Rapsöl Test bzw. Vergleich 2020: Mit unserer Kaufberatung sowie 11 Tipps & Tricks zu Ihrem besten Rapsöl

Deutschlandweit ist Rapsöl mit 80 Millionen verkauften Litern das beliebteste Speiseöl – und das seit über 10 Jahren. In der Regel kommt der Raps aus heimischem Anbau; die Pflanzen mit den gelben Blüten gedeihen auf durchschnittlich 1,5 Millionen Hektar. Das entspricht einer Fläche, die fünfmal so groß wie das Bundesland Saarland ist. Im direkten Vergleich mit industriellem Speiseöl ist Rapsöl meist unbehandelt. Je nach Herstellungsart unterscheiden sich die nativen von den raffinierten Ölen, die mit unterschiedlichen Rauchpunkten einhergehen. Vom Geschmack her punktet Rapsöl mit milden, leicht nussigen, würzigen und rauchigen Aromen, die zu vielfältigen Gerichten passen.

Zunächst unterziehen wir 11 Rapsöle einem Vergleich und schauen uns ihre Inhaltsstoffe, die Herstellung, die Zusammensetzung und die Zubereitung ausgehend von der Produktbeschreibung näher an. Wann bekommen Speiseöle das Bio-Zertifikat? Wo findet die Pressung statt? Woran erkennen Sie ein gutes Rapsöl? Wie lange können Sie die Speiseöle lagern? Diese und andere Fragen klären wir in unserem umfassenden Ratgeber. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den wichtigsten Kriterien, die bei der Auswahl eines hochwertigen Rapsöls helfen. Im Anschluss folgen die Expertentipps und Hinweise der Verbraucherorganisationen Stiftung Warentest und Öko Test aus deren Rapsöl-Tests.

Unsere Favoriten: 4 Rapsöle im großen und direkten Vergleich

Rapunzel Bio-Rapsöl
Marke
Rapunzel
Verpackungsart
Glasflasche
Füllvolumen der Flaschen
750 Milliliter
Bio-Siegel
Zum Kochen geeignet
Geschmack
Mild-nussig
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
27,8 Gramm
Einfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
65 Gramm
Vorteile
Ohne Zusatzstoffe, nicht raffiniert, kaltgepresst, Erstpressung
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen Preis prüfen
Albaöl Rapsöl
Marke
Albaöl
Verpackungsart
Kunststoffflasche
Füllvolumen der Flaschen
750 Milliliter
Bio-Siegel
Zum Kochen geeignet
Geschmack
Buttergeschmack
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
29 Gramm
Einfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
64 Gramm
Vorteile
Ohne Gentechnik, cholesterinfrei, milcheiweißfrei und glutenfrei, Alternative zu Butterschmalz
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
8,32€ 8,60€
Fandler Bio-Rapsöl
Marke
Fandler
Verpackungsart
Glasflasche
Füllvolumen der Flaschen
250 Milliliter
Bio-Siegel
Zum Kochen geeignet
Geschmack
Nussig-würzig und intensiv erdig
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
27 Gramm
Einfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
65 Gramm
Vorteile
Ohne Zusatzstoffe, nicht raffiniert, kaltgepresst, Erstpressung
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen Preis prüfen
HiPP Bio-Rapsöl
Marke
HiPP
Verpackungsart
Glasflasche
Füllvolumen der Flaschen
6 x 250 Milliliter
Bio-Siegel
Zum Kochen geeignet
Geschmack
Dezent, eher geschmacksneutral
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
27 Gramm
Einfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
59 Gramm
Vorteile
Ohne Gentechnik, mit Bio-Zertifizierung, Dosierungsempfehlung auf der Flasche, für Säuglinge ab dem 4. Monat
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
22,50€ Preis prüfen
Abbildung
Modell Rapunzel Bio-Rapsöl Albaöl Rapsöl Fandler Bio-Rapsöl HiPP Bio-Rapsöl
Marke
Rapunzel Albaöl Fandler HiPP
Verpackungsart
Glasflasche Kunststoffflasche Glasflasche Glasflasche
Füllvolumen der Flaschen
750 Milliliter 750 Milliliter 250 Milliliter 6 x 250 Milliliter
Bio-Siegel
Zum Kochen geeignet
Geschmack
Mild-nussig Buttergeschmack Nussig-würzig und intensiv erdig Dezent, eher geschmacksneutral
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
27,8 Gramm 29 Gramm 27 Gramm 27 Gramm
Einfach ungesättigte Fettsäuren je 100 Gramm
65 Gramm 64 Gramm 65 Gramm 59 Gramm
Vorteile
Ohne Zusatzstoffe, nicht raffiniert, kaltgepresst, Erstpressung Ohne Gentechnik, cholesterinfrei, milcheiweißfrei und glutenfrei, Alternative zu Butterschmalz Ohne Zusatzstoffe, nicht raffiniert, kaltgepresst, Erstpressung Ohne Gentechnik, mit Bio-Zertifizierung, Dosierungsempfehlung auf der Flasche, für Säuglinge ab dem 4. Monat
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
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1. Rapunzel-Bio-Rapsöl für Dressing, Dips und Aufstriche

Das Bio-Rapsöl von Rapunzel soll laut Hersteller den Gerichten eine leicht nussige Note verleihen. Die Zusammensetzung der Fettsäuren und der milde Geschmack machen demnach das Speiseöl zu einem Allrounder in der Küche, das in jedes Gericht gesunde Inhaltsstoffe hineinbringe. Rapunzel empfiehlt sein Bio-Öl für die kalte Küche, etwa für Dressings, Aufstriche, Dips oder selbst gemachte Kartoffelsalate.

Ein Blick auf die Nährwertangaben auf der Website von Rapunzel verrät:

  • Brennwert: 3700 Kilojoule oder 900 Kilokalorien
  • Fette insgesamt: 100 Gramm
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 65 Gramm
  • Mehrfach ungesättigten Fettsäuren: 27,80 Gramm
  • Linolsäure: 7,3 Gramm
  • Alpha-Linolsäure: 7,3 Gramm

Laut Hersteller sind keinerlei Allergene, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß oder Ballaststoffe enthalten. Die Linolsäure gehört zu den zweifach ungesättigten Fettsäuren, die für den Körper wohl wichtige Funktionen erfüllen. So benötigen wir Linolsäure für die Synthese mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Zugleich ist sie ein maßgeblicher Bestandteil der Haut und soll helfen, den Wasserhaushalt zu regulieren. Allein 20 Prozent aller Fettsäuren im Körper gehen auf die Linolsäure zurück. Neben dem Rapsöl ist sie vermutlich auch in Traubenkernöl, Hanföl, Sesamöl und Distelöl enthalten.

Wer steht hinter der Marke Rapunzel? Rapunzel Naturkost ist einer der führenden Bio-Hersteller in Europa. Dabei hat das Unternehmen 1974 als kleine Selbstversorgergemeinschaft mit Josef Wilhelm und Jennifer Vermeulen angefangen. Im bayerischen Augsburg machten sich die beiden mit einem kleinen Naturkostladen selbstständig. In den letzten 40 Jahren ist das Unternehmen auf 300 Mitarbeiter gewachsen. Der Versand der Lebensmittel erfolgt in ganz Europa.

Frei nach dem Motto „Wir machen Bio aus Liebe“ ist nach Angaben von Rapunzel das Sortiment der Ausdruck tiefster Überzeugung und Wertschätzung nachhaltiger und schadstofffreier Lebensmittel. Neben der ökologischen Landwirtschaft engagiert sich Rapunzel in der Politik für faire Handelsbedingungen, eine gentechnikfreie Zukunft und einen nachhaltigen Anbau im Einklang mit der Natur. Mittlerweile gibt es ein breitgefächertes Sortiment mit 600 vegetarischen Bio-Produkten für eine vollwertige Ernährung.

Alle Rapssamen für dieses Öl kommen aus Deutschland und wurden ohne zusätzliche Hitzezufuhr gepresst, wie Rapunzel schreibt. Nach der Pressung erfolge die Filterung und Abfüllung in Flaschen. Rapunzel rät Ihnen, das Speiseöl vor übermäßiger Hitze zu schützen. Dank Drehverschluss soll die Dosierung einfach und exakt erfolgen. Dieses Öl sei besonders für asiatische Gemüse und Reisgerichte geeignet. Vor der Verarbeitung erfolgt den Angaben zufolge eine gründliche Reinigung der Sesamsaat, bevor die Pressung ohne zusätzliche Hitzezufuhr abläuft.

Zusammenfassung

Das Bio-Rapsöl von Rapunzel gehört zu den naturbelassenen Speiseölen, die kaltgepresst die wertvollen ungesättigten Fettsäuren und Vitamine liefern sollen. Der mild nussige Geschmack und die sorgfältige Zubereitung sollen sich in einer hochwertigen, reinen Qualität bemerkbar machen.

FAQ

Ist das Rapsöl zum Braten geeignet?

Generell sollten Sie native Rapsöle nicht zu stark erhitzen, da andernfalls schädliche Stoffe entstehen könnten. Zum Braten nehmen Sie besser ein anderes Öl oder ein raffiniertes Rapsöl.

Kann ich dieses Bio-Rapsöl von Rapunzel für Mayonnaise verwenden?

Laut Amazon-Kundenbewertungen und den eigenen Angaben des Herstellers ist dieses Öl dezent im Geschmack, sodass es wohl gut zu Mayonnaise und Salatdressings passt.

Wo finde ich das Mindesthaltbarkeitsdatum?

Das Verfallsdatum sollte auf der Glasflasche der Rapunzel-Bio-Öle gedruckt sein. Nutzen Sie Ihre Sinne, um zu überprüfen, ob das Öl gut ist. Ein ranziges Öl riecht auffällig und hat einen unangenehmen Geschmack.

Ist das Bio-Öl für die Zubereitung von Babybrei geeignet?

Kunden sprechen sich in den Rezensionen bei Amazon für die Zubereitung von Babybrei mit diesem Bio-Öl aus. Hier macht sich insbesondere der milde Geschmack wohl positiv bemerkbar.

2. Albaöl-Rapsöl mit Buttergeschmack

Das Rapsöl von Albaöl kommt aus Schweden und hat einen angenehmen Buttergeschmack, wie der Hersteller auf seiner Website schreibt. Zugleich handele es sich um ein veganes Speiseöl, das einen besonders hohen Gehalt ungesättigter Fettsäuren vorweise. So besteht dieses Rapsöl zu 9 Prozent aus Omega-3-Fettsäuren, wie den Nährwertangaben zu entnehmen ist. Die Herstellung erfolgt laut Albaöl in der südschwedischen Provinz Skåne. Demnach wird auch der Raps vor Ort in Schweden angebaut und gedeiht ohne Genmanipulation oder chemische Zusätze.

