Reisetipps Kanada

Sehenswertes Kanada

Region: Banff Nat. Park

Cave and Basin Nat. Historic Site

Ausstellung zur Parkgeschichte. Juli/Aug. tgl. 9-18, sonst Mo-Fr 11 bis 16, Sa/So 9.30-17 Uhr | Cave Ave. | Eintritt 4 $

Whyte Museum of the Rockies

Das Thema ist die Erschließung der Rocky Mountains seit den Pioniertagen. Gute Sonderausstellungen. Tgl. 10-17 Uhr | 111 Bear St. | Eintritt 6 $

Region: Vancouver Island

Rundfahrt

Bei der Fahrt auf dem Island Highway nach Norden sind neben Victoria das Quw'utsu'u Center sehenswert, ein Kulturzentrum der Cowichan-Indianer in Duncan (tgl. 9 bis 18 Uhr | Eintritt 7 $), der für seine Fassadengemälde bekannte Ferienort Chemainus, der 800 Jahre alte Douglasienhain Cathedral Grove, der Fischerhafen Tofino sowie die Strände und Regenwälder des Pacific Rim National Park an der oft stürmischen Westküste. Das Paradies der Lachsangler ist Campbell River, und bei Port McNeill können Sie Schwertwale in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Das benachbarte Fischernest Alert Bay - im Stammesgebiet der Kwakiutl-Indianer gelegen - ist berühmt für seine Totempfähle.

Region: Cape Breton Island

Alexander Graham Bell Nat. Historic Site

Großes Museum neben den Wohnhaus von Alexander Graham Bell, der nicht nur das Telefon, sondern auch die erste eiserne Lunge, Luftkissenboote und Flugzeuge entwickelte. Im Sommer 8.30-18, sonst 9 bis 17 Uhr | Baddeck | Eintritt 7,80 $

Cabot Trail

Zu Recht gilt diese rund 300 km lange Route um die Nordspitze von Cape Breton Island als schönste Panoramastraße im Osten Kanadas: Steilküsten und stille Hochmoore wechseln sich ab mit Ferienorten, Golfplätzen und winzigen Fischerdörfern, in denen sich hölzerne Hummerfallen stapeln. Der eindrucksvollste Teil der Strecke verläuft durch den Cape Breton Highlands National Park, dessen Wälder besonders im Indian Summer ein unvergessliches Erlebnis bieten.

Chéticamp

Das Dorf an der rauen Nordküste ist eine Enklave der Akadier. Ihre Vorfahren, französische Siedler aus Nova Scotia und New Brunswick, flüchteten um 1755 vor den Engländern in diese unwirtliche Region. In mehreren Läden und im kleinen Chéticamp Museum können Sie die traditionelle Handwerkskunst der Akadier bewundern: farbenprächtige Wandteppiche und filigrane Häkelarbeiten.

La Forteresse de Louisbourg

Exerzierende Soldaten, schachernde Pelzhändler und regierende Adelige - ein exaktes Abbild des Lebens im Jahr 1744. Sogar die Bäckerei und die beiden Restaurants der für 60 Mio. Dollar rekonstruierten Museumsstadt im Süden der Insel kochen nach Originalrezepten des 18. Jhs. Im Sommer tgl. 9-17.30 Uhr | Louisbourg | Eintritt 17,60 $

Region: Montréal

Cathédrale Marie-Reine-du-Monde/Rue Ste-Cathérine

An der Hauptgeschäftsstraße, der rue Ste-Catherine, verblüfft am Square Dorchester eine detailgetreue Verkleinerung des Petersdoms: die Cathédrale Marie-Reine-du-Monde (1894).

Île Ste-Hélène

In den Parkanlagen auf der kleinen, der Altstadt vorgelagerten Insel liegt neben dem Vergnügungspark La Ronde auch ein altes Fort von 1822 (Militärmuseum), in dem während des Sommers Soldaten in historischen Kostümen exerzieren. Im Südteil der Insel und auf der Nachbarinsel Île Notre-Dame fand 1967 die Weltausstellung statt. Im ehemaligen Pavillon der USA zeigt heute die sehr gute Ausstellung Biosphère die Ökologie der Großen Seen und des St. Lawrence (im Sommer tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 10 $).

