Reisetipps Ibiza

Sehenswertes Ibiza

Region: Eivissa

Ajuntament

Seit 1838 genießen Stadtväter und -mütter im Rathaus (Ajuntament) eine besondere Arbeitsidylle für den Büroschlaf: Eivissas Verwaltung ist in einem alten Dominikanerkloster untergebracht. Im doppelstöckigen Kreuzgang weisen Schilder zu diversen Ämtern, im Refektorium, dem einstigen Speisesaal, werden die regionalen Belange durchgekaut. Dort nämlich, unter den teilweise erhaltenen Gewölbemalereien und in plüschig rotem Sesselambiente, tagt heute das 21-köpfige Plenum. Im Vorraum des Sitzungssaals streift man an einer Gemäldegalerie mit Köpfen illustrer Persönlichkeiten Eivissas vorbei. Im Sommer dient der malerische Kreuzgang immer wieder als Rahmen für Konzerte.

Die Bogenfront des Rathauses wendet sich der palmengesäumten Plaça d'Espanya zu. In Sichtweite liegt die Mauerpromenade mit herrlichen Ausblicken auf die Hafenzufahrt; auf dem kleinen Vorplatz erinnert eine liegende Figur an Guillem de Montgrí, den gewählten Erzbischof von Tarragona, der 1235 entscheidenden Anteil an der katalanischen Eroberung der Insel hatte. | Plaça d'Espanya

Capella de Sant Ciriac

Winzige Kapelle in Form eines vergitterten Miniraums in der Altstadt, der an die katalanische Einnahme der Stadt am Tag des hl. Cyriakus, dem 8. August 1235, erinnert. Damals stürmten die christlichen Truppen die maurisch besetzte Stadt - der Legende nach mit tatkräftiger Mithilfe des rachsüchtigen Herrscherbruders. Dem nämlich hatte der lokale Potentat seine Lieblingsfrau aus dem Harem ausgespannt. | C/. de Sant Ciriac

Catedral Nostra Senyora de las Neus

Kathedrale mit wehrhaft wirkendem Glockenturm und einer bis ins Mittelalter zurückreichenden Geschichte. Historiker vermuten, dass im Laufe der Zeit an selber Stelle bereits eine phönizische Kultstätte, ein römischer Tempel und eine Moschee der Mauren gestanden haben könnten. Dieses erste religiöse Gebäude, das die Katalanen auf der Insel erbauten, wurde im 14. Jh. in gotischem Stil erweitert und 1712 bis 1727 mit Barockelementen durchsetzt. Im Altarraum verehren die Gläubigen ein Bildnis der „Weißen Jungfrau“ oder „Schneejungfrau“ (Nostra Senyora de las Neus). Warum der seltsame Name? Er gründet sich auf die Einnahme durch christlich-spanische Truppen im Jahre 1235 und auf den dem Eroberungstag (8. Aug.) am nächsten liegenden Mariengedenktag - das war der Tag der „Schneejungfrau“ (5. Aug.), der noch heute feierlich begangen wird. Das Gotteshaus darf nur in angemessener Kleidung betreten werden. Der Kathedrale ist das Diözesanmuseum (Museo Diocesano | Di-Fr 9.30 bis 13.30 und 16-19 Uhr im Winter bzw. 15-20 Uhr im Sommer, Sa meist nur vorm.) angeschlossen, das Objekte sakraler Kunst präsentiert.

Um die hoch in Dalt Vila gelegene Plaça de la Catedral, den Freiplatz vor der Kathedrale, haben sich seit alters her weitere wichtige Gebäude gruppiert: das Kastell, der Bischofspalast, die Erlöserkapelle sowie die Universitat als Sitz der lokalen Regierungsorgane (heute Museu Arqueològic). Am Aussichtspunkt des Platzes schweift der Blick über weite Teile der Stadt und des Hafens. | Plaça de la Catedral | Kathedrale Di-Sa 9.30-13.30 und 15 bis 20 (im Winter 16-19) Uhr, Messe So, Fei 10.30 Uhr

