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Familienrechtsschutz Vergleich 2020 – Jetzt Familienrechtsschutzversicherung berechnen und alle Familienmitglieder absichern

Es gibt viele Arten von Rechtsschutzversicherungen, so zum Beispiel den Eigentümer-, Vermieter- oder Verkehrsrechtsschutz. Beim Familienrechtsschutz handelt es sich im strengeren Sinne nicht um eine tatsächliche Rechtsschutzvariante. Es werden lediglich Familienmitglieder mitversichert, ganz egal, ob es sich um einen Verkehrs-, Arbeits- oder Privatrechtsschutz handelt. Die Einbeziehung von Familienmitgliedern ist bei den meisten Versicherungsarten keine Selbstverständlichkeit.

Worin liegen aber die Vorteile des Familienrechtsschutzes im Vergleich zu dem üblichen „Single“-Rechtsschutz? Die „Gemeinschaftspolice“ ist in der Summe deutlich günstiger als mehrere Einzelverträge für jedes Familienmitglied. Wie weit der Rechtsschutz für alle Beteiligten reicht, wollen wir nachfolgend klären.

Vor Abschluss einer Familienrechtsschutzversicherung empfehlen wir einen Anbietervergleich, bei dem Sie alle Leistungen berücksichtigen müssen. Wichtig ist, dass die besonders häufigen Schadensfälle in dem Tarif versichert sind. Auf was Sie beim Familienrechtsschutz-Vergleich unbedingt achten sollten, wird ebenfalls im Folgenden erläutert. Darüber hinaus bemühen wir uns, den Unterschied zwischen Familienrechtsschutz und Rechtsschutzversicherung für Familienrecht herauszuarbeiten.

Wie sinnvoll ist ein Familienrechtsschutz?

FamilienrechtsschutzEine ältere Statistik besagt, dass im Jahre 2013 circa 17 Millionen Deutsche im Rahmen eines Familienrechtsschutzes versichert waren. Es ist zu verzeichnen, dass das Interesse an Familienrechtsschutz zwar nur leicht, aber immerhin kontinuierlich zunimmt. Ein Grund dafür ist die inflationäre Entwicklung bei den Anwalts- und Gerichtskosten. Als ein Beispiel seien hier die Anwaltskosten für eine Klage gegen eine Kündigung ins Feld geführt. Ein Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen um 3.000 Euro muss dafür knapp 2.000 Euro berappen (Stand 2013). Inzwischen sind die Kosten noch höher.

Neben den Anwaltsgebühren ergeben sich bei einem Prozess weitere hohe Kosten für das Gericht und gegebenenfalls für Zeugen und Sachverständige. Ihre Rechtsschutzversicherung übernimmt all diese Kosten für Sie. Sinn dieser Versicherung ist, die gesamte Familie vor finanziellem Schaden durch gerichtliche Auseinandersetzungen zu bewahren.

Familientarif versus Einzelpolicen

Der Familientarif ist faktisch deutlich günstiger als mehrere Einzelpolicen. Es lässt sich sogar behaupten, dass der Familientarif nur geringfügig teurer ist als ein Single-Tarif. Wer Letzteren bereits abgeschlossen hat und seinen möglicherweise neuen Partner mit einbeziehen möchte, kann seine Versicherung in aller Regel unkompliziert zum Familienrechtsschutz „upgraden“.

Dazu ist meistens ein Anruf oder ein kurzes formloses Schreiben an die Versicherungsgesellschaft mit der Bitte um Tarifwechsel ausreichend. Welche Unterlagen über die mitzuversichernde Person noch gebraucht werden, darüber informiert Sie der jeweilige Anbieter. Dennoch empfehlen wir, vorab einen Tarifvergleich durchzuführen, um einen günstigen Familienrechtsschutz zu finden.

Bevor Sie eine eigene Rechtsschutzversicherung abschließen, prüfen Sie zunächst, ob Sie nicht schon über eine Familienrechtsschutzversicherung mitversichert sind.