Mont Royal

Der Berg, der Montréal seinen Namen gab, ist heute eine gut 2 km² große, bewaldete Parklandschaft. Ein großartiger Blick über die Innenstadt bietet sich von der Aussichtsterrasse am Mont Royal Chalet.

Musée d'Art Contemporain

Werke zeitgenössischer Künstler, vielfach aus Québec, in einem postmodernen Bau. Di-So 11-18, Mi bis 21 Uhr | 185 rue Ste-Cathérine | Eintritt 8 $ | www.macm.org

Musée des Beaux-Arts

Das älteste Kunstmuseum Kanadas ist berühmt für seine großen Wanderausstellungen und besitzt eine bedeutende Sammlung kanadischer Künstler, guter Museumsladen. Di 11-17, Mi-Fr 11-21, Sa/So 10-17 Uhr | 1379 rue Sherbrooke Ouest | Eintritt frei, Sonderausstellungen 15 $ | www.mmfa.qc.ca

Parc Olympique

Lange musste man auf den Blick vom Turm des Olympiastadions warten: Der für die Olympischen Spiele 1976 geplante und 175 m hohe „schiefe Turm von Montréal“ wurde erst 1987 fertig. Aussichtsplattform tgl. 9-19, im Winter bis 17 Uhr | Eintritt 14 $ | www.rio.gouv.qc.ca

Pointe-à-Callière

Hier wird Stadtgeschichte einmal anders präsentiert: Nach einer spektakulären Multimediashow wandelt man unter der place Royale durch ein Labyrinth alter Gemäuer. Tgl. 10-18, Sa/So ab 11 Uhr | 350 place Royale | Eintritt 13 $ | www.pacmusee.qc.ca

Rue St-Denis

Cafés, Kinos und kleine Restaurants prägen das Straßenbild im Studentenviertel um die Université du Québec. Besonders beliebt: die Fußgängerzone der rue Prince-Arthur.

Vieux Montréal

Um die place Jacques-Cartier und place d'Armes liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Montréals: die neogotische Basilique de Notre-Dame (herrliche Schnitzereien von Victor Bourgeau, abends Son-et-Lumière-Shows), die Chapelle Notre-Dame-de-Bonsecours von 1771, das Château de Ramezay, die einstige Residenz der Gouverneure, und das archäologische Museum Pointe-à-Callière in postmoderner Architektur. Unten am Vieux Port legen die Boote zur Hafenrundfahrt ab (auch Jetbootfahrten durch die Lachine-Stromschnellen). Vor allem im Sommer herrscht hier ein buntes Treiben in den Straßencafés und auf den Märkten.

Ville Souterraine

32 km lange unterirdische Passagen, 1700 Läden und 200 Restaurants locken auch im Sommer unter die Erde. Der älteste Teil der Untergrundstadt liegt um die place Ville-Marie, die neuesten Prachtpassagen sind Promenades Cathédrale, Les Ailes de la Mode sowie 1000 de la Gauchetierre.

Region: Québec City

Basse Ville

Auf einer schmalen Uferterrasse am St. Lawrence gelegen, wo Samuel de Champlain das erste kleine Fort der Franzosen errichtete. In den alten Häusern an der rue de Petit-Champlain und um die place Royale mit der 1688 erbauten Kirche Notre-Dame-des-Victoires haben heute Galerien, Cafés und Souvenirläden Einzug gehalten.

Cap aux Diamants

Am Südrand der Stadt, auf der Spitze des 110 m hohen Kaps, steht die mächtige Zitadelle (im Sommer tgl. 10 Uhr Wachwechsel). Die weitläufigen Wiesen der Plaines d'Abraham vor den Burgmauern waren 1759 Schauplatz der entscheidenden, nur 20 Min. dauernden Schlacht zwischen Franzosen und Engländern um die Vorherrschaft in Amerika.

