Pre-Nahrung Test bzw. Vergleich 2020: Mit unserer Kaufberatung sowie 10 Tipps & Tricks zu Ihrer besten Pre-Nahrung

Muttermilch ist das Beste, was Säuglinge in den ersten Lebensmonaten zu sich nehmen können – in diesem Punkt sind sich alle Hersteller von Säuglingsnahrung einig. Wenn das Stillen nicht klappt, ist allerdings eine geeignete Milchersatznahrung, wie die Pre-Nahrung, gefragt. Aus den Fertigpulvern bereiten Sie einen Muttermilch-Ersatz zu, der zum Alter Ihres Kindes passt. In der Konsistenz, in der Zusammensetzung und im Geschmack soll die Pre-Milch der Muttermilch am ähnlichsten sein. Keine Frage: Sie stellen an die erste Nahrung für Ihr Kind hohe Ansprüche. In unserem ausführlichen Ratgeber widmen wir uns der Milchnahrung, den Inhaltsstoffen, dem Zweck der allergenen Milch und den Kriterien, die Sie beim Kauf der Pre-Nahrung beachten sollten.

Vorab stellen wir Ihnen 10 verschiedene Pre-Nahrungen vor. Die Verdauung der Kleinsten befindet sich in den ersten Lebenswochen und Monaten voll in der Entwicklung und ist sehr empfindlich. Aus diesem Grund sollten Sie sich mit der Auswahl der passenden Anfangsmilch Zeit nehmen und einen Blick auf die Pre-Nahrungen im Vergleich werfen. Hier präsentieren wir einige der bekannten Marken und die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Produkte. Wir stellen Ihnen abschließend außerdem die Ergebnisse und Erkenntnisse der Experten der Stiftung Warentest und Öko Test vor, die sich in einem Pre-Nahrungs-Test ausführlich mit der Zusammensetzung und Qualität der Milchpulver auseinandergesetzt haben.

4 unterschiedliche Pre-Nahrungen im großen Vergleich

Milupa milumil HA Pre-Nahrung
Marke
Milupa
Empfohlen für
Säuglinge von Geburt an
Packungsinhalt
3 x 600 Gramm
Wichtigste Inhaltsstoffe
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe, Vitamine, Folsäure, Calcium, Eisen, Zink, Selen, Jod
Verpackungsart
Luftdicht verschlossene Innenbeutel
Anwendung
Nahrung immer frisch zubereiten, Wasser abkochen
Aufbewahrung
Trocken und kühl lagern, Beutel nach Entnahme verschließen
Zertifizierungen
Grüner Punkt - ARA
Besonderheiten
Ohne Konservierungsstoffe, Aromen oder Farbzusatzstoffe
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
32,39€ 28,99€
Töpfer Lactana Bio-Pre-Nahrung
Marke
Töpfer
Empfohlen für
Säuglinge von Geburt an
Packungsinhalt
600 Gramm
Wichtigste Inhaltsstoffe
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Bifido-Kulturen, Ballaststoffe, Vitamine, Phosphor, Kalium, Eisen, Calcium
Verpackungsart
Luftdicht verschlossener Beutel
Anwendung
Wasser abkochen, Milchpulver direkt in der Flasche portionieren
Aufbewahrung
Kühl und trocken aufbewahren
Zertifizierungen
Bio-Zertifikat
Besonderheiten
Aus Allgäuer-Milch, schonende Zubereitung
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
13,86€ Preis prüfen
Bambinchen 1 Pre-Nahrung
Marke
allsana
Empfohlen für
Säuglinge von Geburt an bis zum 6. Lebensmonat
Packungsinhalt
400 Gramm
Wichtigste Inhaltsstoffe
Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Vitamine, Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen
Verpackungsart
Wiederverschließbare Metalldose
Anwendung
Wasser abkochen, Dosierungsempfehlung auf der Verpackung beachten, Pulver einfüllen, schütten, fertig
Aufbewahrung
Trocken und kühl lagern, nach dem Öffnen zügig aufbrauchen
Zertifizierungen
K.A.
Besonderheiten
Ziegenmilch direkt aus Neuseeland, proteinreich
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
14,45€ Preis prüfen
Holle Bio-Pre-Nahrung und Anfangsmilch
Marke
Holle
Empfohlen für
Säuglinge von Geburt an bis zum 6. Lebensmonat
Packungsinhalt
6 x 400 Gramm
Wichtigste Inhaltsstoffe
Teilentmineralisiertes Molkenpulver, pflanzliche Öle, Calciumcarbonat, Vitamine, Kaliumchlorid, Natriumchlorid, Eisenlactat, Zinksulfat
Verpackungsart
Luftdicht verschlossene Beutel
Anwendung
Milchpulver mit abgekochtem Wasser frisch anrühren und direkt geben
Aufbewahrung
Trocken, dunkel und kühl aufbewahren
Zertifizierungen
Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung
Besonderheiten
Mit Demeter-Milch aus Süddeutschland, aus ökologisch nachhaltiger Produktion
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
49,80€ Preis prüfen
Abbildung
Modell Milupa milumil HA Pre-Nahrung Töpfer Lactana Bio-Pre-Nahrung Bambinchen 1 Pre-Nahrung Holle Bio-Pre-Nahrung und Anfangsmilch
Marke
Milupa Töpfer allsana Holle
Empfohlen für
Säuglinge von Geburt an Säuglinge von Geburt an Säuglinge von Geburt an bis zum 6. Lebensmonat Säuglinge von Geburt an bis zum 6. Lebensmonat
Packungsinhalt
3 x 600 Gramm 600 Gramm 400 Gramm 6 x 400 Gramm
Wichtigste Inhaltsstoffe
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe, Vitamine, Folsäure, Calcium, Eisen, Zink, Selen, Jod Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Bifido-Kulturen, Ballaststoffe, Vitamine, Phosphor, Kalium, Eisen, Calcium Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Vitamine, Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen Teilentmineralisiertes Molkenpulver, pflanzliche Öle, Calciumcarbonat, Vitamine, Kaliumchlorid, Natriumchlorid, Eisenlactat, Zinksulfat
Verpackungsart
Luftdicht verschlossene Innenbeutel Luftdicht verschlossener Beutel Wiederverschließbare Metalldose Luftdicht verschlossene Beutel
Anwendung
Nahrung immer frisch zubereiten, Wasser abkochen Wasser abkochen, Milchpulver direkt in der Flasche portionieren Wasser abkochen, Dosierungsempfehlung auf der Verpackung beachten, Pulver einfüllen, schütten, fertig Milchpulver mit abgekochtem Wasser frisch anrühren und direkt geben
Aufbewahrung
Trocken und kühl lagern, Beutel nach Entnahme verschließen Kühl und trocken aufbewahren Trocken und kühl lagern, nach dem Öffnen zügig aufbrauchen Trocken, dunkel und kühl aufbewahren
Zertifizierungen
Grüner Punkt - ARA Bio-Zertifikat K.A. Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung
Besonderheiten
Ohne Konservierungsstoffe, Aromen oder Farbzusatzstoffe Aus Allgäuer-Milch, schonende Zubereitung Ziegenmilch direkt aus Neuseeland, proteinreich Mit Demeter-Milch aus Süddeutschland, aus ökologisch nachhaltiger Produktion
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
32,39€ 28,99€ 13,86€ Preis prüfen 14,45€ Preis prüfen 49,80€ Preis prüfen

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1. Milupa milumil HA Pre-Nahrung für allergiegefährdete Babys

Es handelt sich bei der milumil HA Pre-Nahrung von Milupa um allergene Milchersatznahrung, die alle wichtigen Nährstoffe abgestimmt auf das Alter Ihres Babys enthalten soll, ebenso wie schonend aufgespaltenes Eiweiß. Auf Grundlage von Laktose, mehrfach ungesättigter Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Galacto- und Fructo-Oligosacchariden gelingt eine Ballaststoff-Mischung, die laut Hersteller für ein gutes Sättigungsgefühl und eine natürliche Entwicklung sorgen soll. Sie können Ihrem Baby diese Milch den Angaben zufolge bis zum Ende des Flaschenalters als alleinige Nahrung oder als Beimilch zur Muttermilch geben. Einige Mütter entscheiden sich demnach für diese HA Pre-Nahrung im Anschluss an das Stillen oder als Ergänzung zu einer anderen Säuglingsanfangsnahrung.

Für wen ist die HA Pre-Nahrung geeignet? Das enthaltene hydrolysierte Eiweiß gilt als allergenarm und soll das Risiko potenzieller Allergien reduzieren. Liegt eine attestierte Kuhmilcheiweißallergie vor, dürfen Sie diese HA Pre-Nahrung nicht füttern. Das gilt auch für allergieverdächtige Symptome, direkt nach der Gabe der Folgemilch.

Milupa ist ein Traditionsunternehmen, das seit mehr als 90 Jahren Babynahrung produziert. Gemäß der Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung und den Ernährungsexperten soll Milupa mit dieser Milch eine Pre-Nahrung liefern, die für allergiegefährdeten Babys gedacht ist.

Wie bereite ich die Pre-Nahrung zu? Vor jeder Mahlzeit sollten Sie die Nahrung frisch zubereiten und die Nahrungsreste nicht weiter verwenden. Reinigen Sie den Ring, die Flasche und den Sauger gründlich und erwärmen Sie das Milchpulver besser nicht in der Mikrowelle. Am besten geeignet für die Zubereitung ist frisches Trinkwasser mit einer Temperatur von 37 Grad Celsius. Befüllen Sie zwei Drittel der Flasche mit frischem Wasser und geben Sie mit dem beiliegenden Messlöffel die erforderliche Milchpulvermenge dazu. Danach verschließen Sie die Flasche, um sie kräftig zu schütteln. Füllen Sie die restliche Wassermenge dazu und kontrollieren Sie die korrekte Temperatur am Handgelenk. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über die Zubereitung der Milchersatznahrung.

Zusammenfassung

Milupa hat mit der milumil HA eine Pre-Nahrung entwickelt, die für Babys geeignet sein soll, die zur Risikogruppe der Allergiker gehören. Das ist immer dann der Fall, wenn bereits Familienmitglieder unter Allergien leiden. Laut Hersteller soll der Mix aus den notwendigen Nährstoffen, Ballaststoffen und Vitaminen und der Zusammensetzung aus hydrolysiertem Eiweiß eine Basis für eine gesunde Anfangsernährung Ihres Babys legen, wenn Sie gar nicht oder nur zum Teil stillen.

FAQ

Wie viel Milchpulver ist in einem Paket enthalten?

Sie bestellen hier einen Dreierpack mit insgesamt 1.800 Gramm milumil Pre-Nahrung von Milupa in einer luftdichten Verpackung.

Für wen ist die milumil Pre-Nahrung von Milupa geeignet?

Sie sollten die Anfangsmilch allergiegefährdeten Babys geben, wenn bereits ein anderes Familienmitglied unter einer Allergie leidet.

Wie viel Milchpulver brauche ich pro Mahlzeit?

In der Packung ist ein Messlöffel enthalten. Nach den Empfehlungen des Herstellers geben Sie Ihrem Kind in der ersten Woche je nach Bedarf fünf bis sieben Flaschenmahlzeiten am Tag zu jeweils 70 Millilitern, was einer Trinkwassermenge von 60 Millilitern und zwei gestrichenen Messlöffeln Milchpulver entspricht.

Wie heiß darf die Milchnahrung werden?

Erhitzen Sie die HA Pre-Nahrung nicht über 60 Grad Celsius. Das könnte die wertvollen Nährstoffe zerstören. Die perfekte Trinktemperatur liegt bei 37 Grad Celsius. Wenn Sie das Wasser mit einer Temperatur von 40 Grad Celsius in die Flasche füllen, dürfte es nach dem Mischen mit dem Pulver und dem Schütteln die richtige Temperatur erreicht haben.

2. Töpfer Lactana Bio-Pre-Nahrung aus Allgäuer Bio-Milch

Töpfer ist eines der Traditionsunternehmen, das seit 1911 sein Hauptaugenmerk auf naturbelassene Lebensmittel legt. Aus diesem Grund empfiehlt Töpfer allen Müttern zunächst das Stillen. Ist dies nicht möglich oder wird Ihr Kind nicht mehr richtig satt, sollten Sie mit Ihrer Hebamme oder dem Kinderarzt über die passende Pre-Nahrung sprechen. Auf Grundlage der Ernährungswissenschaft hat Töpfer die Lactana Bio-Pre-Nahrung nach eigenen Angaben entwickelt, um den Bedürfnissen der Säuglinge nach den Standards der EG-Öko-Verordnung gerecht zu werden.

Töpfer verwendet nach eigenen Aussagen ausschließlich Bio-Milch für das Pulver. Die Zutaten gehen demnach auf einen ökologischen Anbau zurück. Zugleich beinhaltet das Milchpulver mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie Bifidokulturen. Die verwertbaren Kohlenhydrate bestehen ausschließlich aus Milchzucker – der Laktose.

