Depression

Psychiatrie
:Warum Psychiater die Therapie mit Stromschlägen verteidigen

Die WHO spricht sich gegen die Elektrokonvulsionstherapie bei starken psychischen Erkrankungen aus. Doch Psychiater sind überzeugt: Die Methode hilft und hat kaum Nebenwirkungen. Was ist da los?

SZ PlusVon Christian Weber

MeinungPsychiatrie
:Keine Angst vor Zauberpilzen

Die wichtigste deutsche Studie zu Psilocybinen stärkt die Vermutung, dass Psychedelika gegen Depressionen helfen. Hätte man allerdings schon vor 50 Jahren wissen können.

SZ PlusKommentar von Christian Weber

Debatte
:Psychotherapie ist kein Fitnesstraining für die Seele

Die Diskussion um die Stundensätze für Psychotherapeuten verstellt den Blick auf das eigentliche Problem: Wie schafft man es, die Menschen zu behandeln, die wirklich Hilfe brauchen?

SZ PlusEssay von Christian Weber

Psychiatrie
:Zauberpilze gegen Depressionen: Große Studie zeigt Potenzial

Psilocybin, ein Wundermittel? Die bislang umfassendste deutsche Studie zeigt nun, dass auch Psychedelika nicht allen helfen können – aber manchen schon.

SZ PlusVon Mia Mertens

Krisendienste Bayern
:„Sie hat nur immer wieder gesagt, ich bin hier. Wir kriegen das hin!“

Wer hilft einem bei Depression und seelischer Not? Manchmal kann ein Anruf bei einem Hilfstelefon die Rettung sein. Zum fünfjährigen Bestehen der Bayerischen Krisendienste erzählen Betroffene ihre Geschichte.

Von Nina von Hardenberg

Medizin
:Cannabis: Kaum ein Wirknachweis für die seelische Gesundheit

Viele Menschen wollen psychische Leiden mit Produkten aus der Hanfpflanze lindern. Nun zeigt eine große Auswertung, wie dünn die Evidenz dafür ist – und welche Risiken es gibt.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Depressionen im Jugendalter
:Schlecht drauf, oder was?

Depressionen bei Jugendlichen nehmen seit Jahren zu. Wie man die Krankheit erkennt, zeigt das Theaterprojekt „Icebreaker“ an der Realschule Hohenburg bei Lenggries.

Von Petra Schneider

Psychiatrie
:In zehn Minuten gegen die Depression

Können kurze Online-Übungen erkrankten Menschen helfen? Forscher haben die Wirksamkeit von zwölf Maßnahmen untersucht. Ihre Ergebnisse fallen gemischt aus.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Andrea Rothfuss bei den Paralympics
:Der weite Weg aus den Depressionen

Lange sah es nicht danach aus, als würde Andrea Rothfuss ihrem Körper noch ein Skirennen abringen können. Doch sie suchte sich Hilfe, als nichts mehr ging – und beweist, dass sich Geduld im Leistungssport auszahlen kann.

SZ PlusVon Claudio Catuogno

Medizin
:Zwischen Medizin und Esoterik: Was bringt Vagusnerv-Stimulation?

Der Vagusnerv sorgt auf faszinierende Art für Gesundheit und Wohlbefinden. Aber soll man ihn deshalb tatsächlich ständig massieren, wie es gerade in Mode ist?

SZ PlusVon Christina Berndt

Psychologie
:Wenn Kinder die Elternrolle übernehmen

Papa trösten, den kleinen Bruder versorgen, den Haushalt schmeißen: Wenn Eltern aus verschiedenen Gründen an die Belastungsgrenze kommen, übernehmen Söhne und Töchter viel Verantwortung. Wann wird es zu viel?

SZ PlusVon Jana Hauschild

Post-Olympia-Depression
:„Viele Sportler fallen nach den Olympischen Spielen in ein Loch“

Das Ende Olympischer Spiele kann existenzielle Fragen aufwerfen, erklärt Sportpsychologe Moritz Anderten. Wie vermeiden Athletinnen und Athleten eine „Post-Olympia-Depression“?

SZ PlusInterview von Christina Berndt

Sexualität
:Vor allem traurige Menschen neigen zu besonderer erotischer Träumerei

Psychologen haben untersucht, wie sich die Persönlichkeit auf  sexuelle Fantasien auswirkt – und gelangen zu verblüffenden Befunden.

