Jetzt Pferdehaftpflichtversicherungen vergleichen

  • Schnell & einfach
  • Optimale Absicherung
  • Premium-Schutz
  • Forderungsausfall

Pferdehaftpflicht Vergleich 2020 – Jetzt Ihre beste Pferdehaftpflichtversicherung finden und online beantragen

Wenn Sie Pferde nicht nur lieben, sondern auch selbst eines dieser einzigartigen Tiere besitzen, dann sollten Sie unbedingt über eine Pferdehaftpflicht nachdenken. Diese Versicherung benötigen Sie zwar nicht für Unfälle, bei denen Sie sich selbst während eines Ausritts oder beim Training verletzen. Denn in einem solchen Falle ist Ihre private Unfallversicherung zuständig.

Die Pferdehaftpflichtversicherung hingegen wird benötigt bei jedem Unfall, bei dem Ihr Pferd Dritten einen Schaden zufügt. Das gilt nicht nur für etwaige Verletzungen von Menschen, sondern natürlich auch für Sachschäden, die Ihr tierischer Freund verursacht.

Da die Schäden und damit auch mögliche Schadensersatzforderungen bei solchen Zwischenfällen ganz schnell ein gewaltiges Ausmaß annehmen können, empfehlen wir Ihnen unbedingt, sich auf die richtige Weise abzusichern. Riskieren Sie nicht mehr weiter Ihren finanziellen Ruin durch einen Schaden, den Ihr Pferd verursacht hat, sondern beantragen Sie am besten heute noch die passende Pferdeversicherung.

Hier auf dieser Seite haben wir für Sie extra einen umfangreichen Pferdehaftpflicht-Vergleich zusammengestellt, sodass Sie sich nicht nur über die einzelnen Anbieter im Detail informieren, sondern auch direkt zur Versicherung Ihrer Wahl gelangen können. Zusätzlich gibt es einen ausführlichen Ratgeber und wir zeigen Ihnen, ob es bei der Stiftung Warentest oder bei der Zeitschrift Öko Test einen Pferdehaftpflicht-Test gibt.

So einfach funktioniert der Pferdehaftpflicht-Vergleich

Sie wollen direkt loslegen und herausfinden, wie viel Sie eine Pferdehaftpflichtversicherung an Gebühren kostet und welche Leistungen enthalten sind? Dann macht es Sinn, wenn Sie sich sofort einen Überblick über die Angebote der verschiedenen Versicherungen verschaffen. Unseren Pferdehaftpflicht-Vergleich haben wir so konzipiert, dass Sie gar nicht erst langwierig und aufwändig selbst Recherche betreiben müssen, sondern alle wichtigen Informationen auf einen Blick präsentiert bekommen. Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. PferdehaftpflichtLesen Sie sich hier auf der Seite die Beschreibungen der verschiedenen Anbieter aus dem Bereich Pferdehaftpflicht aufmerksam durch und achten Sie dabei auf die Dinge, die Ihnen persönlich am wichtigsten sind.
  2. Vergleichen Sie die verschiedenen Pferdehaftpflichtversicherungen sorgfältig miteinander und achten Sie dabei auch auf Details.
  3. Sobald Sie eine Pferdehaftpflicht gefunden haben, die sich als Ihr Favorit herauskristallisiert, sollten Sie über unseren Link direkt auf die Seite der entsprechenden Versicherung wechseln.
  4. Lesen Sie sich hier nochmals alle Fakten zur Police Ihrer Wahl durch und vergessen Sie das Kleingedruckte nicht.
  5. Sofern alles für Sie passt, können Sie die Pferdehaftpflichtversicherung jetzt mit wenigen weiteren Mausklicks online beantragen. Folgen Sie dazu einfach den weiteren Instruktionen auf Ihrem Bildschirm.
  6. Wenn alles glatt läuft, genießen Sie und Ihr Pferd schon kurze Zeit später den beantragten Versicherungsschutz.

Bei der Pferdehaftpflicht ist es vor allem wichtig, dass die Deckungssumme hoch genug ist. Denn sollte Ihr Pferd tatsächlich einmal dafür sorgen, dass ein Mensch schwer verletzt wird, dann können horrende Kosten auf Sie zukommen, etwa für Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte, Reha-Kosten oder gar lebenslange Rentenzahlungen.

In solch einer Situation zahlt es sich dann aus, wenn Sie die Deckungssumme lieber ein wenig höher angesetzt haben. Worauf es bei der Pferdehaftpflicht sonst noch ankommt und was Sie beachten sollten, das erfahren Sie im Laufe unseres Ratgebers in ganz ausführlicher Form. Wir wünschen Ihnen ein glückliches Händchen bei der Auswahl der richtigen Pferdehaftpflichtversicherung.

Was kostet eine Pferdehaftpflicht? Welche Kosten genau für eine Pferdehaftpflichtversicherung anfallen werden, lässt sich pauschal schlecht sagen. Denn es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle bei der Berechnung des Versicherungsbeitrags. So sind Fohlen, Ponys oder Pferde, die nicht beritten werden, günstiger als Reitpferde.

Zudem kommt es darauf an, ob Sie mit einer Selbstbeteiligung leben können oder dies eher nicht möchten. So schwanken die Jahresbeiträge bei der Pferdehaftpflicht grob gesagt etwa in einem Rahmen zwischen 40 und 80 Euro. Es handelt sich also um Summen, die sich jeder Pferdebesitzer problemlos leisten kann und dies auch tun sollte.

Was ist eine Pferdehaftpflichtversicherung?

Schon gewusst?Jeder Pferdebesitzer in Deutschland sollte sich unbedingt mit dem Thema Pferdehaftpflicht auseinandersetzen, sofern eine solche Versicherung nicht ohnehin schon direkt beim Kauf des Tieres beantragt wurde. Denn Fakt ist: Der Gesetzgeber schreibt es so vor, dass Sie als Besitzer eines Pferdes für sämtliche Schäden haften, welche Ihr Pferd schuldhaft bei Dritten verursacht.

Selbst wenn das Tier normalerweise gut auf Ihre Kommandos hört, kann es immer mal ganz schnell zu einer Situation kommen, wo es außer Kontrolle gerät und in Folge dessen etwas beschädigt. Und das kann Sie dann richtig teuer zu stehen kommen – es sei denn, Sie verfügen über eine Pferdehaftpflicht.

Die Pferdehaftpflichtversicherung springt im Schadensfall für Sie ein und übernimmt die Kosten, die durch einen Schadensfall entstanden sind. Sollte also der Ernstfall eintreten, dann sollten Sie so schnell wie möglich Ihre Versicherung kontaktieren, damit diese mit dem Geschädigten die Regulierung aufnehmen kann. Natürlich wird die Pferdehaftpflicht nicht einfach jede Rechnung ungeprüft übernehmen. In Ihrem Interesse werden die Haftungsansprüche zunächst einmal überprüft und, sollten sie sich als ungerechtfertigt herausstellen, auch abgewiesen. Dies nennt man Schadensabwehr und die Pferdehaftpflichtversicherung wird diese notfalls sogar vor Gericht betreiben.

Eine private Haftpflichtversicherung reicht für Sie als Pferdebesitzer nicht aus. Denn diese Versicherung beinhaltet nicht die Regulierung von Schäden, welche durch Ihr Pferd verursacht wurden. Daher wird dringend dazu geraten, eine extra Pferdehaftpflichtversicherung abzuschließen. Nur so sind Sie auch in dieser Hinsicht auf der sicheren Seite.

Welche Vor- und Nachteile hat die Pferdehaftpflicht?