Was sind die Vorteile der Bifidobakterien? In der Ernährung spielen Bakterien eine große Rolle, bilden Sie doch einen der wichtigsten Bestandteile der Darmflora. Dazu gehören die Bifidobakterien. Diese Stäbchenbakterien sollen den ph-Wert im Dickdarm senken, was unerwünschte Erreger und Bakterien fernhalten soll. Sie bilden das Toxin Bifidin gegen gesundheitsschädigende Bakterien und sollen das Immunsystem stärken, indem Sie das Wachstum von Immunzellen anregen.

Laut Hersteller können Sie Lactana-Milch bis zum Ende des Flaschenalters geben oder zum Zufüttern verwenden. In einer Packung sind 600 Gramm Milchpulver enthalten, die in zwei luftdichten Innenbeuteln zu jeweils 300 Gramm unter Schutzatmosphäre verpackt sind. Sofern Ihr Arzt oder Ihre Hebamme es nicht anders empfohlen hat, rät Töpfer Säuglingen in einem Alter von 2 Monaten zu fünf bis sechs Flaschenmahlzeiten am Tag, wobei die Trinkmenge pro Flasche 130 Millilitern entspricht. Sie geben in 120 Milliliter Wasser vier Messlöffel Bio-Pulver. Sobald Sie einen Beutel mit Milchpulver geöffnet haben, sollten Sie ihn laut Packungshinweis innerhalb der folgenden 14 Tage aufbrauchen.

Hier eine Übersicht über einige Inhaltsstoffe der Milchnahrung:

  • Magermilch aus Allgäuer Bio-Milch
  • Pflanzliche Öle
  • Bio-Palmöl aus nachhaltigem Anbau
  • Molkenerzeugnis
  • Laktose
  • Molkeneiweiß
  • Magermilchpulver

In der Konsistenz soll die Pre-Nahrung ebenso dünnflüssig wie Muttermilch sein. Töpfer rät also davon ab, das Saugerloch zu vergrößern. Die Säuglinge sollen ebenso kräftig an dem Sauger der Milchflasche trinken wie an der Brust der Mutter.

Zusammenfassung

Töpfer hat mit Lactana eine Bio-Säuglingsmilch entwickelt, die auf Bio-Milch aus dem Allgäu basiert und wertvolle Bifidobakterien enthält. Geben Sie diese Pre-Nahrung Ihrem Baby bis zum Ende des Flaschenalters oder nutzen Sie die Milch als Ergänzung zum Stillen.

FAQ

Kann ich die Pre-Nahrung von Töpfer mit Getreidemilch anrühren?

Ja. Amazon-Kundenbewertungen zufolge sollte dies kein Problem sein, wobei die Lactana-Milch dann wohl etwas dickflüssiger wird.

Wie viel Pulver ist in einer Packung Lactana enthalten?

Sie bekommen 600 Gramm Milchpulver, das luftdicht in zwei Beuteln zu jeweils 300 Gramm verpackt ist.

Wie lange kann ich das Milchpulver meinem Baby geben?

Töpfer empfiehlt seine Lactana Säuglingsmilch von Geburt an bis zum Ende des Flaschenalters.

Wie lange ist die Pre-Nahrung haltbar?

Richten Sie sich, solange die Packung verschlossen ist, nach dem aufgedruckten Verfallsdatum. Sobald Sie einen Beutel öffnen, brauchen Sie die Pre-Nahrung am besten in den folgenden 14 Tagen auf.

3. allsana Bambinchen 1 Pre-Nahrung aus Ziegenmilch für Babys mit Unverträglichkeiten oder Allergien

In Sachen Geschmack geht allsana mit der Pre-Nahrung auf Basis von Ziegenmilch einen anderen Weg. Laut der European Food Safety Authority EFSA, der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, ist die Bambinchen 1 Milchersatznahrung für Säuglinge von der Geburt an geeignet. Vielleicht ist diese Babynahrung eine gute Alternative für all die Säuglinge, die an einer Sojaeiweißallergie oder einer Kuhmilchunverträglichkeit leiden. Sie können diese Säuglingsmilch Kindern allsana zufolge bis zum 6. Lebensmonat geben. Danach empfiehlt der Produzent die Bambinchen 2 Folgemilch. Wie viele andere Produkte des Herstellers kommt Bambinchen 1 aus Neuseeland, wo sie laut Hersteller schon seit vielen Jahren auf dem Markt ist.

Warum sollte ich meinem Baby Ziegenmilch geben? Für viele Eltern ist die Ziegenmilch eine Alternative zur Kuhmilch. Laut Hersteller berichten viele Mütter von einem positiven Einfluss auf die Verdauung Ihrer Säuglinge. Von Natur aus soll Ziegenmilch mild sein und wertvolle Inhaltsstoffe liefern, wie beispielsweise GOS-Ballaststoffe und DHA-Omega-3-Fettsäuren.

Wollen Sie die Ziegenmilch zusätzlich zur Muttermilch füttern, sollten Sie zuerst Ihr Kind an die Brust anlegen und dann mit der Ersatznahrung beginnen, wenn Ihr Kind nicht satt geworden ist. Beachten Sie die Dosierungsanleitung auf der Verpackung. Eine Dose Bambinchen 1 Pre-Nahrung reicht für 3 Liter Säuglingsmilchnahrung. Für die Zubereitung verwenden Sie am besten frisches Wasser, das Sie vorher abkochen.

In der Packung ist ein Dosierlöffel enthalten, in den 4,3 Gramm Milchpulver passen. Laut allsana geben Sie einen gestrichenen Messlöffel auf 30 Milliliter warmes Wasser. Säuglinge von 3 bis 5 Monaten bekommen demnach fünf Fläschchenmahlzeiten am Tag, was einer Menge von sieben Messlöffeln und 210 Millilitern abgekochtem Wasser entspricht. Bedenken Sie aber, dass die Trinkmenge von Baby zu Baby variiert.

Zusammenfassung

Im Gegensatz zu den anderen Ersatzpulvern geht Bambinchen 1 auf Ziegenmilch aus Neuseeland zurück. Die Zubereitung soll relativ einfach sein, denn in der Dose sind ein Messlöffel und eine Anleitung enthalten. Gegebenenfalls ist dieser Muttermilchersatz eine Alternative für Kinder mit einer Kuhmilchunverträglichkeit. Besprechen Sie die Ernährung sicherheitshalber mit der Hebamme oder dem Kinderarzt.

FAQ

Ist in der Dose der Pre-Nahrung von allsana auch ein Löffelabstreicher enthalten?

Ja. Neben dem Messlöffel gibt es auch einen Abstreicher, mit dem Sie die Portionen exakt dosieren können.

Wie viel Milchpulver ist in einer Dose enthalten?

Mit jeder Dose Bambinchen 1 von allsana bekommen Sie 400 Gramm Pulver.

Wie lange kann ich die Fertigmilch geben?

Laut allsana ist diese Milch auf Ziegenmilchbasis für Säuglinge bis zum 6. Lebensmonat geeignet.

Enthält das Milchpulver Laktose?

Ja. Die Laktose aus der Milch ist ebenso enthalten wie Ziegenmilchtrockenmasse.

4. Holle Bio Pre-Nahrung aus Demeter-Milch

Die Pre-Anfangsmilch von Holle ist laut Hersteller mit Demeter-Milch aus Süddeutschland hergestellt und zum Zufüttern sowie zur alleinigen Flaschenernährung geeignet. Die Bio-Milch unterliegt strengen Kontrollen, um die Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft zu erfüllen. Holle empfiehlt seine Bio-Milchersatznahrung all den Säuglingen, die nicht ausreichend Muttermilch zu sich nehmen. Ab dem 6. Lebensmonat sollten Sie auf die Bio-Folgemilch 2 des Herstellers zurückgreifen.

Diese Zutaten sind unter anderem in der Säuglingsmilchnahrung enthalten:

  • Demeter-Vollmilch
  • Molkenerzeugnis aus biologischer Landwirtschaft
  • Pflanzliche Öle
  • Laktose
  • Kaliumchlorid
  • Calciumcarbonat
  • Natriumchlorid
  • Vitamin C, E und D, B6, B1
  • Zinksulfat und Eisenlactat
  • Mangansulfat
  • Folsäure und Natriumselenat

Bevor Sie die Milchnahrung in der Flasche zubereiten, sollten Sie die einzelnen Komponenten gründlich abkochen. Kochen Sie das Wasser ab und lassen Sie es danach abkühlen. Gemäß der Herstellerinformation auf der Verpackung befüllen Sie die Flasche mit Wasser und der korrekten Menge Milchpulver. Die Bio-Anfangsmilch ist dann trinkfertig. Holle empfiehlt Babys zwischen dem 2. und dem 4. Lebensmonat sechs bis sieben Mahlzeiten am Tag. Aus 90 Millilitern Wasser und drei gestrichenen Messlöffeln Milchpulver stellen Sie 100 Milliliter trinkfertige Milchnahrung her.

Das Holle-Qualitätsversprechen: Seit mehr als 85 Jahren verwendet Holle laut eigener Aussage für seine Babynahrung Zutaten in Bio-Qualität. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der nachhaltigen Produktions- und Herstellungskette, die von der Tierhaltung und Aussaat bis zur fertigen Nahrung reicht. Die Demeter-Betriebe arbeiten nach den Vorgaben der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, was eine möglichst reine Milchqualität gewährleisten soll.

Zusammenfassung

Entscheiden Sie sich für die Holle Pre-Anfangsmilch, bekommen Sie ein Milchpulver, das auf Demeter-Milchbasis zurückgeht. Die Produktionskette ist transparent, der Hersteller setzt auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Zugleich können Sie diese Alternative zur Muttermilch in wenigen Augenblicken mit Trinkwasser zubereiten.

FAQ

Wie viel Milchpulver ist in einer Packung Pre-Nahrung von Holle enthalten?

Sie erhalten hier sechs Packungen, die jeweils 400 Gramm Milchpulver enthalten.

Wie lange kann ich diese Bio-Anfangsmilch meinem Baby geben?

Holle empfiehlt diese Pre-Nahrung für Babys bis zum 6. Lebensmonat. Danach wechseln Sie auf die Folgemilch, die es ebenfalls bei Holle gibt.

Kann ich die Anfangsmilch als Alleinnahrung einsetzen?

Ja. Die Bio-Pre-Nahrung von Holle können Sie zum Zufüttern verwenden oder als vollständigen Ersatz der Muttermilch.

Wie lange ist das Milchpulver haltbar?

Lagern Sie das Pulver trocken und dunkel und richten Sie sich nach dem aufgedruckten Verfallsdatum. Nach dem Öffnen der Packung sollten Sie die Milch möglichst rasch aufbrauchen.

5. HiPP 1 Bio-Pre-Nahrung ohne Gentechnik für Säuglinge von der Geburt an

Die HiPP Bio-Milchnahrung 1 ist eine Anfangsmilch für Säuglinge von 0 bis 6 Monaten. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, Ihr Kind zu stillen, können Sie laut Hersteller von Geburt an auf diese Milchersatznahrung zurückgreifen. Wahlweise nutzen Sie das Milchpulver zum Zufüttern zur Muttermilch. Laut Herstellerangaben gewährleistet HiPP die Zusammensetzung streng kontrollierter biologischer Zutaten, wie zum Beispiel LCP. Hinter dieser Abkürzung verbergen sich die langkettigen, mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese Milchnahrung hat unter anderem die Auszeichnung der Umweltorganisation „Greenpeace“ im Einkaufsratgeber für „Essen ohne Gentechnik“ erhalten.

Neben dem HiPP-Bio-Siegel trägt diese Milch das Zertifikat der EU für getestete Bio-Produkte, die auf eine artgerechte Tierhaltung und eine Förderung der biologischen Vielfalt sowie strenge Grenzwerte im Hinblick auf bedenkliche Inhaltsstoffe zurückgehen. Über eine App informiert HiPP Sie zu jedem einzelnen Produkt über die Sorte, die Herkunft und die Zusammensetzung. Das sorgt für Transparenz und Vertrauen bei den Eltern. Den strengen Kriterien zufolge muss das Futter der Tiere ebenfalls aus Ökobetrieben stammen und ohne Antibiotika oder Leistungsförderer versetzt sein. Laut eigener Aussage überprüfen die Mitarbeiter von HiPP regelmäßig die Betriebe, mit denen Sie zusammenarbeiten, um auf Nummer sicher zu gehen, dass die Anforderungen eingehalten werden.

Wofür steht die Marke HiPP? Ganze Generationen sind mit dem bekannten Hersteller für Babynahrung schon satt geworden. Das Traditionsunternehmen gibt es nämlich seit über 50 Jahren. Es hat sich auf Babybrei, Beikost und Milchnahrung fokussiert. So bezeichnet sich HiPP auch als einen der Pioniere in der Herstellung von Bio-Milchnahrung. Die Entwickler sind der Meinung, dass Sie mit ausgesuchten Bio-Zutaten eine gesunde Grundlage für die Entwicklung Ihres Babys legen. So sind alle Produkte im Sortiment zur alleinigen Flaschenernährung geeignet. Bei der Auswahl der Rohstoffe geht der Hersteller nach eigener Aussage deutlich über die strengen Anforderungen der Gesetzgeber hinaus, um ein gut verträgliches Milchprodukt zu liefern.

