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Risikolebensversicherung Vergleich

Risikolebensversicherung Rechner

In unserem Risikolebensversicherung Vergleich erfahren Sie, für wen sich eine Lebensversicherung lohnt und was Sie beim Abschluss beachten sollten. In unserem Ratgeber informieren wir Sie darüber, was eine Lebensversicherung ausmacht, wann sie besonders sinnvoll ist, und in welchen Fällen der Versicherungsschutz greift. Zudem sind Sie mit unserem Vergleich bestens darüber informiert, wie Sie die für sich passende Risikolebensversicherung finden, und in welcher Höhe Sie sich absichern sollten. Auch für die Länge der Vertragslaufzeit, sowie die Kosten des Versicherungsschutzes geben wir wertvolle Hinweise, damit Sie schnellstens Ihre Wunschversicherung finden und so beruhigt in die Zukunft blicken können.


Risikolebensversicherung Vergleich - Für wen sich eine Lebensversicherung lohnt und was Sie beim Abschluss beachten müssen

Lebensversicherungen sind ein beliebtes Mittel, um seine Angehörigen im Falle des eigenen Todes finanziell abzusichern.

Doch bei der Auswahl und beim Abschluss einer Lebensversicherung gibt es einige Dinge zu beachten - nur so finden Sie die für Sie passende Absicherung zu finanziell günstigen Konditionen.

Wir haben hier nachfolgend die wichtigsten Dinge, die es bei der Auswahl und dem Abschluss einer Lebensversicherung zu beachten gibt, für Sie zusammengefasst.

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Risikolebensversicherungen sind ein oft genutztes Mittel, um Angehörige und Geschäftspartner für den Fall finanziell abzusichern, dass man selbst verstirbt. 

Auch wenn es viele nicht gerne hören wollen - der eigene Tod ist ein Risiko, das im Unglücksfall schneller eintreten kann, als man glaubt. In 2017 hat das Statistische Bundesamt zum Beispiel angegeben, dass rund 15 Prozent der Deutschen vor einem Alter von 65 verstorben sind.

Ein Todesfall in der Familie oder im Bekanntenkreis ist für viele nur schwer zu verarbeiten. Noch schwieriger wird es jedoch, wenn durch den Tod einer Person bei den Hinterbliebenen finanzielle Existenzängste ausgelöst werden.

Dieser Eventualität können Sie durch den Abschluss einer Risikolebensversicherung entgegenwirken.

Sie zahlen hierbei zu Lebzeiten in die Versicherung ein. Verstirbt der Versicherte während des Versicherungszeitraums, zahlt die Lebensversicherung einmalig einen im Versicherungsvertrag festgelegten Betrag.

Dieser Betrag kann dann von Hinterbliebenen zum Beispiel verwendet werden, um noch ausstehende Kredite zu tilgen, den Alltag zu bestreiten, oder eine Ausbildung zu finanzieren.

Eine Risikolebensversicherung ist also quasi eine “Wette auf das Leben” - Sie sichern sich für die Eventualität ab, dass ein Familienmitglied unerwartet früh verstirbt.

Doch beim Abschluss einer solchen Risikolebensversicherung gibt es einiges zu beachten. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Wann ist eine Risikolebensversicherung besonders sinnvoll?

Zwar ist das Abschließen einer Risikolebensversicherung in den meisten Fällen sinnvoll. Jedoch gibt es einige Situationen, in denen eine solche Versicherung besonders sinnvoll ist.

Risikolebensversicherung für Haupt- und Alleinernährer

Als Haupternährer oder Alleinernährer zählt, wer den Großteil des Einkommens eines Haushaltes erwirtschaftet, beziehungsweise sogar das gesamte Einkommen.

In der Vergangenheit war das bei traditionellen Familien vor allem der Ehemann. Das hat sich heutzutage zum Glück geändert - jedoch kommt es trotzdem vor, dass das finanzielle Überleben einer Familie besonders von der Einkunft eines Familienmitgliedes abhängt.

In solchen Fällen macht es sehr viel Sinn, eine Lebensversicherung auf den Haupt- oder Alleinernährer abzuschließen. Denn fallen seine oder ihre Einkünfte weg, kann es für den Rest der Familie schnell schwierig werden, den Alltag so zu bestreiten wie zuvor.

Abklären sollten Familien mit verheirateten Paaren vor Abschluss einer Lebensversicherung gegebenenfalls, ob die Höhe einer Witwen- oder Witwerrente ausreichen würde, den Einkommensausfall des verstorbenen Partners zu decken.

