Wasserfilter Test bzw. Vergleich 2019: Mit unserer Kaufberatung sowie 11 Tipps & Tricks zu Ihrem besten Wasserfilter

Trinken ist für uns essenziell. Der menschliche Körper besteht durchschnittlich zu 60 Prozent aus Wasser. Je jünger Sie sind, desto höher ist der Anteil, sogar bis zu 70 Prozent. Mit steigendem Alter fällt er auf bis zu 45 Prozent. Ohne Wasser überleben wir gerade einmal 3 Tage. Doch auch die Reinheit des Wassers ist von großer Bedeutung. Nehmen Sie über einen längeren Zeitraum verunreinigtes Wasser zu sich, besteht die Gefahr schlimmer Erkrankungen bis hin zum Tod. Beispielsweise, wenn Ihr Trinkwasser einen zu hohen Blei-, Nickel- oder Kupferanteil aufweist. Alte Hausinstallationen bergen diese Gefahr, weshalb Sie das Wasser in diesem Fall regelmäßig testen sollten.

Doch manchmal befinden sich noch andere Rückstände in unserem Wasser, selbst wenn es in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln zählt. Darunter fallen Bakterien, Medikamentenrückstände, Chlor und vor allem Kalk. Wobei Kalk nicht schädlich für Sie ist, sondern für Ihre Elektrogeräte. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles über die möglichen Gefahren im Trinkwasser und wie Sie diesen mit einem Wasserfilter entgegenwirken. Außerdem gehen wir auf die unterschiedlichen Wasserfilter-Arten ein, was diese genau filtern, worauf Sie beim Kauf achten sollten und was der Wasserfilter-Test der Stiftung-Warentest beziehungsweise von Öko Test ergab. Zunächst stellen wir Ihnen eine Auswahl 11 beliebter Wasserfilter in unserem Vergleich vor.

4 leistungsfähige Wasserfilter im großen Vergleich

AmazonBasics Wasserfilter
Filter-Art
Tischwasserfilter
Gefiltertes Wasser
1,4 Liter
Gesamtvolumen
2,3 Liter
Passt in Kühlschranktür
Kartuschenwechsel­anzeige
Kartuschen inklusive
Eine Kartusche
Filtertyp
Aktivkohlefilter mit Kokosnussschalen
Filtert
Chlor, Kalk und andere Verunreinigungen
Besonderheiten
Kompatibel mit AmazonBasics und Brita MAXTRA Wasserfilterkartuschen
BPA-frei
Maße
24 x 10 x 26 Zentimeter
Kartuschenwechsel
Circa alle 30 Tage
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
12,99€ 11,99€
Brita Flow XXL Wasserfilter
Filter-Art
Tischwasserfilter
Gefiltertes Wasser
5,2 Liter
Gesamtvolumen
8,2 Liter
Passt in Kühlschranktür
Kartuschenwechsel­anzeige
Kartuschen inklusive
Eine Kartusche
Filtertyp
Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen und Ionenaustauscher
Filtert
Kalk und geschmacksstörende Stoffe wie Chlor
Besonderheiten
Für einen großen Haushalt oder ein Büro, mit Zapfhahn
BPA-frei
Maße
21,7 x 30,7 x 22,4 Zentimeter
Kartuschenwechsel
Circa alle 30 Tage
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
39,00€ 42,16€
Isenpenk Wasserfilter
Filter-Art
Tischwasserfilter
Gefiltertes Wasser
1,45 Liter
Gesamtvolumen
3,8 Liter
Passt in Kühlschranktür
Kartuschenwechsel­anzeige
Kartuschen inklusive
Zwei Kartuschen
Filtertyp
Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen
Filtert
Reduziert den Kalk- und Schwermetallgehalt sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
Besonderheiten
Kartuschenwechsel nur alle 60 Tage
BPA-frei
Maße
26,7 x 12 x 25 Zentimeter
Kartuschenwechsel
Circa alle 60 Tage
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
21,99€ 30,95€
BWT 815073 Penguin Wasserfilter
Filter-Art
Tischwasserfilter
Gefiltertes Wasser
1,5 Liter
Gesamtvolumen
2,7 Liter
Passt in Kühlschranktür
Kartuschenwechsel­anzeige
Kartuschen inklusive
Eine Kartusche
Filtertyp
Aktivkohlefilter plus Ionenaustauscher basierend auf einer Magnesium-Technologie
Filtert
Reduziert den Kalk- und Schwermetall- und Chlorgehalt sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
Besonderheiten
Mineralisiert Ihr Wasser mit Magnesium
BPA-frei
Maße
27 x 12 x 29 Zentimeter
Kartuschenwechsel
Circa alle 30 Tage
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
17,49€ 17,99€
Abbildung
Modell AmazonBasics Wasserfilter Brita Flow XXL Wasserfilter Isenpenk Wasserfilter BWT 815073 Penguin Wasserfilter
Filter-Art
Tischwasserfilter Tischwasserfilter Tischwasserfilter Tischwasserfilter
Gefiltertes Wasser
1,4 Liter 5,2 Liter 1,45 Liter 1,5 Liter
Gesamtvolumen
2,3 Liter 8,2 Liter 3,8 Liter 2,7 Liter
Passt in Kühlschranktür
Kartuschenwechsel­anzeige
Kartuschen inklusive
Eine Kartusche Eine Kartusche Zwei Kartuschen Eine Kartusche
Filtertyp
Aktivkohlefilter mit Kokosnussschalen Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen und Ionenaustauscher Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen Aktivkohlefilter plus Ionenaustauscher basierend auf einer Magnesium-Technologie
Filtert
Chlor, Kalk und andere Verunreinigungen Kalk und geschmacksstörende Stoffe wie Chlor Reduziert den Kalk- und Schwermetallgehalt sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe Reduziert den Kalk- und Schwermetall- und Chlorgehalt sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
Besonderheiten
Kompatibel mit AmazonBasics und Brita MAXTRA Wasserfilterkartuschen Für einen großen Haushalt oder ein Büro, mit Zapfhahn Kartuschenwechsel nur alle 60 Tage Mineralisiert Ihr Wasser mit Magnesium
BPA-frei
Maße
24 x 10 x 26 Zentimeter 21,7 x 30,7 x 22,4 Zentimeter 26,7 x 12 x 25 Zentimeter 27 x 12 x 29 Zentimeter
Kartuschenwechsel
Circa alle 30 Tage Circa alle 30 Tage Circa alle 60 Tage Circa alle 30 Tage
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
12,99€ 11,99€ 39,00€ 42,16€ 21,99€ 30,95€ 17,49€ 17,99€

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1. AmazonBasics Wasserfilter mit Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen

Beim AmazonBasics handelt es sich um einen schlichten, aber den Kundenreaktionen zufolge hochwertigen Wasserfilter. Sie erhalten das Modell in den Varianten Weiß oder Schwarz, wobei beide ein transparentes Behältnis haben. Preislich unterscheiden sich beide minimal. Für einen relativ geringen Anschaffungspreis erhalten Sie eine gute Leistung. Das Fassungsvermögen beträgt 2,3 Liter und die gefilterte Wasserkapazität liegt bei 1,4 Litern. Der AmazonBasics-Wasserfilter enthält einen Aktivkohlefilter mit Kokosnussschalen. Dieser ist laut Amazon besonders effektiv bei sehr hartem und kalkhaltigem Wasser und reduziert zugleich Chlor und andere Verunreinigungen.

Schadet kalkhaltiges Wasser Elektrogeräten? Ja, gefiltertes Wasser ist nicht nur gut für Ihre Gesundheit, sondern auch für Ihre Haushaltsgeräte. Es verlängert die Lebensdauer von Wasserkochern, Kaffeemaschinen und Bügeleisen. Kommen diese zu oft mit kalkhaltigem Wasser in Berührung, verkalken die Leitungen, der Stromverbrauch erhöht und die Lebensdauer verkürzt sich. In unserem Ratgeber erfahren Sie, woher das Kalk in unserem Leitungswasser kommt.

Eine elektronische Kartuschenwechsel-Anzeige erinnert Sie daran, wann Sie den Filter wechseln sollten. Der Kartuschenwechsel ist circa alle 30 Tage erforderlich. Das Modell ist mit den AmazonBasics-Filterkartuschen, aber auch mit den Filterkartuschen BRITA Maxtra+ kompatibel. Das Material des Behälters ist BPA-frei und bei einem Programm unter 50 Grad für Ihre Spülmaschine geeignet. Der Deckel jedoch nicht, denn darin befindet sich die Batterie für die elektronische Kartuschenwechsel-Anzeige. Amazon empfiehlt, diesen vorsichtig per Hand mit lauwarmen Wasser und einem milden Spülmittel zu reinigen.

Ist ein Batteriewechsel der elektronischen Kartuschenwechsel-Anzeige möglich? Nein, denn fast alle Hersteller verschweißen diese fest im Deckel. Batterien bergen immer ein gewisses Risiko der Beschädigung und könnten auslaufen. In diesem Fall würde die gefährliche Batterieflüssigkeit in Ihr gefiltertes Wasser laufen, weshalb sie fest verschweißt sein müssen. Eine Alternative sind Wasserfilter mit einer manuellen Kartuschenwechsel-Anzeige.

Bei den Anwendern schneidet der AmazonBasics-Wasserfilter insgesamt sehr gut ab. Sie beschreiben die Handhabung und den Kartuschenwechsel als einfach und konnten eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität feststellen. Einer Rezension entnehmen wir, dass ein Anwender dies sogar mittels eines Teststreifens überprüfte. Dieser zeigte an, dass sein Wasser nach der Filtration nicht mehr hart, sondern weich war.

