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Kfz-Versicherung berechnen 2019 – Jetzt Kfz-Versicherungsrechner nutzen und neue Autoversicherung berechnen

Wer Geld sparen will, oder vielleicht sogar muss, könnte und sollte bei seiner Autoversicherung anfangen, weil das hierbei mithilfe eines Versicherungsvergleichs am einfachsten möglich ist. Die Versicherungsgesellschaften werden nicht müde, immer wieder neue Tarife zu konstruieren, denn die Konkurrenz schläft nicht auf diesem heiß umkämpften Markt.

Es lohnt sich daher jedes Jahr aufs Neue, die Kfz-Versicherung zu berechnen. Unter Zuhilfenahme unseres Kfz-Versicherungsrechners finden Sie mit Sicherheit einen günstigeren Tarif, der solide Leistungen bietet und wirklich zu Ihnen passt.

Was Sie dabei kaum beeinflussen können, das sind die Typ- und Regionalklasse, die ihre Beiträge aber wesentlich bestimmen. Dagegen gibt es viele andere Faktoren, die Sie selbst steuern können, um das Einsparpotenzial zu optimieren, ohne auf wirklich wichtige Leistungen der Versicherung verzichten zu müssen.

So können Sie in unserem kostenlosen Autoversicherung-Rechner verschiedene Einstellungen vornehmen, um Ihre ganz individuelle Versicherung für das Auto berechnen zu lassen. In diesem Zuge werden die Angebote mehrerer Gesellschaften miteinander verglichen, damit Sie sich daraus das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis aussuchen können.

Welche Daten sind erforderlich, um die Kfz-Versicherung zu berechnen?

Um die Prämie der Kfz-Versicherung zu berechnen, müssen Sie ein paar Angaben zu Ihrer Vorversicherung und zu Ihrem Fahrzeug machen. Darüber hinaus geht es natürlich um Ihre Person und all jene, die das Fahrzeug außerdem nutzen werden. Dabei ist der Autoversicherung-Rechner leicht und intuitiv zu bedienen, das heißt, Sie werden Schritt für Schritt durch den gesamten Vorgang geführt.

Kfz Versicherung berechnenDer Kfz-Versicherungsrechner fragt nach dem Hersteller des Autos, dem Modell, der Motorleistung und der Art des Kraftstoffs. Selbstverständlich ist auch noch das Baujahr beziehungsweise das Datum der ersten Zulassung relevant. Noch eindeutiger gelingt die Identifikation Ihres Fahrzeugs über die Herstellerschlüsselnummer – HSN – und die Typschlüsselnummer – TSN, die Sie in Teil 1 der Zulassungsbescheinigung finden.

Was dann noch wichtig ist, das ist Ihre jährliche Fahrleistung. Danach fragt der Kfz-Versicherungsrechner Daten zu Ihrer Person ab. Dazu gehört zum Beispiel, welcher Berufsgruppe Sie angehören und wie Ihre derzeitige Wohnsituation ist. Wonach die meisten etwas länger suchen müssen, das sind die Schadenfreiheitsklasse – SF, die eine Aussage über Ihre Fahrpraxis macht, und die Nummer des bisherigen Versicherungsvertrages. Wenn Sie sich das alles zurechtlegen, sind Sie sehr gut vorbereitet, um die neue Versicherung für Ihr Auto zu berechnen.

Bevor Sie also den Kfz-Versicherungsrechner „anwerfen“, legen Sie sich besser diese Unterlagen schon mal griffbereit auf den Tisch. Hier kommt jetzt noch einmal die Übersicht zu den benötigten Informationen:

1. Angaben zum Fahrzeug:

  • Hersteller
  • Modell
  • Baujahr
  • Erstzulassungsdatum
  • Motorleistung
  • Kraftstoffart
  • Jährliche Fahrleistung
  • Herstellerschlüsselnummer – HSN
  • Typschlüsselnummer – TSN

2. Angaben zum Versicherungsnehmer und gegebenenfalls zu weiteren Fahrzeugführern:

  • Postleitzahl des Halters
  • Schadenfreiheitsklasse – SF

3. Angaben zur Vorversicherung:

  • Name und Anschrift der Gesellschaft
  • Vertragsnummer

Wichtige Tarifmerkmale für den Kfz-Versicherungsrechner

Schon gewusst?Bevor Sie die Autoversicherung berechnen lassen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass es ganz bestimmte Tarifmerkmale sind, die die Höhe Ihrer Versicherungsprämie bestimmen. Ganz ausschlaggebend sind dabei:

