Reisetipps Griechenland
Sehenswertes Griechenland
Region: Árta
Stadtrundgang
Bester Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang ist die Burg, die unmittelbar an der Nationalstraße Ioánnina-Athen liegt. Nach der Besichtigung der Burg folgt man der Nationalstraße 200 m weit in Richtung Athen, dann nach rechts dem Wegweiser „Centre“ und gelangt durch die Odós Skoufá zur Odós B. Pýrrou. Folgt man ihr nach links, kommt man zum Historischen Museum und zur Kirche Panagía Parigorítissa, folgt man ihr nach rechts, gelangt man an den übrigen byzantinischen Kirchen und antiken Ruinen vorbei zurück zur Burg.
Agía Theodóra
In der Kirche aus dem 13. Jh. ist die hl. Theodora in einem schönen Sarkophag beigesetzt. Sie wirkte im 13. Jh. in dem Kloster, das damals zur Kirche gehörte. Ihre als wundertätig angesehene, mit Silber beschlagene Ikone wird alljährlich am 11. März in feierlicher Prozession durch die Stadt getragen. Besonders bemerkenswert sind in der Kirche die antiken Kapitelle der Säulen, die von Bauten des 6. Jhs. aus Nikópolis stammen. Unregelmäßig geöffnet | Odós Agías Theódoras | von der Odós B. Pýrrou Richtung Burg die zweite Gasse links hinter den Ruinen des Apollo-Tempels
Ágios Vasílios
Die Kirche aus dem 13. Jh. weist ein besonders schönes Mauerwerk auf. Farbig glasierte Kacheln und unterschiedlich gestaltete Bänder aus Ziegelsteinen gliedern die Fassade. In die Ostwand sind zwei Reliefs eingelassen. Eines stellt die Kreuzigung Christi, das andere drei Kirchenväter dar. Nur von außen zu besichtigen | am Ende der Odós B. Pýrrou an der offenen Markthalle in die Gasse 20 m links hinein
Alte Brücke
„Artas Old Bridge“ (so die Wegweiser) gilt als eine der schönsten Brücken und als eines der schönsten osmanischen Bauwerke in Griechenland. Vier unterschiedlich hohe Bögen überspannen seit 1612 den Fluss; in einen der beiden Pfeiler des höchsten Bogens musste der Baumeister einer örtlichen Legende nach seine Frau einmauern, weil die während der Bauarbeiten immer wieder eingestürzte Brücke einer Weissagung gemäß anders keine Stabilität gewinnen konnte. Die Brücke steht unmittelbar neben der modernen Straßenbrücke. 1 km nördlich der Stadt an der Straße nach Ioánnina
Apollo-Tempel
Geringfügige Reste eines Tempels vom Ende des 6. Jhs. v. Chr. liegen eingezäunt und als „Ancient Temple“ gekennzeichnet links der Odós B. Pýrrou.
Burg
Die Festung von Árta nimmt eine kleine Bodenerhebung am Ufer des Árachthos ein. Im Innern der Burg grünen zahlreiche Orangenbäume. Errichtet wurde die Burg im 13. und 14. Jh., umfangreiche Veränderungen nahm Ali Pascha im 18. Jh. vor. Dass beim Bau der Burgmauern die antike Stadtmauer mit ihren großen, regelmäßig behauenen Steinblöcken mitverwendet wurde, ist besonders gut von der Nationalstraße aus an der Ostecke der Burg zu erkennen. Frei zugänglich
Historisches Museum
Das kleine, liebevoll gestaltete Museum gibt u.a. durch Fotografien, Schautafeln, Puppen und Modelle sowie mithilfe englischer Erklärungen einen Einblick in die Geschichte Ártas. Tgl. 9-13 Uhr | Platía Nik. Skoufá | Eintritt 2 Euro
Káto Panagías
Am Stadtrand von Árta liegt nahe dem Flussufer das Maria geweihte Nonnenkloster aus dem 13. Jh. Die meisten Bauten sind neu, nur die Apsis der Klosterkirche stammt noch aus der Gründungszeit. Hier sind einige Freskenreste aus dem 13. Jh. erhalten. Weitaus eindrucksvoller ist aber die 1715 mit Heiligen und biblischen Szenen bemalte Westwand. Mai-15. Sept. tgl. 7-13 und 16.30-19.30 Uhr, sonst tgl. 8-13 und 15-18 Uhr | vom Ortszentrum aus auf der dem linken Flussufer nächstgelegenen Straße am modernen Stadion vorbei 2 km
Panagía Parigorítissa
Die größte byzantinische Kirche Ártas ist ein architektonisches Meisterwerk von hohem Rang. Sie entstand 1285-89 als zentrales Gotteshaus eines Klosters, von dem am Rande des Kirchhofs noch der Zellentrakt mit 16 Räumen und das Refektorium erhalten sind. Das Refektorium dient heute als Ausstellungsraum, in dem einige Kleinfunde aus dem antiken Ambrákia gezeigt werden.
Dem dreischiffigen, kubischen Bau mit mehreren Fensterreihen sind fünf Kuppeln aufgesetzt. In der Zentralkuppel ist ein schönes Mosaik aus dem 13. Jh. zu sehen, das Christus als Pantokrátoras, also als Weltenherrscher zeigt. Einige der zum Teil gut erhaltenen Fresken aus dem 16. bis 18 Jh. verraten römisch-katholischen Einfluss. Besonders deutlich wird das in der Apsis, wo nicht, wie in Byzanz üblich, die im Westen unbekannte himmlische Apostelkommunion, sondern das heilige Abendmahl dargestellt ist.
Besonders faszinierend ist die Architektur des Innenraums mit einem einzigartigen System von Gewölbezwickeln und Säulen, die das Gewicht der Kuppel tragen und das dem Innenraum zusammen mit dem weitgehend freiliegenden Mauerwerk aus Ziegelsteinen einen archaischen Ausdruck verleiht. Westlichen Einfluss verraten hier wiederum die in der Fachsprache Grotesken genannten Tierdarstellungen unter den höchsten Säulchen und die Skulpturenreihe im obersten Bogen der Nordwand mit der Darstellung von Jesu Geburt im Zentrum. Im Innern der Kirche ist das Fotografieren streng verboten. Di-So 8.30-15 Uhr | Platía Nik. Skoufá | Eintritt 2 Euro
Region: Párga
Burg
Innerhalb der von den Venezianern 1572 erbauten Burg stehen zwischen viel Grün nur noch Gebäuderuinen. Der Weg hinauf lohnt sich aber dennoch wegen des schönen Ausblicks. Tgl. 8-20 Uhr | Eintritt frei
Region: Kalambáka/Metéora
Klöster
Die Öffnungszeiten der Klöster ändern sich so häufig, dass hier keine Angaben gemacht werden können. Man muss sie vor Ort erfragen. Normalerweise ist pro Wochentag eines der Klöster geschlossen, nur sonntags sind alle geöffnet. Die Kernöffnungszeiten sind 9-13 und 15-17 Uhr. Pro Kloster werden 2 Euro Eintritt verlangt.
Kalambáka
Der ältere Teil der Stadt liegt zwischen der Hauptverkehrsstraße und der hoch über die Stadt aufragenden Felswand. Am besten folgt man von der Platía, an der die Taxis stehen, der Odós Vlacháva über den kleinen Marktplatz zur neuen Kirche des Ágios Vissárious, die in den 1980er-Jahren innen im traditionellen Stil eindrucksvoll ausgemalt wurde. Ein Schild weist von hier den Weg zur Kirche Kímesis tou Theotókou aus dem 14. Jh.
