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Kostenloses Geschäftskonto 2022

Kostenlose Firmenkonten im Vergleich

In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie mit einem kostenlosen Geschäftskonto langfristig zufrieden sein können. Wir haben für Sie zusammengefasst, zwischen welchen Anbietern Sie wählen und mit welchen Leistungen Sie rechnen können. Zudem haben wir die Vor- und Nachteile solcher Konten für Sie zusammengestellt. Auch geben wir Ihnen praktische Tipps, mit denen Sie in kurzer Zeit das beste Geschäftskonto auswählen können. Unser Vergleichstool unterstützt Sie zudem bei der Suche und ermöglicht es Ihnen, Konten gezielt nach speziellen Leistungsmerkmalen zu filtern.

ZUM ANGEBOT

Das kostenlose Geschäftskonto für Gründer und Unternehmen

Geschäftskonten wurden für Unternehmen und Freiberufler entworfen, die mit Hilfe eines solchen Betriebskontos ihren Zahlungsverkehr organisieren. Es ähnelt dabei in seinen Funktionen einem privaten Girokonto. Zentrale Leistungsmerkmale sind zum Beispiel die folgenden Transaktionen:

Einnahmen Ausgaben
Zahlungen von Kunden Miete für Geschäftsräume
Darlehenszahlungen Gehaltszahlungen für Mitarbeiter
Etwaige Zuschüsse Anschaffungen (wie z.B. Maschinen, Bürogeräte)
  Darlehensrückzahlung
  Versicherungen
  Steuerabgaben

Viele Firmenkonten sind zudem mit elektronischen Buchhaltungsprogrammen verbunden und ermöglichen es auf diese Weise, Transaktionen automatisch zu verbuchen. Dies kann dabei helfen, den Betrieb finanziell optimal organisiert zu halten. Es werden Fehler in der Buchhaltung vermieden und ist einer der größten Vorzüge von Unternehmenskonten.

Die Leistungen eines Geschäftskontos lassen sich viele Banken jedoch sehr gut bezahlen: Die anfallenden Kosten sind teilweise umsatzabhängig und fallen je nach Unternehmensgröße entsprechend hoch aus. Auch der Gebührenbetrag für die Kontoführung ist je nach Anbieter beträchtlich.

Manche Banken verzichten jedoch auf diese kostenpflichtigen Services und bieten ihren Kunden ein kostenloses Geschäftskonto an. In solchen Offerten sind unterschiedliche Leistungen inkludiert, manchmal sogar das kostenlose Abheben von Bargeld und unlimitierte beleglose Buchungen. Wie Sie ein solches Girokonto eröffnen, den Anbieter mit den niedrigsten Gebühren finden und worauf Sie bei Ihrem Vergleich außerdem achten sollten, erfahren Sie in unserem Vergleich.

Diese Banken bieten kostenlose Geschäftskonten an

Beinahe jede Bank bietet heute Geschäftskonten an. Jedoch ist dieser Service nicht bei jedem Finanzinstitut kostenlos, sondern teils recht kostspielig. In den folgenden Abschnitten finden Sie eine Aufstellung von Anbietern von Business-Konten, die wir besonders überzeugend finden. Sie zeichnen sich durch ein großes Leistungsspektrum zu fairen Konditionen aus und eignen sich somit für die Bedürfnisse verschiedenster Betriebe. 

Fyrst

Mit dem Betriebskonto “Fyrst Base” bietet Fyrst eines der interessantesten kostenfreien Konten für Gewerbetreibende und Freiberufler an. Da es sich hier um eine Direktbank handelt, ist die Kontoeröffnung in wenigen Schritten online möglich. Es fällt keine Kontoführungsgebühr an und auch eine Girocard mit V PAY erhalten Kunden kostenlos.

Bis zu 50 Transaktionen können zudem ohne Aufpreis durchgeführt werden. Buchungen, die darüber hinausgehen, werden mit je 19 Cent abgerechnet. Bargeleinzahlungen und -auszahlungen sind durch eine Kooperation mit der Postbank Business an über 10.000 Automaten deutschlandweit möglich. Jedoch fällt bei Einzahlungen eine Gebühr von 0,6% an. 

Fyrst Base ist aufgrund seines Leistungsspektrums eine gute Wahl für kleine Betriebe und Freelancer. Unternehmensgesellschaften, GmbHs, GbRs, Kos und OHGs können den “Fyrst Complete” Tarif nutzen.