Die Pferdehaftpflicht ist für Pferdebesitzer eine überaus sinnvolle Sache, soviel steht fest. Aber vielleicht sind Sie noch am überlegen und stellen sich die Frage, welche Vorzüge solch eine Versicherung denn nun eigentlich im Detail mit sich bringt. Zudem könnten dadurch auch Nachteile entstehen. In solch einer Situation hilft es meistens, sich sowohl Pro- als auch Contra-Argumente zu veranschaulichen und diese im Idealfall direkt einander gegenüberzustellen. Genau das haben wir im Folgenden getan:

  • Finanzielle Absicherung bei Schadensfällen, die Ihr Pferd verursacht hat
  • Schadensabwehr bei ungerechtfertigten Haftungsansprüchen
  • Mitversichert sind Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • Je nach Bedarf können weitere Schäden mitversichert werden
  • Vergleichsweise niedrige Versicherungsbeiträge
  • In der Regel unkomplizierte Schadensabwicklung
  • Zusätzliche Kosten durch die Versicherungsbeiträge
  • In der Regel Mindestlaufzeit von 1 Jahr
  • Mögliche Probleme durch zu niedrige Deckungssumme

Wie Sie sehen, gibt es den einen oder anderen Nachteil, den eine solche Versicherung mit sich bringen kann. Auf diese möchten wir gleich als erstes nochmals im Detail eingehen. Denn tatsächlich lassen sich sämtliche Punkte bei genauerem Hinsehen ziemlich leicht entkräften. Wer sich ein Pferd kauft, der sollte ohne weiteres in der Lage sein, die wirklich nicht sehr hohen Versicherungsbeiträge zu bezahlen. Die hierdurch entstehenden Zusatzkosten fallen kaum ins Gewicht und im Ernstfall zahlt sich das hier investierte Geld umso mehr aus.

Dass Sie sich meist auf eine Mindestlaufzeit von 1 Jahr einlassen müssen, klingt zunächst einmal sehr unflexibel und problematisch. Bei den ohnehin sehr geringen Prämien sollte aber auch dieser Punkt kein wirkliches Problem darstellen. Und gegen zu niedrige Deckungssummen können Sie von Anfang an selbst etwas tun, indem Sie hier einen ausreichenden Betrag auswählen.

Somit bleiben viele positive Effekte bestehen, die Ihnen eine Pferdehaftpflicht bietet. Denn für wirklich wenig Geld erhalten Sie einen umfassenden Schutz, der die verschiedensten durch Ihr Pferd verursachten Schäden mit abdeckt. Je nachdem, wie Ihre persönlichen Präferenzen sind, können Sie das Leistungspaket sogar noch um zusätzliche Leistungen erweitern.

Die Schadensabwicklung dürfte im Normalfall zügig und unkompliziert vonstatten gehen und die Pferdehaftpflichtversicherung unterstützt Sie zudem auch bei der Abwehr von nicht gerechtfertigten Haftungsansprüchen – auch das ist kein ganz unwesentlicher Punkt.

Die Schäden, die ein Pferd verursacht, können schnell sehr teuer werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie auf gar keinen Fall an der Höhe der Deckungssumme Ihrer Pferdehaftpflicht sparen. Experten raten dazu, mindestens einen Wert von 5 Millionen Euro auszuwählen, damit Sie auf der sicheren Seite sind.

Für welche Pferdehaftpflicht sollte ich mich entscheiden?

Im Bereich der Pferdehaftpflicht bieten die unterschiedlichsten Versicherungen Angebote an. Als Laie ist es da gar nicht so einfach, den Durchblick zu bewahren. Um Sie zu unterstützen, haben wir im Folgenden wichtige Informationen zu einigen beliebtesten Versicherer im Bereich der Pferdehaftpflichtversicherung für Sie zusammengetragen.

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wenn Sie sich für eines der Angebote interessieren, sollten Sie sich aus Gründen der Aktualität stets nochmals auf der Website der entsprechenden Versicherung über die Details informieren. Wir hoffen dennoch, Ihnen eine kleine Hilfestellung an die Hand geben zu können.

ARAG: Fremdreiterrisiko ist mitversichert

PferdehaftpflichtversicherungDie ARAG Pferdehaftpflicht bietet Ihnen laut der Versicherungsgesellschaft einen verlässlichen Kostenschutz für Schäden, die Ihr Pferd verursacht. Dass es sich tatsächlich um ein Angebot handelt, bei dem ein großzügiger Schutz geboten wird, zeigt die Tatsache, dass das Fremdreiterrisiko bereits inkludiert ist. Diese Leistung müssen Sie bei manch anderem Tarif extra hinzubuchen.

Konkret bedeutet das, dass beispielsweise auch Ihre Reitbeteiligung mitversichert ist, wenn etwa bei deren Ausritt etwas mit dem Pferd passiert. Darüber hinaus werden bei der Pferdehaftpflichtversicherung der ARAG auch Flurschäden und Weidrisiko abgedeckt. Die Versicherung zahlt sogar dann, wenn Sie Ihr Pferd ohne Sattel, Zaumzeug oder Trense geritten beziehungsweise zum Zeitpunkt des Schadensfalls geführt haben. Insgesamt stellt Ihnen der Anbieter drei verschiedene Leistungsvarianten zur Auswahl, die auf die Bezeichnungen Basis, Komfort und Premium hören und dementsprechend mit unterschiedlich hohen Beiträgen zu Buche schlagen.

Das Basis-Paket können Sie schon ab etwa 10 Euro pro Monat bekommen. Was noch für die ARAG spricht? Der Schaden-Service des Unternehmens wurde vom TÜV Saarland mit „Sehr gut“ ausgezeichnet, es handelt sich um ein traditionsreiches deutsches Familienunternehmen und zahlreiche Geschäftsstellen in ganz Deutschland machen auf Wunsch sogar einen persönlichen Service vor Ort möglich.

Barmenia: Inklusive Forderungsausfallschutz

Egal ob Pferd, Pony, Esel, Maultier oder Muli, die Pferdehalter-Haftpflichtversicherung der Barmenia springt bei Schäden ein, welche durch Ihr Tier verursacht wurden. Genau wie bei der ARAG gibt es auch bei der Barmenia drei verschiedene Pakete. Diese heißen hier Basis-Schutz, Top-Schutz und Premium-Schutz. Den Basis-Schutz erhalten Sie ab etwa 100 Euro Jahresbeitrag ohne Selbstbeteiligung.

Wenn für Sie eine Selbstbeteiligung in Höhe von 150 Euro in Ordnung ist, zahlen Sie sogar nochmals etwa 20 Euro weniger im Jahr. Für ganz aktuelle Zahlen besuchen Sie bitte die Website des Versicherers. Neben der pauschalen Versicherungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die bei der Barmenia bei mindestens 5 Millionen Euro liegt, beinhaltet diese Pferdehaftpflicht sogar einen Forderungsausfallschutz. Das bedeutet, wenn Ihnen der Verursacher entstandene Schäden nicht begleichen kann, erhalten Sie das Geld von Ihrer Versicherung erstattet.

Eine praktische Sache ist überdies der Schadensersatzrechtsschutz ab einem Streitwert von 2.500 Euro. Flurschäden, Deckschäden und Reiten ohne Sattel sind ebenfalls mitversichert. Dies gilt auch für Reitbeteiligungen. Nach einem Jahr ist die Barmenia Pferdehaftpflichtversicherung täglich kündbar. Der Versicherer gibt Ihnen eine Leistungsgarantie und eine Nicht-Schlechterstellungs-Garantie.