Von Sebastian Herrmann

SZ MagazinPsychische Gesundheit
:»Die Niedergeschlagenheit geht einfach nie richtig weg«

Ständiges Grübeln, wenig Antrieb, kaum Freude – aber noch keine Depression? Das könnte eine Dysthymie sein. Viele Betroffene erkennen die chronische Krankheit nicht. Psychiater Ulrich Hegerl erklärt die Symptomatik und weiß, was hilft.

SZ PlusVon Marvin Ku

Psychologie
:Wie Städte lebenswerter werden

Von Superblocks bis Pocket-Parks: Es gibt viele Ansätze, mit denen Städte versuchen, das Wohlbefinden ihrer Einwohner zu steigern. Doch nicht alle werden gut angenommen. Fünf Beispiele aus aller Welt.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Medizin
:Ist Yoga mehr als Sport und Entspannung?

Von Rückenschmerzen über Asthma bis Depressionen: Yoga soll bei allerlei Leiden helfen. Aber was davon ist belegt, und welche Mechanismen stehen dahinter? Eine Sinnsuche in der Wissenschaft.

SZ PlusVon Valentina Reese

Blue Monday
:Ab morgen wird alles besser, ganz sicher

Der dritte Montag im Januar ist der deprimierendste Tag des Jahres. Das hat ein Psychologe zu PR-Zwecken berechnet. Im Auftrag eines Reiseunternehmens. Und damit der Menschheit einen großen Dienst erwiesen.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

MeinungPsychiatrie
:Antidepressiva sind kein Wundermittel – aber trotzdem wichtig

Gerade bei schweren Depressionen können wir auch dank der Medikamente helfen. Übertriebene Pharmakritik hingegen schadet den Patienten. Eine Gegenrede.

SZ PlusGastbeitrag von Alkomiet Hasan

Mentale Gesundheit
:„Psilocybin kann bei manchen Patienten mit Depressionen sehr wirkungsvoll sein“

Die Substanz aus Rauschpilzen zeigt in Studien erste Erfolge gegen Depressionen. Die Psychotherapeutin Lea Mertens berichtet über ihre Erfahrungen beim Einsatz des Mittels.

Interview von Christina Berndt

Therapien
:Welche Psychotherapie passt zu mir?

Es gibt mittlerweile eine große Bandbreite an Verfahren, die bei Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen helfen. Was die Unterschiede sind. Eine Übersicht.

SZ PlusVon Christian Weber

Depressionen
:„Geben Sie sich einen Ruck, lassen Sie sich behandeln!“

Patienten mit Depressionen kann heute sehr gut geholfen werden. Allerdings gibt es auch Betroffene, bei denen die klassischen Therapien nicht anschlagen. Welche neuen Methoden dann zur Verfügung stehen.

SZ PlusVon Christina Berndt

Jugendbuch
:Himmelhoch betrübt

Wie funktioniert Psychotherapie? Was ist eine Depression? Und warum haben nicht alle Zappelnden gleich ADHS? Lena Steffinger gibt in ihrem Sachbuch „Wenn Gefühle aus der Reihe tanzen“ viele Antworten.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Psychische Erkrankungen
:Licht an, Depression aus?

Gegen den Winterblues soll eine Lichttherapie gut helfen. Was die Methode auch gegen schwere Depressionen ausrichten kann – und was nicht.

SZ PlusVon Valentina Reese

SZ MagazinKinderwunsch
:Ein Kind bekommen – trotz Depression?

Für viele Betroffene ist der Kinderwunsch eine heikle Frage. Die Psychiaterin Johanna Kunze erklärt, wie man einem Kind ein stabiles Umfeld schafft, ob Antidepressiva dem Baby schaden und in welchen Fällen sie von einer Schwangerschaft abrät.

SZ PlusVon Larena Klöckner

MeinungPsychiatrie
:Bitte mehr Ehrlichkeit: Der Nutzen von Antidepressiva wird überschätzt

Vielen Patienten helfen Medikamente gegen Depression kaum mehr als ein Placebo, die langfristigen Risiken sind unklar. Warum werden sie dann trotzdem immer häufiger verordnet?

SZ PlusGastbeitrag von Winfried Rief

Depression
:Wie komme ich bei Depressionen an die passende Therapie?

Viele Menschen fühlen sich mal traurig oder antriebslos. Aber woran erkennt man eine behandlungsbedürftige Depression? Und was kann man selbst tun, damit es besser wird? Fragen an den Psychiater Peter Falkai.