Der Anteil ungesättigter Fettsäuren kommt gemäß Produktbeschreibung beim Albaöl auf 93 Prozent. Ob in der warmen oder der kalten Küche: Dieses Rapsöl mit Buttergeschmack können Sie für kalte wie warme Speisen verwenden. Ganz nebenbei bringen Sie mehr ungesättigte Fettsäuren in Ihre Ernährung. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung soll sich durch eine ausreichende Zufuhr ungesättigter Fettsäuren das Risiko für koronare Herzkrankheiten und Fettstoffwechselstörungen minimieren lassen.

Ist Rapsöl gesund? Über viele Jahre gab es eine ganze Reihe von Studien und Empfehlungen von Ernährungswissenschaftlern, die davon ausgingen, dass Fette grundsätzlich negativen Einfluss auf die Ernährung haben. Diese Ansichten sind heute wohl überholt. Gerade die ungesättigten Fettsäuren sollen einen positiven Effekt auf Ihre Gesundheit haben und die Immunabwehr unterstützen. Demnach versorgen Sie mit Rapsöl Ihren Körper mit pflanzlichen Bestandteilen, die den tierischen Fetten vorzuziehen sind. Lesen Sie in unserem Ratgeber mehr über die Vorteile von Rapsöl in der Ernährung.

Albaöl verzichtet gemäß Amazon-Produktbeschreibung bei der Herstellung auf Konservierungsmittel, Milchbestandteile und Salz. Zugleich befänden sich keine Allergene im Speiseöl. Weiter heißt es, der Hersteller gehe weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und habe als eines der weltweit ersten Speiseöle das ECARF-Allergie-Siegel erhalten. Aus diesem Grund eigne sich dieses Öl für die Seniorengastronomie, Kranken- und Pflegestationen. Es empfehle sich auch für die Verwendung, wenn es aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht möglich ist, Butter zu nehmen.

Zusammenfassung

Das schwedische Albaöl kommt aus der südschwedischen Provinz Skåne und soll einen feinen Buttergeschmack in kalte und warme Speisen bringen. Es handelt sich laut Albaöl um ein naturbelassenes, veganes Speiseöl, das ohne Allergene, Genmanipulation und Konservierungsstoffe auch in Krankenhäusern und Pflegestationen zum Einsatz komme.

FAQ

Muss ich das Albaöl-Rapsöl im Kühlschrank aufbewahren?

Nein. Sorgen Sie bei der Lagerung von Ölen lieber für einen dunklen und kühlen Platz. Ein Lagerraum oder ein Hauswirtschaftsraum sollte die notwendigen Voraussetzungen an eine korrekte Lagerung erfüllen.

Ist das Albaöl kaseinfrei?

Ja. Der Hersteller setzt ausgehend von der Produktbeschreibung auf eine rein pflanzliche Zusammensetzung und verzichtet demnach auf das Milcheiweiß Kasein.

Spritzt das Albaöl beim Braten?

Nein, es enthält nach Herstellerangaben kein Wasser. Im Prinzip sollte das Rapsöl nur spritzen, wenn Kälte oder Nässe in Berührung mit dem heißen Öl kommt. Bei Lebensmitteln mit hohem Wasseranteil wie Fisch kann das durchaus der Fall sein, das ist aber bei allen Ölen der Fall.

Woher kommt der Buttergeschmack?

Keine Sorge. Im Albaöl treffen Sie nicht auf einen Chemiecocktail oder auf künstliche Aromen. Der hohe Gehalt ungesättigter Fettsäuren soll nach Herstellerangaben für diesen buttrigen Geschmack sorgen, der Ihre Gerichte bereichern kann, ohne dass Sie zur Butter zu greifen.

3. Fandler-Bio-Rapsöl in der 250-Milliliter-Flasche

Wie Sie der Produktbeschreibung entnehmen können, ist das Bio-Rapsöl von Fandler kaltgepresst, naturrein und ungefiltert. Demnach landet in der dunklen, schmalen Glasflasche die Erstpressung ohne Zusatzstoffe, die mit einer Bio-Zertifizierung versehen ist. Somit dürften nur die reinen Inhaltsstoffe und die Öle aus den Rapssaaten Verwendung finden. Den Angaben von Fandler zufolge schmeckt dieses Rapsöl nussig-würzig und intensiv erdig. Zudem soll es frei von Allergenen sein. Sie bekommen bei diesem Angebot 250 Milliliter Bio-Rapsöl.

Laut Flaschenaufdruck und Hersteller-Website enthalten 100 Gramm Rapsöl die folgenden Inhaltsstoffe:

  • Gesättigte Fettsäuren: 8 Gramm
  • Einfach ungesättigten Fettsäuren: 65 Gramm
  • Mehrfach ungesättigten Fettsäuren 27 Gramm
  • Davon Omega-3-Fettsäuren 8 Gramm
Woher kommt der Raps? Die Pflanze gehört zu den Kreuzblütengewächsen und ist im westlichen Mittelmeerraum beheimatet. Seit Jahrhunderten gehört sie zu den ältesten Ölsaaten. Die besonders frühe Blüte macht den Raps zu einem der wichtigsten Nektarlieferanten für die Honigbiene. Erfahren Sie in unserem Ratgeber mehr über die Rapssaaten und die Herstellung von Rapsöl. Ob zu Nudeln, Getreide, Suppe, Gemüse, Gurken oder Fisolen: Kaltgepresstes Rapsöl passt zu unterschiedlichen Gerichten.

Zusammenfassung

Das Bio-Rapsöl von Fandler soll nach Angaben des Herstellers einen intensiv erdigen und zugleich nussig-würzigen Geschmack haben, der besonders gut zur bodenständigen Küche passt und ihr eine besondere geschmackliche Note verleiht.

FAQ

Kann ich dieses Bio-Rapsöl auch für Gesichtsmasken nutzen?

Ja. Nach den Angaben des Herstellers sind keinerlei chemische Zusätze enthalten, sodass nichts gegen die Zubereitung von Gesichtsmasken und Lotions spricht.

Welche Zusatzstoffe sind in dem Rapsöl von Fandler enthalten?

Das Speiseöl trägt das Bio-Zertifikat und beinhaltet von daher keinerlei Zusätze oder künstliche Aromen.

Wie hoch kann ich dieses Rapsöl erhitzen?

Es handelt sich um ein natives, unraffiniertes Öl, das keine zu hohen Temperaturen aushält. Daher empfiehlt sich überwiegend eine Verwendung in der kalten Küche, für Salate, Dressings und dergleichen.

Muss ich die Rapsölflasche in den Kühlschrank stellen?

Nein. Fandler hat mitgedacht und sein Bio-Rapsöl in dunkle Flaschen abgefüllt, die Sie am besten an einen sonnenlichtgeschützten und nicht zu warmen Ort stellen. Direkt neben dem Herd ist zum Beispiel kein geeigneter Lagerplatz für Öl.

Was bedeutet die Erstpressung?

Es handelt sich um ein besonders schonendes Verfahren, das bei nativen Ölen zum Einsatz kommt. In den meisten Fällen tragen diese Speiseöle auch das Bio-Zertifikat nach der EG-Öko-Verordnung.

4. HiPP-Bio-Rapsöl für die Zubereitung von Babybrei und Babykost

Rapsöl eignet sich in den meisten Fällen zur Zubereitung von Babynahrung und Beikost. Von HiPP gibt es ein gemäß Produktbeschreibung zu 100 Prozent sortenreines Bio-Rapsöl. Der Hersteller verspricht im Vergleich mit anderen Speiseölen einen besonders hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, was für die Babynahrung ein ideales Verhältnis aus Omega-6- zu Omega-3-Fettsäure und Alpha-Linolsäure bewirken soll. Von Natur aus ist Rapsöl proteinfrei, so werden die reinen Rapsöle vom Forschungsinstitut für Kinderernährung ausdrücklich empfohlen, wie HiPP auf seiner Website schreibt.

Der Nährstoffgehalt auf 100 Milliliter Rapsöl gemäß Herstellerangaben:

  • Gesättigte Fettsäuren: 6 Gramm
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 59 Gramm
  • Mehrfach ungesättigten Fettsäuren: 27 Gramm
  • Vitamin E: 30 Milligramm
  • Linolsäure: 18,4 Gramm

Eine Flasche enthält 250 Milliliter, laut Amazon-Produktbeschreibung erhalten Sie sechs Flaschen. Dort heißt es weiter, dass Sie für Säuglinge ab dem vierten Lebensmonat die Beikostnahrung mit diesem Rapsöl zubereiten können. Der Packungsanleitung entnehmen Sie eine Dosierung von einem Teelöffel, was wiederum 2,5 Millilitern Rapsöl entspricht. HiPP druckt seine Empfehlung zur Dosierung direkt auf die Flasche, was die Zubereitung erleichtert. So bietet sich zum Beispiel ein Menü aus Gemüse, Kartoffeln, Fleisch und Brei an oder die vegetarischen Gläschen mit ein bis zwei Teelöffeln Rapsöl. Zum Getreide-Obstbrei geben Sie jeweils einen Teelöffel.

Zusammenfassung

HiPP bewirbt sein eigenes Bio-Rapsöl für die Zubereitung von Baby-Beikost. In die Babygläschen geben Sie ein bis zwei Teelöffel des Rapsöls. Laut Hersteller profitieren Sie von einem optimalen Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6.

FAQ

Ist dieses HiPP-Bio-Rapsöl raffiniert oder kaltgepresst?

Es handelt sich ausgehend von der Beschreibung auf der Herstellerseite um ein raffiniertes Speiseöl, das vorher kaltgepresst wurde.

Wie viel Rapsöl ist in der Flasche enthalten?

Eine Flasche HiPP-Bio-Rapsöl enthält 250 Milliliter, wie der Produktbeschreibung und den Bildern zu entnehmen ist.

Wie lang ist das Öl haltbar?

Das jeweilige Mindesthaltbarkeitsdatum finden Sie auf dem Aufdruck auf der Flasche. Entsprechend der Herstellerhinweise lagern Sie das Öl möglichst lichtgeschützt und nicht zu warm, dann profitieren Sie von einer Haltbarkeit über Monate.