Sie erhalten hier einen Viererpack zu jeweils 600 Gramm Milchpulver, das Sie nacheinander aufbrauchen sollten. Werfen Sie vor dem ersten Gebrauch einen Blick auf die Anweisung auf der Verpackung. Bedenken Sie, dass die Trinkmenge pro Fläschchen variieren kann. Dennoch sollten Sie für die Dosierung den Messlöffel in der Verpackung verwenden. Der gestrichene Messlöffel beinhaltet 4,6 Gramm Milchpulver.

HiPP empfiehlt allen Babys im Alter von 1 bis 2 Wochen fünf bis sieben Flaschenmahlzeiten am Tag, die jeweils 60 Milliliter gekochtes Wasser und zwei Esslöffel Pulver enthalten. Die Mischung ergibt demnach 70 Milliliter trinkfertige Milchnahrung. Sind Sie sich unsicher, was die Dosierung und die Nahrungsmenge für Ihr Kind anbelangt? Dann fragen Sie sicherheitshalber Ihre Hebamme oder den behandelnden Kinderarzt.

Zusammenfassung

Säuglinge können im Alter zwischen 0 und 6 Monaten die Pre-Nahrung von HiPP trinken. Diese Anfangsmilch hat Bio-Qualität und liefert laut Hersteller die ungesättigten Fettsäuren, die eine Basis für die Gesundheit Ihres Kindes legen sollen. Hinweise zur Dosierung und Zubereitung erhalten Sie auf der Packung. Auch der passenden Messlöffel ist in der Dose enthalten.

FAQ

Sind die Milchpulverbeutel wiederverschließbar?

Ja. Nach der Entnahme des Bio-Milchpulvers können Sie den Beutel luftdicht verschließen und sollten ihn dann an einem trockenen und dunklen Ort lagern. Der Hersteller empfiehlt, den geöffneten Beutel innerhalb der nächsten 3 Wochen vollständig aufzubrauchen.

Wie steht es um den Sättigungseffekt?

Eine objektive Antwort ist so gut wie nicht möglich. Schließlich hat jedes Kind einen individuellen Milch- und Nährstoffbedarf. Die meisten Eltern sind ausgehend von Amazon-Kundenantworten der Meinung, dass die Bio-Anfangsmilch von HiPP gut sättigt.

Warum muss ich erst zwei Drittel des Wassers mit dem Pulver vermischen?

Die Tester bei HiPP haben nach zahlreichen Schüttelversuchen festgestellt, dass sich nach dieser Methode Wasser und Pulver besser verbinden.

Wie viele Packungen Milchpulver bekomme ich von HiPP?

In einer Verpackung sind vier Beutel zu jeweils 600 Gramm enthalten.

6. HiPP Bio COMBIOTIK® Pre-Nahrung mit natürlichen Milchsäurebakterien

Nach langjähriger Forschungsarbeit hat HiPP mit COMBIOTIK® eine Pre-Nahrung mit natürlichen Milchsäurekulturen und Ballaststoffen aus Bio-Laktose entwickelt. Diese Milchsäurekulturen sind auch in der Muttermilch enthalten. Darüber hinaus sind wertvolle Ballaststoffe, wie die Galactooligosaccharide aus Laktose enthalten und LCP in Bio-Qualität. HiPP beschreibt seine COMBIOTIK® Milchnahrung als die neue Generation, die nach dem Vorbild der Natur entsteht.

Einige der Zutaten auf einen Blick:

  • Molkeerzeugnis
  • Magermilch
  • Pflanzliche Öle
  • Fischöl
  • Calciumcarbonat
  • Magnesiumsulfat
  • Natriumcitrat
  • Vitamin C
  • Eisensulfat
  • Natürliche Milchsäurekulturen
  • Zinksulfat
  • Kaliumjodat
Im Anschluss an unseren Ratgeber erklären wir nochmals die Bedeutung der einzelnen Zusatzstoffe im Glossar.

Auch diese Milchnahrung sollten Sie mit abgekochtem Wasser frisch zubereiten und vollständig aufbrauchen. Erhitzen Sie die Milch auf keinen Fall in der Mikrowelle. Sie können hier die empfohlene Temperatur von 37 Grad Celsius nicht kontrollieren. Direkt auf der Packung finden Sie eine detaillierte Anleitung, die Ihnen bei der Zubereitung hilft. Darüber hinaus sollten Sie das Wasser nicht zu heiß werden lassen. Andernfalls könnte das die natürlichen Milchsäurebakterien, die Lactobazillen, schädigen.

Die Trinkmenge variiert und ist abhängig von dem Appetit und dem individuellen Bedarf Ihres Babys, das nicht jedes Mal sein Fläschchen leer trinken muss. Vermeiden Sie ein Dauernuckeln kohlenhydrathaltiger Kost. Das kann Karies an den kleinen Milchzähnen herbeiführen. Laut Produktbeschreibung empfiehlt HiPP Babys im Alter von 7 bis 8 Wochen fünf Flaschenmahlzeiten, die aus jeweils 150 Millilitern abgekochtem Wasser und fünf Esslöffeln Milchpulver bestehen.

Eine Portion kommt auf eine Menge von 170 Millilitern. In jeder neuen Verpackung ist der passende Messlöffel enthalten, der Ihnen bei der Dosierung hilft. Sollten Sie sich dennoch unsicher sein, besprechen Sie die Tagesration mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt. Später, wenn Sie eine Glas- oder eine Breimahlzeit geben, entfällt dafür eine Fläschchenmahlzeit.

Zusammenfassung

Mit COMBIOTIK® setzt HiPP auf die natürlichen Milchsäurebakterien, die für eine möglichst gute Verdaulichkeit sorgen sollen. Sie entscheiden sich bei diesem Produkt für Bio-Milchpulver, das unter streng kontrollierten Bedingungen hergestellt wird. Der Hersteller verspricht eine möglichst bekömmliche Milchersatznahrung, die auf die besonderen Bedürfnisse Ihres Babys abgestimmt ist.

FAQ

Wie lang ist die COMBIOTIK® Pre-Nahrung von HiPP haltbar?

Das Haltbarkeitsdatum finden Sie auf der Verpackung. Auf jeden Fall sollten Sie einen geöffneten Beutel innerhalb der nächsten 3 Wochen aufbrauchen.

Wie lange kann ich meinem Baby die Bio-Pre-Nahrung geben?

Grundsätzlich ist diese Milchersatznahrung für Kinder ab der Geburt geeignet. Die Milch können Sie dann bis zu einem Alter von 6 Monaten füttern. Direkt bei HiPP erhalten Sie die passenden Folgemilchprodukte.

Wie dosiere ich das Milchpulver?

In jeder Packung COMBIOTIK® Pre-Nahrung von HiPP ist neben dem Messlöffel auf der Rückseite der Verpackung noch ein Abstreicher enthalten. Schneiden Sie den Abstreicher aus, dann können Sie die Pulvermenge exakt portionieren.

Wie viel Milch sollte ein Neugeborenes am Tag trinken?

Die Milchmenge ist von dem Hunger des Säuglings abhängig. Besprechen Sie die Ration am besten mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Hausarzt. Hinten auf der Verpackung finden Sie beispielhafte Dosierungsempfehlungen. Bei Kindern von 1 bis 2 Wochen empfiehlt HiPP fünf bis sieben Milchmahlzeiten zu jeweils 130 Millilitern.

7. Nestlé BEBA PRO HA Pre-Nahrung mit hydrolisiertem Eiweiß

Die hypoallergene Pre-Säuglingsnahrung ist auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse Ihres Babys abgestimmt. Nicht zuletzt das Milcheiweiß soll das Allergierisiko für gefährdete Babys herabsetzen. Sie können die Milchersatznahrung laut Hersteller von Geburt an zufüttern oder als alleinige Milchnahrung nutzen. Nach den Vorgaben der Ernährungsexperten sind in dieser Säuglingsnahrung mehrfach ungesättigten Fettsäuren und hydrolisiertes Eiweiß enthalten.

In einer Bestellung sind sechs mal 800 Gramm Milchpulver enthalten – verpackt in sechs luftdicht verschlossenen Dosen, die Sie nacheinander aufbrauchen sollten. Nachdem Sie etwas Pulver entnommen haben, können Sie die Pulverdose mithilfe des Deckels fest verschließen und das Milchpulver trocken und dunkel aufbewahren. Anfangs kochen Sie frisches Trinkwasser für 5 Minuten ab und lassen es dann auf 40 Grad Celsius abkühlen. Füllen Sie zwei Drittel der Wassermenge in die Flasche und geben Sie danach das Milchpulver dazu. Sie müssen nun nichts weiter tun, als die Flasche gut zu schütteln, den Rest des Wassers einzufüllen und die Temperatur zu testen.

Nestlé Säuglingsnahrung für alle Lebensphasen: Wer sich einen Überblick über die Milchnahrung von Nestlé macht, findet nicht nur die Pre-Anfangsmilch, sondern auch die passenden Milchersatzprodukte für die folgenden Lebensmonate, wie Pro HA 1, Pro HA 2, Pro HA 3 und die Anti-Reflux-Spezialnahrung sowie den Sinlac-Spezialbrei für Kinder nach dem 4. Monat.

In den ersten 1.000 Lebenstagen legen Sie die Basis für eine gesunde Ernährung und leisten über das Stillen oder die Milchersatzprodukte einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung. Aus diesem Grund hat Nestlé BEBA Optipro entwickelt. Laut Aussage des Herstellers sollen alle Milchersatzprodukte den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus 50 Jahren Eiweißforschung gerecht werden. Durch den besonderen Herstellungsprozess soll ein einzigartiges hydrolisiertes Eiweiß entstehen, das für die Säuglinge und Neugeborenen gut verwertbar ist. Das soll auch eine der größten Studien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bestätigt haben. Laut Hersteller besteht das Milchpulver aus einem leicht verdaulichen Nährstoffmix. Hier eine kleine Auswahl der verwendeten Zutaten:

  • Pflanzliches Öl
  • Milchzucker
  • Molkeneiweiß
  • Kaliumhydroxid
  • Kokosfett
  • Magnesiumchlorid
  • Fischöl
  • Vitamine
  • Milchsäurebakterien
  • Taurin
Was ist hydrolisiertes Eiweiß? Wie es der Name vermuten lässt, haben hydrolisierte Proteine den Prozess der Elektrolyse durchlaufen. Der Körper soll die kleineren Moleküle besser aufarbeiten können. Das soll dazu führen, das der Organismus das intakte Protein schneller erkennt und aufnimmt, um daraus die wichtigen Nährstoffe zu ziehen.

Zusammenfassung

BEBA PRO HA Pre-Nahrung von Nestlé ist eine hypoallergene Säuglingsanfangsnahrung, die hydrolisiertes Eiweiß enthält. Sie bekommen das Milchpulver in sechs luftdicht verschlossenen Dosen und bereiten es mit abgekochtem Trinkwasser in wenigen Augenblicken zu. Durch die enthaltenen Eiweiße und ungesättigten Fettsäuren – kurz LCP – sollen Sie laut Hersteller eine Basis für eine gesunde Ernährung Ihres Kindes von Geburt an legen.

FAQ

Wie lange kann ich meinem Kind die BEBA PRO von Nestlé geben?

Laut Hersteller soll das HA-Milchpulver den Nährstoffbedarf von Säuglingen bis zum 6. Lebensmonat decken. Danach finden Sie bei Nestlé die passende Folgemilch, wie zum Beispiel HA2.

Wo finde ich die Haltbarkeit des Milchpulvers?

Sie bekommen die Anfangsmilch von Nestlé in praktisch verschlossenen Aludosen. Außen auf der Dose finden Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum. Verschließen Sie nach der Entnahme des Pulvers die Dose mit dem Kunststoffdeckel.

Wo wird das Milchpulver hergestellt?

Der Produktbeschreibung konnten wir entnehmen, dass die Entwicklung der Milchpulver in Deutschland erfolgt.

Wie viel Energie liefert eine Portionsgröße von 100 Millilitern?

100 Milliliter kommen auf 67 Kilokalorien. Davon sind 3,4 Gramm Fette und 7,8 Gramm Kohlenhydrate enthalten. Orientieren Sie sich bei der Dosierung an den Empfehlungen des Herstellers, achten Sie aber immer auf das Hungergefühl Ihres Kindes.

