Psychologie

Psychologie
:Denk bloß nicht an einen Eisbären!

Wer einen Gedanken bewusst unterdrückt, wird ihn erst recht nicht los? So lautet einer der bekanntesten Befunde der Psychologie. Eine neue Studie zieht ihn in Zweifel.

Von Sebastian Herrmann

Streaming
:Diese Frau hat ein paar Psychomacken zu viel

Interessant ist die Hauptfigur in „Die Falle“ aber trotzdem. Die Thriller-Serie auf Netflix hebt sich von der Dutzendware deutscher Krimis angenehm ab.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

SZ MagazinGesundheit
:»Manche Gehirne sind nicht gut auf unsere Welt vorbereitet«

Was, wenn wir Autismus, ADHS, Tourette und Co. nicht als Defizit, sondern auch als Chance sehen würden? Der Psychologe André Frank Zimpel erklärt, welche Stärken neurodivergente Menschen haben – und wie wir diese als Gesellschaft nutzen könnten.

SZ PlusInterview von Paula Kühn

Umfrage
:Wellcome-Barometer: Vertrauen in Wissenschaft gesunken

Eine große Befragung in mehr als 100 Ländern zeigt, wie sehr Wissenschaft unter Druck steht. In Europa und den USA stieg das Vertrauen gegen den globalen Trend.

Von Berit Uhlmann

Gesundheit
:Mehr ADHS-Diagnosen für Bayerns Nachwuchs

Früher nannte man sie „Zappelphilipp“, heute kennt jeder ADHS. Wie viele Kinder und Jugendliche betroffen sind, zeigen neue Zahlen. Eine Entwicklung sticht im Freistaat besonders heraus.

Extrem-Slackliner Lukas Irmler
:Mit Höhenangst über die höchsten Wasserfälle der Welt

Weltrekordhalter Lukas Irmler ist in Venezuela über die fast 1000 Meter hohen Angel Falls balanciert, trotz Höhenangst. Wie er die Furcht überwindet und warum er sich als Vorbild sieht, weil er im Gegensatz zu anderen Profis mit Sicherung klettert.

SZ PlusInterview von Thomas Becker

Verhaltenspsychologie
:„Routinen können uns einlullen“

Sie geben Sicherheit und helfen durch den Alltag, doch sie können auch zur Falle werden. Wie man gute Gewohnheiten aufbaut – und schlechte loswird.

SZ PlusVon Christina Berndt

SZ MagazinNeurodivergenz
:Was mir mit ADHS wirklich im Job geholfen hat

Wer von ADHS betroffen ist, stößt am Arbeitsplatz auf andere Schwierigkeiten als neurotypische Menschen. Zehn Menschen über Taktiken und Tipps zum besseren Arbeiten.

SZ PlusProtokolle von Analisa Eller und Lilli Rosa Paschko

Generation Z
:Die Coolen sind immer nur die anderen

Thea hält ihre Freundin für mühelos lässig. Lissy fühlt sich oft alles andere als selbstsicher. Und Jonas hat lange so getan, als sei ihm alles egal. Wer cool wirken will, darf nicht zeigen, wie sehr er sich darum bemüht.

SZ PlusVon Leonie Schulz

Schwabing
:Mann fällt von zwei Balkonen – und stürzt auf Polizist

Der 36-Jährige bedroht Polizisten mit einem Messer und versucht dann über einen Nachbarbalkon vor den Streifenbeamten zu flüchten – kann sich aber nicht halten.

Teresa Reichls neues Programm
:„Grober Unfug“ mit Depressionen und ADHS

Teresa Reichls drittes Solo-Programm lässt losprusten und innehalten – und das mit  durchaus ernsten Themen.

SZ PlusKritik von Thomas Becker

Psychologie
:Deutsche belehren andere schon als Kinder gern

Kinder helfen sich gern, zeigt ein Experiment mit Vier- bis Neunjährigen aus verschiedenen Kulturen. Doch kleine Deutsche verhalten sich besonders.

SZ PlusVon Valentina Reese

SZ MagazinKonzentration verbessern
:»Schlaf wird als Faktor für Konzentration massiv unterschätzt«

Warum können wir uns immer schlechter konzentrieren? Es hat mit dem Smartphone zu tun, aber nicht nur, sagt der Neurobiologe Martin Korte. Im Interview erklärt er, wie man seine Konzentrationsspanne wieder verlängern kann.