  • Die Festsetzung der Typ- und Regionalklasse
  • Ihre Schadenfreiheitsklasse
  • Ihre jährliche Kilometerleistung
  • Die Anzahl der Fahrzeugführer
  • Der Versicherungsumfang

Ihr Fahrzeugschein enthält die vierstellige Herstellerschlüsselnummer sowie die meistens sechsstellige Typschlüsselnummer. Davon müssen Sie aber nur die ersten drei Stellen angeben, um das Fahrzeug eindeutig zu identifizieren. Bei Importfahrzeugen besteht die Typschlüsselnummer oftmals nur aus Nullen. In diesen Fällen sind die genaue Bezeichnung des Modells, das Baujahr und die Motorleistung in kW ganz entscheidend. Das Datum der Erstzulassung steht übrigens auch im Fahrzeugschein.

Die letzte Beitragsrechnung Ihrer bisherigen Kfz-Versicherung enthält den letzten Stand zu Ihrem Schadenfreiheitsrabatt und weist den versicherten Leistungsumfang aus. Während bei relativ neuen Fahrzeugen eine Vollkaskoversicherung sehr zu empfehlen ist, reicht die Teilkasko für Autos, die schon etwas älter sind, meistens aus.

Beim Thema Schadensfreiheitsrabatt – SFR – geht es um die Anzahl der schadenfreien Jahre. Geben Sie an dieser Stelle nicht stolz die Prozente an, die Sie schon erreicht haben. Es ist so, dass die verschiedenen Versicherungsgesellschaften die Relation der Prozentsätze und der schadenfreien Jahre unterschiedlich auslegen.

Für ein besseres Verständnis der einzelnen Parameter, die der Autoversicherung-Rechner als Berechnungsgrundlage verwendet, soll im Folgenden auf die Tarifmerkmale genauer eingegangen werden:

Was bedeuten die Regionalklassen?

Kfz VersicherungsrechnerJede Versicherungsgesellschaft ist stets bemüht, die Risiken von Schäden quantitativ zu erfassen. Die Regionalklasse ist so ein Datum, was bei diesem Bemühen herausgekommen ist. Es gibt rein statistisch, ohne in irgendeiner Form werten zu wollen, Gegenden, wo mehr und schwerere Unfälle passieren als anderswo. Es ist doch klar, dass es in einer quirligen Metropole wie Frankfurt am Main öfter kracht als vielleicht in Wacken auf dem platten Land.

Und danach wird dann eben die Versicherung für Ihr Auto berechnet. Diese Überlegung betrifft in gleicher Weise die Beiträge für die Teil- und Vollkaskoversicherung. Die Regionalklasse bezieht sich also völlig unabhängig von der Art des Fahrzeugs auf den Hauptwohnsitz des Fahrzeughalters.

Im Ergebnis gilt: Je höher die Regionalklasse, desto teurer die Autoversicherung. Die Festlegung der Regionalklassen erfolgt stets auf der Grundlage von Daten der jeweils letzten 5 Jahre. Der Indexwert 100 spiegelt dabei das bundesweit durchschnittliche Schadensrisiko wider, was immer der Regionalklasse 6 entspricht. Alle anderen Regionalklassen werden unter Betrachtung der folgenden Parameter ermittelt:

  • Entscheidend ist die dynamische Unfallstatistik der jeweiligen Region
  • Die Anzahl der in der Region zugelassenen Fahrzeuge
  • Der Ausbau und die Qualität der Straßen
  • Die durchschnittliche Fahrweise der Fahrzeughalter aus der Region
  • Bei der Bewertung der Art der Fahrzeuge geht es um deren Verteilung innerhalb der betrachteten Region – dort, wo zum Beispiel überdurchschnittlich viele leistungsstarke Fahrzeuge angemeldet sind, wird die Regionalklasse etwas höher angesetzt.

