Kostenloser Handyvertrag Vergleich

Mit Handy?
Inklusivminuten
Inklusivvolumen
  • Von Prepaid bis Allnet-Flat
  • Rufnummernmitnahme möglich
  • Datenautomatik (abwählbar)
  • LTE Tarife

Handyvertrag Vergleich 2019 – Jetzt Handyverträge auch ohne Handy vergleichen und Top-Angebote sichern

Vielen Menschen fällt es schwer, sich in dem dichten Tarifangebot der vielen verschiedenen Provider zurechtzufinden. Denn kaum ein Tarif gleicht dem anderen. Es gibt zahlreiche Unterschiede in Sachen Grundgebühr, Gesprächs- und Datenvolumen sowie Zusatzfunktionen. Um gute Handyverträge zu finden, müssen Sie jedoch nur Ihre eigenen Nutzungsgewohnheiten kennen. Grundsätzlich gilt:

  • Wer viel telefoniert, sollte eine Allnet-Flat in Betracht ziehen. Damit können Sie nämlich gebührenfrei in alle Fest- und Mobilfunknetze telefonieren.
  • Wer viel im Internet surft, braucht auch viel Datenvolumen und eine möglichst hohe Surfgeschwindigkeit.
  • Falls Sie Ihren neuen Handyvertrag nur brauchen, um unterwegs erreichbar zu sein, tut es auch ein kostengünstiger Handyvertrag oder ein Prepaid-Tarif.

Mit unserem Handyverträge-Vergleich haben Sie optimale Voraussetzungen, um die Preise und Leistungen der einzelnen Handyvertrag-Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei finden Sie sowohl Handyverträge mit als auch ohne Handy und können sich genau die Leistungen herauspicken, die Sie wirklich benötigen. Damit Sie einen Handyvertrag finden, der Ihren persönlichen Ansprüchen voll und ganz gerecht wird, möchten wir Ihnen im folgenden Ratgeber einige grundlegende Informationen zu den verschiedenen Arten von Handyverträgen an die Hand geben.

Welche Arten von Handyverträgen gibt es?

HandyvertragHeutzutage unterscheiden wir drei verschiedene Arten von Handyverträgen. Jede davon hat Ihre individuellen Vor- und Nachteile zu bieten. Welche das sind, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

  • Allnet-Vertrag
  • Paket-Vertrag
  • Prepaid-Tarif

Der Allnet-Vertrag

In der heutigen Zeit ist der Allnet-Vertrag wohl mit Abstand am beliebtesten – und dass, obwohl es sich hierbei um dem kostspieligsten Vertreter unter den Handyverträgen handelt. Der Grund dafür sind wahrscheinlich unsere modernen Smartphones. In Kombination mit einem Allnet-Vertrag können Sie dieses nämlich völlig unbegrenzt nutzen.

Wenn Sie das verfügbare Highspeed-Datenvolumen Ihres Handyvertrags aufgebraucht haben, können Sie bei den meisten Anbietern kleine Daten-Pakete buchen. Diese kosten einmalig einen geringen Betrag und stellen Ihnen genauso geringe Mengen an Datenvolumen bereit. Beispielsweise 200 Megabyte für 1,99 Euro. Besser ist es jedoch, schon bei Vertragsabschluss auf ausreichend Datenvolumen zu achten. Langfristig können die sogenannten „Daten-Snacks“ nämlich ziemlich an der Brieftasche zehren.

Mit einem Allnet-Vertrag telefonieren Sie vollkommen gebührenfrei in alle Fest- und Mobilfunknetze. Außerdem haben Sie uneingeschränkten Zugriff auf das mobile Internet, wobei Ihre maximale Surfgeschwindigkeit jedoch an eine begrenzte Menge an Highspeed-Datenvolumen gebunden ist. Für dieses Komplett-Paket zahlen Sie für gewöhnlich einen festen, monatlichen Pauschalbetrag. Wie hoch dieser ausfällt, ist in erster Linie von der Menge des Datenvolumens abhängig. Wenn Sie sich noch ein neues Smartphone dazu aussuchen, kann der Preis noch mal beträchtlich ansteigen.

