolon zur Behandlung postpartaler Depression für den Markt zugelassen. Was das Medikament kann – und was nicht.
SZ MagazinGesundheit
:Würden Sie auch am ehesten auf Ihren Geruchssinn verzichten?
Könnte ein Fehler sein! Hier erklärt Expertin Antje Hähner, warum Riechen zentral ist für ein gutes Leben, vor Demenz und Depression schützt – und man zwei Mal pro Tag gezieltes Schnuppertraining machen sollte.
Trauer
:Warum seelischer Schmerz tödlich sein kann
Menschen, die anhaltend trauern, haben in den folgenden Jahren ein fast doppelt so hohes Risiko zu sterben. Wann wird Trauer zum Problem?
Modetrend
:So schön erschöpft
Die Modebranche hat das Thema Mental Health entdeckt. Aber der Grat zwischen positiver Aufmerksamkeit und Banalisierung ist ziemlich schmal
Literatur
:Eine extreme Lektüre
Lässt sich ein Krankheitsbild in eine poetische Kraftquelle verwandeln? Der manisch-depressive Schriftsteller Thomas Melle könnte einen Weg gefunden haben.
Schmerz
:Psychotherapie gegen Rückenschmerzen?
Eine Kombination aus Psycho- und Physiotherapie zeigt beeindruckende Erfolge bei Rückenschmerzen. Warum es sich lohnt, den Schmerz auch im Kopf anzugehen.