8. Aptamil Pronutra-ADVANCE Pre-Nahrung mit ausgesuchtem Nährstoffmix und Milchsäurebakterien

Aptamil hat die Pronutra-ADVANCE Pre-Nahrung laut eigener Aussage auf die Bedürfnisse von Säuglingen abgestimmt. In einer Kunststoffdose sind 800 Gramm Milchpulver enthalten, das zusätzlich mit einem Frischesiegel versiegelt ist. Zugleich können Sie die Verpackung mithilfe des praktischen Click-Kunststoffverschlusses einfach öffnen und verschließen. Über die Fläschchennahrung sollen Sie Ihr Kind mit einer patentierten Ballaststoffmischung und LPS versorgen. Diese langkettigen, ungesättigten Fettsäuren können Babys in den ersten Lebensmonaten nicht in vollem Maß ausbilden und sind diesbezüglich auf die Nährstoffzufuhr angewiesen. Hinzu kommen zum Beispiel die folgenden Inhaltsstoffe,

  • Laktose
  • Demineralisierte Molke
  • Magermilch
  • Molkenkonzentrat
  • Vitamine
  • Folsäure
  • Kalzium
  • Taurin
  • Pantothensäure

Zu den wesentlichen Bestandteilen in der Säuglingsmilch gehören Kohlenhydrate. Natürliche Milchsäurebakterien sollen zugleich die Milch vorverdauen und sie so bekömmlicher für Ihr Baby machen. Füttern Sie diese Säuglingsmilch bis zum 6. Lebensmonat. Danach gibt es bei Aptamil die passende Folgemilch, die das Immunsystem bei der weiteren Entwicklung unterstützen soll.

Wie sollte ich die Milchersatznahrung zubereiten? Wenn Sie zum ersten Mal Pre-Milchnahrung zubereiten, sollten Sie einen Blick auf die Gebrauchsanweisung werfen, um keinen Fehler zu machen. Laut Hersteller ließen sich sonst gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht ausschließen.

  1. Kochen Sie das Trinkwasser auf und lassen Sie es auf 40 Grad Celsius abkühlen.
  2. Füllen Sie zwei Drittel der benötigten Menge in die sterilisierte, saubere Trinkflasche und geben Sie anschließend mit dem Messlöffel die korrekte Menge Milchpulver in die Flasche.
  3. Danach verstauen Sie den Löffel in dem Löffelhalter, verschließen die Milchflasche, um sie für ungefähr 10 Sekunden kräftig zu schütteln. Das Pulver sollte sich vollständig auflösen.
  4. Zu guter Letzt geben Sie den Rest des warmen Wassers in die Flasche, schütteln sie nochmals und testen die Trinktemperatur am Handgelenk.

Zusammenfassung

Auf Basis der Nährstoffkombination aus Milchsäurebakterien, Laktose und LPS hat Aptamil die Pronutra-ADVANCE entwickelt – eine Anfangsmilch, die Sie Ihrem Kind von Geburt an geben können. Nicht zuletzt durch die schonende Zubereitung sollen unangenehme Verdauungsbeschwerden vermieden werden. Zudem finden Sie direkt auf der Vorratsdose eine Dosierungsempfehlung abgestimmt auf das Alter Ihres Kindes.

FAQ

Wo befindet sich der Messlöffel?

Oben auf der Kunststoffdose des Milchpulvers steckt der Löffel in der entsprechenden Halterung.

Gilt das Verfallsdatum für die geschlossene oder die geöffnete Packung?

Das Verfallsdatum gilt immer für die geschlossene Packung. Sobald Sie diese geöffnet haben, sollten Sie die Milch möglichst rasch verbrauchen.

Eignet sich die Pre-Nahrung von Aptamil als alleinige Nahrung?

Ja. Laut Hersteller liefert Pronutra-ADVANCE alle wichtigen Nährstoffe bis zum Ende des Flaschenalters.

Wie dosiere ich die Milchnahrung?

Dafür hat Apatamil einen Messlöffel oben im Deckel integriert. Geben Sie Ihrem Baby in der 2. Woche zum Beispiel sechs Flaschenmahlzeiten, die jeweils aus 120 Millilitern Wasser und 3 Messlöffeln Pulver bestehen.

9. Humana Pre-Nahrung mit ausgewogenen Nährstoffmix

Die Pre-Anfangsmilch von Humana soll die wichtigsten Nährstoffe für Ihr Baby enthalten, wie LCP, GOS und Laktose als Kohlenhydrat. Sie können diese Milchersatznahrung Ihrem Baby laut Hersteller von der Geburt an geben und in der Folge auf die Anfangsmilch 1 umsteigen. In einer praktischen Verpackung mit Kunststoffclip sind 700 Gramm Milchpulver enthalten. Laut Hersteller entspricht das 51 Fläschchen zu je 100 Millilitern, die Sie mithilfe des enthaltenen Dosierlöffels korrekt portionieren. Direkt auf der Verpackung finden Sie eine Anleitung, wie Sie die nächsten Mahlzeiten zubereiten. Die Babymilch sollten Sie nicht für einen späteren Zeitpunkt aufbewahren, sondern sofort füttern und etwaige Reste weggießen.

Zu Beginn kochen Sie das Trinkwasser ab, um gefährliche Keime und Bakterien abzutöten. Anschließend kühlen Sie es auf die korrekte Trinktemperatur ab und füllen es in die Flasche. Bei der Dosierung des Pulvers hilft die Abstreifkante, da sich die Mengen des Pulvers auf einen gestrichenen Löffel beziehen. In einen Löffel passen jeweils 4,5 Gramm Milchpulver. Öffnen Sie zunächst den äußeren Sicherheitsverschluss und danach die innere Siegelmembran, um an das Milchpulver heranzukommen. Nicht zuletzt durch eine neuartige Messlöffelhalterung können Sie den Hautkontakt zum Milchpulver so gering wie möglich halten.

Was bedeutet GOS? Hinter dieser Abkürzung stecken die Galacto-Oligosaccharide. Es handelt sich um wasserlösliche Ballaststoffe, die dem Körper helfen sollen, die Darmflora aufzubauen. Auf diese Weise soll es möglich sein, die wertvollen Darmbakterien zielgerichtet zu unterstützen. Nehmen Sie sich die Zeit und belesen Sie sich über die Inhaltsstoffe der Milchpulver in unserem umfassenden Glossar ganz am Ende des Ratgebers.

Werfen Sie auch einen Blick auf die Dosierungsempfehlung von Humana, wenn Ihr Baby die jeweilige Milchmenge bestimmt. Ohnehin besteht bei der Säuglingsanfangsnahrung nicht das Risiko der Überfütterung. Neugeborene bis zum 1. Lebensmonat bekommen pro Tag fünf bis acht Fläschchen. Darin enthalten sind 100 Milliliter trinkfertige Nahrung, die sich aus drei Messlöffeln und 90 Milliliter Trinkwasser zusammensetzen.

Ab dem 2. Lebensmonat steigt das Nahrungsbedürfnis auf sieben bis acht Flaschenmahlzeiten am Tag. Erhöhen Sie die Dosierung mit dem 3. Monat auf sechs bis sieben Flaschenmahlzeiten zu jeweils 130 Milliliter Nahrung, die Sie aus 120 Milliliter Wasser und vier Messlöffeln Pulver zubereiten. Bedenken Sie, dass es sich dabei lediglich um die Empfehlungen von Humana handelt. Sicherheitshalber besprechen Sie die Tagesration mit Ihrer Hebamme oder dem behandelnden Arzt.

Zusammenfassung

Die Pre-Nahrung von Humana bringt eigentlich alles mit, was Sie von einem Milchpulver für Neugeborene und Säuglinge in den ersten Lebensmonaten erwarten: Laktose, LCP und GOS. Die praktische Kunststoffverpackung sorgt für eine saubere und sichere Lagerung. So bereiten Sie mithilfe der Anleitung bis zu 51 Fläschchen für Ihr Kind zu.

FAQ

Wie lange ist die Pre-Nahrung von Humana haltbar?

Sie finden das Haltbarkeitsdatum direkt auf der Verpackung. Haben Sie das innere Siegel einmal geöffnet, sollten Sie das Pulver innerhalb der nächsten 3 Wochen aufbrauchen.

Wie dosiere ich diese Anfangsmilch am besten?

Eine genaue Anleitung zur Dosierung finden Sie auf der Verpackung. Bitte beachten Sie, dass die Produkte unterschiedlicher Hersteller meist auch unterschiedlich zu dosieren sind.

Warum darf ich die Säuglingsmilch nicht in der Mikrowelle erwärmen?

Studien zu schadhaften Wirkungen der Mikrowellen sind mittlerweile widerlegt. Dennoch können Sie die Hitzeentwicklung meist nicht kontrollieren, sodass die Säuglingsmilch viel zu heiß wird.

Was bedeutet LCP?

Damit sind die langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren gemeint. Sie sind unter anderem in pflanzlichen Ölen enthalten und sollen das Risiko für koronare Herzkrankheiten senken.

10. Die hypoallergene Pre-Nahrung von Bebivita im günstigen Mehrpack

Diese Pre-Nahrung von Bebivita gehört zu den hypoallergenen Lebensmitteln, die für Babys geeignet sind, die zur Risikogruppe der Allergiker gehören. Dieses Paket ist ein Mehrpack, der aus vier Beuteln zu jeweils 500 Gramm Milchpulver besteht. In den Inhaltsstoffen tauchen die wichtigsten Nährstoffe für Babys direkt nach der Geburt auf. So verwendet der Hersteller laut eigener Aussage den Milchzucker Laktose als einziges Kohlenhydrat.

Es ist Ihre Entscheidung, die Anfangsnahrung zum Zufüttern oder zur alleinigen Ernährung zu verwenden. Der Hersteller gibt an, dass Bebivita die Milchersatznahrung unter strengsten Kontrollen hergestellt wird, weist aber darauf hin, dass Sie vor der Fütterung mit Ihrem Kinderarzt sprechen sollten. So gehen Sie auf Nummer sicher und reduzieren gesundheitliche Risiken.

Eine kleine Auswahl der Zutaten der Bebivita-Milch:

  • Molkenerzeugnis
  • Magermilch
  • Pflanzliche Öle
  • Fischöl
  • Soja
  • Eisensulfat
  • Vitaminen
  • Kaliumjodit

Die Inhaltsstoffe sollen für einen möglichst ausgewogenen Nährstoffmix sorgen, wobei die aktuellen Analysewerte gerade bei den Erzeugnissen aus Naturprodukten den üblichen Schwankungen unterliegen. Sie stellen 100 Milliliter trinkfertige Anfangsmilch aus 90 Millilitern gekochtem Wasser und 12,8 Gramm Bebivita Pre-Nahrung her. Verwenden Sie für die Dosierung den Messlöffel in der Verpackung.

Sie erfahren alles, was Sie über die Dosierung und Zubereitung der Anfangsmilch wissen müssen direkt auf der Verpackung. Demnach sollten Sie die Säuglingsanfangsnahrung genau nach den Vorgaben der Hersteller zubereiten. Bedenken Sie, dass die Trinkmengen auf der Verpackung nur Richtwerte sind, die von Kind zu Kind variieren. Führen Sie später Beikost im Glas ein, sollte dafür eine Flaschenmahlzeit wegfallen. Auch in dieser Verpackung ist ein Messlöffel enthalten, den Sie zur Dosierung der Pulvermenge verwenden.

Was sollten Sie bei der Zubereitung der Flaschennahrung beachten? Verwenden Sie abgekochtes oder spezielles Wasser aus Flaschen, um die Keimbelastung so gering wie möglich zu halten. Bereiten Sie die Milchmahlzeit frisch zu und geben Sie diese unmittelbar danach Ihrem Kind. Später sollten Sie die Nahrungsreste nicht noch einmal erwärmen und auch den Sauger sowie die Flasche gründlich reinigen und abkochen. Verschließen Sie auch den Beutel nach der Produktentnahme und lagern diesen möglichst bei Raumtemperatur dunkel und trocken.

Zusammenfassung

Bebivitas Pre-Nahrung ist für Säuglinge von Geburt an geeignet und enthält das DHA, das seit dem Februar 2020 gesetzlich festgeschrieben für die Säuglingsnahrung ist. Leiden einige Familienmitglieder unter einer Allergie, ist diese Anfangsmilch vielleicht eine Alternative, um das Allergierisiko zu reduzieren. Eine tatsächliche Wirkung kann kein Hersteller zusichern, dafür aber einen ausgewogenen Mix an Nährstoffen.

FAQ

Wie ist das Milchpulver von Bebivita verpackt?

In einem Karton befindet sich ein Beutel mit dem Milchpulver, das unter einer Schutzatmosphäre verpackt ist. So soll es nicht an Qualität und Nährstoffdichte verlieren.

Ab wann kann ich die Pre-Nahrung füttern?

Mit dem ersten Fläschchen von Geburt an können Sie diese Anfangsmilch von Bebivita bis zum Ende des Flaschenalters geben.

Was sind die Bausteine fürs Leben?

Darunter versteht Bebivita die wichtigsten Nährstoffe in einem ausgewogenen Mix, wie zum Beispiel Vitamin B1, B2, ACE und A. Hinzukommen Eisen, Magnesium, Zink, Jod, Calcium und die Omega-3-Fettsäuren.