Finom

Die Finom Bank hat ihren Sitz in den Niederlanden und überzeugt mit günstigen Angeboten für Freelancer und Selbstständige. Sie bietet ihren Kunden mit dem Tarif Finom Solo eine kostenlose VISA Debitkarte und bis zu 50 kostenlose Transaktionen im Monat. Wird mit der Debitkarte in Geschäften gezahlt, profitieren die Nutzer von bis zu 3% Cashback. Abhebungen und Einzahlungen von Bargeld sind jedoch kostenpflichtig. 

Gewerbetreibende können zudem von Vorlagen für die Rechnungsstellung profitieren. Auch Zahlungserinnerungen werden automatisch an Kunden verschickt. Das Multibanking ermöglicht zudem die Verknüpfung mit anderen Konten. 

Kontist

Die Fintech Bank “Kontist” ist ein Partner der solarisBank. “Kontist Free” stellt ein attraktives Geschäftskonto für Kleinunternehmer. Für seine Nutzung fallen keine monatlichen Kosten an und im Vergleich mit herkömmlichen Anbietern (z.B. der Deutschen Bank) sind die Konditionen sehr attraktiv. Zum Beispiel wird eine multifunktionale Banking-App und eine kostenlose Online-Debitkarte geboten. Auch eine persönliche Steuerberatung ist kostenfrei verfügbar.

Transaktionen in Fremdwährungen werden jedoch mit 1,7% des Transaktionsbetrags in Rechnung gestellt und auch Bargeldabhebungen sind gebührenpflichtig. Einzahlungen sind nicht möglich. Das Leistungsspektrum von Kontist ist somit eingeschränkt. Während manche Betriebe auf die genannten Services verzichten können, wird die Bank für andere Firmen deshalb eher keine gute Wahl sein. 

N26

Auch die N26 Bank zählt zu den Anbietern der besten Geschäftskonten. Eine Mastercard wird zum Beispiel für einmalig 10 Euro zur Verfügung gestellt und es wird ein Cashback von 0,1% auf Zahlungen mit der Debitkarte angeboten. Bis zu drei Bargeldabhebungen pro Monat sind weltweit kostenlos. Auch beleglose Überweisungen sind unbegrenzt kostenfrei.

Die Fremdwährungsgebühr ist mit 1,7% jedoch recht hoch. Auch ist derzeit keine gleichzeitige Nutzung eines privaten und geschäftlichen Kontos bei der N26 Bank möglich. Größere Betriebe sind deshalb unter Umständen mit einem anderen Kontoanbieter besser beraten. 

Commerzbank

Als klassische Filialbank ist die Commerzbank bereits seit langer Zeit ein beliebter Anbieter von Unternehmenskonten und schneidet bei einem Geschäftskonto Vergleich gut ab. So bietet diese Bank ihren Kunden ein Startguthaben von 100 Euro und bis zu 10 kostenlose beleglose Transaktionen pro Monat. Auch eine Debitkarte wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. 

Jedoch sollte beachtet werden, dass monatliche Kontoführungsgebühren von 9,90 Euro anfallen. Auch Bargeldabhebungen und -einzahlungen sind gebührenpflichtig. Beleghafte Transaktionen kosten je 1,50 Euro. Mit diesen Kostenpunkten ist die Commerzbank auch im Vergleich zu anderen Filialbanken, wie etwa der Deutschen Bank, relativ teuer. Trotzdem ist der Anbieter in einem Firmenkonto Vergleich meist sehr beliebt. Mit ein Grund dafür ist wohl das Startguthaben, das Kunden, die zum ersten Mal ein Konto bei der Commerzbank eröffnen, angeboten wird. 

Vergleich der Anbieterkonditionen

Um einen besonders einfachen Vergleich der Konditionen der obigen Anbieter zu ermöglichen, haben wir die folgende Tabelle für Sie zusammengestellt:

Bank und Kontoname Geeignet für Jährliche Kontoführungsgebühren Girocard Mögliche kostenlose SEPA-Transaktionen Automatisierte Buchhaltung
Fyrst Fyrst Base Gewerbetreibende, Freiberufler 0 Euro ✔ Kostenlos 50
Finom Solo Individuen, Unternehmen in Gründung 0 Euro ✔ Kostenlos & mit bis zu 3% Cashback 50
Kontist Kontist Free Freiberufler 0 Euro Unbegrenzt
N26 N26 Business Freiberufler 0 Euro ✔ Digital kostenlos; physisch einmalig 10 Euro Unbegrenzt ✘ Jedoch Kennzeichnung von Ausgaben mit Tags möglich
Penta Starter Individuen, Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften 108 Euro ✔ Bis zu zwei Karten kostenlos 100
Commerzbank Klassik Geschäftskonto Selbstständige und juristische Personen 118,80 Euro ✔ Kostenlos 10

Wann ist ein Firmenkonto tatsächlich kostenlos?