Haute Ville

Wahrzeichen der auf steiler Klippe thronenden Oberstadt ist das prächtige Hotel Château Frontenac, unter dessen grünspanigen Dächern schon Präsidenten und Könige schliefen. Rings um das Schlosshotel drängen sich, von einer Stadtmauer umkränzt, die Gassen und Plätze der Altstadt von Québec City: die quirlige place d'Armes, die Aussichtspromenade Terrasse Dufferin und die rue St-Louis mit vielen Häusern aus dem 17. Jh.

Musée de l'Amérique Française

Die Sammlungen in dem 1663 gegründeten Priesterkolleg widmen sich der Kirchengeschichte Québecs. Tgl. 9.30-17, im Winter Di-So 10-17 Uhr | 2 côte de la Fabrique | Eintritt 6 $ | www.mcq.org

Musée de la Civilisation

Wechselnde Ausstellungen zur Kulturgeschichte in einem spektakulären Museumsbau. Tgl. 9-19, im Winter 10-17 Uhr und Mo geschl. | 85 rue Dalhousie | Eintritt 10 $ | www.mcq.org

Musée du Fort

Patriotisches Spektakel, das die Belagerungen und Schlachten des 18. Jhs. illustriert. Tgl. 10-17 Uhr, im Winter variable Zeiten | 10 rue Ste-Anne | Eintritt 7,50 $ | www.museedufort.com

Musée National de Beaux Arts du Québec

Eine umfassende Chronologie des Kunstschaffens in der Provinz Québec; sehr gute Inuit-Ausstellung. Tgl. 9-18, Mi bis 21, im Winter Di-So 9-17 Uhr | 1 ave. Wolfe-Montcalm | Eintritt frei, Sonderausstellungen 15$ | www.mnba.qc.ca

Parc de l'Artillerie

Ausstellungen zur Stadtbefestigung mit einem großen Modell der Stadt Québec im Jahr 1808. Im Sommer tgl. 10-17 Uhr | 2 rue d'Auteuil | Eintritt 4 $

Region: Ottawa

Aboriginal Experiences

Ein authentisch nachgebautes Indianercamp auf einer Insel im Ottawa River. Führungen im Sommer tgl. 11-17 Uhr | Eintritt 7-20 $ | www.aboriginalexperiences.com

Canadian Museum of Civilization

Spektakuläre Architektur von Douglas Cardinal am Nordufer des Ottawa River. Das Museum beherbergt ausgezeichnete und didaktisch gut präsentierte Sammlungen zu den Indianer- und Inuit-Kulturen Kanadas, zeigt Ausstellungen zur Pioniergeschichte und besitzt ein eigenes Kindermuseum. Tgl. 9-18, Do/Fr bis 21, im Winter Di-Fr 9-17, Sa/So 9.30-17 Uhr | Gatineau/Hull | 100 Laurier St. | Eintritt 12 $ | www.civilization.ca

National Gallery of Canada

Die beste Sammlung kanadischer Kunst im ganzen Land in einem sehenswerten Museumsbau von Moshe Safdie. 380 Sussex Drive | tgl. 10-17, Do bis 20, im Winter Mo geschl. | Eintritt 9 $ | www.gallery.ca

Parliament Hill

Auf einer Klippe am Südufer des Ottawa River thront das Parlament Kanadas. Der prächtige Bau wurde 1859 begonnen, nur zwei Jahre nachdem Königin Victoria das abgelegene Holzfällercamp Bytown zur neuen Hauptstadt Kanadas erklärt hatte - und damit alle Hoffnungen Montréals und Torontos zerstörte. Den besten Blick haben Sie vom Nepean Point, wo Samuel de Champlain über den Ottawa River schaut, den er 1613 als erster Weißer befuhr. Kostenlose Führungen | im Sommer tgl. 10 Uhr zeremonieller Wachwechsel, abends Son-et-Lumière-Shows

Region: Toronto

Art Gallery of Ontario

Das wohl beste Kunstmuseum Kanadas wurde jüngst durch einen Anbau von Frank Gehry erweitert. Unbedingt sehenswert: die 900 Werke umfassende Sammlung des Henry Moore Sculpture Centre. Di-So 10-17.30, Mi/Do bis 20.30 Uhr | 317 Dundas St. W | Eintritt 18 $ | www.ago.net