Ist das Rapsöl für allergische Babys geeignet?

HiPP gibt keine Hinweise, die Eltern mit allergischen Babys weiterhelfen. Im Grunde genommen gilt die 100-prozentige Sortenreinheit als frei von Allergenen. Fragen Sie sicherheitshalber Ihren Arzt.

5. Rügener-Rapsöl in exklusiver Verpackung

Eines ist schon auf den Produktbildern zu erkennen: Die außergewöhnliche Flasche des Rügener Rapsöls fällt sofort ins Auge. Der Hersteller hat sich hier für ein schwarzes, offenbar lichtundurchlässige Blechbehältnis entschieden. Das soll das Öl vor äußeren Lichteinflüssen schützen. Sie bekommen von Rügener nach dessen Angaben ein Rapsöl aus der ersten Pressung, das ohne Einfluss von Hitze handabgefüllt wird. Daraus ergibt sich eine naturtrübe Färbung, die einen leichten nussigen und feinen Geschmack haben soll. Laut Hersteller eignet sich dieses Rapsöl für Dips, Saucen und Marinaden zum Backen und zum Braten.

Mehrere Jahre in Folge hat Rügener für dieses Öl die DGF-Rapsöl-Medaille erhalten und ist im Jahr 2011 von der Zeitschrift „Feinschmecker“ ausgezeichnet worden, wie Sie der Amazon-Produktbeschreibung entnehmen können. Das scheint ein deutlicher Hinweis auf eine hochwertige Qualität und einen sortenreinen Geschmack zu sein. Das Unternehmen achtet eigenen Angaben zufolge vom Anbau und der Ernte bis zur Erstpressung auf schonende Temperaturen und eine sorgfältige Abfüllung. Sie bekommen ein nordisches Handarbeitsprodukt, das die Presse mehrfach als eines der besten Rapsöle Deutschlands betitelt hat, wie auf der Website von Rügener zu lesen ist.

Das Produkt gibt es in unterschiedlichen Dosengrößen. Bei diesem Amazon-Angebot bekommen Sie einen Liter Rapsöl. Die dekorativen Weißblechdosen sind zugleich auch praktisch, denn sie sollen die gesunden und wertvollen Inhaltsstoffe bewahren.

Zusammenfassung

Beim Rapsöl von Rügener handelt es sich allem Anschein nach um ein hochwertiges und mehrfach ausgezeichnetes Produkt. Als Highlight ist die außergewöhnliche Verpackung aus Weißblech zu nennen, die optisch ansprechend wirkt und zudem den Inhalt vor äußeren Einflüssen schützen soll.

FAQ

Woraus besteht die Rapsölflasche?

Rügener füllt laut eigener Aussage seine Rapsöle aus Norddeutschland noch von Hand in Weißblechdosen, um die empfindlichen Aromen und wertvollen Inhaltsstoffe zu schützen.

Was ist das Besondere an diesem Rapsöl von Rügener?

Im Prinzip können Sie das nur herausfinden, wenn Sie das Öl selbst kosten. Laut Hersteller soll es einen feinen nussigen Geschmack entfalten.

Wie lange ist das Rapsöl von Rügener haltbar?

Direkt nach der Abfüllung geht das Rapsöl in den Versand und ist von da an für die folgenden 12 Monate haltbar.

Darf ich das Öl erhitzen?

Ja. Das Rapsöl von Rügener soll sich zum Braten, Kochen und Grillen bis zu einer Temperatur von 180 Grad Celsius eignen. Das konnten wir den Herstellerhinweisen entnehmen.

6. Thomy Reines Rapsöl mit wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

Thomy beschreibt sein Reines Rapsöl als reich an Omega-3-Fettsäuren und besonders mild im Geschmack. Sie sollen es zum Backen, Kochen und Kurzbraten ebenso verwenden können wie für Salate und Dips. Der Produktbeschreibung ist zu entnehmen, dass die Rapsöle von Thomy eine sorgfältige Kontrolle durchlaufen, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten. Das soll sich in einem ausgewogenen Geschmack bemerkbar machen.

Wie verwende ich Rapsöl beim Backen? Beim Backen besteht die Möglichkeit, 100 Gramm Butter und 80 Gramm Rapsöl zu kombinieren, um den Teig noch lockerer zu bekommen. Eine andere Alternative bildet der Quark-Öl-Teig, bei dem Sie vollständig auf die Butter verzichten und stattdessen zu Mehl und Eiern die Komponenten Quark und Öl hinzugeben. Das Ganze ergibt dann einen lockeren und kalorienärmeren Kuchenteig. Zu guter Letzt können Sie das Öl zu einem Knetteig hinzugeben, der sich dann besser formen lässt und nicht so sehr an den Fingern klebt.

Auch von der Stiftung Warentest hat Thomy für das reine Rapsöl eine gute Bewertung erhalten. Die Experten haben die Hitzestabilität, das Spritzverhalten, die Verpackung und die Sensorik mit „Gut“ bewertet. Überdies war kein gentechnisch veränderter Raps nachweisbar. Das macht sich positiv bemerkbar in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Angereichert mit den ungesättigten Fettsäuren soll dieses Rapsöl eine positive Wirkung auf die Ernährung haben.

Wer steckt hinter der Marke Thomy? Seit 1954 sind die Feinkostprodukte von Thomy auf dem Markt – eine Marke, die zu Nestlé gehört. Zum Lieferumfang zählen neben Ölen auch Senf, Mayonnaise, Meerrettich und Grillsaucen. Online gibt es bei Thomy zahlreiche Rezeptideen mit Rapsöl. Eine Rezeptbroschüre laden Sie sich direkt bei Nestlé herunter.

Zusammenfassung

Das Reine Rapsöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und frei von künstlichen Zusatzstoffen, das verspricht Thomy. Die abgedunkelte Glasflasche mit dem praktischen Schraubverschluss enthält den Angaben zufolge 750 Milliliter, die reich an Omega-3-Fettsäuren sein und ihre Ernährung positiv beeinflussen sollen.

FAQ

Ist das Reine Rapsöl von Thomy kaltgepresst oder raffiniert?

Es handelt sich um ein kaltgepresstes Öl, das nach Herstellerangaben schonend hergestellt wurde.

Wie viel Rapsöl ist in der Flasche enthalten?

Sie bekommen bei diesem Angebot 750 Milliliter Rapsöl.

Kann ich das Rapsöl nur für die kalte Küche verwenden?

Gemäß Herstellerangaben eignet sich das Öl von Thomy zum Kurzbraten, Grillen, Kochen und Backen sowie für die kalte Küche

Wie schmeckt das Rapsöl von Thomy?

Der Hersteller nennt einen ausgeglichenen und milden Geschmack. So könnten Sie das Reine Rapsöl einsetzen, um zum Beispiel einen Teig lockerer zu machen oder ein Salatdressing zu kreieren.

7. PREP PREMIUM Smokehouse Rapsöl mit rauchigem Aroma

Das Smokehouse-Rapsöl von PREP PREMIUM enthält einen Anteil Sonnenblumenöl und soll Ihren Gerichten einen BBQ-Geschmack verleihen. In Abstimmung mit der Produktbeschreibung eignet sich dieses Speiseöl zum Marinieren von Geflügel, Fisch und Fleisch sowie für Pulled Pork oder eine geschmorte Rinderbrust. Dank seines kräftigen Raucharomas soll das Rapsöl gemäß Hersteller eine geschmackliche Alternative zu Rauchsalz, Liquid Smoke und Flüssigrauch liefern.

Wer also auf der Suche nach dem originalen Texas-Style-Geschmack ist, dürfte mit diesem Öl zufrieden sein. Das geschmackliche Erfolgsgeheimnis ist anscheinend der abgestimmte Mix aus natürlichen Aromen, die den Speisen einen neuen Geschmack verleihen sollen.

Die Vorteile laut Produktbeschreibung auf einem Blick:

  • Natürliche Zutaten
  • Vegan
  • Glutenfrei
  • Sojafrei
  • GMO-frei

In der Produktbeschreibung heißt es, der Rauchpunkt liege bei 200 Grad, was deutlich höher ist als bei den meisten nativen Ölen. Weiter ist zu lesen, das Unternehmen PREP PREMIUM entwickle speziell für die Erlebnisgastronomie und die Profis außergewöhnliche Lebensmittel und Öle zur Verfeinerung der Speisen, ohne einen wesentlich größeren Aufwand in der Zubereitung zu verursachen.

So gehörten die Spezialöle zu den sogenannten Direktölen, die aus einem speziellen Herstellungsverfahren hervorgingen. Die Mischung der Pflanzenöle entwickle den ungewöhnlichen Geschmack, der sich vielfältig in der Küche einsetzen ließe. Der Hersteller hat den Angaben zufolge das Rapsöl nach der Pressung über Eichholz geräuchert, um das ungewöhnliche Flavour in die Flasche zu bringen.

Wie lange ist das Rapsöl haltbar? Laut Hersteller sollten Sie dieses Rapsöl an einem möglichst kühlen Ort mit Temperaturen von 5 bis 20 Grad Celsius trocken lagern und vor direktem Sonnenlicht schützen. Halten Sie sich an diese Empfehlungen, soll dieses Öl maximal 9 Monate ab Produktionsdatum haltbar sein.

Zusammenfassung

Das Smokehouse-Rapsöl von PREP PREMIUM kommt offenbar aus Großbritannien und soll einen rauchigen Geschmack in Ihre Gerichte bringen. Der Beschreibung nach können Sie es zum Beispiel für vegetarische Gerichte oder zum Marinieren von Fleisch verwenden.

FAQ

Kann ich das Smokehouse-Rapsöl von PREP PREMIUM erhitzen?

Ja. Dieses Speiseöl ist zum Braten geeignet, denn es besitzt einen relativ hohen Rauchpunkt von 200 Grad Celsius, wie aus der Produktbeschreibung bei Amazon hervorgeht.

Woraus besteht das Smokehouse-Öl?

Laut abgebildetem Etikett setzt es sich aus über Eichenholz geräuchertem Rapsöl und Sonnenblumenöl zusammen.

Handelt es sich bei diesem Produkt um kaltgepresstes Speiseöl?

Wir konnten dazu keine Angabe bei PRE PREMIUM finden. Gemäß Produktbeschreibung sichert der Hersteller eine 100-prozentige Sortenreinheit zu und legt sein Hauptaugenmerk auf die rauchigen Geschmacksnoten.

