Jetzt Kfz-Haftpflichtversicherung berechnen & sparen

Ortskürzel Ihres Kennzeichens
  • In Kürze passende Kfz-Versicherung finden
  • eVB sofort abrufbar
  • Tipps zur richtigen Autoversicherung
  • Bis zu 850€ sparen

Kfz-Haftpflichtversicherung Vergleich 2020 – Jetzt Angebote vergleichen und Kfz-Haftpflicht abschließen

In den meisten Ländern dieser Erde ist die Kfz-Haftpflichtversicherung Pflicht, das heißt, die Kfz-Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben, so auch in Deutschland. Jeder Halter eines Kraftfahrzeugs ist daher dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für sein Auto zu haben, wenn das Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden soll.

Wenn mit dem Fahrzeug ein Unfall verursacht wird, sind sämtliche Schäden des Unfallbeteiligten, unabhängig davon, ob es sich um ein anderes Auto, ein Fahrrad oder ein Fußgänger handelt, durch die Kfz-Haftpflichtpolice abgedeckt. Die Schäden am eigenen Fahrzeug begleicht die Autohaftpflichtversicherung allerdings nicht, denn dafür ist extra eine Kaskoversicherung abzuschließen.

Da die Schäden im Straßenverkehr in die Millionen gehen können, sollten Sie die maximale Deckungssumme entsprechend großzügig bei 50 oder sogar 100 Millionen Euro ansetzen. Weil sich die Versicherungsgesellschaften im Preis-Leistungs-Verhältnis stark unterscheiden, empfehlen wir im Vorfeld des Vertragsabschlusses, aber auch bei schon bestehenden Verträgen, einen Kfz-Haftpflichtversicherung-Vergleich durchzuführen.

Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung liegt die Betonung auf Pflicht

Kfz-HaftpflichtversicherungDas Thema Kfz-Versicherungen ist ziemlich breit gefächert, denn neben der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es ja noch die Teilkasko– und Vollkasko-Versicherungen, die alle klar voneinander abzugrenzen sind. Insofern stellt das Wort Autoversicherung wohl eher einen geradezu umgangssprachlichen Oberbegriff für alle Versicherungsarten rund ums Auto dar. Im Übrigen geht es dabei nicht nur um den Personenkraftwagen (Pkw), sondern selbstverständlich auch um die Versicherung von Lastkraftwagen (Lkw) und Motorräder. Die meisten Versicherungen, die in diesem Kontext abgeschlossen werden, sind:

  • Kfz-Haftpflichtversicherungen
  • Kaskoversicherungen – Teilkasko und Vollkasko
  • Verkehrsrechtsschutzversicherungen
  • Insassenunfallversicherungen
  • Kfz-Schutzbriefe

Im öffentlichen Straßenverkehr rollt jedenfalls ohne Kfz-Haftpflichtversicherung nichts, denn jedes zulassungspflichtige Fahrzeug muss mit einer Kfz-Haftpflicht abgesichert sein. Die anderen Versicherungsarten können Sie freiwillig abschließen. Das besondere Merkmal der Autohaftpflichtversicherung ist also die gesetzliche Verpflichtung.

Die zweite Besonderheit, die sich aus der gesetzlichen Vorschrift zur Kfz-Haftpflicht ergibt, ist der sogenannte Kontrahierungszwang in der Autohaftpflichtversicherung. Dabei geht es darum, dass jede Versicherungsgesellschaft mit jedem Kunden, der eine Kfz-Haftpflicht benötigt, einen Vertrag abschließen muss.

Eine Ablehnung wird nur in ganz besonderen Ausnahmefällen akzeptiert, zum Beispiel dann, wenn ein Kunde dafür bekannt ist, dass er nie seine Prämien bezahlt. Es gibt aber auch Unternehmen, die sich auf ganz bestimmte Berufsgruppen wie Beamte spezialisiert haben und das Geschäftsmodell entsprechende Einschränkungen verlangt. Manche Unternehmen bedienen nur bestimmte Regionen, in denen ihre Kunden ihren Wohnsitz haben müssen.