Bay Street

Dies ist die „Wall Street Kanadas“ mit Bürotürmen der Banken und ultramodernen Bauten der großen Unternehmen wie der vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfenen BCE Place. Die luftige Innenhalle mutet fast wie eine Kathedrale an. Die Royal Bank an der Ecke Wellington Street zeigt ihren Reichtum offen: In die spiegelnden Fenster des verglasten Büroturms sind 2500 Unzen Gold eingeschmolzen.

Chinatown

Im Viertel um die Kreuzung von Dundas und Spadina Avenue finden Sie die besten Chinalokale und exotischen Läden.

CN-Tower

Mehr als 100 km weit reicht der Blick vom zweithöchsten (nach dem neuen Dubai-Tower) frei stehenden Turm der Welt (553,33 m). Die oberste Aussichtsplattform liegt auf 447 m Höhe, Drehrestaurant, Freiluft-Terrasse und ein schwindelerregender Blick nach unten durch einen Glasboden warten auf 342 m Höhe. Im Fuß des Turms laden ein Großwandkino und ein Flugsimulator zu weiteren Erlebnissen ein. Im Sommer tgl. 9-23, sonst 9-22, Sa/So 9-22.30 Uhr | 301 Front St. W | Eintritt 22-33 $ | www.cntower.ca

Fort York

In den Blockhütten des 1793 errichteten Palisadenforts erläutern Soldaten in Originaluniform die Lebensweise in der früheren Garnison. Tgl. 10-17, im Winter 10-16, Sa/So bis 17 Uhr | Garrison Rd. | Eintritt 8 $

Harbourfront

Die alten Piers am Ufer des Lake Ontario haben nach Jahren des Verfalls wieder neues Leben bekommen: Yachthäfen, Galerien und Restaurants locken. Und am Wochenende drängelt sich zwischen dem Shoppingcenter Queen's Quay Terminal und Pier 4 halb Toronto. Unbedingt sehenswert: das York Quay Centre mit guten Ausstellungen und Künstlerateliers.

Hockey Hall of Fame

Die Ruhmeshalle des eisigen Sports: Ausstellungen über die Eislegende Wayne Gretzky, Uniformen aus aller Welt, Filme etc. Auch der legendäre Stanley Cup ist hier zu bewundern. Mo-Sa 9.30-18, So 10-18, im Winter Mo-Fr 10-17, Sa 9.30-18, So 10.30 bis 17 Uhr | BCE Place | 30 Yonge St. | Eintritt 13 $ | www.hhof.com

Nathan Phillips Square

Der mit plätschernden Brunnen verschönerte Platz vor dem Rathaus ist Fokuspunkt der City. Nicht zu verkennen sind die beiden halbrunden Türme der New City Hall, 1965 vom Finnen Viljo Revell erbaut. Auf der Ostseite grenzen die Old City Hall von 1899 und die schicke Einkaufsmall Eaton Centre an. Vor dem Platz verläuft die Queen Street, die westlich des Rathauses beliebter Treff der jungen Szene Torontos mit vielen Läden, Clubs und Lokalen ist.

Ontario Science Centre

Großes Technikmuseum mit verblüffenden Experimenten zum Ausprobieren. Tgl. 10-17 Uhr | 770 Don Mills Rd. | North York | Eintritt 18 $ | www.ontariosciencecentre.ca

Royal Ontario Museum

Stararchitekt Daniel Libeskind hat 2007 Kanadas größtem Museum einen Kristall aus Glas aufgesetzt - spektakulär. Drinnen warten asiatische Kunst, Dinosaurierskelette und ägyptische Mumien. Große Sonderausstellungen. Angeschlossen ist das George R. Gardiner Museum of Ceramic Art. Tgl. 10-18, Fr bis 21.30 Uhr | 100 Queen's Park Crescent W | Eintritt 15 $ | www.rom.on.ca

Toronto Islands

Schöne Parks und Strände verlocken zum Ausflug auf die kleine Inselgruppe im Lake Ontario, etwa 3 km vom Hafen entfernt. Fährverbindung vom Fuß der Bay St.