Ist das Smokehouse-Öl für Vegetarier geeignet?

Ja. Das Smokehouse-Speiseöl von PREP PREMIUM enthält der Beschreibung zufolge keinerlei tierische Zusätze und ist sogar für Veganer geeignet.

8. GEFRO-Omega-3-Speiseöl für kalte Speisen, zum Andünsten und Kurzbraten bis 180 Grad Celsius

Von GEFRO gibt es einen praktischen Sparpack, der drei Kanister Omega-3-Speiseöl enthält. In einer Dose sind jeweils 0,75 Liter enthalten, wie Sie auch auf den Bildern gut erkennen. Der Hersteller bewirbt sein Produkt als kaltgepresstes und mildes Rapsöl, das reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E sei. Sie können es zum Zubereiten kalter Speisen, wie Rohkost und Salate, verwenden, aber auch zum Dünsten, Kochen und Kurzbraten. Überschreiten Sie die Temperaturgrenze von 180 Grad Celsius nicht, denn das ist der Rauchpunkt gemäß Beschreibung auf der Hersteller-Website.

GEFRO schreibt weiter, das Speiseöl stamme aus der ersten Pressung und werde weder gebleicht noch extrahiert. Zudem erfolge der Anbau der Rapspflanzen ohne genmanipulierte Zusätze.

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe verrät, dass nur ein geringer Anteil an gesättigten Fettsäuren, dafür aber viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten sind. Daraus soll sich ein möglichst günstiges ernährungsphysiologisches Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6 ergeben. Gesundheitsbewusste Köche setzen schon seit vielen Jahren auf native und kaltgepresste Speiseöle, die eine Basis für eine ausgewogene Ernährung legen sollen.

Die aktuellen Medienberichte über gesundheitsschädliche Rückstände in den Ölen nahm der Hersteller eigenen Angaben zufolge zum Anlass für eigene routinemäßige Analysen in einem externen Speziallabor. GEFRO sichert seinen Kunden hervorragende Ergebnisse in allen Prüfberichten zu. Das mag nicht zuletzt an dem besonders hohen Anteil an Vitamin E liegen, das zu einem der wichtigen Antioxidans gehört und freie Radikale möglichst lange von den aktiven Zellen fernhalten soll. Das Rapsöl entwickle einen mild-nussigen Geschmack und lasse sich zum Verfeinern frischer Lebensmittel nutzen.

Liefert GEFRO gute Qualität? GEFRO ist ein Traditionsunternehmen, das schon seit mehr als 95 Jahren Speiseöle herstellt. Bis heute ist sich der Hersteller der handwerklichen Tradition und Sorgfalt offenbar treu geblieben. Zudem sind fast alle Produkte aus dem Hause GEFRO glutenfrei. Neben Rapsöl liefert GEFRO Pasten, Saucen und Suppen, die sich augenscheinlich in vielen Küchen wiederfinden.

Zusammenfassung

Das GEFRO-Omega-3-Speiseöl gehört zu den Allroundern in der Küche, denn es punktet nach Herstellerangaben mit einem mild-nussigen Geschmack und einem ausgewogenen Verhältnis von mehrfach und einfach ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E. Zugleich können Sie das Speiseöl offenbar bis auf 180 Grad Celsius erhitzen, was sich für das Kurzbraten und Andünsten anbietet.

FAQ

Darf ich das GEFRO-Omega-3-Speiseöl erhitzen?

Ja. Das ist der Produktbeschreibung nach kein Problem. Sie sollten das Öl aber nicht über 180 Grad Celsius erwärmen.

Wurde das Speiseöl bei der Pressung erwärmt?

Nein. GEFRO sichert seinen Kunden die Erstpressung zu. Dabei werden die Rapssaaten weder gebleicht noch extrahiert.

Wie viele Flaschen bekomme ich bei dieser Bestellung?

Sie können hier drei GEFRA-Dosen mit dem Omega-3-Speiseöl bestellen. In jeder Dose sind 750 Milliliter Öl enthalten.

Wofür kann ich dieses Speiseöl in der Küche verwenden?

Laut GEFRO eignet sich das Öl zum Marinieren, Anbraten, Kochen, Backen oder für Rohkost und Salate. Der Hersteller bezeichnet das Öl als Küchenallrounder.

9. Rapso-Rapsöl aus kontrolliertem Vertragsanbau in Österreich

Das Rapso Öl kommt aus Österreich aus einem kontrollierten Vertragsanbau, wie der Hersteller auf seiner Website mitteilt. Durch ein strenges Qualitätssicherungsprogramm überprüfe die VOG AG die gesamte Produktionskette bis zur Ölmühle. Die Firma Agrovet führt aus diesem Grund regelmäßige Kontrollen durch und erstellt ein unabhängiges Prüfzertifikat. Diese Zertifikate können Sie zu jedem Zeitpunkt beim Hersteller abrufen.

Was bedeutet ohne GentechnikDas europäische Parlament hat 2003 eine Verordnung über den Einsatz genetisch veränderter Lebensmittel und Futtermittel veröffentlicht. Demnach muss eine entsprechende Kennzeichnung über diese veränderten Futtermittel und Lebensmittel auf den Produkten auftauchen. Nach eigener Aussage beschäftigt sich der Hersteller schon seit 1995 mit der Thematik der Genmanipulation.

So gehört die Garantie der Produktion ohne Gentechnik zu einem der wesentlichen Bestandteile der Rapso-Öle. Das Öl geht aus Saaten hervor, die garantiert keine gentechnischen Veränderungen in der Züchtung erfahren haben. Dafür setzt das Unternehmen auf den Vertragsanbau und eine geschlossene Kontrollkette.

In Zusammenarbeit mit der Saatbau Linz steht der VOG AG augenscheinlich ein erfahrener Saatguterzeuger zur Seite. So wird nur die Ernteware anerkannter Flächen übernommen. Vor einer Anlieferung zieht sich der Hersteller nach eigenen Angaben zwei Muster für eine Stichprobe. In entsprechend gekennzeichneten Silozellen lagern die Saaten anscheinend getrennt voneinander. In diesem Zusammenhang muss regelmäßig eine Musterung und Untersuchung jeder einzelnen Silozelle erfolgen. Auch die Ölmühle übernimmt die Ware getrennt voneinander, um sie dann zu verarbeiten. Die Muster werden auf die folgenden Prüfpunkte hin kontrolliert:

  • Reinheit
  • Glucosinolate
  • Rückstände chlorierter Kohlenwasserstoffe oder Schwermetalle

Nur auf Basis dieser kontrollierten Verarbeitungsmechanismen ist es der VOG möglich, garantiert gentechnikfreie Rapsöle zu vertreiben. Dabei bestimmt nicht nur die Art der Pressung die Güte der Speiseöle, sondern auch andere äußere Faktoren. Die Lagerung der Öle erfolgt offenbar direkt neben den Ölmühlen in hohen Edelstahltanks gesichert in den Lichtschutzglasflaschen. Das soll die Oxidation verhindern und die hochwertigen Inhaltsstoffe möglichst lang bewahren.

Zusammenfassung

Rapso ist die Marke der VOG AG, unter der Rapsöle aus einem kontrollierten Anbau und gentechnikfreien Rapssaaten vertrieben werden. Der offenbar relativ milde Geschmack des Öls macht es zu einem Allrounder, der in jedem Bereich der Küche zum Einsatz kommen kann. Die sorgfältige Verarbeitung sowie ein engmaschige Kontrollmechanismus sollen für eine 100-prozentige Sortenreinheit und hochwertige Qualität sorgen.

FAQ

Was bedeutet Vertragsanbau?

Gehört ein Bauer zu der Gruppe der Vertragslandwirte, muss er sich an bestimmte Anbauauflagen halten. Sie dürfen also nur zugelassenes Saatgut verwenden und keinen anderen Raps anbauen. Das schließt eine Fruchtfolge von 4 Jahren ein. Darüber hinaus dürfen die Felder nicht direkt neben der Autobahn oder vielbefahrenen Straßen liegen. Hier muss mindestens eine Grenze mit einem 5 Meter breiten Streifen aus Blumenwiesen eingehalten werden. Weitere Informationen zum Vertragsanbau finden Sie direkt bei der VOG AG.

Wie viel Rapsöl ist in einer Flasche Rapso enthalten?

Eine Flasche beinhaltet 750 Milliliter Rapsöl, das den Angaben zufolge direkt neben den Ölmühlen des Unternehmens abgefüllt wird. Das soll eine bestmögliche Kontrolle der Qualität sicherstellen.

Ist das Öl kaltgepresst?

Nach Aussage des Herstellers handelt es sich bei diesem Rapsöl um eine Warmpressung ohne Extraktion. Das soll den Vorteil mit sich bringen, das Öl auch für heiße Zubereitungen, zum Braten oder Frittieren, einsetzen zu können.

Gibt es bei diesem Rapsöl künstliche Zusätze?

Nein. Alle Nährstoffe und Vitamine kommen laut Rapso aus der Rapssaat und werden nicht künstlich zugesetzt.

Woraus besteht die Flasche?

Die Rapso-Rapsölflasche besteht laut Beschreibung aus lichtgeschütztem Grünglas, was eine möglichst lange Haltbarkeit von bis zu 1 Jahr nach der Abfüllung gewährleisten soll.

10. Ölmühle Solling Bio-Rapsöl zum Backen, Dünsten und für kalte Speisen

Den Angaben auf der Hersteller-Website ist zu entnehmen, dass das Bio-Rapsöl der Ölmühle Solling schonend kaltgepresst aus ungeschälten Rapssaaten entsteht. Der Raps wachse im Weserbergland und erfahre keinerlei Zusätze, chemische Dünger oder Konservierungsmittel. Das pflanzliche Öl werde aus den Rapssorten Brassica napus L. und Brassica rapa L. gewonnen, die schon seit 1973 in Deutschland zugelassen sind.

Im Vergleich zu den Wildpflanzen sollen diese Samen der Zuchtpflanzen einen relativ niedrigen Gehalt an Erucasäure aufweisen, der auf bis zu 2 Prozent kommt. Ebenso träten in den Samen weniger Bitterstoffe auf, die auch als Glucosinolate bezeichnet werden. Über diese Bearbeitung und gezielte Zucht sei das Rapsöl für den Menschen überhaupt erst genießbar. Das kaltgepresste Bio-Rapsöl kann bis zu 12 Monate bei richtiger Lagerung haltbar bleiben, wie die Ölmühle Solling weiter schreibt.