Gothaer: Deckungssummen bis zu 20 Millionen Euro wählbar

Wichtige UnterschiedeEin weiteres deutsches Traditionsunternehmen im Bereich der Versicherungen ist die Gothaer. Kein Wunder, dass es dort auch eine Pferdehaftpflicht gibt, die Sie nicht nur vor den möglicherweise weitreichenden finanziellen Folgen eines Schadens schützt, sondern auch aktiv die Abwehr von unberechtigten Schadensersatzansprüchen verfolgt. Hinsichtlich der Deckungssumme können Sie sich für 5, 10 oder sogar 20 Millionen Euro entscheiden.

Zudem gibt es eine Forderungsausfalldeckung. Das heißt, sollten Sie der Geschädigte sein und der andere Tierhalter nicht in der Lage dazu sein, zu zahlen, dann sehen Sie Ihr Geld trotzdem – von der Gothaer Versicherung. Schäden durch einen Deckakt und durch eine Reitbeteiligung werden ebenso abgedeckt wie vorübergehende Auslandsaufenthalte. Mietsachschäden an Pferdeanhängern sind bis zu einer Schadenshöhe von 10.000 Euro mitversichert, Mietsachschäden an Reitutensilien bis zu einer Schadenshöhe von 2.000 Euro.

Wenn Sie sich statt einer Vertragslaufzeit von 1 Jahr für eine Vertragslaufzeit von 5 Jahren entscheiden, können Sie bei den Versicherungsbeiträgen noch etwas sparen. Bei einer monatlichen Zahlweise wiederum bezahlen Sie unter dem Strich etwas mehr, als wenn Sie die Beiträge einmal jährlich abbuchen lassen.

Weitere Alternativen, die Sie im Blick behalten sollten

Neben den genannten, etablierten Versicherungsunternehmen drängen mehr und mehr auch Start-ups auf den Markt und insofern sollten Sie Ihre Augen stets offen halten, was Alternativen in Sachen Pferdehaftpflicht angeht. Ein interessantes Angebot bietet zum Beispiel der unabhängige Online-Versicherungsmanager Clark an, wo Sie sich für verschiedene Versicherungsarten wie Privathaftpflicht, Hausrat oder Rechtsschutz eine Übersicht der aktuellen Tarife diverser Anbieter berechnen lassen können.

Leider ist hier die Pferdehaftpflicht noch nicht mit dabei, was sich natürlich jederzeit ändern kann. Ähnlich stellt es sich beim Anbieter Petprotect dar, der bisher leider nur Tierkrankenversicherungen für Hundehalter und Katzenbesitzer in seinem Portfolio hat. Doch wer weiß, vielleicht kommt ja schon in Kürze auch eine Pferdehaftpflichtversicherung dazu?

Egal wie verlockend das Angebot der Versicherungsgesellschaft auch auf den ersten Blick erscheinen mag – prüfen Sie immer alle Details ganz genau und überlegen Sie sich, ob die Police für Ihren konkreten Fall die richtige Wahl ist. Dies gilt selbstverständlich nicht nur für die Pferdehaftpflicht, sondern für sämtliche Versicherungen.

Wie teuer ist ein Pferd in der Versicherung?

Bitte merken!Ein eigenes Pferd zu besitzen ist generell ein eher kostspieliges als günstiges Hobby. Insofern könnten Sie zunächst einmal annehmen, dass die Beiträge zu einer Pferdehaftpflicht ebenfalls eher teuer sind. Hier können wir jedoch Entwarnung geben. Denn tatsächlich sind die Versicherungsbeträge in diesem Fall sogar erstaunlich niedrig, wobei es natürlich immer auch darauf ankommt, welchen Schutz Sie in Ihrem ganz individuellen Fall gerne haben möchten. Je geringer Sie das Risiko halten möchten, desto mehr wird es tendenziell kosten.

Ein entscheidender Punkt für die Berechnung der Beitragshöhe ist, in welchen Bereichen Ihr Pferd eingesetzt wird. So ist das Risiko bei Turnierpferden wesentlich höher als bei Tieren, die beispielsweise nur für Ausritte genutzt werden. Dementsprechend teurer wird dann auch Ihre Pferdehaftpflichtversicherung sein. Außerdem spielt es eine Rolle, ob Sie sich mit einer Selbstbeteiligung anfreunden können oder nicht.

So können Sie eine durchschnittliche Pferdehaftpflicht mit 150 Euro Selbstbeteiligung schon für etwa 50 Euro im Jahr bekommen. Sollten Sie eine Selbstbeteiligung hingegen komplett ausschließen wollen, werden Sie ein paar Euro mehr auf den Tisch legen müssen – wobei auch diese Policen nicht die Welt kosten.

Wie viel kostet ein Pferd im Monat? Das eigentlich Teure bei einem Pferd ist ganz gewiss nicht die Pferdehaftpflichtversicherung, soviel steht fest. Viel tiefer in die Tasche greifen müssen Sie zum Beispiel für die Stallmiete, wo Sie schnell mal mit 300 bis 400 Euro im Monat einkalkulieren können. Hinzu kommen Kosten für den Hufschmied, den Pferdezahnarzt sowie Wurmkuren und Impfungen, die natürlich in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden sollten. Da fällt der kleine Beitrag zur Pferdehaftpflicht im Endeffekt kaum noch ins Gewicht.

Glossar zum Thema Pferdehaftpflicht

Personenschäden

Von Personenschäden ist im Kontext der Pferdehaftpflichtversicherung die Rede, wenn eine Person durch Ihr Pferd zu Schaden kommt, also beispielsweise durch einen Tritt des Pferdes verletzt wird. Dies ist ein typischer Schadensfall in diesem Zusammenhang und wenn Sie einmal berücksichtigen, mit welcher Wucht ein Pferd zutreten kann, dann lassen sich die möglichen Folgen schnell ausmalen.

Neben einer Krankenhausunterbringung können sogar Reha-Maßnahmen notwendig sein, was dann richtig teuer wird. Weitere Schlagworte sind Schmerzensgeldforderungen, Kosten für Pflege, Ausgleich eines Verdienstausfalles oder sogar lebenslange Rentenzahlungen. Im allerschlimmsten Fall, wenn die Person durch Ihr Pferd zu Tode kommt, werden die Hinterbliebenen entsprechende Forderungen an Sie stellen. Da die private Haftpflichtversicherung nicht für durch Pferde verursachte Personenschäden aufkommt, sollten Sie unbedingt eine Pferdehaftpflicht mit möglichst hoher Deckungssumme abschließen.

Sachschäden

Sachschäden bedeuten im Zusammenhang mit der Pferdehaftpflicht, dass Ihr Pferd bei Dritten eine Sache beschädigt. Gemeint sind damit Gegenstände unterschiedlichster Art wie etwa ein Gartenzaun oder ähnliches. Sachschäden gehören bei jeder Pferdehaftpflicht zum standardmäßigen Schutz, wobei es jedoch im Hinblick auf die Deckungssumme Unterschiede gibt.

Hier sollten Sie also ganz genau hinschauen, dass die Konditionen auch passen. Unterschiede gibt es bei den Policen auch, was die sogenannten Mietsachschäden angeht. Darunter versteht man Sachschäden, die Ihr Pferd an der gemieteten Pferdebox verursacht hat, etwa durch eingetretene Stalltüren. Bei einigen Versicherern zählen solche Schäden bereits zum normalen Leistungsumfang, teilweise müssen Sie jedoch auch noch hinzugebucht werden.