SZ PlusInterview von Max Fellmann

Notizen aus meinem Leben
:Gar nicht nett von mir

Muss man junge Menschen immer lieb haben? Nach der Aufforderung „Ey, Alte, nimm Köter an Leine“ kann man auch mal die schrumpfende Hirngröße ansprechen.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Intelligenz
:Hilfe, mein Kind ist dumm!

Wie erblich ist Intelligenz – und kann ein Kind, das sich in der Schule schwertut, später doch schlau und erfolgreich werden? Was die Forschung darüber weiß.

SZ PlusVon Christina Berndt

Sachbuch
:Sei nicht du selbst

Authentizität sei der Schlüssel zum Erfolg, heißt es gern. Der Psychologe Steve Ayan erzählt in „Die Revolutionäre des Ich“ eine andere Geschichte.

SZ PlusVon Lothar Müller

Gen Z und mentale Gesundheit
:Malen gegen die Monster im Kopf

Schwarze Grübelwolken, traurige Songs, wilde Rhythmen: Für Luna, Zoe und Timothy ist Kunst ein Ventil. Was kreative Arbeit mit Schmerz machen kann – und warum sie keine Therapie ersetzt.

SZ PlusVon Muna Weber

SZ MagazinSelbstoptimierung
:Leiden und Lasern – wie es ist, als stark behaarte Frau zu leben

Wegen der Hormonstörung PCOS hatte unsere Autorin zeitlebens viel dunklen Flaum, auch im Gesicht. Sie wurde schon als Kind am ganzen Körper gewaxt. Heute geht es schmerzfreier, aber sie fragt sich: Ist Haarentfernung wirklich die Lösung?

SZ PlusVon Kashaf Sohail

Psychologie
:Warum Aufregung anziehend wirkt

Wer einer Person in einer nervenaufreibenden Situation begegnet, findet sie eher attraktiv. Vor allem Männer lassen sich von ihrem pochenden Herzen trügen.

Von Sebastian Herrmann

Magersucht
:Wenn Tiktok einen in die Klinik bringt

Magersucht, Bulimie, Binge-Eating: Nirgends in Deutschland werden so viele junge Frauen wegen Essstörungen behandelt wie in Bayern. Eine Betroffene erzählt ihre Geschichte.

SZ PlusVon Luisa Brünger

Gen Z und die Liebe
:Beim Dating ist sie plötzlich ein anderer Mensch

Mit Freundinnen sind Lioba, Clara und Valerie selbstbewusst, witzig und schlagfertig. Doch beim Dating machen sie sich kleiner, sagen Ja, wenn sie Nein meinen – und verlieren den Kontakt zu sich selbst.

SZ PlusVon Sophia Schneider

SZ MagazinGelassenheit im Alltag
:»Geduldige Menschen sind gesünder und glücklicher«

Kann man lernen, geduldig zu sein? Ja, sagt die Psychologin Sarah Schnitker. Im Interview erklärt sie, welche Übungen und Tricks uns geduldiger machen – und wie uns Gelassenheit das Leben erleichtert.

SZ PlusInterview von Christopher Ferner

Psychiatrie und Psychotherapie
:„Ich schicke all meine Patienten zum Sport“

Der Psychiater Peter Falkai über Promis, die von ihren Depressionen sprechen, Risikofaktoren für eine psychische Erkrankung und die Frage, warum der tägliche Gang zum Kiosk heilsam sein kann.

SZ PlusInterview von Martina Scherf

MeinungPsychotherapie
:Der Staat hat in der Therapiesitzung nicht mitzuhören

Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst sollen mehr Befugnisse bekommen, um die innere Sicherheit zu erhöhen. Doch die Pläne setzen das Vertrauen in Ärzte und Psychotherapeuten aufs Spiel – und könnten deshalb nach hinten losgehen.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Literatur
:Wach auf, Junge!

Der Autor Hendrik Bolz erzählt in seinem sensationellen zweiten Buch „Aus Ruinen“ von einem jungen Mann aus Ostdeutschland, der seine Gefühle wegdrückt bis zum Zusammenbruch. Ein Treffen im Berliner Prinzenbad.

SZ PlusVon Bernhard Heckler (Text) und Ludwig Nikulski (Fotografie)

Sachbuch
:„Wir müssen Erwachsene wie Erwachsene behandeln“

Welche Rolle spielen Angst oder Wut bei Wahlentscheidungen? Und warum tut sich das Land so schwer damit, mit unbequemen Gefühlen umzugehen – im Privaten wie Politischen? Ein Gespräch mit dem Psychiater Jan Kalbitzer.