Kloster Agía Triáda
Auch heute noch ist das Mönchskloster nur nach anstrengendem, etwa 15-minütigem Fußmarsch zugänglich, erst seit 1925 über Treppen. Bis dahin konnten Mönche, Waren und Besucher nur über Strickleitern und ein an einer Seilwinde heraufzuziehendes Netz ins Kloster gelangen. Die Wandmalereien in der Kirche aus dem 15. Jh. stammen aus den Jahren 1692 und 1741.
Kloster Ágios Nikólaos Anapafsás
Das dem Dorf Kastráki am nächsten gelegene Kloster musste wegen des besonders kleinen Gipfelplateaus mehrstöckig gebaut werden und wirkt festungsartig. Seine Hauptkirche wurde von dem kretischen Maler Theophánis im 16. Jh. mit gut erhaltenen Fresken ausgestattet.
Kloster Ágios Stéfanos
Das heute ohne Treppensteigen bequem zu erreichende Nonnenkloster lohnt den Besuch besonders. Die Klosterkirche aus dem 18. Jh. wird zur Zeit stilvoll ausgemalt. Viele der neuen Ikonen wurden von den Nonnen des Klosters selbst gemalt. Im Klostermuseum werden byzantinische Notenbücher und alte Handschriften gezeigt.
Kloster Megálo Metéoro
Das älteste, schönste und größte Kloster auf den Metéora-Felsen wird von Mönchen bewohnt. Besucher sehen zunächst den musealen Vorratsraum und können die Seilwinde studieren, die einst half, alle Waren und Gäste in einem Netz zum Kloster hinaufzuziehen. Die Hauptkirche ist vollständig mit gut erhaltenen Fresken aus dem 15. Jh. ausgemalt. Im Vorraum, dem Narthex, wird das Schicksal mehrerer Dutzend Märtyrer gezeigt: In einer wahren Orgie von Gewalt werden Menschen enthauptet, verbrannt, gefoltert und gekreuzigt. Im Klostermuseum sind wertvolle Ikonen, liturgisches Gerät, alte Handschriften und kleine Holzkreuze zu sehen, in die in mühseliger Feinarbeit biblische Szenen wie Christi Einzug in Jerusalem geschnitzt wurden. Abschließend kann man auch die alte Klosterküche besichtigen.
Kloster Roussánou
Das kleinste der noch bewohnten Metéora-Klöster, dessen Bauten überwiegend aus dem 16. Jh. stammen, erstreckt sich auf einem winzigen Felsplateau über drei Etagen. Wegen des Platzmangels sind hier alle Räume einschließlich der Kirche in einem einzigen Gebäude zusammengefasst. Im Narthex sind die Wandmalereien aus dem 16. Jh. gut erhalten. Sie zeigen vor allem Märtyrer und über der Tür zum Kirchenraum das Jüngste Gericht: Links von der Tür werden die Seligen ins Paradies geführt, rechts von der Tür gleiten die Verdammten in einem Feuerstrom in die Hölle.
Kloster Varlaám
Die Haupt- und die Nebenkirchen dieses Klosters sind mit sehr gut erhaltenen Fresken des 16. Jhs. ausgestattet; schön auch eine vergoldete Ikonostase des 18. Jhs. Das Klostermuseum präsentiert neben Ikonen vor allem wertvolle Handschriften, die zum großen Teil im 16. und 17. Jh. im Kloster angefertigt wurden.
Region: Kavála
Altstadt
Kommt man vom Hafen und geht die erstmögliche Straße rechts in die Altstadt hinauf (Odós Poulídou), sieht man rechter Hand einen weitläufigen Bau mit vielen Kuppelchen, Innenhöfen und Türmchen. Es ist das Imaret, im 19. Jh. als Koranschule erbaut und seit 2004 als Hotel genutzt. Die Straße endet an der modernen Kirche Kímisis tu Theotókou. Von hier aus sind es nur wenige Schritte zum Reiterstandbild Mehmet Alis und dessen benachbartem Geburtshaus aus dem Jahr 1720, das besichtigt werden kann. Mehmet Ali stammte aus einer moslemischen Tabakhändlerfamilie und wurde 1769 zum Begründer der letzten ägyptischen Königsdynastie, die mit der Vertreibung König Faruks 1952 abtrat. Auf dem höchsten Punkt der Altstadt-Halbinsel steht die 1425 von den Türken erbaute Burg.
Aquädukt
Über 60 Bögen schwingt sich ein mächtiges, bis zu 60 m hohes Aquädukt von einem gegenüberliegenden Hügel zur Altstadt. Es wurde bereits im 16. Jh. erbaut.
Archäologisches Museum
Der Besuch lohnt nur für archäologisch Interessierte. Zu sehen sind u.a. Goldschmuck aus dem 3. Jh. v. Chr. und tönerne Büsten der Göttinnen Demeter, Persephone und Aphrodite aus dem 4. Jh. v. Chr., mit erhaltenen Spuren der ursprünglichen Bemalung. Di-So 8.30-15 Uhr | Ethnikís Andistásis | am westlichen Ende der Uferpromenade | Eintritt 2 Euro
Region: Delphi
Archäologisches Museum
Das moderne Museum von Delphi lohnt unbedingt den Besuch. Gut erhaltene Friese zeigen, wie reich die Außenseiten der Schatzhäuser geschmückt waren. Einige der Statuen wie zum Beispiel die Sphinx der Naxier oder die beiden archaischen Jünglingsgestalten Kleobis und Biton muss man sich im Heiligtum unter freiem Himmel aufgestellt vorstellen. Beachtung verdienen zahlreiche Kleinfunde aus Bronze wie zum Beispiel eine Statuette des Odysseus, der unter einem Widder hängend seinen Feinden entkommt. Der marmorne Omphalos, den man im Museum sehen kann, stammt vom Apollon-Tempel. Er markierte dort den Mittelpunkt der Welt. Besonders eindrucksvoll sind die gut erhaltenen Überreste der lebensgroßen Statue eines Stiers aus getriebenen Silberblechen aus dem 6. Jh. v. Chr. Die bekanntesten Schätze des Museums sind die bronzene Statue des Wagenlenkers (5. Jh. v. Chr.), die archaische Sphinx der Naxier und die römische Marmorstatue des Antinoos (2. Jh.). April-Okt. tgl. 8-19.30 Uhr, Nov.-März tgl. 8.30-15 Uhr | Eintritt 6 Euro, mit Ausgrabungen 9 Euro | an der Hauptstraße zwischen dem Dorf und den Ausgrabungen
Die Ausgrabungen liegen etwa 1 km vor dem heutigen Dorf unter- und oberhalb der von Athen nach Delphi führenden Straße. Man beginnt die Besichtigung am besten nach dem Museumsbesuch und dann mit den oberen Ausgrabungen.
Obere Ausgrabungen
Vom Eingang kommt man auf einen kleinen Platz mit sieben ionischen Säulen, die römische Agorá. Hier wird anhand des römischen Mauerwerks und der christlichen Architekturfragmente etwas deutlich, was man beim Rundgang immer bedenken sollte: Der Zustand der Ausgrabungen gibt keine Momentaufnahme aus einem bestimmten Jahr wieder, sondern vermischt Elemente aus der langen Geschichte des Heiligtums.
Von der Agorá aus sind die sechs aufrecht stehenden dorischen Säulen des Apollon-Tempels weiter oberhalb zu sehen. Dort hinauf führt die heilige Straße, die zu beiden Seiten von Schatzhäusern und Skulpturen flankiert war. Wie solche Schatzhäuser aussahen, zeigt deutlich das vollständig rekonstruierte Schatzhaus der Athener.