Dalt Vila

Eivissas historische Altstadt Dalt Vila wirkt wie ein riesiges Freilichtmuseum, zieht Besucher jedweden Alters in ihren Bann und wurde von der Unesco zum Welterbe der Menschheit erhoben. Hier stimmen die Zutaten über nette Restaurants und Bars hinaus: Kanonenplateaus und Plätze, Aussichtspromenaden und verschlungene Gassen, wuchtige Türme und Stadtmauern aus mehreren Epochen, holpriges Pflaster, kalkweiße Fassaden mit Blumengehängen und wehender Wäsche, wildes Kabelgewirr, Dachgärten, manch abgewrackter Bau - all das gehört zu Dalt Vila wie eine Vielzahl wichtiger Gebäude, darunter das Rathaus und die Kathedrale.

Die ringförmig um den Hügel angelegten Mauerverbünde gehen im Wesentlichen auf die zweite Hälfte des 16. Jhs. zurück, begonnen vom Baumeister Giovanni Batista Calvi und fortgesetzt von Jacobo Paleazzo alias Fratín. Immer wieder stoßen Sie beim Rundgang auf hilfreiche Infotafeln.

Dalt Vila ist für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der klassische Einstiegspunkt liegt oberhalb der Plaça de la Constitució. Unter dem Wappenschild Philipps II. werden Sie vom Portal de ses Taules geschluckt und erreichen bald einen ersten faszinierenden Platz: Plaça de Vila. Richtung Rathaus geht es später über die Plaça des Amparats hinauf, die davorliegenden Plattformen geben phantastische Blicke über Stadt und Hafen frei. Auf den höchsten Punkten thronen Kathedrale und Kastell, doch die wollen erst einmal erreicht sein. Unterschätzen Sie weder Höhenunterschied noch Ausdehnung des Viertels! Der südliche Mauerumlauf von Kathedrale und Kastell führt an den Bollwerken Sant Jordi und Sant Jaume vorbei hinab und erlaubt den Ausblick auf die Küste; am Wege liegen Reste von Befestigungsmauern aus der Maurenzeit.

Im Sommer ist Dalt Vila ein brodelnder Kessel, im Winter liegt vieles tot bis mausetot da. Dann schließen die meisten Läden und Bars, dann trägt die Altstadt richtigen Dorfcharakter - bis zur nächsten Saison.

Església de Sant Domènec

Um 1580 gelangte der Dominikanerorden auf die Insel, bald darauf setzten die Arbeiten zum Bau des Klosters und der Kirche ein (bis ins 17. Jh.). Im Zuge der Enteignung klerikaler Eigentümer 1835 verließen die Mönche die Anlage in Dalt Vila. Das Kloster wurde zum Rathaus, die kreuzgekrönte Dominikanerkirche hat sich als Pfarrei San Pedro erhalten. Im Innern Reste von Deckenfresken, Hauptretabel (17. Jh.) mit Darstellungen des San Vicente Ferrer und des Apostels Jakobus. In einer Kapelle sehr schönes Bildnis des gekreuzigten Christus, der Santo Cristo del Cementerio. Meerwärts eröffnet ein schöner Mauerumgang eine tolle Aussicht. | C/. General Balanzat

Hafen

Lebensader, Existenzberechtigung, Auffangbecken für Gott und die Welt - in Evissas Hafen läuft die ganze Palette vom Stapel, herrscht ein ständiges Ein und Aus von Container- und Kreuzfahrtschiffen, Segel- und Fischerbooten, Fähren und flotten Motorflitzern. Im Süden legt der Port seine volle Breitseite an die historischen Fischer- und Seemannsviertel La Marina und Sa Penya, heute Tummelplätze der sommerlichen Fungemeinde. An der Hauptfährstation Estació Maritima laufen die dicken Pötte aus Barcelona und València ein, gleich dahinter erhebt sich das Monument a los Corsarios. Das 1906-15 errichtete Korsarenmonument in Form eines Obelisken ruft die „Ruhmestaten“ der einheimischen Seebären ins Gedächtnis, die es - wie der berüchtigte Kapitän Antoni Riquer zu Beginn des 19. Jhs. - mit weitaus größeren Schiffen aufnahmen. Ein weiteres Monument im Kreuzungsbereich der Avinguda de Santa Eulària d'es Riu erinnert an die friedlicheren Gent de la mar, die „Leute des Meeres“.