Die Bezeichnung “kostenloses Geschäftskonto” bezieht sich meist auf die Kontoführungsgebühren, die 0 Euro betragen. Dies ist bei Weitem nicht die Norm: Allein die Führung eines Geschäftskontos kostet bei manchen Finanzinstituten hunderte von Euros jährlich. Erst Fintech Direktbanken haben eine kostenlose Kontoführung möglich gemacht und geben so Betrieben die Möglichkeit, ihre monatlichen Ausgaben zu reduzieren.

Kostenloses Geschäftskonto kann eingeschränkte Leistungen bedeuten

Häufig sind bei solchen Konten jedoch auch Einschränkungen in den verfügbaren Leistungen zu beachten: Notwendige Transaktionen werden öfters einzeln abgerechnet und können hohe Gebühren verursachen. Mit der Basis-Version der Unternehmenskonten sind manche Leistungen sogar gar nicht zugänglich. Oftmals werden zum Beispiel die folgenden Servicemerkmale eingeschränkt bzw. in Rechnung gestellt:

  • Bargeldabhebungen 
  • die Bereitstellung einer Kreditkarte
  • Zahlungen in Fremdwährung
  • beleghafte Transaktionen und
  • SEPA-Überweisungen über einer bestimmten Freimenge

Diese Einschränkungen machen ein solch kostenloses Betriebskonto für viele Firmen unrentabel. Oft sind es deshalb nur Unternehmen in der Gründungsphase und sehr kleine Betriebe, die von kostenlosen Konten profitieren. Es macht durchaus Sinn, sich am Anfang des Geschäftslebens auf solch kostenlose Angebote zu verlassen. Später lohnt sich dann jedoch der Umstieg auf eine kostenpflichtige Version. 

Vor- und Nachteile eines kostenlosen Firmenkontos

Kostenlose Unternehmenskonten sind sehr beliebt, da sie ihren Nutzern viele Vorzüge bieten. Jedoch sollte auch einige Nachteile beachtet werden. Beide Aspekte stellen wir Ihnen nachfolgend vor: 

Von diesen Vorteilen können Sie profitieren

Kostenlose Firmenkonten bieten ihren Nutzern diverse Vorzüge. Unter anderem schätzen Firmen zum Beispiel die folgenden Aspekte:

  • Kostenlose Kontoführung: Kostenlose Betriebskonten zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass ihre Führung gebührenfrei möglich ist. Dadurch können die Betriebskosten reduziert werden. Dies ist besonders für kleinere Betriebe sinnvoll, die von den günstigen Konditionen solcher Konten besonders profitieren können. 
  • Management per Online-System: Da die meisten kostenlosen Betriebskonten von modernen Direktbanken angeboten werden, stehen meist technisch hochwertige Plattformen zur Verfügung, über die die Kontobewegungen gesteuert werden können. Auch smarte Finanzstatistiken sind häufig kostenlos verfügbar und helfen Betrieben, einen finanziellen Überblick zu behalten.
  • Zahlen per Debitkarte: Die meisten Firmenkonten haben den Vorteil einer Debitkarte, die mit dem Konto verbunden ist und kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Mit dieser Karte ist dann die bargeldlose Zahlung weltweit möglich. Zudem kann Bargeld von Automaten abgehoben werden. Darauf geachtet werden sollte jedoch, dass die Debitkarte nicht immer kostenlos bereitgestellt wird. Unter Umständen fallen hier Kosten an, die durch den Kunden getragen werden müssen. Auch sollte der Gebührenbetrag für Transaktionen mit der Karte vor ihrer Nutzung genau geprüft werden.
  • Kostenlose Bargeldabhebungen: Viele Banken berechnen für Bargeldabhebungen eine separate Gebühr. Einige Anbieter von kostenlos Firmenkonten bieten ihren Kunden diesen Service jedoch auch ohne zusätzliche Kosten an: Penta zum Beispiel erlaubt bis zu zwei kostenlose Abhebungen im Monat.