Wenige Schritte weiter stehen links der Straße drei ionische Säulen, die zu einer ebenfalls von den Athenern gestifteten Halle gehörten, in der die dem Apoll geweihten Beutestücke aus der Seeschlacht von Salamis ausgestellt waren. Unmittelbar dahinter stützt eine Mauer aus sorgfältig einander angepassten, vieleckigen Steinblöcken - also eine polygonale Mauer - die Terrasse, auf der sich der Apollon-Tempel erhob. In der Mauer sind deutlich zahllose Inschriften zu erkennen: Freilassungsurkunden von Sklaven.
Dann steht man vor dem Tempel selbst, der ursprünglich sechs Säulen an den Schmal- und 15 Säulen an den Längssäulen besaß. In seinem Innern stand eine goldene Statue des Gottes; hier hockte auf einem Dreifuß über einem Erdloch auch die Pythia, durch deren Mund der Gott das Orakel verkündete.
Oberhalb des Tempels bietet sich dann vom sehr gut erhaltenen Theater aus ein schöner Blick über das Heiligtum. Es stammt aus der Zeit um 400 v. Chr., hat 35 Sitzreihen und bot etwa 5000 Zuschauern Platz. Am obersten Rand des Heiligtums liegt jenseits eines kleinen Kiefernhains das antike Stadion mit steinernen Rängen für 7000 Zuschauer. Deutlich zu erkennen sind die Sitze der Schiedsrichter, die als einzige Lehnen hatten, und die Startrillen in den Steinplattenreihen an beiden Enden des Innenraums.
Untere Ausgrabungen
Unterhalb der Asphaltstraße liegen das Heiligtum der Athena Pronaia und das antike Gymnasion. Im Athena-Heiligtum standen weitere Schatzhäuser, ein dorischer Tempel und ein teilweise rekonstruierter Rundbau (Tholos) aus der Zeit um 390 v. Chr. mit unbekannter Funktion. Von hier aus ist der Blick auf die gesamten Ausgrabungen von Delphi besonders reizvoll. Vom Gymnasion, einer Übungsstätte für Läufer, und der dazugehörigen Palästra, in der sich die Ringkämpfer auf ihre Wettkämpfe vorbereiteten, sind nur Grundmauern erhalten.
Zwischen dem Eingang zu den unteren und oberen Ausgrabungen liegt nahe der Straße unterhalb der steilen Felsen der Phädriaden der Kastalische Quell, an dem sich die Pilger vor ihrem Gang ins Apollon-Heiligtum einer rituellen Waschung unterzogen. April-Okt. tgl. 8-19.30 Uhr, Nov.-März tgl. 8.30-15 Uhr | Eintritt 6 Euro, mit Museum 9 Euro
Region: Náfpaktos
Hafen
Das kleine Hafenbecken, in dem Fischerboote und einige Yachten liegen, wird zur See hin noch immer von venezianischen Mauern geschützt. Von dort aus erkennt man besonders gut, wie stark befestigt die Altstadt war.
Zitadelle
Die Mauern um die Altstadt ziehen sich vom Hafen bis zur Zitadelle hinauf. Drei weitere Mauerzüge verlaufen in Abständen horizontal am Hang entlang und machten so die Zitadelle noch sicherer. Eine Straße führt bis unmittelbar unter die Zitadelle; schöner ist es jedoch, in etwa 40 Minuten vom Hafen aus durch die Gassen der Altstadt bis auf den Burgberg zu wandern.
Region: Olympia
Archäologisches Museum
Kernstück ist der große Zentralsaal. An den Längsseiten sind die Marmorskulpturen aus den Giebelfeldern des Zeus-Tempels aufgestellt, an den Schmalseiten hängen die zwölf Metopen von den Stirnseiten des Tempels. Sie zeigen die zwölf Taten des Herakles. In den Giebelfeldern sieht man (rechts) den Kampf zwischen Lapithen und Kentauren und (links) die Vorbereitungen zum Wagenrennen zwischen den mythischen Helden Pelops und Oinomaos.
Weitere Höhepunkte im Museum, die Sie auf keinen Fall versäumen sollten, sind die Marmorstatue des Hermes, die Skulptur der Siegesgöttin Nike, der römische Stier, die verschiedenen Bronzepferde in unterschiedlicher Größe und der berühmte Becher des Phidias. April-Okt. Mo 11-19.30 Uhr, Di-So 8-19.30 Uhr, Nov.-März Mo 10.30-17 Uhr, Di-So 8.30-15 Uhr | Eintritt 6 Euro, mit Ausgrabungen 9 Euro
Ausgrabungen
Religiöser Mittelpunkt des Heiligtums war der Zeus-Tempel im Zentrum der Ausgrabungen. Sein Unterbau demonstriert ebenso wie die vielen herumliegenden, mächtigen Säulentrommeln seine einstige Größe. Im Innern stand eines der sieben antiken Weltwunder: eine 14 m hohe Statue des Zeus aus Gold, Silber, Elfenbein und Edelsteinen. Der Künstler Phidias schuf sie in einer Werkstatt, deren Überreste der Westseite des Zeus-Tempels unmittelbar gegenüberlagen.
Nördlich an die Werkstatt des Phidias schloss sich das Leonidaíon an, eine Herberge für Ehrengäste aus dem 4. Jh. v. Chr., die in römischer Zeit durch ein Wasserbecken verschönert wurde. Nördlich der Werkstatt des Phidias ist auch die große Palästra aus dem 3. Jh. v. Chr. deutlich zu erkennen, in der die Ringkämpfe ausgetragen wurden. Im Nordteil des Innenhofs ist das Rillenpflaster zu sehen, das den Kämpfern mehr Standsicherheit verleihen sollte.
Im Norden des Zeus-Tempels fällt der Unterbau des Hera-Tempels ins Auge, dessen Säulen teilweise wieder aufgerichtet wurden. Daran schließt sich jenseits einer halbrunden Brunnenanlage aus römischer Zeit eine Terrasse an, auf der einst ähnlich wie in Delphi die Schatzhäuser von elf griechischen Stadtstaaten standen. Sie verwahrten hier ihre wertvollsten Weihegeschenke an den Göttervater Zeus.
Die Schatzhausterrasse endet am Eingang zum Stadion, der einst vollständig von einem Tonnengewölbe überdacht war. Ein Teil davon wurde rekonstruiert. Hat man ihn passiert, steht man im Olympiastadion der Antike. Es bot auf Erdwällen 40000 männlichen Zuschauern Platz, nur die Schiedsrichter saßen auf steinernen Bänken. Die Start- und Ziellinien aus Steinplatten sind deutlich zu erkennen. April-Okt. tgl. 8-19.30 Uhr, Nov.-März tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 6 Euro, mit Archäologischem Museum 9 Euro
Museum der Geschichte der Olympischen Spiele
Im klassizistischen Bau des früheren Archäologischen Museums. Fundobjekte wie antike Siegerlisten und Sportgeräte, Sonderthemen wie „Sport und Frauen in der Antike“. Oberhalb der Straße von den Ausgrabungen ins Dorf | Öffnungszeiten wie Archäologisches Museum | Eintritt frei
Museum der Olympischen Spiele
Das sehenswerte Museum illustriert die Geschichte der Olympischen Spiele der Neuzeit. Tgl. 8-15.30 Uhr | obere Dorfstraße | Eintritt 2 Euro
Region: Trípoli
Platía Aréos
Am schönsten ist die Stadt an ihrem großen Hauptplatz, der Platía Aréos. Das abendliche Treiben vor der Kulisse hoher Berge ist hier die besondere Sehenswürdigkeit.
