E-Bike Test bzw. Vergleich 2019: Mit unserer Kaufberatung sowie 9 Tipps & Tricks zu Ihrem besten E-Bike

Das Radfahren gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland. Zudem radeln immer mehr Deutsche mit einem Drahtesel zur Arbeit oder in die Universität. Dafür gibt es vor allem einen Grund: Die Pedelecs und E-Bikes. Denn bei diesen Gefährten unterstützt Sie ein Elektromotor und schont teilweise Ihre Muskelkraft. Bei den S-Pedelecs können Sie sogar komplett auf das Treten verzichten. Kein Wunder also, dass sich E-Bikes in Deutschland immer mehr in der Mitte der Gesellschaft positionieren.

Dementsprechend verbessert sich auch die Auswahlmöglichkeit bei den E-Bikes. Immer mehr Modelle stehen für Sie hierzulande zur Auswahl. Da fällt es mitunter nicht leicht, den Überblick zu behalten. Nachfolgend informieren wir Sie ausführlich in unserem umfangreichen Produktvergleich über 9 aktuelle E-Bike-Modelle, die Sie kaufen können. Wo liegen die Stärken und welche Schwächen haben diese E-Bikes? Danach hält unser Ratgeber wichtige Informationen rund um die E-Bikes parat. Zum Abschluss schauen wir noch darauf, wie die bisherigen E-Bikes-Tests der Stiftung Warentest und von Öko Test ausgefallen sind.

4 antriebstarke E-Bikes in unserem großen Vergleich

Telefunken RC.657 Multitalent E-Bike
Akku
36 Volt, 13 Ampere-Stunden
Reichweite
Bis zu 100 Kilometer
Motorleistung
250 Watt
Sitz des Motors
Vorderradmotor
Gewicht
25 Kilogramm
Rücktrittbremsen
Reifengröße
28 Zoll
Typ
Pedelec, Citybike
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
372,00€ 1009,99€
Bunao E-Bike
Akku
36 Volt, 8 Ampere-Stunden
Reichweite
Bis zu 48 Kilometer
Motorleistung
250 Watt
Sitz des Motors
Keine Angabe
Gewicht
26 Kilogramm
Rücktrittbremsen
Reifengröße
26 Zoll
Typ
Pedelec, MTB-Mountainbike
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
629,99€ Preis prüfen
PROPHETE ENTDECKER e9.7 E-Bike
Akku
36 Volt, 10,4 Ampere-Stunden
Reichweite
Bis zu 100 Kilometer
Motorleistung
250 Watt
Sitz des Motors
Mittelmotor
Gewicht
25 Kilogramm
Rücktrittbremsen
Reifengröße
28 Zoll
Typ
Pedelec, Trekking
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen 1329,00€
Nilox X1 E-Bike
Akku
36 Volt, 4,4 Ampere-Stunden
Reichweite
Bis zu 25 Kilometer
Motorleistung
250 Watt
Sitz des Motors
Keine Angabe
Gewicht
20 Kilogramm
Rücktrittbremsen
Reifengröße
20 Zoll
Typ
Pedelec, Citybike
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
550,00€ Preis prüfen
Abbildung
Modell Telefunken RC.657 Multitalent E-Bike Bunao E-Bike PROPHETE ENTDECKER e9.7 E-Bike Nilox X1 E-Bike
Akku
36 Volt, 13 Ampere-Stunden 36 Volt, 8 Ampere-Stunden 36 Volt, 10,4 Ampere-Stunden 36 Volt, 4,4 Ampere-Stunden
Reichweite
Bis zu 100 Kilometer Bis zu 48 Kilometer Bis zu 100 Kilometer Bis zu 25 Kilometer
Motorleistung
250 Watt 250 Watt 250 Watt 250 Watt
Sitz des Motors
Vorderradmotor Keine Angabe Mittelmotor Keine Angabe
Gewicht
25 Kilogramm 26 Kilogramm 25 Kilogramm 20 Kilogramm
Rücktrittbremsen
Reifengröße
28 Zoll 26 Zoll 28 Zoll 20 Zoll
Typ
Pedelec, Citybike Pedelec, MTB-Mountainbike Pedelec, Trekking Pedelec, Citybike
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
372,00€ 1009,99€ 629,99€ Preis prüfen Preis prüfen 1329,00€ 550,00€ Preis prüfen

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1. Telefunken RC.657 Multitalent E-Bike – Pedelec mit 7-Gang-Shimano-Nabenschaltung und tiefem Einstieg

Beim ersten Produkt in unserem umfangreichen Vergleich handelt es sich um das E-Bike RC.657 Multitalent von Telefunken. Bei diesem Pedelec mit 28 Zoll großen Reifen handelt es sich um ein City-E-Bike. Dieses mit einem Elektromotor unterstützte Fahrrad aus der unteren Preisklasse ist also vor allem für den Einsatz im Stadtverkehr gedacht. Wenn Sie Einkäufe erledigen oder mit dem Rad schnell und entspannt zur Arbeit gelangen wollen, dann könnte dieses Elektrofahrrad der geeignete Weggefährte für Sie sein.

Gibt es einen Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec? Umgangssprachlich hat sich in Deutschland vor allem der Begriff E-Bike für die Fahrräder mit Elektromotor durchgesetzt. Dabei ist dies formal nur bedingt richtig. Denn die meisten elektrisch unterstützten Fahrräder wie auch dieses Telefunken-Elektrofahrrad sind Pedelecs. Dadurch ist auch dieses erste Produkt aus unserem Vergleich nicht zulassungspflichtig. Zwischen E-Bike und Pedelec gibt es eine Reihe von Unterschieden, die wir Ihnen in unserem Ratgeber im Anschluss an den umfangreichen Produktvergleich ausführlich erläutern.

Da der Rahmen bei diesem E-Bike aus Aluminium besteht, kann das Elektrorad mit einem Gesamtgewicht von 25 Kilogramm ein für E-Bikes niedrigeres Gewicht aufweisen – wenngleich zu den absoluten Spitzenreitern noch einiges mehr wiegt. Denn im Jahr 2019 beispielsweise zählte das E-Bike der Technischen Universität Dortmund mit einem Gewicht von gerade einmal 6,9 Kilogramm als das leichteste. Das Telefunken RC.657 Multitalent hat eine Sieben-Gang-Schaltung von Shimano. Der tiefe Einstieg bei diesem Gefährt kommt vor allem Frauen zu Gute, wenngleich natürlich auch Männer dieses Fahrrad mit Elektromotor nutzen können.

Für die Unterstützung sorgen bei diesem E-Bike ein Frontmotor aus eigener Herstellung mit 250 Watt sowie ein Lithium-Ionen-Akku mit 36 Volt und 13 Ampere-Stunden. Bei dem Aggregat handelt es sich um einen fünfstufigen wartungsfreien Elektromotor mit Frontantrieb. Der Akku ist dabei im Gepäckträger integriert. Wie bei einem Pedelec üblich, erhalten Sie die Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. Die Reichweite gibt der Hersteller mit maximal 100 Kilometern an. Das komplette Aufladen des Akkus dauert den Informationen zufolge 4 bis 5 Stunden.

Zudem können Sie bei diesem Modell auf ein LC-Display sowie LED-Scheinwerfer ohne Dynamo, Reflektoren und Reflexbereifung zurückgreifen, sodass es nach der StVZO komplett ausgestattet ist. Ebenso hat der Hersteller V-Bremsen plus eine Rücktritt-Bremse für mehr Sicherheit verbaut. Sie erhalten mit der Lieferung ein Elektrofahrrad, das nach Angaben des Herstellers bereits zu 98 Prozent montiert ist.

Wer ist Telefunken? Wer die Marke Telefunken hört, der denkt vor allem an die Radiogeräte und Fernsehapparate von einst. Denn die Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H., später Telefunken GmbH, machte sich vor allem in diesen Bereichen einen Namen – sowie im Bereich der Sende- und Empfangsgeräte für die Funktelegrafie, den Rundfunk und die drahtlose und kabelgebundene Übertragungstechnik.

Das Unternehmen, das 1903 Siemens und AEG gründeten, hielt einst über 20.000 Patente, ging später in AEG-Telefunken und AEG AG auf, die im Jahr 1996 den Geschäftsbetrieb einstellte. Heute gibt es unter der Marke Telefunken Elektroartikel vieler Sparten. Die E-Bikes unter dem Markennamen Telefunken bietet die Karcher AG aus dem Baden-Württembergischen Birkenfeld im Enzkreis an.

Zusammenfassung

Das Telefunken-E-Bike RC.657 Multitalent ist mit einem fünfstufigen Motor mit 250 Watt und einem 36-Volt-Akku ausgestattet. Das Aggregat unterstützt Sie mit bis zu 25 Kilometern pro Stunde bis zu 100 Kilometer weit. Der tiefe Einstieg und das Gewicht von nur 25 Kilogramm sorgen dafür, dass insbesondere auch Frauen gut mit diesem Elektrofahrrad zurechtkommen sollten.

FAQ

Wo sitzt der Motor beim Telefunken RC.657 Multitalent E-Bike?

Bei diesem Pedelec finden Sie einen Vorderradmotor vor.

In welcher Farbe gibt es das Fahrrad?

Sie können das Telefunken RC.657 Multitalent E-Bike in der Farbe weiß ordern.

Welches Gewicht hat das Elektrofahrrad?

Das E-Bike selbst hat ein Gewicht von 25 Kilogramm.

Welche Rahmengröße gibt der Hersteller an?

Das E-Bike hat eine Rahmengröße von 49 Zentimetern.

Gehört der Fahrradkorb zum Standard-Lieferumfang?

Ja, der Korb ist bei der Lieferung dabei.

2. Bunao E-Bike – faltbares E-Mountainbike für entspannte Ausflüge ins Grüne

Beim zweiten Produkt aus unserem E-Bike-Vergleich handelt es sich ebenfalls um ein Fahrrad mit Elektromotor aus der unteren Preisklasse. Der Preis ist auch das entscheidende Verkaufsargument des Bunao E-Bikes. Denn für ein Pedelec aus der unteren Preisklasse ist das faltbare E-Mountainbike ordentlich ausgestattet. So sorgen ein bürstenloser 250-Watt-Motor und ein wechselbarer 36-Volt-Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 8 Ampere-Stunden für die Unterstützung. Diese erhalten Sie bis zu einer Geschwindigkeit von 30 Meilen, also rund 25 Kilometern pro Stunde. Dieses Pedelec ist ebenfalls nicht zulassungspflichtig.

Welches E-Bike ist das richtige für mich? Während wir beim ersten Produkt ein Citybike vorgestellt haben, handelt es sich beim Bunao E-Bike um ein Mountainbike. Dass ein Citybike vor allem im Stadtverkehr zum Einsatz kommt und ein Mountainbike vor allem bei Ausfahrten über Stock und Stein, erklärt sich schon am Namen. Doch es gibt noch eine Reihe weiterer Unterschiede zwischen den beiden Arten von Pedelecs. Diese lernen Sie in unserem umfangreichen Ratgeber im Detail kennen.

