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Kfz Versicherung Vergleich

Kfz Versicherung berechnen

Sie sind auf der Suche nach einem zuverlässigen Kfz Versicherung Vergleich? Wir bieten Ihnen einen unabhängigen Ratgeber mit wertvollen Tipps, die Ihnen helfen, Ihr Auto besonders günstig zu versichern. In unserem Vergleich zeigen wir Ihnen, welche Faktoren die Höhe Ihrer Beiträge beeinflussen, wie Sie den passenden Tarif finden, welche Leistungen Ihr Versicherungsschutz umfasst, und welchen Service Teil- und Vollkasko-Versicherungen bieten. Auch haben wir für Sie die Funktionen von wichtigen Zusatzbausteinen, wie etwa einem Schutzbrief oder Auslandsschadenschutz, zusammengefasst. Mit unseren Tipps ist es so relativ einfach, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln und so dank unseres Kfz-Versicherungsvergleichs Ihre Fixkosten zu verringern.þ


Kfz-Versicherungsvergleich | So versichern Sie Ihr Auto günstiger

Jeder Fahrzeugbesitzer ist gesetzlich verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Das macht die Autoversicherung zur unumgänglichen Absicherung – mit außerordentlichem Sparpotenzial!

Deshalb zeigen wir Ihnen in unserem Versicherungsvergleich nicht nur, was eine gute Krafthaftpflichtversicherung können muss. Wir klären außerdem, welchen zusätzlichen Versicherungsschutz Sie für Ihr Fahrzeug abschließen sollten, und was die verschiedensten Tarife voneinander unterscheidet.

Anschließend erhalten Sie weitere Tipps und Tricks, um mit der richtigen Autoversicherung jedes Jahr bis zu 900 € zu sparen – bevor Sie Ihren idealen Tarif einfach online abschließen können.

Welche Vorteile unser Kfz-Versicherungsvergleich bereithält

Der Nutzen von Versicherungsvergleichen ist enorm: Sie erhalten bei uns nicht nur alle notwendigen Informationen, um sich für Ihren individuell passenden Versicherungsschutz entscheiden zu können - sondern Sie sehen außerdem auf einen Blick, wo die Unterschiede zwischen den verschiedenen Angeboten liegen.

Dadurch sichern Sie sich mit einem zehnminütigen Aufwand sowohl Ihre perfekten Versicherungsleistungen, als auch den bestmöglichen Preis.

Diese Faktoren beeinflussen die Höhe Ihrer Beiträge

Wie hoch Ihr Beitrag für die Autoversicherung ist, hängt von vielen Faktoren ab. In unserem Versicherungsvergleich finden Sie den Tarif, der Ihnen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Wir zeigen Ihnen, welche Leistungen der Kfz-Versicherung Sie wirklich benötigen. Anschließend wählen Sie in unserem Vergleichsrechner nur noch den Versicherer aus, bei dem Sie diesen Schutz zum günstigsten Preis bekommen.

Dabei liefern wir Ihnen zusätzlich Tipps und Tricks, damit Sie sich weitere Rabatte sichern und Ihre Versicherung sogar für steuerliche Vorteile nutzen können.

Zunächst verschaffen wir Ihnen aber einen Überblick darüber, welche Merkmale Ihren Beitrag unabhängig vom gewählten Anbieter und dem gewünschten Leistungsumfang beeinflussen.

Die Typklasse Ihres Fahrzeugs

Der GDV - kurz für Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft - erstellt jährlich zahlreiche Statistiken über das Unfallgeschehen im deutschen Straßenverkehr und wertet diese aus. 

Dabei betrachtet er unter anderem, welche Fahrzeugmodelle besonders häufig oder selten an Verkehrsunfällen beteiligt sind – und wie hoch die dadurch entstandenen Kosten ausfallen.

Aufgrund dieser Statistiken teilt der GDV die Fahrzeugmodelle in verschiedene Typklassen ein. Diese sollen den Versicherungsunternehmen als Orientierung dienen, wie hoch das Schadensrisiko bei jedem zu versichernden Pkw ist. Dafür stuft der GDV jedes Fahrzeug in eine von 16 Typklassen der Haftpflicht ein – sowie eine der 25 Teilkasko- und 24 Vollkasko-Typklassen.

Ihr Fahrzeugmodell wird damit zum grundlegenden Merkmal für die Berechnung der Versicherungsprämie. Die jeweilige Typklasse berechnet unser Versicherungsvergleich nach Angabe des Fahrzeugs automatisch für Sie. Am einfachsten bestimmen Sie Ihr Fahrzeugmodell mithilfe Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil 1 – auch Fahrzeugschein genannt: Die vierstellige Zahlenfolge in Feld 2.1 ist die Herstellerschlüsselnummer, die für jede Automarke individuell ist. Die ersten drei Buchstaben oder Zahlen in Feld 2.2 bilden die Typschlüsselnummer, die Ihr Fahrzeugmodell eindeutig festlegt.

Doch auch wenn Sie Ihre Zulassungsbescheinigung Teil 1 nicht zur Hand haben, können Sie unseren Vergleichsrechner nutzen. In diesem Fall suchen Sie Ihren Pkw einfach anhand von Marke, Modell, Leistung, Baujahr und Ausführung.

Die Regionalklasse des Zulassungsbezirks

Der GDV teilt nicht nur Fahrzeuge aufgrund der Unfallstatistik in verschiedene Risikokategorien. Neben den Typklassen legt er auch die sogenannten Regionalklassen fest: Jeder der 413 deutschlandweiten Zulassungsbezirke wird einer von 12 Haftpflicht-, 16 Teilkasko- und 9 Vollkasko-Regionalklassen zugeordnet.

Für die Einteilung ausschlaggebend ist auch hier, wie oft die in diesem Zulassungsgebiet registrierten Fahrzeuge laut Statistik in Unfälle verwickelt sind, und auf welche Summe sich der entstandene Schaden beläuft. Die beteiligten Fahrzeugmodelle sind bei dieser Einstufung nicht relevant.