Dabei sollte auch bedacht werden, ob der verbliebene Elternteil weiterhin im Beruf stehen kann, wenn er oder sie nach Tod des Partners die alleinige Verantwortung für das Betreuen eventueller Kinder hat.

Risikolebensversicherung für nicht verheiratete Paare

Auch für Paare, die nicht verheiratet sind, lohnt es sich, sich mit der Risikolebensversicherung zu beschäftigen.

Dies ist vor allem deshalb der Fall, weil Hinterbliebene hier oft keinen Anspruch auf eine staatliche Witwen- oder Witwerrente haben.

Selbst wenn dieser Anspruch besteht, hängt die Höhe einer solchen Rente von dem Zeitrahmen ab, während dem in die zuständige Rentenkasse gezahlt wurde. Bei jungen Familien oder nicht berufstätigen Partnern führt dies oft zu sehr niedrigen oder nicht vorhandenen Rentenansprüchen.

Im Fall von nicht verheirateten Paaren ist die gesetzliche Absicherung im Fall des Versterbens eines Partners also ganz klar unzureichend. Am besten sichern Sie sich also zusätzlich privat ab - eine Risikolebensversicherung ist da eine optimale Wahl.

Risikolebensversicherung für Verschuldete

Hat man als Familie oder Einzelperson einen Kredit aufgenommen, zum Beispiel zur Baufinanzierung, bietet es sich besonders an, eine Risikolebensversicherung abzuschließen.

Dies sichert für den Fall ab, dass ein Familienmitglied stirbt, dessen Einkommen zentral in der Tilgung des Kredits ist. Mit der Summe, die im Todesfall aus der Lebensversicherung ausgezahlt wird, kann der Kredit dann weiterhin bedient werden.

So vermeidet man zum Beispiel, dass die Familie des Verstorbenen aus einer Immobilie ausziehen muss, für die eine Baufinanzierung aufgenommen wurde, die nach dem Todesfall eines Familienmitgliedes nicht mehr bedient werden kann.

Risikolebensversicherung für Geschäftspartner

Auch für Geschäftspartner macht es besonders viel Sinn, eine Risikolebensversicherung abzuschließen.

Dies ist dadurch bedingt, dass Geschäftspartner oft einen Kredit mit weiteren Partnern teilen. Fällt ein Geschäftspartner durch Tod weg, kann die Höhe des Kredits für die weiter bestehenden Partner schnell überwältigend werden.

Begünstigter der Lebensversicherung ist in diesem Fall der Geschäftspartner oder die Firma. Durch das Abschließen einer solchen Versicherung kann somit die fortbestehende Existenz einer Unternehmens gesichert werden.

In welchem Fall zahlt eine Risikolebensversicherung?

In welchen Fällen eine Risikolebensversicherung an den Versicherungsnehmer auszahlt, hängt von der Versicherungspolice ab.

Die genauen Konditionen zu Zahlungen können Sie dem Vertrag entnehmen, mit dem Sie eine Risikoversicherung abgeschlossen haben.

Generell unterscheidet man bei Lebensversicherungen zwischen einem Basis-Schutz, der allen Versicherungen gemein ist, und weiteren, hinzubuchbaren Optionen.

Basis-Schutz

Allen Lebensversicherungen ist gemein, dass sie im Falle des Todes der versicherten Person während der Vertragslaufzeit einen Geldbetrag an die Hinterbliebenen auszahlen. Diesen Versicherungsschutz nennt man deshalb auch Basis-Schutz.

Damit die Versicherung den Versicherungsbetrag auszahlt, muss ihr eine amtliche Sterbeurkunde der versicherten Person vorliegen, die am besten per Einschreiben eingereicht wird.

Geht die Sterbeurkunde bei der Versicherung ein, wird die Versicherungssumme wird nach Bearbeitung des Falls an die Begünstigten ausgezahlt.

Weitere Optionen

Der Basis-Schutz, den man mit Abschluss einer Lebensversicherung erwirbt, lässt sich zudem durch das Hinzubuchen weiterer Optionen ausweiten. Die gängigsten dieser Optionen haben wir hier nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Vorgezogene Todesfall-Leistung

Personen, in deren Lebensversicherung eine Vorgezogene Todesfall-Leistung festgeschrieben ist, können bereits zu Lebzeiten über den Versicherungsbetrag verfügen.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass bei der versicherten Person eine unheilbare und fortschreitende Krankheit mit wahrscheinlich tödlichem Ausgang diagnostiziert ist.

