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Reiseführer Österreich:Praktische Hinweise

Urlaub von Anfang bis Ende: die wichtigsten Adressen und Informationen für Ihre Österreich-Reise

Anreise

Auto

Tirol, Salzburg und Kärnten erreicht man am besten über die Autobahn von München über Rosenheim nach Salzburg (A8) bzw. Kufstein (A93). Nach Vorarlberg empfiehlt sich die Route von Ulm über Memmingen (A7) nach Lindau (A96). Die Hauptverkehrsader von Innsbruck nach Wien läuft über die Inntal- bzw. Westautobahn (A1). Die Südautobahn (A2) führt von Wien über Graz nach Klagenfurt und Villach. Villach ist auch über die Tauernautobahn (A10) ab Salzburg erreichbar.

Autobahnen sind in Österreich mautpflichtig. Vignetten sind in Tabakläden, auf Postämtern und in grenznahen deutschen Tankstellen zu kaufen. Die Jahresvignette für PKW kostet 82,70 Euro, für zwei Monate 24,80 Euro, für 10 Tage 8,50 Euro. Auch für Motorräder besteht (eine reduzierte) Vignettenpflicht. Mautpflicht besteht zudem auf vielen Berg- und Panoramastraßen sowie einigen wichtigen Transitrouten wie Brennerautobahn, Gerlospass- oder Felbertauernstraße.

Bahn

Häufige Direktverbindungen nach Wien gibt es von München (4 1/4 Std.) und Frankfurt (7 Std.). Nachtzüge fahren von Hamburg, Berlin, Köln und Zürich nach Wien, Autoreisezüge von Hamburg nach Wien sowie von Düsseldorf, Hamburg und Hildesheim nach Villach. Fahrplanauskunft DB: Tel. 0800 507090 | www.bahn.de; Zugsauskunft in Österreich: Tel. 051717 | www.oebb.at

Flugzeug

Von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/ M., Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg und Köln/Bonn, Stuttgart, Basel, Bern, Genf, St. Gallen/Altenrhein und Zürich gibt es tägliche Verbindungen (auch Billigflieger) nach Österreich. Neben Wien werden die Flughäfen Graz, Innsbruck, Linz, Klagenfurt und Salzburg angeflogen. Die Flugzeit von Frankfurt/M. nach Wien beträgt 80 Min. Zwischen Flughafen Wien-Schwechat und Bahnhof Wien-Mitte (U 3) verkehrt der City Airport Train im Halbstundentakt. Die Fahrzeit beträgt 16 Min. (11 Euro).

Auskunft

Österreich Werbung

www.austria.info | Tel. 00800 40020000

Auto

Das Tempolimit liegt auf Autobahnen bei 130, auf Bundesstraßen bei 100 und innerorts bei 50 km/h, die Promillegrenze bei 0,5. Es besteht Tragepflicht von Sicherheitswesten, sobald das Auto auf Autobahnen und Landstraßen verlassen wird. Vom 1. Nov. bis 15. April sind bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen Pflicht.

ÖAMTC-Pannenhilfe: Tel. 120

ARBÖ-Pannenhilfe: Tel. 123

Lassen Sie in den Großstädten das Auto besser beim Hotel, Parkplätze sind Mangelware und teuer. Erkundigen Sie sich in kleineren Städten nach dem Parksystem, in der einen oder anderen Form ist meist bloß Kurzparken erlaubt (Parkautomat, Parkscheine aus dem Tabakladen oder gratis mit Parkscheibe).

Camping

Im ganzen Land stehen zahlreiche gut geführte Campingplätze zur Verfügung. Wildes Campen ist verboten. Viele Bergstraßen sind mit einem Wohnwagen nicht befahrbar. Information: Österreichischer Camping-Club (ÖCC) | Tel. 01 7136151 | www.campingclub.at

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Metternichgasse 3 | 1030 Wien | Tel. 01 711540 (auch Notruf)

Schweizerische Botschaft

Kärtner Ring 12 | 1010 Wien | Tel. 01 79505

Gesundheit

Auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte ist die Europäische Krankenversicherungskarte angebracht. Sollte sie von einem Arzt nicht akzeptiert werden, müssen Sie die Behandlungskosten bar bezahlen und die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Internetzugang & WLAN

In vielen Cafés und Trendlokalen gehört es, ebenso wie in der gehobeneren Hotellerie, zum guten Ton, WLAN-Zugang kostenlos anzubieten; in den Städten sowieso, aber vermehrt nun auch auf dem Land. An vielen Autobahnraststätten, am Flughafen Wien sowie in den ÖBB-Railjet-Zügen (schwankender Empfang) wird dieses Service ebenfalls gratis angeboten. Infos: www.freewlan.at, www.freewave.at

Notruf

Feuerwehr: Tel. 122

Polizei: Tel. 133

Rettungsdienst: Tel. 144

Ärztenotdienst: Tel. 141

Alpinnotruf (Bergrettung): Tel. 140, in Vorarlberg Tel. 144

Euro-Notruf: Tel. 112

Der Euro-Notruf ist gebührenfrei, er funktioniert auch ohne SIM-Karte im Handy. Durchgestellt wird er automatisch in die nächstgelegene Polizeidienststelle.