Diese Nachteile sollten Sie beachten

Um gut informiert entscheiden zu können, ob sich ein kostenfreies Firmenkonto für Sie eignet, sollten Sie natürlich auch die Nachteile eines solchen Business-Kontos kennen. Hier sind vor allem die folgenden Punkte zu beachten:

  • Freiberufler und Selbstständige haben teilweise keinen Zugang zum kostenlosen Geschäftskonto: Selbst, wenn diese als Personengesellschaft eingetragen sind, verweigern manche Banken die Kontoeröffnung. Viele Online-Anbieter sind in diesem Punkt zwar kulanter als Filialbanken. Trotzdem sollte von Fall zu Fall abgeklärt werden, ob Zugang zum Geschäftskonto besteht. Als Alternative bleibt in jedem Fall ein privates Girokonto.
  • Auf das Guthaben werden keine Zinsen gezahlt: Banken zahlen für das Guthaben auf Firmenkonten in der Regel keine Zinsen. Ist das Konto ständig weit im Plus, sollte darüber nachgedacht werden, das Geld anderweitig zu investieren. Zum Beispiel bieten sich Festgeldkonten an.
  • Viele Leistungen verursachen weitere Kosten: Vor der Nutzung des Betriebskontos sollten sich die Kontoinhaber genau damit beschäftigen, welche Leistungen kostenlos sind und für welche eine separate Gebühr erhoben wird. Die Bereitstellung einer Kreditkarte, beleghafte Buchungen und SEPA-Überweisungen, die eine gewisse Grenze überschreiten, werden meist in Rechnung gestellt. Dies bedeutet auch, dass kostenlose Unternehmenskonten nicht für jede Person geeignet sind: Sind Sie zum Beispiel Inhaber eines E-Commerce Shops, bei dem täglich viele Transaktionen verbucht werden, ist ein Konto mit Grundgebühr aber kostenlosen Überweisungen und Geldeingängen unter dem Strich meist günstiger. 
  • Keine Prämien bei der Kontoeröffnung: Manche Banken bieten den Nutzern ihrer Geschäftskonten ein Startguthaben an, das frei verwendet werden kann. Die Auszahlung einer solchen Prämie ist häufig an Bedingungen geknüpft, wie etwa ein monatlicher Mindesteingang von Geld auf dem Konto. Unter den Anbietern von kostenlosen Betriebskonten findet sich jedoch keine solches Werbeprämie - Kunden müssen auf die Auszahlung verzichten. 

Tipps, um das beste Firmenkonto auszuwählen

Es gibt einige Kriterien, nach denen man sich bei der Auswahl eines Unternehmenskontos richten kann. Sie sind gute Indikatoren des Leistungsumfangs des Geschäftskontos und deshalb sehr nützlich. Bevor Sie bei einer bestimmten Bank ein geschäftliches Girokonto eröffnen, ist es sinnvoll, die Leistungen zu vergleichen. Dies kann eine Situation vermeiden, in der langfristig zu hohe Kosten für die Kontonutzung gezahlt werden.

Kontoführungsgebühren

Kostenlose Unternehmenskonten bieten den Vorteil, dass keine Kontoführungsgebühr anfällt. Dies ist jedoch bei Weitem nicht üblich: Häufig werden für die Unterhaltung des Kontos hohe Gebühren fällig, die jeden Monat gezahlt werden müssen. Vor dem Eröffnen eines Betriebskontos sollte deshalb genau auf die Kosten für die Kontoführung geachtet werden.

EC- oder Kreditkarte

Eine EC-Karte gehört zur “Grundausstattung” eines Geschäftskontos. Sie sollte nach Möglichkeit kostenlos zur Verfügung gestellt werden, damit Bargeld abgehoben werden kann und Zahlungen in Geschäften per Karte geleistet werden können.

Eine Debitkarte, die online verfügbar ist und mittels Apple oder Google Pay genutzt werden kann, wird von den meisten Banken zur Verfügung gestellt. Die Ausgabe von physischen Karten wird jedoch häufig in Rechnung gestellt. Dies kann durch einen genauen Vergleich der verfügbaren Konten vermieden werden. Manche Anbieter werben sogar mit einer kostenlosen zweiten Karte, die für private Zwecke oder von Mitarbeitern genutzt werden kann.

