Reisetipps Irland

Sehenswertes Irland

Region: Dublin

Stadtspaziergänge und -rundfahrten

Das Dublin Tourism Centre in der Suffolk Street hält die Broschüre Dublin Tourist Trail bereit, mit der sich ein Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt unternehmen lässt. Auch werden geführte Touren mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten angeboten. Dublin Bus bietet täglich eine Dublin City Tour zu 21 Plätzen an, bei denen man beliebig aus- und beim nächsten Bus wieder einsteigen kann (14 Euro). 59 Upper O'Connell Street | Tel. 01/8734222 | www.dublinbus.ie.

Geführte Spaziergänge zu den Schönheiten und Verstecken der Stadt bietet IT Pat Liddy's Walking Tours (12 Euro | www.walkingtours.ie). Einen schönen Blick vom Fluss auf die Stadt bekommt man auf einer Fahrt mit Liffey River Cruises (ab Bachelors Walk und Customs House Quay stündl. ab 11 Uhr | 45 Min. | 12 Euro | Tel. 01/4734082 | www.liffeyvoyage.ie)

Zwei moderne Straßenbahnen verbinden Sandyfort (von Südosten) mit St. Stephen's Green (grüne Linie) sowie Tallaght (von Südwesten) über Heuston mit Conolly (rot), alle 5 bis 15 Minuten bis Mitternacht. Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind im Folgenden nur angegeben, wenn sich die beschriebenen Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtzentrums befinden.

Dublin Castle

An der Stelle einer ehemaligen Wikingerfestung errichteten die Normannen im 13. Jh. ein Fort, von dem heute nur noch ein Turm steht. Das jetzige Gebäude stammt aus dem 19. Jh. und war Sitz der englischen Vizekönige. Sehenswert sind die ehemaligen Staatsgemächer (State Apartments), der Thronsaal und die St. Patrick's Hall mit ihren kostbaren Deckengemälden. | Mo-Fr 10-17, Sa/So 14-17 Uhr | Eintritt 4,50 Euro | www.dublincastle.ie | Dame Street

Dublin Writers' Museum

Schönes Dichtermuseum im Stil anglo-irischer Wohnkultur. In einer georgianischen Stadtresidenz aus dem 18. Jh. ist die Weste von James Joyce ebenso zu sehen wie kostbare Erstausgaben von Oscar Wilde. Schautafeln illustrieren die Geschichte irischer Literatur. Im Irish Writers' Centre nebenan treffen sich Dubliner Schriftsteller. Mit Restaurant und Café. | Mo-Sa 10-17 (Juni-Aug. bis 18), So 11-17 Uhr | Eintritt 7 Euro | 18 Parnell Square North | www.writersmuseum.com

Guinness Storehouse

Seit mehr als 200 Jahren wird das bekannte dunkle Bier in Europas größter Brauerei gebraut. Eine audiovisuelle Schau zeigt den Herstellungsablauf. Bar auf dem Dach. | Tgl. 9.30-17, Juli/Aug. bis 19 Uhr | Eintritt 14 Euro | www.guinnessstorehouse.com | St. James' Gate/Crane Street | Busse 51B, 78A, 123

Halfpenny Bridge

Die Fußgängerbrücke aus Metall wurde im 19. Jh. über den Liffey gespannt und mittels Wegegebühren (1/2 penny) finanziert. | Zentrum | westlich der O'Connell Bridge

James Joyce Centre

Der Schriftsteller James Joyce (1882-1941) hat nur wenige Bücher geschrieben, diese aber haben die Literatur des 20. Jh. maßgeblich beeinflusst - so sein berühmtester Roman „Ulysses„, der auf vielen 100 Seiten die Geschehnisse eines einzigen Tages - des 16. Juni (bloomsday) - erzählt. Dem Gedenken an Joyce ist dieses georgianische Stadthaus (18. Jh). gewidmet. Hier befindet sich das James-Joyce-Kulturzentrum mit Ausstellungen und das Ulysses-Café untergebracht; auch werden Stadtführungen zu den joycebezogenen Plätzen angeboten (10 Euro). | Di-Sa 10-17 Uhr | Eintritt 5 Euro | www.jamesjoyce.ie | 35 North Great George's Street