  • Umfangreiche Leistungen im Bereich Telefonie und Internet
  • Teuerster Handyvertrag

Der Paket-Vertrag

Bitte genau hinschauenMit einem Paket-Vertrag stellt Ihnen Ihr Anbieter der Wahl eine bei Vertragsabschluss festgelegte Menge an Pakten für Telefonie und Internet bereit. In der Regel können Sie jeweils ein Paket für Freiminuten, eines für Datenvolumen und eines für Frei-SMS wählen. Dafür zahlen Sie dann einen monatlichen Pauschalbetrag. Falls Sie Ihre Daten-Pakete innerhalb 1 Monats aufgebraucht haben, telefonieren Sie bis zum Beginn des nächsten Monats zu den Pauschalpreisen des jeweiligen Anbieters.

Diese Art des Handyvertrags sollten Sie nur auswählen, wenn Sie Ihr eigenes Nutzungsverhalten gut einschätzen können. Denn wenn Sie Ihre Telefonie- und Internet-Pakete regelmäßig aufbrauchen, zahlen Sie möglicherweise mehr, als bei einem Allnet-Tarif. Wenn Sie sich für die richtigen Pakete entscheiden, kann ein solcher Paket-Tarif jedoch sehr günstig sein.

  • Wer das Smartphone selten nutzt, kann Geld sparen
  • Nach dem Verbrauch der Pakete kostspielig

Der Prepaid-Tarif

Eine Sache, die die bereits erläuterten Handyverträge gemeinsam haben, ist die festgelegte Vertragslaufzeit von meistens 24 Monaten. Wenn Sie diese umgehen möchten, bleibt in der Regel nur noch der Griff zum Prepaid-Tarif. Hierbei handelt es sich um keinen Handyvertrag im herkömmlichen Sinne. Denn wenn Sie sich einen Prepaid-Tarif anschaffen, gehen Sie mit Ihrem Anbieter lediglich eine Vertragsbindung über die Nutzung des jeweiligen Mobilfunknetzes ein. Wie viel Sie monatlich für Ihren Tarif ausgeben, können Sie vollkommen frei bestimmen.

Wenn Sie Ihr Handy zu beruflichen Zwecken benötigen, ist ein Prepaid-Tarif möglicherweise nicht die beste Wahl. Stellen Sie sich nur vor, Sie müssen ein dringendes Telefonat führen, und Ihre Prepaid-Guthaben neigt sich dem Ende. Mit einem vertraglich geregelten Tarif kann Ihnen das nicht passieren.

Für einen Prepaid-Tarif zahlen Sie meistens 10 bis 15 Euro für die SIM-Karte. Danach können Sie manuell sogenanntes Prepaid-Guthaben aufladen. Dieses können Sie nutzen, um zu den Pauschalpreisen des Anbieters zu telefonieren oder im Internet zu surfen. Jedoch haben mittlerweile auch viele Prepaid-Anbieter – ähnlich wie bei Paket-Verträgen – verschiedene Optionen im Angebot. Dadurch können Sie jeden Monat neue vorgefertigte Pakete für Telefonie und Internet buchen. Unter dem Strich sind Sie mit einem Prepaid-Tarif also sehr flexibel.