Nach Angaben des Herstellers erhalten Sie mit diesem Gefährt bis zu 30 Meilen Unterstützung mit dem Motor – also können Sie rund 50 Kilometer weit kommen. Gerade bei einem Mountainbike ist dies eine recht geringe Unterstützung, da Sie mit einem MTB mitunter Tagestouren ins Grüne unternehmen. Der Rahmen besteht bei diesem Modell aus einer Aluminiumlegierung, genauso wie die doppelwandigen Felgen. Zudem hat dieses E-Bike eine Hupe und helle LED-Scheinwerfer.

Ein entscheidender Vorteil bei diesem E-Bike liegt darin, dass Sie es falten können. So lässt sich das Fahrrad mit dem Elektroantrieb auf ein Packmaß von 82 x 56 Zentimeter falten. Dadurch ist ein Verstauen des Mountainbikes im Kofferraum problemlos möglich. Auch die Fahrt im Zug, Bus oder im Aufzug können Sie so einfach bewältigen.

Worauf achten, wenn ich das E-Bike in öffentlichen Verkehrsmitteln transportiere? Wenn Sie mit Ihrem faltbaren E-Bike mit dem Bus oder der Bahn unterwegs sind, müssen Sie sich vorab dringend über die jeweiligen Beförderungsrichtlinien erkundigen. Denn es gibt in Deutschland und Europa keine einheitlichen Bedingungen, die die Mitnahme von faltbaren Fahrrädern pauschal regeln. Bei der Deutschen Bahn beispielsweise dürfen Sie ein Klapprad national kostenlos mitführen, wenn Sie es wie Handgepäck transportieren – also wenn es gefaltet ist.

Für normale Fahrräder müssen Sie hingegen ein Ticket lösen. Der Blick auf die internationalen Beförderungsbedingungen wiederum zeigt auf, dass das Packmaß nicht 120 x 60 x 60 Zentimeter überschreiten darf. Die verschiedenen Verkehrsverbünde in Deutschland wiederum haben alle eigene Beförderungsbedingungen, die unterschiedlich gelagert sind.

Zusammenfassung

Beim Bunao E-Bike handelt es sich um ein faltbares Mountainbike mit einem Elektromotor. Dieses Pedelec zeichnet sich vor allem durch seinen niedrigen Preis in der unteren Preisklasse aus. Wenn Sie damit aber Tagestouren im Grünen planen, sollten Sie sich dennoch darauf einstellen, ordentlich treten zu müssen, da die Unterstützung nur bis zu 50 Kilometer reicht.

FAQ

Welches Bremssystem kommt bei dem E-Mountainbike zum Einsatz?

Hierbei handelt es sich um vordere und hintere mechanische Scheibenbremsen.

Welche Schaltung hat das Bunao E-Bike?

Hier kommt eine 21-Gang-Schaltung von Shimano zum Einsatz.

Gehört der Akku zum Lieferumfang?

Ja, Sie erhalten das Bunao E-Bike inklusive des Akkus.

Wie schwer ist das Fahrrad?

Dieses E-Bike wiegt 26 Kilogramm.

3. PROPHETE ENTDECKER e9.7 E-Bike – Trekkingbike für Herren mit 250-Watt-Mittelmotor

Das PROPHETE ENTDECKER e9.7 E-Bike ist ein Fahrrad mit Elektromotor aus dem unteren Bereich der mittleren Preisklasse. Dafür bietet Ihnen das speziell für Herren geeignete Trekkingbike einige interessante Features und Ausstattungsmerkmale. Für die Unterstützung bei diesem E-Bike sorgt ein Mittelmotor der Marke AEG mit 250 Watt. Das maximale Drehmoment liegt bei dem EcoDrive-Motor bei 50 Newtonmetern. Wenn Sie über Stock und Stein unterwegs sind und Hilfe beim Anfahren am Berg benötigen, so steht Ihnen hier eine Anfahrhilfe zur Verfügung. Zudem ist ein Akku von AEG mit 374 Watt-Stunden verbaut, der Sie bis zu einer Distanz von 100 Kilometern unterstützen soll.

Mittelmotor mit Vor- und Nachteilen: Bei diesem Modell kommt ein Mittelmotor zum Einsatz, während wir bislang Modelle mit einem Heckmotor oder einem Vorderradantrieb vorgestellt haben. Ein entscheidender Vorteil des Mittelmotors ist die tiefe, mittige Positionierung. Somit verfügt das Pedelec über einen niedrigen Schwerpunkt und Sie können es leichter kontrollieren. Auf der anderen Seite ergibt sich ein hoher Verschleiß bei Kette und Ritzel. Alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Motorarten bei E-Bikes erfahren Sie in unserem untenstehenden Ratgeber.

Ein interessantes Feature bei diesem E-Bike ist die proKey-Technologie. Wenn Sie einen entsprechenden Chip haben, können nur Sie die elektronische Wegfahrsperre des E-Bikes aufheben. Somit kann niemand außer Ihnen das Pedelec einschalten. Die Details zu diesem System erläutert der Hersteller selbst in nachfolgendem Video:

Ebenso steht bei diesem e-Bike der Schutz des Fahrers im Vordergrund. So erhalten Sie hydraulische Scheibenbremsen, 70-Lux-LED-Scheinwerfer mit Light-On-Funktion, eine Acera-8-Gang-Schaltung von Shimano mit Rapid-Fire-Schalthebel und eine einstellbare Suntour-Federgabel. Insbesondere die Scheinwerfer sind dabei hervorragend zu bewerten. Denn laut Gesetz muss eine Fahrradlampe mindestens 10 Lux haben, also eine Distanz von 10 Metern ausleuchten. Mit 70 Metern überschreitet der Hersteller diesen Mindestbereich doch deutlich.

Zusammenfassung

Das PROPHETE ENTDECKER e9.7 E-Bike ist ein Trekkingbike für Herren, das Unterstützung von einem 250-Watt-Mittelmotor von AEG erhält. Zusammen mit dem 374-Watt-Stunden-Akku von AEG erhalten Sie Unterstützung von bis zu 100 Kilometern. Die proKey-Technologie sorgt für einen erweiterten Diebstahlschutz im Vergleich zu anderen E-Bikes.

FAQ

Wie schwer ist das PROPHETE ENTDECKER e9.7 E-Bike?

Hierbei handelt es sich um ein 25 Kilogramm schweres Pedelec.

Welches zulässige Gesamtgewicht hat das Elektrofahrrad?

Dieses Pedelec hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 150 Kilogramm, sodass Sie also maximal 125 Kilogramm wiegen dürfen.

Welche Farbe hat das Elektrorad?

Sie erhalten das PROPHETE ENTDECKER e9.7 E-Bike in der Farbe mattgrau.

Wie lange benötigt das Aufladen des Akkus?

Der Akku ist nach einer Ladezeit von etwa 3,5 Stunden komplett aufgeladen.

Welche Abmessungen hat das E-Bike?

Dieses Modell hat die Maße 182 x 62,4 x 98 Zentimeter.

4. Nilox X1 – faltbares E-Bike für User mit einem geringeren Budget

Wenn Sie auf der Suche nach einem faltbaren E-Bike sind, das im untersten Preisbereich der Elektrofahrräder angesiedelt ist, dann könnte das X1 E-Bike von Nilox eventuell ein geeignetes Modell für Sie sein. Auch hier erhalten Sie von einem 250-Watt-Elektromotor Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde sowie von einem Lithium-Ionen-Akku mit 36 Volt und 4,4 Ampere-Stunden. Laut Hersteller laden Sie den Akku innerhalb von 3 Stunden wieder auf.

Einen weiteren Punkt müssen Sie bei diesem E-Bike beachten: Die Größe. Denn es handelt sich um ein 20-Zoll-Pedelec. Somit sind gerade längere Strecken mit einem solch kleinen Fahrrad auf Dauer unbequem. Zudem kann es auch gesundheitliche Folgen haben. Denn aufgrund der Haltung drohen hier bei einem langfristigen Einsatz negative Folgen für den Rücken.

Dieses E-Bike eignet sich vor allem, wenn Sie für schnelle Besorgung mal eben kurz in die Stadt müssen. Ebenso ist der Einsatz auf einem Campingplatz oder für Kurzstrecken im Urlaub geeignet. Längere Touren allerdings können Sie mit dem Nilox X1 nicht unternehmen. Denn dieses Modell bietet Ihnen nur eine Reichweite von 25 Kilometern.

Wenn Sie aber den Einsatz in dem von uns definierten Bereich planen, dann verrichtet dieses faltbare E-Bike seinen Dienst sehr gut. Von Vorteil ist dabei auch das Packmaß von 85 x 70 x 45 Zentimetern. So können Sie dieses Modell locker im Kofferraum Ihres Autos verstauen und auch der Transport in Bus, Bahn und Aufzug stellen kein Problem für Sie dar.

Sind E-Bikes wirklich umweltfreundlich? Da ein Elektrofahrrad keine Abgase verursacht, sind die Gefährte wesentliche umweltfreundlicher als ein anderes motorisiertes Fortbewegungsmittel wie das traditionelle Auto. Somit leisten Sie mit dem Einsatz eines Pedelecs einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Natürlich verbrauchen Sie aber dennoch Strom durch den Akku an Ihrem Elektrofahrrad. Der Verbrauch beim E-Bike ist dabei mit dem des Laptops vergleichbar.

Zusammenfassung

Das Nilox X1 E-Bike ist ein faltbares Pedelec aus der untersten Preiskategorie. Dieses Elektrofahrrad können Sie vor allem auf kurzen Strecken einsetzen. Für längere Strecken ist das 20-Zoll-Fahrrad weniger geeignet, da es nur eine Reichweite von maximal 25 Kilometern hat.

FAQ

Wie schwer ist das X1 E-Bike von Nilox?

Das Fahrrad selbst wiegt 17 Kilogramm. Mit dem Akku beträgt das Gewicht 20 Kilogramm.

Welches Gewicht darf ich bei dem Elektrofahrrad haben?

Das zulässige Gesamtgewicht beim Nilox X1 E-Bike beträgt 100 Kilogramm. Somit dürfen Sie also maximal 80 Kilogramm wiegen.

Welche Maße hat das E-Bike im aufgeklappten Zustand?

In diesem Falle betragen die Abmessungen 153 x 113 x 53 Zentimeter.

Ist das E-Bike auch für Kinder geeignet?

Nach Angaben des Herstellers sollten Kinder unter 8 Jahren das E-Bike nicht alleine nutzen.

5. NCM Milano E-Bike – Citybike für Damen mit 250-Watt-Elektromotor-Unterstützung

Beim NCM-E-Bike Milano handelt es sich um ein Citybike. Dieses Pedelec ist in der 26-Zoll-Version, die wir nachfolgend vorstellen, vor allem für Frauen geeignet. Denn das Modell ermöglicht Menschen mit einer Körpergröße von 1,60 Metern und einer Schritthöhe von 71 bis 86 Zentimetern den optimalen Einstieg. Zudem gibt es auch eine 28-Zoll-Version, die vor allem für Männer geeignet ist. Für die Unterstützung beim Treten sorgt bei diesem Elektrofahrrad aus der mittleren Preisklasse innerhalb unseres Vergleichs ein Heckmotor mit einer Leistung von 250 Watt bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. Den Motor können Sie in sechs verschiedenen Stufen verstellen.