Der Zulassungsbezirk ist dabei der Wohnsitz des Fahrzeughalters. Auch die Regionalklasse Ihres Autos berechnen wir in unserem Versicherungsvergleich automatisch für Sie.

Schadenfreiheitsklasse und Schadenfreiheitsrabatt

Die Schadenfreiheitsklasse – ebenfalls ein relevanter Faktor für Ihre Beitragshöhe – hat dagegen weder statistische Gründe, noch wird sie vom GDV festgelegt. Die sogenannte SF-Klasse gibt vielmehr Aufschluss über Ihre Erfahrung und Schadensquote als Fahrzeughalter.

Wie wird die Schadenfreiheitsklasse festgelegt?

Die SF-Klasse entspricht Ihrer Anzahl an schadenfreien Jahren. Fahranfänger, die Ihr erstes Fahrzeug auf sich zulassen, können noch keine Vorversicherung mit schadenfreien Jahren vorweisen – sie starten daher in der SF-Klasse 0. Mit jedem Versicherungsjahr, in dem kein Schaden vom Versicherer reguliert wird, verbessert sich die Schadenfreiheitsklasse um eins. Muss Ihre Kfz-Versicherung aber leisten, verschlechtert sich Ihr Schadenfreiheitsrabatt

In welche SF-Klasse Sie daraufhin zurückgestuft werden, ist abhängig von Ihrem vereinbarten Tarif. Jeder Kfz-Versicherung liegt in den Vertragsbedingungen eine individuelle Tabelle bei, der Sie entnehmen können, welche neue Schadenfreiheitsklasse Sie nach einem oder mehreren Unfällen in einem Versicherungsjahr erhalten.

Ist die SF-Klasse für alle Bausteine der Autoversicherung einheitlich?

Die Schadenfreiheitsklasse beeinflusst den Beitragssatz für die Kfz-Haftpflicht und die Vollkaskoversicherung. Die beiden SF-Klassen sind dabei nicht zwangsläufig identisch.

Haben Sie beispielsweise in beiden Bausteinen SF 10 und melden im Laufe des Versicherungsjahres einen Vollkaskoschaden, wird nach der Regulierung nur Ihre SF-Klasse der Vollkaskoversicherung zurückgestuft. Wenn Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung nicht ebenfalls Leistungen erbringen musste, bleibt diese SF-Klasse unverändert bestehen.

Bei erstmaligem Abschluss des Bausteins Vollkasko steigen Sie aber nicht bei SF 0 ein, wenn Sie in der Kfz-Haftpflichtversicherung bereits schadenfreie Jahre gesammelt haben. Die Vollkaskoversicherung startet in diesem Falle in der gleichen SF-Klasse, die der Haftpflicht zugrunde liegt.

Gilt die SF-Klasse für alle Kfz-Versicherungen des Versicherungsnehmers?

Der Schadenfreiheitsrabatt ist immer nur auf einen Versicherungsvertrag anwendbar. Bei Abschluss eines weiteren Vertrages steigen Sie aber bei fast allen Versicherern nicht mehr bei SF 0 ein, sondern erhalten bei Versicherung eines Zweitfahrzeugs eine Sondereinstufung. Welche Voraussetzungen Sie für die Einräumung dieser Zweitwagenregelung erfüllen müssen, und mit welcher SF-Klasse Sie daraufhin Ihren weiteren Vertrag beginnen können, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden.

Kann die SF-Klasse als Prozentsatz angegeben werden?

Umgangssprachlich wird der Schadenfreiheitsrabatt oft in Prozent angegeben. Doch Vorsicht! Der Versicherer berechnet aufgrund Ihrer SF-Klasse Ihren Beitrag – zur besseren Nachvollziehbarkeit legt er daher für jede Klasse einen Beitragssatz in Prozent fest. Diesen Beitragssatz für die verschiedenen SF-Klassen kann er dabei völlig willkürlich festlegen, weshalb er sich NICHT zum Vergleichen der Kfz-Versicherung eignet!

So ist es beispielsweise möglich, dass bei einem Versicherungsunternehmen die SF-Klasse 5 einem Beitragssatz von 85% zugewiesen wird. Ein anderes Versicherungsunternehmen dagegen berechnet in SF 5 einen Beitragssatz von 60%.

Die Beitragssätze geben Ihnen dabei aber weder Aufschluss darüber, welcher Versicherer Ihnen den günstigeren Beitrag bietet, noch über Ihre objektive Einstufung bei einem Konkurrenzunternehmen. Sie sollten diese daher beim Versicherungsvergleich außer Acht lassen.

Können Sf-Klassen übertragen werden?

Nicht jeder Fahranfänger versichert nach bestandener Fahrprüfung sein eigenes Fahrzeug. Oftmals benutzen Kinder zunächst das Auto der Eltern mit, oder versichern den ersten eigenen Pkw als Zweitwagen eines Angehörigen. Dadurch sichern Sie sich meist deutlich günstigere Versicherungsprämien als bei einem Neuvertrag mit Einstieg in der SF-Klasse 0.

Doch wird diese Fahrpraxis als schadenfreie Vorversicherung anerkannt, wenn später die erste eigene Kfz-Versicherung abgeschlossen wird? Oder bleibt es unumgänglich, irgendwann mit seinem eigenen Schadenfreiheitsrabatt in SF 0 zu beginnen?

Schadensfreie Jahre, und damit auch SF-Klassen, sind prinzipiell übertragbar. Unter welchen Voraussetzungen das Versicherungsunternehmen die Übertragung anerkennt, hängt stark vom Anbieter ab: Manche Versicherer akzeptieren die Weitergabe des Schadenfreiheitsrabatts nur an Verwandte ersten Grades – beispielsweise von einem Elternteil an das Kind. Andere Anbieter akzeptieren jedoch sogar die Übertragung ohne Verwandtschaftsverhältnis. Wieder andere Versicherungsunternehmen verwehren eine Übertragung der SF-Klasse komplett.