Für ländliche Regionen ergeben sich daher eher die günstigen Regionalklassen. Dies erklärt, wenn Sie Ihre Autoversicherung berechnen lassen, warum für das gleiche Fahrzeug in Hamburg deutlich höhere Prämien zu zahlen sind als in der nur circa 70 Kilometer entfernten Region um Dannenberg.

So nimmt es nicht wunder, dass im ländlichen, dünn besiedelten Mecklenburg-Vorpommern weithin die günstige Regionalklasse 2 gilt, während Bremen mit Regionalklasse 7 schon leicht über dem Bundesdurchschnitt liegt. Teuer wird es dagegen in Bayerns Ballungsräumen wie der Großraum München oder Nürnberg-Erlangen. Die höchste Regionalklasse 12 gilt zum Beispiel in Berlin, Hamburg, Wiesbaden und eben München. Doch wie immer bestätigen Ausnahmen die Regel, denn es gibt sehr wohl ländliche Regionen beziehungsweise kleinere Städte mit sehr hoher Regionalklasse, das sind vor allem Gelsenkirchen und Kempten.

Die Postleitzahl des Halters bestimmt unmittelbar die Regionalklasse, die eine indirekte Auskunft über die Zahl und Schwere von Unfällen in der jeweiligen Region gibt. Dabei wird eine Bewertung aller dort zugelassenen Fahrzeuge durchgeführt sowie das allgemeine Verkehrsaufkommen in die Waagschale geworfen.

Wer macht was?

Alle Jahre wieder legt ein Treuhänder zum 1. Oktober die gut 400 Regionalklassen auf der Basis aktueller Statistiken fest. An die Regionalstatistik des „Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft“ – GDV – sind dann sämtliche Versicherungsgesellschaften weitgehend gebunden, das heißt, alle Beitragsberechnungen sind daran zu orientieren. Weitgehend bedeutet aber an dieser Stelle dennoch eine gewisse Auslegungsfreiheit. Innerhalb bestimmter Grenzen dürfen die Versicherungsgesellschaften sehr wohl eigene Indexgrenzen definieren, was im Ergebnis zu der enormen Tarifvielfalt führt.

Die Typklasse steht im Zusammenhang mit der Unfall- und Schadensbilanz für ein bestimmtes Fahrzeugmodell. Die Regionalklasse schaut auf die Schadensbilanzen der gut 400 Zulassungsbezirke in Deutschland. Hierin ist sogar das durchschnittliche Fahrverhalten erfasst. Wo ein Unfall geschehen ist, interessiert die Versicherungen in diesem Zusammenhang überhaupt nicht. Für die statistische Auswertung ordnen sie den Unfall der Postleitzahl des Fahrzeughalters zu, was gewiss zu Verzerrungen führt.

Die jährliche Festlegung der Regionalklassen und der Typklassen wird durch den GDV vorgenommen und veröffentlicht. Theoretisch könnten diese neuen Erkenntnisse sofort ab dem 1. Oktober auf alle bestehenden Verträge ausgegossen werden. In der Praxis wird aber so verfahren, dass vornehmlich Neuverträge ab dem 1. Oktober danach ausgestaltet werden. Bei den Bestandsverträgen gelten die Änderungen der Regionalklassen dann erst ab dem darauf folgenden Jahresbeginn.

Wenn Sie sich für Ihre aktuell geltende Regionalklasse interessieren, können Sie dazu jederzeit die Regionalklassen-Abfrage des GDV bemühen. Dazu müssen Sie lediglich Ihren Zulassungsbezirk angeben, um sogleich die Regionalklassen für Kfz-Haftpflicht, Voll- und Teilkasko angezeigt zu kriegen. Bedenken Sie dabei, dass die Regionalklasse immer wieder gern nur mit dem Buchstaben R abgekürzt wird.

Bei Hochstufung der Regionalklasse greift das Sonderkündigungsrecht

Bitte merken!Falls Ihre Regionalklasse zu Ihrem Nachteil geändert wird, haben Sie das Recht, innerhalb von 4 Wochen nach der Beitragserhöhung Ihren Vertrag außerordentlich zu kündigen. Dies gilt aber nur dann, wenn Ihre Beiträge dadurch wirklich steigen. Es kann nämlich sein, dass Ihr Fahrzeug gleichzeitig in eine andere Typklasse einsortiert wird und sich der Gesamtbeitrag dadurch gar nicht erhöht.