Kreditkarten werden noch seltener gebührenfrei zur Verfügung gestellt. Sie ermöglichen den Vorteil, über einen Abrechnungszeitraum verteilt einzukaufen und die Gesamtkosten dann in einem Einzelbetrag an das Finanzinstitut zurückzuzahlen. Die Gebühren für eine Kreditkarte können jedoch je nach Anbieter mehrere Hundert Euro im Jahr betragen. Planen Sie, eine solche Karte einzurichten, sollten Sie bei Ihrem Vergleich also genau auf diesen Kostenpunkt achten. 

Beleglose Buchungen

Unter “beleglosen Buchungen” versteht man Transaktionen, die automatisiert ablaufen. Für ihre Ausführung wird deshalb kein Personal benötigt. Sie sind somit für Banken mit einem vergleichsweise geringen Aufwand verbunden. Auch wird (wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt) kein schriftlicher Beleg über die Transaktion ausgestellt. Häufig vorgenommene beleglose Transaktionen sind meist SEPA-Buchungen, wie zum Beispiel Daueraufträge, Online-Überweisungen und SEPA-Lastschriften. 

Bei den meisten Unternehmenskonten ist durch die Finanzinstitute ein Limit an kostenlos durchführbaren beleglosen Buchungen festgelegt. Wird diese Grenze überschritten, fällt eine Gebühr für jede beleglose Buchung an. Für viele Unternehmen stellen solche Begrenzungen kein Problem dar: Freelancer haben zum Beispiel oft eine überschaubare Menge an Kunden und überschreiten die Grenzen für kostenlose beleglose Buchungen deshalb in der Regel nicht.

Anders gestaltet sich die Lage jedoch häufig für Inhaber von E-Commerce Unternehmen. Mit ihren Konten werden häufig viele Transaktionen durchgeführt, zum Beispiel, wenn Kunden in Vorkasse treten und Geld an den Geschäftsinhaber überweisen. Das Limit für beleglose Buchungen wird deshalb häufig überschritten. Die Kosten, die in einer solchen Situation anfallen, können sich schnell summieren und dann sehr hoch sein. Inhaber eines Online-Shops sollten sich dieses Aspektes bewusst sein und möglichst ein Konto auswählen, das unbegrenzt kostenlose beleglose Buchungen ermöglicht.

Beleghafte Buchungen

Beleghafte Buchungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie in Papierform beim Finanzinstitut eingereicht werden. Bei einer beleghaften Überweisung erfolgt dies zum Beispiel mit einem Überweisungsformular. Beleghafte Buchungen sind bei fast allen Banken deutlich teurer als beleglose Transaktionen.

Viele Betriebe kommen heute fast gänzlich ohne beleghafte Buchungen aus. Ist dies der Fall, sind die Gebühren für solche Transaktionen natürlich sekundär. Nutzt Ihr Unternehmen jedoch viele beleghafte Buchungen, sollte dieser Kostenpunkt beim Anbietervergleich eine entsprechend wichtige Rolle spielen.

Bargeld Aus- und Einzahlungen

Bargeld kann nicht von jedem Geschäftskonto kostenlos abgehoben werden. Während manche Banken für jede Abhebung eine Gebühr veranschlagen, beschränken sich andere Finanzinstitute auf ausgewählte Automaten, an denen Bargeldabhebungen kostenlos möglich sind. In der Regel bieten den letzteren Service jedoch nur Banken an, die der Cash Group angehören. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss der Deutschen Bank, HypoVereinsbank, Commerzbank und Postbank, der es Kunden ermöglicht, an Cash Group Automaten kostenlos Bargeld abzuheben.

Auch die Einzahlung von physischem Geld auf ein Geschäftskonto verursacht oft Kosten. Nimmt Ihr Unternehmen häufig Zahlungen in bar entgegen, die dann auf das betriebliche Konto eingezahlt werden sollen, ist auf diesen Punkt besonders zu achten.

Fremdwährungsgebühren

Fremdwährungsgebühren fallen an, wenn in einer fremden Währung Geld gezahlt oder empfangen werden soll. Meist handelt es sich hierbei um einen Prozentsatz der Transaktionssumme. Je nach Zahlungssumme können auch hier erhebliche Kosten verursacht werden. 

Da viele Direktbanken in diesem Bereich besonders niedrige Gebühren erheben, sind sie bei Kunden, die viele Transaktionen in Fremdwährungen vornehmen, äußerst beliebt.

Zusätzliche Prämien

Einige Banken werben heute um Neukunden mit einem Guthaben zur freien Verfügung, das auf das Unternehmenskonto gezahlt wird. Je nach Finanzinstitut kann diese Prämie mehrere hundert Euro betragen. Bei kostenfreien Betriebskonten wird in der Regel keine Prämie ausgezahlt. 