Möchten Sie für Ihre neue Kfz-Versicherung den Schadenfreiheitsrabatt einer anderen Person übernehmen, sollten Sie die Bedingungen der einzelnen Anbieter daher genau prüfen, bevor Sie sich für einen Vertrag entscheiden.

Erfüllen Sie die nötigen Kriterien, ist die Übertragung denkbar einfach: Der Versicherer stellt Ihnen ein Formular zur Verfügung, in dem Sie die nötigen Daten zur Vorversicherung eintragen und leitet daraufhin alles Weitere in die Wege.

Wie viele schadenfreie Jahre können übertragen werden?

Beachten Sie bei der Übernahme des Schadenfreiheitsrabatts eines anderen, dass Ihnen nicht zwangsläufig alle Jahre anerkannt werden. Es sind nur die Jahre übertragbar, in denen Sie die Fahrpraxis der SF-Klasse auch tatsächlich sammeln haben können. 

Haben Sie Ihren Führerschein seit 10 Jahren und möchten die SF-Klasse 15 übernehmen, werden Ihnen nur 10 schadenfreie Jahre anerkannt. Sie beginnen Ihren neuen Vertrag mit SF 10.

Haben Sie dem vereinbarten Fahrerkreis der Vorversicherung nur in den letzten fünf Jahren angehört, stuft der Versicherer Sie unter Umständen sogar nur in die Schadenfreiheitsklasse 5 – denn laut den Angaben der Vorversicherung haben Sie das Fahrzeug nur über diese Dauer genutzt und Erfahrungen sammeln können.

Denken Sie daher genau darüber nach, ob und welchen Schadenfreiheitsrabatt Sie von einem Dritten übernehmen möchten. Die schadenfreien Jahre, die Sie nicht übernehmen können, verfallen bei der Übertragung meistens ersatzlos.

Vereinbarter Fahrerkreis

Der im Vertrag hinterlegte Fahrerkreis ist aber nicht nur für eine eventuelle Übertragung des Schadenfreiheitsrabatts relevant, sondern beeinflusst als weiteres Kriterium die Höhe Ihrer Versicherungsprämie.

Je mehr Fahrer ein Fahrzeug nutzen, umso höher schätzt der Versicherer die Schadensquote ein. Ein Ehe- oder eingetragener Lebenspartner kann jedoch oft ohne weitere Kosten als Fahrer vereinbart werden. 

Wird das Auto auch von darüber hinausgehenden Familienmitgliedern bewegt, wird ein Risikozuschlag fällig. Dieser ist in erster Linie abhängig vom Alter des jüngsten Fahrzeugnutzers – da junge Erwachsene statistisch die meisten Verkehrsunfälle verursachen, ist der Zuschlag bei Einschluss von Fahrern unter 30 Jahren oft deutlich höher, als bei einem älteren Fahrerkreis.

Ein noch höherer Risikobeitrag wird fällig, wenn das Fahrzeug nicht nur durch Angehörige, sondern auch von weiteren Fahrern genutzt wird.

Übrigens: In Notfällen und Ausnahmesituationen darf Ihr Fahrzeug auch durch nicht in die Versicherung eingeschlossene Personen bewegt werden. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist außerdem immer zur Leistung verpflichtet, auch wenn der Fahrer weder dem Fahrerkreis angehört, noch besondere Umstände vorliegen. Sie kann aber rückwirkend von Ihnen verlangen, dass Sie die berechtigten Fahrer anpassen und die Beitragsdifferenz begleichen.

Jährliche Fahrleistung

Auch Ihre jährliche Fahrleistung hat große Auswirkungen auf den fälligen Beitrag – immerhin beeinflusst sie das Risiko eines Unfalls erheblich: Bewegen Sie Ihr Fahrzeug jährlich nur 6.000 Kilometer im Straßenverkehr, ist ein Schadensfall deutlich unwahrscheinlicher, als bei einer Fahrleistung von 20.000 Kilometern.

Versuchen Sie grundsätzlich, Ihre jährliche Fahrleistung möglichst realistisch einzuschätzen. Das schützt Sie nicht nur vor teuren Nachzahlungen, sondern liefert auch ein besseres Vergleichsergebnis. Die Beitragszuschläge für erhöhte Fahrleistungen werden vom Anbieter festgelegt – so kann das günstigste Angebot bei einer Strecke von 20.000 Kilometern jährlich bei einer niedrigeren Fahrleistung schnell nicht mehr zu den besten Tarifen gehören – und umgekehrt.

Zulassung des Fahrzeugs auf den Versicherungsnehmer

Des Weiteren beeinflusst die erstmalige Zulassung des Fahrzeugs auf den Versicherungsnehmer Ihren Beitrag. Je länger Sie bereits der Halter des Kfz sind, desto geringer ist laut Statistik die Unfallquote.

Versicherungsschutz nach Bedarf – So finden Sie den richtigen Tarif

Weiterhin ist natürlich ausschlaggebend für Ihren Versicherungsbeitrag, wie umfangreich Ihr Versicherungsschutz sein soll. Neben der Entscheidung für oder gegen eine Kaskoversicherung gibt es noch weitere Bausteine, die Sie in die Kfz-Versicherung integrieren können. Was genau die einzelnen Sparten versichern, und welche Ergänzungen für Sie sinnvoll sind – wir geben Ihnen den Überblick:

Was versichert die Kfz-Haftpflicht

Die Krafthaftpflichtversicherung schützt Sie vor Schadensersatzansprüchen wegen Sachschäden, Personenschäden und Vermögensschäden, die Sie durch das Führen oder anderweitige Benutzen Ihres Fahrzeugs verursachen.

Laut § 823 des BGB sind Sie haftbar für Schäden, die Sie einem Dritten zufügen. Dabei ist es irrelevant, ob es sich nur um geringen Sachschaden handelt, oder aber Personenschäden in Millionenhöhe – Sie müssen den Schaden ersetzen.

Gerade im Straßenverkehr kann ein Unfall gravierende Folgen haben. Damit alle Verkehrsteilnehmer zumindest vor den finanziellen Folgen eines Unfalls geschützt sind, muss jedes in Deutschland zugelassene Fahrzeug eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorweisen können. So erhält der Geschädigte immer den ihm zustehenden Schadensersatz – unabhängig davon, ob das Vermögen des Schädigers dafür ausreichen würde.