Archäologisches Museum
Das Museum in der Innenstadt ist nur etwas für archäologisch sehr Interessierte: Es besitzt eine einzigartige Sammlung arkadischer Götterstelen. Di-So 8.30-15 Uhr | Odós Evangelistrías | Eintritt 2 Euro
Region: Athen
Innenstadt
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen recht dicht beieinander im Altstadtviertel Pláka oder sind vom Zentrum aus in ein paar Minuten zu Fuß zu erreichen.
Agía Dínami
Die winzige Kirche aus dem 17. Jh. steht unter einem modernen Hochhaus, das man eigens dieser Kapelle wegen zum Teil auf Pfeilern erbaute. Tagsüber offen | Odós Mitropóleos
Akrópolis
Athens bedeutendste Tempel standen auf einem 156 m hohen Felssockel mitten im Stadtgebiet. Was heute zu sehen ist, stammt zumeist aus dem 5. Jh. v. Chr. Die Propyläen bildeten das Eingangstor zum heiligen Bezirk. Es besteht aus einer dreiflügeligen Halle mit sechs dorischen Säulen auf der Längs- und einer Doppelreihe von je zwei mal drei ionischen Säulen auf den Schmalseiten. Durch die Säulen führte der Weg in eine Halle mit fein bemalter Kassettendecke. Wiederum sechs dorische Säulen, parallel zu den sechs vorderen stehend, wiesen Besucher in das Heiligtum.
Geht man die breiten Stufen zu den Propyläen hinauf, sieht man rechts über sich den kleinsten Tempel der Akrópolis, den Nike-Tempel. In dem Tempelchen mit je sechs zierlichen ionischen Säulen an Vorder- und Rückseite wurde das Kultbild der Siegesgöttin verehrt.
Das bekannteste Merkmal des Erechteion ist der Vorbau der Korenhalle, deren Dach von sechs Karyatiden, anmutigen Mädchenstatuen (Koren), getragen wird. Heute sieht man moderne Kopien; die Originale stehen im Britischen Museum in London und im Akrópolis-Museum.
Der größte und immer noch glanzvollste Bau auf der Akrópolis ist der Parthenon. Der gewaltige Tempel entstand 447-432 v. Chr. Zwar fehlen ihm heute das Dach, die Wände des Innenraums und die Bemalung von Dachgebälk und Giebeln, sodass der jetzige Eindruck nicht der gleiche ist wie in der Antike, doch seine Eleganz und Harmonie sind nach wie vor zu spüren. April-Okt. tgl. 8-19 Uhr, Nov.-März tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 12 Euro
Akrópolis-Museum
In neun Sälen zeigt das Museum ausschließlich antike Funde von der Akrópolis, darunter einige der schönsten Skulpturen und Reliefs des Landes. Es soll wahrscheinlich 2008 bis 2010 in einen Neubau verlagert werden. April-Okt. tgl. 8-19 Uhr, Nov.-März Mo 10-15 Uhr, Di-So 8.30-15 Uhr | Akrópolis | kein Extraeintritt
Archaía Agorá
Das Herz der antiken Stadt Athen schlug auf ihrem Markt- und Versammlungsplatz zu Füßen der Akrópolis. Hier hatten politische Institutionen ihren Sitz, Götter ihre Tempel, Helden ihre Statuen, Händler ihre Geschäfte. Hier provozierte der Philosoph Sokrates die Athener, verbrachten Denker wie Plato und Aristoteles viele Stunden. Die Agorá bildete vom 5. Jh. v. Chr. bis 580 n. Chr., den Mittelpunkt des kommerziellen und sozialen Lebens. Was davon übrig blieb, stammt freilich aus unterschiedlichen Jahrhunderten.
Zwei Bauten bestimmen den heutigen Eindruck. Im Osten steht die 116 m lange, zweigeschossige Säulenhalle der Stoa des Attalos aus dem 2. Jh. v. Chr., die von amerikanischen Archäologen rekonstruiert wurde. Weitgehend original ist der Hephaistos-Tempel (Thissío), Griechenlands besterhaltener Tempel. Er stammt aus dem 5. Jh. v. Chr. und wurde bis 1834 als Kirche genutzt. 34 dorische Säulen bilden eine Ringhalle um den Tempelkern, dessen Decke reich verzierte Kassetten schmückten. April-Okt. tgl. 8-19.30 Uhr, Nov.-März tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 4 Euro
Agorá-Museum
Das Museum in der nach antikem Vorbild errichteten Attalos-Stoa zeigt die Funde von der antiken Agorá, Objekte aus dem Alltag der Menschen vor über 2000 Jahren, und illustriert das politische Leben. April-Okt. Mo 12-19 Uhr, Di-So 8-19 Uhr, Nov.-März Di-So 8.30-15 Uhr | Archaía Agorá | kein Extraeintritt
Archäologisches Nationalmuseum
Die hier ausgestellten Schätze aus dem antiken Griechenland begeistern alle Besucher. Zu den Höhepunkten gehören die ganz modern anmutenden Kykladenidole aus dem 2. Jt. v. Chr., die Goldfunde aus den Königsgräbern von Mykene, die Fresken aus dem minoischen Santorin und viele Meisterwerke der Vasenmalerei und der Bildhauerkunst, wie die am Kap Artemision gefundenen Bronzestatuen. April-Okt. Mo 10.30-19, Di-So 8.30-19 Uhr, Nov.-März Mo 10.30-17, Di-So 8.30-15 Uhr | Leofóros Patisíon/Odós Tosíta 1 | Eintritt 6 Euro
Areopag
Nahe dem Eingang zur Akrópolis führen glatte Stufen auf den kahlen Felsen hinauf, der während der ganzen Antike Versammlungsort des obersten Athener Gerichtshofs war. Der Blick über die Stadt ist bei Tag und vor allem bei Nacht grandios. Frei zugänglich
Benáki-Museum
Objekte aus der Antike und dem koptischen Ägypten, der byzantinischen, islamischen und chinesischen Kunst. Besonders interessant ist die volkskundliche Sammlung. Mo, Mi, Fr, Sa 9-17, Do 9-24, So 9-15 Uhr | Leofóros Vas. Sofías/Odós Koumbári 1 | Eintritt 6 Euro
Diónisos-Theater
Unterhalb des Akrópolis-Felsens entwickelte sich im 6. Jh. v. Chr. die Urform des Theaterspiels. Seine heutige Form erhielt dieses älteste griechische Theater aber erst um 330 v. Chr. April-Okt. tgl. 8-19 Uhr, Nov.-März tgl. 8-15 Uhr | Eintritt 2 Euro
Hadriansbogen/Pylí Adrianoú
An der verkehrsreichen Straße Leofóros Amalías steht ein fast 1900 Jahre altes, 18 m hohes Tor. Der römische Kaiser Hadrian ließ es als Denkmal für sich selbst errichten, als er zwischen 124 und 129 Athen erweiterte. Frei zugänglich
Kerameikós
Die deutschen Archäologen, die den antiken Friedhof von Athen freilegten, stellten Kopien zahlreicher Grabdenkmäler anstelle der Originale auf, die heute im Archäologischen Nationalmuseum zu sehen sind. Außerdem erkennt man hier die Grundrisse zweier bedeutender Stadttore. Dazwischen blieb ein Teil der antiken Stadtmauer erhalten. April-Okt. Di-So 8-19.30 Uhr, Nov. Di-So 8-15 Uhr | Eingang Odós Ermoú | Eintritt 12 Euro