Was ist der Unterschied der Bebivita Pre-Nahrung un Bebivita 1?

Die Anfangsmilch 1 enthält zusätzlich leicht verdauliche Stärke, was sich in einer leichten Sämigkeit bemerkbar macht und für einen altersgerechte schnellere Sättigung sorgen soll.

Was ist Pre-Nahrung?

Pre-Nahrung TestEs handelt sich bei der Pre-Nahrung um Milchersatznahrung, die Mütter und Väter ihren Säuglingen geben, wenn es nicht möglich ist, voll zu stillen oder Ihr Baby nicht richtig satt wird. Die Startmilch oder Anfangsmilch eignet sich für Neugeborene und Säuglinge sofort nach der Geburt und in den folgenden Lebensmonaten. Es obliegt Ihrer Entscheidung, die Pre-Nahrung als alleinige Nahrungsquelle zu nutzen oder zusätzlich zur Muttermilch zu füttern. Alternativ treffen Sie auf die Bezeichnung „Säuglingsanfangsnahrung“.

Was ist in Pre-Nahrung enthalten?

Ihre spezielle Zusammensetzung macht sie ähnlich der Muttermilch. Das gilt auch für den Eiweißgehalt und die Konsistenz. Pre-Nahrung ist dünnflüssig. Kohlenhydrate sind keine zusätzlichen enthalten. Die Hersteller verwenden Milchzucker beziehungsweise Laktose als Zuckerzusatz. In Deutschland sind die Inhaltsstoffe gesetzlich geregelt. So haben die Hersteller keine freie Hand, wenn Sie Pre-Nahrung auf dem Markt anbieten. Das sorgt für Sicherheit und soll die Bedürfnisse Ihres Babys erfüllen.

Die folgenden Inhaltsstoffe sind unter anderem in Pre-Nahrung enthalten:

  • Eiweiß
  • Milchzucker
  • Mineralstoffe
  • Vitamine
  • Fettsäuren
  • Aminosäuren und Enzyme
  • Pflanzenbasierte Öle
Was ist der Unterschied zwischen der 1-er Nahrung und Pre-Nahrung?

Die 1-er Nahrung soll schneller sättigen und eignet sich für Babys, die Sie in einem festen Rhythmus füttern. In diesem Zusammenhang treffen Sie im Fachhandel auch auf die Pre-HA-Nahrung. HA steht für hypoallergen und ist für allergiegefährdete Babys entwickelt worden.

Warum sollte ich meinem Kind Pre-Nahrung geben?

Wichtig!Gemäß einer Langzeitstudie vom Robert-Koch-Institut in Deutschland wollen 90 Prozent aller Mütter ihr Kind nach der Geburt stillen. 68 Prozent konnten innerhalb der Studie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen. Doch die Zahl der stillenden Mütter sank mit der Zeit, sodass nur noch 57 Prozent der Mütter im 2. Monat ihr Kind stillten. Nach 4 Monaten waren es dann nur noch 40 Prozent. Die Ursachen für eine Umstellung auf Milchersatznahrung sind vielfältig und obliegen zumeist der Entscheidung der Mutter.

Schenken wir den Experten glauben, sollte ein Baby mindestens 6 Monate lang gestillt werden. Mit der Muttermilch einhergehen zahlreiche Vorteile, wie beispielsweise die Abwehrstoffe, die das Immunsystem der Kinder stärken sollen. So gibt es heute einige Studien, die belegen wollen, dass gestillte Kinder seltener unter Durchfall und Infektionen leiden. In diesem Zusammenhang gilt es zu bedenken, dass die Qualität der Muttermilch auch abhängig von der Ernährung der Mutter ist.

Auch wenn die Säuglingsersatznahrung der Muttermilch ähnelt, fehlen ihr meist bioaktive Stoffe zur Immunabwehr. Aus diesem Grund setzen einige Hersteller Probiotika ein. Zugleich unterliegen die Inhaltsstoffe der Flaschennahrung strikten Vorschriften. Wird Ihr Baby nicht mehr satt oder können Sie es aus körperlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht voll stillen, kommt die Pre-Nahrung ins Spiel. Sie soll den Nährstoffbedarf der Kleinsten decken, ohne die Verdauung durcheinander zu bringen. Doch kann auch die beste Pre-Nahrung die natürliche Zusammensetzung der Muttermilch nicht ausgleichen.

Wie lange darf ich meinem Baby Pre-Nahrung geben?

Sicherheitshalber sollten Sie die Zufütterung der Milchnahrung mit dem behandelnden Kinderarzt oder Ihrer Hebamme besprechen. Meistens kommt Pre-Nahrung in den ersten 6 Lebensmonaten zum Einsatz. Danach stellen Sie Ihr Baby auf eine passende Folgenahrung um. Theoretisch wäre es möglich, Pre-Nahrung über das erste Lebensjahr hinweg zu geben. Die meisten Mütter greifen aber auf die Anfangsmilch als Ergänzung zum Stillen zurück.

Wie kombinieren Sie Pre-Nahrung mit dem Stillen?

Verwenden Sie die Milchpulver möglichst nur ergänzend zur Muttermilch. Wahlweise können Sie den Abendbrei mit dem Milchpulver anrühren anstelle von Kuhmilch. Bringen Sie die Milchnahrung aber nicht zum Kochen. Weniger empfehlenswert ist es, die Pre-Nahrung mit der Muttermilch anzurühren. Die meisten Babys trinken unterschiedlich große Mengen. Geben Sie von daher zuerst die Muttermilch, um möglichst wenig entsorgen zu müssen.

Wie kann ich von einer zur anderen Pre-Nahrung wechseln?

Pre-Nahrung VergleichIm Grunde genommen ähneln sich die Inhaltsstoffe der Pre-Nahrung, was nicht zuletzt auf die bundesweiten Regelungen zurückzuführen ist. Ein Wechsel von einer Marke zur anderen dürfte von daher kein großes Problem für die Verdauung Ihres Kindes darstellen. Besonders empfindliche Säuglinge haben aber schon Probleme mit feinen Unterschieden in der Milchnahrung. Wer auf Nummer sicher gehen will, ändert zunächst die Zubereitung der Pre-Nahrung. Sollte Ihr Kind die Milchnahrung nicht mehr vertragen, verrühren Sie diese mit anderen Flüssigkeiten. Je nach Alter können Sie Ihr Baby auf die nächste Ersatznahrung umstellen, wie zum Beispiel die 1-er-Anfangsnahrung.

Was kostet die Pre-Nahrung?

Im Fachhandel kann es zu erheblichen Preisunterschieden zwischen den Produkten kommen. So bewegen sich die Kaufpreise der Milchersatznahrung zwischen 10 und 40 Euro. Insbesondere die Art und Weise der Herstellung wirkt sich maßgeblich auf die Kosten aus. Bestellen Sie normale Pre-Nahrung, müssen Sie eigentlich nicht viel Geld ausgeben, um ein gutes Pulver zu bekommen. Benötigen Sie für Ihr Kind allergene HA-Milch oder vegane Pre-Nahrung, steigen die Preise deutlich.

Wo kann ich Pre-Nahrung kaufen?

Die Anlaufstellen im Einzelhandel sind vor allem die Drogeriemärkte. Sie liefern ein breit gefächertes Sortiment an Milchersatznahrung und punkten zum Teil mit sehr günstigen Preisen, wenn Sie zum Beispiel Pre-Nahrung der Drogerie-Eigenmarken kaufen. Wer sich die Mühe und den Weg zum Geschäft sparen möchte, wirft einen Blick auf die Pre-Nahrung im Vergleich und bestellt die Milchnahrung mit wenigen Klicks online. Bedenken Sie, dass spezielle Nahrungsformen nur in der Apotheke erhältlich sind. Sprechen Sie von daher mit dem behandelnden Kinderarzt, wenn Ihr Kind nicht mit der normalen Pre-Nahrung zurechtkommt.

Wie oft und wie viel Pre-Nahrung füttern?

Gerade bei Neugeborenen ist es nicht sinnvoll, streng nach einem festen Speiseplan vorzugehen. Ihr Kind selbst bestimmt die Essenszeiten in den ersten Lebenswochen. Füttern Sie Ihr Neugeborenes, wenn es Hunger hat und nehmen Sie es mit den Dosierungsangaben nicht ganz so streng. Zugleich sollten die Babys die Möglichkeit haben, so viel zu trinken, wie sie möchten. In den meisten Fällen ergibt sich automatisch ein Rhythmus aus Stillen und Milchnahrung alle 2 bis 3 Stunden am Tag.

Hat mein Baby noch Hunger? Die meisten Babys machen lautstark auf sich aufmerksam, wenn sie Hunger haben. Achten Sie beim Füttern darauf, dass Ihr Säugling aktiv trinkt. Sobald die Kleinen beim Trinken einschlafen, können Sie die Flasche wegnehmen oder Ihr Kind nochmals aktivieren. Wir können keine pauschale Aussage machen, wie schnell Säuglinge wie viel Pre-Nahrung zu sich nehmen. Hier sollten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen.

Welche Alternativen gibt es anstelle der Pre-Nahrung?

Bitte genau hinschauenNun haben wir es bei der Pre-Nahrung bereits mit einer Alternative zur Muttermilch zu tun. Im Grunde genommen bestimmen die Kinder selbst durch ihr Alter und ihre spezifischen Anforderungen, welche Milchersatznahrung oder Anfangsmilch Sie im Handel kaufen. So gibt es zum Beispiel die folgenden Alternativen zur Pre-Nahrung:

Anfangsnahrung oder 1-er Nahrung

Im Vergleich zur Pre-Nahrung enthält die Anfangsnahrung neben Milchzucker andere Kohlenhydrate, wie Stärke. Das soll das Sättigungsgefühl der Kinder schneller befriedigen, ohne die Kalorienanzahl zu sehr anzuheben. Im Prinzip können Sie die 1-er Nahrung ebenfalls von Geburt an verwenden. Sie ist etwas dickflüssiger und kann je nach Verdauung mitunter zu Verstopfungen führen.

Folgenahrung oder 2-er/ 3-er Nahrung

Ungefähr ab dem 7. Lebensmonat ist Ihr Kind bereit für die Folgenahrung. Zu diesem Zeitpunkt beginnt das Beikostalter. So haben die Hersteller die Folgenahrung auf diese Bedürfnisse hin abgestimmt. Geben Sie die 2-er-Folgenahrung ruhig bis zum Ende des Flaschenalters. Neben den Kohlenhydraten ist ein geringer Anteil Zucker enthalten. In allen anderen Belangen ist die 2-er-Nahrung der Pre-Nahrung relativ ähnlich. Ungefähr ab dem 10. Monat wechseln Sie von der 2-er-Folgenahrung auf die 3-er-Folgenahrung. Wenn überhaupt ist das nur notwendig, wenn Ihr Kind nicht mehr richtig satt wird. Ansonsten geben viele Eltern Ihren Kindern in den ersten 12 Monaten die Pre-Milchnahrung. Folgen Sie den individuellen Empfehlungen der Hersteller direkt auf der Verpackung.

Vorsicht vor dem Muttermilch-Kauf im Netz! Für Mütter, die nicht stillen können, gibt es sogenannte Muttermilch-Börsen, wo Muttermilch zum Kauf angeboten wird. Die Verbraucherzentrale rät Ihnen unbedingt von dem Kauf ab. Schließlich fehlt Ihnen im Netz die Kontrolle über die Qualität der Milch, die oftmals höhere Keimgehalte aufweist. Darunter fallen auch übertragbare Krankheitserreger, wie Hepatitis.

Speiseplan für Ihr Baby: Was füttere ich im 1. Lebensjahr?

Milch ist die wesentliche Nahrungsquelle im ersten Lebensjahr. Von daher sollten Sie als Alternative ausschließlich auf die Pre-Nahrung zurückgreifen. Später folgen die 1-er- und 2-er-Milch, die zusätzliche Stärke enthalten, die Neugeborene noch gar nicht verdauen könnten. Geben Sie die falschen Milchersatzprodukte zu früh, kann das zu Blähungen und Bauchschmerzen führen. Wir müssen an dieser Stelle nicht erwähnen, dass Stärke nichts weiter ist als reiner Zucker.

Die Zeit für den Umstieg ist fast immer dann gekommen, wenn die Kinder nach dem Trinken unruhig werden, aufwachen und quengeln. Dann können Sie davon ausgehen, dass die Menge und die Konsistenz der Pre-Nahrung dem Nahrungsbedürfnis Ihres Kindes nicht mehr gerecht werden. Bedenken Sie, dass die Einführung der Beikost im Zusammenhang mit der Pre-Nahrung ergänzend erfolgen soll. Bis zum ersten Lebensjahr ist die Hauptnahrungsquelle für Ihr Kind die Milch.

Was sollten Sie beim Kauf der Pre-Nahrung beachten?