Region: Annapolis Royal

| Im Sommer

Seit 1984 nutzt dieses Gezeitenkraftwerk (das einzige in Nordamerika) die hohen Tiden der Bay of Fundy zur Energiegewinnung. Ausstellungen. Im Sommer tgl. 10-18 Uhr | Hwy. 1 | Eintritt frei

Fort Anne

Gut erhaltene Festung aus der Kolonialzeit inmitten einer schönen Grünanlage. Museum. Im Sommer 9-18 Uhr | St. George St. | Eintritt 3,90 $

Habitation Port Royal

Rekonstruktion von Champlains Palisadenfort von 1605 mit Vorführungen zum damaligen Leben und den traditionellen Handwerkstechniken. Im Sommer 9-18 Uhr | Port Royal | Eintritt 3,90 $

Region: Halifax

Altstadt

Mittelpunkt ist die Grand Parade, ein kleiner Park, flankiert vom Rathaus und der St. Paul's Church, der 1750 erbauten, ältesten anglikanischen Kirche Kanadas. Von dort sind es zwei Straßen hangabwärts die Prince Street entlang bis zum Province House von 1818, dem Parlamentssitz von Nova Scotia, einem der schönsten georgianischen Bauwerke in Nordamerika. Gleich dahinter beginnt die Harbour Front, das liebevoll restaurierte Hafenviertel entlang der Lower Water Street, wo auch die Schiffe für Hafenrundfahrten ablegen. Die alten Piers und die Lagerhallen der Privateers, der Piraten des Königs, wurden mit Boutiquen und Restaurants neu belebt. Besonders gelungen ist der Komplex der Historic Properties am Fuß der Duke Street. Eine Fähre überquert den Halifax Harbour nach Dartmouth, der Schwesterstadt von Halifax am Ostufer der Bucht.

Halifax Citadel

Die 1828 bis 1856 erbaute Festung über der Innenstadt ist heute ein Militärmuseum, die Town Clock das Wahrzeichen von Halifax. Im Sommer tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 11,70 $

Maritime Museum

Die Geschichte der Seefahrt im Nordatlantik, dazu Relikte der „Titanic“. Hier gibt es auch einen Plan, wo Sie andere Erinnerungen an das Unglücksschiff in der Stadt finden. Tgl. 9.30-17.30, im Winter So ab 13 Uhr und Mo geschl. | 1675 Lower Water St. | Eintritt 8,75 $

Pier 21

Faszinierende Ausstellung über die rund 1 Mio. Einwanderer aus Europa, die hier von 1928 bis 1971 an Land gingen. Tgl. 9.30-17.30 Uhr | 1055 Marginal Rd. | Eintritt 8,50 $

Region: Prince Edward Island

Basin Head Fisheries Museum

Aquarium und Sammlungen zur Fischindustrie. Im Sommer tgl. 9-18 Uhr | Souris | Eintritt 4,50 $

Charlottetown

Die heutige Provinzhauptstadt (33000 Ew.), 1720 von den Franzosen gegründet, hat sich eine liebenswerte Kleinstadtatmosphäre bewahrt. Im restaurierten Altstadtviertel Old Charlottetown blieben viele prächtige Stadthäuser der reichen Kapitäne und Händler erhalten.

Green Gables House

Führungen durch das literaturbekannte Haus aus Lucy Maud Montgomerys „Anne of Green Gables“. Im Sommer tgl. 9-18, Di/Do bis 20 Uhr | Cavendish | Eintritt 7,80 $

Nordküste

Die schönsten Strände liegen im Norden: mit weißem Sand in der Region um Souris, mit rötlichem Sand im P.E.I. National Park bei Cavendish. Zahlreiche Buchten und flache Lagunen bieten um das Greenwich Interpretive Centre auch Lebensraum für Wasservögel und viele Zugvögel - mehr als 300 Arten wurden schon gesichtet.