Die Mittel aus dieser Leistung können zum Beispiel dafür verwendet werden, eventuell durch Krankheit verursachte Arzt- und Pflegekosten zu decken.

Kinder-Zusatz Schutz

Der Kinder-Zusatz-Schutz greift, wenn Ihr Kind an einer Krankheit erkrankt, die zuvor im Vertrag der Lebensversicherung festgehalten ist.

Üblicherweise sind auch solche Krankheiten fortschreitend und häufig tödlich, wie etwa Leukämie.

Tritt ein solch gearteter Krankheitsfall an, zahlen manche Versicherer eine Sofortleistung. CosmosDirekt zahlt in diesem Fall zum Beispiel 10% der vereinbarten Versicherungssumme an den Versicherungsnehmer aus.

In welchen Fällen zahlt die Risikolebensversicherung nicht?

Es gibt Fälle, da zahlt eine Risikolebensversicherung nicht.

Wird die Versicherung zum Beispiel frühzeitig gekündigt, oder verstirbt der Versicherte außerhalb des Versicherungszeitraums, steht den Angehörigen keine Zahlung zu.

Auch für den Fall, dass die Risikolebensversicherung zu Lebzeiten des Versicherten ausläuft, erfolgt keine Prämienzahlung.

Gibt es berechtigte Zweifel daran, ob die versicherte Person eines natürlichen Todes gestorben ist, zahlt die Risikolebensversicherung zunächst keine Prämie aus. Bestehen solche Zweifel, behält die Versicherung die Prämie so lange ein, bis die Todesursache zweifelsfrei geklärt ist.

Auch bei Suizid der versicherten Person erfolgt standardmäßig keine Auszahlung der Versicherungsprämie.

Wie finde ich die für mich passende Risikolebensversicherung?

Die individuell passende Lebensversicherung zu finden ist nicht immer einfach.

Auf jeden Fall lohnt sich ein Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern und Vertragsmodalitäten. Dabei sollte man vor allem auf ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis achten.

Ganz genau sollte man abwägen, welche Vertragsoptionen man beanspruchen möchte, und auf welche man auch verzichten kann - denn so lässt sich bares Geld sparen. 

Da eine Risikolebensversicherung oft auf Jahrzehnte ausgelegt ist, können sich schon Centbeträge in der Beitragsbemessung deutlich bemerkbar machen.

Welche Risikolebensversicherung individuell die Richtige ist, lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Bei einem Vergleich sollte man sich aber zum Beispiel folgendes überlegen:

  • Für welche Person möchten Sie eine Risikolebensversicherung abschließen?
  • Welche Leistungen benötigen Sie?
  • Für welchen Zeitraum möchten Sie sich absichern?
  • In welcher Höhe möchten Sie sich absichern?

Können Sie diese Fragen beantworten, sind Sie der für Sie passenden Risikolebensversicherung bereits einen großen Schritt näher.

Es gibt allerdings zusätzlich einige Besonderheiten zu beachten, die sich aus individuellen Lebenskonstellationen ergeben. Die wichtigsten dieser Besonderheiten haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Besonderheiten bei unverheirateten Paaren

Der Gesetzgeber, wie auch einige Versicherer, bevorzugen auch heutzutage noch verheiratete Paare, indem sie ihnen finanzielle Vorteile anbieten.

Dabei ist es heutzutage immer üblicher, mit dem Partner keine Ehe zu schließen, sondern in festen Verhältnissen unverheiratet eine Familie zu gründen, oder kinderlos zusammen zu leben.

Befinden Sie sich in einer langfristigen, unverheirateten Partnerschaft, müssen Sie beim Abschluss einer Lebensversicherung auf Ihren Partner einige Dinge beachten. Dies ist wichtig, um hohe Kosten bei der Erbschaftssteuer zu vermeiden.

Während der Freibetrag von Lebensversicherungen bei Ehepartnern noch 500.000 Euro beträgt, sind es bei Unverheirateten lediglich 20.000 Euro. Alles, was über den letzteren Betrag hinaus geht, muss mit bis zu 50 Prozent versteuert werden.

Diese hohe Erbschaftssteuer lässt sich vermeiden, wenn Sie sich bereits bei Vertragsabschluss dieser Problematik bewusst sind.