Kilmainham Gaol

Ehemaliges Gefängnis, das bis 1924 genutzt wurde und vor allem politische Gefangene beherbergte, u.a. Eamon de Valera, später Präsident der Republik. Café. | April-Sept. tgl. 9.30-17, Okt.-März Mo-Sa 9.30-16, So 10-17 Uhr | Eintritt 5,30 Euro | Inchicore Road | Kilmainham, Dublin 8 | Busse 78A, 51B | www.kilmainham-gaol.com

National Gallery

Zu sehen sind Kunstwerke europäischen Ursprungs, darunter Arbeiten von El Greco, Goya, Gainsborough und Rembrandt. Alle bedeutenden irischen Maler sind vertreten. | Fr-Mi 9.30-17.30, Do 9.30-20.30 Uhr, So 12-17.30 Uhr | Eintritt frei | www.nationalgallery.ie | Merrion Square West | neben Leinster House

Royal Hospital

Im 17. Jh. als Altersheim für Militärangehörige erbaut, dient das Gebäude heute als National Centre for Culture and the Arts mit Ausstellungen, Konzerten, Theater und Kulturveranstaltungen aller Art. Es enthält auch das IMMA, das Irish Museum of Modern Art (www.imma.ie). | Di-So 10-17.30 Uhr | Eintritt frei | www.rhk.ie | Military Road | Kilmainham | Busse 26, 51, 51B, 78A, 79, 90, 123

Smithfield Village

Der restaurierte Block nördlich der Liffey entwickelt sich nach Temple Bar zu einem zweiten Szenedistrikt. Es beherbergt mehrere Kultureinrichtungen, Restaurants und Bars, ein Hotel, die ehemalige Whiskeybrennerei Old Jameson Distillery (1780) und als Attraktion einen Industrieschornstein als Aussichtsturm. | Zwischen Bow und Smithfield Street, westlich der O'Connell Street | Eintritt 5 Euro

St. Patrick's Cathedral

Die Kathedrale wurde auf den Ruinen eines normannischen Gotteshauses erbaut. Der durch sein satirisches Werk „Gullivers Reisen“ bekannt gewordene Schriftsteller Jonathan Swift war hier im 18. Jh. 30 Jahre lang Dekan. Sein Grab liegt am Südwesteingang. | Mo-Sa 9-18, So 9-11, 13-15 Uhr | Eintritt 5 Euro | www.stpatrickscathedral.ie | St. Patrick's Close

Temple Bar

Das In-Viertel Dublins: Straßenkunst und Rockmusik, alternative und alt-eingesessene Läden, französische Haute Cuisine, Szenelokale und -restaurants, flippige Boutiquen. Besorgen Sie sich Detailkarten und einen Besichtigungspass (umfasst Plan, Ermäßigungen und Verzeichnis der Anbieter) im Information Centre (East Essex Street 12 | Tel. 01/6772255 | www.temple-bar.ie). | Zwischen Westmoreland und Fishamble Street, südöstl. der Halfpenny Bridge

The Spire

Die 120 Meter hohe Stahlnadel, unten mit 3 m und oben 15 cm Durchmesser, ist zum neuen Wahrzeichen der Stadt avanciert. Sie wird nachts beleuchtet und schwankt bei Wind bis zu 1,5 Meter. | O'Connell St. | neben dem Postamt