Für grundlegenden Schutz sollte eine Autoversicherung in der Haftpflicht eine Deckungssumme von mindestens 100 Millionen Euro bieten.

Welche Leistungen beinhaltet die Teilkasko?

Für Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug haftet die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht. Hierfür benötigen Sie den zusätzlichen Schutz durch eine Kaskoversicherung.

Folgende Leistungen bietet Ihnen die Teilkaskoversicherung:

Brand und Explosion

Eine Teilkaskoversicherung kommt für durch Brände oder Explosionen entstandene Schäden auf. Dabei ist es unerheblich, ob der Brand durch einen Unfall entsteht, oder es sich nur um einen Sengschaden aufgrund eines Kurzschlusses in der Verkabelung handelt.

Diebstahl

Wird Ihr Fahrzeug, oder werden fest mit dem Fahrzeug verbundene Teile – wie ein teures Autoradio – gestohlen, genießen Sie ebenfalls Schutz durch die Teilkasko. Dieser umfasst allerdings keine im Auto zurückgelassenen Gegenstände wie Ihr Smartphone, Ihren Laptop oder andere Wertgegenstände. Diese können Sie aber zusätzlich durch Abschluss einer Hausratversicherung schützen.

Schäden durch Sturm, HagelBlitzschlag und Überschwemmung

Ebenfalls inbegriffen sind sogenannte Elementarschäden, die durch Sturm, HagelBlitzschlag und Überschwemmung entstehen können. Wird Ihr Fahrzeug beispielsweise durch einen Hagelschauer demoliert, oder wird es bei einem Sturm durch herumwirbelnde Gegenstände beschädigt, erstattet Ihnen die Teilkaskoversicherung den Schaden.

Auch Lawinenschäden sind durch diesen Zusatz abgedeckt. Hier gibt es aber tarifspezifische Unterschiede, denn nicht alle Verträge schützen auch bei Schäden durch Dachlawinen. Darauf sollten Sie beim Versicherungsvergleich achten.

Zusammenstoß mit Tieren

Schäden durch den Zusammenstoß mit Haarwild sind fester Bestandteil der Teilkasko. Viele Anbieter bieten in diesem Punkt zusätzlichen Schutz: Statt nur Zusammenstöße mit Haarwild zu regulieren, greift der Versicherungsschutz auch bei einer Kollision mit anderen Tierarten.

Deshalb ist diese Leistung für Sie ein wichtiges Vergleichskriterium, wenn Sie sich für eine Teilkaskoversicherung entscheiden. Optimal abgesichert sind Sie, wenn Sie sich für einen Tarif entscheiden, in dem Zusammenstöße mit Tieren aller Art versichert sind.

Tierbiss

Auch der Zusatzleistung Tierbiss in der Teilkasko sollten Sie beim Versicherungsvergleich besondere Beachtung schenken: Manche Tarife bieten keinerlei Schutz gegen Marderschäden, andere dagegen leisten unbegrenzt, sowohl für Tierbiss, als auch für die entstandenen Folgeschäden.

Die Abdeckung von Folgeschäden ist dabei ein sehr wichtiges Kriterium beim Versicherungsvergleich – der Ersatz eines zerbissenen Kabels wird schnell zur Nebensache, wenn der dadurch ausgelöste Motorschaden nicht vom Versicherer übernommen wird.

Deshalb sollten Sie sowohl auf die Übernahme von Tierbiss mit Folgeschäden achten, als auch auf angemessene Höchstleistungen. Mindestens 5.000 € sollten Ihnen für resultierende Schäden eingeräumt werden.

Glasbruch

Entstehen an Ihrer Fahrzeugverglasung Schäden durch Glasbruch – wie etwa ein Steinschlag auf der Frontscheibe – wird dieser ebenfalls durch die Teilkaskoversicherung reguliert. Sie kommt für Reparaturkosten auf oder ersetzt gegebenenfalls die Scheibe.

Übrigens: Möchten Sie Ihren Beitrag durch eine Selbstbeteiligung verringern? Wir erklären Ihnen später alles Wichtige hierzu! Aber ein kleiner Tipp vorab: Kann Ihre beschädigte Scheibe repariert werden, verzichten viele Versicherer auf den vereinbarten Selbstbehalt und regulieren den Schaden komplett - eine nützliche Zusatzleistung in jeder Teilkaskoversicherung mit Selbstbehalt.

Welche Leistungen beinhaltet die Vollkasko?

Wer sein Fahrzeug auch über die Leistungen der Teilkasko hinaus absichern möchte, für den kommt der Abschluss einer Vollkasko infrage.

Eine Vollkaskoversicherung bietet Schutz vor den folgenden Gefahren:

Alle Leistungen der Teilkaskoversicherung

Wer sich für Vollkaskoschutz entscheidet, der erhält ebenfalls alle Leistungen der Teilkasko – diese ist nämlich Bestandteil einer Vollkaskoversicherung.

Doch Vorsicht! Auch wenn durch die Vereinbarung einer Vollkasko Ihr Schutz erweitert wird, sollten Sie auf gute Leistungen der integrierten Teilkaskoversicherung achten. Solche Schäden reguliert der Versicherer, ohne dass Ihre Schadensfreiheitsklasse sich verschlechtert. Ist das Ereignis nur durch die Vollkaskoversicherung abgedeckt, bringt dies eine Neueinstufung in eine schlechtere SF-Klasse mit sich.

Vandalismus

Zusätzlich reguliert die Vollkasko durch Vandalismus verursachte Schäden: beispielsweise Dellen oder zerkratzten Lack.

Unfallschäden an Ihrem eigenen Fahrzeug

Bei einem selbstverschuldeten Unfall kommt Ihre Vollkaskoversicherung für die Reparatur auf – bei einem Totalschaden ersetzt Sie Ihnen sogar den Wiederbeschaffungswert Ihres Fahrzeugs.