Bei diesem E-Bike verbaut der Hersteller eine Shimano-Altus-7-Gang-Schaltung, sodass Sie hier auf eine nahtlose Übersetzung setzen können. Am LC-Display des Pedelecs lesen Sie stets alle wichtigen Informationen zu Ihrem Ausflug ab. Zudem ist ein 48-Volt-Akku mit 13 Ampere-Stunden und 624 Watt-Stunden verbaut. An diesem können Sie bei Ihren Fahrten mit dem E-Bike sogar Ihr Smartphone laden. Dabei hat NCM den Akku in den Rahmen des E-Bikes integriert. Nach Angaben des Herstellers erhalten Sie bei diesem Pedelec elektrische Unterstützung bis zu 130 Kilometer.

Reichweite und Laufzeit von Akkus: Die angegebenen Werte zur Reichweite eines Akkus sind mit Vorsicht zu genießen. Denn dabei handelt es sich meist um theoretische Werte. Welche Faktoren die Laufzeit eines Akkus beeinflussen und welche Dinge Sie hierbei beachten müssen, erfahren Sie ausführlich in unserem Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen dieses Modells gehören:

  • Schwalbe Marathon-Reifen
  • Mechanische Scheibenbremsen von Tektro
  • Front- und Heckbeleuchtung von Spanninga
  • Eine Suntour-Federgabel
  • Ergonomische Griffe und
  • Eine gefederte Sattelstütze
Wie schwer darf ich für ein E-Bike sein? Eine entscheidende Frage stellen sich insbesondere Menschen, die einige Kilogramm mehr auf die Waage bringen. Denn in der Tat gibt es bei den E-Bikes stets eine Angabe, wie schwer Sie sein dürfen. So beispielsweise können Sie das NCM Milano E-Bike bis zu einem Körpergewicht von 98 Kilogramm nutzen. Denn der Hersteller gibt ein zulässiges Gesamtgewicht von 125 Kilogramm an. Da das Rad selbst 27 Kilogramm wiegt, dürfen Sie maximal 98 Kilogramm wiegen. Diese Werte sollten Sie vor dem Kauf eines E-Bikes stets beachten.

Zusammenfassung

Das NCM Milano E-Bike ist ein Citybike mit Elektromotor-Unterstützung, das aufgrund seiner Rahmengröße vor allem für Frauen im Stadtverkehr geeignet ist. Dabei erhalten Sie eine Unterstützung von einem 250-Watt-Heckmotor und einem 48-Volt-Akku bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. Diese Unterstützung soll dabei bis zu 130 Kilometer weit möglich sein.

FAQ

Welchen Drehmoment nennt der Hersteller dieses E-Bikes?

Beim maximalen Drehmoment nennt der Produzent einen Wert von 55 Newtonmetern.

Gibt es beim NCM Milano E-Bike eine Anfahrhilfe?

Ja, dieses Modell hat eine Anfahrhilfe von bis zu 6 km/h.

Gehört ein Ladegerät zum Standard-Lieferumfang?

Ja, Sie finden einen Akku bei der Lieferung des Elektrorades vor.

Welche Akku-Art ist bei diesem Bike verbaut?

Es handelt sich beim NCM Milano E-Bike um einen Lithium-Ionen-Akku.

Welcher Lenker ist bei diesem Pedelec verbaut?

Der Hersteller setzt bei diesem Modell auf einen verstellbaren Promax-Lenker aus Aluminium.

Gibt es auch Informationen zum Kurbelsatz?

Dabei handelt es sich nach Angaben des Herstellers um den Prowheel Ounce-248AC.

Wie schwer ist das NCM-E-Bike?

Dieses Elektrofahrrad wiegt 27 Kilogramm.

6. SAXONETTE Urbano Plus E-Bike – Unisex-Pedelec mit hydraulischen Felgenbremsen

Beim nächsten Modell in unserem E-Bike-Produktvergleich handelt es sich um ein Pedelec, das sowohl für Frauen als auch für Männer geeignet ist. Beim SAXONETTE Urbano Plus E-Bike sorgen ein Mittelmotor mit 250 Watt und ein 36-Volt-Akku mit 11 Ampere-Stunden für den Antrieb. Dabei stammen Motor und Akku aus dem Hause Bosch, dem führenden Unternehmen im Bereich der Mittelmotoren für E-Bikes. Unterstützung erhalten Sie hier bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. Die maximale Reichweite gibt der Hersteller bei diesem Trekking-E-Bike mit bis zu 120 Kilometern an.

Zudem erhalten Sie ein Modell der Elektrofahrräder, bei dem hydraulische Felgenbremsen verbaut sind. Dabei handelt es sich um die Magura HS 11. Des Weiteren kommt bei dem 28-Zoll-Fahrrad eine 7-Gang-Nabenschaltung mit der Shimano Nexus 7 zum Einsatz. Außerdem verwendet das deutsche Unternehmen hier eine Suntour-CR-8V-Federgabel und Schürmann-Yak-19-Felgen.

Die Rahmenhöhe können Sie bei diesem E-Bike in den Größen 45, 50 und 55 Zentimeter auswählen, wobei Sie einen tiefen Einstieg von 45 Zentimetern vorfinden. Da das Elektrofahrrad der Marke SAXONETTE über Klingel, Schutzbleche und eine Beleuchtungsanlage verfügt, dürfen Sie dieses E-Bike im Straßenverkehr nutzen.

Wann ist ein E-Bike für den Straßenverkehr zugelassen? Was ein Fahrrad oder ein E-Bike enthalten muss, damit Sie es im deutschen Straßenverkehr nutzen können, regelt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). Demnach muss ein Pedelec eine Klingel, rutschfeste Pedale mit zwei Reflektoren, eine Beleuchtungsanlage, rote Rückstrahler, vier gelbe Katzenaugen und zwei unabhängige Bremsen für jedes Rad haben. Wenn Ihr E-Bike dies nicht aufweist, können Sie ein Bußgeld erhalten.

Zusammenfassung

Beim Urbano Plus E-Bike von SAXONETTE handelt es sich um ein Trekking-E-Bike für Männer und Frauen. Sie erhalten bei diesem Pedelec Unterstützung mit bis zu 25 Kilometern pro Stunde, wobei die Reichweite mit dem 11-Ampere-Stunden-Akku bis zu 120 Kilometer beträgt. Dieses E-Bike ordnet sich in der mittleren Preisklasse ein.

FAQ

Wie schwer ist das Urbano Plus E-Bike?

Dieses Pedelec von SAXONETTE wiegt 24 Kilogramm.

Welches Gewicht darf ich bei der Nutzung haben?

Den Informationen des Herstellers zufolge dürfen Sie maximal 106 Kilogramm wiegen, um dieses Trekking-E-Bike zu nutzen.

Gibt es Informationen zur Sitzhöhe?

Ja, der Hersteller gibt die maximale Sitzhöhe mit 115 bis 125 Zentimetern an.

Welche Ladezeit hat der Akku des SAXONETTE-E-Bikes?

Die Ladezeit beträgt nach Angaben des Herstellers beim Urbano Plus 5 Stunden, bis der Akku komplett geladen ist.

Welchen Rahmen hat das E-Bike?

Bei diesem Modell ist ein Aluminium-Rahmen verbaut.

Welche Abmessungen hat dieses Fahrrad mit Elektromotor?

Die Maße betragen 190 x 67 x 90 Zentimeter.

7. E-Bike Green 3.5 von Zündapp – E-Citybike mit Fahrradkorb für Damen

Beim nächsten Modell in unserem E-Bike-Produktvergleich blicken wir auf das Zündapp Green 3.5 E-Bike. Hierbei handelt es sich um ein Elektrofahrrad, dass besonders für Frauen gedacht ist. Natürlich können Sie dieses Pedelec aus der unteren Preisklasse auch als Mann nutzen. Allerdings profitieren vor allem Frauen vom tiefen Einstieg bei diesem Produkt. Ebenso ist das Elektrofahrrad mit seinem Aluminium-Rahmen mit einem Gewicht von 25 Kilogramm relativ leicht zu transportieren.

Darüber hinaus bietet dieses Elektrofahrrad einen Gepäckträger, einen bequemen Selle-Royal-Sattel und einen Einkaufs-Fahrradkorb. Damit positioniert der Hersteller dieses E-Bike in die Kategorie der Citybikes. Dieses E-Bike können Sie also vor allem nutzen, um Einkäufe in der Stadt zu erledigen, um täglich ins Büro zu fahren oder wenn Sie sonstige Angelegenheiten in der Stadt zu erledigen haben und auf das Auto verzichten wollen. Damit Sie das Pedelec nach der Lieferung schnell nutzen können, ist es bereits zu 98 Prozent vormontiert bei der Lieferung.

Was sagt das GS-Prüfsiegel aus? Der Hersteller wirbt bei diesem E-Bike damit, dass er das Prüfsiegel „Geprüfte Sicherheit der Hermes Hansecontrol Group“ erhalten hat. Allerdings handelt es sich bei dem GS-Zeichen nicht um ein allgemeines Qualitätszeichen. Denn es erfolgt keine Überprüfung der Qualität über die Lebensdauer eines Produktes. Vielmehr bedeutet das GS-Zeichen, dass eine Prüfung des Baumusters und eine Überwachung der Fertigung des Produkts erfolgte. Dies jedoch muss von einer vom deutschen Staat autorisierten Prüfstelle erfolgen.

Wie üblich bei den Pedelecs erhalten Sie auch bei diesem Zündapp-Elektrofahrrad Unterstützung von einem 250-Watt-Motor aus eigener Herstellung. Dieser Motor unterstützt Sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde. Dabei handelt es sich hier um einen fünfstufigen, wartungsfreien Frontantrieb. Zudem verbaut der Hersteller in diesem Modell einen Lithium-Ionen-Akku. Hierbei handelt es sich um einen 36-Volt-Akku mit 13 Ampere-Stunden. Dieser soll Sie bei den Fahrten mit dem E-Bike bis zu 100 Kilometer weit unterstützen. Außerdem ist das Zündapp-E-Bike mit einem LC-Display und einer modernen LED-Beleuchtung ohne Dynamo ausgestattet.

Ferner setzt der Hersteller bei diesem Modell auf eine 7-Gang-Nabenschaltung von Shimano sowie auf Reifen in der Größe von 28 Zoll. Außerdem ist auch eine Rücktrittbremse vorhanden, sodass das Elektrofahrrad für den Straßenverkehr zugelassen ist und den Vorgaben der StVZO entspricht. Dahingegen ist es aber nicht zulassungspflichtig.