Interview von Christina Berndt

Psychische Störungen am Arbeitsplatz
:Was ist Burn-out?

Welche Symptome sind typisch? Ist Burn-out überhaupt eine Krankheit? Warum ist die Abgrenzung zur Depression oft kompliziert und an wen kann ich mich als Betroffener wenden? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Oliver Klasen

Psychische Krankheiten
:„Es ist je nach Erkrankung ziemlich viel Schicksal dabei“

Gene spielen bei der Entstehung von psychischen Krankheiten eine überraschend große Rolle. Trotzdem kann man gegensteuern. Wie, das verrät Chefärztin Susanne Lucae vom Isar-Amper-Klinikum Fürstenfeldbruck im Interview.

SZ PlusInterview von Ingrid Hügenell

Medizin
:In Wahrheit nicht psychisch krank: Wenn das Immunsystem das Gehirn angreift

Manche Patienten erhalten Diagnosen wie Depression oder Schizophrenie – dabei steckt eine Autoimmunreaktion dahinter. Wie Antikörper das Gehirn attackieren und woran man die Fehldiagnose erkennen kann.

SZ PlusVon Christina Berndt

ExklusivPsychische Erkrankungen
:Studie: Patienten in Psychiatrien erhalten zu wenig Psychotherapie

Nämlich durchschnittlich nur 25 Minuten pro Woche. Das ist viel weniger als empfohlen und nur halb so viel, wie leichter Erkrankte in der Praxis bei ihrem Therapeuten bekommen.

SZ PlusVon Christina Berndt

SZ JetztMutterschaft
:„In den ersten Monaten war ich nur im Überlebensmodus“

Als Dunja ihr zweites Kind bekommt, merkt sie, wie schwer ihr die Nähe zu ihm fällt. Bald fragt sie sich: Könnte es eine Postpartale Depression sein?

SZ PlusVon Pegah Julia Meggendorfer (Text) und Mark Siaulys Pfeiffer (Fotos)

SZ MagazinGesundheit
:Wie man Altersdepressionen erkennt und bekämpft

Ältere Menschen sind besonders anfällig für Depressionen – und fallen doch noch viel zu oft durchs Raster. Die Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler über Warnsignale, die Gefahr des Nicht-zur-Last-fallen-Wollens und die Frage, wie Angehörige einfühlsam helfen können.

SZ PlusInterview von Agnes Striegan

Reden wir über Bayern mit Eva Karl Faltermeier
:„Manchmal bist du so depressiv, dass du dir die Schuhe nicht binden kannst“

Die Kabarettistin Eva Karl Faltermeier über eine Zeit, als man Depressive in Bayern „nervenkrank“ nannte, warum mehr über Wechseljahre gesprochen werden sollte und wann man in der rauen Oberpfalz wirklich akzeptiert wird.

SZ PlusInterview von Lisa Schnell

Leiden an der Ungleichheit
:Menschen mit geringem Einkommen haben häufiger depressive Symptome

Aktuelle Daten zeigen, dass besonders arme Menschen mit niedrigem Bildungsstand unter den multiplen Krisen der Gegenwart leiden. Experten sehen den Zusammenhalt gefährdet, aber auch Lösungen.

Von Werner Bartens

Frauengesundheit
:Hilft Mönchspfeffer bei PMS?

Ein uraltes Kraut soll helfen, wenn Frauen sich vor ihren Tagen quälen. Selbst Kaugummis gibt es mittlerweile. Was die Wissenschaft dazu sagt.

SZ PlusVon Nadja Lissok

Burn-out im Hörsaal
:Wenn schon Studierende ausbrennen

Keine Anwesenheitspflicht, frei wählbare Kurse und mehrere Versuche für Prüfungen: Studieren wirkt auf den ersten Blick machbar. Doch mehr als jeder dritte Studierende ist Burn-out-gefährdet. Warum ist das so und was kann man dagegen tun?

Von Johann Posch

Medizin
:Erstes Medikament gegen Wochenbettdepression in der EU zugelassen

Die EU-Kommission hat Zuranolon zur Behandlung postpartaler Depression für den Markt zugelassen. Was das Medikament kann – und was nicht.

SZ PlusVon Valentina Reese

SZ MagazinGesundheit
:Würden Sie auch am ehesten auf Ihren Geruchssinn verzichten?

