Reisetipps Kenia

Highlights Kenia

Region: Mombasa

Tamarind

In dem stilvoll umgebauten ehemaligen Harem sitzt man auf mondbeschienener Terrasse mit Blick auf den Alten Hafen. Die Speisekarte ist eine vielfache Versuchung: von Austernsuppe über Hummer bis zu den Desserts (z.B. Mango-Soufflé). Tischreservierung erforderlich! Wer außerhalb der Hochsaison in Mombasa Urlaub macht, sollte sich das Candlelight-Dinner nicht entgehen lassen. Ein Abendessen im Kerzenlicht an Bord der Dhau des Tamarind, auf den sanften Wellen des Tudor Creek, Romantik unterm funkelnden Kreuz des Südens. Abfahrt um 18.30 Uhr vom Bootssteg des Restaurants. | Restaurant und Dhau: Tel. 41/474600 | www.tamarinddhow.com | €€€

Region: Tsavo

Tsavo West

Landschaftlich reizvoll und zur Tierbeobachtung gut geeignet sind die Mzima Springs, ein Gletschersee mit klarem Wasser, in dem Krokodile und Flusspferde leben. Man kann sie von einem Unterwassertank aus durch Glas beobachten. Lohnende Ziele: der Vulkan Shetani („Teufel“) und Poacher's Outlook, ein beeindruckender Aussichtspunkt.

Region: Nairobi

Karen-Blixen-Museum

Hollywood hat sie mit der Verfilmung ihres Buches „Out of Africa“ berühmt gemacht, die dänische Baronin Karen Blixen. Ihr Farmhaus am Fuße der Ngong-Berge ist zum Wallfahrtsort geworden (im Vorort Karen | 16 km vom Stadtzentrum | tgl. 9.30 bis 18 Uhr | Eintritt ca. 3 Euro). Anschließend empfiehlt sich ein Besuch im Karen-Blixen-Gartencafé. Wer erkunden möchte, wo Blixens große Liebe, Denys Finch Hatton, begraben liegt - der Taxifahrer wird es wissen: weitere 30 Minuten Fahrt in Richtung Ngong-Berge.

Nairobi National Park

7 km vom Zentrum entfernt liegt auf 117 km² einer der kleinsten Nationalparks Kenias. Man kann im Mietwagen fahren, ein Taxi nehmen oder sich einer Rundfahrt anschließen (wird in fast allen größeren Hotels angeboten). Gleich hinter der Parkeinfahrt bietet sich schon ein grandioser Blick auf weites Grasland. Vor der Skyline von Nairobi grasen Büffel, Gnus, Zebras, Giraffen und Antilopen, sitzen Paviane und Meerkatzen. Wenn man Glück hat, kreuzt ein Nashorn den Weg. Nur Elefanten gibt's hier nicht, und auch die Löwen sind abgewandert. Am Hippo Pool kann man das Auto stehen lassen, zu Fuß durch ein Schirmakazien-Wäldchen am Flussufer spazieren und nach Krokodilen und Flusspferden Ausschau halten. Beste Zeit: der frühe Morgen oder der späte Nachmittag. | Tgl. 6.30-19 Uhr | Parkeintritt 30 Euro

Region: Isiolo

Land der Samburu

Isiolo ist der geeignete Ausgangspunkt für eine Kamelsafari in das Land der Samburu. Es ist die beste Möglichkeit, die Landschaft und die Menschen des Nordens zu erleben. Man hat die Wahl zwischen einfachen und etwas komfortableren Ausflügen, zwischen der Übernachtung im Schlafsack unter freiem Himmel oder im bequemen Zelt. In jedem Fall sind kundige Samburu-Krieger die Führer. Eine einigermaßen gute körperliche Kondition ist für diese Tour Voraussetzung. 7 Tage Unterkunft im Zelt inklusive Verpflegung kosten ca. 1250 Euro. | Buchung: Let's Go Travel

Samburu National Reserve

Verlässt man Isiolo in Richtung Norden, kommt man nach 35 km nach Archer's Post. Flimmernde Hitze, eine staubige Piste, mehrere Dukas, kleine Läden, fast ausschließlich von geschäftstüchtigen Somalis betrieben: Das Ganze macht den Eindruck eines Wildwestortes. Von hier führt der Weg in zwei Reservate, deren Besuch sich lohnt: in die Samburu und in die Buffalo Springs National Reserves (Eintritt je ca. 13 Euro). Wenn es trocken ist, reicht für die Hauptroute ein PKW, besser ist aber ein Geländewagen. Die Kulisse im Samburu ist beeindruckend: offene, weite Dornenbuschsavanne, am Horizont Bergmassive, darunter die Silhouette des Mount Kenya. Ein dichter Galeriewald von Schirmakazien säumt die Ufer des Uaso Nyiru, der auch noch in der Trockenzeit Wasser führt. Ein schmaler Pfad führt zum Wasser. In den späten Nachmittagsstunden kann man hier Elefanten beobachten, die ein Bad nehmen. Wenn man Glück hat, springt ein Leopard über den Weg.

Weite Savanne mit Schirmakazienwäldern gibt es auch in Buffalo Springs. Die Quelle, die dem Reservat den Namen gab, gibt es noch: klares, kühles Wasser, das aus sumpfigen Boden sprudelt.

Zum Übernachten bietet sich die Samburu Serena Safari Lodge am Uaso Nyiru an (komfortable Cottages, Essplatz unter Makutidach mit Flussblick). Buchung: Serena Hotels | P.O.B. 48690 Nairobi | Tel. 64/30800 | Fax 30759 | www.serenahotels.com | €€€