Lediglich ein kleines Manko fanden wir in den Nutzerberichten. Gießen Sie das Wasser immer vorsichtig aus der Kanne heraus, sonst besteht die Gefahr, dass sich gefiltertes mit ungefiltertem Wasser vermischt. Außerdem gaben einige Nutzer an, dass sich kleine Schwebeteilchen im Wasser befänden. Doch Amazon gibt hierzu den Hinweis, dass dies normal sei. Es handelt sich um Aktivkohleteilchen der Kokosnuss. Je kleiner diese sind, desto besser ist die Filterleistung. Jedoch erhöht sich aufgrund der Größe der Teilchen die Wahrscheinlichkeit, dass diese ins Wasser gelangen. Ihr Körper scheidet diese wieder unverdaut aus und sie sind laut Hersteller für Ihren Organismus unbedenklich.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Aktivkohle aus Kokosnussschalen
  • Kapazität: 2,3 Liter Wasserkanne für 1,4 Liter gefiltertes Wasser
  • Zubehör: Eine Kartusche inklusive
  • Maße: 24 x 10 x 26 Zentimeter
  • Passt in die Kühlschranktür: Ja
  • Besonderheiten: Elektronische Filterwechselanzeige
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 30 Tage

Zusammenfassung

Den AmazonBasics-Wasserfilter erhalten Sie zu einem attraktiven Preis- Leistungs-Verhältnis. Er arbeitet mit einem Aktivkohlefilter, der dem Hersteller zufolge eine sehr effektive Filterleistung haben soll.

FAQ

Ist der AmazonBasics-Wasserfilter auch mit den Filterkartuschen von DM kompatibel?

Ein Anwender schreibt, dass die Jumbo-Kartuschen von DM passen sollen.

Filtert Aktivkohle auch Schwermetalle?

Laut Wikipedia filtert Aktivkohle auch einen gewissen Anteil Schwermetalle aus dem Wasser.

Wie aktiviere ich die elektronische Kartuschenwechsel-Anzeige?

Einem Nutzer zufolge drücken Sie dazu den Startknopf des Amazon-Basics- Wasserfilters so lange, bis Sie alle Balken der elektronischen Anzeige sehen.

Wie lange dauert eine Filtration?

Einem Nutzer zufolge dauert eine Filtration ungefähr 3 Minuten.

2. Brita Flow XXL – Tischwasserfilter mit Zapfhahn

Der Hersteller Brita zählt zu den Pionieren der Wasserfilter-Hersteller. Bereits seit den 60er Jahren fokussiert sich das Unternehmen auf die Verbesserung der Trinkqualität und optimiert seine Tischwasserfilter stetig. Der Wasserfilter Brita Flow XXL zeichnet sich durch unterschiedliche Merkmale aus, wovon das besonders große Fassungsvolumen das auffälligste ist. Das Gesamtvolumen des Tischwasserfilters beträgt 8,2 Liter und ergibt für Sie ungefähr 5,2 Liter gefiltertes Trinkwasser. Genug, um eine große Familie oder ein kleines Büro zu versorgen.

Für eine komfortable Handhabung befindet sich ein praktischer Zapfhahn mit einer Lasche am Gerät. Diese ziehen Sie einfach nach vorne und schon fließt das Wasser heraus. Zum Befüllen betätigen Sie einfach den Schiebedeckel oberhalb des Gerätes. Natürlich bringt ein solch großer Wasserfilter auch ein höheres Eigengewicht auf die Waage, welches bei 1,29 Kilogramm liegt.

Was bringen Wasserfilter wirklich? Experten zufolge leisten Wasserfilter eine Menge, abhängig von der Qualität und Art der verwendeten Filter. Aktivkohlefilter und Ionenaustauscher zählen zu den effektiven Filterarten. Sie entfernen auch kleinste Schwebeteilchen und sogar unangenehme Gerüche und Geschmacksstoffe. Nach welchem Prinzip die einzelnen Filter-Arten funktionieren, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Wie fast alle Wasserfilter von Brita arbeitet auch dieser mit einer Maxtra+ Filterkartusche. Darin befindet sich ein Aktivkohlefilter aus natürlichen Kokosnussschalen sowie ein Ionenaustauscher. In vier Schritten befreien die beiden Filtermaterialien Ihr Trinkwasser von groben Partikeln, Schwermetallanteilen aus Hauswasserinstallationen, Chlorrückständen und Kalk. Brita gibt an, dass eine Kartusche ungefähr 4 Wochen hält. Wobei dies von der Härte Ihres Wassers und sich den darin befindenden Rückständen abhängt. Je mehr Kalk Ihrem Wasser entzogen wird, desto schneller müssen Sie die Kartusche wechseln. Eine elektronische Anzeige erinnert Sie an den Austausch.

Weniger Müll, besser für die Umwelt! Britas bietet Ihnen an, gebrauchte Kartuschen zurückzunehmen, um diese zu recyceln. Dazu rufen Sie die Hotline an und erhalten ein kostenloses Retourenlabel für den Rückversand.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Aktivkohle aus Kokosnussschalen und Ionenaustauscher
  • Kapazität: 8,2 Liter Wasserkanne für 5,2 Liter gefiltertes Wasser
  • Zubehör: Eine Kartusche inklusive
  • Maße: 21,7 x 30,7 x 22,4 Zentimeter
  • Passt in die Kühlschranktür: Nein
  • Besonderheiten: Elektronische Filterwechselanzeige
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 30 Tage

Zusammenfassung

Der Wasserfilter Brita Flow XXL eignet sich aufgrund seines großen Volumens ideal für große Familien oder Büros. Bedenken Sie bei Ihrer Kaufentscheidung jedoch, dass Sie gefiltertes Wasser an einem kühlen Ort aufbewahren sollten und dieses Modell etwas mehr Platz in Ihrem Kühlschrank einnimmt.

FAQ

Sind beim Brita Flow XXL alle Teile BPA-frei?

Der Hersteller schreibt, dass alle wasserberührenden Teile des Wasserfilters BPA-frei sind. Mit einer Ausnahme: Die elektronische Filteranzeige im Deckel ist nicht BPA-frei.

Wieso schmeckt das Wasser nach dem Filtern seltsam?

Brita gibt an, dass dies der Fall ist, wenn Sie direkt die erste Filtration trinken. Aktivieren Sie zunächst die Kartusche mit ein bis drei Filterdurchläufen, die Sie aber wegschütten.

Gibt es Ersatzdichtungen für den Zapfhahn?

Brita gibt an, dass Sie sich hierzu am besten mit dem telefonischen Kundenservice unter der Nummer 0800 500 1919 in Verbindung setzen.

Rastet der Zapfhahn ein, wenn ich ihn herausziehe?

Ja, der Zapfhahn rastet beim Wasserfilter Brita Flow XXL ein.

3. Isenpenk Wasserfilter mit LCD-Display für die Filterwechselanzeige

Der Isenpenk-Wasserfilter aus BPA-freiem Kunststoff punktet neben seinen geringen Anschaffungskosten mit einem großen Wassertank, dessen Gesamtkapazität bei ungefähr 3,8 Litern liegt und circa 1,45 gefiltertes Wasser ergibt. Anwendern zufolge liegt das Gerät gut in der Hand und ist einfach in der Bedienung. Sie öffnen und schließen den Deckel mit nur einer Hand und befüllen den Behälter über eine spezielle Öffnung im Deckel. Diese Wassereinspritzöffnung verhindert unnötiges Kleckern und Spritzen.

Laut Hersteller reduziert der integrierte Filter nicht nur Kalk, sondern auch Chlor und Schwermetalle wie Rost, Blei und Kupfer aus alten Hauswasserinstallationen. Unangenehme Geschmacksstoffe und Gerüche filtert er ebenfalls. Außerdem ist bei diesem Modell der Kartuschenwechsel nur alle 8 und nicht wie sonst üblich alle 4 Wochen nötig. Somit reduzieren sich Ihre Folgekosten. Bitte denken Sie daran, die elektronische Filteranzeige vor dem Filterwechsel zurückzusetzen.

Eine elektronische LCD-Anzeige erinnert Sie rechtzeitig, wann Sie den Filter wechseln sollten. Anwendern zufolge ist der Filterwechsel einfach durchzuführen. Allerdings vermissen wir einen Hinweis darauf, ob die Patrone auch wirklich richtig eingerastet ist. Bei den meisten Modellen hören Sie ein kleines Klickgeräusch, was beim Isenpenk-Wasserfilter ausbleibt.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Aktivkohle aus Kokosnussschalen
  • Kapazität: 3,8-Liter-Wasserkanne und ungefähr 1,45 Liter Filterkapazität
  • Zubehör: Zwei Kartuschen inklusive
  • Maße: 26,7 x 12 x 25 Zentimeter
  • Passt in die Kühlschranktür: Ja
  • Besonderheiten: Elektronische Filterwechselanzeige, reduziert den Kalk- und Schwermetallgehalt sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 60 Tage

Zusammenfassung

Der Isenpenk-Wasserfilter arbeitet mit einem Aktivkohlefilter und hat Nutzern zufolge ein ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu den Besonderheiten dieses Modells zählen der große Wassertank sowie die längere Haltbarkeit des Filters. Sie tauschen die Kartuschen nicht alle 4, sondern nur alle 8 Wochen aus.

FAQ

Wie resette ich die LCD-Anzeige vor dem Kartuschenwechsel?

Laut Hersteller drücke Sie hierfür zweimal die Starttaste.

Ist der Isenpenk-Wasserfilter für die Spülmaschine geeignet?

Der Hersteller empfiehlt eine Reinigung per Hand.

Gibt es eine deutsche Bedienungsanleitung?

Anwenderberichten zufolge ist eine deutsche Bedienungsanleitung im Lieferumfang des Isenpenk-Wasserfilters enthalten.

4. Wasserfilter BWT 815073 Penguin – reichert Ihr Wasser mit Magnesium an

Der Tischwasserfilter BWT Penguin zeichnet sich durch sein geringes Gewicht und seine schlanken Abmessungen aus. Er wiegt weniger als 1 Kilogramm, filtert laut Hersteller ungefähr 120 Liter Wasser, hat eine elektronische Kartuschenwechsel-Anzeige und passt in jede Kühlschranktür. Das mehrstufige Filterverfahren des Aktivkohlefilters reduziert nicht nur Verunreinigungen, sondern reichert Ihr Wasser dank dem integrierten BWT-Magnesium-Mineralizer sogar mit Magnesium an, indem er Kalzium gegen Magnesium austauscht.