Mietsachschäden

Unter Mietsachschäden im Bereich der Pferdeversicherung müssen Sie solche Sachschäden verstehen, die direkt an gemieteten Pferdeboxen oder auch Transportanhängern durch Ihr Pferd entstanden sind. Sie stellen innerhalb der Sachschäden nochmals einen Sonderfall dar und werden von einigen Versicherungen auch gesondert behandelt.

Nicht immer sind Sie bereits in den Standardleistungen der Pferdehaftpflicht inklusive, teilweise muss ein Zusatzbeitrag bezahlt werden und bei manchen Anbietern ist es grundsätzlich nicht möglich. Gerade dann, wenn Sie mit Ihrem Pferd bei Wettkämpfen oder Turnieren antreten, sollten Sie auf eine Absicherung von Mietsachschäden nicht verzichten. Denn zu einem beschädigten Pferdeanhänger oder einer demolierten Box kann es schließlich selbst bei einem besonders gut dressierten Tier schnell kommen.

Vermögensschäden

Vermögensschäden können sowohl in Folge von Sachschäden als auch in Folge von Personenschäden entstehen. Hierzu ein paar Beispiele: Ein Geschädigter leidet wegen eines Zwischenfalls mit Ihrem Pferd an solch massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen, dass er seinem bisherigen Beruf nicht mehr nachgehen kann. Oder eine durch Sie angemietete Box wurde durch Ihr Pferd so stark beschädigt, dass der Besitzer Sie einige Zeit lang nicht weiter vermieten kann. In beiden Fällen entstehen dem Geschädigten finanzielle Einbußen, die als Vermögensschaden bezeichnet werden. Wichtig ist es also bei der Auswahl einer Pferdehaftpflicht, dass auch solche Schäden in ausreichendem Maße mitversichert sind.

Schmerzensgeld

Wenn sich ihr Pferd beispielsweise erschreckt, kann es schnell einmal zu einer Situation kommen, in der es Personen verletzt oder Gegenstände beschädigt. Geht es um Personenschäden, dann kann es passieren, dass der Geschädigte von Ihnen Schmerzensgeld fordert. Dies gilt als eine Art finanzielle Wiedergutmachung für entstandene körperliche Schäden.

Die Summen können sich im Nu im vier- bis fünfstelligen Bereich bewegen. Um diese Beträge nicht aus den privaten Ersparnissen zahlen zu müssen, sollte Ihre Pferdehaftpflicht auch in solchen Fällen eine ausreichende Absicherung bieten. Schmerzensgeldforderungen können auch bei Verkehrsunfällen, die durch Ihr Pferd verursacht wurden, ins Spiel kommen.

Forderungsausfalldeckung

Ein ganz wichtiger Punkt, den viele bei Ihrem Pferdehaftpflicht-Vergleich übersehen, ist die sogenannte Forderungsausfalldeckung. Dabei kann Ihnen eine solche im Ernstfall hohe Kosten ersparen. Wenn Ihnen ein Schaden durch ein fremdes Pferd entstanden ist, dessen Besitzer aber nicht über eine Pferdehaftpflichtversicherung verfügt, würden Sie im Normalfall selbst auf den Kosten sitzen bleiben.

Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn sich Ihre eigene Pferdehaftpflicht durch eine Forderungsausfalldeckung auszeichnet. Denn dann erhalten Sie den entstandenen Schaden von Ihrer Versicherung ersetzt. Natürlich gibt es hierzu auch gewisse Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Hierzu studieren Sie dann am besten die AGB der in Frage kommenden Versicherer. Nicht selten wird verlangt, dass ein rechtskräftig vollstreckbares Urteil gegen den Verursacher des Schadens vorliegt. Auch eine Mindestschadenssumme wird teilweise vorausgesetzt.

Deckungssumme

Wie bei jeder anderen Versicherung auch, spielt die Höhe der Deckungssumme bei der Pferdehaftpflicht eine sehr wichtige Rolle. Denn mit dieser Summe ist der Betrag gemeint, bis zu dem Ihre Pferdehaftpflichtversicherung für durch Ihr Pferd entstandene Sachschäden, Personenschäden oder Vermögensschäden aufkommt.

Da dies längst nicht nur die bloße Schadensregulierung beinhaltet, sondern auch schnell mal Schmerzensgeld oder Reha-Kosten hinzukommen können, sollte die Deckungssumme stets lieber etwas großzügiger als zu knapp bemessen sein. 5 Millionen Euro sind hier sicherlich kein schlechter Richtwert, wobei es sogar noch deutlich höhere Deckungssummen in der Regel für vergleichsweise nur geringfügig höhere Beiträge gibt. Gehen Sie also im Zweifelsfall lieber auf Nummer sicher und sichern Sie sich rundum ab.

Fremdreiterrisiko

Wenn Sie Ihr Pferd nicht nur selbst reiten, sondern häufiger auch mal anderen Personen für einen Ausritt überlassen, dann sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Pferdehaftpflicht unbedingt darauf achten, dass das sogenannte Fremdreiterrisiko auch mit abgesichert ist. Selbst wenn Sie nur ab und an mal eine andere Person mit ihrem Pferd reiten lassen, macht diese Absicherung Sinn – denn wer garantiert Ihnen schließlich, dass nicht gerade bei diesem einen Ausritt etwas passiert.

Ist das Fremdreiterrisiko in Ihrer Pferdehaftpflicht inkludiert, dann wird die Versicherung für Dritten entstandene Schäden unterschiedlichster Art auch dann zahlen, wenn Sie selbst nicht unmittelbar involviert waren. In einigen Policen ist eine entsprechende Klausel bereits mit dabei, bei anderen nicht. Sehen Sie also genau hin.

Reitbeteiligung

Sie stellen Ihr Pferd regelmäßig Dritten zur Verfügung? Dann handelt es sich möglicherweise um eine Reitbeteiligung. Dafür muss nicht zwangsläufig eine finanzielle Gegenleistung erbracht werden. Auch wenn sich die Reitbeteiligung beispielsweise um die Pflege des Tieres kümmert, kann ein solches Verhältnis gegeben sein. Auf alle Fälle sollten Sie in einem derartigen Fall darauf schauen, dass die Reitbeteiligung in der Pferdehaftpflicht mit abgesichert ist.

Einige Versicherungskonzerne werben ganz offensiv damit, dass dies bei ihren Policen der Fall ist. Anderswo sollten Sie im Kleingedruckten nachsehen. Meist handhaben es die Versicherungen so, dass Sie die Namen der Reitbeteiligung in schriftlicher Form dort einreichen, um den entsprechenden Versicherungsschutz zu erhalten.

Deckschäden

Neben typischen Schäden wie Sachschäden oder verletzten Personen sollte auch der sogenannte ungewollte Deckakt im Rahmen Ihrer Pferdehaftpflicht abgesichert sein. Davon ist die Rede, wenn Ihr Hengst eigenmächtig eine Stute begattet. Durch einen solchen Akt können allerlei Kosten auf Sie zukommen, von einem möglichen Verdienstausfall bis hin zu medizinischen Behandlungen und die spätere Versorgung des Nachwuchses. Es empfiehlt sich also, als Besitzer eines Hengstes darauf Wert zu legen, dass Deckschäden ausdrücklich mit berücksichtigt werden beim Leistungsumfang der Pferdehaftpflichtversicherung.

Weideverletzung

Weideverletzungen von Pferden stellen einen besonderen Sachverhalt im Rahmen der Pferdehaftpflicht dar. Zwar gelten hier grundsätzlich dieselben Leistungen wie auch bei Schadensfällen in anderem Kontext. Jedoch ist hierbei der exakte Unfallhergang von maßgeblicher Bedeutung. So könnte es zum einen passieren, dass sich ein Pferd ohne Fremdverschulden verletzt. Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass andere Pferde beteiligt waren. Ist das letztere Szenario eingetreten, dann geht es nun um die Schulfrage.