Region: St. John's

Cabot Tower/Signal Hill

Von dem burgartigen Bau wurde 1901 der erste Funkkontakt nach Europa hergestellt. Geologische Ausstellungen am Fuß des Hügels. Schön ist der Blick vom 160 m hohen Hügel auf Hafen und Stadt. Tgl. 8.30-21, im Winter 9-17 Uhr | Eintritt 3,90 $

The Rooms

Ausgezeichnetes modernes Provinzmuseum mit Ausstellungen über Pioniergeschichte, Kunst und Kultur der Region. Gutes Café. Tgl. 10-17 Uhr, im Winter Mo geschl. | 9 Bonaventure Ave. | Eintritt 7,50 $

Region: GaspéHalbinsel

Jardin de Métis

Ein altes Herrenhaus mit historischem Museum und Kunstausstellungen, ringsum eine großartige Gartenanlage. Im Sommer tgl. 8.30-18 Uhr | route 132 bei Mont Joli | Eintritt 16 $

Musée de la Gaspésie

Das Museum dokumentiert die Geschichte der Siedler auf der Gaspé-Halbinsel. Im Sommer 8.30-12 und 13-16.30 Uhr | 80 boul. Gaspé | Gaspé | Eintritt 7 $

Rundfahrt

Von Québec City führt die route 132 durch malerische alte Bauerndörfer am Südufer des St. Lawrence nach Montmagny. Auf der vorgelagerten Île aux Grues, zu denen auch Bootstouren angeboten werden, legen im Spätsommer Tausende von Schneegänsen einen Stopp auf ihrem Weg nach Süden ein. St-Jean-Port-Joli ist als eine Art kanadisches Oberammergau für seine Holzschnitzer und Kunsthandwerker berühmt. Viele Werkstätten können Sie besichtigen.

Leuchttürme, traditionelle Dörfer und lange Strände säumen den weiteren Weg nach Osten. Ab Matane wird die Küste einsamer und rauer, die Berge rücken immer näher an den breiter werdenden Strom heran. Das von subarktischer Vegetation geprägte Hinterland der Chic Choc Mountains, einer der ältesten Bergketten Nordamerikas, bietet etwas landeinwärts an der route 299 im 800 km² großen Parc national de la Gaspésie Lebensraum für Elche, Bären und Karibus - und ein herrliches Wandergebiet. Im Parc national du Canada de Forillon, an der Ostspitze der Halbinsel, tauchen die Berge ins Meer: Fast 200 m hohe Kalksteinklippen türmen sich über den Brechern des Atlantiks auf.

Die Südküste des Parks ist dagegen geschützt und verlockt mit kleinen Buchten und Stränden zum Baden. Bei Percé, einem hübschen Künstler- und Fischerort, steht der Rocher Percé, ein fast 90 m hoher, roter Felsen. Bei Ebbe können Sie auf einer Sandbank hinausgehen und die im Schieferfels eingeschlossenen Fossilien aus dem Devon betrachten. Einige Kilometer vor der Küste liegt die Île Bonaventure, ein Vogelschutzgebiet mit großen Kolonien von Papageitauchern und Tölpeln. Die Südküste der Halbinsel schließlich, an der im Sommer überraschend warmen Baie des Chaleurs, ist lieblicher und weniger zerklüftet. Hier liegen Ferienorte wie Bonaventure oder Carleton mit Sandstränden, Wanderwegen und guten Lachsflüssen für Angler.

Region: Saguenay Region

CIMM

Ausstellungszentrum der Walforscher, auch Filmvorführungen und Bootstouren zu den Belugas im Saguenay-Fjord. Im Sommer tgl. 9-20 Uhr | Tadoussac | Eintritt 8 $ | www.gremm.com

Musée Amérindien

Sammlungen der Montagnais in dem kleinen indianischen Dorf Mashteuiatsh. Im Sommer tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 8 $

La Pulperie

Großes Industriemuseum, das in einer alten Zellulosefabrik die Arbeitsweisen der Holzindustrie zeigt. Theateraufführungen. Im Sommer tgl. 9 bis 18 Uhr | Chicoutimi | 300 rue Dubuc | Eintritt 10 $ | www.pulperie.com