  • Flexibel nutzbar
  • Unzuverlässiger als vertraglich geregelte Tarife

Die Netzqualität Ihres Handyvertrages

Handyvertrag VergleichWie gut Ihr Telefon- und Internetempfang ist, hängt davon ab, wie weit die Netzabdeckung des jeweiligen Mobilfunknetzes in Ihrer Region ausgebaut ist. In Deutschland stehen Ihnen die drei Mobilfunknetze der großen Anbieter Telekom, Vodafone und O2 zur Verfügung:

  • D1 – Telekom
  • D2 – Vodafone
  • E-Netz – O2

Welches Mobilfunknetz für Sie am besten geeignet ist, können wir Ihnen leider auch nicht sagen. Denn die Netzabdeckung kann von Region zu Region verschieden ausfallen. Sie haben jedoch in jedem Fall die Möglichkeit, sich beim jeweiligen Anbieter über die Netzqualität in Ihrem Wohnort zu informieren. Alternativ können Sie sich auch in Ihrem Umfeld umhören, wie es um die Zufriedenheit mit den Handytarifen bestellt ist.

Mit einem Prepaid-Tarif des jeweiligen Mobilfunkanbieters haben Sie eine gute Möglichkeit, die Netzabdeckung in Ihrer Region selbst zu testen. Vielleicht finden Sie danach sogar noch Verwendung für die SIM-Karte.

Gibt es einen Testbericht über die Netzabdeckung in Deutschland?

Bitte beachten!Die Stiftung Warentest hat im Juli 2017 einen umfangreichen Mobilfunknetz-Test durchgeführt. Für die Bewertung der drei Mobilfunknetze nutzt die Stiftung Warentest zwei spezielle Kriterien, die mit einer individuellen prozentualen Gewichtung in die Gesamtbewertung einfließen. Dazu zählen:

  • Internet: 60 Prozent
  • Telefonieren: 40 Prozent

Um wirklich aussagekräftige Messwerte zu erhalten, haben Mitarbeiter der Stiftung Warentest etwa 3.700 Kilometer auf deutschen Straßen zurückgelegt. Dabei wurden mehrstündige Messfahrten auf Hauptverkehrs- und Wohnstraßen in den drei Großstädten Berlin, Hamburg und München unternommen. Darüber hinaus wurden die Städte Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Dresden, Greifswald, Halle an der Saale, Kiel, Kassel, Münster und Nürnberg exemplarisch ausgewählt, um weitere mindestens 60-minütige Testfahren durchzuführen.

Insgesamt konnten alle drei Mobilfunknetze ein positives Ergebnis erzielen. Die Stiftung Warentest betont sogar, dass die Netzqualität seit der Einführung von LTE allgemein angestiegen ist. Wie in den meisten unabhängigen Testberichten, konnte sich auch im Mobilfunknetz-Test der Stiftung Warentest die Telekom durchsetzen. Das D1-Netz überzeugt mit einer guten Bewertung von 1,9. Vodafones D2-Netz und O2's E-Netz konnten mit Bewertungen von 2,2 und 2,6 jedoch auch sehr solide Bewertungen erhaschen. Falls Sie sich selbst ein Bild machen möchten, finden Sie den Mobilfunknetz-Test der Stiftung Warentest hier.

Dass die Telekom im Mobilfunknetz-Test am besten abgeschnitten hat, bedeutet nicht, dass das D1-Netz auch in Ihrer Region die beste Abdeckung aufweist. Es kann durchaus sein, dass die Netze von Vodafone oder O2 in Ihrem Wohnort besser aufgestellt sind.

Base, Fonic & Co. – welche Mobilfunknetze nutzen die kleinen Anbieter?

Neben den drei großen Mobilfunkanbietern gibt es in Deutschland auch eine ganze Reihe an sogenannten Drittanbietern. Diese besitzen jedoch keine eigenen Mobilfunknetze, sondern mieten sich in eines der größeren Anbieter ein. Dadurch können Ihnen Base, Fonic & Co. zwar oft sehr günstige Konditionen bieten. In den meisten Fällen geht der günstige Preis jedoch auch mit einem eingeschränkten Funktionsumfang einher.