Ein Auto wird nur dann zugelassen, wenn Sie eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorweisen können, denn die Zulassungsstellen sind angewiesen, zu prüfen, ob eine solche Haftpflichtversicherung tatsächlich vorliegt. Früher funktionierte dies mit der sogenannten Doppel- oder Deckungskarte. Heute wird Ihnen eine Versicherungsbestätigungs-Nummer – VBNR – vergeben, die Sie nur noch der Kfz-Zulassungsstellen nennen müssen.

Deshalb ist die Kfz-Haftpflicht unentbehrlich

Wichtig!Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in den angrenzenden Ländern erforderlich. Dies betrifft ebenfalls Leasingfahrzeuge, die ja formal stets auf einen Halter zugelassen sind. Bedenken Sie dabei, dass die Haftpflichtversicherung auch dann einspringen muss, wenn das Fahrzeug von einer anderen Person gesteuert wird.

Wer einen Unfall verschuldet, ist grundsätzlich schadensersatzpflichtig. Im § 7 Straßenverkehrsgesetz ist die Haftung dahingehend geregelt, dass eben nicht ausschließlich der Fahrzeugführer, sondern zusätzlich der Halter des Fahrzeugs, also die Person, die im Fahrzeugbrief und im Fahrzeugschein eingetragen ist, bei einem Unfall zur Verantwortung gezogen werden kann. Das ist gleichsam eine Ausnahme von dem allgemeinen Rechtsgrundsatz, dass ein Schadensersatz lediglich bei eigenem Verschulden geleistet werden muss.

Jedes Kraftfahrzeug gilt formal als „Betriebsgefahr“, da von ihm stets eine Gefahr ausgeht, wenn es bewegt wird. Der Halter trägt dafür die Verantwortung. Dies geht so weit, dass Sie von Radfahrern oder Fußgängern haftbar gemacht werden können, obwohl Sie sich gar keiner Schuld bewusst sind. Nehmen wir einmal an, dass Sie Ihr Fahrzeug im Halteverbot in einer Weise abgestellt haben, dass einem Fußgänger beim Überqueren der Straße die Sicht genommen ist und er dadurch von einem anderen Auto angefahren wird. Es kann Ihnen in einem solchen Fall passieren, dass Sie zur Kasse gebeten werden.

Der Sinn der Kfz-Haftpflicht besteht auch darin, dass ein „Opfer“ immer entschädigt werden kann, auch dann, wenn der Unfallverursacher gar nicht in der Lage ist zu zahlen oder durch zu hohe Schadensersatzforderungen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben werden würde. Bei Personenschäden gehen die Entschädigungsleistungen schnell in die Millionen und deshalb wäre der Straßenverkehr ohne Kfz-Haftpflicht gar nicht denkbar. So schützt die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht nur die Unfallopfer, sondern zugleich auch die Unfallverursacher vor finanzieller Überforderung.

Nicht nur die durch einen Unfall geschädigte Person kann Ansprüche an die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners stellen. Auch seine Krankenkasse, die gesetzliche Unfall- und Rentenversicherung sowie sein Arbeitgeber können ihre damit verbundenen Verluste bei der Kfz-Haftpflichtversicherung geltend machen.

Haftpflichtversicherung AutoDie Haftpflichtversicherung für Ihr Auto hat aber noch eine ganz andere wichtige Funktion. Zunächst werden die Forderungen des Geschädigten durch die Kfz-Haftpflichtversicherung auf ihre sachliche Richtigkeit hin geprüft, auch hinsichtlich ihrer Höhe. Diesen Umstand darf man mit Fug und Recht als passiven Rechtsschutz bezeichnen.

