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Gasvergleich 2020 – Jetzt Gas Vergleich durchführen und Anbieter wechseln

Nutzen Sie Gas als Energiequelle, haben aber das Gefühl, dass Sie mit einem anderen Anbieter Geld sparen könnten? Oder ist Ihre Ölheizung schon sehr alt und Sie möchten im Rahmen einer Sanierung lieber auf Gas umsteigen? Damit sind Sie bei weitem nicht alleine. Fast die Hälfte aller deutschen Haushalte heizt Wohnung und Wasser mithilfe von Gas – und die Zahl steigt. Das ist auch verständlich. Das Gasnetz in Deutschland ist sehr gut, die Klimabilanz besser als bei manch anderem fossilen Brennstoff und mit einem Vergleich der Gasanbieter können Sie attraktive Preise finden.

Während der Gaspreis von 2013 bis 2017 durchschnittlich sank, ist seit 2017 wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Auch weiterhin müssen Sie durchschnittlich eher mit Preiserhöhungen rechnen. Die Schwankungen und Unterschiede sind dabei jedoch sehr stark. Ein Gasvergleich ist bei dieser Entwicklung somit sehr rentabel. Denn so können Sie trotz steigender Preise Geld sparen. Um Ihnen bei einem Wechsel des Gasanbieters zu helfen, möchten wir Ihnen im folgenden Ratgeber aufzeigen, worauf es bei der Entscheidung ankommt. Mit unserem Gasvergleichsrechner können Sie ganz bequem online nach passenden Angeboten suchen.

Erdgas als Energielieferant – ein Überblick

Was ist Erdgas eigentlich und wie wärmt das Gas meine Wohnung? Vielleicht kennen Sie die Antwort bereits. Doch wenn nicht, möchten wir Ihnen mit dem folgenden Abschnitt einen kleinen Einblick in die Geschichte des Erdgases als Energiequelle geben. Kennen Sie sich damit bereits bestens aus, springen Sie doch einfach weiter zum nächsten Abschnitt über die Entwicklung der Gaspreise.

Wie entsteht Erdgas?

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff. Der Entstehungsprozess von Erdgas erstreckt sich über einen langen Zeitraum. Riesige Mengen von abgestorbenen Kleinstlebewesen, meist einzelligen Algen, wandeln sich zunächst am Meeresboden unter anaeroben Bedingungen in Faulschlamm, den sogenannten Sapropel, um. In noch tieferen Schichten entsteht anschließend durch hohen Druck und hohe Temperaturen Erdgas.

Erdöl entsteht im Rahmen ähnlicher Prozesse, weshalb diese beiden fossilen Energiequellen häufig am gleichen Ort vorkommen. Eine weitere Entstehungsmöglichkeit läuft ohne hohe Temperaturen, stattdessen mithilfe von Mikroorganismen, welche die organischen Stoffe zersetzen, ab – so geschehen zum Beispiel bei Fundstätten in Oberösterreich und Oberbayern.

Russland und die USA fördern am meisten Erdgas, aber auch Europa verfügt über einige Fund- und Förderstätten.
Bezugswege Erdgas Deutschland

Wie funktioniert die Energiegewinnung aus Erdgas?

Erdgas kann sowohl Wärme als auch Strom liefern. Während wohl schon vor 2000 Jahren in China entdeckt wurde, welches Potenzial Erdgas haben könnte, geht die industrielle Verwendung auf den Amerikaner William H. Hart zurück. Hart fand 1825 einen Weg, seine Wohnung mithilfe von Erdgas zu beleuchten und gründete schließlich ein Unternehmen, das sich mit der Stromerzeugung aus Erdgas beschäftigte.

Erdgas enthält einen großen Anteil an Methan, welches hochentzündlich ist. Je nach Fund- beziehungsweise Lagerungsort kann sich die Zusammensetzung des Erdgases jedoch unterscheiden. Abhängig von dieser Zusammensetzung ist es bisweilen notwendig, das Erdgas zu verarbeiten, bevor es als Energielieferant zur Verfügung steht. Für den Transport werden Rohrleitungen genutzt. Gasspeicher können als Ausgleich bei Schwankungen der Versorgung dienen.

Um aus Erdgas Energie beziehungsweise Wärme zu gewinnen, wird es verbrannt. Die ökologische Bilanz ist dabei besser als für manch andere fossile Brennträger, wie beispielsweise Braun- oder Steinkohle.

Quelle: Statista

So gelangt das Gas in Ihre Wohnung – das Gasnetz in Deutschland

Das in Deutschland verfügbare Erdgas stammt zu einem großen Teil aus Russland, außerdem vor allem aus Norwegen, den Niederlanden und Deutschland selbst. 50 Speicher stellen mit einer Kapazität von einem Viertel des Bedarfs eines Jahres die Erdgasversorgung sicher – damit ist Deutschland Spitzenreiter in Europa.

Die Zusammenarbeit mit Nachbarländern verbessert die Speicherungsmöglichkeiten zusätzlich. Mithilfe des Reverse-Flow-Verfahrens kann das Erdgas nämlich in beide Richtungen transportiert und somit je nach Bedarf ausgetauscht werden. Innerhalb Deutschlands erfolgt die Verteilung über insgesamt 510.000 Kilometer lange Gasleitungen, die ständig ausgebaut werden.

Mit Erdgas als Energiequelle können Sie aufgrund der guten Infrastruktur von einer sicheren Versorgung ausgehen, die auch bei Lieferschwankungen stets gewährleistet ist.

Quelle: Statista

Warum sollte ich mit Erdgas heizen? – Die Vor- und Nachteile einer Gasheizung.

Erdgas ist nur eine von vielen Möglichkeiten, seine Wohnung oder sein Haus zu beheizen – jedoch durchaus eine lang bewährte. In der folgenden Übersicht haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile einer Gasheizung für Sie zusammengefasst.