Damit Sie unseren Handyvertrag-Preisvergleich wirklich erfolgreich nutzen können, müssen Sie natürlich wissen, über welches Mobilfunknetz Sie bei den Drittanbietern telefonieren. Aus diesem Grund haben wir die folgende Tabelle vorbereitet:

MobilfunknetzAnbieter
Telekom – D1Penny Mobile, Congstar
Vodafone – D2Otelo, Fyve, GMX, Web.de, Lidl Connect, Maxxim, ProSieben
O2 – E-NetzTchibo, Simply, AldiTalk, Maxxim, Netzclub, Web.de, GMX, WhatsApp, SimDisco, TelBlau.de, Fonic, Netto KomBase

Wann ist ein Handyvertrag von Drittanbietern sinnvoll?

Die Handyverträge und Angebote von Drittanbietern zeichnen sich in erster Linie durch vergleichsweise günstige Konditionen aus. Der Leistungsumfang solcher Verträge ist beispielsweise oft deutlich unter der von Telekom-, Vodafone-, oder O2-Verträgen angesiedelt. Besonders, wenn Sie viel im mobilen Internet surfen, ist bei Drittanbietern zu Vorsicht geraten. Denn die Surfgeschwidigkeit ist hier nicht selten auf den mittlerweile veralteten 3G-Standart beschränkt. Auch der Kundenservice schwächelt hier meistens und ist in der Regel nur online oder per Telefon erreichbar.

In unserem Tarifrechner finden Sie auch viele Handyverträge von Drittanbietern im Vergleich.

Darüber hinaus gibt es einige Zusatzfunktionen, die Sie nur bei den drei großen Mobilfunkanbietern bekommen. Dazu zählen zum Beispiel die WiFi-Calling-Technologie oder die Multi-SIM-Funktion. Unter dem Strich ist ein Handyvertrag von Drittanbietern also nur dann sinnvoll, wenn Sie keine hohen Erwartungen an den Funktionsumfang haben und in erster Linie einen kostengünstigen Tarif suchen.

FAQ

Was ist WiFi-Calling?

Unter WiFi-Calling verstehen wir eine spezielle Technologie für die Internet-Telefonie. Bei vorhandener Internetverbindung können Sie mit dieser Funktion um die ganze Welt telefonieren, ohne zu befürchten, dass dabei horrende Roaming-Gebühren anfallen. So können Sie zum Beispiel auch Telefonieren, wenn gar kein Telefon-Empfang vorhanden ist – Internetverbindung vorausgesetzt.

Was ist Multi-SIM?

Bei einem Handyvertrag mit Multi-SIM-Funktion haben Sie die Möglichkeit, eine zweite SIM-Karte anzufordern, die im Mobilfunknetz unter derselben Telefonnummer gelistet ist. So können Sie zum Beispiel auch mit Ihrem Laptop oder Tablet auf das mobile Datenvolumen Ihres Handyvertrags zugreifen.

Internet vs. Fachhandel – wo soll ich meinen neuen Handyvertrag abschließen?

Wer mit den Weiten des Internets noch nicht so gut vertraut ist, bevorzugt für den Abschluss eines neuen Handyvertrags meistens die örtlichen Fachgeschäfte. Schließlich sitzen dort geschulte Berater, die Ihnen eine persönliche Beratung versprechen. Bedenken Sie aber, dass die Berater in solchen Handy-Shops für gewöhnlich auf Provisionsbasis bezahlt werden, was für Sie als Kunden nicht unbedingt von Vorteil ist. Denn nicht selten versuchen Tarif-Berater – nicht zuletzt aus eigenem Interesse – ihren Kunden möglichst kostspielige Handyverträge inklusive Smartphone zu verkaufen.

Falls Ihnen der Berater im örtlichen Handy-Shop einen Handyvertrag mit Smartphone anbietet, sollten Sie gut überlegen, ob Sie das Gerät tatsächlich benötigen. Denn oft übersteigen die monatlichen Gebühren den Kaufpreis des jeweiligen Gerätes bei Weitem. Meistens kommen Sie günstiger dabei weg, wenn Sie Ihr neues Smartphone neu kaufen.