Stellt sich in diesem Zuge heraus, dass die Forderungen unbegründet sind, wird die Versicherungsgesellschaft umgehend den Rechtsweg beschreiten. In der Praxis ist es allerdings so, dass die Versicherungen erst ab Beträgen über 1.000 Euro genauer hinschauen. Das hat auch einen guten Grund: Eine umfassende Rechtsprüfung jedes Mini-Streitfalles ist für die Unternehmen und deren Rechtsabteilungen einfach nicht mehr zu bewältigen.

Kurz zusammengefasst: Bei einem Unfall prüft die Autohaftpflichtversicherung, ob die Ansprüche des Unfallgegners berechtigt sind.

  1. Wenn der Haftpflichtversicherer die Ansprüche als nicht berechtigt bewertet, werden diese auf dessen Kosten gegebenenfalls gerichtlich abgewehrt. Darin besteht der passive Rechtsschutz durch die Haftpflichtversicherung.
  2. Befindet die Versicherung die Ansprüche als gerechtfertigt, wird sie den Schaden unkompliziert regulieren, allerdings nur bis zu der im Versicherungsschein ausgewiesenen Deckungssumme.
Die Kfz-Haftpflicht bezieht den Eigentümer, den Halter und den Fahrer des Fahrzeugs mit ein. Im Normalfall handelt es sich dabei um ein und dieselbe Person. Wenn Sie aber mal an den Fuhrpark eines größeren Unternehmens denken, verstehen Sie, warum hier der Unterschied gemacht werden muss. Wichtig ist dabei nur, dass der Versicherungsnehmer tatsächlich dem Fahrer eine Erlaubnis für das Bewegen des Fahrzeuges erteilt hat. Selbstverständlich muss der Fahrer über eine gültige Fahrerlaubnis verfügen.

Was wird durch die Autohaftpflichtversicherung erstattet?

Bitte merken!Unfallopfer haben das Recht auf

  • Begleichung von Verdienstausfall,
  • Erhalt von Schmerzensgeld,
  • Eine lebenslängliche Rente bei Berufsunfähigkeit,
  • Erstattung von Reparaturkosten und Wertminderungsersatz bei Fahrzeugschäden und
  • Gestellung eines Mietfahrzeugs während des Ausfalls des eigenen Fahrzeugs.

Bei Verzicht auf den letzten Punkt kann der Geschädigte alternativ einen Nutzungsausfall des eigenen Fahrzeugs geltend machen. Darüber hinaus werden Schäden an Gebäuden bezahlt, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einem Autounfall stehen. Bei Personenschäden, und das betrifft auch die Mitinsassen des unfallverursachenden Fahrzeugs, werden die Kosten für Heilbehandlungen, Reha-Maßnahmen, Verdienstausfall, Schmerzensgeld und gegebenenfalls für eine lebenslange Rente übernommen.

Zudem kommen oftmals noch Rechnungen von Rechtsanwälten und Gutachtern zustande, die ebenfalls von der Kfz-Haftpflichtversicherung ausgeglichen werden. Dieser Versicherungsschutz ist also schon ziemlich allumfassend, was zugleich verständlich macht, dass der Gesetzgeber hier eine Pflichtversicherung vorsehen musste.

Bei den Sachschäden wird allerdings stets nur der Zeitwert zugrunde gelegt.

Dennoch bezahlt die Kfz-Haftpflicht nicht jeden Schaden

Selbst bei grober Fahrlässigkeit steht die Kfz-Haftpflichtversicherung in der Pflicht. Doch bei den folgenden Verstößen kann die Versicherungsgesellschaft eine Kostenbeteiligung von bis zu 5.000 Euro einfordern:

  • Wer sein privates Fahrzeug beispielsweise als Taxi, also zu gewerblichen Zwecken nutzt, wird bei einem Unfall in die Pflicht genommen.
  • Wer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs ist, wird zu Recht zur Kasse gebeten.
  • Wer kein Recht hat, das Fahrzeug zu benutzen, zum Beispiel, weil er es geklaut hat.
  • Wer nach Alkohol- oder Drogenkonsum fährt.
  • Wer an einem illegalen Straßenrennen teilnimmt.
  • Wer sich unerlaubt vom Unfallort entfernt, also bei der sogenannten Fahrerflucht.
Wer im juristischen Sinne vorsätzlich einen Unfall herbeiführt, genießt grundsätzlich keinen Versicherungsschutz.