  • Gasheizungen sind schon seit langer Zeit im Einsatz. Sie können also von einer erprobten und verlässlichen Technik profitieren.
  • Wirkungsgrad und Energieausbeute sind durch Einsatz der sogenannten Brennwerttechnik sehr gut.
  • Auch die Versorgung ist stets gewährleistet, da Erdgas leicht gespeichert werden kann und eine gute Infrastruktur zur Verteilung besteht.
  • Im Gegensatz zu anderen fossilen Brennstoffen ist Erdgas relativ klimaschonend. Bei der Verbrennung entstehen weniger Schadstoffe und Kohlendioxid als zum Beispiel bei Ölheizungen.
  • Gasheizungen sind außerdem in Bezug auf den Platz ziemlich flexibel und leicht zu handhaben. Sie können Ihre Gasheizung an fast jedem beliebigen Ort in Ihrem Haus platzieren und benötigen keinen Speicher, wie beispielsweise bei Öl- oder Pelletheizungen.
  • Die Anschaffung ist im Vergleich zu anderen Heizungen günstig.
  • Eine Kombination mit erneuerbaren Energien, wie beispielsweise einer Solaranlage, ist möglich.
  • Es gibt einige Fördermöglichkeiten für Gasheizungen. Vor allem in Kombination mit einer Solaranlage ist es wahrscheinlich, dass KfW oder BAFA Ihnen Zuschüsse genehmigen.
  • Um eine Gasheizung nutzen zu können, müssen Sie über einen Gasanschluss verfügen. Bei den meisten Haushalten ist dieser bereits vorhanden. Ist das jedoch nicht der Fall, kann die Verlegung recht teuer sein.
  • Die Zukunft der Gaspreisentwicklung ist schwer vorherzusagen. Durch einen Gasvergleich wie auf unserer Seite können Sie jedoch stets Ihren günstigsten Anbieter ausfindig machen und so bei jeder Entwicklung noch gute Konditionen erhalten.
  • Bei Erdgas handelt es sich um einen fossilen Energielieferanten.
  • Die Erdgasversorgung ist von anderen Ländern, vor allem Russland, Norwegen und den Niederlanden, abhängig. Aufgrund der relativ vielfältigen Bezugsmöglichkeiten und der ausreichenden Speicherkapazitäten in Deutschland kommt es zwar nicht so schnell zu tatsächlichen Versorgungsschwierigkeiten, vor allem die Preise können sich jedoch mit der Situation in diesen Ländern ändern.

Fazit: Erdgas ist eine gute Option für das Beheizen Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses. Die Heizung benötigt wenig Platz und das Versorgungssystem mit Erdgas ist sehr gut. Unter den fossilen Energieträgern gehört Erdgas außerdem zu den eher klimaschonenden Alternativen. Die Preisentwicklung ist leider ungewiss und an den Ölpreis gekoppelt. Sinken die Preise, können Sie als Verbraucher in jedem Fall profitieren. Steigen die Preise, haben Sie mithilfe eines Gasvergleichs stets die Möglichkeit, den günstigsten Anbieter mit den besten Konditionen zu finden und so trotzdem Geld zu sparen.

Die Entwicklung der Gaspreise in Deutschland

Die Gaspreisentwicklung ist mitunter nicht so leicht zu durchschauen. Um Ihnen einen Überblick über die Einflüsse auf den Gaspreis sowie die vergangenen, aktuellen und zukünftigen Veränderungen zu geben, haben wir die wichtigsten Punkte hierzu in diesem Abschnitt für Sie zusammengefasst.

Starke Schwankungen als Kern der Gaspreisentwicklung

Seit der Liberalisierung des Energiemarktes 1998 kam es zu einigen Veränderungen. Zunächst war ein Wechsel des Anbieters oft nicht rentabel für den Verbraucher, da große Anbieter die Preise hoch hielten. Durch einen Beschluss des Bundeskartellamts von 2006 gelang es jedoch, den Wettbewerb zu fördern und somit auch kleineren Anbietern eine Chance zu geben – zum Vorteil der Verbraucher, denn diese Änderung führte zu Unterschieden zwischen den Preisen. Seitdem können Sie durch einen Gas Vergleich von deutlichen Einsparungen bei günstigeren Anbietern profitieren.

Die Schwankungen der Gaspreise sind sehr stark. Sie sollten also keineswegs den ersten Preis akzeptieren, sondern gegebenenfalls mithilfe unseres Gasvergleichs nach weiteren Angeboten suchen.

Schon gewusst?2013 kam es zu einer Senkung des Einkaufspreises für Gas, welche die Unternehmen jedoch erst seit 2016 an die Verbraucher weitergeben. Deshalb kam es in den letzten Jahren auch für Sie zu einer Preissenkung. Während der Gaspreis 2008 durchschnittlich über 7 Cent pro Kilowattstunde und 2013 immer noch knapp unter dieser Marke lag, ist der Durchschnittswert bis 2018 auf unter 6 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Noch können Sie als Verbraucher also mit günstigen Preisen rechnen!

Die Zukunft der Gaspreise ist schwer vorherzusagen, jedoch scheint eine deutliche Erhöhung in der nächsten Zeit zunächst eher unwahrscheinlich. Leichte Erhöhungen des Gaspreises könnten aber durchaus der Fall sein. Den Grund hierfür erklären wir Ihnen im nächsten Abschnitt unseres Ratgebers. In jedem Fall machen Sie nichts falsch, wenn Sie sich die derzeit günstigen Preise mithilfe eines Gasvergleichs sichern.

Wodurch kann sich der Gaspreis ändern?

Der allgemeine Gaspreis setzt sich im Wesentlichen aus drei Komponenten zusammen. Dem Einkaufswert, der 50 Prozent des Gaspreises ausmacht, den Steuern und Abgaben sowie den Netznutzungsgebühren. Verschiedene Faktoren können wiederum diese Komponenten beeinflussen, sodass die Ursachen für eine Veränderung des Preisniveaus sehr komplex sein können. Deshalb ist eine verlässliche Vorhersage der Preisentwicklung auch so schwierig. Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Einflussfaktoren vorstellen.