In diesem Fall sieht der Gesetzgeber keinen Grund, das Sonderkündigungsrecht anzuwenden. Falls Sie umziehen und dadurch in eine ungünstigere Regionalklasse rutschen, können Sie sich auch nicht auf das Sonderkündigungsrecht berufen. Dennoch sind Sie verpflichtet, Ihrer Kfz-Versicherung derartige Änderungen umgehend mitzuteilen.

Was bedeuten die Typklassen?

Um die Kfz-Versicherung berechnen zu können, das gilt auch für die Kaskoversicherungen, wird der Indexwert der Typklasse genau betrachtet. Wieder gilt: Je höher die Typklasse, desto teurer die Versicherung. Zugrunde gelegt wird dafür der sogenannte Schadenbedarf eines Fahrzeugs, eine versicherungstechnische Größe, die sich aus statistischen Betrachtungen über die Schadens- und Unfallbilanz der verschiedenen Fahrzeugtypen ergibt.

In eine hohe Typklasse wird beispielsweise der Golf II eingeordnet, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass dieses Auto gern von Fahranfängern gefahren wird. Bei der Haftpflichtversicherung wird die niedrigste Typklasse 10 fast ausschließlich für Oldtimer vergeben. Diese liebenswerten Modelle werden in der Regel nur wenig bewegt, wobei die Fahrer aus verständlichen Gründen sehr um Unfallvermeidung bemüht sind.

Die Typklasse stellt im Prinzip eine Wahrscheinlichkeit dar, mit der für den jeweiligen Fahrzeugtyp ein Schaden in bestimmter Größenordnung reguliert werden muss. Da Kfz-Haftpflichtversicherungen und die Teil- beziehungsweise Vollkaskoversicherungen diesbezüglich ganz unterschiedliche Risikoprofile aufweisen, haben sich für alle Varianten der Kfz-Versicherung andere Typklasseneinordnungen etabliert.

Plausibel wird das zum Beispiel bei Betrachtung eines relativ neuwertigen Oberklassewagens. Während Unfälle hierbei eher selten zu beklagen sind, werden solche Autos gern gestohlen. Daher muss es hier einen deutlichen Bewertungsunterschied in der Kfz-Haftpflicht und in der Teilkasko geben.

Die Typklassen beginnen mit der Zahl 10. Bei der Kfz-Haftpflicht steigern sie sich bis auf 25, bei der Teilkasko sogar bis auf 33 und bei der Vollkasko bis zum Wert 34. Übersicht zu den Typklassen:

  • Kfz-Haftpflichtversicherung: 16 Typklassen von 10 bis 25
  • Teilkaskoversicherung: 24 Typklassen von 10 bis 33
  • Vollkaskoversicherung: 25 Typklassen von 10 bis 34

Festlegung der Typklassen

Die Typklassen bilden die Unfall- und Schadensbilanz von immerhin circa 25.000 Fahrzeugmodellen ab. Wenn für einen Fahrzeugtyp signifikant weniger Schäden als in den Vorjahren angemeldet wurden, kann dieses Modell zum kommenden 1. Oktober in eine günstigere und zugleich niedrigere Typklasse überführt werden. Es kann aber auch vorkommen, dass für einen bestimmten Fahrzeugtyp deutlich mehr Unfälle und Regulierungskosten verzeichnet wurden als je zuvor. In diesem Fall erfolgt eine Einstufung in die nächst höhere Typklasse.

Die versicherte Person hat praktisch keinen Einfluss auf die Einstufung ihres Autos in eine bestimmte Typklasse. Eine sehr geringfügige Einflussnahme ergibt sich dennoch aus dem eigenen Fahrverhalten. Mit jedem Unfall, den Sie durch eine defensive, vorausschauende Fahrweise vermeiden, tendiert Ihr Autotyp rein statistisch zur nächst besseren Typklasse.