Der Westen der Hafens bleibt dem Terminal der Formentera-Schiffe, dem Nautikclub, der Fischermole und der Containerverladestation vorbehalten. An der Nordseite reihen sich die Sporthäfen Eivissa Nova und Marina Botafoc auf, die es zusammen auf rund tausend Liegeplätze bringen und herrliche Blicke hinüber nach Dalt Vila erlauben.

Die Marina Botafoc gilt als Inbegriff der Exklusivität. In scheckheftgepflegtem Ambiente bündeln sich Edelboutiquen, Shops von Immobilienmaklern und Bootsvermietern, Bars und Gourmetrestaurants. Hier zeigen sich gerne Stars und Sternchen, hier pflegt man das Sehen-und-Gesehen-Werden, das Riechen-und-Gerochen-Werden - nicht verpassen! Bootszubringer ab Altstadtseite. Die Platja de Talamanca und die legendäre Disko Pacha sind nicht weit. Ein lohnender Spaziergang führt von der Marina am Botafoc-Leuchtturm vorbei zur Molenspitze an der Hafeneinfahrt.

Museu Arqueològic

Punische Amulette und Keramikfiguren, römische Statuen und Amphoren, maurische Münzen - die sorgsam zusammengetragenen Exponate machen mit der Geschichte der Pityusen vertraut. Das Archäologische Museum ist erstaunlich verwinkelt, samt Gangschlauch vorbei an Vitrinen und dem Aufgang zu einem Panoramaplateau im Schatten der Kathedrale. In den Komplex sind die Baustrukturen der Erlöserkapelle (14. Jh.) und der Universitat (bis 1838 Sitz des Rathauses) integriert. | Im Sommer Di-Sa 10-14 und 18-20, So 10-14, sonst Di-Sa 9-15, So 10 bis 14 Uhr | Plaça de la Catedral

Museu d'Art Contemporani

Keine ständige Sammlung, sondern alle paar Monate wechselnde Ausstellungen werden in diesem Museum für zeitgenössische Kunst gezeigt. Bei Redaktionsschluss war eine vorübergehende Schließung wegen Renovierung geplant. | Mai bis Sept. Di-Fr 10-13.30, 17-20, Sa/So 10-13.30, Okt.-April Di-Fr 10 bis 13.30, 16-18, Sa/So 10-13.30 Uhr | Ronda de Narcís Puget, s/n

Museu Puget

Kunstmuseum mit Werken der Künstler Narcís Puget Viñas und Narcís Puget Riquer (Aquarelle, Ölgemälde), untergebracht im Altstadtpalais Can Comasema. | Mai-Sept. Di-Fr 10-13.30 und 17-20, Sa/So 10-13.30, Okt.-April Di-So 16-18 Uhr | C/. Sant Ciriac, 16

Necròpolis Puig des Molins

Abstieg in die Unterwelt mit Blick auf naturgetreu nachgestellte Skelette - alleine der kleine Grusel in den gespenstischen Tiefen der Necròpolis Puig des Molins lohnt den Besuch. Im Wesentlichen hält man sich allerdings überirdisch an frischer Luft auf und durchstreift die Reste jener Totenstadt, die im Altertum zunächst von den Phöniziern (ab 7. Jh. v. Chr.) und später später von den Puniern (ab 5. Jh. v. Chr.) genutzt wurde. Man bestattete die Verblichenen tief im Boden in Felsenschächten und -kammern. Historiker schätzen die gesamte Zahl der Gräber in diesem hangwärts aufsteigenden Areal auf mehrere Tausend. Die eingangs des 20. Jhs. begonnenen archäologischen Ausgrabungen halten bis heute an. Ein Rundgang führt an Steinresten und dunklen Höhlenmündern vorbei, die nicht betretbar sind. Für Besucher freigegeben sind die „Maultier-Hypogäen“, unterirdische Gewölbe, deren Wiederentdeckung auf ein in den Schacht eingebrochenes Maultier zurückgeht. Hier führen steile Stufen abwärts in die Tiefen der Gruft, die sich in mehrere kleine Höhlen verästelt - ein echtes Highlight! Neben dem historischen Friedhofsgelände liegt das Museu Puig des Molins, das voraussichtlich 2009 wieder eröffnet wird. Im Sommer Di bis Sa 10-14, 18-20, So 10-14, sonst Di-Sa 9-15, So 10-14 Uhr | Via Romana, s/n