Kleine Mitrópolis
Athens reizvollste mittelalterliche Kirche steht unmittelbar neben der modernen orthodoxen Kathedrale. Als man sie im 12. Jh. erbaute, lagen überall in Athen noch zahllose Bauteile antiker und frühchristlicher Gebäude herum. Die bereits Jahrhunderte zuvor sorgfältig behauenen Marmorquader dienten als schönes und kostengünstiges Baumaterial; uralte Figurenfriese und Reliefs bildeten einen willkommenen Schmuck. Unregelmäßig geöffnet | Odós Mitropóleos
Likavittós
Über das Athener Häusermeer erhebt sich der 277 m hohe Kalksteinfelsen mit einem grünen Gartenkragen, aus dem ein kahler Felskopf ragt. Angenehme Spazierwege und eine Standseilbahn im Innern des Berges führen zum Gipfel mit seiner strahlend weißen Georgskapelle. Standseilbahn | tgl. 10-3 Uhr | Talstation am oberen Ende der Odós Plutárchou | Ticket 4 Euro | Bus 60 ab Kolonáki-Platz und Platía Káningos
Markthallen/Kentrikí Agorá
Athens über 100 Jahre alte Markthallen liegen im Zentrum der Stadt zwischen Omónia- und Monastiráki-Platz. Unter ihren Dächern werden vor allem Fleisch und Fisch verkauft. Um die Hallen herum sorgen zahlreiche Läden, Obst-/Gemüsestände und Straßenhändler für buntes Treiben. Mo-Sa ca. 6-15 Uhr | Odós Athínas
Museum für kykladische Kunst
Privatsammlung mit Meisterwerken der kykladischen Kunst des 2. Jts. v. Chr. Mo, Mi-Fr 10-16, Sa 10-15 Uhr | Odós Neofítou Doúka 4 | Eintritt 3,50 Euro
Nationalgarten/Éthnikos Kípos
Der ehemalige Königliche Privatgarten aus dem 19. Jh. ist eine Oase der Ruhe mit hohen Palmen, schattigen Laubengängen und einem idyllischen Ententeich im Herzen der Stadt. Am Eingang an der Odós Iródou Attíkou lädt ein Gartencafé zur Rast. Frei zugänglich | Eingänge auch am Leofóros Vas. Amalías und am Leofóros Vas. Sofías
Numismatisches Museum im Schliemann-Haus
Eine Vielzahl hervorragend erhaltener Münzen aus Antike und Mittelalter im exzellent restaurierten ehemaligen Wohnhaus Heinrich Schliemanns. Auch wer sich nicht für Münzen interessiert, wird von der Pracht der Räume beeindruckt sein. Di-So 8.30-15 Uhr | Leofóros Panepistimíou 12 | Eintritt 3 Euro
Odeon des Herodes Attikus
Das mächtige Amphitheater von 161 am Südhang der Akrópolis ist Hauptschauplatz der Athener Sommerfestspiele. Nur für Aufführungen geöffnet, aber guter Blick auf das Odeíon Iródou Attikoú von der Akrópolis aus
Panathenäisches Stadion
An der Stelle des antiken Stadions entstand für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 dieses Marmorstadion nach antikem Vorbild. April-Okt. Mo, Mi 9-15 und 18-21, Do-Sa 9-15, So 10-14 Uhr, Nov.-März Mo, Mi 9-15 | Leofóros Vas. Konstantínou | Eintritt frei
Piräus/Peiraíefs
Filmromantik finden Sie in Griechenlands größtem Hafen nicht mehr. Der Handelshafen Kantharáos dient vor allem dem Fährverkehr zu den Inseln. Schöner sind der ausgedehnte Yachthafen Zéa Marína und der kleine Yacht- und Fischerboothafen Mikrolímano mit vielen guten Fischrestaurants. Das Archäologische Museum ist klein, aber eindrucksvoll (Di-So 8.30-15 Uhr | Odós Har. Trikoúpi 31 | Eintritt 3 Euro). Das Schifffahrtsmuseum am Hafen Zéa Marína illustriert die griechische Seefahrtsgeschichte seit der Antike (Di-Fr 9-14, Sa 9-13 Uhr | Eintritt 2 Euro). Ab Athen Metro bis Endstation am Kantharáos-Hafen, von dort Trolleybus 20 bis Zéa Marína und Mikrolímano
Pláka
Im Altstadtviertel gibt es viele malerische Winkel, bis zu 150 Jahre alte Wohnhäuser und zahllose Tavernen. Im Gassengewirr stößt man immer wieder auf kleine Kirchen, antike Ruinen und Denkmäler. Die meisten Souvenirgeschäfte liegen an der Odós Adrianoú. Besonders viele Tavernen finden Sie an der Odós Kidathinéon, die meisten griechischen Musiklokale an der stufenreichen Odós Mnisikléous.
Síndagma-Platz
Am oberen Rand wird Athens Hauptplatz vom Parlamentsgebäude begrenzt, das 1834-38 als Königspalast entstand. Davor halten Ehrengardisten Wache am Grabmal des Unbekannten Soldaten (große Wachablösung So 11 Uhr | kleine stündlich). In der prachtvollen U-Bahn-Station unter dem Platz sind archäologische Funde ansprechend präsentiert, die bei den Ausschachtungsarbeiten in den 1990er-Jahren zutage gefördert wurden. Platía Sintagmátos
Tempel des Olympischen Zeus/Stíles Olympíou Diós
Die 15 höchsten Säulen Athens gehören zu einem Tempel, den einst 104 fast 17 m hohe Marmorgiganten mit einem Gesamtgewicht von 15500 t umgaben. Begonnen wurde der Bau bereits 550 v. Chr., vollendet jedoch erst knapp 700 Jahre später unter dem römischen Kaiser Hadrian. April-Okt. tgl. 8-19 Uhr, Nov.-März tgl. 8.30-15 Uhr | Leofóros Vas. Ólgas | Eintritt 2 Euro
Turm der Winde/Naós Aiólou
Der 12 m hohe Turm am Rand der römischen Agorá stammt aus dem 1. Jh. v. Chr. Er diente mit einer Sonnen- und einer Wasseruhr der Zeitmessung. April-Okt. tgl. 8-19.30 Uhr, Nov.-März tgl. 8-17 Uhr | Odós Pelopída | Pláka | Eintritt 2 Euro
Region: Sparta/Mystrás
Archäologisches Museum
Der 1876 entstandene klassizistische Museumsbau liegt in einem hübschen Garten im Zentrum. Besonders schöne Exponate sind zwölf römische Mosaike und das antike Tonmodell einer Kriegsgaleere. Di-So 8.30-15 Uhr | Eintritt 2 Euro | Sparta | Odós Evrótas | am Hotel Maniátis
Mystrás
Zwischen dem oberen und dem unteren Eingang zu Mystrás liegen 300 steile Höhenmeter. Eine Besichtigung, die neben dem Kunstgenuss auch ein großes Landschaftserlebnis bietet, dauert mindestens vier Stunden (nehmen Sie Wasser mit!). Pfade und Sehenswürdigkeiten sind gut ausgeschildert.
Die Kapelle St. George ist eine der vielen Privatkapellen der Stadt. Schön ist ihr zierlicher Narthex. Das Peribléptos-Kloster steht am Hang und ist deswegen auf mehreren Ebenen erbaut. Die Kirche ist ein verwinkelter Bau mit gut erhaltenen Fresken aus der Zeit um 1350. Als Phrangópoulos Mansion wird die Ruine eines stattlichen Hauses bezeichnet, die eine Vorstellung vom Wohnen der Wohlhabenden im 15. Jh. vermittelt.