Die verwendeten Materialien sind alle BPA-frei. Der bereits erwähnte Aktivkohlefilters entfernt laut Hersteller Kalk, Schwermetalle und auch Chlor aus Ihrem Leitungswasser. Das BPA-freie Behältnis ist bis zu einer Temperatur von 50 Grad für Ihre Spülmaschine geeignet, der Deckel wegen der enthaltenen Batterien jedoch nicht. Diesen reinigen Sie am besten per Hand mit einem milden Spülmittel.

Was ist BPA? BPA steht für Bisphenol A, einem Weichmacher in Kunststoffen. Sie finden Ihn unter anderem in Kunststoffgeschirr, Trinkflaschen oder ähnlichen Produkten aus Kunststoff. Experten warnen vor BPA-haltigen Produkten, denn Sie können sich aus dem Kunststoff lösen und in Ihren Organismus gelangen. Dort haben sie unter anderem negative Auswirkungen auf den Hormonhaushalt. Achten Sie daher auf BPA-freie Produkte. Weitere entscheidende Kaufkriterien erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Bei den Anwendern erzielt der BWT-Tischwasserfilter überdurchschnittlich gute Bewertungen. Sie betonen die einfache Handhabung und den guten Geschmack des gefilterten Wassers. Allerdings erwähnen auch einige Nutzer, dass Sie die Kartuschen bei sehr kalkhaltigem Wasser häufiger wechseln müssen und nicht 120, sondern nur circa 80 bis 90 Liter Wasser pro Kartusche filtern können.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Filter basierend auf einer Magnesium-Technologie
  • Kapazität: 2,7-Liter-Wasserkanne für ungefähr 1,5 Liter gefiltertes Wasser
  • Zubehör: Eine Kartusche inklusive
  • Maße: 27 x 12 x 29 Zentimeter
  • Passt in die Kühlschranktür: Ja
  • Besonderheiten: Elektronische Filterwechselanzeige, reduziert den Kalk-, Schwermetall- und Chlorgehalt sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 30 Tage

Zusammenfassung

Mit dem BWT Penguin Tischwasserfilter erwerben Sie ein Gerät der normalen bis günstigen Preisklasse, welches Kalk, Schwermetalle sowie Chlor filtert und Ihr Wasser gleichzeitig mit Magnesium anreichert.

FAQ

Worin unterscheiden sich die Modelle BWT VIDA und BWT Pengiun?

Dem Hersteller zufolge unterscheiden sich diese beiden Modelle minimal im Design und dem Füllvolumen.

Filtert der BWT Penguin Wasserfilter auch Fäkalbakterien heraus?

Einer Verkäuferantwort zufolge nein. Wasser, welches Fäkalbakterien enthält, sollten Sie immer abkochen.

Welche Lebensdauer hat die Batterie der Filtrwechsel-Anzeige?

Einem Nutzer zufolge hält sie bei ihm bereits mehr als 2 Jahre.

Ist das Gerät auch mit Kartuschen ohne Mineralisierung kompatibel?

Der Hersteller empfiehlt Ihnen hierfür die folgenden Kartuschen: BWT Soft Filter, BWT Soft EXTRA oder die Anna Duomax Kartuschen.

5. Brita Marella Wasserfilter inklusive sechs Filterkartuschen Maxtra+

Der Wasserfilter Brita Marella arbeitet mit einer vierstufigen Filtration. Zunächst werden grobe Partikel wie Sand oder Rost aus Ihrem Wasser gefiltert. Im nächsten Schritt reduzieren Aktivkohleteilchen der Kokosnussschale geruchs- und geschmacksstörende Substanzen, wie zum Beispiel Chlor. Im dritten Schritt befreit der Filter Ihr Wasser von Kalk, Blei oder Kupfer und abschließend läuft das Wasser nochmals durch ein ultrafeines Sieb.

Wieso befinden sich Blei oder Kupfer in unserem Leitungswasser? Zwar wird das Leitungswasser in Deutschland streng kontrolliert, doch nur bis zu Ihrem Hausanschluss. Befinden sich dort alte Leitungen oder Armaturen, besteht das Risiko einer Verunreinigung durch Schwermetalle. In solchen Fällen raten Experten, die Qualität des Leitungswassers in regelmäßigen Abständen zu testen. Welche Verunreinigungen sich noch in unserem Leitungswasser befinden könnten, erfahren Sie im Ratgeber.

Sie erhalten den Brita Marella inklusive sechs Filterkartuschen Maxtra+, sodass Sie für ungefähr 6 Monate versorgt sind. Somit profitieren Sie bei diesem Angebot von einem sehr ansprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Alle Komponenten, die mit Ihrem Wasser in Berührung kommen, sind laut Hersteller BPA-frei. Die 2,4-Liter-Wasserkanne filtert ungefähr 1,4 Liter Wasser – eine Filtration dauert etwa 4 bis 5 Minuten. Wie die zuvor beschriebenen Tischwasserfilter, ist auch der Brita Marella mit einer elektronischen Filterwechselanzeige ausgestattet.

Bei den Anwendern schneidet der Brita Marella überwiegend gut bis sehr gut ab. Sie loben die einfache Handhabung und den leichten Filterwechsel. Das Wasser schmecke viel weicher und der Unterschied sei deutlich erkennbar. Lediglich die vergleichsweise hohen Kosten für die Ersatzfilter löst bei einigen Käufern Unmut aus.

TÜV-geprüft! Brita lässt alle Produktbestandteile regelmäßig von unabhängigen Instituten kontrolliert. Dazu gehört auch der TÜV-SÜD, der die Lebensmittelechtheit der Produktbestandteile bescheinigt – zertifiziert nach Test-Report 18-B0601-19, 08.03.2018.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Wasserfilter mit einem Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen und Ionenaustauscher
  • Kapazität: 2,4-Liter-Wasserkanne für ungefähr 1,4 Liter gefiltertes Wasser
  • Zubehör: Sechs Maxtra+ Kartuschen inklusive
  • Maße: 11 x 26,5 x 27,5 Zentimeter
  • Passt in die Kühlschranktür: Ja
  • Besonderheiten: Elektronische Filterwechselanzeige, reduziert den Kalk-, Schwermetall- und Chlorgehalt sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 30 Tage

Zusammenfassung

Den Wasserfilter Brita Marella erhalten Sie bei diesem Angebot inklusive sechs Maxtra+ Filterkartuschen. Das verwendete Filtersystem ist eine Kombination aus einem Ionenaustauscher und einem Aktivkohlefilter. Beide zusammen sollten laut Hersteller sowohl Kalk als auch Schwermetalle aus Ihrem Leitungswasser filtern.

FAQ

Warum soll gefiltertes Wasser nicht in der Nähe von Heizkörpern aufbewahrt werden?

Der Hersteller schreibt, dass wärmere Umgebungen das Keimwachstum fördern. Bewahren Sie das Wasser daher im Kühlschrank auf.

Filtert der Brita Marella auch Fluorid?

Laut Hersteller filtert dieser Wasserfilter kein Fluorid.

Besteht die Maxtra+ Kartusche nur aus Aktivkohle der Kokosnussschalen?

Brita antwortet, dass sich in den Maxtra+ Kartsuchen sowohl Ionenaustauscher als auch Aktivkohle befinden.

Filtern die Matrxa+ Kartuschen auch Natrium aus dem Wasser heraus?

Laut Herstellerangabe filtert die Maxtra+ Kartusche Kalk, Chlor und hausinstallationsbedingt vorkommende Metalle wie Blei und Kupfer, aber kein Natrium.

6. Brita Marella XL – Wasserfilter für circa 2 Liter gefiltertes Wasser

Den Brita Marella hatten wir Ihnen auf Platz fünf vorgestellt. Bei diesem Wasserfilter handelt es sich um das gleiche Modell, es unterscheidet sich lediglich in der Größe. Der Brita Marella XL filtert ungefähr 2 statt 1,4 Liter Wasser. Der verwendete Filter ist ebenfalls identisch, es handelt sich wieder um die Maxtra-Filterkartusche. Diese arbeitet in vier Schritten mit einem Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen sowie einem Ionenaustauscher.

Laut Hersteller entfernt die Maxtra+ Kartusche Kalk, aber auch hausinstallationsbedingte Schwermetalle oder Chlor aus Ihrem Leitungswasser. Eine elektronische Memory-Anzeige erinnert Sie an den Filterwechsel, den Brita spätestens nach vier Wochen empfiehlt. Bitte beachten Sie bei diesem Modell, dass es laut Hersteller nicht in Ihre Kühlschranktür passt.

Herstellerhinweis: Bitte nutzen Sie nach dem Filterwechsel erst die dritte Füllung. Die erste der beiden Filterdurchläufe sollen das Filtrations-Material aktivieren. Bitte schütten Sie das Wasser aus den ersten beiden Filtrationen weg.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Wasserfilter mit einem Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen und Ionenaustauscher
  • Kapazität: 3-Liter-Wasserkanne und ungefähr 2 Liter Trinkwasser
  • Zubehör: Eine Maxtra+ Kartuschen inklusive
  • Maße: 14,7 x 25,8 x 25,6 Zentimeter
  • Passt in die Kühlschranktür: Nein
  • Besonderheiten: Elektronische Filterwechselanzeige, reduziert den Kalk-, Schwermetall- und Chlorgehalt sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 30 Tage

Zusammenfassung

Der BPA-freie Wasserfilter Brita Marella XL filtert rund 2 Liter Wasser pro Durchlauf und gehört damit zur größeren Sorte der Tischwasserfilter. Bedenken Sie bei Ihrer Kaufentscheidung, dass dieses Modell nicht in gängige Kühlschranktüren passt.

FAQ

Wie lange dauert ein Filtervorgang mit dem Brita Marella XL ?

Laut Hersteller benötigt dieser Wasserfilter weniger als 1 Minute pro Liter.

Wie aktiviere ich das Display?

Sie aktivieren das Display beim Brita Marella XL , indem Sie den Startknopf solange drücken, bis alle schwarzen Balken sichtbar sind.

Wie aktiviere ich die Kartuschen?

Laut Hersteller tauchen Sie die Maxtra+ Filterkartusche im Wasser und schwenken diese mehrmals hin und her. Anschließend lassen Sie zwei Filtrationen durchlaufen und kippen das Wasser weg.