Lässt sich diese nicht eindeutig klären, dann müssen die Kosten zwischen den Beteiligten aufgeteilt werden. Handelt es sich um eine Weideverletzung ohne Fremdeinwirkung, dann sollte der entstandene Schaden durch die Pferdeversicherung des Besitzers übernommen werden. Überzeugen Sie sich schon vor dem Vertragsabschluss davon, dass dies auch wirklich der Fall ist.

Wichtige Fragen zur Pferdehaftpflicht ausführlich beantwortet

Worauf sollte ich bei einer Pferdehaftpflicht achten?

Eine Pferdehaftpflichtversicherung kommt für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf, die Ihr Pferd gegenüber Dritten verursacht. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sie sich für eine Police entscheiden, die eine ausreichend hohe Deckungssumme mitbringt. Im Zweifelsfall sollten Sie immer noch mal ein paar Euro mehr für die Beiträge einplanen, als einen zu knapp bemessenen Schutz zu beantragen.

FragezeichenDoch neben den Standardleistungen, die eigentlich jede Pferdeversicherung vorweisen kann, sollten Sie bei Ihrer Auswahl auf ein paar Punkte ganz besonders achten. Denn einige Leistungen sind nicht immer inkludiert, eine wirklich gute Pferdehaftpflicht sollte Sie aber beinhalten. Achten Sie bei Ihrem Pferdehaftpflicht-Vergleich also allen voran auf diese Aspekte:

  • Sind Fohlen mitversichert? Nicht immer ist es eine Selbstverständlichkeit, auch wenn es eigentlich so sein sollte. Bei einer guten Pferdehaftpflicht ist der Nachwuchs Ihrer Pferde mitversichert, zumindest für einen Zeitraum von etwa 1 Jahr.
  • Ist das Fremdreiterrisiko durch Reitbeteiligungen abgesichert? Wenn Sie Ihr Pferd nicht nur selber reiten, sondern es – selbst wenn dies nur ab und zu geschieht – anderen Personen überlassen, dann sollten Schäden, die in diesem Zusammenhang entstehen, unbedingt mit abgesichert sein. Dies gilt insbesondere für Reitbeteiligungen und Reitbegleitungen.
  • Wie sieht es mit Flurschäden und dem Weidrisiko aus? Wenn Sie bei einem Ausritt die Kontrolle über Ihr Pferd verlieren und dieses beispielsweise ein Feld eines Landwirts verwüstet, sollte Ihre Pferdehaftpflicht diesen Schaden bezahlen. Gleiches gilt auch für Auseinandersetzungen zwischen Pferden, die auf der Weide geschehen.
  • Kommt die Pferdeversicherung für Mietsachschäden auf? Mietsachschäden können zum Beispiel an Boxen oder Ställen entstehen, die Sie für Ihr Pferd angemietet haben. Für solche Schäden sollte Ihre Pferdehaftpflichtversicherung ebenso gerade stehen wie für Schäden, die an geliehenen Pferdeanhängern durch Ihr Pferd entstanden sind.
  • Ist Ihr eigenes Pferd auch geschützt? Bei der Auswahl Ihrer Pferdehaftpflicht sollten Sie nicht nur an Schäden denken, die Ihr Pferd bei anderen verursachen könnte. Auch umgekehrt kann es für Sie teuer werden, wenn ein fremdes Pferd Ihr eigenes verletzt und sich herausstellt, dass der andere Halter keine Pferdeversicherung abgeschlossen hat. In einem solchen Fall springt Ihre eigene Versicherung ein, sofern eine Forderungsausfalldeckung vereinbart worden ist.

Es gibt natürlich noch einige Punkte mehr, auf die es sich unter bestimmten Umständen zu fokussieren gilt, doch an dieser Stelle wollten wir Ihnen zumindest die wichtigsten Schlagworte kurz und prägnant erläutern. Für weitere Anregungen können Sie zum Beispiel einen Blick in unser Glossar werfen, in dem einige weitere Fachbegriffe rund um die Pferdehaftpflicht erklärt werden.

Wie soll ich mich im Schadensfall verhalten?

Natürlich hofft niemand, dass ein solcher Fall jemals eintritt. Aber letztendlich schließen Sie eine Pferdehaftpflichtversicherung ja auch deswegen ab, weil es eben doch passieren könnte, dass Ihr Pferd einen Schaden verursacht. Da in einem solchen Moment der Schock vermutlich ebenso groß sein wird wie die Aufregung, kann es nichts schaden, sich schon vorab ein wenig darüber zu informieren, wie das beste Verhalten im Schadensfall eigentlich aussieht und was dann konkret getan werden muss, damit alles von Anfang an in den richtigen Bahnen verläuft.

Ganz wichtig ist: Wenn Ihr Pferd einen Haftpflichtschaden verursacht hat, dann sollten Sie das so schnell wie möglich der Pferdehaftpflichtversicherung melden. Der beste Weg, um dies zu tun, ist die Schadensmeldung per Telefon. Im Normalfall sollte jede Versicherung eine entsprechende Hotline geschaltet haben, die rund um die Uhr erreichbar ist. Dort können Sie dann direkt mit einem Fachmann reden und sich Ratschläge geben lassen, wie Sie sich weiterhin verhalten sollten.

Auch auf konkrete Fragen werden Sie hier kompetente Antworten erhalten. Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen keine telefonische Schadensmeldung abgeben können oder wollen, dann bieten Ihnen die meisten Versicherungsgesellschaften mittlerweile auch die Möglichkeit an, den Haftpflichtschaden online über ein entsprechendes Schaden-Formular zu melden.

Services wie eine Online-Schadensmeldung sind zwar eine nette Sache, wir raten Ihnen aber eindringlich dazu, im Falle eines Schadens Ihre Pferdehaftpflichtversicherung auf direktem Wege telefonisch zu kontaktieren und über alle Details zu informieren. Nur so ist gewährleistet, dass nichts Wichtiges übersehen wird und die Meldung so schnell es geht die Zuständigen erreicht.

Welche Vertragslaufzeit sollte ich bei der Pferdehaftpflicht wählen?

PferdeversicherungHinsichtlich der Vertragslaufzeit bieten Ihnen die einzelnen Versicherer verschiedene Modelle an, aus denen Sie sich das für Sie Passende auswählen können. Doch welches ist die beste Wahl und von welchen Vertragsvarianten sollten Sie lieber die Finger lassen? Wie immer gibt es hier nicht die einzig richtige Antwort, sondern Sie müssen eben abwägen, was in Ihrer Situation am meisten Sinn macht.

In aller Regel müssen Sie jedoch bei der Pferdehaftpflicht mit einer Vertragslaufzeit von mindestens 1 Jahr rechnen. Bei einigen Versicherungsgesellschaften ist es darüber hinaus aber auch möglich, Vertragslaufzeiten von bis zu 5 Jahren zu vereinbaren. Welchen Vorteil hat das für Sie als Kunde? Selbstverständlich möchten die Versicherer Ihnen eine solch lange Vertragslaufzeit auch entsprechend schmackhaft machen und so können Sie von spürbar niedrigeren Beiträgen profitieren.

Ob Sie sich wirklich für eine solch lange Zeitspanne entscheiden, sollten Sie sich zweifellos gut überlegen. Denn im schlimmsten Falle zahlen Sie dann noch Versicherungsbeiträge, wenn sich das entsprechende Pferd gar nicht mehr in Ihrem Besitz befindet. Ob es für diesen Fall entsprechende Sonderklauseln gibt, sollten Sie natürlich ebenfalls in den Versicherungsbedingungen vorab überprüfen.