Val-Jalbert

Das Industriestädtchen am Südufer des Lac St-Jean ist heute ein Freilichtmuseum. Ein schöner, 72 m hoher Wasserfall befindet sich hinter dem Sägewerk. Restaurant, Hütten- und Zimmervermietung. Im Sommer tgl. 9.30-17 Uhr | Roberval | Eintritt 19 $ | www.sepaq.com

Region: Niagara Falls

Horseshoe Falls/American Falls

Die 54 m hohen kanadischen Horseshoe Falls sind wesentlich beeindruckender als die 56 m hohen und 323 m breiten American Falls, da sie sich in weitem Bogen gut 670 m im Halbrund spannen. Die schönsten Aussichtspunkte liegen auf kanadischem Ufer am Table Rock House und auf der amerikanischen Seite auf Luna Island. Abends werden die Fälle farbig angestrahlt - und sprudeln dann etwas weniger, denn nachts wird ein größerer Teil des Wassers zur Stromgewinnung umgeleitet.

Maid of the Mist

Die Bootstouren an den Fuß der donnernden Wassermassen sind ein feuchtes, aber grandioses Erlebnis, das Sie nicht verpassen sollten. Im Sommer tgl. ab 9 Uhr, sonst ab 9.45 Uhr | Abfahrt am Anfang der Clifton Hill St. | Fahrpreis 14,50 $

Table Rock/Journey behind the Falls

Aufzug zur Aussichtsplattform unterhalb der Fallkante, wo Sie mitten in der sprühenden Gischt stehen können. Im Sommer 9-20.30, Sa bis 21 Uhr | Eintritt 12 $

Region: Saskatoon

Wanuskewin Heritage Park

Weitläufiges Kulturzentrum mit Ausstellungen über die Prärie-Indianer. Tgl. 9-21, im Winter 9-17 Uhr | nördl. der Stadt am Hwy. 11 | Eintritt 8,50 $

Western Development Museum

Pioniergeschichte der Prärien, sehr eindrucksvoll präsentiert. Im Sommer tgl. 9-17 Uhr | 2610 Lorne Ave. S | Eintritt 8,50 $

Region: Winnipeg

The Manitoba Museum

Acht große Abteilungen zeigen die Vegetationszonen und die Pioniergeschichte der Prärien. Kleinod ist ein detailgetreuer Nachbau der „Nonsuch“, mit der die ersten Pelzhändler 1668 zur Hudson Bay segelten. Di-Fr 10-16, Sa/So 11-17 Uhr | 190 Rupert Ave. | Eintritt 8 $

Winnipeg Art Gallery

Kanadische und europäische Malerei, gute Sammlung von Inuit-Kunst. Nettes Dachgartencafé. Di-So 11 bis 17, Do bis 21 Uhr | 300 Memorial Blvd. | Eintritt 8 $ | www.wag.mb.ca

Nahebei im Geschäftsviertel um die Portage Avenue liegen gute Verkaufsgalerien mit Inuit-Skulpturen und -Drucken.

Region: Calgary

Calgary Tower

Mit 191 m Kanadas dritthöchster Turm; Aussichtsplattform und Drehrestaurant. Gen Osten dehnen sich die Prärien, im Westen ragen die Rockies auf. Tgl. 7 bis 23 Uhr | 101 9th Ave. SW | Eintritt 13 $

Glenbow Museum

Exzellente Ausstellungen über Indianer und Siedler. Tgl. 9-17, Do bis 21 Uhr | 130 9th Ave. SE | Eintritt 14 $ | www.glenbow.org

Innenstadt

Schlagader der Innenstadt ist die Fußgängerzone Stephen Avenue Mall (8th Ave.) mit im Sommer gut gefüllten Straßencafés. Im Winter verlagert sich das Leben in die großen Shoppingmalls. Etwas nördlich an der Centre Street liegt die kleine Chinatown, westlich davon, am Ufer des Bow River, die hübsche Einkaufsmall Eau Claire Market und - auf einer Insel im Fluss - der große Calgary Zoo (tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 18$).