Unfallschäden nach Fahrerflucht

Haben Sie einen Unfall nicht selbst verursacht, so kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegners für Ihren entstandenen Schaden auf. Kann dieser aber aufgrund begangener Fahrerflucht nicht ermittelt werden, springt Ihre Vollkaskoversicherung ein.

Neuwertentschädigung

Viele Anbieter bieten in der Vollkasko bis zu einem gewissen Fahrzeugalter eine Neupreisentschädigung. Liegt die Erstzulassung Ihres Autos noch keine 24 Monate zurück, sollten Sie auf diese Leistung besonderen Wert legen. Denn ob und wie lange der Versicherer Ihnen den Neupreis statt des Wiederbeschaffungswerts bei Totalschaden reguliert, variiert von Tarif zu Tarif.

Wann ist der Abschluss einer Kaskoversicherung sinnvoll?

Sowohl die Voll- als auch die Teilkaskoversicherung bieten Schutz vor Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug. Ob diese Absicherung eine sinnvolle Ergänzung zur Kfz-Haftpflichtversicherung ist, hängt daher hauptsächlich vom Wert Ihres Autos ab.

Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich hauptsächlich für Besitzer von Neuwagen und Fahrzeugen, die nicht älter als fünf bis zehn Jahre sind.

Der Baustein Teilkasko bietet auch älteren Gebrauchtwagen sinnvolle Ergänzungen zum Schutz der Krafthaftpflicht. Der Einschluss ist daher deutlich länger sinnvoll – liegt der Wert Ihres Kfz unter 1000€, können Sie aber auch auf diesen Baustein verzichten.

Unser Tipp: Vergleichen Sie bei Abschluss einer Teilkaskoversicherung auch die Beiträge bei zusätzlichem Schutz durch die Vollkasko. Durch die verschiedenen Typ- und Regionalklassen der Bausteine kann diese für einen nur geringen Aufpreis erhältlich sein. Anhand der Preisdifferenz entscheiden Sie, ob Sie diesen Zusatzbeitrag für die Leistungserweiterung bezahlen möchten.

Welche Zusatzbausteine sind erhältlich?

Neben dem zusätzlichen Versicherungsschutz durch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung gibt es weitere Leistungsbausteine, die Sie in Ihre Autoversicherung integrieren können.

Schutzbrief

Ist Ihre Kfz-Versicherung mit einem Schutzbrief ausgestattet, übernimmt Ihr Versicherer außerdem Abschlepp- und Bergungskosten in Folge von Unfällen und Pannen.

Wie umfassend diese Leistungen sind, hängt zum einen vom gewählten Tarif ab, zum anderen von der Entfernung zwischen Ihrem Wohnort und dem liegen gebliebenen Fahrzeug. Das Leistungsspektrum kann zusätzlich noch die Weiterreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Mietwagen umfassen, den Transport Ihres Fahrzeugs in eine Werkstatt nahe Ihres Wohnorts, oder sogar Kosten für notwendige Übernachtungen. 

Hier lohnt sich also in jedem Falle ein Vergleich! 

Rabattschutz

Mit einem Rabattschutz oder Rabattretter werden Sie bei mindestens einem Unfall pro Jahr nicht in eine schlechtere SF-Klasse zurückgestuft. Er schützt Ihren Schadenfreiheitsrabatt.

Wie viele Schäden pro Versicherungsjahr reguliert werden können, ohne dass sich Ihre SF-Klasse verschlechtert, hängt jedoch auch von Ihrem gewählten Tarif ab.

Der Rabattschutz klingt zunächst nach einer tollen Ergänzung Ihrer Autoversicherung – doch er ist auch ein sehr kostspieliger Leistungszusatz. Er hilft Ihnen zudem nur, solange Sie Ihren Vertrag beibehalten. Wechseln Sie zu einem anderen Anbieter, bestätigt Ihre Vorversicherung nur die Schadenfreiheitsklasse, in der Sie sich ohne den Rabattretter befinden würden.

Daher können wir den Einschluss eines Rabattschutzes in Ihren Vertrag generell nicht empfehlen.

Auslandsschadenschutz

Den Auslandsschadenschutz sollten Sie in jedem Fall in Ihren Vertrag integrieren, wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug auch im Ausland unterwegs sind – selbst wenn Sie Deutschland nur selten verlassen.

Nicht in allen Nachbarländern ist die Kfz-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. In manchen ist sie dagegen verpflichtend, die Deckungssummen der Versicherer sind aber häufig viel zu gering.

Geraten Sie unverschuldet im europäischen Ausland in einen Verkehrsunfall, kann Ihr Unfallgegner nicht oder nicht ausreichend versichert sein, um Ihnen Ihren Schaden komplett zu ersetzen. Haben Sie in Ihrer Autoversicherung den Auslandsschadenschutz vereinbart, so springt Ihr eigener Versicherer ein und ersetzt den Schaden.

Mallorca-Police

Auch die Mallorca-Police schützt vor zu geringen Deckungssummen ausländischer Versicherungsunternehmen. 

Hier ist allerdings nicht Ihr Fahrzeug versichert, sondern Sie als Versicherungsnehmer. Die Mallorca-Police schützt Sie, wenn Sie im europäischen Ausland mit einem Mietwagen unterwegs sind.

Verursachen Sie mit diesem Auto einen Unfall, so reicht oft die Deckungssumme der Kfz-Haftpflichtversicherung nicht aus, um den vollen Schadenersatz zu leisten. In diesem Falle sind Sie mit Ihrem eigenen Vermögen und Einkommen verpflichtet, für den Schaden aufzukommen.

Bei schweren Unfällen kann dies schnell den finanziellen Ruin bedeuten. Daher ist die Mallorca-Police unverzichtbar für Sie, wenn Sie im Ausland mit einem gemieteten Fahrzeug fahren möchten - denn dieser Schutz kommt für die Schadensersatzansprüche gegen Sie auf, wenn die Autoversicherung des Mietwagens dafür nicht ausreicht.