Ist der Boden bei diesem Wasserfilter rutschfest?

Nein, laut Hersteller ist er nicht mit Antirutschfüßen ausgestattet.

7. PearlCo Standard Wasserfilter mit LGA-Prüfsiegel

Genau wie Brita ist auch PearlCo auf die Herstellung und den Vertrieb von Wasserfiltern spezialisiert. Sie erkennen die Qualität an den insgesamt sehr guten Kundenbewertungen. Das Sortiment beinhaltet eine ganze Produktpalette unterschiedlicher Wasserfilter, auch solche aus Glas. Beim PearlCo Standard erhalten Sie circa 1,2 Liter gefiltertes Wasser pro Durchlauf. Auch PearlCo verwendet eine Kombination aus Aktivkohlefilter und Ionenaustauscher, welche Kalk, Schwermetallanteile, Chlor sowie geruchs- und geschmacksstörende Stoffe entfernen.

Welche Vorteile bringt ein Wasserfilter? Zunächst einmal einen gesundheitlichen, denn er befreit Ihr Wasser nicht nur von Kalk, sondern auch von gesundheitsschädigenden Stoffen, sofern vorhanden. Außerdem verlängert gefiltertes Wasser die Lebensdauer von Kaffeemaschine, Bügeleisen, Wasserkocher und Co. Aber auch Ihr Geldbeutel und die Umwelt profitieren von einem Wasserfilter. Sie sparen sich den Kauf der unzähligen Wasserkisten, die eventuell mit umweltschädlichen PET-Faschen befüllt sind. Zeit und Kraft sparen Sie ebenfalls, denn das Einkaufen der Kisten und das Transportieren fallen weg.

Im Unterschied zu den bisher vorgestellten Modellen ist der PearlCo Standard mit einer manuellen Filterwechselanzeige ausgestattet. Sie betätigen nach jeder Filtration einen Schieberegler. Der Vorteil einer manuellen Anzeige liegt darin, dass sie ohne Batterien auskommt, welche die Lebensdauer elektronischer Anzeigen begrenzt. Dieses Modell ist mit dem LGA-Siegel zertifiziert, das bestätigt, dass der Wasserfilter frei von Schadstoffen ist.

Was ist das LGA-Prüfsiegel? Das LGA-Prüfsiegel vergibt der TÜV Rheinland und bestätigt damit, dass sich keine Inhaltsstoffe im Material befinden, die schädlich für den Organismus sind.

Die Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Wasserfilter mit einem Aktivkohlefilter und Ionenaustauscher
  • Kapazität: 2,4-Liter-Wasserkanne für ungefähr 1,4 Liter gefiltertes Wasser
  • Zubehör: Eine Kartusche inklusive
  • Passt in die Kühlschranktür: Ja
  • Besonderheiten: Manuelle Filterwechselanzeige, reduziert den Kalk-, Schwermetall- und Chlorgehalt sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 30 Tage

Zusammenfassung

Mit dem Wasserfilter PearlCo Standard kaufen Sie ein geprüftes und vergleichsweise kostengünstiges Produkt, welches den Nutzerrekationen zufolge eine gute Handhabung aufweist und den Kalkgehalt merklich verringert.

FAQ

Ist dieses Modell auch mit anderen Filterkartuschen kompatibel?

Der PearlCo Standard ist mit den Filterkartuschen von DM und Brita kompatibel.

Ist das Material des PearlCo Standard BPA-frei?

Laut Hersteller ist es das.

Ist der Wasserfilter für die Spülmaschine geeignet?

PearlCo empfiehlt die Reinigung per Hand.

Passt das Modell in die Kühlschranktür?

Den Herstellerabgaben zufolge, ja. Die Kanne des Wasserfilters ist 25 Zentimeter hoch.

8. Maunawai® Kini Bio – Wasserfilter aus 100 Prozent kompostierbarem Material

Auch wenn der Maunawai Kini Bio eindeutig zu den hochpreisigen Wasserfiltern in unserem Vergleich zählt, weist er gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal auf: Er besteht laut Hersteller zu 100 Prozent aus kompostierbarem, biologischem Material, welches sonst nur in medizinischen Bereich Anwendung findet. Es nennt sich SMMA N30 und ist ein PA-freier und zu 100 Prozent kompostierbarer Kunststoff.

Einige Studien weisen darauf hin, dass normaler Kunststoff bei großer Hitzeeinwirkung oder anderen Belastungen beziehungsweise Behandlungen – zum Beispiel beim Spülen in der Spülmaschine – kleine Partikel abgibt. Bei SMMA-N30-Kunststoff ist dies laut Hersteller nicht der Fall. Das Frauenhofer-Institut überprüft die Wasserfilter von Maunawai und bestätigt die gemachten Angaben. ISO-zertifiziert ist der Maunawai Kini ebenfalls.

Wer ist das Fraunhofer-Institut? Dabei handelt es sich um ein renommiertes und international anerkanntes Institut für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen. Jeder Hersteller kann seine Produkte dort einsenden, kostenpflichtig auf Schadstoffe überprüfen und zertifizieren lassen.

Das gefilterte Wasser soll durch dieses neuartige Filtersystem die Eigenschaften reinen Bergwassers zurückerhalten. Es durchläuft bei der Filtration Kokosnussschalen, Zeolith und einen speziell entwickeltem Keramikfilter. Der Filter ist übrigens transparent, was gleichzeitig optisch ansprechend ist. Sie erhalten pro Durchlauf 0,8 Liter gefiltertes Wasser. Ein großer Vorteil beim Maunawai Kini liegt darin, dass Sie den Filter nur alle 90 Tage wechseln. Dementsprechend reduzieren sich die Folgekosten.

Testen Sie den Manauwai Wasserfilter! Sofern die Kanne dabei unbeschädigt bleibt, können Sie den Wasserfilter bei Nichtgefallen innerhalb von 30 Tagen zurücksenden. Der Hersteller erstattet Ihnen dann den Kaufbetrag zurück. 

Anwender beschrieben den Maunawai Kini in fast jeder Hinsicht als hervorragend. Die Filtration erfolgt innerhalb weniger Minuten; Wassergeschmack sowie Wasserqualität empfindet die Mehrheit als außerordentlich gut.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen, Zeolith und einem speziell entwickeltem Keramikfilter
  • Kapazität: 2-Liter-Wasserkanne für circa 0,8 Liter Trinkwasser
  • Maße: 28,6 x 26,8 x 16,2 Zentimeter
  • Zubehör: Eine Kartusche inklusive
  • Passt in die Kühlschranktür: Nein
  • Besonderheiten: Reduziert den Kalk-, Schwermetall- und Hormongehalt des Wassers sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 90 Tage

Zusammenfassung

Der Bio-Wasserfilter Maunawai Kini besteht zu 100 Prozent aus biologisch abbaubarem Material und verwendet ein einzigartiges Filtersystem. Der Hersteller verspricht eine Filtration in Anlehnung an die Natur, die Ihrem Wasser die Eigenschaften von reinem Bergwasser zurückgeben soll. Dieses Herstellerversprechen und die positiven Anwenderberichte scheinen den hohen Preis zu rechtfertigen.

FAQ

Beeinträchtigen Kratzer an der Kanne die Wasserqualität?

Dem Hersteller zufolge hat dies keinen Einfluss auf die Filtration oder Wasserqualität.

Passt die Kanne des Maunawai Kini Bio in die Kühlschranktür?

Nutzern zufolge nicht in jede Kühlschranktür.

Wieso tröpfelt das Wasser nur noch hindurch, wenn die Kanne einige Tage ungenutzt blieb?

Der Hersteller schreibt, dass Sie einmal pro Tag filtern sollten. Bleibt die Kanne mehr als 10 Tage ungenutzt, nehmen Sie den Filter bitte heraus und lagern ihn im Kühlschrank.

Hat dieser Wasserfilter einen Magneten?

Nein, der Maunawai Kini Bio hat keinen Magneten.

9. Brita Optimax – Wasserfilter für rund 5 Liter filtriertes Wasser

Die Wasserfilter von Brita und nach welchem Prinzip diese filtern, ist Ihnen durch die Vorstellung der anderen Brita-Modelle bekannt. Der Brita Optimax unterscheidet sich in diesen Punkten nicht. Auch er verwendet die Maxtra+ Filterkartusche aus Aktivkohlefasern sowie einem Ionisierer. Der Unterschied liegt lediglich im Füllvolumen. Der 8,5-Liter-Wassertank ergibt ungefähr 5 Liter Trinkwasser, welches Sie über einen praktischen Zapfhahn abschöpfen.

Den Filterwechsel empfiehlt Brita circa alle 4 Wochen. Die elektronische Wechselanzeige erinnert Sie an den Austausch. Bedenken Sie jedoch, dass der Austausch bei stark kalkhaltigem Wasser früher erforderlich ist. Wie bei allen anderen Modellen ist auch das Material des Brita Optimax BPA-frei. Alle Teile, außer dem Deckel, sind bis zu einer Temperatur von 50 Grad für Ihre Spülmaschine geeignet.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen und Ionisierer
  • Kapazität: 8,5-Liter-Wasserkanne und ungefähr 5 Liter Trinkwasser
  • Maße: 20 x 35 x 22,8 Zentimeter
  • Zubehör: Eine Kartusche inklusive
  • Passt in die Kühlschranktür: Nein
  • Besonderheiten: Elektrische Filterwechselanzeige, reduziert den Kalk- und Schwermetallgehalt des Wassers sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 30 Tage

Zusammenfassung

Mit dem Brita Optimax erhalten Sie einen praktischen Wasserfilter für einen größeren Wasserbedarf zum vergleichsweise geringen Anschaffungspreis. Bedenken Sie jedoch die Maße des Modells und prüfen zuvor, ob Sie den Platz haben, das Wasser entsprechend kühl aufzubewahren. Bei zu wenig Platz ist eine Alternative, das Wasser in Flaschen abzuzapfen und diese in den Kühlschrank zu stellen.

FAQ

Muss ich das Wasser im Kühlschrank aufbewahren?

Laut Hersteller ist ein kühler Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung ausreichend.

Gibt es den Zapfhahn als Zubehör?