Es gibt viele rechtliche Situationen, bei denen ein Familienrechtsschutz nicht greift. Dem können Sie aber gut entgegenwirken, da viele Tarife einer Familienrechtsschutzversicherung einem Baukastensystem ähneln, das heißt, Sie können ganz individuell auf Ihre Lebenssituation zugeschnittene, unterschiedliche Szenarien in den Familienrechtsschutz integrieren, die über den Standard-Versicherungsschutz weit hinausgehen.

Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten einen Rechtsschutz an, der nicht nur auf Deutschland begrenzt ist, sondern sich auf viele europäische Länder ausdehnt. Achten Sie aber darauf, dass im Ausland hohe Selbstbeteiligungen fällig werden können. Dieser Punkt wird sehr unterschiedlich gehandhabt.

Familien mit mehreren Kindern sind gut beraten, eine Familienrechtsschutzversicherung abzuschließen.

Wer kann vom Familienrechtsschutz profitieren?

FrageNeben dem Versicherungsnehmer sichert ein Familienrechtsschutz den Ehepartner oder den Lebensgefährten und alle Kinder, auch Adoptivkinder, ab. Die folgende Liste zeigt, welche Personen mitversichert sind:

  • Ehegatten oder Lebensgefährte aus einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.
  • Alle minderjährigen Kinder, auch dann, wenn es „nur“ die leiblichen Kinder des Partners sind.
  • Volljährige Kinder, aber nur bis zum 25. Lebensjahr, wenn diese noch im gemeinsamen Haushalt leben, weil sie möglicherweise zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder studieren. Wenn ein Kind ein eigenes Arbeitseinkommen hat oder heiratet, muss es aber eine eigene Rechtsschutzversicherung abschließen.
  • Minderjährige oder volljährige Kinder, die nicht in Ihrem Haushalt leben, aber sich noch unverheiratet in Ausbildung befinden.
  • Eltern oder Großeltern, die ebenfalls im Haushalt des Versicherten leben.
Der Familienrechtsschutz ist eine sehr gute Lösung für größere Familien.

Welche Leistungen sind in der Familienrechtsschutz-Versicherung enthalten?

Auch beim Familienrechtsschutz gilt, dass spezielle Tarife für jegliche Risiko-Szenarien angeboten werden. Viele Versicherer bieten in diesem Zusammenhang durchaus interessante Kombinationen aus Privat-, Immobilien-, Mieter-, Arbeits- und Verkehrsrechtsschutz an. Auch die Strukturierung der Deckungssumme kann ganz individuell nach Ihren Belangen vereinbart werden. Der Familienrechtsschutz kann aus folgenden Komponenten zusammengesetzt werden:

Die Bedeutung des Verkehrsrechtsschutzes unterschätzen viele Menschen. Dieser kann übrigens auch als Einzelpolice entweder für ein oder gleich für mehrere Fahrzeuge der Familienmitglieder separat abgeschlossen werden.

Falls Sie Mitglied in einer Gewerkschaft sind, genießen Sie bereits einen Berufsrechtsschutz, müssen diesen also nicht auch noch privat organisieren. Wenn Sie Mitglied in einem Mieterverein sind, benötigen Sie keinen extra ausgewiesenen Mietrechtsschutz.

Welche Kosten übernimmt die Familienrechtsschutzversicherung?

  • Anwaltskosten
  • Prozesskosten
  • Zeugengelder
  • Honorare für Gutachter
  • Mediationen

Es ist wichtig, dass die Rechtsschutzversicherung dazu bereit ist, Kosten für Mediationen zu übernehmen, denn diese sind um Größenordnungen kleiner als Gerichtskosten. Die auf diese Weise rasch ausgehandelten Vergleiche bedeuten vor allem eine schnelle Einigung, die allen Beteiligten viel Nervenkrieg erspart.

Bei der Mediation handelt es sich um eine effektive, kostengünstige, schnelle, außergerichtliche Konfliktlösung durch einen erfahrenen Schlichter.