Insassenunfallversicherung

Die Insassenunfallversicherung leistet bei einem Verkehrsunfall die vereinbarte Versicherungssumme, trägt einer Ihrer Mitinsassen oder Sie selbst bleibende Gesundheitsschäden davon.

Sie wird sowohl von Verbraucherschützern, als auch Einrichtungen wie Stiftung Warentest heftig kritisiert, da Sie als unnötige Absicherung gilt. 

Zurecht: Denn bei einem von Ihnen verursachten Verkehrsunfall kommt Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung für Personenschäden an Ihren Insassen auf, und Ihre Krankenversicherung übernimmt Ihre Arztkosten falls nötig. Trägt der Unfallgegner Schuld, so haftet dessen Krafthaftpflichtversicherung.

Auch wenn sich ein Insasse beim anderweitigen Benutzen Ihres Fahrzeugs verletzt – beispielsweise beim Ein-oder Aussteigen – springt Ihre Kfz-Haftpflicht ein.

Die Insassenunfallversicherung leistet daher nur in Ausnahmefällen:

  • Ihr Unfallgegner hat den Unfall verursacht und begeht Fahrerflucht. In diesem Falle zahlt die Insassenunfallversicherung die vereinbarte Versicherungssumme aus.

Aber:

Alle deutschen Kfz-Haftpflichtversicherer sind Mitglied im “Verein Verkehrsopferhilfe”. Auch dieser springt in einem solchen Schadensfall ein, und kommt für Personenschäden von bis zu 7,5 Millionen Euro auf. 

Die Leistungen der Insassenunfallversicherung sind dagegen bei bleibenden Gesundheitsschäden viel zu gering, um ausreichenden Schutz zu bieten.

  • Der Unfall wurde von einem Verkehrsteilnehmer ohne Versicherungsschutz verursacht – beispielsweise einem Fußgänger ohne private Haftpflichtversicherung. Auch hier leistet die Insassenunfall die vereinbarte Versicherungssumme.

Aber:

In unserem Privathaftpflicht-Versicherungsvergleich zeigen wir Ihnen, dass eine private Haftpflichtversicherung unverzichtbar ist, sowie auch der optionale Einschluss einer sogenannten Forderungsausfalldeckung. Diese leistet in eben diesen Fällen – und zwar keine feste Leistungssumme, sondern den kompletten Ihnen zustehenden Schadensersatz.

  • Der Unfall geschieht im Ausland und wurde von einem Fahrzeugführer verursacht, der nicht ausreichend versichert ist.

Aber:

Auch für diesen Fall gibt es eine sinnvolle Alternative zur Insassenunfallversicherung. Wir haben Ihnen den Auslandsschadenschutz weiter oben bereits vorgestellt – ein Leistungszusatz Ihrer Kfz-Versicherung, der für den entstandenen Schaden aufkommt - wenn nötig bis zur vereinbarten Deckungssumme.

  • Sie haben den Unfall verursacht und tragen bleibende gesundheitliche Schäden davon.

Aber:

Obwohl die Insassenunfallversicherung in diesem Fall leistet, ist ihr Schutz bei weitem nicht ausreichend, um für die entstandene Versorgungslücke aufzukommen. Eine private Unfallversicherung leistet in diesem Fall individuell an Ihren Bedarf angepasst, und eine Berufsunfähigkeitsversicherung gleicht Einkommenslücken aus. Wir stellen Ihnen beide Absicherungen detailliert vor und helfen, den für Sie passenden Schutz zu finden. Die Insassenunfallversicherung wird damit auch in diesem Fall unnötig.

Zusammengefasst erbringt dieser Baustein nicht nur sehr selten überhaupt eine Leistung, sondern zudem auch noch eine unzulängliche, nicht auf Ihren Bedarf angepasste Summe, wenn es doch zu einer Auszahlung kommt. Wir raten daher generell von dieser Zusatzleistung ab.

Weitere Tipps, um beim Kfz-Versicherungsvergleich Geld zu sparen

Nachdem Sie alle Angaben zu Ihrem Fahrzeug und dessen Nutzung gemacht haben – und nun auch Ihren idealen Versicherungsumfang kennen –, möchten wir Ihnen noch ein paar Möglichkeiten vorstellen, wie Sie Ihren Beitrag zur Autoversicherung noch günstiger gestalten können.

Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung

Sowohl in der Teil-, als auch bei der Vollkaskoversicherung können Sie einen Selbstbehalt vereinbaren. Liegt der entstandene Schaden unter diesem Selbstbehalt, leistet der Versicherer nicht – liegt er darüber, begleicht Ihre Kfz-Versicherung alle die Selbstbeteiligung übersteigenden Kosten.

Zwar bleibt durch den Einschluss eines Selbstbehalts bei jedem Schadensfall ein Eigenanteil, für den Sie selbst aufkommen müssen – aber Ihre Beteiligung kann sich auch enorm reduzieren. Gängige Selbstbeteiligungen sind 150 € bis 300 € in der Teilkasko-,sowie 300 €, 500 € oder 1000 € in der Vollkaskoversicherung.

Wir empfehlen Ihnen, Ihren gewünschten Versicherungsschutz zunächst mit keinem, oder einem niedrigen Selbstbehalt in unserem Vergleichsrechner anzugeben. Anschließend können Sie sich auch Tarife mit einer höheren Selbstbeteiligung anzeigen lassen – so können Sie individuell entscheiden, welche Beitragsdifferenz Sie in Kauf nehmen möchten, um im Schadensfall keinen – oder nur einen geringen – Eigenanteil bezahlen zu müssen.

Werkstattbindung bringt noch mehr Rabatt in Teil- und Vollkaskoversicherung

Eine weitere Möglichkeit, Ihre Versicherungsprämie für die Kaskoversicherung zu verringern, ist der Einschluss einer Werkstattbindung.

Im Falle eines Kaskoschadens bestimmt mit diesem Zusatzbaustein Ihr Versicherer, in welcher Werkstatt in Ihrer Umgebung Ihr Fahrzeug repariert wird.