Wenn Sie auf der Suche nach der geeigneten Milchersatznahrung sind, sollten Sie die einzelnen Arten der Pre-Nahrung kennen. Die folgenden Pulverformen stehen zur Auswahl:

  • Normale Pre-Nahrung
  • HA Pre-Nahrung
  • Pre-Nahrung mit Präbiotika und Probiotika
  • Laktosefreie oder vegane Pre-Nahrung

Beobachten Sie Ihr Kind nach der Nahrungsaufnahme, um Unverträglichkeiten und Unbehagen frühzeitig zu erkennen. Gehört Ihr Kind ohnehin zur Risikogruppe der Allergiker oder tauchen in Ihrer Familie immer wieder Allergien auf? Dann sollten Sie sich für eine antiallergene Variante der Milchersatznahrung entscheiden.

Was sind die Vor- und Nachteile normaler PRE-Nahrung?

Der Hauptbestandteil der normalen Pre-Nahrung geht auf Kuhmilch zurück. Sie dürfen Ihrem Baby nicht einfach normale Kuhmilch geben. Diese wurde nicht nach dem Vorbild der Muttermilch entwickelt und ihr fehlt es an wichtigen Nährstoffen. Die Pre-Nahrung ist eine vollwertige oder teilweise Ersatznahrung, die einen wesentlichen Bestandteil in der Ernährung von Neugeborenen und Säuglingen bilden kann.

Vorteile & Nachteile:

  • Vollwertiger Ersatz zur Muttermilch
  • Schnelle und unkomplizierte Zubereitung zu Hause und unterwegs
  • Für Neugeborene geeignet
  • Mit unterschiedlichen Flüssigkeiten anrührbar
  • Höhere Flexibilität in der Ernährung Ihres Babys
  • Dosierungsempfehlungen der Hersteller auf der Verpackung
  • Mit normalem Trinkwasser zuzubereiten
  • Für Babys mit Laktoseintoleranz oder besonderen Bedürfnisse nicht geeignet
  • Der Muttermilch in der Zusammensetzung unterlegen
  • Frische Säuglingsmilch nicht haltbar

Die Zubereitung dauert nur ein paar Augenblicke. Sie können zum Anrühren diverse Flüssigkeiten, wie Wasser oder Tee, verwenden. Zugleich können andere Familienmitglieder die Fütterung übernehmen, was die Mütter wiederum entlastet. Bedenken Sie aber, dass die Inhaltsstoffe der normalen Pre-Nahrung nicht laktosefrei und vegan sind. Für besondere Lebensmittelbedürfnisse benötigen Sie eine andere Milchersatznahrung.

Was sind die Vor- und Nachteile der HA Pre-Nahrung?

Wir haben im oberen Teil unseres Ratgebers darauf hingewiesen, dass HA für hypoallergen steht. Sind bereits bei den Geschwistern, Eltern oder Großeltern Allergien aufgetreten, gehört Ihr Säugling zur Risikogruppe und bringt eine höhere Präferenz mit, später ebenfalls eine Allergie auszubilden. Die Hersteller haben das enthaltene Kuhmilcheiweiß in kleinere Bestandteile aufgespalten, als es bei der normalen Pre-Nahrung der Fall ist.

Vorteile & Nachteile:

  • Geeignete Milchersatznahrung für allergiegefährdete Säuglinge
  • Leicht verdauliche Inhaltsstoffe
  • Einfaches Portionieren mit Messlöffel
  • Zubereitung auch unterwegs möglich
  • Zur alleinigen Ernährung und zum Zufüttern geeignet
  • Nicht geeignet für Babys, die schon unter einer Allergie leiden
  • Im Vergleich oftmals kostspieliger
  • Spezielle Immunfaktoren der Muttermilch fehlen

Möchten Sie später auf eine andere Folgemilch oder Anfangsmilch umsteigen, gibt es hier auch die hypoallergene Variante. Auf Nummer sicher gehen Sie durch das Stillen beziehungsweise durch die Muttermilch, da sie zugleich mit speziellen Immunfaktoren ausgestattet ist. Im direkten Vergleich zur normalen Anfangsmilch ist die HA Pre-Nahrung empfindlich teurer.

Was sind die Vor- und Nachteile der laktosefreien Pre-Nahrung?

Die laktosefreie oder die vegane Pre-Nahrung geht in der Basis nicht auf Kuhmilch zurück. In Deutschland gibt es Alternativen auf Sojamilchbasis und im Ausland werden bei der Herstellung Mandel- oder Reismilch benutzt. Sie dürfen Ihrem Säugling keine herkömmliche vegane Milchersatznahrung geben, da darin die notwendigen Vitamine und Nährstoffe fehlen.

Vorteile & Nachteile:

  • Tierfreie Alternative
  • Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Säuglinge
  • Kontrollierte Herstellung in Deutschland
  • Einfache und saubere Zubereitung
  • Kuhmilchfreie Ernährung vorab mit dem Kinderarzt besprechen
  • Nicht jedes vegane Produkt für Neugeborene geeignet
  • Vegane Milchpulver nicht vorrätig im Krankenhaus

Sprechen Sie vorher mit Ihrem Kinderarzt über die kuhmilchfreie Ernährung. So umgehen Sie gesundheitliche Risiken. Einige der veganen Produkte sind nicht für die Ernährung direkt nach der Geburt geeignet. Wer von Anfang an seinem Kind die vegane Pre-Nahrung geben möchte, sollte seine eigenen Produkte mit ins Krankenhaus bringen. Sie können nicht erwarten, dass diese speziellen Milchpulver vorrätig sind.

Was sind die Vor- und Nachteile der Pre-Nahrung mit Probiotika und Präbiotika?

Die Gabe der Pre-Nahrung mit den besonderen Inhaltsstoffen soll das Immunsystem Ihres Kindes auf lange Sicht stärken. Die Zugabe von Pro- und Präbiotika soll zugleich die Darmflora aktivieren. Konkrete Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien zur Wirkung der Probiotik Pre-Nahrung sind derzeit aber rar gesät. Worüber sich die Wissenschaftler heute relativ einig sind, ist das sinkende Risiko für Neurodermitis, wenn Sie dieses Milchpulver füttern. Hat Ihr Kind ohnehin Probleme mit Allergien oder suchen Sie nach der geeigneten Milchersatznahrung für ein Frühchen, sind diese Probiotik-Nahrungen weniger geeignet.

Vorteile & Nachteile:

  • Stärkung der Darmflora
  • Anwendung bei Neurodermitis
  • Einfach in der Zubereitung mit Trinkwasser
  • Mit dem Milchpulver auch Folgebrei anrühren
  • Kontrollierte Dosierung dank Zubereitungsanleitung auf der Verpackung
  • Wenige Langzeitstudien zur Wirkung
  • Oftmals teurer
  • Eine unterstützende Stärkung der Darmflora nicht vollends nachgewiesen

Was sind die Kaufkriterien für Pre-Nahrung?

FragezeichenWir haben uns ausführlich mit den verschiedenen Arten der Pre-Nahrung auseinandergesetzt. Sie greifen nun zielsicher zum passenden Milchpulver, entdecken in diesem Moment aber auch, dass sich innerhalb der Pre-Nahrungen ein ebenso breit gefächertes Angebot bietet. Von daher sollten Sie die folgenden Kriterien zurate ziehen, die Ihnen bei der Entscheidung helfen können:

  • Inhaltsstoffe
  • Verträglichkeit
  • Sättigung
  • Geschmack
  • Anwendung
  • Zubereitung

Diese Inhaltsstoffe gehören in die Pre-Nahrung

Das Hauptaugenmerk beim Kauf liegt auf der Qualität der Milchersatznahrung. Schließlich ist die Milch oft die einzige Nährstoffquelle, die Ihrem Kind zur Verfügung steht. Achten Sie beim Kauf der Milchpulver auf die zertifizierten Qualitätssiegel. So darf sich nicht einfach jedes Milchpulver mit dem Bio-Siegel auszeichnen. Die Hersteller müssen dafür besondere Voraussetzungen erfüllen.

Laut bundeseinheitlicher Vorschrift ist das einzig erlaubte Kohlenhydrat in der Pre-Nahrung die Laktose. Weder Konservierungsstoffe noch Farbzusätze oder Aromastoffe gehören in das Pulver. Je nach Bedürfnis und Lebensmittelunverträglichkeit können Sie als Elternteil auf glutenfreie Pre-Nahrung achten.

Seit 2020 gesetzliche Änderungen der Inhaltsstoffe

Seit 2020 muss in der Anfangsmilch die sogenannte Docosahexaensäure – kurz DHA – enthalten sein. Sie soll Aufgaben in der Entwicklung des Gehirns übernehmen und besteht zu großen Teilen aus ungesättigten Fettsäuren, wie aus Fischöl. Vorsicht ist bei Milchprodukten geboten, die zum Beispiel als Kindermilch deklariert sind. Hier enthalten sind oftmals unnötige Zusatzstoffe, die eigentlich keine Funktion für Ihr Kind erfüllen.

Die schleichende Gefahr: Gefährliche Inhaltsstoffe in der Milchnahrung

  • Mineralölkohlenwasserstoffe: Einige Stoffe dieser Gruppe können sogar krebserregend sein.
  • Desinfektionsmittel oder Chlorat: In Spuren tauchen diese Inhaltsstoffe in einigen Pre-Nahrungen auf und können langfristig zu einer Vergrößerung der Schilddrüse führen.
  • Glycidylester und Fettschadstoffe: Sie können krebserregend und erbgutschädigend sein.
  • Gesättigte Kohlenwasserstoffe oder Mineralöl-Rückstände: Diese Bestandteile können sich im Körper anreichern und stehen im Verdacht, organschädigend zu sein.

Wie steht es um die Verträglichkeit der Pre-Nahrung?

Die beste Pre-NahrungWir können an dieser Stelle keine pauschale Empfehlung oder Aussage über die Verträglichkeit der einzelnen Milchersatzprodukte machen. Einzig und allein Ihr Kind mit seinen individuellen Voraussetzungen wird über die Verträglichkeit entscheiden. Sie können bei den deutschen Pre-Nahrungen davon ausgehen, dass es sich um streng kontrollierte Pulverprodukte handelt, in denen keine unvorhergesehenen Zusatzstoffe auftauchen. Dennoch können die Kinder mit negativen Auswirkungen auf die Gabe der Pre-Nahrung reagieren, wie zum Beispiel

  • Erbrechen
  • Blähungen
  • Unwohlsein
  • Verstopfungen
  • Schreien

Bei Unverträglichkeiten treten diese Reaktionen meist direkt nach der Nahrungsaufnahme auf. Der erste Weg führt dann zum Kinderarzt, um mögliche Unverträglichkeiten oder Allergien abzuklären. Die häufigsten Allergien beziehen sich auf die Kuhmilch. In diesem Fall gibt es eine laktosefreie oder vegane Alternative für Ihr Kind. Lassen Sie die Ursachen der Unverträglichkeit auf jeden Fall von einem Arzt abklären und hüten Sie sich vor eigenverantwortlichen Diagnosen, die Sie von zu Hause aus stellen.

Fütterung und Anwendung der Pre-Nahrung

Sie haben die Möglichkeit, Pre-Nahrung zusätzlich oder ausschließlich zu füttern. Wer ausschließlich auf Milchersatzprodukte zurückgreift, profitiert von einer höheren Flexibilität, was die fütternde Person anbelangt. Jedes Familienmitglied kann die Pre-Nahrung zubereiten und Ihrem Baby geben. Stillen Sie, haben Sie jedoch die maximale Flexibilität. Sie müssen nichts vorbereiten und können jederzeit sofort auf den Hunger Ihres Babys reagieren. Wollen Sie sich lediglich etwas Erleichterung für die Nacht verschaffen und die Trinkzeiten individueller steuern, geben Sie Pre-Nahrung zusätzlich zur Muttermilch. Orientieren Sie sich bei der Anwendung an der Menge der Muttermilch.

Mit dem Kauf zugelassener Pre-Nahrung gehen Sie auf Nummer sicher, dass die Nährstoffversorgung für Ihr Kind ausgehend von deutschen Milchersatznahrungsprodukten vollständig gedeckt ist. So ist die alleinige Fütterung beziehungsweise die Ernährung mit Pre-Nahrung die einzig erlaubte Alternative und ein vollwertiger Muttermilchersatz.

Wie schmeckt und sättigt Pre-Nahrung?

Pre-Nahrungen TestKeine Frage: Im Geschmack gibt es leichte Unterschiede zwischen den Produkten. Aber auch hier reagieren Neugeborene und Säuglinge unterschiedlich. Einige der Pre-Nahrungen schmecken etwas süßlicher und andere neutraler. Das ist auf die unterschiedliche Form der Herstellung zurückzuführen.