Eine solch hohe Steuerlast lässt sich nämlich vermeiden - sind Sie als begünstigte Person für eine Risikolebensversicherung eingetragen, sollten Sie auch den Vertrag zu dieser Versicherung abschließen und alle Beiträge zahlen.

So wird keine Erbschaftssteuer fällig, und Sie können den Betrag der Risikolebensversicherung voll ausschöpfen.

Verbundene Leben

Verheiratete Paare können die Option einer verbundenen Lebensversicherung für sich nutzen, auch “Verbundene Leben” genannt. Bei diesem Modell schließen beide Ehepartner einen gemeinsamen Vertrag für eine Risikolebensversicherung ab. Stirbt ein Partner, oder sogar beide, zahlt die Versicherung einmalig eine zuvor festgelegte Summe.

Obwohl vergleichsweise viel genutzt, wird die verbundene Lebensversicherung zunehmend kritisch betrachtet. Dies ist nicht zuletzt mit der steigenden Scheidungsrate zu begründen - im Falle einer Scheidung ist es nämlich gar nicht so einfach, die einmal zusammen geschlossene Lebensversicherung wieder zu trennen.

Besteht der Wunsch, eine verbundene Lebensversicherung zu trennen, so muss diese im Normalfall aufgelöst und dann separat neu geschlossen werden. Dies kann häufig mit einigen Kosten verbunden sein, da neu abgeschlossene Verträge mitunter um einiges teurer sein können.

Diese Problematik lässt sich vermeiden, indem Sie separate Risikolebensversicherungen abschließen - so bewahren Sie sich Ihre finanzielle Unabhängigkeit und sparen möglicherweise einiges an Kosten.

In welcher Höhe sollte ich mich absichern?

Die Höhe, in der Sie sich versichern, bestimmt, wie viel Geld im Todesfall ausgezahlt wird.

Sie sollten die Höhe der Risikolebensversicherung vor allem danach auswählen, was Ihre Lebenssituation vorgibt. Üblicherweise können Sie sich dabei an Ihrem Jahreseinkommen orientieren. 

Prinzipiell gilt, dass man eine Risikolebensversicherung auf die drei- bis fünffache Summe des Jahreseinkommens abschließen sollte. Allerdings kommt es vor allem auch darauf an, was Sie sich realistisch leisten können.

Zudem kommt es manchmal vor, dass Sie die Versicherungssumme über die Jahre anpassen müssen - dies ist vor allem bei Verträgen mit längerer Laufzeit der Fall.

Gute Versicherer lassen Ihnen die Freiheit zu einer solchen Änderung der Vertragslaufzeit. Um sich eine größtmögliche Flexibilität zu bewahren, achten Sie also am besten bereits bei Vertragsabschluss darauf, ob bei dem von Ihnen gewählte Anbieter eine solche Änderung einfach machbar ist.

Sind Sie sich auch nach genauerer Überlegung unsicher, was die Höhe der Lebensversicherung angeht, lassen Sie sich am besten persönlich beraten - dies ist entweder in Filialen, telefonisch oder online möglich.

Alleinerziehende und Familien mit jüngeren Kindern

Für Alleinerziehende und Familien mit jüngeren Kindern macht es Sinn, eine Risikolebensversicherung in größerer Höhe abzuschließen - idealerweise in fünffacher Höhe des Jahreseinkommens der Familie. Bereits aufgenommene Kredite sollten zudem zusätzlich abgesichert werden.

Bei Alleinerziehenden ist die höhere Absicherung dadurch bedingt, dass Kinder eventuell von dem Einkommen von nur einem Elternteil abhängen und somit extra abgesichert werden müssen. Kinder können hier als Bezugsberechtigte für die Lebensversicherung eingesetzt werden - dies allerdings am besten mit Vormund, denn ansonsten wird bei Minderjährigkeit der Bezugsberechtigten ein staatlicher Vormund eingesetzt.

Auch bei Familien mit jüngeren Kindern ist eine solch höhere Absicherung sinnvoll, da die Kinder höchstwahrscheinlich noch einiges an Zeit vor sich haben, bis sie mit der Ausbildung fertig und somit finanziell unabhängiger sind. Versterben ein Elternteil oder gar beide Elternteile, ermöglicht die Risikolebensversicherung es den Kindern, eine Berufsausbildung abzuschließen und somit auf eigenen Füßen zu stehen.

Kinderlose Ehepaare und Familien mit älteren Kindern

Kinderlosen Ehepaaren und Familien mit Kindern, die bereits älter sind, wird geraten, sich mit einer Risikolebensversicherung in dreifacher Höhe des Brutto-Jahreseinkommens abzusichern.