  • Nachfrage: Die Nachfrage beeinflusst das Angebot. Im Winter steigt die Nachfrage, somit steigen in der Regel auch die Gaspreise. Im Sommer verhält sich dies dagegen genau umgekehrt. Doch nicht nur die Jahreszeit ist in diesem Zusammenhang wichtig. Auch mit Ihrem Wechsel zu einem anderen Anbieter können Sie beispielsweise selbst den Markt beeinflussen. Wechseln nämlich immer mehr Verbraucher zu günstigeren Unternehmen, steigt der Wettbewerbsdruck auf die teuren Anbieter und auch sie senken womöglich Ihre Preise, um wieder Kunden für sich zu gewinnen.
  • Fördermaximum: Die Industrie entwickelte in den letzten Jahren immer effizientere Methoden zur Erdgasförderung. Doch nach Einschätzung der „Energy Watch Group“, eines internationalen Zusammenschlusses von Wissenschaftlern und Parlamentariern, scheint 2020 das Fördermaximum erreicht zu werden. Ab diesem Zeitpunkt soll eine Erhöhung der Förderkapazitäten wohl nicht mehr möglich sein. Das durch die neuen Methoden erhöhte Angebot an Erdgas war jedoch ein Hauptgrund für die sinkenden Preise der letzten Jahre. Somit scheint eine Preiserhöhung ab 2020 wahrscheinlich.
  • Neue Pipelines: Durch den Bau neuer Pipelines kann eine bessere Versorgung verschiedener Regionen gewährleistet werden. In der Regel geht dies aufgrund der Verbesserung des Zugangs zu dem fossilen Energieträger mit einer Senkung der Gaspreise einher. Ab 2020 soll die Trans-Adria-Pipeline als Transportmöglichkeit von Aserbaidschan in die EU dienen und den Gasmarkt beruhigen.
  • Ölpreisbindung: Bis 2010 sank und stieg der Gaspreis mit dem Ölpreis. 2010 untersagte der Bundesgerichtshof dieses Vorgehen. Trotzdem scheint eine gewisse Beeinflussung weiterhin zu bestehen.
  • Steuern: Laut Statistik beläuft sich der Anteil der Steuerzahlungen auf etwa ein Viertel des Gesamtpreises. Die Steuern machen somit eine nicht unerhebliche Summe aus. Der Anteil ändert sich bei einer Veränderung des Gaspreises jedoch kaum.
  • Politische Unruhen: Da der Großteil des in Deutschland verbrauchten Erdgases nicht aus dem Inland stammt, ist die Versorgung von anderen Ländern abhängig. Dabei können auch politische Unruhen eine Rolle spielen. Im Rahmen der Ukraine-Krise beispielsweise kam es zu Erhöhungen des Gaspreises. Viele kritisieren diese Abhängigkeit des deutschen Gasmarkts von Russland.
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Was bedeutet die Preisentwicklung für meinen Gasvertrag?

Zunächst sind die Ungewissheit der Gaspreisentwicklung, die starken Preisschwankungen sowie die Unterschiede zwischen den Anbietern festzustellen. Sie sollten sich also stets über den Gaspreis informieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. So wissen Sie, ob Sie den Preis Ihres Gasanbieters als günstig oder teuer einstufen können.

Ein regelmäßiger Gasvergleich ist für Sie als Verbraucher bei der derzeitigen Situation in jedem Fall sinnvoll. Gerade wegen der starken Schwankungen der Preise und der unterschiedlichen Angebote haben Sie mithilfe eines Vergleichs verschiedener Angebote eine gute Chance, Geld zu sparen.

Häufig treten Gasanbieter mit Werbung für eine Preisgarantie über einen bestimmten Zeitraum auf. Diese kann durchaus rentabel sein, sie sollten jedoch auch nicht zu schnell zuschlagen. Die Rantabilität einer Preisgarantie ist nämlich von der Gaspreisentwicklung abhängig.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich günstige Konditionen für die Zukunft zu sichern, bei einer allgemeinen Senkung der Gaspreise können Sie aber in Falle einer vereinbarten Preisgarantie nicht von dieser Entwicklung profitieren. Um Ihnen auch bei dieser Entscheidung zu helfen, haben wir unter dem Punkt „Worauf sollten Sie als Gaskunde bei der Tarifauswahl besonders achten?“ noch mehr Informationen zum Thema Preisgarantie für Sie zusammengefasst. Doch so viel sei vorweg gesagt: In der Regel lohnt sich eine Preisgarantie, sofern Sie im Voraus einen sorgfältigen Gasvergleich durchgeführt und den günstigsten Anbieter ausfindig gemacht haben.

Darum sollten Sie unbedingt einen Gasvergleich durchführen

Gas VergleichAuf dem deutschen Gasmarkt lässt sich eine Vielzahl an Anbietern ausmachen – der durchschnittliche Kunde vermag demnach kaum noch die Übersicht zu wahren. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verknappung von Gas als Ressource scheint es allerdings umso wichtiger der Entwicklung zu folgen und gegebenenfalls Einhalt zu gebieten, um sich überhöhten Preisen bewusst zu entziehen. Die Grundlage hierfür bildet ein gründlicher Gasvergleich. Welche Vorteile sich für Sie dabei konkret ergeben, zeigen wir Ihnen im folgenden Abschnitt.

Der Gasvergleich schafft Transparenz und Übersichtlichkeit

Ein regelmäßiger Gasvergleich schafft für Sie zunächst einmal Transparenz und Übersichtlichkeit. Wie bereits angedeutet, ist es heutzutage nahezu unmöglich, der Gaspreisentwicklung mit Blick auf die verschiedenen Anbieter und Kriterien ohne einen entsprechenden Vergleich zu folgen. Durch diesen haben Sie nämlich die Möglichkeit, schnell und einfach Schwankungen hinsichtlich der Gaspreise zu erfassen und gegebenenfalls unmittelbar darauf zu reagieren.

Die gesteigerte Transparenz durch die Möglichkeit eines Gasvergleichs hat sich mitunter in dem Trend niedergeschlagen, dass konventionelle Anbieter immer häufiger durch innovative, alternative Gasanbieter abgelöst werden. Insbesondere digitalisierte Geschäftsmodelle lassen derzeit die Konkurrenz aufhorchen, was sich nicht zuletzt positiv auf das Preisniveau auswirkt.

Mit dem Gasvergleich die Preisentwicklung positiv mitgestalten

Den vermutlich steigenden Gaspreisen können Sie persönlich in Zukunft durch einen Gasvergleich und dem anschließenden Wechsel zu einem günstigeren Anbieter zumindest kurzfristig entgehen. Ein solcher Wechsel kann sich jedoch gleichzeitig positiv auf den gesamten Gasmarkt auswirken.

Denn je mehr zu einem günstigeren Anbieter wechseln, desto größer ist der Druck für teurere Lieferanten, sich dieser Entwicklung mit einer entsprechenden Preissenkung anzupassen. So können Sie zumindest bis zu einem gewissen Grad den Marktpreis im Kontext von Angebot und Nachfrage positiv mitbestimmen.

Hohes Sparpotential durch den Gasvergleich

VorteileDer Wechsel zu einem neuen Anbieter nach einem umfassenden Gasvergleich kann Ihnen eine jährliche Ersparnis von mehreren hundert Euro bescheren. Dies liegt insbesondere daran, dass etwa 50 Prozent – mithin ein großer Teil – des Gesamtpreises den Gasanbietern zugute kommt. Im Gegensatz zum Strompreis greift sich der Staat lediglich ein Viertel des gesamten Preises ab.

