Reisetipps Griechenland

Bloss nicht! Griechenland

Die richtigen Schuhe vergessen

Auch für kleine Wanderungen sollten Sie unbedingt feste Schuhe, zumindest aber Turnschuhe tragen. Die Wege sind oft steinig und rutschig. Außerdem gibt es Schlangen, die zwar normalerweise vor den Menschen flüchten - aber man weiß ja nie. Für den Strand empfehlen sich im Sommer Badeschuhe, denn der Sand wird oft brennend heiß.

Nach Konkurrenten fragen

Griechen sind ziemlich ehrlich. Aber fragen Sie nie in einer Taverne nach einer anderen - man wird Ihnen erzählen, es gebe sie nicht, der Wirt sei gestorben oder die Polizei habe sie geschlossen.

Zur falschen Zeit oder am falschen Ort telefonieren

Griechen ruft man nie zwischen 14 und 18 Uhr an! Bevor Sie von Reisebüros und Hotels aus Ferngespräche führen, sollten Sie sich nach dem Preis erkundigen. Mehr als 45 Prozent Aufschlag auf den OTE-Tarif sind Wucher!

Zu spärlich bekleidet sein

Am Strand und in den Badeorten sind Griechen nackte Haut gewohnt. In Kirchen und Klöstern sind aber bedeckte Schultern und Knie erwünscht. In Dörfern wird man von den Einheimischen eher respektiert, wenn man nicht gerade in Badekleidung durch die Gassen schlendert.

Altes und Antikes mitnehmen

Antiquitäten, alte Webarbeiten und Stickereien sowie alte Ikonen dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden. Wer an antiken Stätten Steine mitnimmt, macht sich strafbar.

Drauflosknipsen

Die meisten Griechen lassen sich gern fotografieren. Fotografen, die sich wie Jäger benehmen, mögen sie aber nicht. Bevor man den Auslöser drückt, sollte man also mit einem Lächeln das Einverständnis seines Gegenübers einholen.

Die Mittagsruhe stören

Auch Mönchen und Nonnen ist die Mittagsruhe heilig. Zwischen 13 und 17 Uhr sind Besucher in den meisten Klöstern nicht willkommen.

Blindlings Fisch bestellen

Frischer Fisch ist teuer und wird nach Gewicht berechnet. Sie sollten sich beim Bestellen im Restaurant immer den Kilopreis nennen lassen und beim Auswiegen unbedingt dabei sein. Sonst könnten Sie beim Bezahlen eine unangenehme Überraschung erleben.

Brandgefahr unterschätzen

Die Waldbrandgefahr ist allerorts groß. Die verheerenden Brände im Sommer 2007 beweisen das. Jedermann ist um besondere Vorsicht gebeten.