Viele Versicherungsgesellschaften haben die Vorzüge der Mediation inzwischen erkannt und übernehmen deshalb sogar freiwillig Kosten für Teilaspekte, die nicht mitversichert sind. Gerade bei einer Scheidung müssen viele Fragestellungen in die Mediation einbezogen werden, um zu einem befriedigenden Endergebnis für beide Seiten zu kommen.

Wer sich hier angesprochen fühlt, sollte dahingehend unbedingt die Versicherungsbedingungen kritisch prüfen. Das Gleiche gilt für jene Personen, die beabsichtigen, eine Rechtsschutzversicherung für Familienrecht abzuschließen. Auch in diesem Fall ist die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Mediation außerordentlich wertvoll.

Die Versicherungsgesellschaften wissen, dass gerichtliche Auseinandersetzungen zuweilen eine sehr teure Angelegenheit sind. Sie behalten sich daher vor, die Begleitumstände eines Prozesses ausführlich zu prüfen. Erst dann, wenn eine Klage Aussicht auf Erfolg verspricht, erfolgt eine Deckungszusage, die Sie unbedingt geduldig abwarten sollten, bevor Sie einem Anwalt ein Mandat erteilen.

Was Familienrechtsschutz nicht abdeckt

Es ist schon kurios, dass die Familienrechtsschutzversicherung bei Streitigkeiten, die das Familienrecht betreffen, kaum eine Unterstützung bietet. Gerade Kosten für Scheidungsanwälte werden zum Beispiel äußerst selten übernommen, weil es dafür einen Ehe-Rechtsschutz gibt. Mithin werden die häufigsten Streitfälle ausgeklammert, wodurch die Gesellschaften Geld sparen.

Ganz ähnlich ist die Situation bei Erbstreitigkeiten, die ebenfalls bewusst aus dem Familienrechtsschutz herausgenommen wurden. Ein Grund dafür liegt in den oftmals sehr hohen Streitwerten, die sich direkt auf die Prozesskosten durchpausen. Auf der anderen Seite bieten die Rechtsschutzversicherungen oftmals eine Art „Erste Hilfe“ in Form einer Kostenübernahme für eine Mediation oder einer ersten anwaltlichen Beratung an. Durch einen Tarifvergleich finden Sie heraus, mit welchen Zusatzleistungen dieser Art Sie bei welchem Anbieter rechnen können.

Wem ein vollwertiger Rechtsschutz bei Ehe-, Erb- oder Unterhaltsstreitigkeiten wichtig ist, kann diesen mit einigen Anbietern gegen einen entsprechenden Aufpreis vereinbaren. Achten Sie auf die Begrenzungen der Streitwertsummen und darauf, ob Beratungskosten und außergerichtliche Mediationen übernommen werden.

Es ist nicht der Familienrechtsschutz, sondern eher der Privatrechtsschutz, der für Prozesskosten durch Streitigkeiten innerhalb der Familie wie Unterhaltskosten oder Erbanteile aufkommt.

Eine gute Rechtsschutzversicherung für Familienrecht ist eher schwer zu finden

Rechtsschutzversicherung FamilienrechtMehr als 153.000 Ehen wurden im Jahre 2017 in Deutschland geschieden. Viele dieser Scheidungen entpuppten sich als kostspielige Angelegenheit. Diese Tatsache ist auch den Versicherungsgesellschaften nicht entgangen, die seit vielen Jahren umfängliche Statistiken über das Thema führen. In der Konsequenz bringen nur wenige dieser Unternehmen den Mut auf, eine Versicherung gegen Scheidungskosten anzubieten.

Unternehmen, die dies doch tun, behelfen sich mit einer langen Wartezeit von mindestens 3 Jahren. Verständlich ist dies vor dem Hintergrund, dass die meisten Ehen innerhalb der ersten 3 Jahre schon wieder vor dem Scheidungsrichter landen. Wer diese Zeit aber gemeinsam überwindet, hat gute Chancen, ein Leben lang zusammen zu bleiben. Ein weiterer Rettungsanker für die Versicherungsgesellschaft ist die Erstattungsobergrenze, die zum Beispiel bei 30.000 Euro gedeckelt ist. Sämtliche Kosten, die beim Rechtsstreit um die Scheidung darüber hinausgehen, muss der Versicherte dann selbst tragen.