Trinity College Library

Von den acht Bibliotheksgebäuden der Universität zieht die Old Library, 1712-1732 erbaut, die meisten Besucher an. Im long room, einem 70m langen Lesesaal mit einer hölzernen Gewölbedecke, schützen Sonnenblenden die etwa 200000 kostbaren Bände. Hier finden Sie auch das Evangeliar Book of Kells. Die Prunkhandschrift wurde vermutlich um 800 von Mönchen in lateinischer Sprache angefertigt und wird seit ihrer Restaurierung (1953) in vier Bänden ausgestellt. Täglich werden zwei von insgesamt 680 Seiten gezeigt. | Mo-Sa 9.30-17, So 12-16.30 Uhr | Eintritt 10 Euro | www.tcd.ie/library | zwischen Nassau und Pearse Street, Eingang in der College Street

Waterways Visitors Centre

Im 18. Jh. wurden die natürlichen Wasserstraßen Irlands durch Kanäle miteinander verbunden: mit zwei Strecken nach Dublin, dem Royal Canal und dem Grand Canal. 146 km lang und mit 46 Schleusen versehen, zog sich der Grand Canal vom Fluss Shannon nach Dublin. Die Kähne wurden von Pferden gezogen und transportierten (neben Passagieren) Kartoffeln nach Dublin und Guinness auf dem Rückweg. Mit dem Aufkommen der Eisenbahn ging der Bootsverkehr drastisch zurück. Eine audiovisuelle Einführung in die alten Wasserstraßen mit Modellen erhalten Sie hier. | Juni-Sept. tgl. 9.30-17.30, Okt.-Mai Mi-So 12.30-17 Uhr | Eintritt 2,50 Euro | www.waterwaysireland.org | Grand Canal Quay | Dublin 2 | in einem modernen Gebäude neben der Pearse Street Bridge | Bus 3 ab O'Connell Street

Region: Kilkenny

Black Abbey Church

Von Kilkennys Kirchen ist insbesondere die sorgfältig restaurierte „Schwarze Abtei“, eine Dominikanerkirche, die um 1225 gegründet wurde, sehenswert. | Tgl. 8-18 Uhr | Abbey Street

Kilkenny Castle

Trotz vieler Veränderungen konnte sich das Castle sein Aussehen einer mittelalterlichen Festung über die Jahrhunderte bewahren. Beachtenswert sind die wertvollen Ölgemälde in der Galerie, der schöne Garten sowie die alten Stallungen mit Kunsthandwerksläden. | April-Mai tgl. 10.30-17, Juni-Aug. 9.30-19, Sept. 10-18.30, Okt.-März 10.30-13 und 14-17 Uhr | Eintritt 5,30 Euro | Castle Street

Rothe House

Kilkennys Museum ist untergebracht in drei hintereinander liegenden Bürgerhäusern im Tudorstil. Allein das Gebäude (1575) ist einen Besuch wert. | März-Okt. Mo-Sa 10.30-17, So 15-17, Nov.-Feb. Mo-Sa 13-17 Uhr | Eintritt 4 Euro | Parliament Street

Shee Alms House

Im 1582 von Sir Richard Shee erbauten Tudorhaus ist das Tourist Information Centre untergebracht. | Rose Inn Street

St. Canice's Cathedral

Die Kirche (13. Jh.) beherbergt in ihrem Inneren einige Grabmäler aus dem 16. Jh. mit Reliefs aus schwarzem Marmor. Ein 30 m hoher Rundturm neben der Kirche ist das einzig erhaltene Bauwerk einer frühen Klostersiedlung. | Juni-Aug. Mo-Sa 9-18, So 14-18 Uhr, Sept.-Mai Mo-Sa 10-13 und 14-17, So 14-17 Uhr | Eintritt 4 Euro | Church Lane

Region: Cork

City Hall

Das Rathaus am Lee entstand erst 1936 aus Kalkstein, passt sich jedoch hervorragend in die historische Stadtarchitektur der Umgebung ein. | Albert Quay/Anglesea Street

Cork Butter Museum

Im Butter Market werden Milchwirtschaft, Butterproduktion und -handel des 19. Jh. demonstriert - bis hin zu Kerrygold. | März-Okt. tgl. 10-17, Juli/Aug. 10-18 Uhr | Eintritt 3 Euro | Exchange St., O'Connell Square | www.corkbutter.museum