Die restlichen 25 Prozent gehen im Wesentlichen an die Gasnetzbetreiber, die Entgelte für den Bau und die Wartung der Leitungsnetze sowie Leistungen für die Bereitstellung von Zählern und deren Ablesung in Anspruch nehmen. Die für Sie tatsächlich mögliche Ersparnis hängt unter anderem davon ab, wie groß Ihre Wohnfläche ist, der damit einhergehende Jahres-Gasverbrauch sowie die Kosten Ihres bisherigen Tarifs.

Der Gasvergleich zeigt Ihnen unter Zugrundelegung dieser Angaben, welche Kostenersparnis für Sie entsprechend Ihres Wohnorts möglich ist.

Kunden, die den Gasanbieter wechseln, sparen bis zu 847 Euro im Jahr. Ein Wechsel geht schnell und einfach. Die Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat für das Jahr 2014 die maximal erreichbaren Kostenersparnisse für die größten Städte Deutschlands erfasst. Bei Annahme eines jährlichen Gasverbrauchs von 20.000 Kilowattstunden ergab dies folgende maximale Ersparnisse pro Jahr:

  • Köln: 355 Euro
  • Frankfurt am Main: 564 Euro
  • Berlin: 388

Den entsprechenden Artikel der Stiftung Warentest und weitere nach Städten sortierte Werte finden Sie unter diesem Link.

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Worauf sollten Sie als Gaskunde bei der Tarifauswahl besonders achten?

Mithilfe eines Gasvergleichs und einer anschließend neuen Tarifaufnahme können Sie einiges an Geld sparen. Um davon jedoch tatsächlich zu profitieren, sollten Sie bei der Tarifauswahl auf ein paar Dinge besonders achten. Um welche Kriterien es sich dabei handelt, haben wir Ihnen im Folgenden kompakt dargestellt.

1. Möglichst lange Preisgarantie

Ihre Tarifauswahl sollte auf einen Anbieter fallen, der Ihnen eine möglichst lange Preisgarantie zubilligt. So laufen Sie nicht Gefahr, dass Ihr Versorger die Preise während der Laufzeit des Vertrags erhöht. Die Preisgarantie sollte dabei bestenfalls uneingeschränkt gelten. Dies ist etwa dann nicht der Fall, wenn sich die Garantie nicht auf Preissteigerungsnachteile erstreckt, die der Staat verursacht. Ist Ihre Garantie an dieser Stelle unter Vorbehalt gestellt, müssen gegebenenfalls Sie die dadurch entstandenen höheren Gaspreise tragen.

Eine Preisgarantie zu vereinbaren, ist äußerst wichtig. Gleichwohl sollten Sie Ihre Wahl für einen Tarif ausgewogen treffen und sich nicht vorschnell von einem Angebot locken lassen, welches sich selbst mit einer konkurrenzlosen Garantie preist. Mit solchen Angeboten sind nicht selten andere Kosten etwa in Form einer höheren Grundgebühr oder einem teureren Arbeitspreis verbunden.

2. Kurze Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist

Achten Sie zudem darauf, einen Vertrag mit möglichst kurzer Laufzeit und Kündigungsfrist zu schließen.

  • Kurze Vertragslaufzeit: Die Mindestvertragslaufzeit Ihres zukünftigen Anbieters sollte 12 Monate bestenfalls nicht überschreiten. Der Vorteil einer kurzen Vertragslaufzeit liegt auf der Hand: Sollten Sie etwa in Folge eines Gasvergleichs feststellen, dass mittlerweile deutlich bessere Angebote auf dem Markt existieren, besteht für Sie schneller die Möglichkeit, sich von der derzeitigen Vertragsbindung zu lösen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.
  • Kurze Kündigungsfrist: Die festgelegten Kündigungsfristen fallen von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich aus und reichen von 2 Wochen bis zu 3 Monaten. Eine kurze Kündigungsfrist dient Ihnen als Sicherheit. Denn nicht selten kommt es während der Laufzeit zu einer Erhöhung des Gaspreises durch den Anbieter. In einem solchen Fall besteht für Sie als Endverbraucher ohnehin ein Kündigungsrecht, von dem Sie umso schneller Gebrauch machen können, je kürzer die Kündigungsfrist ausfällt.

3. Automatische Verlängerung des Vertrags

Gerade bei Verträgen mit nicht allzu langer Laufzeit sollten Sie darauf achten, dass sich Ihr Vertrag nach Ablauf der Zeit automatisch verlängert. Das spart sowohl Ihnen als auch Ihrem Anbieter einiges an Zeit und Aufwand. Ist eine solche Verlängerung Gegenstand des Vertrags, sollten Sie jedoch auch immer den letztmöglichen Zeitpunkt im Auge behalten, zu dem Sie noch Ihr Kündigungsrecht in Anspruch nehmen können.

Achten Sie zudem darauf, dass der verlängerte Gaslieferungsvertrag die gleichen Konditionen wie der ursprüngliche zum Inhalt hat. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn die Laufzeit des Vertrags nach Möglichkeit verhältnismäßig kurz veranschlagt ist, also beispielsweise bei 1 Monat liegt. So besteht für Sie und Ihren Versorger monatlich die Möglichkeit, sich von der vertraglichen Bindung zu lösen.

FAQs: Häufige Fragen zum Gasvergleich

Ich bin Mieter. Lohnt sich ein Gasvergleich auch für mich?

In der Regel müssen Sie sich als Mieter nicht selbst um einen Gasvertrag kümmern. Stattdessen vereinbart normalerweise Ihr Vermieter einen Tarif mit einem Gasanbieter seiner Wahl. Die Kosten der Gasrechnung gibt der Vermieter – gegebenenfalls über die Hausverwaltung – als Bestandteil der Mietnebenkosten an Sie als Mieter weiter. Dennoch Sie als Mieter die Möglichkeit, Ihren Vermieter auf einen günstigeren Gasanbieter hinzuweisen, wenn Sie mithilfe des Gasvergleichs fündig geworden sind. Sie als Mieter haben in diesem Fall das Recht, Ihren Vermieter zu einem Gasanbieterwechsel aufzufordern.