Wenn Sie Ihren neuen Handyvertrag online abschließen, haben Sie ein paar mehr Vorteile. Im Internet stehen Ihnen nämlich nahezu alle Handyverträge mit und ohne Handy zur Verfügung. Dabei haben sie ausgezeichnete Voraussetzungen, um sich vor Vertragsabschluss umfassend zu informieren und das Preis-Leistungs-Verhältnis der einzelnen Tarife genau unter die Lupe zu nehmen. Sobald Sie eine Entscheidung getroffen haben, schließen Sie Ihren Vertrag einfach und bequem von Sofa aus ab.

Ihr neuer Handyvertrag – darauf sollten Sie bei Vertragsabschluss achten

HandyverträgeEgal ob Sie einen Vertrag mit oder ohne Handy suchen – vor Vertragsabschluss sollten Sie einige Dinge beachten, damit Sie später nicht in die Kostenfalle tappen oder sich einen Vertrag aussuchen, der Ihren Ansprüchen einfach nicht gerecht wird. Im folgenden Abschnitt möchten wir Ihnen die wichtigsten Beachtepunkte für den Vertragsabschluss an die Hand geben. Dazu zählen:

  1. Grundgebühr
  2. Smartphone – ja oder nein?
  3. Datenvolumen
  4. Gesprächsvolumen
  5. Vertragslaufzeit

Die Grundgebühr

Wichtig!Die Grundgebühr beschreibt die Kosten, die für Ihren Handyvertrag ohne alle Zusatzfunktionen anfallen. Zusätzliche Leistungen wie Freiminuten, Datenvolumen oder Zusatzfunktionen sind in der Grundgebühr nicht enthalten. Beim Abschluss Ihres neuen Handyvertrages sollten Sie in jedem Fall auf eine möglichst niedrige Grundgebühr achten. Denn falls Sie mal in finanzielle Not geraten, lässt sich die Grundgebühr bis zum Ende der Vertragslaufzeit nicht mehr reduzieren.

Smartphone – ja oder nein?

Für aktuelle Smartphone-Modelle fallen nicht selten Kosten im oberen dreistelligen Bereich an. Gerade für Schüler und Studenten ist ein Handyvertrag inklusive Smartphone meist die einzige Möglichkeit, an ein solches Gerät zu kommen. Finanziell betrachtet handelt es sich hierbei jedoch meistens um keine gute Entscheidung. Denn für aktuelle Smartphones fallen in der Regel Gebühren an, die auf die gesamte Vertragslaufzeit hochgerechnet weit über dem Kaufpreis des jeweiligen Gerätes liegen.

Wenn Sie einen gewissen Teil des Kaufbetrages bei Vertragsabschluss anzahlen, können Sie die Gesamtkosten für Ihr neues Smartphone oft maßgeblich reduzieren.

Stellen Sie sich auch die Frage, ob Sie überhaupt ein modernes High-End-Smartphone benötigen. Denn Geräte aus früheren Generationen sind meistens deutlich günstiger zu haben und stehen aktuellen Modellen in Sachen Funktionsumfang in fast nichts nach. In unserem Tarifrechner finden Sie übrigens auch Handyverträge ohne Handy im Vergleich.

Das Datenvolumen

Im Zeitalter des Smartphones hat das Datenvolumen für die meisten Nutzer die mit Abstand größte Bedeutung. Der durchschnittliche Smartphone-User verbraucht monatlich ungefähr 1,6 Gigabyte Highspeed-Datenvolumen. Überprüfen Sie Ihre eigenen Nutzungsgewohnheiten und stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Datenvolumen Ihres neuen Handyvertrages wirklich über den Monat kommen. Nachdem Sie Ihr Highspeed-Volumen aufgebraucht haben, wird dieses nämlich auf GPRS-Niveau gedrosselt. Damit haben sie selbst bei einfachen Webseiten sehr lange Ladezeiten. Musik- oder Video-Streaming ist nach der Drosselung Ihrer Surfgeschwindigkeit nur noch mit vorhandener WLAN-Verbindung möglich.