Woher kommt das Bio-Rapsöl? Das Öl kommt aus dem Weserbergland, denn hier wachsen Ende April bis Anfang Mai die gelben Rapsblüten, die mittlerweile zu einem Markenzeichen der Region geworden sind. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf ökologisch angebauten Raps und profitiere von den vielen Biobauern im Weserbergland. Weder Klärschlamm noch Kunstdünger oder Gülle kämen zum Einsatz, um die Pflanzen künstlich zu pushen. Aus diesem Grund schließe die Ölmühle Solling jedes Jahr einen neuen Vertrag mit zertifizierten Bio-Landwirten im Umkreis und verhandele in diesem Zusammenhang faire Preise.

Mit diesem Öl haben Sie offenkundig vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für heiße und kalte Gerichte. Laut Hersteller entfaltet das Rapsöl einen betont nussigen Geschmack. In die Flasche käme der erste Pressgang und damit ein wertvolles Rapsöl, das besonders viele sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie zum Beispiel das Lycophin enthalte.

Die Fettsäurezusammensetzung macht dieses Öl auch geeignet zum Erhitzen, zum Backen und zum Dünsten. Dabei sollten Sie aber eine Temperaturgrenze von 170 Grad Celsius nicht überschreiten. Verfeinern Sie zum Beispiel Salate mit dem nussigen Geschmack oder dünsten Sie Zwiebeln, Paprika und Pilze in dem Öl. Auf der Website des Herstellers finden Sie viele kreative Rezeptvorschläge und Marinaden für Fisch und Fleisch, die Sie mit diesem Rapsöl einfach nachmachen.

Zusammenfassung

Das Bio-Rapsöl der Ölmühle Solling kommt aus dem Weserbergland. Die Pflanzen wachsen augenscheinlich bei zertifizierten Bio-Landwirten und erfahren keinerlei Zusätze durch künstliche Aromen oder chemische Dünger. Daraus soll sich eine optimale Qualität und ein günstiges Fettsäure-Verhältnis ergeben, das sich wohl in einem milden und zugleich nussigen Geschmack positiv bemerkbar macht.

FAQ

Wie viele Kalorien hat das Bio-Rapsöl der Ölmühle Solling?

Laut Hersteller kommen 100 Gramm Rapsöl auf 900 Kilokalorien. Alle Öle sind kalorienreich. Bei Rapsöl profitieren Sie aber von den wertvollen Inhaltsstoffen und verwenden oftmals nur wenige Tropfen. Zugleich enthält es weniger Kalorien als Butterschmalz oder tierische Fette.

Wie ist der Geschmack dieses Rapsöls?

Geschmack ist immer subjektiv, sodass wir Ihnen keine konkrete Antwort liefern können. Ausgehend von den Bewertungen auf Amazon soll mit diesem Öl ein mildes und nussiges Aroma einhergehen, das nicht zu aufdringlich ist.

Wie viel Rapsöl ist in einer Flasche enthalten?

Sie bekommen gemäß Beschreibung auf Amazon 500 Milliliter Bio-Rapsöl der Ölmühle Solling in einer lichtgeschützten Flasche aus grünem Glas mit einem Schraubverschluss. Oben im Verschluss befindet sich offenbar zusätzlich eine praktische Dosierhilfe, damit nicht zu viel Öl in den Speisen landet.

Wie lange ist das Rapsöl haltbar?

Die Haltbarkeit beziehungsweise das Mindesthaltbarkeitsdatum finden Sie auf der Rückseite der Ölflasche. Laut Hersteller ist dieses native Öl bis zu 12 Monate nach dem Abfüllen haltbar, vorausgesetzt, es lagert nicht zu warm oder zu hell.

11. tegut-Rapsöl von Pflanzen aus Deutschland

tegut versichert, für dieses Rapsöl nur hochwertige Zutaten für einen vollwertigen Geschmack zu verwenden. So bezieht tegut sein Öl nach eigenen Angaben zu 100 Prozent aus deutschem Raps, der besonders reich an ungesättigten Fettsäuren und dem natürlichen Vitamin E sein soll. Sie können das Öl für Marinaden und Dips verwenden sowie zum Backen und Braten. Demnach bringt es einen relativ hohen Rauchpunkt mit.

Die durchschnittlichen Nährwerte gemäß abgebildetem Flaschenetikett: 100 Milliliter Rapsöl von tegut kommen auf 92 Gramm Fette. Darin enthalten sind 7 Gramm gesättigte Fettsäuren und 61 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren sowie 24 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Zudem sind 30 Milligramm Vitamin E enthalten. 100 Milliliter Öl enthalten 814 Kilokalorien, was wohl eine untergeordnete Rolle spielt, da Sie nur wenige Tropfen oder Teelöffel verwenden. Es handelt sich um ein raffiniertes Rapsöl.

Zusammenfassung

Das Rapsöl von tegut geht augenscheinlich zu 100 Prozent auf die deutsche Rapssaat zurück, der Hersteller verspricht Sortenreinheit. Dieses Öl soll einen sehr milden und dezenten Geschmack entfalten und so zu vielen Gerichten passen.

FAQ

Wie viel Vitamin E ist in diesem Rapsöl enthalten?

Gemäß der Nährwerttabelle auf der Rückseite der Flasche kommen auf 100 Milliliter 30 Milligramm Vitamin E und auf eine Portion, sprich 10 Milliliter oder einen Esslöffel, 3 Milligramm.

Wofür kann ich das Rapsöl von tegut verwenden?

Es eignet sich für kalte und warme Speisen in der Küche. Zugleich verspricht tegut einen hohen Rauchpunkt.

Wie schmeckt das Rapsöl?

Es ist schwierig, das Aroma zu beschreiben, da Geschmack etwas sehr Individuelles ist. Doch sind sich bei dem Rapsöl von tegut die meisten Nutzer in den Amazon-Kundenbewertungen und Antworten einig: Das Öl schmeckt mild und leicht nussig.

Was steckt hinter dem Reinheitsversprechen?

Damit sichert tegut seinen Kunden zu, ausgesuchte Rapssamen hiesiger Pflanzen zu verwenden. Die Pressung und Ernte erfolgen demnach ausschließlich in Deutschland, um die volle Kontrolle über die Qualität zu behalten.

Was ist natives Rapsöl?

Rapsöl TestEs handelt sich um ein unbehandeltes Speiseöl, das aus einer schonenden Pressung der Rapssamen hervorgeht. Es unterliegt dabei keiner Wärmezufuhr oder chemischen Hilfsmitteln. In den unbehandelten Rapssamen sind zwischen 40 und 44 Prozent Öl enthalten. Allein bei der kalten Pressung entstehen durch Reibung und Druck Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius.

Das ist immer dann der Fall, wenn es sich um ungeschälte Samen handelt. Es geht also darum, die Inhaltsstoffe der Rapsschale in das Öl zu bringen. Anschließend werden Bitterstoffe und Begleitstoffe herausgefiltert, damit nur der pure Geschmack zurückbleibt.

Die Eigenheiten der Rapspflanze

Raps gilt als nicht selbstverträglich. Die Bauern dürfen nach dem Anbau das Feld 2 bis 3 Jahre nicht mehr mit Raps bepflanzen. Anderenfalls könnten Pflanzenkrankheiten und Schädlinge die folgenden Ernten gefährden.

Ausgehend von diesen spezifischen Anbauvorschriften kommt Raps nur auf eine Ausbeute von höchstens 25 bis 33 Prozent in der Fruchtfolge. Selbst wenn verwandte Kulturpflanzen nach dem Raps folgen, sind feste Anbaupausen notwendig. Das gilt zum Beispiel auch für Beta-Rüben bei Kohl- und Stoppelrüben.

Doch Raps hat auch einen positiven Einfluss auf die Fruchtfolge von Getreide. Die gelben Blüten bringen Struktur und biologische Aktivität in den Boden. Zugleich fördern die verbleibenden Pflanzenteile, wie Wurzeln und Stroh, die Humusbildung im Erdboden. Insbesondere der Sommerraps soll eine Durchwurzelung des Bodens begünstigen ebenso wie die Durchlüftung. Der Winterraps nimmt die Stickstoffmengen der Vorfrüchten aus dem Herbst aus. Bleiben Rapssaaten im Boden zurück, können diese auch nach 10 Jahren noch keimen.

Wie wird Rapsöl hergestellt?

Schon gewusst?Die Hersteller gewinnen das Speiseöl aus den Samen der Rapspflanze. Nach dem Entfernen der Schale erfolgt die eigentliche Pressung. Das geschieht entweder in speziellen Mühlen oder in Fabriken. Im besten Fall bekommt der Raps vor der Pressung noch ein paar Wochen Zeit zu lagern und zu lüften. Das Korn kommt dann zur Ruhe. Direkt nach der Ernte ist es wohl schwer, das Öl aus dem Korn zu bekommen.

Ein natives Rapsöl durchläuft eine kalte Pressung, die auf eine geschälte und gentechnikfreie Pressung zurückgeht. Von Interesse sind nur die gelben Rapskerne ohne die schwarze Schale. Werden diese vorher geschält, landen die Inhaltsstoffe im Öl. Auf der Flasche sehen Sie dann Bezeichnungen wie „naturrein“ oder „frei von Zusatzstoffen“.

In erster Linie geht es also um die schonende Zubereitung, um die wertvollen Inhaltsstoffe im Öl zu erhalten. Dazu gehören unter anderem die fettlöslichen Vitamine A und E, aber auch sekundäre Pflanzenstoffe. Zu den nährstoffreichen Inhalten im Rapsöl zählen die Omega-6- und die Omega-3-Fettsäuren.

Was passiert bei der Warmpressung ohne Extraktion?

  • Hersteller wie die VOG AG stellen ihre Rapsöle unter anderem in der Warmpressung oder Extraktion her.
  • Zunächst werden die Saaten angequetscht, danach erfolgt eine kurzfristig Erwärmung auf knapp 100 Grad Celsius. Anschließend wandert die angequetschte Saat in die Schneckenpresse.
  • Zentrifugen und Filter trennen das Öl von Feststoffen und Trübstoffen und unterziehen es der Gravitation.
  • Es handelt sich um ein physikalisches Destillationsverfahren, das die freien Fettsäuren ohne Chemie vom Öl trennt. So soll der natürlich hohe Gehalt an Vitamin E erhalten bleiben.
  • Gleichzeitig macht die Raffination das Öl geschmacksneutral und verlängert die Haltbarkeit auf bis zu 1 Jahr nach der Füllung.
  • Anschließend können Sie das Öl erhitzen bis zu einem Rauchpunkt von 205 Grad Celsius und überall in der Küche wie auch zum Frittieren einsetzen. Es bleibt im Geschmack neutral und überlagert nicht das Flavour hochwertiger Lebensmittel.