Der Deutsche Mieterbund macht darauf aufmerksam, dass ein Vermieter die rechtsliche Verpflichtung hat, bezüglich der Gasversorgung seiner Immobilie auf möglichst günstige Konditionen zu achten. Somit können sie gegebenfalls auch rechtliche Schritte einleiten, um einen Wechsel zu einem güntigeren Gasanbieter zu erreichen. Geht der Gasanbieterwechsel nach Ihrem Gasvergleich mit Vergünstigungen einher, können sich demnach mit den anderen Mietern zusammenschließen und als Solidargemeinschaft auftreten.

Verlangen Gasanbieter bei einem Wechsel meine SCHUFA-Auskunft?

Der regionale Grundversorger Ihrer Region muss Sie unabhängig von Ihrer SCHUFA-Auskunft mit Gas versorgen. Möchten Sie Ihr Erdgas jedoch von einem privaten Anbieter beziehen kann Ihre SCHUFA-Auskunft mitunter relevant sein. Diese Unternehmen dürfen nämlich Ihre Kreditwürdigkeit in die Entscheidung über einen Vertrag mit einbeziehen. Um von günstigen Angeboten privater Unternehmen zu profitieren, sollte Ihre Bonität also ausreichend sein, ansonsten könnte es zu einer Ablehnung Ihrer Anfrage kommen.

Scheuen Sie sich aber auch im Falle einer schlechteren SCHUFA nicht, bei einem günstigen Anbieter nachzufragen. Nutzen Sie unseren Gasvergleichsrechner, um passende Angebote zu generieren und stellen Sie anschließend eine Anfrage an den Anbieter. Mehr als das Erhalten eine Ablehnung kann in der Regel nicht passieren.

Gibt es Fördermöglichkeiten für neue Gasheizungen?

Ja, es gibt Fördermodelle für Gasheizungen – beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, sowie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA.

KfW: Die Fördermodelle der KfW beziehen sich meist auf die Sanierung einer alten Heizung, durch welche Sie die Energieeffizienz Ihres Hauses erhöhen. Dabei stehen je nach Sanierungsvorhaben unterschiedliche Programme zur Verfügung. Für Einzelmaßnahmen, wie die Verbesserung der Heizanlage oder beispielsweise auch eine neue Wärmedämmung können Sie einen Kredit des Programms 152 nutzen. Möchten Sie Ihr Haus vollständig zu einem KfW-Effizienzhaus umgestalten, haben Sie die Möglichkeit, einen Kredit aus Programm 151 in Anspruch zu nehmen. Für beide Varianten existiert die Option, Investitionszuschüsse zu erhalten. Weitere Kredite und Zuschüsse der KfW und einen genaueren Überblick finden Sie auf der Internetseite der KfW.

BAFA: Neben der KfW existieren auch Fördermodelle des BAFA. Ersetzen Sie beispielsweise Ihre alte Gasheizung durch eine neue mit der Möglichkeit zur Nutzung der Brennwerttechnik, können Sie 500 Euro als Zuschuss erhalten. Kombinieren Sie Ihre Gasheizung außerdem mit einer Solaranlage ist ein weiterer Zuschuss bis 2.000 Euro möglich.

Was ist eigentlich Fracking und warum ist es so umstritten?

Fracking ist eine Methode zur Erleichterung der Förderung von Erdgas und -öl, die seit 1940 im Einsatz ist. Dabei wird meist mit Quarzsand und Verdickungsmitteln vermischtes Wasser in die geologische Schicht gepumpt, in welcher sich der zu fördernde fossile Stoff befindet. Dies führt zu einem vertikalen Aufbrechen des Bodens. Die Flüssigkeit fließt anschließend wieder zurück, die zugemischten Mittel verbleiben in den Rissen und halten diese offen. Die passende Kombination aus Bohrungen und Fracking erreicht eine besonders effiziente Förderung.

Besonders in Europa ist Fracking sehr umstritten, da es einige Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu bergen scheint. Die Chemikalien verbleiben im Boden, könnten migrieren und das Grundwasser verunreinigen. Während der Bohrungen kommt es sozusagen zu sehr kleinen beabsichtigten Beben, die jedoch bisher noch nie zu berichteten Schäden geführt haben. Deshalb bestehen aber Befürchtungen über größere Beben, die das Fracking womöglich auslösen könnte. Experten schätzen das Risiko hierfür gemeinhin als gering ein, sofern der Boden nicht bereits zuvor eine erhöhte mechanische Spannung aufweist. In einigen Regionen ist Fracking aufgrund der damit verbundenen Risiken verboten.

Gasvergleich online: So nutzen Sie unseren Gasvergleichsrechner

Ihr Gasanbieter hat unerwartet eine Preiserhöhung vorgenommen oder die Gaspreise sind in letzter Zeit gesunken, Sie stecken jedoch noch in Ihrem ursprünglichen Vertrag fest? Spätestens dann sollten Sie einen Gasvergleich online durchführen und den Wechsel zu einem neuen Versorger in Betracht ziehen. Mithilfe des Gasvergleichsrechners können Sie dies schnell und unkompliziert von zu Hause aus erledigen. Welche wenigen Schritte dafür erforderlich sind, zeigen wir Ihnen im folgenden Abschnitt.

Vorbereitung: Jahresverbrauch an Gas ermitteln

GasvergleichBevor Sie den Gasvergleichsrechner nutzen können, müssen Sie zunächst Ihren durchschnittlichen Jahresverbrauch an Gas in Kilowattstunden (kWh) ermitteln. Dieser hängt grundsätzlich von einigen Faktoren ab. Dazu gehört unter anderem die Größe der zu beheizenden Wohnfläche, das Baujahr beziehungsweise konkret der Zustand des Gebäudes in Hinblick auf die Wärmeisolierung sowie die Anzahl an Personen, die das entsprechende Objekt bewohnen.

Angaben hinsichtlich Ihres jährlichen Gasverbrauchs sollten Sie auf der letzten Jahresabrechnung finden. Sofern Sie diese gerade nicht ausfindig machen können, hilft Ihnen folgendes Vorgehen bei der Berechnung Ihres durchschnittlichen Jahresverbrauchs:

  • Der Verbrauch in Kilowattstunden ergibt sich, indem Sie den Gasverbrauch in Kubikmeter mit dem entsprechenden Brennwert multiplizieren.
  • Der Brennwert, der in Kilowattstunde pro Kubikmeter dargestellt wird, beschreibt die freigesetzte Energie bei vollständiger Verbrennung.
  • Möchten Sie nun einen annähernden Wert für den Gasverbrauch in Kilowattstunden anhand der abgelesenen Kubikmeter berechnen, können Sie den entsprechenden Wert mit dem durchschnittlichen Brennwert von 10,3 multiplizieren.
  • Beispiel: Der Wert der abgelesenen Kubikmeter entspricht 1.750 Kubikmetern. Multipliziert man dies mit 10,3, ergibt sich ein Gasverbrauch von 18.025 Kilowattstunden.

