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Reiseführer Mailand - Lombardei:Chinatown all’italiana

Sie verkaufen Tücher und Spielsachen am Hauptbahnhof, in der Galleria oder auf dem Domplatz: Es sind vielleicht 20 000 Chinesen, die Mailand auch kulinarisch manchmal ein fernöstliches Flair geben. Anfang der Zwanzigerjahre des 20. Jhs. hatten sich in der weltoffenen Handelsstadt erste chinesische Händler angesiedelt. Ein Verwandter zog den anderen nach, eine Familie die nächste. Und es werden immer mehr. Die meisten leben in der Chinatown um die Via Paolo Sarpi am Nordrand der Innenstadt. Canton Trading bietet da Billigware vom Spielzeug bis zur Handtasche feil. Elektronisches bekommt man bei Richi Multimedia , Lederwaren bei Ting Sin , und im Oriente Store gibt es chinesische Seidenstoffe, Teegeschirr, Talismane und vieles mehr. Inzwischen hat sich eine weitere kleine Chinatown beim Viale Monza gebildet.

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Bettina Dürr pendelt seit bald drei Jahrzehnten zwischen Norditalien und Düsseldorf. Sie schreibt Reiseführer und kulinarische Sachbücher und übersetzt Kinder- und Jugendliteratur. Gelegentlich organisiert sie für kleine Gruppen Kurzreisen zu ausgewählten Themen. So kommt sie fast automatisch viel in Norditalien herum. Richtig Ferien machen kann sie kaum noch – eine Art Berufsdeformation.

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Quelle: www.marcopolo.de