Das Pantanássa-Kloster wird von Nonnen bewohnt. Im blumenreichen Innenhof findet sich ein Trinkwasserbrunnen. Durch die Geländeform bedingt, liegt die Apsis der Klosterkirche nicht wie sonst üblich im Osten, sondern im Süden. Die gut erhaltenen Fresken stammen im unteren Teil aus dem 17. und 18. Jh., im oberen Teil aus dem 15. Jh.
Als Palaces wird das Ensemble der mächtigen Palastruine bezeichnet, in denen die Fürsten von Mystrás residierten. St. Sophía aus dem 14. Jh. war Kloster- und Palastkirche zugleich. In türkischer Zeit diente sie als Moschee. St. Theodóroi Hodeghétria beeindruckt durch ihr schönes Mauerwerk und die große Kuppel. Innen deutlich zu erkennen sind die Fürstenloge und die Emporen an den Längsseiten, die den Frauen vorbehalten waren.
Die Metrópolis war die Bischofskirche der Stadt und schließt an den ehemaligen Bischofspalast an. Man betritt den 1291 geweihten Bau von einem arkadengesäumten Innenhof aus, an dem auch ein kleines Museum mit Funden aus Mystrás liegt. Die Fresken in der Kirche sind sehr gut erhalten. Mai-Okt. tgl. 8-19.30 Uhr, Nov.-April tgl. 8.30-15 Uhr | Eintritt 5 Euro
Oliven- und Olivenöl-Museum
Die modern präsentierte Ausstellung in einem Elektrizitätswerk von 1928 zeigt vieles rund um die Olive. Sehr ausführliche Erklärungen, aber nur auf Griechisch und Englisch. Kleiner Museumsladen mit Olivenprodukten. März-15. Okt. Mi-Mo 10-18 Uhr, 16. Okt.-Feb. Mi-Mo 10-17 Uhr | Odós Othónos-Amalías 129 | Eintritt 2 Euro
Sparta
Die kümmerlichen Überreste des alten Sparta kann man auf einem etwa einstündigen Spaziergang sehen. Geht man die Hauptstraße Stadíou vom Hotel Maniátis aus in Richtung Norden und biegt in die vierte Straße (Odós Thermopilón) nach links ein, liegen rechts unter Eukalyptusbäumen und Pinien nach etwa 250 m die Grundmauern eines kleinen hellenistischen Tempels aus dem 3. Jh. v. Chr. Früher hielt man sie für die Reste des Leonidaíons, des Ehrentempels für den spartanischen Feldherrn Leonidas, der die Truppen an den Thermopylen gegen die Perser befehligte.
Geht man auf der Odós Stadíou weiter nach Norden, kommt man zu einer modernen Leónidas-Statue und dahinter, am modernen Stadion vorbei, ins Gebiet der antiken Akrópolis. Von hier aus gesehen ist Sparta am schönsten. Antike Steine und Säulen liegen verstreut unter hoch gewachsenen Eukalyptus- und knorrigen Olivenbäumen. Sie sehen die Überreste der spätrömisch-byzantinischen Stadtmauer, einer frühchristlichen Basilika und eines römischen Theaters. Der kurze Weg auf die Akrópolis beginnt an der Nordwestecke des modernen Stadions. Am stimmungsvollsten ist er am frühen Morgen oder späten Nachmittag. Frei zugänglich
Region: Vólos
Ágios Konstantínos
Die Basilika am hafenfernen Ende der Uferpromenade ist mit neuen Mosaiken im traditionellen Stil ausgestattet. Tgl. 7-12 und 17-19 Uhr
Archäologisches Museum
Einzigartig ist die Sammlung von etwa 400 gut erhaltenen, farbig bemalten Grabstelen aus dem 3. und 2. Jh. v. Chr. April-Okt. Mo 12-19 Uhr, Di-So 8-19 Uhr, Nov.-März Di-So 8.30-15 Uhr | Odós Athanasáki 1 | am östlichen Stadtrand, an der Hauptstraße nach Argiá ausgeschildert | Eintritt 2 Euro
Oíkia Kontoú
Das historische Herrenhaus im Vorort Anakasiá/Ano Vólos wurde vom bedeutendsten griechischen Maler des 20. Jhs., Theóphilos, ausgemalt. Di-So 8-15 Uhr | Zugang von der Hauptstraße aus (an der Platía von Anakasiá beschildert) | Eintritt frei
Region: Ioánnina
Altstadt
Vom Hauptplatz der Neustadt aus führt die Haupteinkaufsstraße Leofóros Avérof auf die Altstadt zu, die noch vollständig von 1800 m langen Mauern aus der Türkenzeit umgeben ist. Durch ein mächtiges Stadttor gelangt man in die fast autofreien Gassen, in denen noch immer viele Menschen leben. Das Schild „Municipal Museum“ weist den Weg zum Stadtmuseum. Es nimmt die Räume der Aslan-Pascha-Moschee aus dem Jahr 1618 ein. Von hier aus kann man weiter gehen zur Zitadelle in der Nordostecke der Altstadt mit der 1430 errichteten Fetije-Moschee und dem Grab Ali Paschas.
Archäologisches Museum
Ausgestellt sind vor allem Funde aus dem Totenorakel Nekromanteíon und schöne Bronzestatuetten aus dem Zeus-Orakel von Dodóna. Di-So 8.30-15 Uhr | Kentrikí Platía | Eintritt 3 Euro
Insel
Der See von Ioánnina ist 23 km² groß und bis zu 13 m tief. In ihm liegt vor Ioánnina eine 35 ha große Insel mit einem schönen, autofreien Dorf (800 Ew.). Flüchtlinge aus der Máni gründeten es im 17. Jh.
Die Insel ist von dichtem Schilf umgeben. Viele Insulaner fangen im See Aale, Karpfen und Frösche. Sie werden unter skandalösen Umständen von mehreren Tavernen auf der Insel zum Konsum angeboten - wer gesehen hat, wie die Tiere ihre letzten Stunden in viel zu kleinen Aquarien in qualvoller Enge verbringen müssen, dürfte den Appetit endgültig verloren haben. Dennoch sollte man einen Besuch der Insel nicht versäumen. Im idyllischen ehemaligen Panteleimon-Kloster sind die Zellen, in denen Ali Pascha schwer verletzt seine letzten Tage verbrachte und starb, als Ali-Pascha-Museum hergerichtet. In der Klosterkirche sind einige Fresken aus dem Jahre 1530 zu sehen.
Auf der Insel stehen noch vier weitere byzantinische Klöster, deren Kirchen allesamt mit Fresken geschmückt sind. Besonders bemerkenswert ist das Nikólaos-Kloster von 1292. Unter den Fresken aus dem 16. Jh. sind eigenartigerweise auch Darstellungen von sieben - ja heidnischen - antiken Philosophen, Weisen und Schriftstellern zu finden, darunter Plato, Aristoteles, Plutarch und Thukydides. Bootsverbindung halbstündlich von der Platía Mavíli nördlich der Altstadt, Hin- und Rückfahrt ca. 4 Euro
Paul-Vrellis-Museum
Große Ausstellung à la Madame Tussaud, in der mit Wachsfiguren Episoden aus der neugriechischen Geschichte erzählt werden, u.a. auch aus der Zeit der deutschen Besetzung Griechenlands. April-Sept. tgl. 9.30-17 Uhr, Okt.-März tgl. 10-16 Uhr | Eintritt 5 Euro | Bizáni | km 12 an der Nationalstraße Richtung Árta | www.vrellis.org
Städtisches Museum
Das Museum in der ansprechend restaurierten Aslan-Pascha-Moschee präsentiert Werke epirotischer Silberschmiede der letzten Jahrhunderte, Waffen, Trachten und Dokumente zur Stadtgeschichte. Mai-Okt. Mo 12-19 Uhr, Di-So 8-19 Uhr, Nov.-April Di-So 8.30-15 Uhr | Altstadt | Eintritt 3 Euro
Region: Nauplia (Náfplio)
Akronáfplia-Festung
Reizvoller als ein Gang auf die durch das Hotel Náfplia Palace entstellte Festung ist eine Umrundung der Burg auf der Uferstraße.