Sofern Sie beispielsweise gerade umgezogen sind und Ihnen die entsprechenden Angaben fehlen, können Sie sich letztlich an folgenden Übersichtswerten orientieren:

Objektgröße in QuadratmeternGasverbrauch Heizung in Kilowattstunden pro JahrGasverbrauch Heizung und Warmwasser in Kilowattstunden pro Jahr
304.2904.860
507.1508.100
10014.30016.200
15021.45024.300
Einfamilienhaus30.00034.000

Schritt 1: Gasvergleich starten

Nachdem Sie Ihren jährlichen Gasverbrauch bestimmt haben, können Sie mit dem Gasvergleich starten. Geben Sie hierfür in den Gasvergleichsrechner die ungefähre Größe Ihres Wohnobjekts, den gerade berechneten durchschnittlichen Gasverbrauch in Kilowattstunden sowie die Postleitzahl Ihres Wohnortes ein. Mit Klick auf „Vergleich starten“ werden Sie unmittelbar auf eine weitere Seite geleitet, auf der Sie bereits zahlreiche vorläufige Angebote zu den von Ihnen angegebenen Bedingungen finden.

Die Eingabe dieser Daten unter Verwendung des Gasvergleichsrechners ist an dieser Stelle noch völlig unverbindlich und kostenlos. Sie dient lediglich dazu, die ohnehin sehr umfassende Angebotsliste auf Ihre persönlichen Konditionen zu beschränken.

Schritt 2: Weitere Filteroptionen

Auf der Vergleichsseite haben Sie nun die Möglichkeit, die Angebotsliste durch weitere Filteroptionen sukzessive auf Sie zu konkretisieren.

  • Nutzung: Je nachdem, ob Sie einen neuen Gastarif für zu Hause oder etwa für Ihre Firma suchen, müssen Sie hier entweder „privat“ oder für letzteres „gewerblich“ auswählen.
  • Biogas- oder Klimatarife: Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Ihre Auswahl auf Biogas- oder Klimatarife einzuschränken. Schließen Sie einen Klimatarif ab, bedeutet dies nicht, dass durch Ihre Leitungen in Zukunft Ökogas fließt. Hierdurch verpflichtet sich der Gasanbieter vielmehr dazu, dem CO2-Ausstoß durch geeignete Ausgleichsmaßnahmen entgegenzuwirken. Wenn Sie dagegen einen Biogasvertrag unterzeichnen, wird Ihnen tatsächlich Biogas zugesichert, wobei der Anteil je nach Lieferant von 1 bis 100 Prozent schwanken kann.
  • Bonus einberechnen: Zudem können Sie Boni für die Auswertung des Gasvergleichsrechners integrieren. Wählen Sie hier die Option „Ja“ wird die entsprechende Bonuszahlung von den Kosten des ersten Vertragsjahres abgezogen. Innerhalb der Boni können Sie sich entweder auf den Sofortbonus beschränken, diesen inklusive Boni bis 15 Prozent auswählen oder alle Boni einbeziehen.

Insbesondere für die Boni gilt: Lassen Sie sich für den Vergleich ruhig ein wenig Zeit und beziehen Sie einmal alle Boni mit ein, ein anderes Mal etwa nur den Sofortbonus. So verschaffen Sie sich einen guten Überblick über die verschiedenen Angebote. Achten Sie außerdem auf versteckte Kosten, die sich bisweilen gerade bei Anbietern offenbaren, die mit zahlreichen Boni locken.

Schritt 3: Vertragskonditionen festlegen

Bevor Sie eine neue Berechnung auf Grundlage der weiteren Filteroptionen starten, sollten Sie noch einen Blick auf die gewünschten Vertragskonditionen werfen. Klicken Sie hierfür auf der gleichen Seite auf „weitere Einstellungen“, sodass Ihnen diese angezeigt werden. Folgende Angaben sind dabei besonders zu beachten:

  • Laufzeit und Kündigungsfrist: Hier können Sie die von Ihnen gewünschte maximale Laufzeit und Kündigungsfrist bestimmen.
  • Art und Dauer der Preisgarantie: Legen Sie zudem die Mindestdauer sowie die Art der Preisgarantie fest. Nähere Informationen bezüglich der verschiedenen Arten finden Sie, indem Sie auf das Fragezeichen neben der entsprechenden Filteroption klicken.
  • Vertragsverlängerung: Hier können Sie die Auswahl der Angebote auf eine maximale zeitliche Verlängerung des Vertrags begrenzen. Sie legen somit fest, um welchen Zeitraum sich der Vertrag maximal verlängern darf, wenn Sie diesen nicht zum Ende der Mindestvertragslaufzeit kündigen.
  • kWh-Pakete: Bei einem Pakettarif legen Sie sich auf den Kauf einer fixen Energiemenge fest. Liegt Ihr tatsächlicher Verbrauch während der Vertragslaufzeit darunter, verfällt die nicht genutzte Menge. Müssen Sie hingegen während der Laufzeit mit Gas nachrüsten, wird Ihnen der Mehrverbrauch in Rechnung gestellt.

Nachdem Sie alle weiteren Einstellungsmöglichkeiten durchlaufen haben und sich zudem bereits sicher sind, welche Angaben Sie jeweils tätigen möchten, können Sie auf den Button „neu berechnen“ klicken. Der Gasvergleichsrechner generiert Ihnen nun eine neue, exakt auf die von Ihnen gewünschten Konditionen, angepasste Liste mit zahlreichen Angeboten.

Einstellungsoptionen richtig treffen – unsere Empfehlungen für Ihren Gasvergleich

Bitte merken!Sie sind sich noch nicht ganz sicher, welche Angaben Sie hinsichtlich der verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten treffen sollen? Dann sind Sie hier genau richtig. Denn in diesem Abschnitt möchten wir Ihnen unsere Empfehlungen bezüglich der wichtigsten Tarifkonditionen für Ihren Gasvergleich zeigen. Einige von diesen finden Sie zudem bei Verwendung des Gasvergleichsrechners, nachdem Sie auf die Vergleichsseite weitergeleitet wurden.