Brita empfiehlt, dass Sie sich mit dem Kundenservice in Verbindung setzen.

Filtert der Brita Optimax auch Uran?

Brita gibt an, dass der Wasserfilter Kalk, installationsbedingt vorkommende Metalle wie Blei und Kupfer sowie Chlor und Chlorgeschmackstoffe reduziert. Uran oder Fluoride aber nicht.

Ist die Batterie der Wechselanzeige austauschbar?

Nein, die Batterie ist beim Wasserfilter Brita Optimax nicht austauschbar.

10. BWT 815532 VIDA – Wasserfilter inklusive 13 Filterkartuschen und Magnesium Mineralizer

Wir hatten Ihnen an vierter Stelle unseres Vergleiches bereits den Tischwasserfilter BWT Penguin vorgestellt. Laut Hersteller unterscheidet sich der BWT VIDA nur im Design und der Füllmenge, nicht aber in der Funktionsweise. Auch hier finden Sie einen Aktivkohlefilter vor sowie einen Magnesium Mineralizer, welcher Ihr Wasser mit dem lebenswichtigen Mineral anreichert.

Zudem erhalten Sie beim Kauf des Tischwasserfilters gleich 13 Ersatzfilterkartuschen sowie eine praktische Karaffe, die sich auch für unterwegs eignet. So haben Sie Ihr gefiltertes, mineralisiertes Wasser immer griffbereit bei Ausflügen dabei.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen und Magnesium Mineralizer
  • Kapazität: 2,6 Liter Gesamtvolumen ergeben 1,4 Liter filtriertes Wasser
  • Maße: 26,4 x 11,5 x 28,7 Zentimeter
  • Zubehör: 13 Kartuschen inklusive plus eine praktische Karaffe für unterwegs
  • Passt in die Kühlschranktür: Ja
  • Besonderheiten: Elektrische Filterwechselanzeige, reduziert den Kalk- und Schwermetallgehalt des Wassers sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 30 Tage

Zusammenfassung

Der Tischwasserfilter BWT VIDA befreit Ihr Trinkwasser nicht nur von Kalk und anderen Stoffen, sondern reichert es gleichzeitig mit Magnesium an. Außerdem erhalten Sie beim Kauf dieses Produktes 13 Ersatzfilterkartuschen und eine praktische Trink-Karaffe.

FAQ

Welche Form von Magnesium wird hinzugefügt?

BWT schreibt, dass es sich um ionisches Magnesium handelt.

Wie viele Tage zählt die Filterwechsel-Erinnerung beim BWT VIDA?

Laut Hersteller sind es 28 Tage.

Gibt es eine Garantie auf die Zählereinheit?

Der Hersteller gibt an, dass er diese innerhalb von 2 Jahren austauscht, sofern sie in diesem Zeitraum nicht mehr funktioniert.

Wie viel Magnesium gibt der BWT VIDA ab?

Laut Hersteller gibt der Tischwasserfilter je nach Wasserhärte zwischen 5 bis 40 Gramm Magnesium ab.

11. PearlCo Astra Wasserfilter kompatibel mit Kartuschen von Brita Maxtra+

Auch von PearlCo hatten wir Ihnen bereits einen Wasserfilter vorgestellt. Das Modell PearlCo Astra unterscheidet sich einzig im Fassungsvermögen, wenn auch nur minimal. Sie erhalten beim PearlCo Astra 1,5 Liter gefiltertes Wasser statt 1,4 Liter. Auch hier erinnert Sie eine manuelle Filterwechselanzeige, wann es Zeit zum Erneuern ist. Diese bedienen Sie bei jeder Filtration über einen Schieberegeler. Der Behälter ist aus BPA-freiem Kunststoff und ebenfalls mit dem LGA-Siegel zertifiziert. Dieses sagt aus, dass Sie das Wasser bedenkenlos für Babynahrung und Kleinkinder nutzen können. Sie erhalten den PearlCo Astra in fünf verschiedenen, frischen Farben.

Produktmerkmale:

  • Filtersystem: Aktivkohlefilter mit Ionenaustauscher
  • Kapazität: 3-Liter-Wasserkanne und ungefähr 1,5 Liter Trinkwasser
  • Maße: 28,1 x 12,2 x 26,3 Zentimeter
  • Zubehör: Eine Kartusche inklusive, kompatibel mit Brita Maxtra Filterkartuschen
  • Passt in die Kühlschranktür: Ja
  • Besonderheiten: Manuelle Filterwechselanzeige, reduziert den Kalk- und Schwermetallgehalt des Wassers sowie den Gehalt geruchs- und geschmacksstörender Stoffe
  • Empfohlener Kartuschenwechsel: Alle 30 Tage

Zusammenfassung

Der Wasserfilter PearlCo Astra ist kostengünstig und mit dem mit dem LGA-Siegel zertifiziert. Daher eignet er sich auch für Sie, wenn Sie ein Baby oder Kleinkind haben. Das Siegel sagt aus, dass Ihr Baby oder Kleinkind das gefilterte Wasser bedenkenlos trinken kann.

FAQ

Ist der PeralCo Astra mit den Magnesium-Kartuschen von BWT kompatibel?

Der Hersteller gibt an, dass diese nicht kompatibel sind. Jedoch führt PearlCo ebenfalls Magnesiumkartuschen.

Wie hoch ist der Deckel bei diesem Modell?

Laut Hersteller sind es rund 2 Zentimeter.

Läuft beim Ausgießen Wasser aus der Kanne?

Nutzer schreiben, dass die Kanne bei ihnen dicht ist.

Wie befülle ich den Wasserfilter?

Sie befüllen den PeralCo Astra über eine Öffnung im Deckel.

Wie funktionieren Wasserfilter?

Wasserfilter TestDie meisten Wasserfilter für den Hausgebrauch arbeiten mit einer Kombination aus Aktivkohlefilter und Ionenaustauscher. In den Aktivkohlefiltern befinden sich oft mehrere Filterlagen natürlicher Substanzen, wie beispielsweise Kokosnussschalen. Diese Mikrogranulate reduzieren unter anderem Schwermetalle, Medikamentenrückstände oder ähnliche Substanzen, da sich diese an die Oberfläche der Aktivkohle anheften. Ionenaustauscher arbeiten nach einem anderen Prinzip. Sie ersetzen die im Leitungswasser enthalten Kationen und Anionen durch Ionen und filtern demnach Kalk.

Außerdem gibt es noch Umkehrosmosefilter und physikalische Filter. Wie genau die einzelnen Prozesse funktionieren, wie effektiv sie jeweils sind und ob sie sich für Ihre Bedürfnisse eignen, erläutern wir im Verlauf des Ratgebers.

Sind Wasserfilter sinnvoll?

Wasserfilter sind sinnvoll, denn je nach eingesetzter Technik und Filterart reinigen sie Ihr Wasser, machen es weicher und befreien es von Schadstoffen, Bakterien, Keimen oder unerwünschten Schwebeteilchen. Ob ein Wasserfilter für Sie persönlich eine gute Wahl ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, ob Ihr Wasser stark kalkhaltig oder Ihre Leitungen alt beziehungsweise aus Blei sind. Das Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln, doch das gilt nur bis zu Ihrem Hausanschluss. Außerdem kann es hin und wieder vorkommen, dass sich im Wasser unerwünschte Stoffe befinden.

Die Vor- und Nachteile von Wasserfiltern

  • Sie sparen das Geld für den Kauf von Mineralwasser
  • Sie sparen sich das Tragen der schweren Kisten
  • Weniger gekaufte PET-Flaschen sind besser für die Umwelt
  • Kaffee und Tee schmecken besser und aromatischer
  • Entkalktes Wasser ist vorteilhaft für die Lebensdauer Ihrer Elektrogeräte – Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Bügeleisen
  • Wasserfilter entfernen je nach Filterart sogar Schwermetalle und Bakterien
  • Je nach Modell geringe Anschaffungskosten
  • Einfache Handhabung
  • Platzsparend
  • Je nach Filtertyp mehr oder weniger zeitaufwendig
  • Nicht alle Filter nehmen alle unerwünschten Stoffe auf
  • Teilweise hohe Folgekosten für Ersatzkartuschen

Welche Verunreinigungen können im Wasser enthalten sein?

Wasserfilter VergleichSchwermetalle

Zu den Schwermetallen zählen unter anderem Blei, Kupfer, Eisen, Zink und Nickel. Doch wie kann dies sein, wenn unser Trinkwasser so gut kontrolliert ist? Es liegt an den Leitungen innerhalb der Hausinstallation.

Sind diese veraltet und werden nicht regelmäßig gewartet, besteht ein gewisses Risiko. Lassen Sie Ihre Leitungen daher regelmäßig überprüfen. Sollten Sie Mieter sein, sprechen Sie Ihren Vermieter oder die Hausverwaltung an.

Um auf Nummer sicher zu gehen, ist ein Wassertest empfehlenswert. Im Internet erhalten Sie unterschiedliche Varianten der Selbsttests. Sie zeigen Ihnen zum Beispiel Bakterien, Nitrate, Nitrite, den Chlorgehalt oder den pH-Wert Ihres Wassers an. Sie führen diesen Test anhand der Anleitung selbst durch.

Um den Bleigehalt in Ihrem Trinkwasser zu bestimmen, gibt es spezifische Tests. Sie entnehmen eine Wasserprobe, senden sie anschließend in ein Labor und erhalten nach der angegebenen Bearbeitungszeit die entsprechende Auswertung.

Unterschätzen Sie die Gefahren nicht! Führen Sie beim Verdacht auf veraltete Leitungen unbedingt einen Wassertest durch. Ihr Körper scheidet Blei nicht mehr aus, was besonders für Babys und Kleinkinder schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann. Genauso auch Kupfer und Nickel. Diese können in einer zu hohen Konzentration Tumore und Lungenkrebs auslösen oder sogar tödlich sein. Insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder. Experten empfehlen das Trinkwasser, welches durch veraltete Leitungen läuft, regelmäßig auf den Schwermetallgehalt zu überprüfen.