Die meisten Anbieter stellen Ihnen nach dem Verbrauch Ihres Datenvolumens sogenannte „Daten-Snacks“ zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um kleine Datenpakete zwischen 100 und 500 Megabyte, die Sie bis zu dreimal im Monat für festgelegte Pauschalpreise nutzen können. Besser ist es jedoch, schon im Vorhinein auf ausreichend Datenvolumen zu achten, da besagte Daten-Snacks langfristig ziemlich kostspielig sein können.

Am Ende des Tages entscheidet jedoch Ihr persönliches Nutzungsverhalten darüber, wie viel Datenvolumen Sie wirklich benötigen. Falls Sie mit Ihrem Smartphone nur Nachrichten empfangen oder hin und wieder im Internet surfen möchten, sollten Sie mit 500 Megabyte problemlos auskommen. Wenn Sie jedoch auch verschiedene Medien streamen oder Online-Games auf Ihrem Smartphone spielen möchten, sollten es mindestens 3 Gigabyte sein – besser noch mehr.

FAQ

Wie verbinde ich mein Smartphone mit dem Internet?

Um Ihr Smartphone mit dem mobilen Internet zu verbinden, benötigen Sie zuerst einen entsprechenden Handyvertrag, der Ihnen mobile Daten zur Verfügung stellt. Sobald dieser vorhanden ist, müssen Sie spezifische Konfigurationen in den Interneteinstellungen Ihres Smartphones vornehmen, die von Anbieter zu Anbieter verschieden ausfallen. Jedoch stellen die einzelnen Mobilfunkanbieter auf Ihren Webseiten meist genaue Informationen zur Verfügung. Häufig können Sie sich diese sogar per SMS direkt auf Ihr Smartphone schicken lassen.

Was ist WiFi?

Allgemein wird häufig angenommen, dass WLAN und WiFi lediglich Synonyme sind. Das stimmt allerdings nicht ganz. Während WLAN als Oberbegriff für kabellose Internetverbindungen steht, handelt es sich bei WiFi um einen verschlüsselten WLAN-Standard, mit dem Sie bedingungslose Kompatibilität zu anderen WiFi-fähigen Geräten haben.

Wie schnell surfe ich nach dem Verbrauch meines Datenvolumens?

Wenn Sie Ihr Datenvolumen aufgebraucht haben, wird die Surfgeschwindigkeit bei den meisten Anbietern auf GPRS-Niveau reduziert, womit Sie mit langsamen 64 Kilobyte pro Sekunde durch das mobile Internet schleichen. Als O2-Kunde genießen Sie den Vorteil, dass Ihre Surfgeschwindigkeit lediglich auf 1 Megabyte pro Sekunde gedrosselt wird.

Das Gesprächsvolumen

Auch das Gesprächsvolumen sollte in jedem Fall Ihrem eigenen Nutzungsverhalten entsprechend. Wenn Sie selten mit dem Smartphone telefonieren und dieses nur benötigen, um unterwegs stets erreichbar zu sein, sollten Sie kein Geld für eine kostspielige Allnet-Flat ausgeben. Hier reicht auch ein Prepaid-Tarif oder ein günstiger Paket-Tarif mit Freiminuten. Falls Sie Ihr Smartphone jedoch häufig zum Telefonieren benötigen, vielleicht sogar zu beruflichen Zwecken, kommen Sie mit einer Flatrate meistens deutlich günstiger weg.

Beachten Sie, dass bei vielen Handyverträgen zusätzliche Gebühren für Telefonate in andere Mobilfunknetze anfallen können. Nur bei Handyverträgen, die klar und deutlich als „Allnet-Flat“ gekennzeichnet sind, können Sie sich sicher sein, dass Sie vollkommen gebührenfrei telefonieren.