Autoversicherung berechnenWenn ein Fahrzeughersteller ein neues Modell auf dem Markt einführt, erfolgt unmittelbar eine Einstufung in eine Typklasse der Kfz-Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung zunächst auf der Grundlage vergleichbarer Modelle, wozu meistens auch das Vorgängermodell gehört. Darüber hinaus muss der Hersteller Musterschäden konstruieren, die konkrete Auskunft darüber geben, welche Instandsetzungskosten zu erwarten sind. Danach erst legt der GDV die Typklassen für den „Neuling“ fest. Wenn mit den Jahren die tatsächlichen Schäden zeigen, wie sich der neue Fahrzeugtyp im Straßenverkehr behauptet, kann es sogar mehrfach hintereinander zu Änderungen der Typklasse kommen.

Damit die Versicherung ein Auto berechnen kann, ist sie aber nicht gezwungen, sich strikt an die vorgegebenen Typklassen des GDV zu halten. Es handelt sich lediglich um eine Empfehlung, an die sich die meisten Versicherungsgesellschaften gern halten. Falls sich Ihre Kfz-Versicherung wegen einer neuen Typklassenzuordnung verteuert, greift auch hierbei das außerordentliche Kündigungsrecht, was Sie vom Stichtag 30. November entbindet. Aber auch hier gilt wieder das gleiche Argument wie oben: Wenn gleichzeitig die Regionalklasse günstiger wird und dadurch netto gar keine Beitragserhöhung für Ihre Kfz-Versicherung messbar ist, entfällt jegliche Veranlassung für eine Sonderkündigung.

Die Schadenfreiheitsklasse ist beim Autoversicherung-Rechner entscheidend

Die Schadenfreiheitsklasse – SF – bildet in etwa ab, wie lange Sie schon unfallfrei fahren. Dieser Parameter fließt logischerweise stark ein, wenn die Gesellschaft Ihre Kfz-Versicherung berechnen will. SF 1 bedeutet dabei, dass Sie 1 schadenfreies Jahr vorweisen können, SF 2 steht entsprechend für 2 Jahre ohne Schaden und so einfach geht das weiter. Jedes Jahr ohne Unfall befördert Sie eine SF-Stufe nach oben. Erfolgt dann doch mal ein Unfall, kommt prompt die Rückstufung, je nach Schadenshöhe auch gleich um mehrere Punkte.

Beachten Sie die Gegensätzlichkeit: Bei der Regionalklasse und Typklasse wirken sich kleine Zahlen günstig auf die Kfz-Versicherung aus, ganz anders verhält es sich bei der Schadensfreiheitsklasse, die die Länge der unfallfreien Zeit widerspiegelt.

Die Autoversicherung berechnen unter Berücksichtigung der Schadensfreiheitsklasse für Fahranfänger

Bitte genau hinschauenFahranfänger, die ihre Autoversicherung berechnen möchten, sollten wissen, dass sie die ersten 3 Jahre in eine Sonderklasse eingestuft werden, die als SF 0 bezeichnet wird. Wer während dieser langen Phase einen Unfall verschuldet, fällt in die „Malusklasse“ M zurück. Das hört sich gar nicht gut an, nicht wahr? Wer schon längere Zeit im Besitz eines Führerscheins ist und dann erstmalig ein Auto anmeldet, kommt in die SF-Klasse ½, um nach einem Jahr unfallfreien Fahrens in die SF 1 aufzusteigen.

Es gibt aber für Fahranfänger durchaus Möglichkeiten, Kosten zu sparen. Sie können Ihr Auto zum Beispiel formal als Zweitwagen der Eltern oder des großen Bruders laufen lassen. Zwar fährt dann der Zweitwagen nicht unter dem gleichen SF wie das Erstfahrzeug, aber in aller Regel besser als SF 1. Der Schadensfreiheitsrabatt baut sich mit der Zeit natürlich auch beim Zweitwagen auf und kann schließlich auf den Fahranfänger übertragen werden, wenn die Eltern bestätigen, dass dieses Auto häufig beziehungsweise vornehmlich von ihrem Kind gefahren wurde.

Der Versicherungsrechner für das Auto fragt die jährliche Fahrleistung ab

Was ebenfalls stark in die Kalkulation des Kfz-Versicherungsrechners einfließt, ist die Strecke, die Sie jedes Jahr mit dem Auto zurücklegen. Wer viel fährt, könnte häufiger in eine Unfallsituation kommen, so die Denkweise der Versicherungsmathematiker. Dass die Unfallwahrscheinlichkeit nicht linear mit der Kilometerleistung ansteigt, liegt allerdings auf der Hand, denn der Sonntagsfahrer macht bekanntlich mehr Fahrfehler als ein Berufsfahrer.