Dieser Baustein ist eine sinnvolle Möglichkeit, sich einen oftmals hohen Rabatt zu sichern, denn eine Werkstattbindung wird mit einer Ersparnis von bis zu 30% belohnt. 

Sind Sie daher bereit, bei einem Kaskoschaden auf die freie Wahl der Werkstatt zu verzichten, können Sie durch diesen Vertragszusatz noch mehr Geld beim Vergleich der Kfz-Versicherung sparen.

Beitrag jährlich zahlen

Die vielleicht einfachste Möglichkeit, sich beim Kfz-Versicherungsvergleich noch günstigere Beiträge zu sichern, liegt in der Vereinbarung einer jährlichen Zahlweise.

Die meisten Anbieter lassen sich eine monatliche, viertel- oder halbjährliche Beitragszahlung teuer bezahlen - der Zuschlag beträgt bis zu 5% der Jahresprämie.

Diese unnötigen Kosten können Sie leicht vermeiden, indem Sie Ihren Beitrag jährlich bezahlen.

Zusätzliche Rabatte nutzen

Je nach Anbieter kommen noch viele weitere Rabatte für Sie in Frage: durch das Abstellen des Kfz in einer Garage, durch Ihre Berufsgruppe, oder auch durch bereits bestehende Versicherungen.

Sie müssen diese Rabattmöglichkeiten nicht mühsam für jeden Tarif in Erfahrung bringen – in unserem Versicherungsvergleich fragen wir Sie nach allen relevanten Punkten und rechnen etwaige Rabatte gleich in das Ergebnis mit ein. Sie müssen den gewünschten Tarif nur noch auswählen und können ihn sofort online abschließen.

Noch mehr sparen – die Kfz-Versicherung in der Steuererklärung

Ein letzter Tipp für alle, die mithilfe der jährlichen Einkommenssteuererklärung zu viel gezahlte Steuern zurückfordern: Auch die Beiträge zur Kfz-Versicherung können Sie steuerlich geltend machen. Die Voraussetzung dafür ist, dass Sie sowohl Halter, als auch Versicherungsnehmer sind.

Bei privat genutzten Fahrzeugen gehören die Prämien der Haftpflichtversicherung zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen.

Bei ausschließlich beruflich genutzten Kfz können Sie diesen Betrag als Angestellter ebenfalls geltend machen. Er gehört zu den Werbungskosten.

Sind Sie selbstständig tätig, können Sie Ihre Kfz-Versicherung sogar inklusive der Kaskoversicherung von der Steuer absetzen. In diesem Falle machen Sie diese Ausgabe als Betriebskosten geltend – sofern das Fahrzeug zu Ihrem Betriebsvermögen zählt. Ansonsten können Sie die Versicherungsbeiträge über eine Nutzungseinlage zumindest anteilig als Betriebskosten einreichen.

Wann Sie Ihre Autoversicherung wechseln können

Nachdem Sie den passenden Tarif gefunden haben, bleibt nur noch eine Frage: Wann und wie können Sie Ihre aktuelle Autoversicherung kündigen und zum neuen Anbieter wechseln? Wir zeigen Ihnen im Folgenden die verschiedenen Möglichkeiten.

Kündigung zum Ablauf

Die gängigste Art, eine laufende Versicherung zu beenden, ist die fristgerechte Kündigung zum Ablauf.

Die Kündigungsfrist von Kfz-Versicherungen beläuft sich auf einen Monat. Ihre Kündigung muss also einen Monat vor dem gewünschten Vertragsende beim Versicherer eingehen. Das können Sie postalisch, per Fax oder E-Mail erledigen. Erst durch Ihre Unterschrift wird das Dokument wirksam. 

Viele Anbieter stellen inzwischen auch Onlineportale zur Verfügung, in denen Sie Ihre Vertragsdaten einsehen und bearbeiten können. Hier können Sie eine Kündigung oft mit nur wenigen Klicks in die Wege leiten.

Die Laufzeit der meisten Kfz-Versicherungen beträgt ein Jahr – sie sind also jährlich zum Ablauf kündbar. Inzwischen werben manche Anbieter aber auch mit Verträgen, die monatlich gekündigt werden können. Ob das bei Ihrer aktuellen Autoversicherung der Fall ist, zeigt ein Blick in Ihre Versicherungspolice.

Das jährliche Ablaufdatum war jahrelang einheitlich für alle Kfz-Versicherungen der 31. Dezember. Inzwischen geht der Trend jedoch zum sogenannten unterjährigen Ablauf: Das Ablaufdatum kann auf jeden beliebigen Tag des Jahres gelegt werden. Versicherer wollen damit Ihren Arbeitsaufwand entzerren, indem Sie sich der Akquise von Kfz-Neukunden nicht nur innerhalb eines kurzen Zeitraums, sondern über das gesamte Kalenderjahr hinweg widmen können.

Auch für Sie als Versicherungsnehmer versprechen die Anbieter zahlreiche Vorteile. Hier ist allerdings Vorsicht geboten! Ein großer Teil der Autoversicherungen läuft noch immer zum Jahresende ab, daher finden sich hier auch die meisten Rabattaktionen für den Neuabschluss. 

Außerdem kann es durch einen unterjährigen Ablauf zu Problemen mit der neuen Einstufung Ihrer SF-Klasse kommen: Während manche Versicherer Ihre SF-Klassen automatisch zum Ablaufdatum anpassen, führen andere diese Änderung nur einmal jährlich zum 31. Dezember durch. Im Zweifelsfall müssen Sie also auf die Hinterlegung des zusätzlichen schadenfreien Jahres bis zum Jahresende warten – und bezahlen so lange den höheren Beitrag weiter.

Sonderkündigungsrecht nach Unfällen

Nachdem Ihre Kfz-Versicherung einen Schaden reguliert hat, haben Sie immer die Möglichkeit, eine außerordentliche Kündigung auszusprechen. Der Versicherer muss Ihnen die abgeschlossene Bearbeitung eines Schadensfalls mitteilen – ab Zugang dieses Schreibens haben Sie vier Wochen Zeit, Ihr Sonderkündigungsrecht zu nutzen.