FAQ

Welche Gebühren fallen bei Auslandsgesprächen an?

Seit der EU-weiten Abschaffung der Roaming-Gebühren telefonieren Sie im EU-Inland vollkommen gebührenfrei. Außerhalb der EU können jedoch Gebühren von bis zu 1,99 Euro pro Minute anfallen. Wie hoch diese genau sind, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Vor einem Aufenthalt im EU-Ausland sollten Sie sich also bei Ihrem jeweiligen Anbieter über mögliche Gebühren informieren.

Welche Gebühren können für SMS ins Ausland anfallen?

Auch wenn Sie SMS ins EU-Ausland verschicken, müssen Sie teilweise mit beträchtlichen Gebühren rechnen. Wie hoch diese tatsächlich ausfallen, ist auch hier wieder vom Anbieter abhängig. Aldi-Talk ist derzeit beispielsweise recht günstig. Bei Base zahlen Sie momentan fast das Dreifache für SMS.

Fallen Gebühren an, wenn ich einen Anruf aus dem Ausland erhalten?

Bei Anrufen aus dem EU-Ausland fallen erst Gebühren an, sobald Sie diesen annehmen. Darüber werden Sie für gewöhnlich per Bandansage informiert.

Die Vertragslaufzeit

Bei den meisten Handyverträgen müssen Sie mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten rechnen. Es gibt zwar auch Tarife mit 12 oder sogar nur 6 Monaten Mindestlaufzeit, diese sind allerdings nur recht selten zu finden. Falls Sie sich nicht an eine festgelegte Laufzeit binden wollen, bleibt meistens nur der Griff zum Prepaid-Tarif.

Beachten Sie, dass Sie Ihren Handyvertrag bereits 3 Monate vor dem Ende der vertraglich geregelten Laufzeit kündigen müssen, um anschließend wirklich aus dem Vertrag austreten zu können. Wenn Sie diese Frist versäumen, verlängert sich Ihr Tarif für gewöhnlich automatisch um ein weiteres Jahr.

So wechseln Sie in einen anderen Handyvertrag

Handyvertrag ohne HandyBevor Sie sich über den Wechsel in einen anderen Vertrag Gedanken machen, sollten Sie sicherstellen, dass sie Ihren aktuellen Handyvertrag fristgerecht gekündigt haben. Nun können Sie sich zum Ende der Vertragslaufzeit nach einem neuen Tarif umschauen. Wichtig ist jedoch, dass Sie Ihrem Anbieter die Kündigung schriftlich und auf dem Postweg zukommen lassen. Falls die Kündigungsfrist naht, sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie die Kündigung per Einschreiben verschicken. Grundsätzlich kann es sich dabei um ein formloses Anschreiben handeln, das folgende Punkte beinhalten sollte:

  • Aktuelles Datum
  • Name und Adresse des Vertragspartners
  • Vertragsnummer
  • Mobilfunknummer
  • Kündigungsdatum
Um mögliche Schwierigkeiten bei Ende des alten Handyvertrages zu vermeiden, sollten Sie stets eine schriftliche Bestätigung Ihrer Kündigung anfordern.

Häufig gestellte Fragen zu Handyverträgen

Im folgenden Abschnitt möchten wir Ihnen die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Handyverträgen mit auf den Weg geben. Wir hoffen, dass wir Ihnen die Auswahl und die spätere Nutzung Ihres Handyvertrages dadurch etwas erleichtern können.

Welcher ist der beste Handyvertrag?

Fragezeichen„Den besten Handyvertrag“ gibt es nicht. Es gibt nur Tarife, die für Ihre jeweilige Situation am besten geeignet sind. Und wie diese aussieht, weiß natürlich niemand besser, als Sie selbst. Der beste Handyvertrag sieht also für jeden anders aus. In unserem Handyvertrag-Vergleich haben Sie die Möglichkeit, Ihren Vertrag perfekt auf Ihre Anforderungen abzustimmen. Dabei können Sie individuell bestimmen, ob Sie ein Smartphone zu Ihrem neuen Vertrag benötigen und wie viel Datenvolumen und Inklusivminuten Ihnen dieser bieten soll.