Die etwas niedrigere empfohlene Summe ist dadurch bedingt, dass entweder keine Kinder vorhanden sind, oder diese voraussichtlich schneller finanziell unabhängig werden.

Auch bei kinderlosen Ehepaaren und Familien mit älteren Kindern sollten Kredite gesondert abgesichert werden.

Geschäftspartner

Bei Geschäftspartnern können wir leider keine pauschale Absicherungssumme empfehlen, da diese sehr stark von der Höhe der eingegangenen Verbindlichkeiten abhängt.

Solch vorhandene Verbindlichkeiten sollte in jedem Fall für den Fall abgesichert werden, dass ein Geschäftspartner verstirbt - eine Risikolebensversicherung ist da eine hervorragende Möglichkeit.

Sollten Sie sich unsicher sein, was die Höhe der Risikolebensversicherung für Geschäftspartner angeht, suchen Sie am besten das Gespräch mit einem Versicherungsberater.

Flexibilität in der Höhe des Versicherungsschutzes

Sind manche Risikolebensversicherungen relativ starr ausgelegt, bieten Ihnen andere Vertragsmodelle schon deutlich mehr Flexibilität in der Höhe des Versicherungsschutzes.

Wieder andere Versicherer bieten ihren Kunden sogar spezielle Konditionen und sogar Boni an, mit denen die Höhe des Versicherungsschutzes flexibel an Lebensereignisse angepasst werden kann.

Eine solche Flexibilität in der Höhe des Versicherungsschutzes eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Lebensversicherung an individuelle Lebensereignisse und gegebenenfalls auch an eine Geldinflation anzupassen.

Ist in dem Vertrag für Ihre Lebensversicherung zum Beispiel eine Klausel zur Nachversicherung enthalten, können Sie den Versicherungsschutz bei besonderen Anlässen, wie zum Beispiel einer Heirat, ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Letzteres kann nicht nur praktisch sein, sondern Ihnen sogar bares Geld sparen - hat sich nämlich Ihr Gesundheitsstatus seit dem Abschluss der Lebensversicherung geändert, und wird dies bei einer Gesundheitsprüfung festgestellt, können Versicherungsbeitrage schnell sehr viel teurer werden.

Beim Kinder-Bonus, der von einigen Versicherern angeboten wird, erhöht sich die Höhe des Schutzes der Lebensversicherung automatisch bei der Geburt oder Adoption eines Kindes, für das Sie Elternteil sind.

Diese Erhöhung des Schutzes ist beim Kinder-Bonus für Sie kostenlos und wird von einigen Versicherern, wie zum Beispiel CosmosDirekt, speziell für Neukunden angeboten.

Beim Bau-Bonus erhöht sich der Vertragsschutz beim Bau oder Erwerb einer Immobilie zur Eigennutzung. Auch diese Erhöhung ist für Sie kostenlos, und wird von einer Reihe von Versicherern angeboten (zum Beispiel Hannoversche Versicherungen).

Eine andere Option, die Ihnen mehr Freiraum lässt als eine klassische Lebensversicherung, ist eine Versicherung mit Dynamik-Option. Hierbei wird der Versicherungsschutz von Jahr zu Jahr erhöht - Sie haben allerdings auch die Option, dieser Erhöhung zu widersprechen, und bewahren sich somit ein Höchstmaß an Flexibilität. Auch bei dieser Option erfolgt die Erhöhung des Versicherungsschutzes meist ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Welche Vertragslaufzeit sollte ich wählen?

Lebensversicherungen können Sie mit einer Reihe von Laufzeiten abschließen, die bereits bei einem Jahr beginnen.

Welche Vertragsdauer für Sie richtig ist, lässt sich wie auch die Versicherungshöhe nicht pauschal festlegen.

Sind Kinder vorhanden, ist das Alter der Kinder entscheidend bei der Wahl der Laufzeit der Versicherung - je jünger die Kinder bei Versicherungsabschluss, desto länger sollte die Vertragsdauer sein. Dies stellt sicher, dass Ihre Kinder auch ohne Sie finanziell abgesichert sind.

Haben Sie laufende Kredite, so sollte Ihre Lebensversicherung erst enden, wenn alle Schulden beglichen sind.

