Reisetipps Kopenhagen

Bloss nicht! Kopenhagen

Die Wache verwirren

Ob er wohl lächelt? Es mag verlockend sein, den Mann mit der strengen Miene unter der Bärenfellmütze für ein Foto aus der Fassung bringen, doch legen Sie es nicht darauf an. Und sollte sich doch die ein oder andere königliche Wache erweichen lassen und Ihnen ein Lächeln schenken, dann freuen Sie sich.

Drängeln

Wenn Sie am Fahrkartenschalter, in der Post, an der Theaterkasse anstehen, haben Sie sowieso keine Chance, sich vorzudrängeln. Sie ziehen einen Zettel mit einer Nummer und müssen warten, bis diese aufgerufen wird.

Das Äußere überbewerten

Kleidung ist in Kopenhagen kein Kriterium für Stand und Status. Selbst wo Sie Schlips und Stola erwarten würden, verstoßen Pulli und Kreppsohle nicht gegen die Kleiderordnung.

Falsche Schlüsse ziehen

Auf der Parkbank löschen Männer ihren Durst mit einem Schluck aus der Bierflasche, Frauen ziehen genussvoll an Zigarillos. Wundern Sie sich nicht. Es ist durchaus üblich, ein øl auf der Straße zu trinken. Und so lange die erste Frau im Staate aus ihrer Freude am Rauchen keinen Hehl macht, stecken sich auch die Frauen aus dem Volk gern eine an - auch auf der Straße.

Das Königshaus kritisieren

Auch wenn Sie der Ansicht sind, die Monarchie sei überholt, sollten Sie vorsichtig sein! Die Dänen lieben ihr Königshaus und noch mehr ihre Königin. Selbst hart gesottene Gegner der Monarchie haben ein Herz für ihre Margrethe II.

Streiten

Sie sind zu schnell gefahren oder haben falsch geparkt und sind dabei ertappt worden? Bewahren Sie die Ruhe! Diskutieren oder gar streiten hat wenig Sinn. Die Kopenhagener Polizisten haben den Ruf, resolut und konsequent zu sein. Fühlen Sie sich tatsächlich ungerecht behandelt, können Sie gegen ein Strafmandat klagen - später, in aller Ruhe.

Ungeduldig sein

Eile ist keine Eigenschaft der Kopenhagener. Sie werden im Café nicht gleich bedient? Geduld! Oder Sie bestellen an der Theke und bezahlen sofort. Das Getränk können Sie gleich mitnehmen, das Essen wird Ihnen später gebracht.

Am falschen Ort handeln

Kopenhagen ist teuer. Doch bitte nicht feilschen! In Geschäften und Restaurants Prozente zu erpressen wird mit einem abschätzigen Schmunzeln quittiert. Es ist nicht üblich und führt selten zum Erfolg. Ausnahmen sind Antiquariate, Antiquitätengeschäfte und Flohmärkte.