Mikroorganismen

In unserem Trinkwasser befinden sich Mikroorganismen, wozu Kleintiere, Parasiten und Bakterien zählen. Kleintiere finden Sie eher selten bis gar nicht im Trinkwasser, da Filter und Siebe diese zuvor in den Wasseraufbereitungsanlagen auffangen. Zu den bekanntesten Bakterien gehören unter anderem die Escheria coli, Enterokokken und coliforme Bakterien. Diese verursachen Magen-Darm-Erkrankungen und Durchfall. In unserem Trinkwasser sollten diese nicht vorkommen, weshalb die Überwachung sehr groß ist und sicherstellen soll, dass die nach der Aufbereitung verbleibenden Konzentrationen für Ihre Gesundheit unbedenklich sind.

Dennoch gibt es vereinzelte Fälle, in welchen das Trinkwasser beispielsweise mit Darmparasiten aufgrund von fäkalen Verunreinigungen belastet ist. In solchen Fällen warnt das Gesundheitsamt und die Stadtwerke ergreifen alle Maßnahmen, um das Wasser von den entprechenden Verunreinigungen zu befreien. Für die Bewohner der betroffenen Ortschaften heißt es dann, das Wasser solange vor Gebrauch abzukochen, bis eine offizielle Entwarnung ausgesprochen wird.

In einem Artikel auf der Seite des Umweltbundesamtes ist zu lesen:

Um sicherzustellen, dass die Bakterien und Viren nach der Aufbereitung des Wassers nur noch in gesundheitlich unbedenklicher Konzentration vorhanden sind, gibt es strenge mikrobiologisch-regulatorische Anforderungen zur Überwachung der Trinkwasserqualität. Diese Anforderungen basieren auf dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und der Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Sie schreiben vor, dass Trinkwasser „keine Krankheitserreger in Konzentrationen enthalten darf, die die menschliche Gesundheit gefährden können“.
Umweltbundesamt

Arzneimittel

Was zunächst erstaunlich klingt, ist leicht erklärt. Menschen scheiden eingenommene Medikamente über den Stuhlgang und Urin aus. Auf diesem Weg gelangen sie über das Abwasser ins Leitungswasser. Auch wenn das Wasser in den Wasserwerken gründlich gereinigt und gefiltert wird, wurden alleine 2012 mehr als 23 unterschiedliche Wirkstoffe im Leitungswasser nachgewiesen. Zwar sind auch hier Mindestwerte festgelegt, doch gelten diese pro Liter.

Arzneimittelrückstände sind insofern bedenklich, als noch keine eindeutigen Nachweise belegen, dass auch geringe Mengen über einen langen Zeitraum eingenommen für Ihren Körper unschädlich sind. Dies gilt besonders für Antibiotika und Psychopharmaka. Diese stehen im Verdacht, Resistenzen und Verhaltensänderungen bei Menschen, Tieren und Pflanzen auszulösen.

Das Umweltbundesamt schreibt in einem Artikel Folgendes dazu:

Rückstände von Arzneimittelwirkstoffen und ihre Abbauprodukte gelangen, nachdem sie Mensch oder Tier verabreicht wurden, über deren Ausscheidungen in Gewässer und Böden:

Kläranlagen können nicht alle diese Rückstände zurückhalten. Deshalb werden sie nahezu flächendeckend und ganzjährig im Bereich von Kläranlagenabläufen sowie in Bächen, Flüssen und Seen, aber auch im Grund- und vereinzelt im Trinkwasser nachgewiesen.

Über Klärschlämme aus der Abwasserreinigung sowie über Gülle und Mist von behandelten Nutztieren gelangen die Rückstände von Arzneimittelwirkstoffen auch auf landwirtschaftliche Böden .
Umweltbundesamt

Chlor

Chlor kennen wir alle aus dem Schwimmbad. Doch es wird auch zur Desinfektion von mit Bakterien belastetem Wasser eingesetzt. In Deutschland ist die Verwendung von Chlor eher selten, hier arbeiten die Kläranlagen überwiegend mit UV-Licht. Dennoch kommt es vereinzelt vor, doch die erlaubte Menge ist gesetzlich geregelt und darf nicht mehr als 0,1 bis 0,2 Milligramm Chlor pro Liter betragen. Gesundheitsbedenklich soll das Chlor im Trinkwasser nicht sein, aber geschmacklich ist es unangenehm.

Weitere Verunreinigungen und Gefahrenquellen

Eine weitere Gefahrenquelle für verunreinigtes Trinkwasser sind Rückstände von Pflanzenschutzmittel, welche über die Felder in den Boden und damit in das Grundwasser sickern. Laut dem Umweltbundesamt lag der Absatz der eingesetzten Pflanzenschutzmittel in Deutschland lag zwischen 1995 und 2005 bei ungefähr 30.000 Tonnen. Leider dauert es mitunter mehrere Jahrzehnte, bis diese nicht mehr im Boden nachweisbar sind. Noch heute befinden sich krebserregende Pestizide im Grundwasser, welche bereits seit mehr als 20 Jahren verboten sind.

Das Umweltbundesamt schreibt über das Vorkommen von Pflanzenschutzmitteln im Grundwasser:

In den letzten Jahren gingen die Funde von Pflanzenschutzmitteln im Grundwasser kontinuierlich zurück, wie die Abbildung „Häufigkeitsverteilung der Funde von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen und ihren relevanten Metaboliten in oberflächennahen Grundwassermessstellen“ zeigt. Zwischen 2013 und 2016 überschritten noch etwa 3,8 % der Proben im oberflächennahen Grundwasser den jeweiligen gesetzlichen Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/l) bei mindestens einem Wirkstoff (letzte vorliegende Daten).Umweltbundesamt

Die Legionellen-Gefahr im Trinkwasser

Legionellen sind Bakterien, die sich nicht von vorneherein im Trinkwasser befinden, sie bilden sich bei Hitze. Sie lösen eine Art Lungenentzündung aus, die auch als Legionärskrankheit bekannt ist. Ein Legionellenbefall kommt besonders oft in den Sommermonaten und vor allem in Altbauten vor. Die Bakterien ernähren sich von Kalk, weshalb sie in Ihre Rohre und so ins Trinkwasser gelangen. Aus diesem Grund sieht die deutsche Trinkwasserverordnung vor, dass Vermieter bzw. Besitzer von Mehrfamilienhäusern ihre Leitungen im Abstand von drei Jahren auf Legionellen testen lassen müssen.

Das folgende Video zeigt, welche Gefahren unser Trinkwasser birgt:

Schon gewusst?Wie entsteht der Kalk im Wasser?

Wir unterscheiden zwischen weichem, mittleren und harten Wasser. Je härter, desto kalkhaltiger. Kalk ist eine Zusammensetzung aus Kalzium und Magnesium, bezeichnet aber in Bezug auf unser Wasser, das in dieser chemischen Verbindung enthaltene Calciumcarbonat. In Form von Calcit ist es eines der häufigsten Mineralien unserer Erde. Je nachdem wo in Deutschland das Regenwasser in die Erde sickert, passiert es mehrere Gesteins- und Bodenschichten.

Sind diese sehr kalkhaltig, nimmt das Wasser diesen Kalk auf und ist je nach Region weicher oder härter. Wie viel Kalk vom Wasser aufgenommen wird, hängt auch von pH-Wert des Wassers ab. Saures Wasser löst mehr Kalk aus den Gesteinsschichten, als basisches Wasser. Saures Wasser hat pH-Werte zwischen 0 und 6,5, neutrales beziehungsweise weiches Wasser hat einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. In unserem Wasser liegen die pH-Werte durchschnittlich bei 5,5 bis 8,5.

Ist Kalk im Wasser schädlich? Kalk, also eine chemische Verbindung aus Kalzium und Magnesium, ist für unseren Körper nicht schädlich, sondern essenziell. Zwar nehmen wir wissenschaftlichen Studien zufolge unseren Bedarf bereits über die Nahrung auf, doch scheidet unser Körper Überschüsse davon wieder aus. Die Konzentration des aufgenommenen Kalks müsste übermäßig hoch sein, dass unser Organismus diesen nicht mehr abbauen könnte. Doch das ist Studien zufolge nahezu unmöglich. Demnach ist Kalk für uns unschädlich. Lediglich für unsere elektronischen Küchengeräte ist er bedenklich.

Darum sind Kalkablagerungen schädlich für Elektrogeräte

So ungefährlich der Kalk für uns ist, umso schädlicher ist er für unsere Elektrogeräte. Also für Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Bügeleisen und Co. Je häufiger diese Geräte mit kalkhaltigem Wasser arbeiten, desto mehr Ablagerungen bilden sich. Diese wirken sich negativ auf die Funktionen aus. Besonders auf die Wärmeleitungen. Das Resultat sind ein höherer Energieverbrauch, welcher sich auf über einen langen Zeitraum auch in Ihren Stromkosten widerspiegelt, sowie ein Nachlassen der Leistung und schlussendlich eine verkürzte Lebensdauer der Geräte.

Hinzu kommt, dass eine zu hohe Kalkkonzentration den Geschmack Ihres Kaffees oder Tees beeinflusst. Verwenden Sie bei stark kalkhaltigem Wasser daher destilliertes Wasser für Ihre Elektrogeräte oder kaufen Sie sich einen Wasserfilter.

Welcher Wasserfilter ist der beste – die unterschiedlichen Filtrationsmethoden im Überblick

Die Entscheidung, welches der beste Wasserfilter ist, hängt mit Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Nicht jeder Filter eignet sich für alle Stoffe. Einige Wasserfilter sind Spezialisten in der Kalkentfernung, andere lösen auch Bakterien, Schwermetalle und Chlor aus Ihrem Leitungswasser. Wir stellen Ihnen nun die verschiedenen Filtrationsmethoden vor, wie diese funktionieren und was sie filtern. Im Anschluss lernen Sie die unterschiedlichen Wasserfilter-Arten kennen.