  1. Bezüglich der Boni raten wir Ihnen: Sofern Sie sich lieber einmal an einen seriösen Anbieter binden möchten, um dann wieder für eine längere Zeit Abstand von dem Thema nehmen zu können, sollten Sie womöglich eher auf Angebote mit Boni verzichten. So sind Sie jedenfalls besser vor versteckten Kosten gewappnet. Sind Sie hingegen dazu geneigt, gerne auch ein wenig mehr Zeit und Aufwand in Ihren Anbieterwechsel zu stecken, sollten Sie sich mit den verschiedenen Boni beschäftigen und das darin liegende Sparpotenzial ausnutzen.
  2. Sofern Sie einen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten, haben Sie die Möglichkeit einen Biogas- oder Klimatarif einzugehen. Derartige Ökogastarife werden heutzutage in nahezu jeder deutschen Region angeboten. Die Kosten können hierbei bisweilen etwas höher ausfallen als für konventionelle Erdgas- Produkte, allerdings ist dies mittlerweile keineswegs mehr zwingend der Fall.
  3. Die Vertragslaufzeit sollte 12 Monate nicht überschreiten, die maximale Kündigungsfrist bei 6 Wochen liegen.
  4. Die Dauer der Preisgarantie für Ihren Gastarif sollte mindestens 12 Monate betragen. Bei der Art der Preisgarantie sollte es sich bestenfalls um eine echte Preisfixierung handeln, zumal diese nahezu alle Preisbestandteile außer Steuern und staatliche Abgaben erfasst.
  5. Eine monatliche Abschlagszahlung hat zum Vorteil, dass Sie so stets die Übersicht über Ihre Kosten und Ausgaben wahren.
  6. KWh-Pakete gehen meist mit einem äußerst günstigen Arbeitspreis pro Kilowattstunde einher. Allerdings sollten Sie sich nur für einen solchen Tarif entscheiden, wenn Sie Ihren Jahres-Gasverbrauch sehr genau abschätzen können. Denn, benötigen Sie schließlich doch mehr Gas als vereinbart, fällt Ihnen dies mit hohen Preisen zur Last.

Angebote auswerten und Gasvergleich durchführen

GasvergleichsrechnerSie haben die Filteroptionen auf Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst und einen neuen Gasvergleich gestartet? Dann stehen Sie nun vermutlich vor einer großen Liste mit einer Fülle an Angeboten verschiedenster Gasanbieter.

Das mag auf den ersten Blick abschreckend wirken, jedoch bringt dies den Vorteil mit sich, dass Sie trotz Ihrer individuellen Wünsche aus einer breiten Auswahl das für Sie beste Angebot ausfindig machen können. Auf welche Dinge Sie beim Gasvergleich achten sollten, haben wir Ihnen in diesem Abschnitt zusammengefasst.

1. Gasvertrag gründlich analysieren

Sofern Sie sich für ein oder mehrere Angebote interessieren, ist es wichtig, dass Sie nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen und direkt einen Vertragsabschluss einleiten. Nehmen Sie sich vielmehr ein wenig Zeit, um den Gasvertrag gründlich zu prüfen. Denn Anbieter sorgen in der Regel gezielt dafür, dass Ihnen lediglich Boni und andere Kostenersparnisse ins Auge stechen, ohne auf möglicherweise für Sie nicht offensichtliche Kostenpunkte hinzudeuten.

Gehen Sie dafür einfach noch einmal die von Ihnen im Gasvergleichsrechner eingebetteten Vertragskonditionen durch. Sind für Sie keinerlei Unregelmäßigkeiten ersichtlich, steht der Aufnahme des Tarifs nichts mehr im Wege. Im Übrigen finden Sie bei unserem Gasvergleich lediglich seriöse Anbieter, weshalb Sie nicht befürchten müssen, auf einen Betrüger oder Abzocker zu stoßen.

2. Kundenbewertungen begutachten

Bislang sind wir in Hinblick auf einen optimalen Gasvergleich lediglich auf die verschiedenen Arten an Tarifen sowie deren Vertragskonditionen eingegangen. Diese sollten bei einem Anbieterwechsel auch eine große Rolle spielen. Gleichwohl nützen Ihnen die besten Konditionen zu einem unschlagbaren Preis nur wenig, wenn andere Faktoren rund um Ihre Gasversorgung nicht stimmen.

Wichtig!Dazu gehört etwa ein einwandfrei funktionierender Telefonservice des Anbieters, der Ihnen bei Fragen und Problemen zur Verfügung stehen sollte. Derartige Aspekte können Sie ganz leicht in Erfahrung bringen, indem Sie die jeweiligen Kundenrezensionen durchforsten. Im Gasvergleich finden Sie zu jedem Anbieter die Bewertung durch Kunden und auf dieser Grundlage die Weiterempfehlungsquote mit Blick auf den Versorger.

3. Auf weitere Qualitätsmerkmale achten

Schließlich empfehlen wir Ihnen für den perfekten Gasvergleich auf weitere Qualitätsmerkmale zu achten. Ist das jeweilige Gasprodukt zertifiziert, wurde es mit einem Qualitätssiegel versehen oder hat es womöglich besondere Tests durchlaufen? Darüber hinaus sollten Sie sich ein wenig mit dem Anbieter an sich auseinandersetzen – handelt es sich um einen anerkannten, bewährten Versorger oder ist dieser ganz neu auf dem Markt?

Wichtig ist nämlich letztendlich vor allem, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis gut ist. Demnach finden Sie im Gasvergleich ganz oben in der Liste bisweilen etwas teurere Angebote als die ganz günstigen Varianten, was jedoch dem oftmals besseren Preis-Leistungs-Verhältnis geschuldet ist.

Beachte: Nicht jedes Siegel bedeutet, dass es sich zwingend um ein qualitativ sehr hochwertiges Produkt handeln muss. Zudem steht keinesfalls jeder günstige Anbieter teureren Tarifverträgen in puncto Qualität und Service nach. Verschaffen Sie sich also einen Gesamtüberblick und treffen Sie dann in aller Ruhe die Entscheidung, welcher Anbieter Ihnen am besten zusagt.

Gasanbieter gefunden? So gelingt der Wechsel zu Ihrem neuen Lieferanten

Nachdem Sie den Gasvergleich durchgeführt und sich für einen Versorger entschieden haben, können Sie den Gasanbieterwechsel unmittelbar in Gang setzen. Der Gasvergleichsrechner nimmt Sie für die hierbei erforderlichen Schritte an die Hand und führt Sie durch die entsprechenden Folgeseiten.