Zusammenfassung

Das Zündapp Green 3.5 E-Bike aus der unteren Preisklasse richtet sich mit seinem tiefen Einstieg vor allem an Frauen, wobei auch Männer dieses Elektrofahrrad nutzen können. Besonders geeignet ist dieses E-Bike zum Erledigen von Einkäufen, da Sie mit der Lieferung einen Fahrradkorb erhalten. Mit einem Gewicht von 25 Kilogramm handelt es sich um ein nicht allzu schweres Pedelec. Das Elektrorad erhalten Sie bei der Lieferung zu 98 Prozent vormontiert.

FAQ

In welchen Farben kann ich dieses E-Bike kaufen?

Dieses Elektrofahrrad steht Ihnen in den Farben Grau und Schwarz zur Verfügung.

Welche Rahmengröße hat das Pedelec?

Die Rahmenhöhe liegt bei 49 Zentimetern.

Ist es möglich, den Akku beim Zündapp Green 3.5 E-Bike zum Laden herauszunehmen?

Ja, Sie müssen den Akku zum Laden sogar herausnehmen.

Gibt es Informationen zur Höchstbelastung?

Diese beträgt beim Zündapp Green 3.5 E-Bike bei 150 Kilometern. Somit dürfen Sie also maximal 125 Kilogramm wiegen, um das Elektrorad zu benutzen.

8. Ancheer E-Mountainbike mit 21-Gang-Getriebe aus der untersten Preisklasse

Bei diesem E-Bike aus unserem Produktvergleich handelt es sich um ein Pedelec aus der untersten Preiskategorie. Zum Zeitpunkt der Erstellung unseres Vergleichs konnte dieses E-Mountainbike aus dem Hause Ancheer sogar mit dem niedrigsten Preis aufwarten. Die Ausstattung entspricht dabei aber dennoch der einiger weiterer Modelle, die Sie zuvor schon kennengelernt haben.

Vorsicht Unfallgefahr! Wenn Sie ungeübt sind, sollten Sie sich mit Bedacht schwierigem Gelände nähern. Denn ansonsten riskieren Sie eine erhöhte Gefahr von Unfällen. Sie sollten deswegen vorab zunächst mit dem E-Mountainbike auf weniger risikoreichen Strecken testen. So lernen Sie Ihr neues Fahrrad und seine Leistung kennen.

So hat auch dieses E-Bike, das vor allem für das Gelände geeignet ist, einen 250 Watt starken bürstenlosen Elektromotor, der Ihnen mit dem Gefährt nach Angaben des Herstellers eine Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde ermöglicht. Zudem ist ein 8-Ampere-Stunden-Akku verbaut. Dieser unterstützt Sie beim Tritt in die Pedale allerdings nur bis zu rund 50 Kilometer.

Da auch hier die Komponenten wie Rahmen, Sattelrohr oder Pedale aus Aluminium gefertigt sind, wiegt das Elektrofahrrad nur 23 Kilogramm. Außerdem hat der Hersteller Räder in der Größe von 26 Zoll verbaut. Bei den weiteren Features setzt Ancheer bei seinem E-Mountainbike auf Scheibenbremsen, eine 21-Gang-Schaltung von Shimano, LED-Scheinwerfer und Lautsprecher.

Zusammenfassung

Das E-Mountaibike von Ancheer ist ein Modell aus der untersten Preisklasse. Dafür erhalten Sie ein Elektrofahrrad mit einem 250-Watt-Elektromotor und einem Akku mit 8 Ampere-Stunden. Dieser bietet Ihnen aber nur eine Unterstützung von bis zu 50 Kilometern. Da der Hersteller vor allem auf Komponenten aus Aluminium setzt, wiegt dieses E-Bike nur 23 Kilogramm.

FAQ

Gehört ein Ladegerät zum Lieferumfang beim Ancheer E-Mountainbike?

Ja, Sie erhalten mit dem Standard-Lieferumfang ein Ladegerät.

Wie viel darf ich wiegen, um das E-Bike nutzen zu können?

Sie dürfen maximal 127 Kilogramm wiegen.

Welche Bremsen kommen zum Einsatz?

Es handelt sich um Doppelscheibenbremsen.

Kann ich den Sitz in der Höhe verstellen?

Ja, dies ist beim Ancheer E-Bike möglich.

Welche Körpergröße ist für die Nutzung empfohlen?

Sie können das Ancheer E-Mountainbike bei einer Körpergröße zwischen 1,50 Meter und 1,95 Metern nutzen.

9. Prague+ E-Bike von NCM – E-Mountainbike mit 24-Gang-Schaltung

Mit dem NCM-E-Bike Prague+ blicken wir auf das zweite Produkt dieses Herstellers in unserem Vergleich der Pedelecs. Hierbei handelt es sich um ein E-Mountainbike, sodass der Einsatzbereich vor allem in längeren Ausfahrten im Gelände liegt. Bei der Plus-Version dieses E-Bikes aus der unteren mittleren Preisklasse handelt es sich um ein Update des herkömmlichen NCM Prague. Das Upgrade bietet Ihnen verbesserte Komponenten, um die Leistung zu erhöhen. Unter anderem erhalten Sie die Suntour-Federgabel bei dieser Version mit einem hydraulischen Bremssystem. Als Schaltsystem hat NCM nun das Shimano Acera mit 24 Gängen verbaut.

Welches Schaltsystem benötige ich für E-Mountainbikes? Bei der Schaltung Shimano Acera M360 mit drei Mal acht Gängen handelt es sich um eine Kettenschaltung. Bei den E-Mountainbikes kommen nämlich in der Regel Kettenschaltungen zum Einsatz. Denn eine Kettenschaltung bietet die größte Bandbreite bei der Übersetzung. Somit ist es möglich, die höchsten Drehmomente zu verarbeiten. Welche Schaltung sich für welchen E-Bike-Typ am besten eignet, erfahren Sie in unserem Ratgeber im Anschluss an den E-Bikes-Produktvergleich.

Ein weiteres Plus hat der Akku erfahren. Denn dieser verfügt nun über eine höhere Kapazität. So setzt NCM jetzt auf einen 504-Wattstunden-DeHawk-Akku mit 36 Volt und 14 Ampere-Stunden. Hierbei handelt es sich um einen Lithium-Ionen-Akku mit Panasonic-Zellen und USB-Anschluss. Die Reichweite gibt der Hersteller im Eco-Modus mit bis zu 100 Kilometern an. Für den Antrieb sorgt ein 250-Watt-Heckmotor von Bafang, der Sie bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde unterstützt. Zudem kommt ein Das-Kit-L6B-LC-Display zum Einsatz, das sechs Stufen der Pedalunterstützung bietet. Sie können aber das Display auch auf 0 stellen, wenn Sie keine Unterstützung benötigen.

Bei den weiteren Komponenten dieses E-Mountainbikes setzt der Hersteller beispielsweise auf die Federgabel XCT-HLO von Suntour, Schwalbe Smart-Sam-Reifen und hydraulische Tektro-Scheibenbremsen. Die Reifen sind dabei in der Größe 26 Zoll montiert. Somit kommen auch hier Einzelteile führender Hersteller von Komponenten zum Einsatz. Zudem verfügt dieses E-Mountainbike über einen Promax MA-47 Aluminium-Lenker, sowie unter anderem auch über diese Einzelteile:

  • Ritzel: Shimano, CS-HG41-8, 11-32T 8-fach Steckkranz
  • Kurbelsatz: Shimano, Acera M361 3 Fach
  • Sattel: Selle Royal, schwarz, Lederimitat
  • Sattelstütze: Promax SP-252, Aluminum
  • Griffe: Velo, schwarz/weiß aus Kunststoff
  • Pedale: Wellgo, C127, schwarz
Hintergrundinformation: E-Bikes in Deutschland immer beliebter 

Bei NCM handelt es sich um einen der führenden deutschen Hersteller der E-Bikes. Somit trug auch dieses Unternehmen zum steigenden Boom der Pedelecs hierzulande bei. Denn nach Informationen des Zweirad-Industrie-Verbandes stiegen die E-Bike-Verkäufe in Deutschland im Jahr 2018 deutlich an. In diesem Kalenderjahr verkauften die Händler in Deutschland rund 980.000 E-Bikes.

Dies bedeutete einen Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. Insgesamt betrug der Anteil der E-Bikes am gesamten deutschen Fahrradmarkt damit bereits 23,5 Prozent – Tendenz steigend. In den kommenden Jahren soll sich dieser Anteil nach Einschätzung des Zweirad-Industrie-Verbandes auf bis zu 35 Prozent erhöhen.

Aktuell finden sich somit bereits 4,5 Millionen Elektrofahrräder auf den deutschen Straßen. Interessanterweise ist innerhalb der Pedelecs und E-Bikes die Gruppe der E-Trekkingräder mit 36,5 Prozent am höchsten vertreten. Die Citybikes und Urbanbikes reihen sich dahinter mit einem Anteil von 33 Prozent ein.

Zusammenfassung

Das NCM Prague+ E-Bike ist ein Mountainbike mit einem Elektroantrieb. Das Modell aus der mittleren Preisklasse bietet eine Reichweite von 40 bis zu 100 Kilometern im Eco-Modus. Als Schaltsystem kommt eine 24-Gang-Kettenschaltung von Shimano zum Einsatz.

FAQ

Wie schwer ist das NCM Prague+ E-Bike?

Das Pedelec mit seinem Aluminium-Rahmen bringt 25 Kilogramm auf die Waage.

Welches Gewicht darf ich beim Fahren des Pedelecs haben?

Sie dürfen beim NCM Prague+ maximal 95 Kilogramm wiegen, um es zu benutzen.

Gibt es eine Anfahrhilfe?

Ja, Sie erhalten eine Unterstützung von bis zu 6 Kilometern pro Stunde.

Gehört ein Ladegerät zum Lieferumfang?

Ja, im Lieferumfang befindet sich ein 36-Volt-Ladegerät mit 2 Ampere.

Gibt es eine Beleuchtungsanlage?

Nein, Frontlicht und Rücklicht gehören nicht zur Standard-Ausrüstung. Sie müssen diese zusätzlich bestellen.

Was ist ein E-Bike?

E-Bike TestBei einem E-Bike handelt es sich um ein Fahrrad mit einem eigenständigen Elektromotor. Sie müssen bei diesem Zweirad nicht durchgängig treten und erhalten Unterstützung von dem Elektromotor. Dabei hat sich der Begriff E-Bike im deutschen Sprachgebrauch vor allem durchgesetzt, obwohl nur ein geringer Anteil der Elektrofahrräder in Deutschland tatsächlich E-Bikes sind, denn weit über 90 Prozent der Modelle hierzulande sind – wie auch die Modelle in unserem Produktvergleich – eigentlich Pedelecs, die Pedal Electric Cycles, wie sie korrekt heißen. Im Gegensatz dazu ist ein E-Bike ist ein Fahrzeug, dass Sie über Drehgriffe oder Schaltknöpfe mit einem eigenständigen Motor bewegen können.