Ein solcher Online-Bonus kann durchaus lohnenswert sein. Jedoch sollte sichergestellt werden, dass das Angebot auch in allen anderen Aspekten den Anforderungen des Unternehmens oder Freiberuflers gerecht wird. Ein einmaliger Bonus von mehreren hundert Euro relativiert sich schnell, wenn später horrende Gebühren für die Führung des Business-Kontos und die Durchführung der anfallenden Transaktionen anfallen.

Kundenservice

Die Qualität des Kundenservices ist ein nicht zu unterschätzendes Vergleichskriterium beim Geschäftskonto Vergleich. Dabei ist ein guter Service unerässlich, wenn einmal Probleme mit dem Business-Konto auftreten, die schnell gelöst werden müssen.

Banken mit einem eigenen Filialnetz stechen in diesem Bereich positiv hervor. Eine Beratung vor Ort, die für Kunden einfach zugänglich ist, ermöglicht meist eine schnelle Problemlösung. Jedoch können auch Banken mit reinem Online-Service durch einen sehr guten Kundenservice bestechen, wenn ihr Fokus entsprechend ausgelegt ist. Die Möglichkeit zum Live-Chat und die kostenlose Nutzung einer Kunden-Hotline sind Indikatoren für einen guten Service. Auch unabhängige Kundenbewertungen sind ein guter Richtwert für die Qualität des Kundenservices. 

Online-Banking Plattform

Online Plattformen vereinfachen die Konteneinsicht und das Vornehmen von Transaktionen. Sie gehören mittlerweile zum Business Standard, jedoch bestehen in diesem Bereich weiterhin erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Banken. Die folgenden Funktionen von Banking-Plattformen sind für Inhaber von Unternehmen besonders interessant:

Multibanking-Funktion

Die Multibanking-Funktion erlaubt die Verwaltung mehrerer Konten bei verschiedenen Banken an einem Ort. Diese Funktion ist interessant für Betriebe, die bereits ein anderes Business Konto besitzen. Angeboten wird sie von einer Reihe von Banken, wie zum Beispiel der Sparkasse und der Deutschen Bank. 

Kompatibilität mit Buchhaltungs-Softwares

Einige Anbieter von Business Konten haben ihre Banking-Plattform so ausgerichtet, dass sie mit verschiedenen Buchhaltungs-Softwares kompatibel ist. So können die anfallenden Transaktionen direkt verbucht werden, was später den Arbeitsaufwand für die Steuererklärung erheblich reduziert. Beliebt sind zum Beispiel SevDesk und Datev-Schnittstellen. 

Banking-Plattform

Beinahe alle Banken stellen heute eine Banking-App zur Verfügung, jedoch variiert die Qualität dieses Services teilweise stark. Während bei manchen Anbietern nur eine Konteneinsicht möglich ist, bieten andere Online-Überweisungen, Aktienkäufe und sogar Kreditanfragen per Web-App an. Bei einigen Fintech-Banken kann das betriebliche Online-Konto zudem direkt per App eröffnet werden. 

Zinsen für Dispokredite

Die Kontoüberziehung im Rahmen eines Dispokredits ist mit sehr wenig Aufwand verbunden und deshalb sehr praktisch, wenn kurzfristig zusätzliche Liquidität benötigt wird. Auch hier schwankt das Zinsniveau beträchtlich - 6% sollte der Jahreszins jedoch nicht überschreiten.

Mit unserem Vergleichstool zum passenden Geschäftskonto

Unser Geschäftskonto Vergleich ermöglicht es, in nur drei Schritten ein individuell zugeschnittenes Angebot zu finden, das auf die Bedürfnisse Ihres Betriebs zugeschnitten ist. Im Folgenden haben wir diese Schritte für Sie zusammengefasst. 