SZ PlusInterview von Sara Peschke

Social Media
:„Was aber, wenn ich nun keinen Bock mehr habe, die ganze Zeit mit einem Computer zu kommunizieren?“

Smartphones sind verboten, wenn sich die Gruppe „Revolt Against Technology“  trifft. Die Gründer um Leander Völker sind Digital Natives, und doch wollen sie herausfinden, wie soziales Miteinander ohne digitale Ablenkung ablaufen kann.

SZ PlusVon Larissa Beham

Psychologie
:Yunnan-Pilz: Wer ihn zu kurz kocht, sieht kleine Menschen

Die meisten Menschen, die den Pilz essen, haben ähnliche Halluzinationen. Woran liegt das?

Von Mia Mertens

SZ MagazinOverthinking
:Wie man der Grübelfalle entkommt

Beim Schlafengehen, nach einem Streit oder während alltäglicher Verrichtungen: Gedankenschleifen können extrem belastend sein. Der Psychologe Edward Watkins forscht seit Jahren dazu – und kennt Auswege.

SZ PlusInterview von Alessandra Röder

Psychologie
:Mein Freund, der Geiselnehmer?

Das Stockholm-Syndrom gilt als Klassiker der Psychologie. Eine neue Überblicksarbeit zeigt abermals: Empirisch ist es kaum zu halten. Wie der Begriff trotzdem Karriere machte.

Von Sebastian Herrmann

Gen Z und Freizeit
:Alle brennen für irgendwas. Nur ich nicht

Beim ersten Date kommt die Frage: „Was machst du in deiner Freizeit?“ Für Julia klingt sie wie ein Test. Während andere scheinbar ihre eine große Leidenschaft gefunden haben, fragt sie sich: Fehlt ihr etwas?

SZ PlusVon Emma Leiber

SZ MagazinNarzissmus
:Wie wir mit den Mini-Trumps im Alltag umgehen

Narzissten machen uns wütend, rauben uns Kraft. Muss das sein? Die Psychotherapeutin Bärbel Wardetzki gibt Tipps für eine mögliche Gegenwehr – und spricht über den Moment, an dem man wirklich etwas ändern muss.

SZ PlusInterview von Max Fellmann

Hilfe für Menschen mit psychischer Erkrankung
:„Sofort weg von dem, was im Kopf ist“

Im Clubhaus Schwalbennest in München können Menschen mit psychischer Erkrankung morgens kommen und am Nachmittag wieder nach Hause gehen, ähnlich wie bei einem Arbeitsplatz. Gemeinsam halten sie den Betrieb dort am Laufen. Ein Besuch.

SZ PlusVon Justin Patchett

Das rät eine Schulpsychologin
:Warum ein bisschen Stress in der Schule gar nicht so schlimm ist

Schulpsychologin Regina Knape erklärt, was die Schüler und Schülerinnen heutzutage wirklich belastet – und warum ein „Du schaffst das schon“ selten hilft.

Interview von Nina von Hardenberg

MeinungSZ JetztHitzetote
:Der Sommer wird nie mehr, wie er war

Unsere Autorin liebt den Sommer. Aber in diesem Jahr hat er verbrannt, überschwemmt und getötet. Kann sie sich da noch auf den nächsten freuen?

SZ PlusKommentar: Ania Kozlowska, Illustration: Federico Delfrati

Entwicklungspsychologie
:Was Babys lustig finden

Lange bevor sie sprechen oder laufen können, zeigen Babys eine Art von Humor. Warum das so ist und was Eltern aus dem Lachen ihres Kindes schließen können.

SZ PlusVon Lukas Brems

Gen Z und Familie
:„Sie haben mein Leben zerstört“ – warum junge Menschen mit den Eltern brechen

Für Toni, Anastasia und Kim war Familie lange kein sicherer Ort. Sie erzählen, warum sie den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen haben, wie sie mit Schuldgefühlen und Verlust umgehen – und wo sie heute Halt finden.

SZ PlusVon Merle Sophie Rickers

Interview
:„Ein paar Bier sind das kognitive Äquivalent zum Entwaffnen“

Alkohol macht krank, fördert Gewalt – und trotzdem trinkt die Menschheit seit mindestens 13 000 Jahren. Warum? Der Religionswissenschaftler Edward Slingerland meint, dass gemeinsames Trinken auch positive Aspekte hat.