Manche Lebensversicherungen sind mit einer Verlängerungs-Option ausgestattet - von dieser können Sie Gebrauch machen, wenn die Vertragslaufzeit kurz vor dem Ablauf steht und Sie Bedarf für eine Verlängern sehen.

Bei dieser Option müssen Sie sich normalerweise keiner erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen und können den Vertrag um bis zu 15 Jahre verlängern - normalerweise bei einer maximalen Vertragslaufzeit inklusive Verlängerung von 45 Jahren.

Wie teuer ist eine Risikolebensversicherung?

Für viele Personen, die sich für eine Risikolebensversicherung interessieren, ist die Beitragshöhe eines der ausschlaggebenden Kriterien bei der Wahl der Versicherung.

Die Kosten für eine solche Versicherung orientieren sich an der von Ihnen gewählten Versicherungsdauer und Versicherungssumme. Neben diesen Komponenten spielen jedoch auch einige andere Faktoren eine Rolle in der Beitragskalkulation.

In jedem Fall sollten Sie sich vor Vertragsabschluss genau informieren, zu welchen finanziellen Konditionen Sie Ihre Lebensversicherung abschließen - im Zweifelsfall können Sie hierzu auch einen Versicherungsberater hinzuziehen.

Alter des Versicherten bei Vertragsabschluss

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Beitragsberechnung ist das Alter des Versicherten bei Vertragsabschluss - generell gilt: je höher das Alter, desto höher die Beiträge. Darum sollten Sie sich im Idealfall möglichst frühzeitig um eine Risikolebensversicherung kümmern.

Als Tipp dürfen wir Ihnen geben, dass manche Versicherer einen rückwirkenden Abschluss für eine Lebensversicherung anbieten. Zwar müssen Sie auch die Versicherungsbeiträge rücklaufend zahlen. Trotzdem kann diese Option um einiges günstiger für Sie sein, abhängig von den sonstigen Vertragskonditionen des Versicherungsanbieters.

Gesundheitszustand des Versicherten

Auch Ihr Gesundheitszustand ist für die Beitragsbemessung entscheidend. Hierbei zahlen Menschen mit weniger robuster Gesundheit meist höhere Beiträge als Menschen, die komplett gesund sind.

Oft müssen Sie bereits bei der Beantragung einer Risikolebensversicherung ausführliche Fragen zu Ihrem Gesundheitsstatus beantworten. Dadurch werden vergangene, sowie bestehende Krankheiten erfasst.

Ihr Gesundheitszustand wird zudem vor Abschluss der Lebensversicherung durch eine Gesundheitsprüfung festgestellt, die der Versicherer in Auftrag gibt. Durch eine solche Prüfung sichert sich der Versicherer ab, dass Sie keinem zu hohen Risiko unterliegen, in naher Zukunft zu versterben.

Ist eine solche Gesundheitsprüfung für den Vertragsabschluss nicht vorgeschrieben, sollten Sie misstrauisch werden - denn dann sind Versicherungsleistungen oft nur sehr gering und die Beitragszahlungen unverhältnismäßig hoch.

Haben Sie das Problem, dass die Betragskosten für eine Risikolebensversicherung durch eine mangelhafte Gesundheit des Versicherten zu hoch sind, können Sie versuchen, Ihre Angehörigen oder Geschäftspartner anderweitig abzusichern. Dies können Sie zum Beispiel tun, indem Sie eine anders geartete Versicherung schließen.

Raucher-Tarif

Als Raucher müssen Sie bei Lebensversicherungen grundsätzlich tiefer in die Tasche greifen als Nichtraucher es tun müssen - dies gilt leider bei beinahe jedem seriösen Anbieter.

Dies ist durch das erhöhte Sterberisiko bei Rauchern bedingt, das zum Beispiel durch Krankheiten wie Lungenkrebs hervorgerufen wird.

Fangen Sie während der Vertragslaufzeit an, zu rauchen, so müssen Sie dies zeitnah dem Versicherer melden. Tun Sie dies nicht, ist dieser berechtigt, Ihre Versicherungsleistungen ohne Ihre Zustimmung zu kürzen.

Weitere Faktoren in der Beitragsbemessung

Es gibt zudem einige weitere Faktoren, die Ihre Beitragshöhe bestimmen.

Unter diesen Faktoren sind zum Beispiel Ihr Beruf und bestimmte Hobbys, die Sie in Ihrer Freizeit ausüben.

Auch hier gilt - je höher das Sterberisiko, dass Sie mit Ihren Lebensumständen eingehen, desto höher die Versicherungsbeiträge.