1. Schritt - Präferenzen festlegen

Die eigenen Präferenzen möglichst genau zu kennen, erleichtert später den Geschäftskonto Vergleich deutlich. Worauf legen Sie bei Ihrem Konto am meisten Wert? Um Ihre Präferenzen möglichst konkret festzuhalten, können Sie sich zum Beispiel die folgenden Fragen stellen:

  • Für welche Unternehmensform möchte ich ein Konto eröffnen? Verschiedenen Unternehmen stehen verschiedene Kontoarten zur Verfügung. So haben Freiberufler zum Beispiel Zugang zu anderen Angeboten als Unternehmensgesellschaften.
  • Bevorzuge ich eine Direkt- oder Filialbank? Während Direktbanken mit besonders günstigen Konditionen überzeugen, bieten Filialbanken eine persönliche Beratung vor Ort, auf die manche Personen nicht verzichten möchten.
  • Welche Leistungen sind Ihnen besonders wichtig? Wünschen Sie sich zum Beispiel eine kostenlose EC-Karte? Sollten beleghafte Buchungen besonders kostengünstig sein? Legen Sie Wert auf eine Online-Banking Plattform? Oder sollten unbegrenzt kostenlose SEPA-Vorgänge möglich sein?

2. Schritt - Vergleichstool nutzen

Ihre im ersten Schritt festgelegten Präferenzen können Sie nun nutzen, um die Angebote verschiedener Banken miteinander zu vergleichen. Dazu geben Sie lediglich Ihre Suchkriterien in das Vergleichstool ein und haben dann unmittelbar Zugriff auf eine Liste von Angeboten, die Ihren Suchkriterien entsprechen.

Die Liste der verfügbaren Angebote können Sie nun zu Ihrem Vergleich nutzen. Mit einem Klick gelangen Sie auf die Website des jeweiligen Anbieters und können dort die genauen Konditionen noch einmal genau prüfen. Wir empfehlen, sich für diesen Schritt ausreichend Zeit zu lassen. Ein Geschäftskonto bedeutet häufig eine langfristige Bindung, für die das optimale Angebot gefunden werden sollte.

3. Schritt - Geschäftskonto eröffnen

Haben Sie ein überzeugendes Kontoangebot gefunden, können Sie die Kontoeröffnung bei der jeweiligen Bank beantragen. Dies erfolgt in der Regel auf der Website des Anbieters, die neben den Angebotskonditionen verlinkt ist. Damit Ihrem Antrag stattgegeben wird, sollten meist die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Natürliche Personen, die Kontoinhaber eines Firmenkontos werden müssen, sollten volljährig sein und ein gültiges Ausweisdokument besitzen. In der Regel ist dies ein Reisepass oder Personalausweis. Auch eine Meldebestätigung sollte vorhanden sein, um einen deutschen Wohnsitz vorzuweisen. Mitantragsteller, die ebenfalls natürliche Personen sind, müssen die gleichen Voraussetzungen erfüllen.
  • Juristische Personen benötigen zusätzlich einen Gesellschaftsvertrag, in den sie eingetragen sind. Aus diesem muss auch hervorgehen, dass sich der Sitz des Unternehmens in Deutschland befindet.
  • Auch eine Gewerbeanmeldung muss vorgelegt werden, sofern es sich bei dem Antragsteller nicht um einen Freelancer handelt.

Die genauen Bedingungen für die Kontoeröffnung können sich zwischen den Banken unterscheiden. Prüfen Sie deshalb im Einzelfall stets die Kriterien. 

Die geforderten Nachweise müssen der Bank für eine erfolgreiche Kontoeröffnung zur Verfügung gestellt werden. Direktbanken ermöglichen den Dokumenten-Upload mittels eines Online-Antrags, der besonders einfach zu nutzen ist und den Weg zur Bankfiliale erspart.

Im Rahmen dieses Antrags ist die Bank auch dazu verpflichtet, Ihre Identität zu verifizieren. Online-Banken bedienen sich hierzu dem Post- oder Video-Ident-Verfahren. Dabei wird entweder ein Online-Meeting genutzt, um Sie zu identifizieren, oder die Identifikation erfolgt in einer Post-Filiale.

Beantragen Sie als Einzelperson ein Betriebskonto, werden Sie während diesem Schritt zudem häufig einer Schufa-Prüfung unterzogen. In diesem Rahmen wird zum Beispiel geprüft, wie zeitig Sie in der Vergangenheit Zahlungsverpflichtungen nachgegangen sind. Einige Banken geben einem Antrag auf Kontoeröffnung nur statt, wenn wenige bis keine Schufa-Einträge vorhanden sind. Jedoch gibt es auch Anbieter, die keinen Schufa-Score einholen. 