Das erste Patent für ein Elektrofahrrad tauchte bereits im Jahr 1895 auf. Allerdings gab es die ersten serienreifen Gefährte in den 1970er Jahren. Damals waren es Yamaha und Panasonic, die entsprechenden Fahrräder mit einem Elektromotor in den Handel brachten. Das erste traditionelle E-Bike erschien im Jahr 1993 von Yamaha.

Mit einem Elektrofahrrad fahren Sie wesentlich entspannter als mit einem herkömmlichen Fahrrad. Denn Sie werden hier vom Elektromotor unterstützt, der bei einigen Modellen sogar die eigene Pedalleistung komplett ersetzt. Somit müssen Sie sich weniger anstrengen, verzichten aber dennoch nicht vollständig auf Bewegung an der frischen Luft.

Kann ich ein herkömmliches Fahrrad zu einem E-Bike umbauen? Ja, dies ist möglich. Dafür gibt es sogar spezielle Umbausätze. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick ist der Umbau kein Problem. Dabei müssen Sie lediglich einen entsprechenden Motor, einen Akku und die Steuerelemente einbauen. Allerdings müssen Sie dabei beachten, dass Ihr herkömmliches Fahrrad nach dem Umbau mehr wiegt als die eigentliche Konzeption des Fahrrades dies vorsieht. Im schlimmsten Fall kann dabei der Rahmen brechen.

Worin liegt der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Wichtige UnterschiedeWenn wir genauer auf E-Bike und Pedelec blicken, so finden wir hier doch eine Reihe von Unterschieden. Insgesamt gibt es sogar drei verschiedene Arten der E-Bikes:

  1. Pedelec
  2. S-Pedelec
  3. E-Bike

Betrachten wir die einzelnen Typen im Detail:

Pedelec

Zunächst widmen wir uns dem in Deutschland am weitesten verbreiteten Elektrofahrrad – dem Pedelec. Beim Pedal Electric Cycle erhalten Sie von einem Elektromotor von maximal 250 Watt Unterstützung. Diese Unterstützung gibt es aber nur, wenn Sie in die Pedale treten. Sensoren passen dabei je nach Version die Beschleunigung entweder nach dem gemessenen Krafteinsatz oder aber dem Treten an. Dadurch ist ein Schnellstart aus dem Stand mit einem Pedelec nicht möglich. Der Motor schaltet beim Pedelec bei einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde ab. Wenn Sie schneller fahren wollen, müssen Sie dementsprechend in die Pedale treten – ohne Unterstützung.

Was bringt eine Anfahrhilfe? Eine Reihe von Herstellern verbaut bei den Pedelecs eine Anfahrhilfe. Mit dieser können Sie aus dem Stand per Knopfdruck eine Geschwindigkeit von bis zu 6 Stundenkilometern erreichen. Dies hilft Ihnen beispielsweise beim Anfahren beim Berg. Ebenso dient dies gerne auch als Schiebehilfe über einen Hügel hinweg.

S-Pedelec

Eine weitere Gattung der Zweiräder mit Elektromotor sind die S-Pedelecs – auch wenn ihr Verkaufsanteil bei nur rund einem Prozent in Deutschland liegt. Grundsätzlich funktionieren diese Gefährte wie die Pedelecs. Jedoch erhalten Sie hier eine Unterstützung von bis zu 45 Kilometern pro Stunde. Hierbei darf die Motorleistung maximal 4.000 Watt mit höchstens 400 % Tretkraftunterstützung betragen. Es gibt zudem auch Modelle, bei denen Sie auch Unterstützung ohne Treten erhalten. Dies ist aber nur bis zu einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde möglich.

Mindestalter und Führerschein nötig: Das S-Pedelec gilt in Deutschland nicht mehr als Fahrrad, sondern gehört in die Klasse der Kleinkrafträder/Leichtmofas. Deswegen müssen Sie hier mindestens 16 Jahre alt sein. Zudem benötigen Sie eine Mofa-Prüfbescheinigung oder einen Führerschein der Klasse AM.

E-Bike

Bei der dritten Kategorie handelt es sich um das klassische E-Bike, das aber in Deutschland im Gegensatz zur Vermutung des Sprachgebrauchs nur wenig vertreten ist. Hierbei handelt es sich um ein Leicht-Mofa. Beim klassischen E-Bike erhalten Sie nämlich nicht nur Unterstützung, wenn Sie in die Pedale treten, sondern können sich auch allein durch die Leistung des Motors fortbewegen. Dabei darf der Motor jedoch nur auf maximal bis zu 20 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Zudem darf die Motorleistung maximal 500 Watt betragen. Ferner gibt es einige weitere Richtlinien:

  • Maximales Leergewicht: 30 Kilogramm
  • Maximale Größe der Felgen: 26 bis 28 Zoll
  • Reifenbreite darf höchstens 1,75 Zoll betragen.
Was passiert, wenn ich mit dem E-Bike zu schnell fahre? Wenn Sie mit dem E-Bike unterwegs sind, gilt die Straßenverkehrsordnung auch für Sie. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung oder dem Überfahren einer roten Ampel droht Ihnen beispielsweise, dass dies ein Blitzer mit einem entsprechenden Foto festhält. Denn hier spielt es keine Rolle, ob Sie mit einem Mofa, einem Fahrrad, einem Motorrad oder einem Auto fahren. Allerdings dürfte dies in den meisten Fällen nur bei einem S-Pedelec zu einer Strafe führen. Denn bei einem E-Bike oder Pedelec fällt die Zuordnung der Blitzerfotos schwer, da kein Kraftfahrzeugkennzeichen angebracht ist.

Was muss ich bei den verschiedenen Arten der E-Bikes noch beachten?

E-Bike VergleichNachdem wir auf die ersten Details der E-Bikes geschaut haben, blicken wir noch auf einige weitere wichtige Fakten, die Sie bei den E-Bikes, Pedelecs und S-Pedelecs beachten müssen. Insbesondere die S-Pedelecs stehen dabei im Mittelpunkt. Denn mit diesen dürfen Sie im Gegensatz zu den E-Bikes und Pedelecs nicht auf Radwegen fahren. Dies ist auch außerorts nicht möglich. Fahrradwege wiederum dürfen Sie mit diesen Gefährten nur nutzen, wenn es bei diesen eine Erlaubnis für Krafträder oder Kraftfahrzeuge gibt.

Darüber hinaus benötigen Sie hier im Vergleich zum E-Bike und Pedelec eine Betriebszulassung des Herstellers, eine Haftpflichtversicherung und das kleine Versicherungskennzeichen. Zudem müssen die Reifen eine Profiltiefe von mindestens einem Millimeter haben. Ebenso ist folgende Ausrüstung Pflicht:

  • Hupe
  • Rückspiegel
  • Seitenständer
  • Bremslicht
  • Gelbe Seitenreflektoren
  • Beleuchtung für das Versicherungskennzeichen

Ähnlich sieht es auch bei den E-Bikes aus, die als Leicht-Mofas gelten. Hier benötigen Sie eine Mofa-Prüfbescheinigung oder den Führerschein Klasse AM, eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen. Auch E-Bikes dürfen Sie nur auf Radwegen mit dem Zusatzschild „Mofas frei“ fahren. Ebenso ist es mit dem E-Bike verboten, entgegen der Fahrtrichtung in Einbahnstraßen zu fahren – selbst wenn dies für Radfahrer erlaubt sein sollte. Helmpflicht besteht hier keine, auch wenn das Tragen eines Kopfschutzes zu empfehlen ist.

Die Pedelecs wiederum gelten als einzige der drei Gattungen nach dem Straßenverkehrsgesetz als Fahrräder. Somit benötigen Sie keinen Führerschein zum Fahren der Pedelecs, mit denen Sie auch auf Radwegen fahren dürfen. Ebenso gibt es kein Mindestalter zu berücksichtigen. Auch Versicherungspflicht gibt es hier nicht. Ebenso gibt es hier keine Helmpflicht, wenngleich Sie aber im Sinne der eigenen Sicherheit auf den Helm nicht verzichten sollten.

Ein interessanter Unterschied besteht auch beim Fahren unter Alkoholeinwirkung. Denn bei einem S-Pedelec und einem E-Bike dürfen Sie nur bis zu einer Grenze von maximal 0,5 Promille fahren. Wenn Sie hingegen mit einem Pedelec unterwegs sind, liegt die Grenze bei 1,6 Promille.

Welches E-Bike nutze ich für Familienausflüge?

Wenn Sie Kinder haben, dann spielt noch ein weiterer Punkt eine wichtige Rolle bei den E-Bikes. Denn zum Familienausflug nutzen Sie vielleicht beim herkömmlichen Fahrrad einen Anhänger an Ihrem Fahrrad. Wie aber gestaltet sich die Situation beim E-Bike? Beim Pedelec nämlich dürfen Sie Kinder zum einen in einem Anhänger transportieren. Zudem können Sie für die Kleinsten bis zu einem Alter von 7 Jahren einen entsprechenden Kindersitz anbringen. Beim E-Bike wiederum dürfen Sie auf den Kindersitz zurückgreifen, einen Anhänger aber dürfen Sie nicht montieren. Noch weniger geeignet für Familienausflüge sind die S-Pedelecs. Denn hier sind weder Kindersitz noch Anhänger erlaubt.

E-Bikes TestWelche Unterstützung bietet mir ein E-Bike?

Die Frage, für wen sich ein E-Bike oder Pedelec eignet, lässt sich auf mehrere Personengruppen verteilen. So beispielsweise profitieren beispielsweise Senioren oder Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung besonders von den Elektrofahrrädern. Gleiches gilt auch für Menschen, die mit dem herkömmlichen Fahrrad mit verschwitzter Bekleidung im Büro ankommen, sollte dies doch beim E-Bike nicht der Fall sein. Ferner fällt beim täglichen Weg zur Arbeit die mitunter lästige und lange Parkplatzsuche weg.

Auch lassen sich Strecken mit viel Gegenwind und größeren Höhenunterschieden leichter bewältigen. Zudem sind die E-Bikes natürlich für Menschen geeignet, die grundsätzlich längere Strecken einfacher bewältigen wollen. Darüber hinaus kommen die Menschen auf ihre Kosten, die auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative zum Auto sind.

Welche Arten der E-Bikes gibt es?

Verschiedene VariantenIm nachfolgenden Abschnitt blicken wir auf die einzelnen Arten der E-Bikes. Hierbei gehen wir darauf ein, welche Art der Pedelecs für welche Zielgruppen gedacht sind. Zudem schauen wir auf die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Arten.

E-Citybike

Als erstes blicken wir auf das Elektro-Citybike. Wie es der Namen schon vermuten lässt, können Sie dieses Fahrrad mit Elektromotor vor allem in der Stadt nutzen. Ob nun auf dem Weg zur Universität oder der Arbeit, für die Einkäufe in der Stadt oder aber zu anderen Erledigungen, wenn Sie mal eben in die Stadt müssen – dieses Elektrofahrrad können Sie vielseitig in der Stadt einsetzen. Diese Elektroräder sind verkehrssicher und haben oft auch einen Fahrradkorb integriert. Für kleinere Ausflüge können Sie dieses E-Bike ebenfalls nutzen.