Verzichtet der Hersteller auf chemische Zusätze, fällt die Ausbeute relativ gering aus. Dafür können die daraus resultierenden Ölkuchen noch in der biologischen Landwirtschaft als Düngemittel und Futtermittel zum Einsatz kommen.

Wie schmeckt Rapsöl? Lässt sich das Speiseöl erhitzen, punktet es mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten – kalt oder warm bis zu 180 Grad Celsius. Einige Feinschmecker beschreiben es als deutsche Alternative zum Olivenöl in einer milderen Variante. Sie können Mayonnaise, Dressings und Dips herstellen und profitieren von einem runden Geschmack.

Woher kommt mein Rapsöl?

Rapsöl VergleichWerfen Sie einen Blick auf den Kanister oder die Flasche. Hier finden Sie das Ursprungsland, in dem das Öl gepresst und verarbeitet wird. Raps gehört hierzulande zu einer der dominieren Ölpflanzen. Viele Gegenden sind im Frühjahr bekannt für ihre goldgelben „Meere“, die jedes Jahr aufs Neue erblühen und einen unvergleichlichen Duft ausstrahlen.

Erst seit 1985 hat das Rapsöl seine Zulassung als Speiseöl. Zu diesem Zeitpunkt ist es den Herstellern und Bauern gelungen, die Bitterstoffe wegzuzüchten. Aber auch in anderen Teilen der Welt, wie China, Kanada und Indien, gehört Raps zu einem wichtigen Industriezweig.

Seit wann gibt es Rapspflanzen?

Raps wird schon seit Jahrhunderten wegen des hohen Ölgehaltes und seiner Samenkörner kultiviert. Die Rapspflanze war schon den Römern bekannt. Ursprünglich stammt der Raps aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde zur Gewinnung von Speise- und vor allem Lampenöl verwendet. In Indien gibt es für eine Verwendung Hinweise bereits um 2000 v. Chr., in Mitteleuropa erfolgt der Anbau erst seit dem 14. Jahrhundert.

Ab dem 17. Jahrhundert fand der Anbau im größeren Stil statt. Im nordwestlichen Deutschland und in den Niederlanden war Raps im 16. und 17. Jahrhundert die wichtigste Ölfrucht. In der Mitte und im Osten Deutschlands dagegen herrschten die eng verwandten Rübsen vor. Zunächst lieferte Raps vorwiegend Brennstoff für Öllampen. Im frühen 19. Jahrhundert nahm der Rapsanbau zu, weil sich der Gebrauch des Öls als Beleuchtungs- und Nahrungsmittel zunehmend durchsetzte.

Als Speiseöl war Rapsöl nur eingeschränkt im Einsatz, vor allem wegen seines bitteren Geschmacks, der auf einen hohen Gehalt an Erucasäure zurückzuführen war. Allenfalls in Hungerzeiten kam Rapsöl vermehrt auch als Nahrungsmittel auf den Tisch. So brach der Rapsanbau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stark ein, als preiswerte Erdölimporte und tropische und subtropische Speiseöle auf den Markt kamen. 1878 wurden noch 188.000 Hektar Raps im Deutschen Reich angebaut, 36 Jahre später waren es nur noch 87.711 Hektar.

Rapsanbau in Deutschland

In Deutschland bestellen die Agrarunternehmen heute beinahe die gesamte Anbaufläche mit 00-Raps. Speziell für die Herstellung der Erucasäure kamen erucasäurereiche, glucosinolatarme Sorten zum Einsatz. Die Rede ist von dem sogenannten Plusnull-Raps oder +0-Raps. Die Pressrückstände gehen auch bei diesen Sorten in die Fütterung der Nutztiere.

Der kommerzielle Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist schon seit vielen Jahren in Deutschland verboten. Laut aktueller Ausführungen des Umweltinstituts München e. V. können aber verunreinigte Saatgutpartien immer wieder in die aktuelle Aussaat gelangen, mit ihnen kommen dann doch die genmanipulierten Samen auf die Felder.

Ist Rapsöl gesund?

Wichtig!Auch wenn Rapsöl ursprünglich für rein technische Zwecke genutzt wurde, kommt es heute sehr häufig als Speisefett und Speiseöl zum Einsatz. Es besitzt eine ganze Reihe ungesättigter Fettsäuren und kaum Cholesterin. Hier unterscheidet es sich von tierischen Fetten und Butter.

Darüber hinaus enthält das Öl auch Karotinoide sowie Vitamin E, das ein wichtiger Radikalfänger ist und die Zellen vor nachhaltiger Schädigung schützen soll. Im Vergleich dazu übernehmen die Karotinoide die Aufgabe der Antioxidantien im Körper und sollen auf Dauer die Alterungsprozesse verlangsamen und den Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Doch ist der Anteil dieser Inhaltsstoffe sehr gering.

50 bis 60 Prozent der Inhaltsstoffe gehen auf einfach ungesättigte Fettsäuren zurück und 25 bis 30 Prozent auf mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Im Gegensatz zu den tierischen Fetten tauchen im Rapsöl weniger gesättigte Fettsäuren auf. Der Körper benötigt die ungesättigten Fettsäuren, denn sie können den Cholesterinspiegel nach unten setzen. Einige der mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann der menschliche Körper nicht selbst produzieren und ist darauf angewiesen, diese mit der Nahrung aufzunehmen.

Besonders wichtig ist das Verhältnis aus Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren im Organismus. Viel hilft also nicht viel, nehmen Sie zu viele Omega-6-Fettsäuren auf, kann das den Cholesterinspiegel anheben. Im direkten Vergleich dazu gelten sehr fettreiche Fische, wie zum Beispiel Lachs oder Makrelen, als guter Omega-3-Lieferanten. Nicht ohne Grund empfehlen viele Ernährungsexperten, mindestens ein- bis zweimal in der Woche Fisch auf den Speiseplan zu schreiben.

Welche Vor- und Nachteile hat Rapsöl?

Zu den Vorteilen gehören die sekundären Pflanzenstoffe und Mineralien sowie fettlösliche Vitamine. Darüber hinaus soll Rapsöl ein ausgewogenes Verhältnis aus Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren aufweisen. Das soll das schädliche LDL-Cholesterin ins Gleichgewicht bringen. Die jeweiligen Vorteile und Nachteile stehen in erster Linie in Verbindung mit der Herstellung und der Behandlung der Rapssamen bei der Erstpressung.

Vorteile & Nachteile von nativem Rapsöl:

  • Frei von Zusatzstoffen
  • Viele Vitamine, Fettbegleitstoffe und Karotinoide
  • Milder, nussiger Eigengeschmack perfekt für Salate und kalte Saucen
  • Zum Marinieren geeignet
  • Schöne goldgelbe Farbe
  • Bei Hitze können ungesunde Stoffe entstehen
  • Zum Braten eher ungeeignet
  • Höherer Preis beim Einkauf

Vorteile & Nachteile von raffiniertem Rapsöl:

  • Geeignet für das Backen und Braten
  • Milder, vergleichsweise neutraler Eigengeschmack – flexibler Einsatz in vielen Gerichten
  • Beim Erhitzen relativ hitzestabil
  • Relative günstig im Preis
  • Sehr lange haltbar
  • Unempfindlich in der Lagerung und im Einsatz
  • Geringerer Anteil an Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen durch industrielle Verarbeitung
  • Behandlung unter Wärmezufuhr

Wie soll ich Rapsöl richtig verwenden?

Ein wirklich gutes Öl erkennen Sie an seiner goldgelben und satten bernsteinartigen Farbe, die von den Rapskernen stammt. Das Öl hat einen milden nussigen Geschmack und gilt in der Küche als Allrounder. Es ist für die kalte und die warme Küche geeignet. Sie können damit Dips und Saucen zubereiten oder Salate anmachen. Das Rapsöl sollte aber nicht zu heiß werden. Geben Sie es am besten nicht zum Braten in die Pfanne. Es erreicht seinen Rauchpunkt bei 130 Grad Celsius und ist dann zu heiß geworden.

Vitamine und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren gelten als lichtempfindlich. Lagern Sie das Rapsöl also besser in einer fest verschlossenen Flasche geschützt vor Licht. Zeigen sich im Rapsöl leichte Trübungen oder erkennen Sie auch Absetzungen in der Flasche, ist das nur ein Zeichen für ein naturbelassenes Rapsöl. Es handelt sich nicht um eine Qualitätsminderung.

In diesem Temperaturbereich profitieren die ungesättigten Fettsäuren, was zu einer Qualitätsminderung führen kann. Zugleich entstehen unerwünschte Abbauprodukte, die wir eigentlich nicht im Rapsöl haben wollen. Im Rahmen der Zersetzung der mehrfach ungesättigten Fettsäuren können dann auch die potenziell gefährlichen Transfettsäuren entstehen. In den meisten Fällen können Sie Rapsöl auch angebrochen mehrere Monate lang verwenden. Wer die Haltbarkeit weiter ausdehnen möchte, lagert es möglichst kühl und dunkel.

Warum ist Rapsöl auch für die Natur wichtig? Die Rapspflanzen gehören zu einer wichtigen Nahrungsquelle für die hiesigen Honigbienen. Raps ist eine wichtige Trachtpflanze, die reich an Pollen und Nektar ist. Oder hätten Sie gedacht, dass ein Feld mit 1 Hektar drei bis vier Bienenvölker ernähren kann? Zugleich ergeben sich circa 40 Kilogramm Rapshonig pro Hektar.

Die zivilisierte Welt hatte die ungesättigten Fettsäuren in der Mitte des 20. Jahrhunderts sogar als gesundheitsschädlich diffamiert. Heute wissen wir, dass dies vollkommen falsch war. Andererseits sind nicht alle mehrfach ungesättigten Fettsäuren gesund. Was spricht also für das Rapsöl? Es enthält wohl ein recht ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren und soll sich geschmacklich mit unterschiedlichen Zutaten vertragen.

Wird das Öl aber unsachgemäß gelagert, kann es schnell ranzig werden, was unter anderem sogar im Supermarktregal passiert. Ein überlagertes Öl sollten Sie keinesfalls zu sich nehmen. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren liegen in Form von ALA vor – Alpha-Linolenic-Acid. Der Mensch ist nur imstande, rund 5 Prozent in das wertvolle DHA und EPA umzuwandeln.