Archäologisches Museum
Die Sammlung in den Obergeschossen einer 1713 erbauten venezianischen Kaserne am Hauptplatz umfasst vor allem Funde aus mykenischer Zeit. Höhepunkte sind der Bronzepanzer eines mykenischen Kriegers aus dem 14. Jh. v. Chr. und mehrere beeindruckende Masken aus Tiryns. Di-So 8.30-15 Uhr | Platía Sintagmátos | Eintritt 2 Euro
Boúrtsi-Festung
Die kleine Burg auf einem Inselchen dicht vor der Küste, die oft mit einem versteinerten Schiff verglichen wird, erbauten die Venezianer im 17. Jh.
Komboloí-Museum
Kleines Privatmuseum, in dem wertvolle Komboloía aus den Jahren 1750-1950 zu sehen sind. Mo, Mi-Fr 10-20.30 Uhr, Sa, So 10-21.30 Uhr | Odós Staikópoulou 25 | Eintritt 2 Euro
Militärmuseum
Das Museum dokumentiert Griechenlands kriegerische Geschichte der letzten 180 Jahre. Beeindruckend ist die umfangreiche Sammlung von Fotos aus deutscher Besatzungszeit. Di-Sa 9-14, So 9.30-14 Uhr | Odós Terzáki/Ecke Leofóros Amalías | Eintritt frei
Palamídi-Festung
Weithin sichtbar überragt die venezianische Festung Palamídi aus dem frühen 18. Jh. auf einem 220 m hohen Berg die Stadt Nauplia und die ältere Festung Akronáfplia. Von der Stadt aus führt vom Busbahnhof eine Treppe mit über 850 Stufen hinauf, man erreicht die Festung aber auch über eine 3 km lange Straße. April-Okt. tgl. 8-19.30 Uhr, Nov.-März tgl. 8.30-15 Uhr | Eintritt 4 Euro
Platía Sintagmátos
Am großen, gepflasterten Hauptplatz der Altstadt stehen außer dem Archäologischen Museum zwei Moscheen. Die größere diente von 1825 bis 1828 als Versammlungsort des ersten griechischen Parlaments, die kleinere wurde nach dem griechischen Sieg über die Türken als eine der ersten Schulen Griechenlands genutzt.
Volkskundliches Museum
Ansprechend präsentierte Gerätschaften, kunsthandwerkliche Erzeugnisse und Trachten aus den letzten 200 Jahren. Guter Museumsshop. März-Jan. Mi-Mo 9-15 Uhr | Odós Vass. Alexándrou 1 | gut ausgeschildert | Eintritt frei
Region: Korinth
Ákrokorinth
Der 575 m hohe Felsklotz im Hintergrund Korinths ist schon seit über 2700 Jahren befestigt. Eindrucksvoll sind neben den Resten eines Aphrodite-Tempels die gut erhaltenen Mauerringe und -türme aus byzantinischer, fränkischer, türkischer und venezianischer Zeit. April-Okt. tgl. 8-17 Uhr, Nov.-März Di-So 8.30-15 Uhr | Eintritt frei | 3 km südlich von Alt-Korinth
Alt-Korinth/Archéa Kórinthos
Alt-Korinth gehört zu den sehenswertesten archäologischen Stätten des Peloponnes. Man gewinnt ein gutes Bild von der Gestaltung des Stadtzentrums in römischer Zeit. Auf dem kurzen Weg vom Eingang zum Archäologischen Museum sieht man links den durch ein Erdbeben geborstenen Felsklotz der Glauke-Quelle und dahinter die sieben noch stehenden Säulen des Apollon-Tempels. Ursprünglich war der 550 v. Chr. errichtete Tempel von 38 Säulen umgeben. Sie sind aus einem Stück gearbeitet und beeindrucken durch ihre gelungenen Proportionen. Im krassen Gegensatz dazu stehen die gedrungenen Säulen des römischen Octavia-Tempels gleich neben dem Museum.
Nach dem Museumsbesuch gelangt man über eine Treppe hinunter auf den Marktplatz, die Agorá. Links fällt ein hohes, gut erhaltenes Gewölbe auf. Es war Teil einer Reihe von 15 Läden, vor denen eine Säulenhalle verlief. Rechts voraus ist eine hohe, auf die Agorá vorspringende Terrasse als Bema markiert. Das war eine Rednertribüne, von der aus der Apostel Paulus im Jahr 51 gesprochen haben soll.
Etwa 30 m südlich der Bema begrenzte eine 165 m lange Säulenhalle den Marktplatz. Deutlich erkennbar sind 33 zweigeteilte Räume. In den vorderen sind Brunnenschächte zu sehen, die sie als Marktschänken ausweisen: In den Brunnen wurden Getränke gekühlt.
Von der Agorá aus führen Stufen hinunter zur antiken Lechaion-Straße, die am Ausgang des Grabungsgeländes endet. Gleich rechts der Treppen befindet sich die gut erhaltene Anlage des im 2. Jh. neu gestalteten Peirene-Brunnens mit den Resten römischer Wandmalereien. April-Okt. tgl. 8-19.30 Uhr, Nov.-März tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 6 Euro inkl. Museum
Archäologisches Museum
Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Vasen. Die Übernahme orientalischer Formen und Motive im 7. Jh. ist gut zu erkennen. Typisch sind die Darstellung von Tieren und Fabelwesen und die Füllung der Zwischenräume durch Ornamente wie Blatt- und Klecksrosetten in der Zeit um 600 v. Chr. Wunderschön sind die römischen Fußbodenmosaike aus dem 1./2. Jh., darunter ein Flöte spielender Hirte. Im Ausgrabungsgelände von Alt-Korinth | April-Okt. tgl. 8-19.30 Uhr, Nov.-März tgl. 8.30-17 Uhr, immer erst ab 12 Uhr | Eintritt 6 Euro inkl. Ausgrabungen
Region: Xánthi
Altstadt
Um die Jahrhundertwende war Xánthi eine bedeutende Tabakhandelsstadt. Die meisten großen Altstadthäuser wie das in der Odós Antíka, in dem heute das Folkloremuseum (zurzeit geschl.) untergebracht ist, gehörten reichen Tabakhändlern. Außer den noch heute vorhandenen Volksgruppen lebten in Xánthi Armenier und Juden, deren Synagoge in der Odós Chatzistávrou steht. Hauptgasse in der Altstadt ist die Odós Antíka, die zur schön restaurierten Platía Mitropóleos führt.
Basarviertel
Das orientalisch anmutende Viertel liegt zwischen der Markthalle und der großen Platía to Basári, auf der an jedem Samstagmorgen ein großer Wochenmarkt stattfindet, wie man ihn außerhalb Thrakiens in ganz Griechenland nicht erleben kann.