Fakt ist: Selbst bei einer lediglich einjährigen Mindestvertragslaufzeit können Sie ganz leicht einige Euro sparen, indem Sie sich statt der monatlichen Zahlweise für eine einmalige Abbuchung für das ganze Jahr entscheiden.

Zu lange Vertragslaufzeiten bergen immer das Risiko, dass Sie dadurch zu unflexibel werden und im schlimmsten Falle sogar noch draufzahlen, sollten sich Ihre Verhältnisse zwischenzeitlich ändern. Das gilt wie bei jeder anderen Versicherung selbstverständlich auch für die Pferdehaftpflicht. Sie sollten also alle Aspekte vorab zumindest sorgfältig abwägen.

Sind Fohlen in der Pferdehaftpflicht bereits mitversichert?

Als Fohlen wird der Nachwuchs von Pferden bezeichnet. Hierbei stellt sich Ihnen als Pferdehalter natürlich die Frage, inwieweit die jungen Pferde eigentlich im Rahmen Ihrer Pferdehaftpflicht mitversichert sind. Ist dies von Anfang an der Fall und wenn ja, bis zu welchem Alter? Oder müssen Sie sogar gleich nach der Geburt eine eigene Pferdehaftpflichtversicherung für jedes Jungtier abschließen? Schließlich könnten auch diese bereits Schäden verursachen, auf denen Sie schlimmstenfalls sitzen bleiben würden. Aufklärung tut also Not!

Ein wenig beruhigen können wir Sie aber sofort: So sind Fohlen bis zu einem Alter von 6 Monaten in der Pferdehaftpflichtversicherung des Muttertieres mitversichert. Bei einigen Versicherern wird das Ganze sogar noch etwas großzügiger gehandhabt und diese Regelung gilt für das gesamte erste Lebensjahr des Fohlens. Welche Regelung exakt Ihre Pferdeversicherung für diesen Fall vorsieht, sollten Sie jedoch sicherheitshalber immer nochmal in Ihren Vertragsunterlagen überprüfen und im Zweifelsfall Ihren Versicherungsberater kontaktieren.

Nachdem die kostenlose Mitversicherung abgelaufen ist, haben Sie meist die Möglichkeit, die Jungtiere noch eine gewisse Zeit lang besonders kostengünstig mitzuversichern. Achten Sie auch hier stets auf eine ausreichende Höhle der Deckungssumme.

Greift die Pferdehaftpflicht auch bei einem Auslandsaufenthalt?

Manche Pferdehalter bleiben mit ihrem Tier praktisch immer am selben Ort oder bewegen sich nur in der näheren Umgebung. Aber es gibt eben auch das Gegenteil, dass jemand zum Beispiel mit seinem Pferd an einem Turnier im europäischen Ausland teilnehmen möchte oder aus einem anderen Grund eine Reise plant.

Dann gilt es nicht nur, die Fahrtstrecke ohne Komplikationen zu meistern, sondern auch versicherungstechnische Dinge sollten schon vorab genau überprüft werden. So sollten Sie sich allen voran die Frage stellen, ob Ihre Pferdehaftpflicht auch bei einem Auslandsaufenthalt greift. Tut sie das nicht, kann es nämlich im Falle eines Schadens, den Ihr Pferd verursacht, empfindlich teuer werden.

Bei den meisten Pferdehaftpflichtversicherungen sind Auslandsaufenthalte zwar inkludiert, aber es ist immer besser, auf Nummer sicher zu gehen und alles Schwarz auf Weiß in den Vertragsunterlagen nachzulesen, ehe es losgeht.

Bedenken Sie: Auch wenn Auslandsaufenthalte in Ihrer Pferdehaftpflicht mitversichert sind, sollten Sie sich erkundigen, wie genau dieser Versicherungsschutz aussieht. So gilt dieser bei manchen Anbietern nur innerhalb Europas, bei anderen hingegen sogar weltweit. Außerdem ist zu klären, wie lange am Stück der Auslandsaufenthalt gehen darf, ohne dass Sie den Verlust Ihres Versicherungsschutzes riskieren.

In 3 Schritten zur passenden Pferdehaftpflichtversicherung

VariantenSie sind sich sicher, dass Sie eine Pferdehaftpflichtversicherung neu abschließen möchten? Oder vielleicht suchen Sie ja auch nach einer günstigeren beziehungsweise mehr Leistungen bietenden Alternative zu Ihrem bisherigen Versicherungsschutz? Dann wird es höchste Zeit, einen Pferdehaftpflicht-Vergleich zu starten.

Dazu müssen Sie sich nicht erst umständlich bei den einzelnen Versicherungsgesellschaften auf eigene Faust durchklicken und die relevanten Informationen mühsam zusammensuchen. Es geht doch so viel einfacher, indem Sie hier auf dieser Seite die Fakten zu den verschiedenen Anbietern aufmerksam studieren und dann Ihre Auswahl treffen. Damit zur Prozedur ganz bestimmt keine Fragen mehr offen bleiben, haben wir eine kurze Anleitung für Sie erstellt:

  1. Informieren Sie sich über die Leistungen der unterschiedlichen Versicherer: Bevor Sie weitere Überlegungen angehen, sollten Sie sich erst einmal ganz unvoreingenommen durchlesen, was Ihnen die einzelnen Versicherungsgesellschaften im Bereich der Pferdehaftpflicht zu bieten haben. Nicht selten gibt es vom selben Konzern sogar mehrere verschiedene Tarife zur Auswahl, die sich im Hinblick auf die Höhe der Beiträge und naturgemäß auch den Leistungsumfang zum Teil massiv unterscheiden können.
  2. Wählen Sie Ihren persönlichen Favoriten aus: Nachdem Sie nun wissen, was der Markt zu bieten hat, kommt der schwierigste Teil von allem. Sie müssen Ihre Entscheidung treffen und einen der Tarife auswählen. Achten Sie dabei nicht nur darauf, mit welcher Police Sie am günstigsten fahren. Denn viel wichtiger als ein paar Euro Ersparnis ist, dass Sie Ihrer Situation entsprechend gut abgesichert sind. Gute Stichworte sind hier zum Beispiel das Fremdreiterrisiko oder Mietsachschäden. Nicht jede Pferdehaftpflicht deckt diese Dinge mit ab.
  3. Beantragen Sie Ihre neue Pferdehaftpflichtversicherung: Ihre Entscheidung steht? Wunderbar. Jetzt müssen Sie nämlich nur noch Ihre neue Pferdehaftpflicht beantragen. Dazu haben die meisten Versicherer selbsterklärende Onlineformulare vorbereitet, durch die Sie sich lediglich durchklicken müssen. Überlegen Sie sich, welche Mindestvertragslaufzeit für Sie in Frage kommt, ob Sie mit einer Selbstbeteiligung leben können und welche Zahlweise Sie bevorzugen. Wenn Sie etwa einmal jährlich statt jeden Monat bezahlen, wird es meist noch etwas günstiger für Sie werden.
Wie kann ich bei der Pferdehaftpflicht den Beitrag senken? Um die Beiträge zu Ihrer Pferdehaftpflichtversicherung kostengünstiger zu gestalten, gibt es verschiedene mögliche Herangehensweisen. So können Sie sich zum einen für eine Selbstbeteiligung entscheiden. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass Sie im Schadensfall etwaige Forderungen bis zu einer gewissen Höhe zunächst einmal selbst bezahlen müssen.