Der beste WasserfilterAktivkohlefilter

Aktivkohlefilter lösen unpolare, im Trinkwasser gelöste Stoffe heraus. Zu den unpolaren Partikeln zählen unter anderem Schadstoffe wie Staub oder Schwermetalle aus Flüssigkeiten oder Gasen. Aber auch Medikamenten- und Pflanzenschutzmittelrückstände, Chemikalien und Chlor. Je unpolarer die Verunreinigung, umso besser wird sie herausgefiltert und je mehr Schichten ein Aktivkohlefilter hat, desto besser ist die Filterleistung. Die meisten Aktivkohlefilter bestehen aus Kohlepartikeln von Kokosnussschalen. Diese sind natürlich, aber gleichzeitig effektiv. Dabei gilt: Je kleiner die Partikel, desto größer ist die Filterleistung.

Die Filtration erfolgt in unterschiedlichen Schritten. Zum einen blockieren Aktivkohleteilchen zu große Partikel, sodass diese gar nicht erst ins Wasser gelangen. Zum anderen erfolgt ein Absorbierungsprozess. Damit dieser besonders effektiv ist, wird die Oberfläche der Aktivkohleteilchen mittels einer Sauerstoffbehandlung vergrößert. Der hinzugefügte Sauerstoff verkleinert die Abstände zwischen den einzelnen Kohlepartikeln und vergrößert so gleichzeitig die Oberfläche, an welche sich die Schadstoffe binden. Diese werden Magnet-artig angezogen und heften sich an die Oberfläche der Kohlepartikel.

Kalk, Nitrat, Salze, Bakterien und Keime hingegen sind nicht unpolar, sondern polar. Also entweder negativ oder positiv geladene Teilchen. Diese filtern Aktivkohlefilter nicht heraus, weshalb die meisten Tischwasserfilter mit einer Kartusche ausgestattet sind, die sowohl einen Aktivkohlefilter, als auch einen Ionenaustauscher beinhalten. Diese sind wiederum Spezialisten im Herausfiltern von Kalk und Co.

  • Entfernen je nach Qualität des Filters Staub, Schwermetalle, Medikamenten- und Pflanzenschutzmittelrückstände sowie Chemikalien und Chlor aus Flüssigkeiten oder Gasen
  • Befinden sich in den meisten Tischwasserfiltern
  • Günstige Anschaffungskosten
  • Polare Substanzen, wie Kalk, Nitrat und Co filtern Aktivkohlefilter nicht heraus
  • Reinigen und wechseln Sie den Filter nicht regelmäßig, besteht die Gefahr der Verkeimung

Wasserfilter mit Ionenaustauscher

Jeder Stoff besteht aus Atomen, Molekülen und kleinsten Teilchen. Es gibt positiv geladene Teilchen, die Kationen und negativ geladene Teilchen, die Anionen. Ionenaustauscher binden die im Trinkwasser gelösten Ionen und ersetzen sie durch andere Teilchen mit der gleichen Ladung. Zum Beispiel ersetzen sie bei hartem Wasser die positiv geladenen Kalzium- oder Magnesiumionen durch positiv geladene Natriumionen und machen das Wasser dadurch weich.

Filterpatronen, die via Ionenaustausch arbeiten, müssen Sie regelmäßig ersetzen. Fest installierte Anlagen regelmäßig warten und mit einer Austauscherlösung versetzen. Andernfalls kann es sein, dass der Filter Schaden nimmt und plötzlich alle zuvor ausgetauschten Ionen in hoher Konzentration wieder an das Wasser abgibt.

  • Machen hartes Wasser weich
  • Entfernen je nach Modell auch Kationen, wie Eisen
  • Reduzieren keine Viren oder Bakterien
  • Sehr hohe Anschaffungskosten
  • Enthalten einen hohen Natriumanteil, der den Geschmack des Wassers beeinträchtigt
  • Schlecht für Menschen, die sich natriumarm ernähren müssen
  • Wegen des Natriumgehaltes nicht zum Wässern von Pflanzen geeignet

Basische Ionentauscher

Ungeladene Stoffe, organischen oder anorganischen Ursprungs passieren die eben beschriebenen Ionenaustauscher uneingeschränkt. Doch gibt es auch basische Ionenaustauscher, die ungeladene und geladene Stoffe sowie speziell Nitrate austauschen. Sie tauschen alle Mineralionen im Wasser aus und erzeugen basisches Wasser. Diese finden jedoch eher in medizinischen oder industriellen Bereichen Verwendung, denn das Wasser enthält nach der Filtration keinerlei Mineralien mehr und ist sehr weich. Als Kur ist basisches Wasser geeignet, vom Dauerkonsum wird jedoch abgeraten. Für den Alltag in privaten Haushalten sind diese Filter daher ungeeignet.

  • Basisches Wasser für medizinische Zwecke, beispielsweise als Kur
  • Verhindert die Entwicklung von Nierensteinen
  • Verhindert die Aufnahme von giftigem Nitrat
  • Haben eine begrenzte Wirkungsdauer
  • Gefahr der Verkeimung

Wasserfilter mit Umkehrosmoseverfahren

Diese Filterart gilt als besonders effektiv und wird zum Beispiel in Labors eingesetzt. Das Wasser wird mit einer starken Pumpe durch eine Membran gepresst, welches nur für allerkleinste Moleküle durchlässig ist. Also Wasser. Alle anderen Stoffe, wie Schwermetalle, Kalk, Chlor, Bakterien und Co hält die Membran zurück und filtert sie heraus. Allerdings gehören dazu auch gesunde Mineralien. Daher raten Experten vom häufigen Verzehr dieses Wassers ab, da die Gefahr einer Unterversorgung besteht.

Der Nachteil solcher Filteranlagen ist, dass sie oft durchgespült werden müssen, um nicht zu verstopfen. Für 1 Liter reines Wasser sind ungefähr 3 Liter Trinkwasser erforderlich. Außerdem sind Umkehrosmoseanlagen sehr keimanfällig, da sich die aufgefangenen Schwebeteilchen am Filter ansammeln.

  • Vollständige Reinigung des Wassers
  • Nachträglicher Mineralisierung erforderlich
  • Hoher Wasserverbrauch
  • Sehr wartungs- und pflegeintensiv
  • Hohe Gefahr der Verkeimung

Destillation

Bei der Destillation wird Ihr Wasser auf ungefähr 100 Grad Celsius erhitzt. Der dabei entstehende Wasserdampf wird aufgefangen, abgekühlt und wieder in einen flüssigen Zustand versetzt. Bei diesem Prozess werden alle Stoffe gelöst, die ihren Siedepunkt unterhalb der 100 Grad haben, was bei den meisten der Fall ist. Das zurückbleibende Wasser hat dementsprechend einen sehr hohen Reinheitsgrad. Allerdings haben diese Geräte einen überaus hohen Energieverbrauch und müssen nach jeder Anwendung gereinigt werden.

  • Vollständige Reinigung des Wassers
  • Sehr hoher Energieverbrauch
  • Sehr hoher Zeitaufwand
  • Müssen nach jeder Anwendung gereinigt werden
  • Das Wasser enthält keine Mineralstoffe mehr

Physikalische Wasserfilter

Zu den physikalischen Wasserfiltern zählen Permanent-Elektromagnete, Filter mit elektrischen Impulsen sowie elektrischen Feldern. Sie enthärten das Wasser lediglich, filtern aber keine Verunreinigungen. Dies jedoch ohne chemische Zusätze. Doch nur, wenn Geräte ein DVGW-Prüfzeichen besitzen, wirken sie. Physikalische Wasserfilter sind teuer in der Anschaffung und sehr wartungsintensiv. Bisher konnten sie sich noch nicht durchsetzen.

  • Reine Entkalkung
  • Teuer in der Anschaffung
  • Wartungsintensiv
  • Entfernen keine Verunreinigungen

Die unterschiedlichen Wasserfilter-Arten

Verschiedene VariantenTischkannen-Wasserfilter

Tischkannen-Wasserfilter zählen zu den bekanntesten und am meisten verwendeten Wasserfiltern. Sie zeichnen sich durch eine einfache Handhabung, geringe Anschaffungskosten und je nach Modell eine gute Filterleistung aus. Tischkannenfilter verwenden Sie überwiegend, um Ihr Leitungswasser von Kalk und je nach Filterart auch von Chlor, Bakterien und Schwermetallen zu befreien.

In Tischkannenfiltern befinden sich ein Trichter, in welchem die Filterkartusche sitzt. Sie gießen oben Ihr Leitungswasser hinein, es durchläuft den Filter und in der Kanne unterhalb des Trichters sammelt sich das gefilterte Wasser. In der Filterkartusche sitzen meistens Aktivkohlefilter oder es sind mehrere Filterarten kombiniert.

Beispielsweise ein Aktivkohlefilter in Kombination mit einem Keramikfilter oder einem Ionenaustauscher. Ionenaustauscher bestehen oft aus kleinen Harzgranulaten, welche die Kalzium- und Magnesiumionen durch andere ersetzen und das Wasser weicher machen, also entkalken. Das Aktivkohlegranulat soll den Gehalt an Mikroorganismen sowie Chlor reduzieren.

Die Nachteile solcher Filtersysteme sind, dass Sie regelmäßig neue Kartuschen kaufen müssen, was mit fortlaufenden Kosten verbunden ist. Vernachlässigen Sie den regelmäßigen Austausch der Kartuschen, lässt nicht nur die Filterleistung nach, sondern es können sich auch Keime bilden.

Vor- und Nachteile von Tischkannenfiltern

  • Günstig in der Anschaffung
  • Einfach in der Handhabung
  • Platzsparend
  • Entfernen Kalk und Chlor
  • Entfernen je nach System auch Bakterien und andere Stoffe
  • Für unseren Körper wichtige Mineralien bleiben im Wasser
  • Regelmäßiger Austausch der Kartuschen erforderlich, damit verbundene Folgekosten
  • Verkeimungsrisiko
  • Manche Modelle aus Kunststoff sind nicht BPA-frei, sie enthalten Weichmacher
  • Filtern nicht alle Schadstoffe aus dem Wasser

Untertisch-Wasserfilter

Diese installieren Sie in der Regel unter Ihrem Spülbecken an der Wasserleitung. Sie arbeiten mit einem Aktivkohlefilter oder Umkehrosmosefilter. Manchmal auch mit beiden. Es gibt sie in drei Varianten:

  1. Das Filtersystem wird direkt mit Ihrer Kaltwasserleitung verbunden. So wird Ihr gesamtes Kaltwasser gefiltert.
  2. Funktioniert nach einer 3-Wege-Armatur. Unterhalb Ihrer Spüle werden alle Leitungen verbunden und aus Ihrer Armatur kommt gefiltertes Trinkwasser.
  3. Sie bauen eine zweite Armatur ein und zapfen Ihr Nutzwasser und Trinkwasser über separate Wasserhähne ab.