Machen Sie bei der Frage nach der jährlichen Fahrleistung auf jeden Fall realistische Angaben, die juristisch nicht angefochten werden können. Im Schadensfall werden die tatsächlich zurückgelegten Kilometer überprüft. Wenn da signifikante Abweichungen von Ihren Angaben auffallen, kann es zu Leistungskürzungen oder Forderungen von Nachzahlungen kommen. Im schlechtesten Fall droht eine Anzeige wegen Betruges.

Falls Sie so gar keine Idee haben, wie viel Sie pro Jahr fahren, könnten Sie eine grobe Abschätzung dadurch hinbekommen, dass Sie Ihren Weg von und zum Arbeitsplatz, also die doppelte Strecke, mit 230 Arbeitstagen multiplizieren. An den Wochenenden kommen gewiss etliche Ausflüge oder Einkaufsfahrten hinzu. Überlegen Sie sich dazu eine ungefähre durchschnittliche Strecke, die Sie mit 52 multiplizieren.

Falls Sie geschäftlich größere Strecken zurücklegen oder mit dem Auto in den Urlaub fahren, müssten auch diese Entfernungen grob abgeschätzt werden. Wenn Sie dann alles zusammengezählt haben, packen Sie lieber noch einen Puffer von knapp 10 Prozent oben drauf, denn wahrscheinlich haben Sie noch etwas vergessen zu berücksichtigen. Das Ergebnis kommt der Wahrheit in aller Regel recht nahe, diese Zahl tragen Sie in den Kfz-Versicherungsrechner ein.

Der Versicherung-Auto-Rechner braucht den genauen Versicherungsumfang

Autoversicherung RechnerDem Kfz-Versicherungsrechner müssen Sie natürlich mitteilen, ob Sie lediglich eine Kfz-Haftpflichtversicherung benötigen oder zusätzlich eine Vollkasko- beziehungsweise Teilkaskoversicherung buchen möchten. Mit Blick auf die obligatorische Kfz-Haftpflichtversicherung müssen Personenschäden heute mindestens bis zu 7,5 Millionen Euro abgesichert sein. Sachschäden benötigen eine Deckung bis mindestens 1,12 Millionen Euro und für Vermögensschäden werden 50.000 Euro offiziell als ausreichend angesehen.

Schadenssummen bis zu 100 Millionen Euro sind heute allerdings bei vielen Gesellschaften schon im Basistarif an der Tagesordnung. Doch übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung die Schäden am eigenen Auto nicht. Genau zu diesem Zweck wurde ja die Kaskoversicherung erfunden, woraus sich im Ergebnis die Teil- und die Vollkaskoversicherungen entwickelt haben.

Für die folgenden Schäden ist die Teilkaskoversicherung zuständig:

  • Fahrzeugdiebstahl oder Entwendung von Teilen eines Fahrzeugs
  • Feuerschaden oder Explosion im Fahrzeug
  • Sturm-, Hagel-, Überschwemmungs- und Blitzschäden
  • Haarwildschaden
  • Bisse von Mardern zum Beispiel an Kabeln, Schläuchen oder anderen Leitungen
  • Glasbruch – Steinschlag
  • Elektrischer Kurzschluss

Den üblichen Basis-Teilkaskoschutz können Sie jederzeit erweitern. Nur als Beispiele seien hier der Zusammenstoß mit einem Hund und Folgeschäden durch Marderbisse genannt. Beim Vergleich der Kfz-Versicherungen lassen sich entsprechende Einstellungen vornehmen, was wir auch empfehlen.

Vandalismus wird ausschließlich von einer Vollkasko-Versicherung bezahlt.