Cork City Gaol

Von außen eher ein Palast, jedoch ab 1824 für 100 Jahre das Gefängnis der Briten, in dem nicht nur Straffällige einsaßen, sondern vor allem Rebellen und andere politische Gefangene. Heute ist in dem Gebäude ein eindrucksvolles Museum untergebracht. Besucher wandeln durch die alten Zellen, ab und zu werden Geräusche über Lautsprecher eingespielt. Hinterher gibt es das „Prisoner Menu“ im Café. Sommer tgl. 9.30-18, Winter 10-17 Uhr

Eintritt 6 Euro | www.corkcitygaol.com | Sunday's Well Road | Convent Avenue

Cork Public Museum

In einem prächtigen georgianischen Haus wird die Geschichte der Stadt von den frühchristlichen Anfängen bis zum Aufstand gegen die Engländer zu Beginn des 20. Jhs. dargelegt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Dokumente über den Aufstand gegen die Besatzer und die Ausstellung zur Freiheitsbewegung ab 1916. | Mo-Fr 11-13 und 14-17, Sa bis 16 Uhr | Eintritt frei | Mardyke | Fitzgerald's Park

Court House

Das Justizgebäude mit der mächtigen Eingangsfassade aus korinthischen Säulen wurde 1835 errichtet. Die Rückseite ist im Tudorstil gehalten. Das prächtige Äußere wird im Inneren ergänzt durch roten und grünen Marmor. | Washington Street

Crawford Art Gallery

Klassische Klaviermusik ertönt, das Parkett glänzt und an den Wänden hängen Kunstwerke. Am Morgen hat man diese Kunstgalerie für sich allein. Das Gebäude wurde 1724 als Zollhaus errichtet und beherbergt heute Werke alter Meister und moderne irische Kunst sowie Nachbildungen antiker Statuen. Mit gutem, preiswertem Caférestaurant. | Mo-Sa 10-17 Uhr | Eintritt frei | www.crawfordartgallery.com | Emmet Place

Fitzgerald's Park

Zwischen der Western Road und dem Lee (Zugang ab Mardyke) liegt der große Park mit unterschiedlichen Unterhaltungsangeboten, sehenswerten Skulpturen, dem städtischen Museum und einem preiswerten Café.

Grand Parade

Die breite Straße, die heute das Zentrum der Stadt bildet, war früher ein Kanal. Sie wird vom südlichen Arm des Flusses Lee, vom City Market und vom Bishop Lucey Park begrenzt. Im Park sind Reste der alten Stadtmauer zu sehen. Das Eingangstor, das früher zum Kornmarkt führte, stammt aus dem Jahr 1850. Die Grand Parade wird überragt vom National Monument, das für vier Patrioten errichtet wurde, die als Rebellen in den Aufständen gegen die Briten 1798 und 1867 fielen, darunter Wolfe Tone. Vom Monument aus können Sie drei Häuser mit gewölbter Fassade sehen, die aus dem 18. Jh. stammen. Näher zum Fluss hin steht das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Der Brunnen Berwick Fountain (1860) befindet sich an der Stelle einer früheren hölzernen Brücke.

Red Abbey

Von der Grand Parade über die Parliament Bridge (1804) - ein Blick nach rechts fällt auf die Holy Trinity Church (1834) - kommt man in die Mary Street, von der nach links die Red Abbey Street abbiegt. Dort stößt man auf einen quadratischen Turm, Teil eines ehemaligen mittelalterlichen Augustinerklosters. Er ist das älteste Gebäude der Stadt.