Schäden am eigenen Fahrzeug werden ausschließlich durch eine Kaskoversicherung ausgeglichen, sofern Sie eine solche freiwillig abgeschlossen haben. Eine Vollkaskoversicherung erstattet entweder die Reparaturkosten oder gegebenenfalls den Wiederbeschaffungswert. Es gibt Anbieter, die sogar für längere Zeit den Neupreis erstatten. Eine Teilkaskoversicherung bezahlt zum Beispiel die kaputte Autoscheibe oder den Zeitwert, falls das Fahrzeug ausgebrannt ist. Beachten Sie dabei aber immer die möglicherweise vereinbarte Selbstbeteiligung.

Ihre Haftpflicht übernimmt lediglich die Schäden am Fahrzeug des Unfallbeteiligten, aber nicht die Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug. Letztere werden aber von Ihrer freiwillig abgeschlossenen Kaskoversicherung bezahlt.

Warum ist der Kfz-Haftpflichtversicherung-Vergleich wichtig?

Viele Autofahrer schließen zur Anmeldung Ihres Fahrzeugs eine Kfz-Versicherung ab und lassen dann alles jahrelang so, wie es eben ist. Dabei könnten sie jederzeit ihre Kfz-Versicherung wechseln, um auf diese Weise mehrere Hundert Euro pro Jahr zu sparen. So weisen es jedenfalls die Veröffentlichungen von Stiftung Warentest regelmäßig aus. Ist dies nicht Grund genug, mithilfe eines einfachen Kfz-Haftpflichtversicherung-Vergleichs eine günstige Autoversicherung zu finden?

Kfz-Versicherungen lassen sich sehr bequem online vergleichen. Dabei werden unmittelbar alle Preise und Prämien kostenlos gegenübergestellt. Mit wenigen Klicks gelangen Sie von dort aus direkt zum Anbieter und können den Vertrag abschließen.

Was bestimmt die Prämie der Haftpflichtversicherung für das Auto?

  1. Schadenfreiheitsklasse
    Von besonders hohem Gewicht ist dabei Ihr individueller Schadenfreiheitsrabatt – SFR – denn die Kfz-Versicherung weiß es zu würdigen, wenn Sie ein guter Autofahrer sind, der kaum mal einen Schaden anrichtet. Mit jedem Jahr, das Sie also unfallfrei durchs Leben fahren, verbessert sich automatisch Ihre persönliche Schadenfreiheitsklasse, das heißt konkret, Ihre Kfz-Versicherung wird mit der Zeit immer billiger. Allerdings ist die Bewertung der Schadenfreiheitsklassen nicht global in Stein gemeißelt. Die Versicherungsgesellschaften sind da durchaus unterschiedlicher Meinung. Für Sie bedeutet dies, dass Sie möglicherweise einen Anbieter finden können, der Ihnen sofort einen besseren SFR einräumen würde.
  2. Typ- und Regionalklassen
    Jedes Fahrzeug gehört einer Typklasse und jeder Zulassungsort einer Regionalklasse an. Dahinter steht ein System, das die Versicherungen auf der Grundlage langjähriger Statistiken aufgebaut haben. Fakt ist, dass in bestimmten Regionen, zum Beispiel dicht besiedelte Ballungsräume, relativ mehr Unfälle passieren als vielleicht auf den geradlinigen Landstraßen Niedersachsens. Und Fakt ist auch, dass bestimmte Fahrzeuge, dazu gehört ganz gewiss der tiefer gelegte Golf GTI, statistisch in mehr schwere Unfälle verwickelt sind als vielleicht ein Oldtimer Mercedes 280. Derartige Erkenntnisse wurden und werden dazu herangezogen, potenzielle Schadensrisiken für bestimmte Fahrzeuge und Regionen festzulegen, was sich direkt in Euro und Cent bei der Versicherungsprämie auswirkt.
Je größer das statistische Unfall- und Schadensrisiko, desto teurer die Prämie für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Im Übrigen gilt diese Aussage auch für die Kaskoversicherungen.

