Reisetipps Karibik - Kleine Antillen

Praktische Hinweise Karibik - Kleine Antillen

Flugzeug

Air France, British Airways, BWIA und KLM fliegen direkt oder mit einem Zwischenstopp auf die Kleinen Antillen. Air France fliegt Guadeloupe, Martinique und St-Martin an, British Airways Antigua, Barbados, Grenada und St. Lucia und KLM Sint Maarten. US-Gesellschaften bieten Linienflüge von verschiedenen deutschen Städten aus mit Zwischenstopp in den USA nach Antigua, Barbados, St. Lucia und St. Thomas an. Wenn Sie die nördlichen Kleinen Antillen bereisen wollen, können Sie auch mit American Airlines, British Airways oder Air France nach Puerto Rico und von da aus mit American Eagle oder Liat weiterfliegen.

Ein Flug von Deutschland nach Guadeloupe mit Air France kostet in der Nebensaison ab 680 Euro, in der Hochsaison über Weihnachten/Neujahr oft über 1000 Euro. Ein Flug mit British Airways nach Antigua ist in der Nebensaison um 700 Euro zu haben, Weihnachten/Neujahr ab 940 Euro. Erkundigen Sie sich auch nach Charterflügen (Condor, LTU). Weiterflug auf eine der kleineren Inseln mit LIAT oder BWIA (Flüge lassen sich in Europa buchen). Lassen Sie Ihren Rückflug 72 Stunden vorher bestätigen! Flugzeit (je nach Dauer des Zwischenstopps): 9-14 Stunden.

Schiff

Wer Zeit hat, kann als Passagier eines Frachters in die Karibik reisen. Mit der deutschen Reederei Horn-Linie kann man auf einem Kühlschiff von Hamburg aus eine fünfwöchige Rundreise für ca. 2700 Euro/Person unternehmen. Man kann auch nur eine einfache Passage buchen und dann auf einer der Inseln von Bord gehen (Einzelstrecke ca. 1770 Euro). Horn-Linie | Süderstr. 79 A | 20097 Hamburg | Tel. 040/236770 | Fax 23677100 | www.hornlinie.com

Auskunft

Die Touristenbüros der jeweiligen Inseln sind in den Kapiteln angegeben. Leider ändern sich die Adressen der Touristenbüros in Deutschland häufig.

Anguilla Tourist Board

Vertreten durch Exclusive&Different | Orleansstr. 34 | 81667 München | Tel. 089/54346763 | Fax 5439765 | www.anguilla-vacation.com

Antigua and Barbuda Department of Tourism

Thomasstr. 11 | 61348 Bad Homburg | Tel. 06172/21504 | Fax 21513 | wwwkaribik.de/antigua-barbuda

Barbados Tourism Authority

c/o The Mangum Group | Sonnenstr. 9 | 80331 München | Tel. 089/23662152 | Fax 23662199 | www.barbados.org

British Virgin Islands Tourist Office

Schwarzbachstr. 32 | 40822 Mettmann | Tel. 02104/286671 | Fax 912673 | www.bvitourism.com

Dutch Caribbean Travel Center

Karlstr. 34 | 64288 Darmstadt | Tel. 06151/4287113 | Fax 851504 | www.dutch-caribbean.de

Französische Antillen

Bethmannstr. 58 | 70072 Stuttgart | Tel. 0711/5053511 | Fax 2023512 | www.lesilesdeguadeloupe.com

Grenada Board of Tourism

Schenkendorfstr. 1 | 65187 Wiesbaden | Tel. 0611/2676720 | Fax 2676760 | www.grenadagrenadines.com

Arbeitsgemeinschaft Karibik e.V.

Für alle Karibischen Inseln:

Postfach 1161 | 63594 Hasselroth | Tel. 06055/9380194 | Fax 900005

Bus

Busse sind ein viel genutztes Transportmittel auf den Antillen. Haltestellen sind vor allem auf dem Land selten gekennzeichnet. Sie müssen danach fragen. Sagen Sie dem Busfahrer, wo Sie aussteigen wollen, und halten Sie Kleingeld bereit. Die Fahrer können meist nicht wechseln. Sie zahlen an Ihrem Ziel.