SZ PlusInterview von Sebastian Herrmann

Flaschenpost
:Einer hoffte, eine schöne Frau möge seine Briefe finden

Der Sammler Clint Buffington hat an Stränden schon 149 Flaschen mit versteckten Botschaften gefunden. Manches ist albern, manches kitschig. Und manchmal stößt er auf echtes Drama.

SZ PlusInterview von Marcel Laskus

Geschichte
:„Es ist ein Unterschied, ob ein Virus Menschen bedroht oder ob Menschen andere Menschen quälen“

Auch Gesellschaften können Traumata erleiden, die über Generationen hinweg wirken. Wie kann man sie heilen, und warum erschüttern Kriege anders als Naturkatastrophen? Fragen an den Psychotraumatologen Andreas Maercker.

SZ PlusInterview von Christian Weber

Ausdauersport
:Wo die Gedanken fliegen

Weitwanderungen können Blasen an den Füßen verursachen – aber bringen sie auch die erhoffte innere Ruhe? Eine Erkundungstour im Chiemgau mit dem Bergführer und Psychologen Jan Mersch.

SZ PlusVon Titus Arnu

Pasing
:Zehn Beamte sind nötig, um einen verwirrten Mann zu bändigen

Der 42-Jährige attackiert die Besatzung eines Streifenwagens. Die muss Verstärkung rufen, um den Angreifer unter Kontrolle zu bringen. Drei Beamte werden verletzt.

SZ MagazinPsychologie
:»Ich habe mich gefragt: Was ist falsch an mir, dass ich keine Freunde habe?«

Verena Bahlsen (ja, die aus der Keks-Dynastie) hat ein Buch geschrieben, über Einsamkeit und wie sie aus ihr herausfand. Im Interview erzählt sie von ihrem Weg, sich selbst zu mögen, von der Scham, Single zu sein – und wie sie beim Dating lernte, für sich einzustehen.

SZ PlusInterview von Jakob Schrenk

Deutschland
:Wo bleibt die German Angst, wenn man sie mal braucht?

Unser Autor ist seit Kurzem wieder zurück in Deutschland und wundert sich: Die Gefühlsdealer von der AfD, ausgetrocknete Flüsse, Putins Agenten – warum sind die Menschen so seltsam still?

SZ PlusEssay von Hilmar Klute

USA
:Eine Tragödie und kein Urteil

Das Verfahren gegen Lindsay Clancy, die ihre drei Kinder getötet hat, wird nach sieben Wochen abgebrochen. Ein Geschworener kann sich nicht entscheiden, ob sie wegen ihrer mutmaßlichen Psychose unschuldig ist.

Von Peter Burghardt

SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Warum um Himmels willen fliegen Sie von Berlin nach München?

Eine Sitznachbarin bittet unseren Leser, nicht mehr mit dem Bein zu wackeln, weil sie Flugangst hat. Am liebsten hätte er sie gefragt, warum sie für eine Kurzstrecke überhaupt ins Flugzeug steigt.

Von Johanna Adorján

MeinungPro und Contra
:Wird im Job zu viel geduzt?

Als sich die Fraktionsspitzen letztens in Münster trafen, war ein Ergebnis: Matthias Miersch (SPD), Thorsten Frei (CDU) und Alexander Hoffmann (CSU) duzen sich jetzt. Ein Vorbild für alle, die zusammenarbeiten?

SZ PlusVon Marie Gundlach und Sonja Zekri

SZ MagazinPsychologie
:»Am Ende soll man sagen können: Mein Leben war nicht perfekt, aber gut genug«

Wie trifft man große Lebensentscheidungen ohne die ständige Angst, etwas falsch zu machen? Die Psychotherapeutin Franca Cerutti empfiehlt einen Kunstgriff: das eigene Leben mit den Augen eines zukünftigen Ichs zu betrachten – der »inneren Oma«.

SZ PlusInterview von Jakob Schrenk

Kreative Musik in München
:Junge, innovative Klassik: Die Höhepunkte des Hidalgo Festivals

Musik in völliger Dunkelheit und ein Konzert im Bettenhaus: Das Hidalgo Festival in München verspricht erneut intensive Erlebnisse – das Motto in diesem Jahr: Pause. Erfahrbar zum Beispiel bei einer „Kunstpause to go“.

Von Jutta Czeguhn

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