Eigentlich wollte Finanzminister Steinbrück Steueroasen provozieren, als er sie mit Ouagadougou verglich. Doch jetzt ist Burkina Fasos Botschafter beleidigt.
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Ein Erdbeertransport auf einer Hauptstraße in Ouagadougou. Foto: Reuters
Im Streit über Steueroasen hat Bundesfinanzminister Peer Steinbrück erneut zugeschlagen: Er stellte Luxemburg, die Schweiz, Österreich und Liechtenstein auf eine Stufe mit Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso.
Xavier Niodogo, Botschafter von Burkina Faso:
"Für uns ist dieser Vergleich tatsächlich schlimm - und sehr überraschend. Burkina Faso ist Mitglied der Union économique et monétaire ouest-africaine (UEMOA), einer Institution, in der man die wirtschaftliche und fiskale Politik aufeinander abstimmt - unsere Regeln entsprechen ganz und gar den internationalen Ansprüchen. Wir nehmen die Nennung Burkina Fasos in dieser Reihung mit vermeintlichen Steuerparadiesen übel. Wir werden Herrn Steinbrück um eine Erklärung bitten, warum er Burkina Faso in diesem Zusammenhang erwähnt hat - und gegebenenfalls eine Entschuldigung verlangen."
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(SZ vom 07.05.2009, Susan Vahabzadeh, woja)




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