Im Hinblick auf die Sättigung sollten sich keinerlei eklatante Unterschiede zur Muttermilch ergeben. Einige Babys entwickeln eine Vorliebe für bestimmte Milchprodukte, die schneller sättigen. Haben Sie den Eindruck, Sie bekommen Ihr Kind mit der Pre-Nahrung nicht richtig satt, ist der Zeitpunkt für den Umstieg auf 1-er-Anfangsmilch gekommen. Nicht zuletzt die komplexen Kohlenhydrate sorgen für eine längere Sättigung im direkten Vergleich zur normalen Pre-Nahrung.

Lagerung von Pre-Nahrung

Tatsächlich gibt es Zeiten, zu denen die Milchpulver in den Drogerien knapp werden. Um sich die Fütterung und Planung des Tages zu erleichtern, sollten Sie sich einen kleinen Vorrat Milchpulver anlegen, wenn Sie das geeignete Produkt gefunden haben. Bestellen Sie eine größere Ration Pre-Nahrung zum Beispiel im Internet und profitieren Sie von den Preisvorteilen. Sie sollten zu Hause aber die älteren Packungen zuerst aufbrauchen, denn auch die Pulver haben ein Ablaufdatum, das nicht überschreiten sollten.

Wie erfolgt die Zubereitung der Pre-Nahrung?

Viele Mütter und Väter wünschen sich eine möglichst unkomplizierte Zubereitung der Milchpulver. Hungrige Babys und Säuglinge können ungeduldig sein. Bestenfalls rühren Sie die Milchpulver an, um sie direkt danach Ihrem Baby zu geben. Einige der Pre-Nahrungen lassen sich mit kalten Flüssigkeiten anrühren, um Zeit zu sparen. Verwenden Sie trinkfertige Pre-Nahrung für unterwegs und befüllen Sie mehrere Fläschchen.

Im Hinblick auf die Sterilisation der Flaschen und Trinkbecher bestehen keinerlei Unterschiede zu anderen Milchersatznahrungen. Sie sollten vorher alle Trinkgefäße gründlich sterilisieren, bevor Sie die Milchnahrung einfüllen. Werfen Sie einen Blick auf die Anleitung. Sie finden die Zubereitungshinweise und eine kurze Anleitung auf der Rückseite der Verpackung der Pre-Nahrung.

Schritt-Für-Schritt-Anleitung: Wie Sie Pre-Nahrung am besten zubereiten

Achten Sie auf eine ideale Trinktemperatur, die bei ungefähr 37 Grad Celsius liegt. Das entspricht in etwa der Körpertemperatur. Erwärmen Sie ein Fläschchen nicht über 60 Grad Celsius, das würde Mineralstoffe, Vitamine und weitere wertvolle Inhaltsstoffe zerstören. Zugleich können zu hohe Temperaturen schnell zu leichten Verbrennungen bei der Nahrungsaufnahme führen. Von daher sollten Sie die Temperatur der Milchnahrung immer vor dem Füttern auf dem eigenen Handrücken testen. Wer sich unsicher ist, hält die Temperatur lieber etwas unter 37 Grad Celsius. Nun wollen wir uns ausführlich der korrekten Zubereitung der Pre-Nahrung widmen:

  1. Hände gründlich waschen
  2. Wasser aufkochen und mit einer Temperatur von circa 40 Grad Celsius in die Flasche einfüllen
  3. Die exakte Menge Milchpulver dazugeben
  4. Flasche verschließen
  5. Gefäß kräftig schütteln
  6. Abwarten, bis alle Luftbläschen gelöst sind
  7. Milchtemperatur auf dem Handgelenk überprüfen
  8. Fertig

Wie geben Sie Ihrem Baby die Milchnahrung?

AchtungDas Stillen und das Füttern mit der Flasche ist sehr wichtig für die Bindung zwischen Mutter/Vater und Kind. Nehmen Sie sich unbedingt ausreichend Zeit dafür. Gerade Neugeborene und Säuglinge sollten Sie nicht zwischen Tür und Angel füttern. Diese Unruhe überträgt sich über kurz oder lang auf Ihr Kind und bringt unnötige Probleme mit sich. Empfehlenswerter ist ein ruhiger und bequemer Ort, an dem sich Eltern und Kind wohlfühlen.

Tragen Sie in den Wintermonaten keinen zu kratzigen Pullover und sorgen Sie so für einen angenehmen Hautkontakt. Ihr Kind sollte beim Füttern möglichst in Schräglage liegen, um leichter schlucken zu können. Ein besonders bequemer Platz bietet sich für den Kopf des Säuglings in der Ellenbeuge. Am besten legen Sie sich vorher ein Spuktuch über die Schulter. Mit diesem können Sie beim Füttern Milch auffangen, die aus dem Mund läuft.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Fläschchen geben

  • Stecken Sie nicht sofort den Sauger in den Mund Ihres Säuglings. Streichen Sie zunächst an der Wange entlang, um den natürlichen Suchreflex auszulösen.
  • Angekommen am Mund, wenden Sie nur leichten Druck an. Dann wird Ihr Baby automatisch den Mund öffnen und Sie können vorsichtig den Sauger hineinführen.
  • Beim Füttern befindet sich der Sauger an der Zunge, die sich um das breitere Ende legt. Das sichert eine natürliche Kiefer- und Zungenbewegung beim Saugen, wie es auch an der weiblichen Brust der Fall wäre.
  • Beim Trinken sollte der Sauger immer mit Milch gefüllt sein, damit Ihr Kind keine Luft verschluckt. Das kann nämlich zu unangenehmen Bauchschmerzen und Krämpfen führen.

Blicken Sie Ihrem Kind beim Füttern in die Augen, das aktiviert eine tiefe Bindung. Wenn Sie nun denken, die Fütterung ist mit der leeren Flasche erledigt, liegen Sie falsch. Sie sollten nun dafür sorgen, dass Ihr Kind ein Bäuerchen macht, um die verschluckte Luft nach draußen zu bringen. Bringen Sie Ihren Säugling dafür in eine aufrechte Position und nehmen Sie ihn am besten auf den Arm und legen den Kopf über die Schulter mit dem Spucktuch. Oft kommen bei dem Bäuerchen noch ein paar Milchreste mit nach oben. Streichen Sie währenddessen Ihrem Kind über den Rücken und erleichtern ihm das Aufstoßen. Nach dem Fläschchen ist die Fütterung nach ein bis zwei Bäuerchen abgeschlossen und Ihr Kind kann ruhig schlummern.

FAQ: Die häufigsten Fragen und Antworten zu Pre-Nahrung

1. Mit welcher Flüssigkeit können Sie Pre-Nahrung anrühren?

FrageZumeist kaufen Sie die Pre-Nahrung in Pulverform. Sie müssen nichts weiter tun, als dieses Milchpulver mit Flüssigkeit anzurühren. Dafür können Sie unterschiedliche Flüssigkeiten verwenden, wie zum Beispiel Wasser oder Tee. Verwenden Sie zum Anrühren lediglich frisches Wasser und niemals Standwasser. Sie sollten den Wasserhahn kurz laufen lassen, wenn er vorher über Stunden still stand. Sicherheitshalber sollten Sie das Wasser vorher abkochen, gerade wenn alte Rohre im Haus verlegt sind.

Verwenden Sie alternativ Mineralwasser, sollte darauf der Zusatz zu sehen sein: „Zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet“ oder „als Babywasser geeignet“. Rühren Sie die Milchersatznahrung mit Tee an, verwenden Sie dafür eine geringere Menge. Leidet Ihr Baby unter Blähungen oder Bauchschmerzen, kann Fencheltee im Milchpulver für Erleichterung sorgen. Achten Sie aber auch hier auf die Herstellerempfehlungen auf der Verpackung.

2. Wie kann ich die Pre-Nahrung andicken?

Sobald Sie Pre-Nahrung andicken, gehört das Milchpulver zur Beikost und kann ungefähr ab dem 5. Lebensmonat gegeben werden. Zum Andicken geeignet sind zum Beispiel Reisflocken oder Schmelzflocken, die aus der normalen Pre-Nahrung Beikost machen. Sie können davon ausgehen, dass diese Mahlzeiten Ihr Kind länger sättigen, zugleich aber auch kalorienreicher sind. Für viele Mütter und Väter ist es nicht leicht, einen Überblick über die Kalorienmenge zu behalten, wenn Sie die Beikost mit Pre-Nahrung selbst herstellen. Sie sollten von daher immer darauf achten, dass Sie den Nährstoffbedarf Ihres Kindes decken, ohne es zu überfüttern. Eine sinnvolle Alternative wäre der Umstieg auf unterschiedliche Breisorten im Beikostalter. Diese können Sie im Fachhandel fertig kaufen oder zu Hause in der Küche selbst machen.

3. Wie füttere ich Pre-Nahrung unterwegs?

Auch wenn Sie nicht zu Hause sind, können Sie Ihr Kind problemlos mit Pre-Nahrung versorgen. Achten Sie aber auf die unterschiedlichen Leistungswasser-Qualitäten, gerade wenn es mit dem Baby ins Ausland geht. Ohnehin sollten Sie das Wasser immer abkochen. Sind Sie sich nicht sicher, ob der Hygienestandard mit den deutschen Voraussetzungen mithalten kann, greifen Sie einfach auf trinkfertige Pre-Nahrung zurück. Im Vergleich zu den normalen Milchpulvern sind die trinkfertigen Ersatznahrungen etwas kostspieliger, machen sich aber bezahlt, wenn es unterwegs schnell gehen muss. Alternativ nehmen Sie einfach unterwegs eine Thermoskanne mit heißem Wasser mit, um die Pre-Nahrung schnell anzurühren.

4. Kann ich Pre-Nahrung selber machen?

Pre-Nahrungen VergleichEs ist schier unmöglich, die Nährstoffzusammensetzung in eigener Herstellung nachzuahmen. Sie sollten einem Neugeborenen auf keinen Fall einfache Kuhmilch oder ähnliche Milchersatzprodukte geben. Sie riskieren eine gefährliche Fehlernährung. Es handelt sich bei der fertigen Pre-Nahrung um gesetzlich kontrollierte Milchpulver, die der Muttermilch sehr ähnlich sind. Riskieren Sie keine Magen- und Darmprobleme, indem Sie zum Beispiel auf Eigenkreationen zurückgreifen und verwenden Sie nur Produkte, die als Säuglingsnahrung gekennzeichnet sind.

5. Kann ich Pre-Nahrung mehrere Male aufwärmen?

Sie sollten die Pre-Nahrung nicht zu warm lagern. Dann könnten sich zunehmend Keime bilden. Von daher ist es auch nicht empfehlenswert, die Milchnahrung mehrere Male zu erhitzen, um einer Bakterienbildung vorzubeugen. Das gilt auch für das Warmhalten fertiger Pre-Nahrung.

6. Welche Tagesration Pre-Nahrung ist empfehlenswert?

Neugeborene und Säuglinge melden sich in der Regel, wenn sie Hunger haben. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihr Baby nicht überfüttern. Achten Sie auf ein aktives Trinkverhalten und entfernen Sie das Fläschchen, sobald Ihr Kind nur noch zögerlich saugt oder gar einschläft. Auch wenn Sie als frisch gebackene Eltern anfangs noch unsicher sind, wie viel Ihr Kind täglich trinken muss, sollten Sie von etwa 150 Millilitern pro Kilogramm Körpergewicht ausgehen.

Je nach Appetit geben Sie Ihrem Kind etwas weniger oder mehr. Bei der Pre-Nahrung besteht weniger die Gefahr der Überfütterung, wie es auch bei der Muttermilch der Fall ist. Sprechen Sie über die optimale Tagesration mit dem behandelnden Arzt und Ihrer Hebamme. Sie können davon ausgehen, dass mit dem 2. und dem 6. Lebensmonat der Nahrungsbedarf um etwa 30 Milliliter steigt.

Wie merke ich, dass mein Baby noch Hunger hat? Hat Ihr Baby die Flasche vollständig ausgetrunken, können Sie ganz einfach herausfinden, ob es immer noch hungrig ist. Nuckelt Ihr Baby zum Beispiel an der Hand, dreht es seinen Kopf zur mütterlichen Brust oder hören Sie schmatzende Geräusche, sollten Sie noch etwas Pre-Nahrung anrühren. Dabei ist zu bedenken, dass das Sättigungs- und Hungergefühl der Säuglinge variieren kann. Sie entwickeln mit der Zeit ein Gefühl und wissen bald genau, wann Ihr Baby satt ist.

7. Warum dürfen Sie Milchnahrung nicht in die Mikrowelle geben?

Diese Warnhinweise auf den Verpackungen der Säuglingsnahrung gehen auf ursprüngliche Erkenntnisse in Verbindung mit der Mikrowellenstrahlung zurück. So gingen einige Studien davon aus, die Strahlung würde die wertvollen Nährstoffe zerstören und zu einem Nährstoffmangel bei der Fütterung führen. Bei anderen wissenschaftlichen Studien war zu lesen, dass Mikrowellenstrahlen giftige Stoffe in die Milchnahrung bringen. Bis zum heutigen Tag sind diese Erkenntnisse größtenteils widerlegt, sodass Mikrowellen keine gesundheitlichen Nachteile für die Säuglinge mit sich bringen sollen.