Passeig de Vara de Rey

Eivissas innerstädtische Prachtpromenade ist nach einem der berühmtesten Insulaner benannt: nach General Joaquín Vara de Rey, der 1898 beim Unabhängigkeitskampf um die spanische Kolonie Kuba sein Leben ließ. Ihm ist das pompöse Monument in der Mitte gewidmet, Bäume spenden Schatten, viele Fassaden tragen nett aufgemachte Glasvorbauten. Beiderseits des Boulevards konzentriert sich eine beliebte Einkehr- und Einkaufszone mit vielen Cafés, Restaurants und Boutiquen. Oft geben Märkte und Konzerte mit ihren Bühnen- und Standaufbauten dem Passeig de Vara de Rey ein besonderes Flair.

Puig des Molins

Man nennt ihn „Mühlenhügel“, Puig des Molins: Zwischen dem 15. und dem Beginn des 20. Jhs. mahlten hier mehrere Windmühlen Getreide zu Mehl, heute sind sie außer Betrieb und haben - bis auf die Molí d'es Porxet - ihre Flügel verloren. Ein kleiner Rundgang führt Sie oberhalb der Necròpolis Puig des Molins an die Mühlenreste heran und eröffnet Ihnen ganz andere Ansichten von Eivissa und Umgebung. Anhaltspunkt ist der Carrer Luci Oculaci, der an die Molí d'en Rog und die Molí d'es Porxet führt. Hier genießen Sie Ausblicke auf Dalt Vila und die Strandzonen Richtung Figueretes und Bossa.

Region: Santa Eulària

Museu Etnològic

Auf dem Puig de Missa, nicht weit von der Kirche entfernt, wurde im historischen Anwesen Can Ros ein interessantes Volkskundemuseum eingerichtet. Anhand von sorgsam zusammengetragenen Exponaten (u.a. landwirtschaftliches Gerät, Musikinstrumente) macht man sich mit den ländlichen Bräuchen und Traditionen der alten Ibicencos vertraut. | Mo-Sa 10-13 und 17-20, im Winter Di-Sa 10-13 und 16-18 Uhr

Passeig Marítim

Geschmackvolle Küstenpromenade, flankiert von Stadtstränden und Apartmentblocks, Treffpunkt des Sommerlebens. Palmen und Olivenbäume werfen Schatten, Bänkchen und Bars laden zur Rast.

Passeig S'Alamera

Flanierpromenade, auch Ramblas („Allee“) genannt, die sich vom Rathaus hinab ans Meer schiebt und schön mit Palmen und Bänken aufgemacht ist. Im Sommer finden hier Freiluftmärkte statt.

Puig de Missa

Auf eine Höhe von 52 m steigt der Kirchhügel Puig de Missa an. Treppen führen an kalkweißen Häusern und Gartenparzellen mit Orangen- und Zitronenbäumchen vorbei, von oben schweift der Panoramablick über die Unterstadt bis zum Meer und rückwärtig ins hügelige Hinterland. Einst siedelten hier die Mauren und beteten zu Allah - bis zur Reconquista 1235, in deren Zuge die Moschee durch eine erste Kirche ersetzt wurde. Der jetzige Bau geht auf das 16.-18. Jh. zurück und trägt den Charakter einer Wehrkirche. Hinter den dicken Mauern fanden die Bewohner bei Piratenattacken Zuflucht, von Steinwällen aus nahm man die Feinde unter Beschuss. Der überdachte Vorhof mit seinen kalkweißen Arkaden zählt zu den schönsten der Insel, im Innern reicht das hoch aufgerissene Barockretabel bis ans Gewölbe heran. Wer sich für spanischen Totenkult interessiert, sollte den Friedhof nicht auslassen. Man streift an den verglasten Fronten der mehrstöckigen Sargeinschubfächer vorbei, schaut auf Fotos der Verblichenen. Zur Zierde dienen Kunstblumen, Keramiktöpfe und kleine Christus- und Madonnenskulpturen.

