Reisetipps Dubai

Highlights Dubai

Region: Dubai

Wild Wadi

Der größte Aquapark des Nahen Ostens, einem Wadi nachempfunden, 23 Fahrgeschäfte und Attraktionen bis zu 1,7 km Länge. Mit Blick auf den gegenüberliegenden futuristischen Hotelturm Burj Al Arab. Sie sollten Badezeug mitnehmen! | Nov.-Feb. tgl. 11-18 Uhr, März-Mai u. Sept./Okt. 11-19 Uhr, Juni-Aug. 11-21 Uhr | Eintritt 165 Dh | zwischen Jumeirah Beach Hotel und Burj Al Arab an der Jumeirah Beach Rd. | www.wildwadi.com

Burj al Arab

Himbeerrot wechselt ab mit Grasgrün und einem hellen Türkis: Nach Sonnenuntergang schimmert das Teflonsegel des Hotels Burj Al Arab wie ein bunter Tropenvogel, wechselt alle 15 Minuten die Farben. Das 2000 eröffnete Hotel schaffte es in kürzester Zeit, zu den berühmtesten der Welt zu gehören. Gründe dafür sind die gewaltige Bausumme von 1,2 Mia. US-Dollar und die Bezeichnung „Sieben-Sterne-Hotel“, die sich die Betreiber selbst verliehen.

321 m hoch reicht das Bauwerk, das die stilisierte Form eines Dhau-Segels zeigt, in den Himmel. Der „arabische Turm“ wurde auf einer eigens geschaffenen künstlichen Insel 300 m vor dem Strand ins Meer gesetzt. Heute ist der Burj Al Arab als Logo auf allen Autokennzeichen von Dubai abgebildet, und bei fast allen Stadtrundfahrten wird ein Fotostopp an der Küste gemacht, um das Hotel (aus einer gewissen Entfernung) ablichten zu können. Als Hubschrauberlandeplatz fungiert eine Plattform im 28. Stock. Im 27. Stock befindet sich das Al-Muntaha, das „Himmelblick-Restaurant“. Das spektakuläre Äußere ist erst der Auftakt für das Interieur. Eine in den Emiraten berühmte chinesische Designerin entwarf die opulente Innengestaltung, so ganz nach dem Geschmack der Gäste: Im Burj Al Arab ist tatsächlich alles Gold, was glänzt, dazu Samt, Brokat, Kristall, ein Rausch an Mustern, Stoffen, Farben. Die mindestens 170 m² großen, zweistöckigen Suiten sind fast immer ausgebucht, heißt es, zu Preisen von bis zu 2000 Euro pro Nacht.

Die Besichtigung ist nur durch Reservierung in einem Restaurant möglich: entweder zum Lunch im Al-Mahara (unten, mit „Aquarium“-Blick, 60-70 Euro) oder im Al-Muntaha (200 m hoch, mit Ausblick, 60-70 Euro). Der Freitagsbrunch (11-14 Uhr, 90 Euro) dort ist der Platz für viele Einheimische. Auch stehen die Restaurants Al-Iwan und Sahn Eddar (1st floor) sowie Majlis al-Bahar (Außenterrasse) zur Verfügung. Reservierung auch in der Skyview Bar (27th floor) mit phantastischem Ausblick zur Tea Time (16 oder 17 Uhr, 47-70 Euro) oder zum Dinner unten im Al-Mahara (ca. 120 Euro). Kinder zahlen denselben Preis, dürfen jedoch nicht in die Skyview Bar. Man reserviert mit Angabe der Kreditkartennummer und erhält eine Reservierungsnummer für die Pforte. Wichtig für Herren: langärmeliges Hemd, lange Hose, keine Jeans, keine Sportschuhe oder Sandalen. | Jumeirah Beach Rd. | Tel. 04/3017777, Tel. 3017648 | Fax 3017000 | www.burj-al-arab.com

Dubai Creek

Von der modernen Hochhausarchitektur zu den alten Souks von Bur Dubai: Man kann den Creek mit dem Taxi durch den Shindagha-Tunnel oder über die Maktoum-Brücke kreuzen oder durch den Fußgängertunnel von der Baniyas Road nach Shindagha; schöner (und preiswerter) ist die Fahrt mit dem Wassertaxi (abra) für 1 Dh: Die Überfahrt über den Creek mit einem der offenen Holzboote, die ca. 20 Passagiere aufnehmen können, gehört zu jedem Dubai-Besuch dazu. Während der zehnminütigen Fahrt sieht man die moderne Silhouette der Stadt ebenso wie das traditionell geprägte Bastakiya-Viertel von Bur Dubai. Die Boote legen ab in Deira bei zwei Abra-Stationen (abra docks) und auf der Bur-Dubai-Seite an der Al-Saeed Road. Für nur 100 Dh (der Preis ist von der Stadtverwaltung festgesetzt) kann man eine Abra mit Kapitän für eine halbe Stunde mieten und eine private Minikreuzfahrt unternehmen.