Unser Fazit zu günstigen Geschäftskonten

Zusammenfassend lassen sich folgende Punkte festhalten, auf die bei der Auswahl eines Betriebskontos geachtet werden sollte:

  • Ein Geschäftskonto sollte stets an die Bedürfnisse des jeweiligen Betriebs angepasst sein. Das Einbeziehen persönlicher Präferenzen, wie zum Beispiel für Kundenservice per Live-Chat, kann die Kontowahl deutlich vereinfachen. 
  • Betriebskonten bieten gegenüber Girokonten einige Vorteile für Unternehmer, wie etwa eine automatische Buchführung und Rechnungsvorlagen. 
  • Die Kosten, die für Transaktionen anfallen, die besonders häufig vorgenommen werden, sollten möglichst niedrig sein. 
  • Direktbanken bieten häufig den Vorteil eines smarteren Online-Systems, das zum Beispiel Schnittstellen zu Buchhaltungs-Systemen bietet. 
  • Um ein Betriebskonto zu eröffnen, wird häufig keine Schufa-Abfrage vorgenommen. Personen mit schlechtem Schufa-Score können ihre Bank dementsprechend auswählen. Für weitere Leistungen, wie etwa eine Kreditkarte, wird die Bonität dann jedoch meist geprüft.
  • Kostenfreie Unternehmenskonten lohnen sich häufig nur dann, wenn auch Transaktionen günstig sind, die über die Basis-Leistungen hinaus gehen. 
  • Ein kostenloser Geschäftskonto Vergleich kann dabei helfen, einen Überblick über verfügbare Angebote zu behalten.
  • Für verschiedene Unternehmensformen empfehlen sich unterschiedliche Anbieter. Während N26 zum Beispiel ein exzellentes kostenloses Geschäftskonto für Kleinunternehmen anbietet, ist das kostenlose Geschäftskonto GmbH untauglich.

Häufige Fragen zum kostenlosen Geschäftskonto - FAQ

Unternehmerkonten sind speziell auf die Bedürfnisse von Betrieben zugeschnitten. So bieten sie einige Services, die den Unternehmensalltag vereinfachen. Eine DATEV-Schnittstelle, wie sie in vielen solchen Konten vorhanden ist, reduziert zum Beispiel den Aufwand für die Buchhaltung. Girokonten hingegen sind auf die Bedürfnisse von Privatpersonen ausgerichtet und bieten diese Leistungsmerkmale in der Regel nicht.

Kostenlose Unternehmenskonten zeichnen sich dadurch aus, dass für die Kontoführung keine separate Gebühr anfällt. Weitere Leistungen, wie etwa Bargeldabhebungen oder die Durchführung von SEPA-Transaktionen, können jedoch zusätzliche Kosten verursachen. Trotzdem sind kostenlose Betriebskonten häufig günstiger als Angebote von Filialbanken.

Mittlerweile gibt es dutzende Anbieter von kostenfreien Firmenkonten. Bekannt und beliebt sind zum Beispiel Penta, Finom, Fyrst, N26 und Kontist. Diese und weitere Anbieter haben wir mit ihren Leistungen weiter oben im Vergleich für Sie zusammengestellt.

Direktbanken haben meist die besten Konditionen hinsichtlich der anfallenden Gebühren. Welcher Anbieter für Sie jedoch die beste Wahl ist, hängt vor allem davon ab, wie Sie planen, das Konto zu nutzen. Ist zum Beispiel abzusehen, dass Sie pro Monat dutzende Transaktionen vornehmen werden, ist ein Anbieter mit niedrigen Gebühren für diese Leistung sinnvoll. Liegt Ihr Fokus auf anderen Leistungen, sollten Sie sich entsprechend ausrichten.

Lediglich Kapitalgesellschaften sind dazu verpflichtet, ein eigenes Firmenkonto zu führen. Kleinere Unternehmen unterliegen dieser Pflicht nicht. Ihnen steht die Wahl der Kontoart frei. Jedoch empfiehlt sich auch hier ein Firmenkonto, da dies später die Steuererklärung deutlich weniger aufwändig macht. Einige Inhaber von kleineren Betrieben und Selbstständige nutzen jedoch nach wie vor ihr Girokonto für geschäftliche Transaktionen. Unter Umständen führt dies später zu Problemen mit dem Finanzamt, da auf solchen Girokonten private von geschäftlichen Transaktionen nicht immer einwandfrei unterschieden werden können.

Betriebliche Konten, bei denen die Kontoführung kostenlos ist, werden von mehreren Anbietern angeboten. Für weitere Leistungen fallen jedoch fast immer Kosten an, die vor der Ausführung der Transaktionen in Betracht gezogen werden sollten.

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