Sporthafen

Besuchermagnet der Stadt ist die Meeresfront mit ihrem Sporthafen, in den Motor- und Segelboote jeder Größe einlaufen. Lassen Sie sich von Gerüchen und Geräuschen an den Becken entlangtreiben oder genießen Sie die Stimmung - Restaurants und Bars gibt's reichlich. Im Sommer Bootsverkehr mit Es Canar.

Region: Sant Antoni de Portmany

Aquarium Cap Blanc

Die Meeresgrotte wird im Volksmund „Langustenhöhle“ genannt. Einst nutzte man den Höhlensee als Aufbewahrungsbassin für Meeresgetier, das zum Verzehr bestimmt war. Heute präsentiert das kleine und dafür recht teure Aquarium ein paar bunte Fische. In der Terrassenbar können Sie sich erfrischen, der Ausblick auf den Buchteingang von Sant Antoni und die umliegende Felsenküste lohnt den Abstecher. | Ostern bis Okt. tgl. 10-19, in der Hochsaison mitunter bis 20.30 Uhr | Cala Gració | nordwestlich der Stadt

Capella subterrània/Cova de Santa Agnès

Unterirdische Kapelle, erst 1907 wiederentdeckt und nach der hl. Agnes benannt. Historiker glauben, dass sich in den Tiefen bereits in vorchristlichen Zeiten ein kultisches Zentrum befand. | Di-Sa 10-13.30 Uhr | 1,5 km nordöstlich von Sant Antoni, an der Straße nach Santa Agnès de Corona, Rechtsabzweig

Església de Sant Antoni

Burgartiger Kirchbau mit schneeweißer Fassade und historischen Wurzeln im 14. Jh.; ausgebessert wurde bis Ende des 18. Jhs. Am Kirchenvorplatz, nahe der Ecke Carrer Ample, geht es durch weiße Bogenvorbauten ins weit aufgerissene Innere hinein.

Punta des Molí

Südostteil der Bucht von Sant Antoni, an den die ansprechend aufgemachte Küstenpromenade anschließt. Wahrzeichen ist die zu Beginn des 19. Jhs. errichtete Windmühle von Sa Punta, auf deren Gelände auch ein altes Schöpfrad steht (Zugangszeiten abhängig von der jeweiligen Ausstellung | meist Di-So 17-20 Uhr). Kinder finden an der Promenade einen Spielpatz, auf der Freiluftbühne werden in der Saison Shows gezeigt.

Region: Sant Josep de Sa Talaia

Església de Sant Josep

Im Ortskern gelegene Kirche (18. Jh.) mit Sonnenuhr, Glockenaufsatz und leuchtend weißem Arkadenvorbau. Im Innern fällt der Blick auf die hölzerne Kanzel und ein Bildnis des hl. Josef. Der Kirchenvorplatz dient gelegentlich als Rahmen für Freiluftkonzerte.

Region: Sant Francesc

Església de Sant Francesc Xavier

Festungsartiger Kirchenbau mit kleinem Glocken- und Kreuzaufsatz, 1726-38 erbaut. Das Gotteshaus ist dem hl. Franz Xaver geweiht, dem großen Jesuitenmissionar des Fernen Ostens. Abends wird die Kirche zumeist angestrahlt. | Pl. de sa Constitució

Region: Sant Carles

Església de Sant Carles

Ortskirche, deren Bau Ende des 18. Jhs. von Bischof Abad y Lasierra in Auftrag gegeben wurde. Am Eingang ein kleines Weihwasserbecken in Muschelform, im Altarbereich eine Skulptur des hl. Karl Borromäus, typisch dargestellt mit erhobenem Kreuz. Abends erstrahlt die Kirche in warmem, orangefarbenem Licht.