Reise-Wasserfilter

Reise-Wasserfilter sind überaus praktisch. Sie sind klein, leicht, platzsparend und passen in jede Hosentasche. Die meisten erhältlichen Modelle verfügen über einen Standardanschluss sowie einen Adapter. So können Sie den Reise-Wasserfilter überall auf der Welt schnell und unkompliziert am Wasserhahn anbringen und erhalten sofort bei Öffnen des Wasserhahns gefiltertes Wasser. Die meisten Modelle sind mit einem Aktivkohlefilter ausgestattet, filtern bis zu 50 Liter pro Stunde und haben eine Lebensdauer von circa vier Wochen.

Hauswasseranlagen

Hauswasseranlagen sind groß und teuer in der Anschaffung. Sie installieren diese direkt an der Wasseruhr des Hauptwasserhahns. Diese Variante entzieht dem Trinkwasser in der Regel nur Kalk, aber keine anderen Substanzen.

Wichtige Kaufkriterien für Ihren Wasserfilter

BestellungDie im Handel erhältlichen Trinkwasserfilter weisen nicht allzu viele Unterscheidungsmerkmale auf. Die wichtigsten haben wir für Sie zusammengefasst:

  • Der Filtertyp: Die meisten Wasserfilter arbeiten mit einem Aktivkohlefilter. Einige enthalten zudem Ionenaustauscher, andere mineralisieren Ihr Trinkwasser zusätzlich. Entscheiden Sie danach, welche Stoffe Sie aus Ihrem Wasser filtern möchten, beziehungsweise nach der Härte Ihres Trinkwassers.
  • Die Lebensdauer des Filters: Alle Filterkartuschen müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Andernfalls lässt die Filterleistung nach und es besteht außerdem die Gefahr der akuten Verkeimung. Einige Filter tauschen Sie alle 4 Wochen, andere erst nach 6 Monaten aus. Kalkulieren Sie die entsprechenden Folgekosten und beziehen diese in Ihre Kaufentscheidung ein.
  • Das Volumen des Wasserbehälters: Wasserfilter gibt es in verschiedenen Größen. Auch in XL und XXL. Je nachdem, wie viele Personen Sie mit gefiltertem Wasser versorgen möchten, eignen sich die jeweiligen Modelle besser oder schlechter. Bedenken Sie aber, dass gefiltertes Wasser in den Kühlschrank gehört. Andernfalls besteht auch hier wieder die Gefahr der Verkeimung. Das Behältnis sollte also in Ihren Kühlschrank passen.
  • Das Material: Die meisten Wasserfilter bestehen aus Kunststoff. Achten Sie darauf, dass dieser BPA-frei, also frei von schädlichen Weichmachern ist. Einige Hersteller bieten auch Trinkwasserfilter aus Glas an. Außerdem sind einige Teile für den Geschirrspüler geeignet und andere nicht. Treffen Sie Ihre Entscheidung auch nach diesen Gesichtspunkten.

Häufig gestellte Fragen zu Wasserfiltern

  1. Wasserfilter bestellenKönnen Wasserfilter Schwermetalle aus dem Wasser herausfiltern? Je nach Filterart, ja. Umkehrosmosefilter beispielsweise filtern Schwermetalle besonders effektiv, aber sie entziehen dem Wasser auch alle Mineralstoffe. Diese müssten dem Wasser nachträglich wieder hinzugefügt werden. Aber auch Aktivkohlefilter eignen sich hierfür. Diese finden Sie in den meisten Tischkannenfiltern.
  2. Wie hoch sind die Grenzwerte für Kupfer, Blei und Zink? Der Grenzwert für Blei liegt bei 0,01 Milligramm pro Liter, der Grenzwert für Kupfer bei 2 Milligramm pro Liter und der für Zink bei 0,02 Milligramm pro Liter.
  3. Wie wechsle ich einen Wasserfilter? Sie finden die entsprechende Anleitung in der Anleitung des jeweiliges Modells. Grundsätzlich leeren Sie den Wasserbehälter, entnehmen den alten Filter, packen den neuen aus und setzen ihn ein. Anschließend führen Sie einige Filtrationen durch, ohne das Wasser zu trinken. Wie viele, hängt vom jeweiligen Gerätetypen ab.
  4. Wie entsorge ich einen Wasserfilter? Die meisten Geräte entsorgen Sie ganz einfach über den Hausmüll. Sollte das bei Ihrem Gerät nicht der Fall sein, finden Sie einen entsprechenden Herstellerhinweis in der Anleitung.
  5. Wer installiert eine Wasserfilteranlage? Untertisch-Wasserfilter enthalten eine Anleitung, nach der Sie diese selbst installieren können. Ist Ihnen dies zu aufwendig oder unsicher, beauftragen Sie am besten eine Fachfirma. Hauswasseranlagen sollten Sie in jedem Fall von einer Fachperson installieren lassen.
  6. Wie oft sollte ich die Kartusche wechseln? Wie oft Sie die Filterkartusche wechseln, hängt vom Hersteller und Ihrer Wasserqualität ab. Bei den meisten Modellen wechseln Sie den Filter nach ungefähr 30 Tagen, bei einigen nach 60 und bei wenigen nach 90 Tagen. Diese Werte gelten für Tischwasserfilter. Ist Ihr Wasser jedoch stark kalkhaltig, wechseln Sie den Filter bitte eher.

So bleibt Ihr Wasserfilter hygienisch und sauber

Wie bereits beschrieben, haben Wasserfilter viele Vorteile, aber auch Nachteile. Zu den Nachteilen gehört der regelmäßige Austausch der Filterkartuschen, die sonst an Leistung einbüßen und Gefahren der Verkeimung bergen. Mit den folgenden Tipps bleibt Ihr Tischwasserfilter sauber und leistungsfähig:

  1. Wechseln Sie die Kartusche in regelmäßigen, vom Hersteller empfohlenen Abständen.
  2. Reinigen Sie den Filter regelmäßig entsprechend der Anleitung.
  3. Tauschen Sie das gefilterte Wasser regelmäßig aus.
  4. Bewahren Sie gefiltertes Wasser im Kühlschrank auf.

Die Geschichte des Wasserfilters

Wasserfilter Test und VergleichWasser zu filtern ist keine Erfindung der Neuzeit. Die ersten schriftlichen Hinweise auf gefiltertes Trinkwasser stammen aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. Und zwar aus Indien. Die damaligen Kulturen kochten ihr Trinkwasser zunächst und ließen es anschließend durch Schichten aus Sand, Kies und Kohle laufen. Im Grunde genommen ähnelt dies stark unserer heutigen Filtration.

Weitere Hinweise finden wir bei den Griechen und Römern, später auch in Nordeuropa. Dort fanden Archäologen Überreste von Grobwasserfiltern an Quellen und Brunnen aus dem 12. Jahrhundert. Großbritannien baute seine ersten kommunalen Wasserversorgungsanlagen nach einer großen Cholera-Epidemie und 1827 wurde der erste Wasserfilter für den Hausgebrauch entwickelt und verkauft.

Die ersten Wasserfilter für die private Verwendung nutzen Erde und Lehm zur Filtration. Das Umkehrosmose-Verfahren wurde durch die NASA entwickelt, als diese Mitte des 20. Jahrhunderts vor dem Problem standen, ihre Astronauten im All mit Trinkwasser zu versorgen. Das Prinzip wurde für Heimgeräte adaptiert und in den 60er Jahren auf den Markt gebracht. In Deutschland trat die erste Wasseraufbereitungsverordnung um 1950 in Kraft und die erste Version der Trinkwasserverordnung existiert seit 2001.

Das sagt der Wasserfilter-Test der Stiftung Warentest

Pfeil zum InhaltDer Wasserfilter-Test der Stiftung Warentest liegt schon einige Jahre zurück. Im Jahr 2015 nahm die Verbraucherorganisation neun Wasserfilter verschiedener Hersteller genauer unter die Lupe. Leider schnitt seinerzeit keines der getesteten Modelle besonders gut ab. Erstaunlicherweise war die Leistung der meisten Geräte im Hinblick auf die Reduzierung von Schadstoffen wie Blei, Chlor oder Keimen ausgesprochen gut. Dafür gelang des effektive Entkalken den wenigsten Wasserfiltern, und das Wasser blieb hart.

Hinzu kam, dass gefiltertes Wasser anfällig für Verkeimung ist, sofern es nicht m Kühlschrank steht. Deshalb sind die meisten Filter mit geringen Silberionen versetzt, die zwar das Wachstum von Bakterien hemmen, aber möglicherweise negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Die enthaltene Konzentration ist zwar sehr niedrig, doch gesundheitliche Risiken bei einem Langzeitverzehr sind nicht ausgeschlossen.

Außerdem fand die Stiftung Warentest in einigen Filtern eine zu hohe Konzentration Dichlor­methan. Dieser Stoff steht unter Verdacht, krebs­er­regend zu sein. Daher wurden die entsprechenden Filter nach Bekanntgabe der Testergebnisse aus dem Handel genommen. Die meisten Hersteller haben seitdem reagiert und ihre Filtersysteme deutlich verbessert. Sie erhalten den vollständigen Bericht und die Ergebnisse kostenpflichtig bei der Stiftung Warentest zum Herunterladen.

Gibt es einen Wasserfilter-Test von Öko Test?

Öko Test hat bisher keinen Wasserfilter-Test durchgeführt. Wird ein entsprechender Test nachgeholt, stellen wir Ihnen den weiterführenden Link hier nachträglich zur Verfügung. Dafür fanden wir einen interessanten Artikel über Wasserfilter. Dieser geht ausführlich darauf ein, wie sinnvoll Wasserfilter sind und wie sauber unser Trinkwasser wirklich ist. Den kostenlosen Artikel lesen Sie auf der Website von Öko Test.

Weiterführende Links

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