Deutsche Botschaft

7-9 Marli Street | P.O. Box 828 | Port-of-Spain | Trinidad | Tel. 001/868/6281630 | Fax 6285278 | www.port-of-spain.diplo.de

Österreichische Botschaft

Av. La Estancia | Edificio Torre las Mercedes | Caracas | Venezuela | Tel. 0058/212/9913863 | Fax 9932257

Schweizerische Botschaft

Av. Eug. Mendoza y San Felipe | La Castellana | Caracas | Venezuela | Tel. 0058/212/2679585 | Fax 2677745 | www.swissemigration.ch

Einreise

Europäer benötigen einen Reisepass und den Flugschein, der belegt, dass Sie nach spätestens drei Monaten das Land verlassen. Normalerweise bekommen Touristen einen Aufenthaltsstempel für einen Monat. Wer länger bleiben will, muss sich nach Ablauf des Monats einen neuen Stempel (ca. US$ 10) im Immigration Office abholen. Am Flughafen oder im Flieger bekommt man eine Immigration Card, die man ausgefüllt wieder abgeben muss. Die meisten Inseln verlangen beim Abflug eine Departure Tax (ca. US $ 10).

Fotografieren

Bevor Sie einen Einheimischen oder sein Haus fotografieren, sollten Sie ihn fragen, ob es ihn stört. Zwar reagieren die Bewohner der meisten Inseln im Allgemeinen auf dieses Ansinnen nicht so aggressiv wie z.B. auf Jamaika, trotzdem ist es nicht gerade höflich, fremde Menschen ungefragt abzulichten oder zu filmen.

Geld & Währung

Auf den meisten Inseln der Kleinen Antillen wird mit dem East Caribbean Dollar („Ostkaribischer Dollar“, Abkürzung EC$) bezahlt, obwohl der US-Dollar (US $) auch gerne genommen wird. Ausnahme sind die Virgin Islands (US $), die französischen Inseln (Euro), die niederländischen Inseln (Antillengulden, NAf) und Barbados (Barbadosdollar, BDS $). Ein bequemes und sicheres Zahlungsmittel sind Reiseschecks, die in allen Banken und in vielen Hotels eingelöst werden. Auch Kreditkarten der großen internationalen Organisationen werden inzwischen akzeptiert. Bei einigen Banken gibt es Geldautomaten, die man mit europäischen Karten nutzen kann.

Gesundheit

Sie brauchen keine Impfungen für die Kleinen Antillen. Empfehlenswert ist indes eine kombinierte Hepatitis- und eine Tetanusimpfung. Die medizinische Versorgung variiert von Insel zu Insel. Grundsätzlich wird man überall gut versorgt, im schlimmeren Fall von einer kleinen Insel aus mit dem Hubschrauber auf die nächstgrößere mit Krankenhaus befördert. Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung ab und nehmen Sie eine gut sortierte Reiseapotheke sowie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor mit!

Inselhüpfen

Viele kleine Fluglinien verkehren zwischen den Inseln. Die beiden größten sind BWIA (Tel. 800/7442225 | www.bwee.com) und LIAT (Tel. 268/4805601 | www.liatairline.com). Von beiden Airlines gibt es für Inselhüpfer Air-Passes, die innerhalb einer befristeten Zeit zu einer bestimmten Anzahl verbilligter Flüge berechtigen. Die Airpässe sollten schon im europäischen Abflugland gebucht werden.

Internet

Das Internet ist in der Karibik bei allen verbreitet, die internationale Geschäfte treiben, d.h. Hotels, Charterfirmen, Wassersport- und Tauchunternehmen, Touristenbüros usw. haben meist eigene Websites. Viele größere Hotels haben business rooms, in denen sie Gästen PCs mit Internetanschluss gegen Gebühr zur Verfügung stellen. Von manchen Hauptpostämtern kann man E-Mails versenden. WLAN-Hotspots gibt es auf den Kleinen Antillen kaum. Einige der großen, internationalen Hotelketten haben WLAN-Einrichtungen, und in Barbados kann man sich am Grantley Adams International Airport kabellos einloggen.

Die interessantesten Websites: www.caribsurf.com | www.carilat.de | www.turq.com | www.karibik.de | www.doitcaribbean.com | www.expedia.de/hotelkaribik | www.accuweather.com | www.caribbeannewspapers.com

Maße

Neben den englischen Maßeinheiten wie miles und pounds werden immer öfter Kilometer und Kilo gebraucht. 1 Meile = 1,609 km.

Mietwagen

Sie haben überall eine gute Auswahl an Fahrzeugen. Oft werden kleine japanische Geländewagen vermietet, die Sie buchen sollten, wenn Sie abseits der Hauptstraßen fahren möchten. Tagesmieten fangen bei ca. US $ 50 an. Bei wochenweiser Anmietung lassen die Preise deutlich nach. Wer nicht mit Kreditkarte bezahlt, muss in der Regel eine Kaution hinterlegen. Außerdem braucht man fast immer einen Inselführerschein, der aber sofort ausgestellt wird.