Dennoch erwärmen Sie die Milchnahrung besser nicht in der Mikrowelle, da Sie die Hitzeentwicklung hier nur schwer kontrollieren können. Gehen Sie davon aus, dass die Schleimhäute der Säuglinge weitaus empfindlicher sind als die von Erwachsenen, kann es schneller zu Verbrennungen kommen. Wenn überhaupt sollten Sie das Fläschchen nach dem Erwärmen in der Mikrowelle kräftig schütteln, um die Temperaturunterschiede auszugleichen und mehrmals die korrekte Temperatur auf dem Handgelenk überprüfen.

8. Warum sollten Sie Pre-Nahrung warm füttern?

Das hat den Grund, dass die Muttermilch Körpertemperatur beim Füttern hat. So soll die warme Fütterung einen natürlichen Effekt haben. Einige Säuglinge reagieren äußerst empfindlich, wenn es um die Nahrung geht und bekommen Koliken und Bauchschmerzen von kalter Säuglingsmilch. Sie sollten also individuell auf die Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen. Wir können an dieser Stelle nicht sagen, wie Ihr Kind auf kalte Anfangsmilch reagiert.

Gibt es einen Pre-Nahrung-Test der Stiftung Warentest?

Pfeil zum InhaltBundesweit gelten strenge Vorschriften, wenn es um die Pre-Nahrung geht. Eben genau diese Anforderungen bildeten die Basis für die Experten beim letzten Säuglingsmilchtest 2016. Auf dem Prüfstand standen elf Pre-Nahrungen und vier HA Pre-Nahrungen. Alle Milchpulver haben die gesetzlichen Nährstoffwerte erfüllt. Keines der Produkte war mit Keimen belastet. Lediglich einige Schadstoffe, wie zum Beispiel 3-MCPD-Ester, Chlorat oder Glycidyl-Ester, mussten die Tester im Labor feststellen. Aber auch hier haben die Hersteller die maximalen Grenzwerte nicht überschritten. Dennoch ergaben leichte Spuren der bedenklichen Stoffe Abstufungen in der Bewertung, da diese Schadstoffe ohne Weiteres vermeidbar sind. Lesen Sie mehr darüber auf den folgenden Seiten der Stiftung Warentest und finden Sie so Ihre Milchersatznahrung, die nur gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe enthält.

Was sagen die Experten von Öko Test im Pre-Nahrung-Test?

Auf dem Prüfstand standen hier 16 Pre-Nahrungsprodukte, die auf Kuhmilchbasis zurückgehen. Sechs Milchersatzprodukte trugen das Bio-Siegel. Im Handel gibt es die eher günstigen Discounter-Produkte und die Markenpulver. Hier erfahren Sie, welche Hersteller die Nase vorn hatten. Im Labor haben die Tester die Milchpulver auf die folgenden Inhaltsstoffe getestet:

  • Rückstände von Desinfektionsmittel
  • Bestandteile von Mineralöl
  • Fettschadstoffe

Zu guter Letzt überprüften die Tester die Warn- und Zubereitungshinweise der Hersteller. Im direkten Vergleich haben sechs Pre-Nahrungen eine gute Bewertung erhalten. Darunter waren immerhin vier Bio-Milchprodukte. Wo jede Menge Licht war, tauchten leider auch einige Schatten auf, sodass drei Milchpulver nur ein „Mangelhaft“ und eines ein „Ungenügend“ erhielt. Zu den wesentlichen Kritikpunkten gehörte der relativ hohe Gehalt an Fettschadstoffen, wobei die Hersteller immer noch unter den zulässigen Grenzwerten blieben.

Glossar: Nährstoffe und Inhaltsstoffe der Pre-Nahrung

Milchzucker

Milchzucker oder Laktose ist ein Kohlenhydrat, das aus der Milch gewonnen wird. Gleichzeitig zählt Laktose zu den Zweifachzuckern. Sie besteht aus Glukose, Traubenzucker und Galaktose. Milchzucker wird häufig als Ergänzung in der Säuglingsernährung und als Energielieferant eingesetzt.

Hydrolysiertes Molkeneiweiß

Es handelt sich um eine reine Form der Molkenproteine. Durch die besondere Bearbeitung und Hydrolyse erfolgt eine Aufspaltung der Moleküle, um vom Körper besser aufgenommen zu werden.

Kokosfett

Es wird zum Teil in Milchersatznahrung eingesetzt, um die teilgehärteten Fette zu ersetzen und den Anteil der Transfettsäuren zu reduzieren. Jedoch geht es hier meist um kleinere Mengen. Natives Kokosöl soll zum Teil auch gesunde Begleitstoffe, wie Polyphenole und Vitamine, enthalten.

Calciumorthophosphat

Es handelt sich um ein Calciumsalz, das zu den Phosphaten gehört. Der geruchlose und weiße Feststoff wird als Trennmittel und Festigungsmittel eingesetzt. Für Öko-Lebensmittel sind bestimmte Höchstmengen zugelassen von 0,5 bis 50 Gramm pro Kilogramm.

Kaliumhydroxid

Kaliumhydroxid entsteht durch Elektrolyse und bildet dann eine harte Masse, die Wasser anzieht. Den Zusatzstoff erkennen Sie an der Nummer E 525. Die Lebensmittelindustrie nutzt diesen Zusatz als Säureregulator, um den pH-Wert einzustellen und zu stabilisieren.

Magnesiumchlorid

Dieser Zusatzstoff gehört zur Gruppe der Mineralsalze. Er ist an zellulären Funktionen beteiligt und bildet einen Cofaktor vieler Enzyme.

Kaliumchlorid

Hinter der Abkürzung E 508 steht Kaliumchlorid, das in Deutschland zu einem zugelassenen Geschmacksverstärker gehört. In der Natur lässt es sich als natürliches Salzvorkommen erschließen und unterliegt ebenso Höchstmengenbeschränkungen.

L-Arginin

L-Arginin dient unter anderem der Regulation des Blutdrucks und der Durchblutung. Diese Aminosäure soll ebenso zum Aufbau körpereigener Eiweiße beitragen. So gehört L-Arginin auch zu einem wichtigen Bestandteil in der Milchersatznahrung.

Fischöl

Das Fischöl enthält biologisch hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Noch wertvoller sind die mehrkettigen Omega-3-Fettsäuren, die Docosahexaensäure – kurz DHA und die Eicosapentaensäure – kurz EPA.

Kaliumorthophosphat

E340 ist die Abkürzung für die Kaliumorthophosphate, die unter anderem als Säureregulatoren im Einsatz sind. In der Europäischen Union sind sie als Lebensmittelzusätze zugelassen.

Citronensäure

Die Citronensäure entsteht als ein Zwischenprodukt und gilt als Bestandteil lebender Zellen. Die Lebensmittelindustrie nutzt Citronensäure unter anderem als Säuerungsmittel und als Antioxidationsmittel. Zum Beispiel verhindert dieser Zusatzstoff das Gerinnen von Sahne und Milch beim Sterilisieren.

Natriumhydroxid

Diesen Lebensmittelzusatzstoff finden Sie unter der Nummer E 524. Zugleich nutzt die Lebensmittelindustrie Natriumhydroxid als Säureregulator. Es soll zum Beispiel Eiweiße und Stärke aufschließen.

Vitamin C

Die Empfehlung für Säuglinge liegt bei 50 bis 55 Milligramm Vitamin C am Tag. Kuhmilch würde allein zu wenig Vitamin C liefern, sodass die Hersteller ihr Milchpulver damit anreichern.

Pantothensäure

Pantothensäure wird als Vitamin B5 bezeichnet und gehört zur wasserlöslichen B-Gruppe der Vitamine. Als eine Vorstufe des Coenzyms A übernimmt es Aufgaben im Zellstoffwechsel und ist an vielen Enzymreaktionen beteiligt.

Niacin

Der Körper ist in der Lage, Niacin aus der Aminosäure Trytophan zu bilden. Es übernimmt Aufgaben im Immunsystem, in der Zellteilung und in der Signalweiterleitung.

Vitamin E

Vitamin E soll im Körper seine antioxidative Wirkung entfalten. Darunter fallen Substanzen, die die menschlichen Zellen vor freien Radikalen schützen und bei Entzündungsprozessen zum Einsatz kommen.

Vitamin B2

Das Vitamin B2 oder Riboflavin ist von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. Die Säuglinge brauchen zwischen 0,3 und 0,4 Milligramm pro Tag. Der Körper benötigt dieses Vitamin, um aus Fettsäuren und Glukose Energie zu gewinnen.

Vitamin A

Im ersten Lebensjahr benötigt Ihr Kind 0,5 bis 0,6 Milligramm Vitamin A am Tag. Kuhmilch enthält weniger Vitamin A, sodass in Abhängigkeit vom Alter Kinderärzte oder Hebammen Karottensaft zum Ausgleich empfehlen. Werfen Sie einen genauen Blick auf die Deklaration der Milchersatznahrung.

Vitamin B1

Im Gegensatz zur Kuhmilch ist in der Muttermilch nur wenig Thiamin enthalten. Dabei brauchen die Säuglinge in den ersten 4 Lebensmonaten 0,2 Milligramm am Tag. Zum Ende des ersten Lebensjahres steigt der Bedarf auf 0,4 Milligramm täglich. Dieses Vitamin ist für zahlreiche Funktionen im Körper verantwortlich, insbesondere wenn es um die Energiegewinnung aus Eiweißen und Kohlenhydraten geht. Zugleich spielt es eine große Rolle im Nervensystem.

Vitamin B6

Alternativ wird das Vitamin B6 als Pyridoxin bezeichnet. Jeden Tag benötigt ein Säugling zwischen 0,1 und 0,3 Mikrogramm.

Folsäure

Vitamin B11 oder Vitamin B9 gehören zur Folsäure, die an vielen Prozessen des Wachstums und des Stoffwechsels beteiligt ist. Gerade Schwangere sollten ausreichend mit Folsäure versorgt sein, um keine gesundheitlichen Gefahren für Ihr Baby einzugehen.

Vitamin K

Säuglinge brauchen jeden Tag 4 Mikrogramm dieses Vitamins über die ersten 4 Monate hinweg. Zum Ende des ersten Lebensjahres steigt der Bedarf auf 10 Mikrogramm am Tag. In der Muttermilch ist weniger Vitamin K enthalten als in der Kuhmilch. Wenn zu Beginn der Gehalt noch ausreicht, sollten die Mütter aber später grünes Gemüse in die Beikost hinzugeben, um den steigenden Bedarf zu decken.

Biotin

Biotin oder Vitamin B7 ist ein wasserlösliches Vitamin, das einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit von Haaren, Haut und Nägel hat.

Vitamin D

Insbesondere die Säuglinge haben einen hohen Tagesbedarf von Vitamin D, der auf 10 Mikrogramm am Tag kommt. In Mitteleuropa reichen die Empfehlungen über die Beigabe von 10 bis 12,5 Mikrogramm im ersten Lebensjahr, unabhängig davon ob Sie stillen oder Säuglingsmilchnahrung füttern.

Vitamin B12

Ein Baby benötigt in den ersten 4 Monaten 0,4 Mikrogramm Vitamin B12. Der Bedarf dieses Vitamins steigt im Laufe des Lebensjahres auf 0,8 Mikrogramm.

L-Tyrosin

L-Tyrosin ist ein Bestandteil der nicht-essenziellen Aminosäuren. Sie haben es hier mit einer Vorstufe lebenswichtiger Botenstoffe und Hormone zu tun, die an der Bildung der meisten Eiweiße beteiligt sind.

Taurin

Taurin entsteht aus den Aminosäuren Methionin und Cystein. Die organische Säure taucht eigentlich überall im Körper auf, wie in den Muskeln, im Gehirn, im Herz, in den Augen und im Blut.

Eisen

Säuglinge benötigen in den ersten Lebensmonaten circa 0,5 Milligramm Eisen am Tag. Sie bringen nämlich einen gewissen Eisengehalt mit auf die Welt. Aus diesem Grund steigt der Eisenbedarf allmählich auf 8 Milligramm pro Tag ab dem 4. Lebensmonat. Die Muttermilch enthält weniger Eisen, dafür ist es im Vergleich zur Kuhmilch besser verwertbar. Besondere Vorsicht ist bei einer vegetarischen Ernährung geboten. Hier müssen die Mütter für einen Eisenausgleich sorgen.

Kalzium

Babys benötigen in ihrem ersten Lebensjahr jede Menge Kalzium. Schließlich machen sie einen enormen Wachstumsschub durch. Der Kalziumbedarf kommt in den ersten 4 Monaten auf 220 Milligramm am Tag und steigt in den folgenden Monaten auf bis zu 400 Milligramm pro Tag. Kein Wunder, dass die Milchmahlzeit in den ersten Lebensmonaten die Hauptnahrungsquelle darstellt.

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