Eine aktuelle Studie belegt, dass neben den Fahranfängern nun auch die Senioren bei der Kfz-Versicherung stärker zur Kasse gebeten werden. Bereits ab 55 Jahren werden empfindliche Senioren-Aufschläge fällig. Dies ist ein Ergebnis von Unfallstatistiken, die klar aufzeigen, dass ältere Menschen manchmal im Straßenverkehr überfordert sind, was verschiedene Gründe hat. Für so manchen routinierten, gesunden Siebziger mag dies ein ordentliches Ärgernis sein.

Kfz HaftpflichtMeistens wird eine Kfz-Haftpflichtversicherung sogleich gemeinsam mit einer Teil- oder Vollkaskoversicherung abgeschlossen. Falls Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln möchten, kann es sinnvoll sein, das gesamte Paket zu verändern, wenngleich es sich in dem einen oder anderen Fall lohnen könnte, die Kasko einfach wie bisher weiterlaufen zu lassen.

Auch diese Frage lässt sich bequem mit einem Kfz-Versicherung-Vergleich in Verbindung mit dem angeschlossenen Rechner klären. So kommen Sie am schnellsten zu einer wirklich günstigen Autoversicherung. Falls Sie gerade dabei sind, sich einen Neuwagen anzuschaffen, möchten wir Sie zugleich auf den Auto-Finanzierungsrechner hinweisen, mit dessen Hilfe Sie sich langfristig besonders niedrige Zinsen sichern können.

Bei der Kfz-Haftpflicht kommt es auf die Deckungssumme an

Die gesetzlichen Mindestdeckungssummen sind bei der Kfz-Haftpflicht zurzeit gesetzlich so festgelegt:

  • Personenschäden: 7.500.000 Euro
  • Sachschäden: 1.120.000 Euro
  • Vermögensschäden: 50.000 Euro

Diese Versicherungssummen sind heute eigentlich zu niedrig. Die gute Nachricht: Sie in vernünftiger Weise zu erhöhen, kostet Sie kaum zusätzliches Geld. Wir empfehlen Ihnen daher, die Deckungssumme gleich auf 50 oder 100 Millionen Euro setzen zu lassen, denn wenn mehrere Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt und Personenschäden zu beklagen sind, was nicht selten ist, kommen solche Verpflichtungen schnell zustande.

Bedenken Sie dabei, dass so hohe Versicherungssummen für große Unfälle mit vielen Beteiligten vorgesehen sind. Pro geschädigte Person wird die Auszahlung dennoch auf maximal 15.000.000 Euro gedeckelt. Gute Vertragsbedingungen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass eine sehr hohe Versicherungssumme der Standardfall ist. Schon vor diesem Hintergrund lohnt sich der Kfz-Haftpflichtversicherungs-Vergleich.

Beiträge zur Autohaftpflichtversicherung gehören zu den Sonderausgaben und können daher steuerlich abgesetzt werden.

Was ist denn nun wieder die Mallorca-Police?

Wer mietet im Urlaubsland nicht gern mal ein Auto? Aber wer liest sich wirklich die Versicherungsbedingungen zu diesem Fahrzeug in aller Ausführlichkeit durch? Würden Sie es tun, wüssten Sie, dass das, was dort an Schäden übernommen werden würde, nicht annähernd mit dem vergleichbar ist, was Sie von zu Hause als völlig selbstverständlich kennen. Doch mit der sogenannten Mallorca-Police können Sie genau solche Versicherungslücken schließen und die langweilige Lektüre endlich wieder beiseitelegen.