Die Vollkaskoversicherung bietet, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, viel mehr Schutz als eine Teilkaskoversicherung. Da ist zum Beispiel der Schaden am eigenen Fahrzeug, der durch einen selbst verschuldeten Unfall entstanden ist. Aber dieser grenzenlose Service hat seinen Preis. Was Sie dabei immer im Auge haben sollten: Durch eine Kaskoversicherung wird nicht der Neuwert des Autos oder der Fahrzeugteile ersetzt. Sie bekommen stets nur den Zeitwert ausgezahlt, das heißt, eine Kaskoversicherung für ein altes Auto ist wenig sinnvoll.

Ganz anders verhält es sich bei einem neuen Auto und bei Leasing-Fahrzeugen. Hierbei handelt es sich in der Regel um Neuwagen, sodass oft die Verpflichtung besteht, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Im Übrigen gibt es einen Schadensfreiheitsrabatt sehr wohl für eine Vollkaskoversicherung, aber nicht für die Teilkasko.

Wenn Ihr Auto schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, kommt die Zeit, da sich die Aufrechterhaltung der Vollkaskoversicherung nicht mehr lohnt. Eine Teilkasko kann aber noch sinnvoll sein, weil es möglich ist, Verschleißteile wie Reifen, die gerade neu gekauft worden sind, auch zu ihrem Neuwert zu versichern.

Diese Leistungen sind sehr zu empfehlen

Bitte beachten!Wichtige Tarifmerkmale auszuschließen, bringt auf jeden Fall mehr Schaden als Nutzen. Welche Leistungen eine günstige Kfz-Versicherung unbedingt beinhalten sollte, erläutern wir nachstehend:

  • Ausreichende Deckungssumme
  • Die sogenannte Mallorca-Police
  • Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit
  • Marderbisse mit Folgeschäden

Auf folgende Leistungen können Sie gut und gerne verzichten

Im Zuge der Anwendung des Autoversicherung-Rechners können Sie die eher überflüssigen Leistungen von vornherein herausnehmen:

Optionale Leistungen einer Kfz-Versicherung

AchtungDie folgenden Tarifmerkmale sind mit Aufpreisen verbunden, die sich aber durchaus für Sie lohnen können. Gerade wenn Sie zurzeit einen Kfz-Versicherungswechsel ins Auge fassen, bietet es sich möglicherweise an, den einen oder anderen dieser Punkte in den neuen Vertrag mit aufzunehmen. Wie sich das jeweils finanziell auswirkt, können Sie ganz einfach mit unserem kostenlosen Versicherungsrechner für das Auto ausprobieren:

  • Autoschutzbrief
  • Erweiterte Wildschäden
  • Rabattschutz
  • Erweiterter Elementarschaden
  • Neuwert-Entschädigung
  • Sonderausstattung
  • Verzicht auf „neu für alt“

Wie Sie durch einen Kfz-Versicherungswechsel sparen können

Versicherung Auto berechnenDie Kfz-Versicherung zu berechnen wird dadurch möglich, dass der Kfz-Versicherungsrechner so programmiert wurde, dass Ihr individuelles Schadensrisiko ziemlich realistisch abgeschätzt werden kann. Bei Antragstellung machen Sie also nicht nur die üblichen Angaben zur Person, sondern Sie plaudern auch eine ganze Menge über Ihre Fahrpraxis aus. Daraus leitet der Versicherungsrechner für das Auto Ihr Risikoprofil erstaunlich genau ab.

Die Dauer der eigenen Fahrpraxis einfach mal 10 Jahre erweitern und verschuldete Unfälle „zufällig“ vergessen, darin sehen die Versicherungsgesellschaften und ihre Anwälte kein Kavaliersdelikt. Eine Strafanzeige wegen „Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht“, die mit empfindlicher Geldbuße verbunden ist, flattert spätestens beim nächsten Schadenfall ins Haus. Dann nämlich werden all ihre Angaben genauestens überprüft.

Wenn Ihnen das passiert, sind Sie sogleich für alle anderen Versicherungen sichtbar gebrandmarkt. Auf wundersame Weise verbreitet sich die unfrohe Botschaft in der ganzen Branche, den modernen Datenbanken sei Dank, und Sie stehen als Betrüger da, mit dem plötzlich keine Versicherung mehr etwas zu tun haben will. Wer seine Autoversicherung wechseln möchte, sollte sich ehrlich machen und ganz seriös die guten Möglichkeiten nutzen, die es ja gibt.