Öffentliche Verkehrsmittel

Österreich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen, erfordert etwas Planung: Kleinere Orte werden oftmals nur ein- bis zweimal am Tag angefahren. Streckennetz und Fahrpläne bei den ÖBB (Tel. 051717 | www.oebb.at) und bei den Postbussen (Tel. 0810 222333 | www.postbus.at).

Post

Porto für Standardsendungen (bis 20 g): EU-weit 70 Cent, weltweit 1,70 Euro

Telefon & Handy

Vorwahl nach Österreich: 0043; nach Deutschland: 0049; in die Schweiz: 0041. Bei Anrufen aus dem Ausland entfällt die Null der Vorwahl. Das Handynetz in Österreich ist flächendeckend, mit Ausnahme der Berge. Seit 2009 gelten in der EU Obergrenzen für Roaminggebühren (22,8 Cent für aktive, 0,6 Cent für passive Telefonate). Immer günstig sind SMS (max. 0,72 Cent). Hohe Kosten verursacht die Mailbox; noch im Heimatland abschalten! Haben Sie vor ein wenig innerhalb Österreichs zu telefonieren, legen Sie sich am besten eine Prepaid-Karte zu, die es von allen Mobilfunkanbietern gibt.

Unterkunft

Der Großteil des Angebots entfällt auf familiäre Drei- und Viersterne Hotels und Gasthöfe, die in den beliebten Ferienregionen vor allem Tirols oft gewaltige Ausmaße annehmen. Landauf, landab eröffenen immer mehr trendige, ökobewusste, aber mitunter auch sehr teure Häuser. Internationale Hotelketten gibt es, mit Ausnahme der Städte, nur wenige. Wellnessresorts (www.relax-guide.at) sowie luxuriöse Schlosshotels (www.schlosshotels.co.at) runden das Angebot ab. Am unteren Ende der Skala stehen private Zimmer und Ferienwohnungen, deren Adressen Sie bei den jeweiligen Urlaubsregionen bekommen oder über die Buchungsplattform www.tiscover.com gut finden und buchen können. Günstig und landverbunden machen Sie Urlaub auf dem Bauernhof (www.urlaubambauernhof.at, auch Reiter-, Gesundheits-, Kräuter- und Bio-Bauernhöfe sowie Almhütten und Winzerhöfe), preislich moderat und teils wirklich schön nächtigen Sie in den Jugend- und Familiengästehäusern (www.jufa.eu). Manche Regionen haben auch eigene, stimmungsvolle Unterkünfte zu einem Angebot zusammengefasst, z. B. www.landlust.at (Landhäuser in der Oststeiermark), www.burgenland.info (Link zu Pannonisch Wohnen) oder www.nie deroesterreich.at (Link zu Unterkünfte/Genießerzimmer). Neuerdings gibt es im Winter sogar Igludörfer (www.schneedorf.com, www.alpeniglu.com, www.iglu-village.at). Es lohnt sich auch, auf www.austria.info/at/uebernachten zu stöbern.

Vergünstigungen

In Österreich ist die Card-Manie ausgebrochen - immer mehr Regionen bieten Touristen-Cards an, die eine spürbare Erleichterung im Urlaubsbudget bringen. Da sind zum einen die Städte-Cards (Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck), die gleichzeitig als Netzkarte für die öffentliche Verkehrsmittel gelten, sowie die Bundesländerkarten (NÖ, Kärnten, Salzburgerland, Steiermark), für die Sie zahlen müssen. Zum anderen gibt es die gratis Regionen-Cards (z. B. Neusiedler See, Schladming-Dachstein, Steierisches Thermenland, Mostviertel, Wörther See, Millstätter See, Kaprun, Serfaus-Fiss-Ladis), die Sie einfach so erhalten, wenn Sie in einem Partnerbetrieb nächtigen. Egal ob Gratis- oder Zahlcard, Eintritte zu den wichtigsten Attraktionen sowie gegebenenfalls Seilbahnfahrten sind in der Regel mit Card kostenlos.

Zeitungen

Überregionale Qualitätszeitungen sind "Die Presse" und "Der Standard". Ähnlich gut sind die "Salzburger Nachrichten" sowie die Wiener Stadtzeitung "Falter". Daneben gibt's noch den "Kurier" (Ostösterreich), die "Kleine Zeitung" (Steiermark, Kärnten), die "Krone" und "Österreich".

Zoll

Innerhalb der EU dürfen Sie Waren zum persönlichen Gebrauch frei ein- und ausführen. Als Richtwerte gelten z. B. 800 Zigaretten, 200 Zigarren, 10 l Spirituosen, 90 l Wein oder 110 l Bier. Für Reisende aus Nicht-EU-Ländern gelten knappere Mengen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 2 l alkoholische Getränke (bis zu 15 % vol.). Weitere Infos: www.zoll.de

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Aufgewachsen in Wien und Niederösterreich, zog es die Autorin zunächst in die Fremde, die sie als langjährige Reisejournalistin ausgiebig erkundete. Dabei stellte sie jedoch nach und nach fest, wie schön doch ihre eigene Heimat ist, der sie sich nun seit einigen Jahren widmet. Sie kennt die versteckten Winkel des Landes und weiß auch bestens darüber Bescheid, was man als Reisender an Informationen braucht.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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