Die Mallorca-Klausel betrifft die erweiterte Leistung einer Kfz-Haftpflichtversicherung, einer Schutzbriefversicherung oder einer Privathaftpflichtversicherung. Dabei geht es um eine flexible Anpassung der Deckungssumme im Ausland, die im Versicherungswesen als Subsidiärdeckung bekannt ist.

AchtungZwar sind Haftpflichtversicherungen überall in Europa obligatorisch, doch die vorgeschriebenen Mindestdeckungssummen liegen oft weit von dem uns gewohnten Niveau entfernt. Zum Beispiel beträgt die Versicherungssumme bei Personenschäden in der Türkei nur 350.000 Euro, also weniger als ein Zwanzigstel der deutschen Regelung. Es gibt einige Länder in Europa, in denen die Kfz-Haftpflicht im Grunde genommen völlig unzulänglich ist mit der Konsequenz, dass Sie bei einem Unfall richtig arm werden können, denn alles, was über eine zu niedrige Versicherungssumme hinausgeht, bezahlen Sie dann ganz privat aus der eigenen Tasche.

Dazu möchten wir hier ein Beispiel anführen: Bei einem Unfall in Albanien werden zwei Personen so unglücklich verletzt, dass dadurch bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen entstehen. Die Geschädigten verlangen nun, was ihr gutes Recht ist, Schadenersatz. Die Summe wollen wir nicht konkret beziffern, aber sie geht in die Millionen. Der vorgeschriebene Haftpflichtschutz beträgt dort aber nur circa 140.000 Euro pro Person. Mehr hat die sparsame Firma, die den Mietwagen betreibt, auch nicht versichert. Alles, was da über 280.000 Euro hinausreicht, wird dann zum Vergnügen des Fahrers. Damit so etwas eben nicht passiert, wurde die Mallorca-Police erfunden.

Nur in seltenen Ausnahmefällen wird im Ausland nach dem deutschen Schadensrecht mit höheren Mindestdeckungssummen verfahren.

Mit der Mallorca-Police wird die Deckungssumme beim ausländischen Mietfahrzeug auf das in Deutschland übliche Niveau angehoben. Auf diese Weise gut versichert können Sie Ihren Urlaub überall ganz entspannt genießen.

Für welche Länder gilt die Mallorca-Police?

Der Name ist Programm. Ja, auf Mallorca gilt diese Police tatsächlich, aber eben nicht nur dort. Weil deutsche Touristen gerade auf dieser Baleareninsel besonders viele Fahrzeuge anmieten, hat sich die Bezeichnung so durchgesetzt. Selbstverständlich gilt der Versicherungsschutz auch in anderen Ländern. Welche das genau sind, hängt vom Versicherungsunternehmen ab. Sie sollten sich daher vor Ihrer Urlaubsreise danach erkundigen, ob Ihr Reiseziel mit dabei ist.

Für viele Versicherungsgesellschaften ist die Mallorca-Police innerhalb der EU und auch noch darüber hinaus in Europa völlig selbstverständlich. Für die USA, Kanada und Australien brauchen Sie allerdings eine separate Versicherung. Wer mit einem Mietwagen durch Afrika, Südostasien oder Sibirien fahren will, sollte sich ebenfalls um eine zusätzliche Höherversicherung kümmern. Die Mallorca-Police startet ab Urlaubsbeginn zu „wirken“, je nach Vertrag für die Dauer von 1 oder auch 3 Monaten. Dies gilt übrigens genauso für Wohnmobile oder Motorräder.

Prüfen Sie, ob Ihre bestehende Kfz-Haftpflicht oder sogar Ihre Privathaftpflichtversicherung bereits eine Mallorca-Deckung beinhaltet. Falls nicht, können Sie möglicherweise für wenig Geld eine entsprechende Erweiterung vornehmen lassen.