Könnte ein Fehler sein! Hier erklärt Expertin Antje Hähner, warum Riechen zentral ist für ein gutes Leben, vor Demenz und Depression schützt – und man zwei Mal pro Tag gezieltes Schnuppertraining machen sollte.

SZ PlusInterview von Max Fellmann

Trauer
:Warum seelischer Schmerz tödlich sein kann

Menschen, die anhaltend trauern, haben in den folgenden Jahren ein fast doppelt so hohes Risiko zu sterben.  Wann wird Trauer zum Problem?

SZ PlusVon Christina Berndt

Modetrend
:So schön erschöpft

Die Modebranche hat das Thema Mental Health entdeckt. Aber der Grat zwischen positiver Aufmerksamkeit und Banalisierung ist ziemlich schmal

Von Maja Goertz und Larena Klöckner

Literatur
:Eine extreme Lektüre

Lässt sich ein Krankheitsbild in eine poetische Kraftquelle verwandeln? Der manisch-depressive Schriftsteller Thomas Melle könnte einen Weg gefunden haben.

SZ PlusVon Hubert Winkels

Schmerz
:Psychotherapie gegen Rückenschmerzen?

Eine Kombination aus Psycho- und Physiotherapie zeigt beeindruckende Erfolge bei Rückenschmerzen. Warum es sich lohnt, den Schmerz auch im Kopf anzugehen.

SZ PlusVon Christina Berndt

Globale Gesundheit
:„Der Körper ist dann dauerhaft auf Mangel getrimmt“

Hunger hält sich in den Eingeweiden, den Gedanken, den Emotionen. Selbst für die Menschen, die rasch wieder Nahrung bekommen, bleiben Folgen. Manchmal ein Leben lang, manchmal noch in den kommenden Generationen.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

MeinungPsychiatrie
:Antidepressiva sind keine Smarties

Unter Experten ist ein Streit um die Frage entbrannt, wie man das Ende einer Medikamententherapie korrekt bezeichnen sollte. Wie unnötig.

SZ PlusKommentar von Christian Weber

Andrea Sawatzki
:„Immer, wenn ich an meine Mutter denke, fange ich fast an zu heulen“

Sie ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands, ihre Kindheit war geprägt von Leid, Angst, Wut und Hass. In ihrem neuen Roman „Biarritz“ arbeitet Andrea Sawatzki das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter auf. Ein Gespräch über Schuld und Vergebung, Liebe und die Heilkraft des Schreibens.

SZ PlusInterview von Bernhard Blöchl

Altersdepression
:Wie man Depressionen im Alter erkennt

Die Krankheit ist unter Senioren verbreitet, es werde aber zu selten darüber gesprochen, sagt der Gerontopsychiater Jens Benninghoff im Interview. Wen sie besonders oft trifft.

SZ PlusInterview von Christina Berndt

WHO-Bericht
:880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit

Die Weltgesundheitsorganisation präsentiert den ersten weltweiten Überblick zu Ausmaß und Folgen der Vereinsamung. Sie identifiziert den einsamsten Kontinent, die isolierteste Altersgruppe und sehr viel weitreichendere Gesundheitsfolgen als früher gedacht.

Von Berit Uhlmann

SZ MagazinSoziale Medien
:Wenn jede Traurigkeit gleich zur Depression erklärt wird

Auf Tiktok florieren Videos zu ADHS-Selbstdiagnosen, Influencer vermarkten ihre Depressionen auf Instagram. Dieser Umgang mit psychischen Krankheitsbildern kann Betroffenen helfen - aber auch gefährlich werden, sagt Soziologin Laura Wiesböck.

SZ PlusInterview von Jonas Vogt

Medizin
:Neue Studie zeigt: Millionen Menschen in Deutschland wurden als Kind Opfer sexualisierter Gewalt

21 Prozent aller Frauen und fünf Prozent aller Männer sind betroffen. Und womöglich liegen die Zahlen sogar noch höher. Was Experten raten.

SZ PlusVon Christina Berndt

Suchtkrankheiten
:„Ich versteckte mich vor der Welt – und der Alkohol war Mittel zum Zweck“

Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland wird im Lauf seines Lebens suchtkrank. Vier Protokolle über den oft schleichenden Prozess hin zur Abhängigkeit, den Zusammenhang mit psychischen Krankheiten – und wie man aus der Sucht wieder herausfindet.

SZ PlusProtokolle von Johanna Feckl

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