Daher erneut der Hinweis darauf, dass nur die Rechtsschutzversicherung für Familienrecht eine Komponente enthält, die die Kosten für Streitigkeiten innerhalb der Familie übernimmt. Im reinen Familienrechtsschutz ist dies aber erstaunlicherweise so nicht vorgesehen. Lediglich eine Erstberatung durch einen Rechtsanwalt wird mitunter erstattet.

Die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt des Versicherungsfalls ist insbesondere bei Scheidungen sehr groß. Zudem ziehen sich Scheidungs- und Unterhaltsprozesse lange hin, was die Kosten weiter in die Höhe treibt. Aus diesen Gründen gibt es nur wenige Anbieter, die Familienstreitigkeiten im Rahmen des Rechtsschutzes überhaupt zu versichern bereit sind, und wer sich darauf einlässt, tut dies nur mit sehr teuren Tarifen und langen Wartezeiten. Wer eine solche Versicherung sucht, sollte unbedingt im Vorfeld die Preis-Leistungs-Verhältnisse der verschiedenen Anbieter sehr genau vergleichen.

Was durch den Familienrechtsschutz nicht bezahlt wird

Bitte genau hinschauenIst der Versicherte per Gerichtsurteil straffällig geworden, werden Kostenübernahmen durch die Versicherung rechtens abgelehnt. Hat sein Haustier etwas „verbockt“, ist dieses Vergehen ebenfalls nicht durch den Familienrechtsschutz abgedeckt, denn dafür gibt es die Tier- oder Hundehaftpflichtversicherung. Darüber hinaus sieht es die Familienrechtsschutzversicherung nicht ein, Prozesskosten im Zuge von Baumaßnahmen zu bezahlen, denn auch hierbei muss von sehr langwierigen, teuren Gerichtsverfahren ausgegangen werden.

Wenn Sie einem Rechtsanwalt Ihr Mandat erteilen, sollten Sie darauf achten, dass dieser sich strikt an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz hält und in Selbstüberschätzung keine Fantasie-Honorare in Rechnung stellt, die weit darüber hinausgehen. Honorare des Staranwalts, die über das normale Maß hinausgehen, müssen Sie auf jeden Fall selbst tragen. Nicht von einer Familienrechtsschutzversicherung übernommen werden zum Beispiel:

  • Beratungskosten durch Notare in Erbangelegenheiten
  • Rechnungen von Scheidungsanwälten
  • Bei Straffälligkeit des Versicherten oder eines Familienmitgliedes
  • Kosten im Umfeld des privaten Baurechts
  • Durch Haustiere verursachte Kosten
Basistarife decken oftmals wesentliche Risiken gar nicht ab, daher ist gerade im Familienrechtsschutz auf das Kleingedruckte zu achten. Dort finden Sie konkrete Angaben darüber, was in dem jeweiligen Tarif tatsächlich versichert ist.

Was Sie beim Familienrechtsschutz-Vergleich beachten sollten

Maßgeblich bestimmend für die Höhe der Prämie sind beim Familienrechtsschutz die Deckungssummen und Selbstbeteiligungen. Die maximale Deckungssumme liegt zurzeit, je nach Anbieter, bei 300.000 Euro. Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass es gleich mehrere Kriterien sind, die zu einer deutlichen Reduktion der Prämie beitragen können:

  • Höhe der Deckungssumme
  • Ausschluss bestimmter Einzelleistungen
  • Höhe der Selbstbeteiligung
Legen Sie sich zunächst auf die Punkte fest, die Ihnen beim Rechtsschutz als besonders wesentlich erscheinen. Auf Basis dieser Liste können Sie dann einen fundierten Vergleich der Preis-Leistungs-Verhältnisse der verschiedenen Anbieter durchführen.