Dabei sollten Sie in Ihrem Schreiben explizit ausführen, dass es sich um eine außerordentliche Kündigung aufgrund eines Schadensfalls handelt. So vermeiden Sie Unstimmigkeiten über die Vertragsbeendigung.

Sonderkündigungsrecht nach Beitragserhöhung

Auch wenn Ihr Anbieter Ihre Versicherungsprämie erhöht, ohne seine Leistungen zu verbessern, steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu. Sie können dieses innerhalb von vier Wochen nach Zugang Ihrer Beitragsrechnung nutzen.

Diese Beitragserhöhungen sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar – haben Sie das vergangene Jahr unfallfrei überstanden, hat sich Ihre SF-Klasse verbessert. Ihre Versicherungsprämie kann daher günstiger werden, obwohl Ihr Versicherer den Beitrag erhöht hat.

Viele Anbieter weisen auf der Beitragsrechnung daher zusätzlich einen fiktiven Vergleichsbeitrag aus. Dieser wäre Ihre neue Versicherungsprämie aufgrund der verbesserten SF-Klasse. Ist Ihr tatsächlicher, neuer Beitrag höher, hat der Versicherer Ihre Prämie daher angehoben – und Ihnen steht das Sonderkündigungsrecht zu.

Dabei ist es bereits ausreichend, wenn einer Ihrer Leistungsbausteine von der Preiserhöhung betroffen ist, selbst wenn der Gesamtbeitrag geringer ausfällt.

Das Recht auf außerordentliche Kündigung besteht nicht, wenn der Versicherer die Beitragssteigerung nicht zu vertreten hat – beispielsweise durch eine Anpassung der Regionalklasse oder eine veränderte jährliche Fahrleistung.

Sie sind unsicher, ob Ihnen aufgrund Ihrer Prämienrechnung ein Sonderkündigungsrecht zusteht? Kein Problem! Ihr Versicherungsanbieter ist verpflichtet, Sie auf dieses Recht hinzuweisen. Zwar findet sich dieser Hinweis oft versteckt im Kleingedruckten am Ende der Zahlungsaufforderung, doch bei sorgfältiger Betrachtung liefert er Ihnen die nötige Gewissheit.

Auch in diesem Fall sollten Sie darauf hinweisen, dass es sich um eine außerordentliche Kündigung aufgrund einer Beitragserhöhung handelt. Andernfalls könnte der Versicherer die Vertragsbeendigung verweigern, falls die reguläre Kündigungsfrist bereits abgelaufen ist.

Neue Versicherung bei Wechsel des Fahrzeugs

Erwerben Sie einen Gebrauchtwagen von einem privaten Anbieter, der das Fahrzeug noch nicht abgemeldet hat, übernehmen Sie zunächst auch dessen Kfz-Versicherung. Sie haben ab Kaufdatum vier Wochen Zeit, diese Vorversicherung außerordentlich zu kündigen.

Haben Sie Ihr Auto veräußert, raten wir Ihnen, es bereits vor der Übergabe an den neuen Besitzer abzumelden. Hätte dieser einen Schadensfall, bevor er sich um eine neue Autoversicherung bemüht hat, wäre sonst Ihre SF-Klasse gefährdet – denn jeder Unfall führt zu einer Herabstufung. Bei der Abmeldung dagegen erlischt der Versicherungsvertrag automatisch und Ihre SF-Klasse steht Ihnen uneingeschränkt für Ihr neues Fahrzeug zur Verfügung.

Was brauche ich für die Zulassung eines neuen Fahrzeugs? 

Beim Erwerb eines neuen Fahrzeugs brauchen Sie nicht nur eine passende Versicherung, sondern müssen sich auch als neuen Fahrzeughalter in der Zulassungsbescheinigung Teil 2 – dem ehemaligen Fahrzeugbrief – hinterlegen lassen. Was Sie auf der Zulassungsstelle alles benötigen, um Ihr neues Kfz anmelden zu können – wir liefern Ihnen den Überblick.

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • Bankdaten für das SEPA-Mandat für die Kfz-Steuer,
  • Zulassungsbescheinigung Teil 1 und Teil 2,
  • Nachweis über aktuelle Hauptuntersuchung,
  • bei Aussendung eines Stellvertreters: Vollmacht und Personalausweiskopie,
  • Kennzeichen, falls bereits vorhanden, sowie eine
  • elektronische Versicherungsbestätigung.

Was ist die elektronische Versicherungsbestätigung, und wo ist Sie erhältlich?

Es handelt sich hierbei um den Nachweis, dass Sie für Ihr neues Fahrzeug die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Die sogenannte evb-Nummer ist eine siebenstellige Buchstaben- und Zahlenfolge, die Ihnen Ihr Versicherungsunternehmen bei Vertragsschluss mitteilt. 

Die Zulassungsstelle kann anhand dieser elektronischen Versicherungsbestätigung überprüfen, dass Ihr Kfz durch eine Haftpflichtversicherung vor Schadensersatzansprüchen geschützt ist, und bei welchem Anbieter dieser Schutz besteht.

Nachdem Sie mit unserem Vergleichsrechner den passenden Tarif gefunden haben, beantragen Sie diesen schnell und einfach direkt online – und der Versicherer schickt Ihnen im Anschluss Ihre neue evb-Nummer innerhalb weniger Minuten per E-Mail oder SMS. So steht der umgehenden Zulassung Ihres Fahrzeuges nichts mehr im Weg.

Fazit

Ihre Kfz-Versicherung zu wechseln ist nicht schwer. Dank unserem Versicherungsvergleich ist es nun sogar noch einfacher, zum besten Tarif zu wechseln.

Einfach Fahrzeugdaten und -nutzung eingeben, gewünschte Kaskoversicherung und Zusatzleistungen wählen – und wir kümmern uns um den Rest. Sie müssen nur noch den passenden Anbieter auswählen und schon sind Sie und Ihr Fahrzeug nicht nur optimal geschützt – Sie zahlen außerdem weniger für Ihre Kfz-Versicherung.