Alternativ dazu können Sie eine längere Mindestvertragslaufzeit auswählen, was zu niedrigeren Beiträgen, aber auch zu mehr Unflexibilität führt. Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, bei der Zahlweise die jährliche Abbuchung auszuwählen. Wer eine monatliche Zahlung auswählt, muss fast immer einen kleinen Aufschlag zahlen.

Welche Versicherungen für Pferdehalter gibt es sonst noch?

Zum Abschluss einer Pferdehaftpflicht wird Ihnen jeder seriöse Fachmann raten. Doch damit sind die Angebote im Bereich der Pferdeversicherung noch lange nicht zu Ende. So gibt es auch noch einige weitere Versicherungen, die Sie sich zumindest einmal ganz genau ansehen sollten. Dazu gehören:

  • Pferdekrankenversicherung und OP-Versicherung: Wenn Ihr Pferd zum Tierarzt muss, wird es im Nu empfindlich teuer. Die Pferdekrankenversicherung entlastet Ihr Budget und übernimmt die Kosten für Behandlungen beim Tierarzt. Zusätzlich macht eine OP-Versicherung Sinn, die bei stationären Behandlungen des Pferdes ins Spiel kommt.
  • Pferdelebensversicherung: Sollten Sie eines Ihrer besten Pferde verlieren, kann das ein ziemliches finanzielles Loch reißen. Die Pferdelebensversicherung sichert Sie für solche Fälle ab, indem Sie Ihnen den Wert des Pferdes bis zu der vereinbarten Deckungssumme erstattet.
  • Pferdehalterrechtsschutzversicherung: Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich eine Rechtsschutzversicherung spezielle für Pferdehalter. Wenn Sie also für etwaige Rechtsstreitigkeiten auf diesem Terrain gerüstet sein möchten, dann macht ein Abschluss Sinn.
  • Leibesfrucht- und Trächtigkeitsversicherung: Bei dieser Art der Pferdeversicherung sind sowohl die Stute als auch das ungeborene Fohlen mitversichert. Sollte es also während der Trächtigkeit zu Komplikationen kommen, springt die Versicherung ein. Sofern sogar Stute oder Fohlen den Tod finden, wird der Wert des Pferdes von der Versicherungsgesellschaft ersetzt.
  • Pferdetransport- und Diebstahlversicherung: Wenn Sie häufiger oder auch nur gelegentlich mit Ihrem Pferd unterwegs sind, sollten Sie über einen Abschluss dieser Versicherung nachdenken. Denn sie deckt während eines Transports entstehende Schäden ab, die unter anderem sogar eine fällige Nottötung umfassen. Auch bei einem Diebstahl Ihres Pferdes ist sein Wert durch die Versicherung entsprechend abgesichert.

Wenn Sie sich für mehrere Angebote aus dem Bereich der Pferdeversicherung interessieren, können Sie mit einem Kombiangebot unter Umständen sogar noch den einen oder anderen Euro sparen.

Gibt es einen Pferdehaftpflicht-Test bei der Stiftung Warentest und Öko Test?

FrageWenn es um das Thema Versicherungen geht, sind die meisten Menschen noch ein wenig kritischer als bei anderen Dingen. Das gilt sicherlich auch für die Pferdehaftpflichtversicherung. Da kann es für ein beruhigendes Gefühl sorgen, Testberichte von renommierten Fachleuten zu studieren und sich daran bei der Entscheidungsfindung zu orientieren. Insofern stellt sich die Frage: Gibt es bei der Stiftung Warentest eigentlich einen Pferdehaftpflicht-Test? Und wenn ja, welche Anbieter haben dort zu überzeugen gewusst?

Wir haben gute Nachrichten für Sie: In der Tat haben die Redakteure der Stiftung Warentest schon einmal einen Pferdehaftpflicht-Test durchgeführt. Dieser stammt zwar bereits aus dem Frühjahr 2016, aber unter Umständen können Sie daraus dennoch einen gewissen Nutzen ziehen und eine gewisse Orientierung bekommen. Insgesamt wurden 94 Haftpflichtversicherungen für Pferdehalter von 51 verschiedenen Anbietern getestet.

Hinsichtlich der Beitragshöhe bewegten sich diese Angebote zum Zeitpunkt des Tests in einem Bereich zwischen 91 und 250 Euro im Jahr, wobei die Verbraucherschützer herausfanden, dass auch günstige Tarife zumindest schon einen ordentlichen Basisschutz gewährleisten. Wenn Sie sich die Testergebnisse in detaillierter Form zu Gemüte führen wollen, haben Sie hier auf dieser Seite die Gelegenheit, den kompletten Testbericht im PDF-Format herunterladen. Für den Download wird eine geringe Gebühr berechnet.

Neben der Stiftung Warentest vertrauen viele Verbraucher auch auf das Testurteil von Öko Test. Gibt es auf der Website des Verbrauchermagazins also auch einen Pferdehaftpflicht-Test? Nein, in diesem Falle ist ein entsprechendes Angebot leider nicht vorhanden. Alles, was dort zumindest in eine ähnliche Richtung geht, ist ein Test von Haftpflichtversicherungen für Hundehalter. Dies wird Sie als Pferdebesitzer jedoch auch nicht wirklich weiterbringen, weswegen Sie sich vielleicht doch nochmal auf anderen Seiten im Netz eigenständig umsehen sollten.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Pferdehaftpflicht

Bei einem Thema, das vielleicht sogar überraschend vielschichtig ist wie die Pferdehaftpflicht, werden Sie auch nach aufmerksamer Lektüre unseres Ratgebers mit Sicherheit noch die eine oder andere offene Frage haben. In diesem FAQ-Bereich haben wir einige häufig gestellte Fragen für Sie zusammengetragen und beantworten diese kurz und prägnant.

FAQ

Wie teuer ist eine Pferdehaftpflicht?

Schon für etwa 40 bis 80 Euro pro Jahr können Sie eine Pferdehaftpflichtversicherung finden, die alle wesentlichen Dinge zuverlässig absichert. Es kommt natürlich immer darauf an, was Sie im einzelnen Fall alles an Versicherungsleistungen benötigen. So könnte der Schutz im Rahmen von Auslandsaufenthalten bei dem einen oder anderen Anbieter extra kosten – so wie diverse andere Leistungen, die nicht unbedingt zum Grundschutz hinzugezählt werden.

Eine wichtige Rolle bei der Berechnung der Versicherungsbeiträge spielt neben dem Leistungsumfang auch der Punkt, ob eine Selbstbeteiligung in einer gewissen Höhe für Sie in Ordnung ist oder gar nicht in Frage kommt. Mit Selbstbeteiligung können Sie nochmal einige Euro sparen, ebenso wie durch eine jährliche Zahlweise der Beiträge. Auf den Monat heruntergerechnet sind die Versicherungsbeiträge zu einer Pferdehaftpflicht jedenfalls erfreulich human.

Welche Schäden sind in der Pferdehaftpflicht mitversichert?

Wenn Ihr Pferd einen Schaden verursacht, kommt Ihre Pferdehaftpflichtversicherung ins Spiel. Doch auf welche Bereiche genau erstreckt sich eigentlich der Leistungsumfang? Zu den klassischen Versicherungsleistungen, die jeder Basistarif mitbringen sollte, gehören die Absicherung im Falle von Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden. Dazu können, je nach Police, noch weitere Schäden kommen wie allen voran Mietsachschäden, Flurschäden, Schäden durch Gastreiter oder Reitbeteiligungen und einen ungewollten Deckakt. Bevor Sie den Versicherungsvertrag unterschreiben, sollten Sie genau prüfen, dass alles inkludiert ist, was Sie wirklich benötigen.

