Museum Kunst der Westküste |
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Alles Föhr die Schollenliebe
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Im Zeichen der Ebene und des Himmels: Ein neues Privatmuseum auf der Nordseeinsel Föhr feiert die Kunst der Küste.
Landschaft, das ist im Norden immer: Himmel. Die Wolken, die miteinander raufen und tanzen oder einfach nur faul in der Luft hängen. Auf Föhr stiehlt ihnen nicht einmal das Meer die Schau, denn die Wellen toben sich vor Amrum und Sylt aus und kullern dann besänftigt auf das küstennahe Föhr zu. Alles sutje hier, ohne Hektik. Weit und grün liegt die Insel da, im Hinterland ist der Boden saftig und ernährt noch heute Landwirte. Wer von dem Hafenort Wyk in das alte Dorf Alkersum radelt, kurvenfrei über das platte Land, tritt gegen den Wind und sonst gar nichts. Abgeschieden mag man sich hier fühlen, bis zum fernen Horizont geschützt vor zu viel Welt.
Max Liebermann, "Badende Knaben", 1902
Alle Fotos entstammen dem Museum Kunst der Westküste
Text: Kia Vahland/SZ vom 20.8.2009/jeder
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