Wer bei Antragstellung vorsätzlich falsche Informationen streut, muss mit Vertragsstrafe rechnen. Es ist daher auch wichtig, der Versicherung jegliche versicherungsrelevante Änderung zu melden, denn diese könnte ja Ihre Beitragsbemessung tangieren.
  • Möglichst wenige Fahrer für Ihr Auto: Fahrzeuge, die wie Leih- oder Dienstwagen von vielen Fahrern bewegt werden, sind statistisch öfter in einen Unfall verwickelt als private Autos, die nur vom Halter und seiner Partnerin gefahren werden.
  • Jährliche Beitragszahlungen: Die jährliche Beitragsüberweisung ist für die Unternehmen mit weniger bürokratischem Aufwand verbunden als beispielsweise monatliche Zahlungen, was sich in einem Beitragsnachlass bemerkbar macht.
  • Berufsrabatt: Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes oder großer Konzerne werden zurzeit noch von den Versicherungen bevorzugt behandelt.
  • Ihre jährliche Fahrleistung: Wer weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fährt, trägt formal ein geringeres Unfallrisiko als ein Pendler, der leicht auf das Zehnfache kommt.
  • Mit Selbstbeteiligung kann gespart werden: Wenn Sie eine Selbstbeteiligung von beispielsweise 300 Euro pro Schadensfall vereinbaren, macht sich das in Ihrer Prämie richtig gut bemerkbar. Für Sie bedeutet das, dass Sie bei einem Kaskoschaden 300 Euro selbst bezahlen und nur das, was darüber hinausgeht, übernimmt die Versicherung. Wird nur ein Außenspiegel beschädigt, brauchen Sie also Ihre Versicherung nicht einmal zu informieren. Ist aber der ganze Motorblock stark in Mitleidenschaft gezogen, sind Sie mit nur 300 Euro aus der Sache fein raus.
  • Garagenbesitzer: Auch wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht jeden Tag in Ihre Garage stellen, gehen die Versicherungen a priori davon aus, dass Sie weniger Schäden produzieren.
  • Wiederbelebung des Schadenfreiheitsrabatts: Wer früher schon mal einen ordentlichen Freiheitsrabatt erreicht hat und dann längere Zeit kein eigenes Auto angemeldet hatte, muss nicht ganz von vorne anfangen. Reden Sie mit Ihrer Versicherung darüber, meistens lässt sich da etwas machen.
  • Werkstattbindung: Die Versicherungsgesellschaften arbeiten mit Rahmenverträgen und bilden diese Vergünstigungen im Tarif ab.
  • Spartipps für Senioren: Für Senioren, denen die Versicherungen ein erhöhtes Unfallrisiko nachsagen, gilt ein ähnlicher Trick wie für Fahranfänger. Melden Sie Ihr Fahrzeug zum Beispiel auf den Namen Ihres Kindes an und schon wird es günstiger.
  • Wie Fahranfänger sparen können
    1. Ihre Eltern melden auf ihren Namen einen Zweitwagen an.
    2. Mit einem Telematik-Tool die Fahrweise direkt messen lassen.

Fazit

Wichtiger HinweisDie Beiträge für die Kfz-Haftpflicht- sowie für die Kaskoversicherungen sind von der Fahrzeugmarke und dem Modell abhängig, aber auch der Hauptwohnsitz des Halters oder seine Fahrweise beeinflusst die Prämie. Mithilfe unseres Kfz-Versicherungsrechners können Sie jederzeit die Autoversicherung berechnen, um gegebenenfalls besonders attraktive Anbieter angezeigt zu bekommen. Der Autoversicherung-Rechner ist intuitiv und einfach zu bedienen. Im Ergebnis können Sie damit viel Geld sparen.

Je genauer Ihre Angaben für den Versicherungsrechner für das Auto sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, ein exakt auf Ihre Lebenssituation zugeschnittenes Angebot zu finden. Bevor Sie also Ihre bestehende Autoversicherung wechseln, sollten Sie zunächst den neuen Beitrag der Kfz-Versicherung berechnen lassen. Dazu genügen einige wenige Angaben und schon können Sie per Mausklick die Versicherung für Ihr Auto berechnen beziehungsweise die aktuell auf dem Markt günstigste Kfz-Versicherung herausfinden.