Shandon Steeple

Das von weitem sichtbare Gotteshaus (St. Anne's) auf einem Hügel nördlich des Lee, mit einer 3 m langen Wetterfahne in Form eines Lachses, wurde 1722 erbaut und beherbergt ein berühmtes Glockenspiel, das von Besuchern gegen Gebühr in Gang gebracht werden darf. Bei der Kirche steht das Butter Market (im Volksmund auch Butter Exchange genannt) im Jahr 1770 eröffnet, das im 19. Jh. mit seinem Butterexport zum Reichtum der Stadt Cork beitrug. | Mo-Sa 9.30-17.30 Uhr | Eintritt 5 Euro | Shandon Street | www.shandonbells.org

St. Finbarr's Cathedral

An der Stelle der Kirche soll der hl. Finbarr um 650 seine Klosterschule gegründet haben. Die vom Architekten William Burgess in gotischem Stil entworfene Kirche mit ihrem 40 m hohen Turm wurde 1870 geweiht. Achten Sie auf die Marmorarbeiten im Inneren und auf das Rosettenfenster in der Westfront. | Mo-Sa 10-17 Uhr | zwischen Dean und Bishop Street

St. Patrick's Bridge

Die Brücke führt am nördlichen Ende der Hauptgeschäftsstraße St. Patrick's Street über den Lee. Das 1861 aus Kalkstein konstruierte Kunstwerk zeigt eine perfekt gearbeitete Balustrade und drei herrlich geschwungene Bögen. | Bridge Street

Triskel Arts Centre

Hinter der Christ Church gelegen: Ausstellungen, Musik und Theater; auch Lesungen auf Englisch und Gälisch (bilingual). Mit Café. | Mo-Sa 10-17 Uhr | Tel. 021/4272022 | www.triskelart.com | Tobin Street | zwischen Sout Main Street und Grand Parade

University College Cork

Die in einem Park am Fluss gelegene Universität aus dem Jahr 1849 umfasst eine Reihe von Gebäuden im gotischen Tudorstil, insbesondere das zentrale Quadrangle. Die Honan Chapel (an der Donovan's Road) beeindruckt mit ihrer Bleiverglasung. | Haupteingang Western Road/Donovan's Road

Region: Galway

Galway City Museum

Interessantes Museum zur Stadtgeschichte. Hervorragender Blick auf Stadt und Hafen von der Terrasse aus. | Tgl. 10-13, 14-17 Uhr | Eintritt 2 Euro | Spanish Arch

John Fitzgerald Kennedy Memorial Park

Im Jahr 1963 wurde dem früheren amerikanischen Präsidenten auf diesem Platz die Ehrenbürgerschaft der Stadt verliehen. Sehenswert ist Browne's Gateway, der ehemalige, schön restaurierte Eingang zum Stadthaus reicher Galwayer Bürger. | Eyre Square

Kirwan's Lane

Von den verbliebenen mittelalterlichen Gassen ist Kirwan's die schönste. Sie wurde stilgerecht restauriert und beherbergt heute Geschäfte, Wohnhäuser und Restaurants. | Ab Quay Street

Lynch's Memorial Window

Es geschah im Jahr 1493: James Lynch, Bürgermeister der Stadt, erklärte seinen Sohn für schuldig, aus Eifersucht einen Spanier umgebracht zu haben. Da niemand den Sohn hinrichten wollte, griff der Vater eigenhändig zu und hängte den Jungen. Seit diesem Tag ist der Wortschatz der Galwayer und der übrigen Welt angeblich um den Ausdruck „lynchen“ erweitert. Ein Torbogen mit Gedenkplatte erinnert an den Vorfall. | Market Street

St. Nicholas Church

Die größte mittelalterliche Kirche des Landes stammt aus dem Jahr 1320. Sie wurde in den folgenden Jahrhunderten umgebaut und erweitert. Der Legende nach soll Kolumbus in dieser Kirche mit seinen Männern gebetet haben, bevor er wieder nach Amerika in See stach. | Market Street