Welche Kfz-Haftpflicht schützt mich während eines Autokaufs?

Wichtiger HinweisWas passiert eigentlich, wenn es bei einer Probefahrt zum Unfall kommt? Es kommt immer auf die Situation an:

  • Sie kaufen ein Auto von privat
    In diesem Fall ist das Auto noch auf den Verkäufer zugelassen und durch ihn ganz normal versichert. Im Falle eines Falles wird also der Schadenfreiheitsrabatt des Fahrzeug-Eigentümers davon beeinträchtigt sein. Ein vorsichtiger Verkäufer ist daher gut beraten, vor der Probefahrt schriftlich festzuhalten, wer für einen eventuellen Schaden und die dadurch ausgelöste Hochstufung aufzukommen hat.
  • Kauf beim Fahrzeug-Händler
    Beim Händler sind meistens alle Fahrzeuge vollkaskoversichert. Es kann aber nicht schaden, den Händler vor Antritt der Probefahrt danach zu fragen. Es ist fast üblich, dass bei diesen Versicherungen eine Selbstbeteiligung von 1.000 Euro vereinbart wurde, und da stellt sich schon die Frage, ob das dann der Händler oder der Kunde zu tragen hat.

Wann kann ich meine Autohaftpflichtversicherung wechseln?

Zum Vertragsende kann jeder seine Autohaftpflichtversicherung wechseln. Für die meisten Kfz-Haftpflichtversicherungen gilt der Stichtag 31. Dezember eines jeden Jahres. Zu beachten ist aber immer die Kündigungsfrist. In der Regel beträgt diese 1 Monat, das heißt, Ihre schriftliche, persönlich unterschriebene Kündigung muss bei der Versicherungsgesellschaft spätestens am 30. November auf dem Tisch liegen. Sehen Sie zu, dass der neue Kfz-Versicherungsschutz direkt nahtlos am 1. Januar beginnt.

Sie können jeden gemeldeten Schadensfall, ob reguliert wurde oder nicht, zum Anlass nehmen, Ihr Sonderkündigungsrecht, das ebenfalls 1 Monat lang gilt, auszuüben. Ebenfalls besteht ein Sonderkündigungsrecht dann, wenn Ihre Kfz-Versicherung die Prämie erhöht.

Bei anderen Verträgen beginnt die Laufzeit zu einem beliebigen Datum und gilt von da ab ebenfalls 1 Jahr lang. Wer also eine solche Police zum 1. Oktober abschließt, muss bis spätestens zum 31. August des Folgejahres kündigen, damit der Vertrag am 30. September enden kann.

Bei jedem Fahrzeugwechsel können Sie die Kfz-Haftpflichtversicherung beliebig wechseln.

Fazit

Kfz Haftpflichtversicherung VergleichWer mit einem Auto, Motorrad, Mofa, Transporter oder Traktor auf öffentlichen Straßen unterwegs ist, muss dafür Sorge tragen, dass das Fahrzeug versichert ist. Ohne eine Kfz-Haftpflichtversicherung dürfen motorisierte Fahrzeuge auf Straßen per Gesetz nicht bewegt werden. Denn die Kfz-Haftpflicht ist dazu gedacht, dass Unfallopfer, gegebenenfalls auch die Mitfahrer im unfallverursachenden Fahrzeug, entschädigt werden können.

Allerdings bezahlt die Autohaftpflichtversicherung das nur bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Aus diesem Grunde sollten Sie die Deckungssumme sogleich auf 50 oder gar 100 Millionen Euro heraufsetzen. Die Versicherungsgesellschaften arbeiten mit recht unterschiedlichen Konditionen. Daher lohnt sich immer ein Kfz-Haftpflichtversicherung-Vergleich. Dabei spielt nicht nur die Höhe der Prämie eine Rolle, sondern vor allem auch die Bedingungen der Haftpflichtversicherung für Ihr Auto.