  • Sitzposition ist aufrecht und komfortabel
  • Komplette Ausstattung für den Straßenverkehr
  • Ideal für kurze Wege im Stadtverkehr
  • Keine langen Ausfahrten in der Natur möglich

E-Trekkingrad

Eine weitere Fraktion der Elektrofahrräder stellen die E-Trekkingräder dar. Diese sind bestens für längere Ausflüge und Touren auch im Gelände geeignet. Hier erhalten Sie ein Fahrrad mit Elektromotor mit einem stabilen Rahmen und einer sportlichen, aber rückenfreundlichen Sitzposition. Hier bekommen Sie zudem einen leistungsfähigen Motor, eine tourentaugliche Ausstattung mit Schutzblech, Lichtanlage und Gepäckträger, sowie eine Kettenschaltung mit 24 oder 27 Gängen.

  • Sitzposition ist sportlich, aber dennoch rückenfreundlich
  • Stabiler Rahmen
  • Geeignete Transportmöglichkeiten für zusätzliches Gepäck
  • In der Regel höheres Gewicht

E-Mountainbike

Bei den E-Mountainbikes handelt es sich um Elektrofahrräder, die speziell für den Einsatz im Gelände und in den Bergen bestimmt sind. Dabei können Sie auf ein Fahrrad mit breiten Reifen zurückgreifen, das zudem das für das Gelände perfekte Profil bietet. Auch hier haben Sie eine sportliche Sitzposition, oft verbunden mit einem geraden Lenker. Diese Art der E-Bikes hat eine Federgabel in der Regel, sowie meist auch Scheibenbremsen. Allerdings können Sie dieses E-Bike meist nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen, da unter anderem Schutzbleche und weitere Ausstattungsmerkmale fehlen.

  • Sportliche Sitzposition
  • Kraftvolle Motorunterstützung
  • Breite Reifen und stabiler Rahmen
  • Bei langen Fahrten kann die Haltung unbequem sein
  • Das E-Mountainbike ist nicht für den Straßenverkehr zugelassen

E-Lastenbike

Eine weitere Sorte der E-Bikes sind die E-Lastenbikes. Hier können Sie Ladungen von bis zu 200 Kilogramm Gesamtgewicht transportieren. Diese Modelle erhalten Sie mit zwei oder auch mit drei Rädern. Die Lasten laden Sie dabei auf stabilen Gepäckträgern oder in Transportkisten. Ebenso können Sie damit auch Kinder auf Kindersitzen befördern. Diese Räder eignen sich besonders für Einkäufe oder wenn Sie weitere Lasten transportieren müssen.

  • Belastung bis zu 200 Kilogramm möglich
  • Sitzposition ist sehr bequem
  • Meist zusätzlicher Stauraum
  • Für langen Fahrten ungeeignet
  • Das E-Lastenbike ist meist schwerer

E-Bike-Faltrad

Ein E-Bike-Faltrad ist besonders für die Stadt gedacht. Es handelt sich dabei um eine Alternative zum City-E-Bike, wobei Sie das Klapprad aber auch kompakt zusammenklappen können. Mit dem geringen Packmaß können Sie so das Faltrad bequem im Kofferraum Ihres Autos verstauen oder aber gut im Bus, der Bahn oder im Aufzug transportieren.

  • Mit dem E-Faltrad sind Sie sehr mobil
  • Es handelt sich um ein sehr wendiges E-Bike
  • Nicht für lange Fahrten geeignet aufgrund der Haltungsposition

Wichtiger HinweisAlles Wichtige rund um den Akku

Zu den wichtigsten Komponenten der Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes gehört der Akku. Denn er versorgt den Elektromotor des Fahrrads mit der notwendigen Energie. Heutzutage sind es in der Regel Lithium-Ionen-Akkus, die für den Antrieb bei den E-Bikes sorgen. Die Gründe hierfür erschließen sich schnell. Denn sie wiegen meist nur um die zwei Kilogramm, bieten eine hohe Leistungsfähigkeit und punkten zudem mit einer hohen Umweltverträglichkeit. Der vielleicht wichtigste Punkt ist aber, dass diese Akkus bei Teilladungen nicht an Kapazität einbüßen. Allerdings sind die Akkus nach gut 2 bis 3 Stunden komplett geladen.

Garantiezeit ist wichtig! Achten Sie beim Kauf Ihres E-Bikes oder eines neuen Akkus für Ihr Elektrofahrrad auf die Garantie für den Akku. Die Garantiezeit sollte nämlich niemals unter 2 Jahren liegen. Sollten Sie auf den Akku weniger als 2 Jahre Garantie erhalten, lohnt sich die Investition in einen teureren Akku, der Ihnen eine längere Garantie und somit mehr Haltbarkeit bietet!

Der Akku bestimmt auch, wie weit Sie mit dem E-Bike bis zur nächsten Ladung kommen können. Bei der Reichweite handelt es sich für viele Zeitgenossen vor dem Kauf eines Pedelecs um den wichtigsten Punkt. Allerdings sind die Angaben der Hersteller zu diesem Faktor mit Vorsicht zu genießen. Denn das Gewicht des Fahrers, die mögliche Zuladung und der Fahrstil sind für die Reichweite genauso wichtig wie zum Beispiel die Außentemperatur. Ebenso ist auch die Topografie des Geländes von Bedeutung. Wenn Sie bei starken Steigungen eine hohe Motorunterstützung benötigen, beanspruchen Sie die Batterie besonders stark. Beim Fahren im Flachen hingegen benötigen Sie weniger Energie der Batterie.

E-Bikes VergleichDiese individuellen Gegebenheiten können die Hersteller bei der Angabe der Reichweite nicht im Detail berücksichtigen. In der Regel können Sie aber heutzutage von einer Reichweite beim Akku von 50 bis 100 Kilometern ausgehen. Mit Blick auf die Angaben der Hersteller sollten Sie jeweils von rund 50 Prozent der Herstellerangaben als realistischem Wert ausgehen. Im Alltag können Sie mit den folgenden Hinweisen die Laufzeit des Akkus verlängern:

  1. Nach Möglichkeit sollten Sie in den niedrigen Gängen fahren. Denn mit einer Trittfrequenz von 60 bis 70 Umdrehungen pro Minute sorgen Sie für einen geringeren Stromverbrauch. Bei diesen Drehzahlen nämlich kommt der Motor nur geringfügig zum Einsatz.
  2. Fahren Sie mit einem leichten Gang an und schalten Sie während der Beschleunigung gleichmäßig in einen höheren Gang. Bei einem Anstieg sollten Sie zu hohe Gänge vermeiden.
  3. Lassen Sie den Akku niemals komplett entladen. Zudem sollten Sie die Batterie nach jeder Fahrt aufladen. Zumindest aber sollten Sie den Akku einmal pro Halbjahr aufladen.
  4. Achten Sie stets darauf, dass Ihr Elektrofahrrad bestens gepflegt ist. Denn zu wenig Luft in den Reifen beispielsweise bedeutet, dass Sie mehr Kraftaufwand beim Fahren benötigen. Dafür sorgt dann eine erhöhte Motorleistung.
  5. Vermeiden Sie zu viel Zuladung, wenn es nicht notwendig ist. Denn mehr Gewicht bedeutet automatisch mehr Akkuverbrauch.
  6. Im Winter sollten Sie den Akku besonders schützen. Hierfür sorgt beispielsweise ein Neoprenschutz. Dadurch behält die Batterie die bestmögliche Betriebstemperatur, sodass der kalte Fahrtwind dem Akku nichts anhaben kann. Wenn Sie das Elektrofahrrad hingegen im Winter im Keller einlagern, sollten Sie den Akku separat in der Wohnung oder im Haus lagern. Im Sommer wiederum sollten Sie darauf achten, dass der Akku keiner zu großen Hitze ausgesetzt ist.
  7. Sie sollten ausschließlich das originale Ladegerät des Herstellers verwenden.
  8. Grundsätzlich sollten Sie nicht mit der höchsten Unterstützung durch den Akku fahren. Wenn Sie beispielsweise im Flachen unterwegs sind oder mit viel Rückenwind unterwegs sind, sollten Sie die Unterstützung durch den Motor reduzieren oder falls möglich komplett ausschalten.
  9. Wenn möglich sollten Sie versuchen, die Geschwindigkeit stets über 25 Kilometern pro Stunde zu halten. Denn ab dieser Geschwindigkeit fällt die Unterstützung durch den Motor weg.
Ersatzakku immer dabei: Wenn Sie mit Ihrem Elektrorad längere Touren zurücklegen, sollten Sie stets einen Ersatzakku mit sich führen. Sollte Ihnen der Saft unterwegs ausgehen, können Sie so schnell auf neue Unterstützung zurückgreifen. Natürlich können Sie danach auch ohne Motor-Unterstützung weiterfahren. Doch mit einem Ersatzakku fahren Sie bequem mit Unterstützung weiter.

Wenn es um die Lebensdauer der Akkus geht, so hängt diese von der Qualität ab. Die modernen Lithium-Ionen-Akkus der E-Bikes bringen es inzwischen aber relativ locker auf 1.000 Ladezyklen. Somit können Sie den Akku in der Regel zwischen 3 und 5 Jahren nutzen. Nach gut 500 Ladezyklen verringert sich die Kapazität der Batterie nach und nach – auf bis zu rund 50 Prozent bei rund 1.000 Ladezyklen. Dann ist es meist an der Zeit, den Akku auszutauschen.

Wie hoch sind die Kosten für eine komplette Akkuladung?

Ein interessanter Punkt bei den Akkus ist die Frage nach den Kosten. Denn schließlich sollte der Akku gerade vor einer längeren Tour mit dem E-Bike komplett geladen sein, sodass Stromkosten entstehen. Allerdings halten sich diese in Grenzen. Wenn wir von einer Kapazität des Akkus von 300 Watt-Stunden und einem Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde ausgehen, dann kostet eine Ladung rund 8 Cent. Bei einer Lebensdauer von 1.000 Ladezyklen kostet Sie der Akku somit in dem Zeitraum der 3 bis 5 Jahre insgesamt 80 Euro an Strom. Für einen neuen Akku müssen Sie dann mit 400 bis 1.000 Euro kalkulieren.

VariantenDie Motoren der E-Bikes im Überblick

Neben dem Akku spielt zudem der Motor eine wichtige Rolle bei den E-Bikes. Insgesamt gibt es die drei Antriebsarten Frontmotor, Mittelmotor und Hinterradmotor. Nachfolgend blicken wir auf die Vorteile und Nachteile der einzelnen Antriebsarten.