Region: Kinsale

Charles Fort

Ein schöner einstündiger Spaziergang (3 km) führt entlang der Bucht an der Ostseite des Hafens durch Scilly und Summercove zum britischen Fort. Die gewaltige sternförmige Festungsanlage aus dem Jahr 1677 ist gut erhalten und wurde restauriert. Sie bewachte einst zusammen mit dem auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht stehenden und über eine Brücke zu erreichenden James Fort (1602) die Hafeneinfahrt. | Juni-Sept. tgl. 9-18, Okt.-Mai Sa-Mo 11-17 Uhr | Eintritt 3,70 Euro | Summercove

Regional Museum

Die spannende Geschichte der Stadt von der megalithischen Siedlung bis zur Schlacht der englischen Besatzer gegen die Spanier zeigt man im ehemaligen Amtsgericht (1706). | Juni-Okt. Mi-Sa 10-17, So 14-17 Uhr, Nov.-Mai Mi-Sa 11-14, So 14-17 Uhr | Eintritt 3 Euro | Old Court House | Market Square

St. Multose

Das älteste Gebäude der Stadt ist die im 12. Jh. von den Normannen erbaute Kirche. Auf dem Kirchhof sind einige der über 1000 Opfer der Lusitania-Katastrophe begraben. Die Torpedierung des von Liverpool nach New York fahrenden Passagierschiffes durch ein deutsches U-Boot brachte Kinsale 1915 in die Weltpresse. Die USA entschieden sich daraufhin, in den Krieg einzugreifen. | Church Street

Region: Westport

Alter Hafen

Die Lagerhäuser und Kaianlagen stammen aus der Gründungszeit der Stadt. Besuchern eröffnet sich ein Einblick in die einstige wirtschaftliche Blüte des Hafens.

Georgianische Wohnhäuser

Die Hauptstraße, The Mall, verläuft unter Linden zu beiden Seiten des schmalen Carrowbeg River, der von mehreren Brücken aus dem 18. Jh. überspannt wird. Die Straßenseiten säumen Häuser, deren Fassaden aus dem 18. und 19. Jh. sehr gut erhalten sind. Das schönste Haus mit fünf Vorwölbungen und einem eindrucksvollen Eingangsportal steht bei der (ebenfalls sehenswerten) neoromanischen Kirche St. Mary.

Octagon

Der Hauptplatz der Stadt, mit acht Seiten gleicher Länge, von denen drei durch eine Straßeneinmündung geteilt werden, zeigt die Sorgfalt, mit der die Stadtstruktur geplant wurde. Im Zentrum steht eine dorische Säule auf einer achteckigen Granitbasis.

Westport House

Das 1731 auf den Fundamenten eines Gebäudes aus dem 17. Jh. für die Grafen von Sligo errichtete frühgeorgianische Herrenhaus wurde Ende des 18. Jhs. erheblich erweitert. Anziehend sind seine wundervolle Lage mit Blick auf die Clew Bay sowie einige Glasarbeiten und Holzschnitzereien im Art-nouveau-Stil. In den Schlafzimmern und Speiseräumen des Hauses sind wertvolle Mahagoniarbeiten und chinesische Tapeten aus dem Jahre 1780 ausgestellt. Besucher finden hier eine Reihe von Geschäften mit Souvenirs, Kunstgegenständen, Antiquitäten und Modeartikeln. Das Herrenhaus liegt 2 km entfernt an der Straße zur Clew Bay. | März-Sept. tgl. 11-17, Okt.-Febr. Sa/So 11-17 Uhr | Eintritt 9,50 Euro | www.westporthouse.ie

Region: Sligo

Sligo Abbey

Das Dominikanerkloster aus dem 13. Jh. wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrere Male nahezu zerstört. | Juni-Sept. tgl. 9.30-18.30 Uhr | Eintritt 2,10 Euro | Abbey Street

Sligo County Museum

Exponate aus vorchristlicher Zeit bis zum Beginn des 20. Jhs. Eine Abteilung ist Yeats gewidmet, u.a. sind hier seine Nobelpreismedaille und Fotografien zu sehen. Die angeschlossene Galerie enthält Werke seines Bruders Jack B. Yeats. | Juni-Sept. Di-Sa 10-12, 14-17 Uhr, Okt-Mai Di-Sa 14-17 Uhr | Eintritt frei | Stephen Street