Region: Edmonton

Fort Edmonton Park

Das weitläufige Freilichtmuseum zeigt die Stadtgeschichte von den Pelzhändlertagen bis ins 20. Jh. Das Fort der Hudson's Bay Company von 1846 wurde detailgetreu rekonstruiert. Im Sommer tgl. 10-18 Uhr | Whitemud Freeway | Eintritt 13,25 $

Innenstadt

Eine Gruppe von Bürotürmen markiert die City auf einer Anhöhe über dem tief eingeschnittenen Tal des North Saskatchewan River. Zentraler Platz ist der Sir Winston Churchill Square mit einigen Galerien, Theatern und einem großen Einkaufszentrum. Parallel dazu verläuft etwas südlich die Hauptgeschäftsstraße Jasper Avenue.

Muttart Conservatory

Botanischer Garten, der mit vier futuristischen Glaspyramiden im Tal vor der Innenstadt einen städtebaulichen Akzent setzt. Mo-Fr 9-17.30, Sa/So 11-17.30 Uhr | 9626 96 A St. | Eintritt 9 $

Provincial Museum

Indianische Kultur, Pioniergeschichte und die Welt der Dinosaurier. Häufig große Sonderausstellungen. Tgl. 9-17 Uhr | 12845 102nd Ave. | Eintritt 10 $

Region: Jasper Nat. Park

Athabasca Glacier

Der strahlend weiße, bis fast an die Straße reichende Gletscher am Icefields Parkway ist ein Höhepunkt jeder Rockies-Reise. Die Gletscherzunge ist Teil des 325 km² großen Columbia Icefield, eines Überbleibsels aus der letzten Eiszeit, das seine Schmelzwasser in den Atlantik, Pazifik und das Polarmeer schickt. Statt mit angebotenen Fahrzeugen können Sie auch zu Fuß aufs Eis (Infos über Ice Walks beim Visitor Centre).

Region: Vancouver

Chinatown

Das Viertel um Pender und Keefer Street ist nach San Francisco die größte Chinesensiedlung Nordamerikas. Gute Restaurants.

Granville Island

Vancouvers schönste Seite: ein restauriertes Hafenviertel mit Cafés am Wasser, einem Public Market und guten Kunstgalerien.

Stanley Park

Herrlicher, von Wasser umsäumter, 4 km² großer Stadtpark mit Wanderwegen und Picknickplätzen. Hier befinden sich neben Original-Totempfählen auch die letzten Urwalddouglasien der Innenstadt und ein ausgezeichnetes Aquarium.

Ubc Anthropology Museum

Der eigenwillige Museumsbau des Kanadiers Arthur Erickson auf dem Gelände der University of British Columbia birgt eine bedeutende Sammlung von Totempfählen und Masken der Nordwestküsten-Indianer. Tgl. 10-17, im Winter Di-So 11-17 Uhr | 6393 NW Marine Drive | Eintritt 9 $ | www.moa.ubc.ca

Vancouver Museum

Stadtgeschichte und indianisches Kunsthandwerk sowie das Maritime Museum mit der „St. Roch“, einem arktischen Patrouillenschiff der Royal Canadian Mounted Police. Tgl. 10-17 Uhr, im Winter Mo geschl. | 1100 Chestnut St. | Eintritt 11 $

Region: Victoria

Inner Harbour

Touristische Pflicht ist der Spaziergang am Inner Harbour, wo vor der Kulisse des prächtigen, 1897 erbauten Parliament Building die Segelboote kreuzen. Südlich davon, im Beacon Hill Park, beginnt der Scenic Marine Drive, der durch die prächtigen Villenvororte der Küstenlinie nach Nordosten folgt.

Royal British Columbia Museum

Nehmen Sie sich Zeit, um die Ausstellungen zu Regenwälder, Totempfählen und zur Pioniergeschichte zu durchwandern. Tgl. 9-17 Uhr | 675 Belleville St. | Eintritt 15 $ | www.royalbcmuseum.bc.ca