Post

Luftpost wird meist innerhalb einer Woche befördert, alles andere kann mehrere Wochen dauern. Die Postämter sind vormittags, Hauptpostämter auch nachmittags geöffnet.

Reisezeit

Die Karibik kann das ganze Jahr über bereist werden. Der Sommer gilt als Regenzeit, die Temperaturen liegen bei 30 Grad. Im Spätsommer und im Herbst toben Hurrikans. Der Winter ist klimatisch am schönsten (obwohl es nachts manchmal kühl werden kann), dafür sind die Hotelpreise doppelt so hoch wie im Sommer.

Sicherheit

Bis auf die US-Virgin Islands gehören die Kleinen Antillen zu den sichersten Urlaubszielen überhaupt. Die meisten Einheimischen schließen weder ihre Haustür noch ihr Auto ab. Trotzdem ist es ratsam, keine Wertsachen offen im Hotel oder am Strand herumliegen zu lassen.

Sprache

Vermeiden Sie das US-amerikanische „Hi!“, wenn Sie Einheimische begrüßen. Auf den Inseln ist es üblich (und höflich), „Good Morning“, „Good Day“, „Good Afternoon“, „Good Evening“ und (nach 19 Uhr) „Good Night“ zu sagen.

Straßenverkehr

Bis auf die holländischen und französischen Inseln gilt auf den Straßen Linksverkehr. Auf den Virgin Islands haben die Autos dennoch das Steuerrad auf der linken Seite. An schlecht überschaubaren Kurven wird meist gehupt, damit ein entgegenkommendes Fahrzeug gewarnt ist. Es empfiehlt sich, vorsichtig und langsam zu fahren. Heftige Regenfälle und Stürme reißen immer wieder Schlaglöcher in die Straßen, und überall können Ihnen Tiere über den Weg laufen.

Strom

Die Netzspannung variiert auf den einzelnen Inseln und sogar von Hotel zu Hotel zwischen 110 und 220 Volt. Auch die Stecker sind auf den einzelnen Inseln unterschiedlich. Es empfiehlt sich, einen internationalen Adapter mitzunehmen.

Taxi

Es gibt auf allen Inseln genug Taxis. Den Fahrpreis sollten Sie passend bereithalten. Eine billige Alternative ist das Sammeltaxi. Es heißt im französischen Sprachraum Public oder Tap Tap, auf den englischsprachigen Inseln Jitney, Cab oder Bus. Bezahlen müssen Sie individuell.

Telefon & Handy

Das Telefonieren erfolgt über Satellit, somit ist die Verständigung ausgezeichnet. Eine Minute nach Mitteleuropa kostet ca. US$3. Jede Insel verkauft ihre eigenen Telefonkarten, die an öffentlichen Fernsprechern (meist beim Postoffice) benutzt werden können. Die Vorwahlen für Deutschland, Österreich und die Schweiz lauten: 01149 (D), 01143 (A), 01141 (CH). Die Vorwahl für die Antillen ist 001. Die Vorwahlen für die einzelnen Inseln sind im Band angegeben. Nur wenige deutsche Anbieter haben Roaming-Verträge mit den Kleinen Antillen.

Trinkgeld

Oft ist auf Gastronomierechnungen ein Bedienungszuschlag (service charge) bereits ausgewiesen. Andernfalls sind 10 bis 15 Prozent üblich. Auch bei den oft selbst ernannten Sightseeing-Führern sollte man nicht kleinlich sein. Bei den All-Inclusive-Resorts empfiehlt es sich, zum Schluss ein kleines Trinkgeld fürs Personal zu hinterlassen.

Zeit

Auf den Kleinen Antillen gilt die Eastern Standard Time (Mitteleuropäische Zeit minus 5 Std. bzw. minus 6 Std. zur Sommerzeit).

Zoll

Die Vorschriften unterscheiden sich je nach Territorium. Meist dürfen 200 Zigaretten, 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Alkohol und Geschenke im Wert von US$ 100 mitgebracht werden. Verboten ist die Einfuhr von Fleisch, Obst, Rauschgift und Waffen. In die EU eingeführt werden dürfen Waren im Wert bis 175 Euro, 2 l Wein oder 2 l andere Alkoholika bis 22 Prozent, 50 g Parfüm, 500 g Kaffee sowie 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos, oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak.

Bier

2-3 Euro für eine Flasche karibisches Bier

Rum

8 Euro für eine Flasche Mount Gay Rum

Wasser

1,50 Euro für ein Mineralwasser

Imbiss

7-9 Euro für Sandwich/Burger

Cocktail

6-10 Euro im Restaurant/Bar

Busfahrt

1 Euro für eine Busfahrkarte