Die Hersteller wollen ihre Rapsöle stabilisieren und unempfindlicher machen, indem sie diese in der Herstellung und Verarbeitung härten oder zumindest zum Teil härten. Aber auch in diesem Prozess können gefährliche Transfettsäuren entstehen. In diesem Zusammenhang erfahren die Öle zumeist eine starke Behandlung mehrerer Reinigungsschritte und Bleichungen.

Rapsöle Test und VergleichDiese Eingriffe in die Natur und die Modifikationen reichen bis auf das Feld zurück. Seit vielen Jahren wachsen genmanipulierte und hochgezüchtete Pflanzen, die widerstandsfähiger gegenüber Herbizide und Pestizide sind. Zugleich wirkt sich der Anbau in den Monokulturen nicht positiv auf die Qualität der Pflanzen und die Natürlichkeit aus.

Der Mensch züchtet die Pflanzen hin zu einem geringeren Erucasäuregehalt, dabei ist bis heute umstritten, ob es sich dabei wirklich um gesundheitsschädliche Fettsäuren handelt. Seit 1977 dürfen Speiseöle und Speisefette zumindest in Deutschland nur noch bis zu 5 Prozent dieser Säure enthalten. In diesem Zusammenhang legen die Hersteller Wert auf Qualität, was gerade den nachhaltigen Anbau ins Gespräch bringt.

Was feststeht: Olivenöl lässt sich leichter gewinnen und ist auch stabiler im Geschmack. Praktisch bringt es im Normalfall keinerlei Risiken mit. Im Vergleich dazu kann auch das Rapsöl Ihnen keine Superkräfte verleihen. Es birgt in sich aber auch keine außergewöhnlichen Gesundheitsrisiken. Potenziell gefährlich sind die Transfettsäuren, die unter anderem in vielfältigen Herstellungsprozessen entstehen.

Demnach bilden die Transfettsäuren mit einer größeren Wahrscheinlichkeit ein gesundheitliches Risiko für den Körper. Umso wichtiger ist es, auf den Geschmack, den Geruch und die Qualität des Rapsöls beim Kauf zu achten. Im Vergleich zur Vergangenheit verwenden wir heute sehr viele Pflanzenfette wie Rapsöl. Wir wissen heute so viel mehr über die wertvollen Fette und Inhaltsstoffe, dass die Wahl auf die nützlichen Fette fallen sollte.

Kaufratgeber: Was macht ein gutes Rapsöl aus?

BestellungMaßgeblich für die Qualität ist die Herstellung der Öle, die am besten kaltgepresst werden. Am Etikett auf der Flasche erkennen Sie nicht immer die guten Öle. Beobachten Sie einen Profi bei der Verkostung eines Speiseöls, ähnelt dies einer Weinprobe.

Sie nehmen einige Tropfen auf einen Löffel, schnuppern daran und lassen den Geschmack im Mund und auf der Zunge auf sich wirken. Ein gutes Öl sollte fruchtig und frisch riechen und nicht nach Essig. Entfaltet es einen scharfen und bitterem Geschmack im Mund, kann dies ein Anzeichen für eine gute Qualität sein.

Eigentlich haben Speiseöle über das ganze Jahr Hochsaison. Im Sommer bevorzugen die meisten das kaltgepresste Öl zu Salaten. Die jeweilige Intensität und die Geschmacksrichtungen sind abhängig von der Herstellung und dem Verfahren. So sollen die kaltgepressten Öle zum Beispiel geschmacklich ausgereifter daherkommen als es bei raffinierten Ölen der Fall ist.

Nativ steht für einen sortentypischen Geschmack, der aus einem schonenden mechanischen Verfahren resultiert. Beim Olivenöl gibt es dann noch den Zusatz nativ extra, extra virgin oder vierge extra – im Prinzip werden diese Speiseöle nativ hergestellt, wobei es hier nur die ausgewählten Oliven der ersten Güteklasse in die Produktion geschafft.

Rapsöl in der Küche

Kaufen Sie am besten nur die Mengen ein, die Sie in den nächsten drei Monaten auch verbrauchen. Lagern Sie die Speiseöle am besten in dunklen und luftgeschützten Flaschen. Aus Olivenöl und Zitronensaft können Sie eine schmackhafte Sauce für Fleisch und Fisch herstellen. Erhitzen Sie erst Topf oder Pfanne, bevor Sie das Öl und danach das Gargut hinein geben. Schließlich darf das Rapsöl wie auch das Olivenöl nicht den Rauchpunkt erreichen. Den Geschmack der Öle können Sie nochmals mit einem Küchenkraut und Gewürzen aufwerten.

Die Speiseöle haben ihren eigenen Rauchpunkt und Sie können davon ausgehen, dass mit einem besonders hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren der Rauchpunkt niedriger ausfällt. Zugleich bestehen hier deutliche Unterschiede zwischen den raffinierten und den kaltgepressten Ölen:

  • Rauchpunkt von kaltgepresstem Rapsöl: 130 Grad Celsius
  • Rauchpunkt von raffiniertem Rapsöl: 220 Grad Celsius

Zum Anbraten und Frittieren: Sie sollten unbedingt auf ein raffiniertes Rapsöl zurückgreifen, da es relativ unempfindlich gegenüber Hitze ist.

Rapsöl für die Schönheit

Die Speiseöle finden nicht nur in der Küche Verwendung, sondern sollen sich aufgrund ihrer nachhaltigen Inhaltsstoffe positiv auf die Haut und die Haare auswirken. So gehen viele Kuren und Masken auf eine Ölbasis zurück, um zum Beispiel eine Lösung für juckende Kopfhaut oder Schuppen zu finden. Leiden Sie zum Beispiel unter sehr trockener Haut, kann der Einsatz von Creme oder Bodylotion mit Rapsöl eine spürbare Verbesserung bewirken.

Die Vorteile solcher Produkte mit Rapsöl liegen vor allen Dingen in ihrem samtigen Gefühl und dem schnellen Einziehen in die Haut. Es ist empfehlenswert, die Haut nach der Dusche oder dem Bad noch im feuchten Zustand einzucremen. Dann können die Inhaltsstoffe schneller einziehen.

Gesichtsmaske aus Rapsöl selber herstellen: In wenigen Handgriffen stellen Sie aus Zucker und Meersalz mit Rapsöl eine regenerierende Maske her. Anschließend können Sie diese Maske auf den Händen und Füßen verreiben und nach dem Einwirken mit lauwarmem Wasser abspülen. .

Rapsöle für Kinder

Das beste RapsölMittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Studien über die gesundheitsfördernde Wirkung von Rapsöl. Zu nennen ist auch eine Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung – FKE –, die an der Universität Bonn durchgeführt wurde.

Im Ergebnis konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass sich Rapsöl auf die Entwicklung der Netzhaut und des Gehirns positiv auswirken kann. In diesem Zusammenhang soll auch eine Stärkung des Immunsystems erfolgen. Die Probanden waren 102 Babys aus Dortmund, die innerhalb der Studie in eine Kontroll- und Versuchsgruppe eingeteilt wurden.

Die Eltern gaben ihren Kindern fünfmal in der Woche ein Gläschen mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch. Bei der einen Gruppe befand sich in dem Gläschen das normale Maiskeimöl und bei der anderen Gruppe Rapsöl. Es stellte sich heraus, dass bei der Versuchsgruppe, die Rapsöl zu sich nahmen, gerade der Omega-3-Fettsäuren-Spiegel stieg. Werfen Sie einen Blick auf die folgenden Informationen, erfahren Sie mehr über die gesundheitsfördernde Wirkung von Rapsöl in der Babynahrung.

Demnach kann die Zugabe von Rapsöl in Babynahrung eine positive Wirkung auf das Immunsystem und den gesamten Organismus haben. Zugleich wird Ihr Kind mit den wichtigen Fettsäuren versorgt. Empfehlenswert sind 8 bis 10 Gramm Rapsöl auf 200 Gramm Babybrei.

Gerade in den ersten beiden Lebensjahren sollten Sie ein raffiniertes Rapsöl verwenden, da schon geringste Spuren von Pilzgiften und Schwermetallen aus kaltgepresstem Rapsöl eine belastende Wirkung auf den kindlichen Organismus haben können. Sicherheitshalber sprechen Sie vorher mit dem Kinderarzt, um unnötige Risiken auszuschließen.

Welche guten Hersteller gibt es für Rapsöl? Die Auswahl der Speiseöl-Arten ist gerade in den letzten Jahren angestiegen, was an der höheren Sensibilität der meisten Hobbyköche liegen mag, wenn es um gute, gesunde und vollwertige Küche geht. So erleben gerade die nachhaltigen Hersteller wie Rapunzel und Alnatura einen Aufschwung. Leiden Sie unter einer Allergie gegenüber Rapsöl, können Sie Alternativen mit Erdnüssen und Soja probieren. So finden Sie im Handel auch vegane Speiseöle. Zu den bekannten Markenherstellern in diesem Segment gehören unter anderem:

  • Seitenbacher
  • Albaöl
  • Mio-Olio
  • Brändle
  • Eden

Welche Alternativen gibt es zum Rapsöl?

Neben Sonnenblumenöl und Olivenöl gibt es weitere Speiseöle, die Ihre Küche bereichern. Am aromatischsten ist das Wallnussöl, das kaltgepresst besonders gut zu Dips, Salaten und Pesto schmeckt. Setzen Sie das Öl für Gemüse ein, dann sollte es dem Gericht eine nussige Note verleihen. Doch können Sie auch Süßspeisen wie Vanilleeis und Obstsalat mit Walnussöl verfeinern.

Besonders sparsam sollten Sie Leinöl einsetzen. Es passt gut zu Pellkartoffeln mit Quark, Dips, Müsli, Salatsaucen oder süßem Quark. Sie sollten Leinöl ebenso wie das Walnussöl nicht erhitzen. Lagern Sie das Öl am besten im Kühlschrank, da es leicht ranzig werden kann.

Die asiatische Küche wäre nur halb so viel wert ohne ihr Sesamöl. Sie können das Öl aus der ungerösteten Saat erhitzen und im Wok Fleisch, Fisch und Gemüse dünsten, um dem Gericht einen lieblichen Geschmack zu verleihen. Sie sehen: Oftmals macht das Öl den geschmacklichen Unterschied.