Durch Selbstbeteiligung reduzieren Sie Ihre Prämie für die Familienrechtsschutz-Versicherung

Von der Vereinbarung einer Selbstbeteiligung profitieren sowohl Sie als auch der Versicherer, denn zum einen senkt die Selbstbeteiligung die Prämie und zum anderen erhöht sie die Motivation beim Versicherten, Rechtsstreitigkeiten aus dem Wege zu gehen, was unter dem Anglizismus „Moral Hazard“ zusammengefasst wird. Bei der Art der Selbstbeteiligung können Sie sich zwischen einem absoluten Betrag oder einem prozentualen Anteil entscheiden.

Unter dem Begriff Moral Hazard wird in der Versicherungsbranche die Neigung von Versicherten verstanden, wegen des Versicherungsschutzes höhere Risiken in Kauf zu nehmen. Durch die Einführung der Selbstbeteiligung konnte dieses Verhalten auf ein erträgliches Maß zurückgefahren werden.

Wie steht es um die Wartezeiten?

Die Wartezeit ist jener Zeitraum, der zwischen der Vertragsunterzeichnung und dem Beginn des Familienrechtsschutzes verstreicht. Wie bei vielen anderen Rechtsschutzversicherungen ist eine dreimonatige Wartezeit beim Familienrechtsschutz durchaus üblich. Erst nach Ablauf dieser Frist können Sie vertraglich vereinbarte Leistungen in Anspruch nehmen.

Es gibt aber Ausnahmen. Wenn Sie den Anbieter wechseln und den Übergang so organisieren, dass der Versicherungsschutz nicht unterbrochen wird, verzichtet der neue Anbieter in aller Regel auf eine Wartezeit. Im Rahmen der Einjahresregel wird zum Beispiel ausgeschlossen, dass vermeintlich abgeschlossene Streitfälle erneut auf die Tagesordnung kommen.

Falls bereits ein Rechtsstreit in vollem Gange ist, bevor Sie den Familienrechtsschutz abschließen, werden diesbezügliche Kosten nicht von der Versicherung getragen. Dies bedeutet auch, dass Sie einen Versicherungswechsel besser nicht durchführen, wenn Sie sich gerade in einem Rechtsstreit befinden.

Falls es Ihnen wichtig ist, einen Familienrechtsschutz ohne Wartezeit abzuschließen, müssen Sie sich mit den allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters auseinandersetzen. Grundsätzlich gilt aber, dass eine Familienrechtsschutz-Versicherung ohne Wartezeit mit deutlich höheren Prämien verbunden ist.

Fazit

Wichtiger HinweisWie der Name schon sagt, werden mit einem Familienrechtsschutz sämtliche Familienangehörige mitversichert. Wichtige Einzelbausteine wie die Privat-, Verkehrs- oder Berufsrechtsschutzversicherung können zusätzlich eingefügt werden. Dies gilt auch für den Miet- oder Vermieterrechtsschutz. Viele Versicherungsgesellschaften bieten Versicherungspakete an, die so ausgestaltet werden können, dass sich die Familien ganz individuell ihren Bedürfnissen entsprechend versichern können.

Doch nicht jeder Rechtsstreit wird vom Familienrechtsschutz übernommen. Insbesondere beinhaltet der Familienrechtsschutz keine Rechtsschutzversicherung für Familienrecht, das heißt, rechtliche Auseinandersetzungen über das Erbe, Ehescheidungen und der Streit über den Unterhalt sind hierbei per se ausgeschlossen.

Die Höhe der Prämie, die Sie bezahlen müssen, hängt von der Höhe der Selbstbeteiligung, von der Deckungssumme und von der Länge der Wartezeit ab. Um sich einen guten Überblick zu verschaffen, sollte daher unbedingt ein Familienrechtsschutz-Vergleich vor dem Abschluss eines Vertrages durchgeführt werden. Dabei darf gerade das Kleingedruckte nicht außer Acht gelassen werden. Wir warnen in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich vor unseriösen Anbietern, die viel zu oft die Kostenübernahme verweigern. Suchen Sie daher gezielt im Internet nach Bewertungen der Unternehmen.