Region: Kastoriá
Kirchen
Hauptsehenswürdigkeiten sind die über 70 byzantinischen und nachbyzantinischen Kirchen in der Altstadt. Viele sind noch in Privatbesitz und stehen nur manchmal zufällig offen. Die drei im Folgenden genannten, bedeutendsten Kirchen der Stadt kann man zusammen mit einem Wärter des Byzantinischen Museums (Di-So 8.30-15 Uhr | Eintritt frei) ansehen, das man also zuerst aufsuchen muss.
Agíi Anárgiri
Die den Arztheiligen Kosmas und Damian im 10. Jh. geweihte Kirche, eine dreischiffige Basilika, besitzt außen schöne Ziegelsteindekorationen und an der Westfassade Malereien. Die Wandmalereien im Inneren stammen aus dem 12. Jh.
Ágios Stéfanos
In der Kirche sind drei Schichten von Wandmalereien zu erkennen, die zwischen dem 9. und 12. Jh. entstanden und teilweise im 14. Jh. ausgebessert wurden.
Byzantinisches Museum
Das moderne Museum präsentiert über 80 Ikonen aus Kirchen der Stadt. Die älteste stammt aus dem 12. Jh. Di-So 8.30-15 Uhr | Eintritt frei | schlicht als „Museum“ ausgeschildert, auf dem höchsten Punkt der Altstadt
Panagía i Koumbelídiki
Die Marienkirche aus dem 11. Jh. mit ungewöhnlich hohem Tambour (Kuppelunterbau) ist innen mit Fresken aus dem 14. Jh. und außen zum Teil mit Malereien aus dem 15. Jh. geschmückt.
Panagía Mavriótissa
Das idyllisch außerhalb der Stadt am Ufer des Sees gelegene Kloster besitzt in der Klosterkirche Fresken aus dem 12. Jh. und in der dem Evangelisten Johannes geweihten Kapelle Wandmalereien aus dem Jahr 1552. Tagsüber geöffnet | an der Uferstraße um die Halbinsel | frei zugänglich
Volkskundliches Museum
Das äußerst interessante Museum ist in einem der besterhaltenen Herrenhäuser der Altstadt, dem Archontikó Nerántzis Aivázsis, untergebracht. Es stammt aus dem 17. Jh. und wurde von einem der zehn bis zwölf reichen Pelzhändler erbaut, die damals das Gewerbe beherrschten. Tgl. 10-12 und 15-17 Uhr | Odós K. Lazu | Eintritt 1 Euro
Region: Thessaloníki
Stadtbummel
Beim Bummeln trifft man auf Moscheen, türkische Bäder und mehr als ein Dutzend byzantinische Kirchen. Manche stehen in unmittelbarer Nähe der eindrucksvollen, einst über 7 km langen Stadtmauer.
Agía Sophía
Die Kirche aus dem späten 8. Jh., während der Türkenherrschaft in eine Moschee verwandelt, hat in der Apsis ein Mosaik der Gottesmutter (12. Jh.) und in der Kuppel eins mit den zwölf Aposteln, Maria und der Himmelfahrt Christi (9. Jh.). Tgl. ca. 7-12 und 17-20 Uhr | Platía Agías Sofías
Ágios Dimítrios
Die dem Schutzheiligen der Stadt geweihte Basilika birgt in einem silbernen Sarkophag die Gebeine des hl. Demetrios, der 303 den Märtyrertod starb. Mo 12.30-19, Di-Fr 8-20, Sa u. So 10.30-19.30 Uhr | Odós Agíou Dimitríou
Ágios Nikólaos Orphanós
Die aus dem 14. Jh. stammende Kirche liegt in einem Altstadtviertel mit türkischen Häusern. Mehrere Fresken aus dem 14. Jh. sind gut erhalten. Tgl. 8-12 Uhr | Odós Irodótou | Eintritt 1,50 Euro
Akrópolis und Altstadt
Für einen Rundgang durch die Altstadt sollten Sie mindestens einen halben Tag ansetzen. Sie starten am besten am Westende der Via Egnatía und folgen dem Verlauf der Stadtmauer bis hinauf zum Kastell Heptapyrgion („Sieben Türme“), dem höchstgelegenen Punkt auf der Akrópolis.
Archäologisches Museum
Besonders sehenswert sind Grabfunde aus Síndos, zu denen 2500 Jahre alte, bronzene Miniaturmodelle der damals üblichen Tische, Stühle und Maultierkarren gehören. Ein besonders schönes römisches Mosaik zeigt Dionysos, den Gott des Weins, mit Ariadne. Tgl. 8.30-15 Uhr (im Sommer gelegentlich bis 17 Uhr) | Platía Chanth | gegenüber vom Haupteingang zum Messegelände | Eintritt 4 Euro
Galerius-Bogen
Der nur teilweise erhaltene Triumphbogen überspannte die Prachtstraße, die in römischer Zeit von der Rotonda zum Kaiserpalast des Galerius führte. Er wurde 297 zur Erinnerung an einen gewonnenen Feldzug des Kaisers gegen die Perser errichtet und zeigt auf zahlreichen steinernen Reliefplatten Szenen aus jenem Krieg. Via Egnatía
Museum der byzantinischen Kultur
Eines der schönsten und modernsten Museen Griechenlands präsentiert Architektur, Kunstobjekte und Alltägliches aus der Zeit zwischen dem 5. und dem 19. Jh. Mo 13-19.30, Di-So 8-19.30 Uhr | Leofóros Stratoú 2 | Eintritt 4 Euro
Ósios Dávid
Die kleine, idyllisch gelegene Klosterkirche aus der Zeit um 500 besitzt in der Apsis ein sehr gut erhaltenes, einzigartiges Mosaik aus der gleichen Zeit. Es zeigt einen bartlosen Christus, der dem Propheten Hesekiel in einer Vision erscheint. Die Fresken, von denen Christi Geburt und Taufe noch gut zu erkennen sind, stammen aus dem 12. Jh. Tgl. 8-12 und 17-19 Uhr | versteckt nahe der Odós Dimitríou Poliorkitoú, ab dort gut ausgeschildert
Panagía Chalkéon und Römische Agorá
An dem größten Platz der Stadt, der Platía Dikastírion, liegen das türkische Bad Hamam Bey, die Kirche Panagía Chalkéon von 1028 und die Ausgrabungen des römischen Marktplatzes, von dem Gebäudereste, unterirdische Gewölbe und die Sitzplatzreihen eines Odeons erhalten sind. Via Egnatía
Rotonda
Geschaffen wurde der Rundbau im 4. Jh. als Mausoleum für Kaiser Galerius. Schon am Ende des gleichen Jahrhunderts wurde er unter Hinzufügung einer Apsis in eine christliche Kirche, in türkischer Zeit unter Hinzufügung eines Minaretts in eine Moschee verwandelt. Besonders sehenswert sind die frühchristlichen Mosaike. Di-So 8-17 Uhr | nördlich des Galerius-Bogens | Eintritt 2 Euro
Weißer Turm
Das Wahrzeichen Thessaloníkis wurde in der ersten Hälfte des 16. Jhs. unter türkischer Herrschaft erbaut. Heute gehört er zum Museum der byzantinischen Kultur und erläutert in einer 2008 eröffneten Ausstellungen Etappen der Stadtgeschichte. Öffnungszeiten und Eintrittspreis waren bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Leofóros Níkis | Uferstraße
Quelle: www.marcopolo.de. Der sueddeutsche.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo. Autorenliste
Mit dem Auto nach Griechenland