FAQ: Die häufigsten Fragen und Antworten zum Rapsöl

Frage1. Welches Öl ist am gesündesten?

Stehen sich Olivenöl und Rapsöl im Hinblick auf die Gesundheit gegenüber, liegt das Rapsöl in Bezug auf die Gesundheit vermutlich vorn, obwohl die geschmackliche Vielfalt bei den Olivenölen doch deutlich größer sein dürfte. Das liegt offenbar an dem besseren Fettsäurespektrum und an der Verteilung der ungesättigten und gesättigten Fettsäuren. Weniger gut fällt das Fettsäurespektrum für Sonnenblumenöl aus. Dafür bringt es einen höheren Vitamin-E-Gehalt mit, wenn wir einen Blick auf die Aufdrucke und Inhaltslisten der meisten Sonnenblumenöle werfen.

2. Wann sollte ich das Rapsöl entsorgen?

Öffnen Sie die Flasche und riechen Sie an dem Öl – geben Sie einige Tropfen auf einen Löffel. Sobald Sie einen Geruch wahrnehmen, der Ölfarbe oder Fensterkitt ähnelt, sollten Sie das Rapsöl nicht mehr verwenden.

3. Ist kaltgepresstes Rapsöl gesünder als raffiniertes?

Nein. Der größte Unterschied entfällt auf die sensorischen Eigenschaften. Das kaltgepresste Öl soll pflanzlicher schmecken und das raffinierte neutraler. Der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen ist aus ernährungsphysiologischer Sicht zu verschmerzen. Er wäre ohnehin sehr niedrig in den Ölen. Durch die Raffination entstehen aber keine Unterschiede in der Zusammensetzung der Fettsäuren.

Beim Raffinations­prozess werden 20 bis 30 Prozent der Phytosterine und des Vitamins E entfernt. Karotinoide und pheno­lische Verbindungen verschwinden weitest­gehend. Ernährungs­physiologisch relevant ist das aber nicht. Ein Rapsöl ist keine gute Quelle für bioaktive Substanzen. Da sollte man eher einen Apfel essen.Bertrand Matthäus, Speiseöl-Experte

Rapsöl bestellen4. Sind Rapsöle oder Speiseöle mit Schadstoffen belastet?

In dem letzten Speiseöl-Test der Stiftung Warentest sind auch bei den Gourmetölen diverse Schadstoffe aufgetaucht. Bei den mediterranen Ölen war die Belastung durch Mineralölbestandteile eines der größten Probleme. Bei den Rapsölen konnten die Tester im Labor lediglich geringe Spuren von Glycidyl-Estern nachweisen. Wobei keines der getesteten Speiseöle wohl die neu eingeführten Grenzwerte überschritten hat.

5. Warum wird Rapsöl in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet?

Das mag an der gesunden Zusammensetzung liegen. In erster Linie soll es der Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E dienen. Zugleich gilt es auch als wichtiges Trägermaterial.

6. Wie lange ist Rapsöl nach dem Öffnen haltbar?

Wenn Sie das Speiseöl kühl und dunkel lagern, ist es über eine recht lange Zeit haltbar. Einige Speiseöle können Sie über 12 Monate lang benutzen. Stand die Flasche schon seit Längerem ungenutzt in der Küche, sollten Sie vorher kosten.

7. Wofür kann ich Rapsöl noch verwenden?

Tatsächlich entfällt der geringste Teil der Rapssamen auf die Speiseölherstellung. Weit größer ist die Produktion für Bio-Kraftstoffe. Zu guter Letzt taucht Rapsöl in Farben, Lösungsmitteln, Pflanzenschutzmitteln und Futtermitteln auf. Außerdem verwenden viele Kosmetikhersteller in ihren Cremes, Hautölen, Masken und Salben Rapsöl.

Die NDR-Fachredaktion rät: Wie Sie gesundes Rapsöl richtig verwenden

Pfeil zum InhaltDie Fachredaktion hat sich in diesem Beitrag ausgiebig mit der Verwendung von Rapsölen beschäftigt. Das native und kaltgepresste Öl kommt vor allen Dingen in der kalten Küche zur Anwendung. Sie können damit Lebensmittel marinieren oder Salate anrichten. Benötigen Sie hingegen heißeres Öl, sollten Sie auf Butterschmalz, Kokosfett oder Erdnüsse zurückgreifen. Diese Öle können Sie bis zu 300 Grad Celsius erhitzen.

Industriell verarbeitet ist das raffinierte Rapsöl, was es unempfindlicher gegenüber äußere Einflüsse macht. Sie erkennen dieses Speiseöl an seiner hellen Farbe. Sie können dieses Öl zum Braten einsetzen, sollten es aber auch nicht zu heiß werden lassen.

Gibt es einen Rapsöl-Test bei der Stiftung Warentest?

2018 hat sich der Redaktion der Stiftung Warentest mit Rapsöl in einem Test auseinandergesetzt. In einem Punkt sind sich die Experten einig: Es gibt kein anderes Speiseöl, das so wertvolle Fettsäuren liefert wie das Rapsöl. Es standen 23 Produkte unter der Lupe – 13 Öle waren raffiniert und zehn Öle kaltgepresst. Sieben der Testobjekte trugen das Bio-Siegel. Die gute Nachricht: Viele Speiseöle sind gut. Nicht immer ist das teuerste Öl auch das beste. Die Preise der getesteten Rapsöle schwanken zwischen 99 Cent und 16 Euro pro Liter.

Der Hersteller muss sich um die Qualität der Saat kümmern, sie von der Ernte bis zum Press­prozess im Blick haben. Alles, was der Saat widerfährt, wird sich im Öl nieder­schlagen.Bertrand Matthäus, Speiseöl-Experte

Ausgehend von der Analyse des Haushaltspanels der Gesellschaft für Konsumforschung hat Rapsöl einen Marktanteil von 41 Prozent. Demnach kauften die Deutschen 78 Millionen Liter Rapsöl allein im Jahr 2017. Auf den folgenden Seiten können sie die Einzelheiten des Tests einsehen. Die Redaktion verkostete die Öle, untersuchte sie im Labor nach Schadstoffen oder gentechnisch veränderten Zusätzen. Diese würden für eine Verfälschung der Öle sorgen, was einen deutlichen Abklang in der Qualität zur Folge habe.

Prinzipiell konnten alle Öle mit einer optimalen Verteilung der Nährstoffe punkten. Bei zwölf raffinierten Rapsölen fanden die Tester im Labor sehr geringe Mengen von Glycidyl-Estern. Das sind Schadstoffe, die bei der Raffination entstehen können und nichts in Speiseölflaschen zu suchen haben. Im Praxistest sind ein kostspieliges und ein kaltgepresstes Öl durchgefallen. Besonders hohen Wert legten die Experten auf die Herstellung. Läuft hier etwas schief, schlägt sich das in einem minderwertigen Geschmack nieder. Sie erkennen solche Öle meist an einem unangenehmen Geruch und einem stichig-modrigen Geruch.

Kommt die Saat lange mit Feuchtig­keit in Kontakt, ist sie für die Kalt­pressung nicht mehr geeignet. Dann hat man ratzfatz sensorische Defizite. Öl hat ein gutes sensorisches Gedächtnis und hält Aroma­stoffe aus der Luft oder dem Samen fest. Wir haben festgestellt: Wenn Saaten neben einem Güllehaufen gelagert werden, kann man das anschließend im Öl herausschmecken.Bertrand Matthäus, Rapsöl-Experte

Die Preise variieren stark. Für native Rapsöle können Sie schnell 8 Euro pro Liter ausgeben, während es die günstigsten Rapsöle schon für etwa 1 Euro pro Liter gibt. Der Testsieger kostet gerade einmal 3 Euro pro Liter.

Hat Öko Test einen Rapsöl-Test durchgeführt?

Die besten Rapsöle zum Braten standen im Oktober 2018 auf dem Prüfstand. Ausgangspunkt für den Praxistest bildete eine PURE-Studie, die eine grundlegende Änderung der globalen Ernährungsempfehlungen in Bezug auf die Fett- und Kohlenhydratzufuhr forderte.

Mehrere große Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Fette weniger problematisch sind als angenommen.Ernährungsmediziner Professor Michael Ristow

Die Ernährungsexperten raten bei den Fetten in der Nahrung vornehmlich zu pflanzlichen Ölen wie Rapsöl anstelle von tierischen Fetten. Das vorteilhafte Fettsäuremuster und die zahlreichen ungesättigten Fettsäuren sollen Entzündungsreaktionen im Körper hemmen. Nach Meinung von Öko Test sammelt Rapsöl weitere Bonuspunkte, da Rapspflanzen in Deutschland wachsen und keine unnötig langen Wege zurücklegen müssen. Aber: Die vielen guten Fettsäuren sind nichts wert, wenn das Rapsöl, das Sie zu sich nehmen, mit Schadstoffen belastet ist.

Aus diesem Grund hat die Redaktion von Öko Test 19 raffinierte und unraffinierte Rapsöle untersucht. Ungefähr die Hälfte der getesteten Rapsöle ist demnach empfehlenswert. Im Schnitt haben die raffinierten Rapsöle besser abgeschnitten als die nativen Öle. Das führen die Tester auf die relativ hohe Schadstoffbelastung und zum Teil schlechtere Bewertungen in der Sensorik zurück.

Einige Öle im Test waren unter anderem mit gesättigten Kohlenwasserstoffen belastet, die in anderen Tests und Studien Organschäden zur Folge hatten. Doch warum waren tendenziell in vielen nativen Ölen mehr Mineralöle enthalten? Das kann vor allen Dingen daran liegen, dass sich die Mineralölkohlenwasserstoffe flüchtig bei hohen Temperaturen verhalten. Bei der Raffination werden sie abgetrennt, wodurch ihr Gehalt im Speiseöl sinkt.

Ohne Pestizide erfolgt die Herstellung von Bio-Speiseölen und Rapsölen. Auf über 200 Grad Celsius wird das Rapsöl im Zuge der Raffination erhitzt. Als gut bewerteten die meisten Labore die Fettqualität der Rapsöle. Anschließend ging es an die Verkostung, um den Geruch und den Geschmack der Öle. Nur zwei native Öle haben eine mangelhafte Bewertung in diesem Bereich erhalten, denn sie schmeckten laut Tester ranzig. Suchen Sie nach mehr Details und Informationen zum Rapsöl-Test, können Sie auf diesen Seiten alles nachlesen.

Weiterführende Links zum Thema Rapsöl

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