Vorderradmotor

Beim Vorderradmotor handelt es sich in der Regel um einen Nabenmotor. Sie können einen Vorderradmotor beliebig austauschen und nachrüsten. Allerdings kommen diese Motoren nur noch selten zum Einsatz bei den Pedelecs. Meist finden Sie diese Antriebe nur noch bei den E-Bikes aus der unteren Preisklasse. Bei diesem Antrieb erhalten Sie eine Art Allradantrieb. Denn der Motor treibt das Vorderrad an, während Ihre eigene Kraft für den Antrieb des Hinterrades sorgt. Das Pedelec mit einem Frontmotor ist für Sie geeignet, wenn Sie vor allem auf der Ebene unterwegs sind und einen preisgünstigen Motor suchen.

  • Günstige Motoren
  • Kompakter Antrieb, sodass der Unterschied zwischen E-Bike und Fahrrad erst beim detaillierten Blick auf das Elektrofahrrad zu erkennen ist
  • Das Nachrüsten ist bei fast allen Rädern einfach möglich
  • Ermöglicht Nutzung einer Rücktrittbremse
  • Starke Belastung der Gabel
  • Teilweise sind diese Motoren lauter als andere Antriebsarten
  • Ein schwerer Motor beeinflusst normalerweise das Lenkverhalten
  • Vorderräder drehen eher durch als bei Elektrofahrrädern mit Mittelmotor oder Hinterradantrieb

Mittelmotor

Der Mittelmotor befindet sich direkt am Tretlager. Dabei erfolgt eine direkte Kraftübertragung auf die Fahrradkette. Auch der Akku befindet sich bei diesen Motoren nahe am Unter- oder Sattelrohr, sodass der Großteil des Gewichts in der Fahrradmitte zu finden ist. Die meisten E-Biker empfinden den Mittelmotor als angenehmste Antriebsvariante. Denn der zentrale Schwerpunkt sorgt hier für ein fahrradähnliches Fahrgefühl. Bei den Mittelmotoren handelt es sich inzwischen um die gängigste Antriebsart bei den Pedelecs. Dies vor allem auch, da sich diese Motoren für jedes Gelände eignen.

  • Dieser Antrieb hat einen tiefen, zentralen Schwerpunkt
  • Es ist möglich, alle Schaltgruppen zu verbauen
  • Direkte Kraftübertragung auf die Kette
  • Durchzugsstark am Berg
  • Unterstützung erfolgt direkt und harmonisch
  • Kompakte Bauweise
  • Sie können einen Mittelmotor nicht nachrüsten
  • Keine Energierückgewinnung
  • Verschleiß bei Kette und Ritzel ist sehr hoch
  • Mittelmotoren sind teurer als die anderen Motorarten

Hinterradmotor

Oft finden sich diese Aggregate an den S-Pedelecs, denn der Heckantrieb ermöglicht Ihnen ein dynamisches Fahren. Insbesondere für sportliche E-Biker lohnt sich diese Motor-Art.

  • Bei diesem Motor gibt es keine Traktionsprobleme
  • Sie können diesen Antrieb nachrüsten
  • Geringer Verschleiß von Kette und Ritzel
  • Energierückgewinnung vorhanden
  • Diese Motoren sind sehr leise
  • Hinterradausbau nicht einfach
  • Keine langen Bergauffahrten, da dies für einen warmen Motor sorgt und ein Herunterregeln der Leistung erfolgt
  • Immer mit Kettenschaltung, die störanfälliger als eine Nabenschaltung ist
  • Hecklastiger Motor

Was ist bei den Motoren noch wichtig?

Bei den Motoren der Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes gibt es noch ein weiteres wichtiges Kriterium: Das maximale Drehmoment. Wenn Sie zum Beispiel auf ein niedriges Drehmoment von 40 Newtonmeter setzen, dann sorgt dies unabhängig von der Motor-Art für einen sanften Antrieb. Dahingegen sorgt ein hohes Drehmoment von 80 Newtonmetern oder mehr für einen kräftigen Anschub. Wie viel Kraft Sie aber tatsächlich benötigen, hängt von Ihren eigenen Bedürfnissen ab.

Schon gewusst?Die E-Bike-Gangschaltungen

Ein weiteres wichtiges Bauteil Ihres E-Bikes ist die Gangschaltung. Hier fällt die Auswahl mitunter nicht so leicht. Wenn Sie aber schon vor dem Kauf Ihres Elektrofahrrades wissen, auf welchen E-Bike-Typ Sie setzen, vereinfacht dies die Wahl der Gangschaltung. Insgesamt gibt es drei unterschiedliche Gangschaltungen:

  • E-Bike-Nabenschaltungen
  • E-Bike-Kettenschaltungen
  • Elektronische E-Bike-Schaltungen

E-Bike-Nabenschaltungen

Bei einer Nabenschaltung sorgen ein Kettenblatt und ein Ritzel für die Schaltvorgänge. Ein Planetengetriebe ist für den Gangwechsel zuständig. Hierbei drehen sich mehrere Zahnräder kreisförmig um ein Rad in der Mitte. Bei Nabenschaltungen können Sie auf einen komfortablen Schaltvorgang zurückgreifen, der gleichzeitig nur wenig Wartungsaufwand benötigt, da die Schaltung in der hinteren Radnabe gut geschützt ist.

Auch die Bedienung ist einfach, da es nur einen einfachen Drehgriff am Lenker gibt. So können Sie auch im Stillstand die Übersetzung ändern – beispielsweise an einer roten Ampel. E-Bikes mit Nabenschaltung sind vor allem zum Fahren in der Innenstadt geeignet. Deswegen finden Sie diese Schaltungen vor allem bei Citybikes mit Elektromotoren, sowie den faltbaren Modellen.

Nabenschaltung nicht überall geeignet: Wenn Ihr Elektromotor ein maximales Drehmoment von 50 Newtonmetern oder mehr hat, können Sie nicht auf eine Nabenschaltung zurückgreifen. Denn diese Schaltungen, können eine derart große Krafteinwirkung nicht verarbeiten. Zudem haben E-Bikes mit Nabenschaltungen meist nicht so viele Gänge wie Kettenschaltungen. So ist eine Übersetzungsbandbreite von 300 Prozent zum sportlichen Fahren nicht unbedingt geeignet.

Das beste E-BikeE-Bike-Kettenschaltungen

Kettenschaltungen bei den E-Bikes bestehen aus Ritzel, dem hinteren Schaltwerk, dem vorderen Umwerfer sowie einer Reihe von Kettenblättern mit Zahnrädern. Dabei lenken Umwerfer und Schaltwerk die Kette auf ein anderes Zahnrad, um die Übersetzung zu wechseln. Die Kettenschaltungen generieren grundsätzlich eine große Anzahl von Gängen. Somit bieten diese Schaltungen die größte Bandbreite bei den Übersetzungen und können die höchsten Drehmomente verarbeiten. Dies sorgt dafür, dass Sie diese Schaltungen auch bei kräftigen Elektromotoren mit hoher Entfaltung der Leistung vorfinden.

Allerdings müssen Sie beachten, dass Sie bei der Kettenschaltung einen hohen Wartungsaufwand haben. Denn Ritzel und die Kettenblätter nutzen sich im Laufe der Zeit ab. Die Kettenschaltungen sind vor allem für E-Biker geeignet, die es gerne sportlich und schnell mögen. Somit also finden Sie die Kettenschaltung meist bei E-Mountainbikes, S-Pedelecs oder Trekking-E-Bikes.

Elektronische E-Bike-Schaltungen

Zu guter Letzt gibt es bei den Schaltungen der E-Bikes die elektronischen Schaltungen. Diese integrieren die Hersteller im Antriebssystem der Elektrofahrräder, wobei die Abstimmung genau auf den jeweiligen Elektromotor erfolgt. Den Gangwechsel erledigen dabei kleine Servomotoren der elektronischen E-Bike-Schaltung. Zudem erhalten Sie hier während der Fahrt Schaltempfehlungen, welchen Gang Sie nutzen sollten. Hierfür überwachen Sensoren die eigene Tretleistung und das Tempo. Da diese Schaltung direkt in Kontakt mit dem Elektromotor steht, erfolgt ein besonders präzises Wechseln der Übersetzung.

  • Geringer Wartungsaufwand
  • Schaltvorgang ist angenehm
  • Schonender Einsatz des Materials der Schaltung
  • Effizientes Fahren möglich
  • Bei einigen elektronischen Schaltungen gibt es ein automatisches Schalten
  • Einsparung von Akku-Kapazitäten
  • Höherer Preis als andere Schaltsysteme

Bitte beachten!Die Bremssysteme bei den E-Bikes

Neben dem Akku, dem Motor und der Schaltung, gibt es noch eine weitere wichtige Komponente bei den E-Bikes: Die Bremsen. Nachfolgend blicken wir auf die einzelnen Komponenten im Detail.

V-Bremsen

Als erstes schauen wir dabei auf die V-Bremsen. Der Name dieser Bremsen stammt von den V-Brakes, einer Marke des bekannten Herstellers Shimano. Hierbei handelt es sich um die Cantilever-Bremse des Unternehmens. Diese verfügten – im Gegensatz zu den klassischen Cantilever-Bremsen für Mountain-Bikes und Crossbikes – über einen seitlich herausgeführten Seilzug. Mittlerweile aber gibt es auch andere Hersteller, die Sie mit V-Brakes oder V-Bremsen auf dem Markt der Bremsen finden. Inzwischen handelt es sich bei den Felgenbremsen um die Bremsenart mit der häufigsten Verwendung. Hierbei erfolgt der Bremsvorgang über einen Seilzug, der die Bremse am Rad des E-Bikes mit den Griffen am Lenker verbindet.

Hydraulische Felgenbremsen

Bei den hydraulischen Felgenbremsen müssen Sie mit einem höheren Wartungsaufwand rechnen. Denn hier erfolgt die Verwendung von Bremsflüssigkeit. Dafür aber müssen Sie sich nicht mit verschlissenen Seilzügen herumärgern. Zudem können Sie bei den hydraulischen Felgenbremsen mit einer höheren Bremsleistung rechnen.

Scheibenbremsen

Scheibenbremsen finden Sie bei den neuen Modellen der Pedelecs inzwischen recht häufig. Bei dieser Bremse drücken zwei Bremsbeläge auf die Bremsscheibe, die auf der Nabe montiert ist. Es gibt aber auch Scheibenbremsen, bei denen die Scheibe mit einem Belag gegen den zweiten drückt. Diese Bremsen haben im Vergleich zu den anderen Bremssystemen eine längere Lebensdauer und zudem können Sie diese stärker belasten. Auf der anderen Seite sind sie deutlich schwerer als Felgenbremsen, sodass Sie hier beim Treten mehr Masse bewegen müssen.

Wie viel kosten E-Bikes?

Der Bereich der Preise bei den E-Bikes ist recht umfangreich. So können Sie schon E-Bikes ab rund 500 Euro im Handel finden. Allerdings sollten Sie hier genau schauen, was Ihnen das Pedelec selbst bietet und wie es um den Service und die Ersatzteile bei dem jeweiligen Hersteller bestellt ist. Meist nämlich gibt es hier Einsparungen bei den verbauten Materialien. Nach oben hin sind hingegen keine Grenzen gesetzt. So können Sie für ein E-Bike mitunter mehrere Tausend Euro einkalkulieren. Insbesondere bei einem leistungsstarken E-Trekkingrad oder E-MTB blättern Sie mitunter eine hohe Summe hin.