Folgende Daten müssen Sie dabei angeben beziehungsweise für den Wechsel bereithalten:

  • Persönliche Daten wie Ihren Namen, E-Mail- und Lieferadresse sowie eine Telefonnummer
  • Ihre Bankverbindung
  • Die Kundennummer bei Ihrem alten Anbieter
  • Die Zählernummer von Ihrem Gaszähler

Nachdem Sie all Ihre Daten geprüft und im Anschluss bestätigt haben, können Sie Ihren Antrag ganz einfach per Klick in Auftrag stellen. Andernfalls können Sie die entsprechenden Formulare auch ausdrucken und per Post an den Anbieter schicken, jedoch bedarf die online-Variante deutlich weniger Aufwand und ist für Sie insoweit um einiges komfortabler.

In der Regel erhalten Sie innerhalb weniger Werktage Ihre Auftragsbestätigung. Der Gasanbieter wird nun Ihre Daten sowie insbesondere Ihre Bonität prüfen, um festzustellen, ob Sie überhaupt in der Lage sind, die mit der Gasversorgung verbundenen Kosten zu stemmen. Sofern die andere Seite mit Ihrem Antrag einverstanden ist, wird Ihnen eine Zusage erteilt und Ihrem Anbieterwechsel steht nichts mehr im Wege.

Zur Prüfung Ihrer Zahlungsfähigkeit wird Ihr zukünftiger Gasanbieter womöglich eine SCHUFA-Abfrage vornehmen. Bei der SCHUFA handelt es sich um eine Auskunftei, welche für Anbieter kreditrelevante Informationen mit Blick auf die Bonität der Kunden bereitstellt. Auf Grundlage Ihres SCHUFA-Scores können die Anbieter feststellen, ob Sie ein verlässlicher Kunde sind.

Wichtiger HinweisSteht die SCHUFA-Abfrage dem Anbieterwechsel aus einem unerwarteten Grund entgegen, sollten Sie sich zunächst an den Gasanbieter wenden. Womöglich können Sie durch ein persönliches Gespräch bereits alles klären. Sollte es dagegen Probleme mit Ihren SCHUFA-Daten geben, sollten Sie unbedingt von Ihrem Recht Gebrauch machen, in diese Einsicht zu nehmen. So lassen sich rasch etwaige Fehler in Hinblick auf Ihren Score klären.

Ist hingegen – wie im Regelfall – alles einwandfrei gelaufen, übernimmt Ihr neuer Anbieter alle weiteren Schritte. Dazu gehört in erster Linie die Kündigung Ihres alten Vertrags sowie die Vereinbarung des Wechseltermins. Sollte es zwischen der Auflösung des aktuellen und dem Beginn des neuen Tarifvertrags zu zeitlichen Abweichungen kommen, wird Ihnen das Gas vorübergehend nicht abgedreht. Vielmehr kommt hier die gesetzliche Grundversorgung zum Tragen, weshalb für Sie dabei keinerlei Grund zur Sorge besteht.

Glossar

Brennwerttechnik

Die Brennwerttechnik ist eine neue Technik, die bei Gasheizungen genutzt wird. Diese Form der Energieerzeugung wandelt auch die entstehenden Abgase wiederum in Energie um. So erreicht Ihre Gasheizung einen besonders guten Wirkungsgrad.

Grundpreis

Der Grundpreis bezeichnet im Rahmen Ihres Gasvertrags den Geldbetrag, den Sie unabhängig vom Verbrauch zahlen müssen. Diese Grundgebühr setzt sich in der Regel aus den Kosten des Netzbetreibers und einem Grundpreis für die Netznutzung zusammen. Der gesamte Gaspreis setzt sich schließlich aus Grundpreis und Arbeitspreis zusammen. Dies sollten Sie beim Vergleichen der Angebote nicht miteinbeziehen.

Arbeitspreis

Der Arbeitspreis ist im Gegensatz zum Grundpreis abhängig von Ihrem Gasverbrauch und beinhaltet den Energiepreis, die Erdgassteuer, die Konzessionsabgaben für Gas sowie den Arbeitspreis der Netznutzung. Die Kosten für Ihr Gas bestehen aus Grundpreis und Arbeitspreis. Dies sollten Sie beim Vergleichen der Angebote nicht außer Acht lassen.

Nettopreisgarantie

Die Nettopreisgarantie bezeichnet eine Preisbindung im Rahmen Ihres Gasvertrags. Mit dieser Preisgarantie haben Sie die Möglichkeit, sich günstige Angebote für eine längere Zeit, wie beispielsweise ein Jahr, zu sichern. Bedenken Sie dabei aber stets, dass Sie im Falle einer Gaspreissenkung nicht von dieser Entwicklung profitieren können. Sie sollten also gut abwägen, wie viel Flexibilität Sie für eine erhöhte Planungssicherheit aufzugeben bereit sind.

Biogas

Zum Betreiben Ihrer Gasheizung können Sie auch Biogas nutzen. Biogas besteht in der Regel zu einem großen Teil aus herkömmlichem Erdgas. Außerdem mischen die Hersteller aber ein Gas hinzu, das bei der Vergärung organischer Materialien, wie Pflanzen, Dünger oder Biomüll, entsteht. Dieser Biogasanteil kann bis zu 30 Prozent betragen und ist klimaneutral, da bei er späteren Verbrennung lediglich so viel Kohlenstoffdioxid freisetzt wird, wie zuvor zur Herstellung verbraucht wurde. Im Rahmen eines Gasvergleichs können Sie auch nach Biogas suchen und die günstigsten Angebote ausfindig machen. Möchten Sie sich über die genaue Zusammensetzung verschiedener Biogasprodukte informieren, können Sie das Biogasregister Deutschland der Deutschen Energie-Agentur nutzen. Das Grüne-Gas-Label bewertet außerdem die Nachhaltigkeit von Biogas.

Ökogas

Ökogas ist an sich herkömmliches Erdgas. Um Klimaneutralität zu schaffen, kümmern sich die Anbieter um einen Ausgleich der Kohlenstoffdioxidemissionen bei der Verbrennung des Erdgases durch Ihre Heizung. In der Regel müssen Sie tendenziell mit höheren Preisen rechnen. Mithilfe dieser zusätzlichen Kosten finanzieren die Anbieter Projekte zum Klimaschutz. Leider existieren für Ökogas auch einige unseriöse Anbieter. Der TÜV Nord verifiziert Anbieter, die sich durch klimaneutrales Ökogas auszeichnen.