Kann ich meinen Handyvertrag im Rahmen der Vertragslaufzeit wechseln?

Solange Sie zu einem kostspieligeren Tarif desselben Anbieters wechseln möchten, ist das in der Regel problemlos möglich. Um in einen günstigen Vertrag zu wechseln, müssen Sie für gewöhnlich eine einmalige Wechselgebühr in Kauf nehmen oder das Ende Ihrer Vertragslaufzeit abwarten.

Kann ich meinen Handyvertrag auch vor Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen

Die Kündigung für Ihren Handyvertrag können Sie jederzeit einreichen – auch direkt nach Vertragsabschluss. Das ändert allerdings nichts an der festgelegten Vertragslaufzeit. Diese können Sie nur unter besonderen Bedingungen umgehen, wie zum Beispiel einem berufsbedingten Umzug ins Ausland. Hierzu gibt es allerdings keine genauen Bestimmungen. Die Entscheidung obliegt in jedem Fall Ihren jeweiligen Mobilfunkanbieter.

Falls Sie Ihren aktuellen Handyvertrag nicht behalten möchten, diesen aber auch nicht kündigen können, sollten Sie eine Überarbeitung der Vertragsbedingungen in Betracht ziehen. Auch wenn hierfür meist eine einmalige Gebühr fällig wird, können Sie die monatlichen Gebühren Ihres Vertrages so maßgeblich reduzieren.

Kann ich meinen Handyvertrag auch verkaufen

Eine weitere Möglichkeit, Ihren alten Handyvertrag loszuwerden bietet Ihnen der Verkauf an eine andere Person. Dazu ist ein formloser Antrag und das schriftliche Einverständnis Ihres Mobilfunkanbieters notwendig. Außerdem wird hierzu meistens eine Gebühr zwischen 15 und 25 Euro fällig.

Bekomme ich auch mit negativem Schufa-Eintrag einen Handyvertrag?

Handyvertrag AngeboteDie Mobilfunkanbieter behalten es sich vor, Personen mit negativer Bonität keinen Handyvertrag zu gewähren. Häufig ist der Prepaid-Tarif in diesem Fall die einzige Alternative. Allerdings haben Vodafone und einige weitere Anbieter auch Handyverträge für Interessenten mit negativem Schufa-Eintrag im Angebot. Dabei handelt es sich meist um sehr kostengünstige Tarife, die sich auf die grundlegendsten Leistungen beschränken.

Was ist Daten-Roaming?

Das Daten-Roaming bezeichnet die Nutzung von Daten aus einem fremden Netzwerk. Das passiert zum Beispiel, wenn Sie Ihre mobile Datenverbindung im EU-Ausland nicht ausschalten. Hier können teilweise beträchtliche Roaming-Gebühren anfallen. Daher sollten Sie bei einem Aufenthalt im EU-Ausland eine Auslands-Flat nutzen oder auf eine mobile Internetverbindung verzichten.

Was ist der Mobilfunkstandard ?

Als „Mobilfunkstandard“ bezeichnen wir die Technologie, die uns die Verbindung zum mobilen Internet ermöglicht. Lange Zeit war der 3G-Standard das absolute Maß aller Dinge. Seit 2011 gibt es jedoch den deutlich schnelleren 4G-Standard beziehungsweise LTE. Das „G“ in den Bezeichnungen steht lediglich für „Generation“.

Wann erscheint 5G?

Der neue Mobilfunkstandard 5G soll voraussichtlich ab 2020 nutzbar sein und eine bessere Netzabdeckung sowie weitaus höhere Übertragungsgeschwindigkeit bieten, als es bei 4G der Fall ist.