Yeats Memorial Building

William Butler Yeats, Poet, Dramatiker und Kritiker, wurde am 13. Juni 1865 in Dublin geboren und wuchs in Sligo auf. Er gehört zu den meist publizierten Lyrikern der Moderne, 1923 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Das schöne Gebäude, von Yeats' Großvater erbaut, war längere Zeit Aufenthaltsort des Schriftstellers. | Mo-Fr 9-17 Uhr | Eintritt frei | O'Connell Street/Wine Street

Region: Killarney

Muckross House

Das 1843 von dem schottischen Architekten William Burn für die Familie Herbert erbaute Herrenhaus, idyllisch am Muckross Lake gelegen und im viktorianischen Stil erbaut, ist seit 1964 der Öffentlichkeit zugänglich. Neben Räumen, die als Volkskundemuseum und Handwerksbetriebe (Weberei, Töpferei, Schmiede) dienen, ist der Rest des Schlösschens im Stil um 1900 eingerichtet. | Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 6 Euro | 5 km südlich an der N 71 | www.muckross-house.ie

Das Haus liegt im Killarney Nationalpark (mehrere Eingänge), in dem herrliche Spaziergänge möglich sind, etwa zur Ruine der Muckross Abbey, eines Klosters aus dem 15. Jh., zum Torc Waterfall und der Old Weir Bridge (ausgeschildert).

Museum of Irish Transport

Beeindruckende Kollektion an Oldtimern, darunter ein 1898er-Benz, das erste Auto auf Irlands Straßen, außerdem ein Wolseley Siddeley (1910). | März-Okt. tgl. 10-18, Nov.-Feb. 11-16 Uhr | Eintritt 5 Euro | Scott's Gardens | East Avenue

Region: Limerick

Hunt Museum

Eine private Kunstsammlung mit zahlreichen archäologischen Fundstücken - und ein Spiegel keltischen Kunst- und Dekorationssinns in einem georgianischen Gebäude. Außerdem im Museum ausgestellt: Werke von Leonardo da Vinci, Auguste Renoir und W. B. Yeats, untergebracht im stilvollen historischen Old Customs House. Mit gutem Restaurant. | Mo-Sa 10-17, So 14-17 Uhr | Eintritt 7,20 Euro | www.huntmuseum.com | Rutland Street

King John's Castle

Die im frühen 13. Jh. von den Normannen erbaute mächtige Burg hatte ursprünglich vier Rundtürme, von denen einer zur Bastion umgebaut wurde. Heute ersetzen Eingangsstufen die frühere Zugbrücke. Das Castle wurde aufwändig restauriert und beherbergt ein Museum, das die Geschichte der Stadt dokumentiert. | März-Okt. tgl. 9.30-17, Nov.-Feb. 10-16 Uhr | Eintritt 8,35 Euro | Castle Parade/Nicholas Street

Limerick Museum

Das in einem georgianischen Haus untergebrachte Museum beherbergt eine Sammlung von Exponaten aus der Wikingerzeit. Historische Landkarten demonstrieren die Stadtentwicklung. Funde vom Lough Gur, einem 20 km entfernt liegenden See. | Di-Sa 10-13 und 14.15-17 Uhr | Eintritt frei | King John's Square

St. Mary's Cathedral

Die 1172 von Donald Mor O'Brian erbaute protestantische Kirche enthält kostbare Antiquitäten. | Sommer Mo-Sa 9-17 Uhr, Winter 9-13 Uhr | Bridge Street | Eintritt 2 Euro

Walking Tours

Geführte Spaziergänge zu einem Dutzend Sehenswürdigkeiten der Stadt bietet das von der Stadt betriebene St. Mary's Action Centre | tgl. 11 und 14.30 Uhr | 44 Nicholas Street | Tel. 061/318106 | 10 Euro