Sie können sich auch ein E-Bike ausleihen. Inzwischen gibt es Verleihgeschäfte von E-Bikes an vielen Orten. So müssen Sie sich nicht unbedingt ein E-Bike ausschließlich für den Urlaub zulegen, da es an Ihrem Urlaubsort vielleicht sogar ein Leihgeschäft für E-Bikes gibt. Zudem können Sie vor dem Kauf eines Elektrofahrrads zunächst einmal mit einem Leih-E-Bike testen, ob ein solches Gefährt überhaupt etwas für Sie ist.

BestellungDie Zusatzkosten beim E-Bike

Sowie bei herkömmlichen Fahrrädern auch, müssen Sie bei den E-Bikes ebenfalls mit zusätzlichen Kosten rechnen. Dies betrifft sowohl die Inspektionen als auch die Kosten für Verschleißteile – sowie die zuvor schon erläuterten geringen Stromkosten. Beispielsweise erfolgt beim Pedelec eine höhere Belastung der Bremsen durch das erhöhte Gewicht und die höheren Geschwindigkeiten als beim herkömmlichen Fahrrad. Zudem haben E-Bikes mit einem Mittelmotor einen höheren Verschleiß von Kette und Ritzel.

Die Kosten genau in Euro festzulegen, ist kaum möglich. Denn diese unterliegen hohen Variationen. Für Bremsbeläge zahlen Sie zwischen 10 und 25 Euro, eine neue Kette gibt es bereits ab 45 Euro – wobei hier die Kosten aber nach oben fast komplett offen sind. Zudem sollten Sie immer auch die Kosten für den jeweiligen Mechaniker unter die Lupe nehmen.

Um die Kosten etwas besser im Griff zu behalten, sollten Sie auf regelmäßige Inspektionen des E-Bikes nicht verzichten. Deswegen bringen Sie Ihr Pedelec lieber einmal zu viel zum Mechaniker zum Check als zu wenig. Im Übrigen versichern einige Fahrradversicherungen die Verschleißteile mit.

Wie schwer sollte ein E-Bike sein?

Die Elektrofahrräder aus unserem Vergleich liegen alle in einem ähnlichen Gewichtsbereich. So können Sie meist mit einem Gewicht von 25 bis 30 Kilogramm bei den Pedelecs einkalkulieren. Je weniger Gewicht Sie bewegen und tragen müssen, umso einfacher ist die Handhabung der E-Bikes. Je höher das Gewicht ist, desto höher ist auch der Stromverbrauch, da der Motor mehr Leistung bringen muss. Viele Anbieter setzen inzwischen auf Materialien wie Carbon bei vielen Einzelteilen und dem Rahmen, was sich einst im Profiradsport durchgesetzt hat. Wenn Sie Anbauteile wie den Akku entnehmen, sinkt das Gewicht beim E-Bike. Damit Sie das E-Bike aber ohne Akku nutzen können, sollte der Rahmen aus Carbon oder einem ähnlich leichten Material bestehen.

Das Leichtgewicht unter den E-Bikes: Das leichteste E-Bike im Jahr 2019 stammt aus Deutschland. Dabei handelt es sich um ein Elektrofahrrad mit einem Gewicht von 6,9 Kilogramm. Dieses Gefährt stellen die Macher um Dr. Dennis Freiburg aber noch nicht in Serie her. Der Akku befindet sich bei diesem Prototyp in einer herkömmlichen Trinkflasche, wobei er Unterstützung für 25 bis 40 Kilometer bieten soll. Der Flaschendeckel ist zugleich Ein- und Ausschalter des Motors.

E-Bike bestellenWelches Zubehör gibt es für das E-Bike?

Ein Blick auf das Zubehör für Elektrofahrräder zeigt auf, dass Sie hier das gleiche Angebot finden wie bei den herkömmlichen Fahrrädern. So beispielsweise sollten Sie bei allen Arten der mit einem Elektromotor ausgestatteten Fahrräder nicht auf einen Helm verzichten – auch wenn dies nur beim S-Pedelec Pflicht ist. Denn bei den Geschwindigkeiten, die Sie mit dem E-Bike, Pedelec und S-Pedelec erreichen, haben Stürze mitunter schlimme Folgen. Ebenso sollten Sie nicht in die Investition in ein Fahrradschloss verzichten. Denn gerade die Fahrräder mit Elektroantrieb stehen bei Langfingern hoch im Kurs. Zudem können Sie Ihr Elektrofahrrad auch mit einer zusätzlichen Versicherung für Fahrräder ausstatten.

Außerdem finden Sie im Bereich des Zubehörs für E-Bikes auch bequeme Fahrradbekleidung, Taschen, Halterungen für Trinkflaschen und die Trinkflaschen selbst. Insbesondere bei längeren Touren erleichtert Ihnen dieses Zubehör die lange Wegstrecke. Ebenso können Sie spezielle Navigationssysteme am Lenker montieren, um per GPS die beste oder schnellste Strecke zu finden. Allerdings gibt es heutzutage auch eine Reihe von E-Bikes, die dieses Zubehör bereits beim Kauf des Pedelecs im Lieferumfang haben.

Gibt es einen E-Bike-Test der Stiftung Warentest?

Wie üblich in unseren Vergleichen schauen wir zum Ende noch darauf, ob es auch Testberichte wichtiger Organisationen und Vereine gibt. Beim Blick auf die E-Bike-Tests fällt uns sofort der Test der Stiftung Warentest ins Auge. Die Verbraucherorganisation testete bereits mehrfach die Pedelecs und E-Bikes. Zuletzt gab es einen E-Bike-Test im Mai 2018. Damals unterzog die Stiftung Warentest zwölf Trekking-E-Bikes einem Test.

Warum enthält der Test der Stiftung Warentest nur Männermodelle? Beim Blick auf den E-Bike-Test der Stiftung Warentest sehen Sie schnell, dass die Verbraucherorganisation ausschließlich Männer-Trekking-E-Bikes getestet hat. Der Pedelec-Test gehört den Angaben der Stiftung zufolge zu den teuersten und aufwendigsten der Geschichte. Deswegen musste sich die Verbraucherorganisation auf eine kleinere Anzahl an Modellen beschränken. Hierbei nahmen sich die Tester dann ausschließlich Herrenmodelle mit diamantförmigem Rahmen vor, da sie sich bei den Trekking-Pedelecs am besten verkaufen.

Hierbei testete die Verbraucherorganisation insgesamt ein Dutzend Modelle im Preisbereich von 2.000 bis 2.900 Euro. Nicht alle der Pedelecs erhielten dabei gute Noten. Denn die Bandbreite der Noten reichte von gut bis zum mangelhaft. Allerdings erhielt genau die Hälfte der getesteten Elektrofahrräder für den Trekking-Bereich die Note gut, wie Sie im Test der Stiftung Warentest zu den E-Bikes hier nachlesen können. Bitte beachten Sie aber, dass dieser Test nicht kostenlos zur Verfügung steht und Sie eine geringe Gebühr bezahlen müssen.

Schwächen offenbarten allerdings vier Testkandidaten im Prüflabor: An dreien ging der Dauertest über 20.000 Kilometer nicht spurlos vorbei. Mithilfe von Sensoren ermittelten wir auf Messfahrten dafür zunächst, welche Kräfte auf Rahmen und Lenker, Gabel und Sattelstütze wirken. Exakt diesen Belastungen setzten wir die Pedelecs dann auf einem Prüfstand im Labor aus.

Bei drei Modellen zeigten sich in diesem Test sicherheitsrelevante Anrisse. Sie kommen nur ausreichend weg. Das 2.500 Euro teure Schlusslicht im Test ist sogar mangelhaft. Grund: Dessen Ladekabel fiel in einem Standardtest zur Brandsicherheit durch, die Elektronik des Akkus lässt sich zudem kurzschließen.Zusammenfassung der Stiftung Warentest zu den Sicherheitsproblemen

Ebenso große Unterschiede fanden die Tester bei der Reichweite der Pedelecs. Denn alle Testmodelle hatten einen Akku mit einer Kapazität von rund 500 Watt-Stunden. Die Verbraucherorganisation nahm die Reichweite der Akkus für verschiedene Streckenprofile unter die Lupe. Im Ergebnis brachten die Akkus teilweise enorm unterschiedliche Reichweiten im Test zum Vorschein.

Hat auch Öko Test einen Test zu E-Bikes ausgeführt?

Bei Öko Test gibt es bislang noch keinen Test zu den E-Bikes. Sollte sich dies eines Tages ändern, berichten wir an dieser Stelle ausführlich darüber. Aber bei Öko Test finden Sie dafür eine Reihe von Hintergrundinformationen zu den Pedelecs mit allen wissenswerten Punkten. So beispielsweise gibt es bei diesem Verbraucherportal seit Juni 2019 einen interessanten Ratgeber zu den Pedelecs. Dabei behandelt das Testmagazin die gleichen Fakten wie auch wir in unserem umfangreichen Ratgeber. Interessant ist hier beispielsweise der Blick auf den Punkt Umweltbelastung durch den Akku:

Zur Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus werden diverse Rohstoffe wie Kobalt, Nickel, Aluminium oder, wie der Name schon sagt, Lithium benötigt. Sie zu gewinnen, belastet die Umwelt erheblich. Das Umweltbundesamt warnt zudem vor heftigen Reaktionen mit Wasser und vor Gasen, die im Brandfall freigesetzt werden könnten und ein erhebliches Risiko für Mensch und Umwelt.Öko Test zum Thema Umweltbelastung durch den Akku bei E-Bikes

Gibt es weitere Tests zu E-Bikes?

Wenn wir auf weitere Tests zu E-Bikes blicken, dann fällt uns hier zunächst der ADAC auf. Denn der größte europäische Verkehrsclub testet immer mal wieder die Pedelecs – oft auch zusammen mit der Stiftung Warentest. Zuletzt nahmen sich die ADAC-Tester die E-Mountainbikes vor. Im Mai 2018 gab es einen Test zu acht Modellen der Mountainbikes mit Elektromotor.

Im Jahr 2017 lag der Anteil der E-Mountainbikes bei 21,5 Prozent aller verkauften E-Bikes in Deutschland. Die Tendenz bei diesen Modellen, bei denen Sie im Durchschnitt rund 4.000 Euro bezahlen, ist weiter steigend. Der ADAC rät generell dazu, bei diesen Elektrofahrrädern auf Akkus mit mindestens 500 Watt-Stunden zu setzen. So lassen sich auch enorme Höhenunterschiede recht einfach bewältigen. Alle Details zum E-Mountainbike-Test des ADAC finden Sie hier.

Weiterführende Links zum Thema E-Bikes

E-Bike Vergleich 2019: Finden Sie Ihr bestes E-Bike

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