Ist eine Pferdehaftpflicht für Pferdehalter Pflicht?

Wer sich überlegt, welch hohe Summen vom einen auf den anderen Moment im Raum stehen können durch einen von einem Pferd verursachten Schadensfall, der könnte leicht auf den Gedanken kommen, dass eine Pferdehaftpflichtversicherung in Deutschland für jeden Pferdehalter Pflicht ist. Doch genau das ist bisher nicht der Fall.

So gibt es keine einzige gesetzliche Regelung, die eine derartige Versicherung vorschreibt. Was jedoch sehr wohl im Gesetz festgeschrieben ist, ist eine Schadensersatzpflicht, der Sie im Falle eines Schadens nachkommen müssen. Alleine aus diesem Grunde empfiehlt es sich dringend, eine Pferdehaftpflicht zu beantragen. Denn auf diese Weise können Sie sich im schlimmsten Fall vor dem finanziellen Ruin schützen – und das für einen verhältnismäßig überschaubaren Betrag pro Monat.

Welche Deckungssumme sollte die Pferdehaftpflicht haben?

Wichtig ist es, dass Sie niemals eine zu niedrige Deckungssumme bei der Pferdehaftpflicht auswählen. Dieser Gedanke könnte Ihnen vielleicht kommen, um Beiträge zu sparen. Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung, dass die Deckungssumme mindestens 5 Millionen Euro beträgt. Dies wird von Experten so empfohlen. Noch besser ist es natürlich, wenn Sie eine noch höhere Summe nehmen.

Bis zu 50 Millionen Euro Deckungssumme bieten einige Versicherungsgesellschaften bei der Pferdehaftpflicht an. Im Zweifelsfall sind Sie mit einer großzügig bemessenen Deckungssumme auf der sicheren Seite. Denn es wäre möglicherweise nicht nur ärgerlich, sondern existenzgefährdend, wenn Sie im Ernstfall eine Differenz noch selbst drauflegen müssten, weil Sie nicht ausreichend versichert sind.

Gibt es eine Mindestlaufzeit bei der Pferdehaftpflicht?

Wenn es um die Laufzeit von Pferdehaftpflichtversicherungen geht, hat sich eine allgemeine Regelung bei den verschiedenen Versicherungsunternehmen etabliert. So werden Sie kein Angebot finden, bei dem die Mindestlaufzeit unter 1 Jahr liegt. Auf der anderen Seite gibt es aber sehr wohl Policen, bei denen Sie sich bewusst für eine noch längere Vertragslaufzeit entscheiden können.

Ob 2 Jahre, 3 Jahre oder gar 5 Jahre – tendenziell können Sie umso mehr Versicherungsbeiträge sparen, je länger Sie die Laufzeit ansetzen. Allerdings sollten Sie aufpassen, dass Sie sich nicht zu langfristig binden, weil Sie dadurch bei etwaigen Veränderungen sonst zu unflexibel wären. Es gilt also ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Kann ich die Pferdehaftpflicht von der Steuer absetzen?

Ihre an die Pferdehaftpflichtversicherung gezahlten Beiträge können Sie im Rahmen Ihrer Einkommenssteuererklärung einreichen. Sie werden dann eine steuermindernde Wirkung haben, so wie es bei allen Haftpflichtversicherungen der Fall ist. Denn diese werden zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen hinzugezählt. Allerdings müssen Sie beachten, dass es dafür Höchstbeträge gibt, die bei Angestellten und Beamten bei bis zu 1.900 Euro jährlich liegen.

Bei Selbstständigen und Freiberuflern liegt der Höchstbetrag bei 2.800 Euro. Es kommt also darauf an, inwieweit Sie diese Grenzen schon mit den Beiträgen zu Ihrer Kranken- und Pflegeversicherung komplett ausgeschöpft haben oder nicht. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie die Pferdehaftpflicht hier geltend machen.

Was muss ich bei einer Kündigung der Pferdehaftpflicht beachten?

In der Regel gilt bei einjährigen Pferdehaftpflicht-Verträgen, dass Sie diese zur sogenannten Hauptfälligkeit kündigen können. Das bedeutet, dass Ihr Kündigungsschreiben dem Versicherungsunternehmen spätestens 3 Monate vor Ablauf der Vertragslaufszeit vorliegen muss, damit die ordentliche Kündigung direkt zum regulären Ablaufdatum wirksam wird. Das Kündigungsschreiben versenden Sie am besten per Einschreiben mit Rückschein, um einen Nachweis darüber zu haben.

Ein Sonderkündigungsrecht besteht nur unter ganz besonderen Umständen, etwa wenn der Versicherer während der Laufzeit die Beiträge erhöht. Bei einem Schadensfall gelten ebenfalls spezielle Bedingungen. Sollte Ihr Pferd sterben, erlischt der Pferdehaftpflicht-Vertrag automatisch. Sie müssen also keinesfalls über den Tod hinaus Versicherungsbeiträge bezahlen. Eine entsprechende Meldung an den Versicherer ist selbstverständlich.

Fazit: Die Pferdehaftpflicht ist für jeden Pferdehalter ein Muss

Wichtiger HinweisDie Pferdehaftpflicht gehört zwar zu jenen Versicherungen, deren Vorliegen von Seiten des Gesetzgebers ausdrücklich keine Pflicht ist. Insofern könnten Sie auf den Gedanken kommen, sich das Geld für die Beiträge einfach zu sparen. Hierzu wird Ihnen jedoch kein einziger Fachmann raten. Denn zu groß sind einfach die Risiken, die mit einer solch leichtfertigen Vorgehensweise verbunden wären. Daher sagen auch wir: Die Pferdehaftpflicht ist zwar keine gesetzliche Pflicht, aber für jeden Pferdehalter im Grunde dennoch ein Muss.

Den Schritt hin zur Beantragung einer Pferdehaftpflichtversicherung erleichtern dürfte Ihnen die Tatsache, dass sich die Kosten für solche Policen wirklich in einem absolut bezahlbaren Rahmen bewegen. Wer sich ein eigenes Pferd leisten kann, der dürfte mit den für die Pferdehaftpflicht fälligen Beträgen jedenfalls kein Problem haben. Denn schon für wenige Euro im Monat können Sie sich in umfassender Form gegen etwaige Sachschäden, Personenschäden und Vermögensschäden absichern, die durch Ihr Pferd verursacht werden.

Neben dem Basisschutz macht es Sinn, auch Punkte wie etwa eine Reitbeteiligung oder Auslandsaufenthalte im Hinterkopf zu behalten beim Versicherungsabschluss und auf eine Absicherung dieser Wert zu legen. Bei einigen Versicherern sind solche Leistungen bereits im Standardpaket inbegriffen, bei anderen müssen Sie diese hinzubuchen. Wie hoch Ihre Versicherungsbeiträge zur Pferdehaftpflicht am Ende im Detail liegen werden, hat allen voran damit zu tun, welchen Leistungsumfang Sie gerne haben möchten und ob Sie sich für einen Tarif mit Selbstbeteiligung entscheiden.

Bezahlen Sie nach Möglichkeit den gesamten Beitrag einmal jährlich, denn so können Sie nochmals den einen oder anderen Euro gegenüber der monatlichen Zahlweise einsparen. Auch dürfte diese Praxis weniger Aufwand für Sie darstellen. Neben der Pferdehaftpflicht sollten Sie auch über verwandte Versicherungen wie etwa die Pferdekrankenversicherung oder die Pferdehalterrechtsschutzversicherung nachdenken.