Dubai Museum

Das Al-Fahidi-Fort, vor 200 Jahren erbaut, ist eins der ältesten Gebäude der Stadt. In den langen, hell gekalkten Räumen zeigt man heute Kunsthandwerk, Dokumente und Werkzeuge zur Perlentaucherei, Ausgrabungsfunde aus Al-Qusais, altertümliche Gewehre, traditionelle Boote. Im neuen Untergeschoss wird das Leben in Dubai vor dem Ölboom nachgestellt. Es herrscht schummrige Atmosphäre, man betritt die Gassen eines Souks, wie es ihn in Dubai noch vor 50 Jahren gegeben hat. Mit lebensgroßen Puppen werden Handwerker bei ihrer Arbeit, Händler beim Verkauf gezeigt. Geräusche untermalen die Kulisse. Ebenfalls interessant: Tierleben in der Wüste bei Tag und Nacht und das Leben in einer Oase. | Sa-Do 8-20, Fr 15-21 Uhr | Eintritt 3 Dh | Al-Fahidi Fort | Al-Fahidi St. | Bur Dubai

Al-Khor

Der aufregendste Teil der Stadt: Auf dem langen Wasserarm, Dubai Creek oder arabisch Al-Khor genannt, herrscht auch nach dem Bau der großen, modernen Häfen noch viel Betrieb, hier vermischt sich der Geruch von Salzwasser mit dem von Dieselöl. Tag und Nacht werden Hunderte von Dhaus von Hand beladen. Bei einem Spaziergang in Richtung Mündung oder bei einer Fahrt mit dem Boot erlebt man das geschäftige Treiben vor der modernen Skyline der Stadt. An seinem östlichen Ende verbreitert sich der Creek zu einer Lagune, im Winter Heimat einiger Tausend Flamingos.

Region: Abu-Dhabi-Stadt

Corniche Park

Die 7 km lange Meerespromenade wurde 2005 einer 150 Mio. Euro teuren Verschönerung unterzogen. Im Osten der Corniche entstand ein Park mit einer breiten Promenade am Wasser, teilweise zweistöckig, und einem Fahrradweg. Auch auf der Landseite verläuft jetzt ein breiter Fußweg. Pavillons, Brunnen, Denkmäler, Wasserspiele und Picknickanlagen erstrecken sich am Meer.

Kempinski Emirates Palace

Flaggschiff der Luxushotelkette ist das 2005 eröffnete Palasthotel, erbaut, um zu beeindrucken: mit schimmerndem Blattgold in den Gesellschaftsräumen, 150-m-Pool und 1,3 km langem Hotelstrand. In den Zimmern gehören Laptops mit Internetzugang zum Standard. 302 Zi. u. 92 Suiten | Corniche West Rd. | Tel. 02/6909000 | Fax 6909999 | www.emiratespalace.com | €€€

Region: Al-Ain

Al-Ain-Museum

Archäologische Fundstücke von der Bronzezeit bis in die islamische Gegenwart, Ethnografie, Beduinen-Silberschmuck, Entwicklung der Erdölförderung. Lehrreich: die Vergrößerung eines Schwarzweißfotos an einer Wand, „Al-Ain in den 60er-Jahren“. | Sa-Do 8-14 u. 16-20, Fr 15-20 Uhr | Eintritt 500 fils | neben dem restaurierten Al-Hosn Fort | www.aam.gov.ae

Neben dem Museum liegt der Eingang zur Al-Ain-Oase mit Palmenhainen und Bewässerungskanälen; Spazierwege führen zwischen Mauern hindurch. Inmitten der Palmen stößt man auf eine alte Moschee. In ihrer Nähe liegt ein Restaurant mit Terrasse und erlaubt eine Pause für Getränke und einen Imbiss. Anschließend gelangt man zum Viehmarkt mit Ziegen, Schafen, Kälbern und Geflügel.

Hili Archaeological Park

Bedeutendster Park der Region (Hili Gardens), angelegt um eine restaurierte runde Grabanlage von 2700 v. Chr. (Hili Tomb), mit einer Vielzahl weiterer antiker Gräber, den Überresten einer bronzezeitlichen Siedlung. Der große Kinderspielplatz passt nicht so richtig zu der Stätte. | Sa-Do 16-23, Fr 10-23 Uhr | Eintritt 1 Dh | Arz-al-Bahar Rd. (im Norden) | Abzweig von der Straße nach Dubai

Kamelmarkt

Keine edlen Rennkamele, sondern Dromedare, die die Beduinen als Fleisch- und Milchlieferanten schätzen, werden hier gehandelt. Dirham wechseln gleich bündelweise und ungezählt die Hand, wenn so ein Vierbeiner einen neuen Besitzer bekommt. Höhepunkt des geschäftigen Treibens ist das Wochenende (Do und Fr). | Abu Obaida St.

Region: Ras al-Khaimah

Old Fort

1736-49 von den Persern errichtet, 1819 von den Briten zerstört, wurde das alte Fort wieder aufgebaut und später erweitert, es diente bis 1960 als Familiensitz des herrschenden Emirs al-Qasimi. Heute beherbergt das Gebäude (mit Garten im Innenhof) das National Museum. Auch die Wachtürme und Windtürme sind zu besichtigen. | Juni-Aug. tgl. 8-12 u. 16-19 Uhr, Sept.-Mai tgl. 10-17 Uhr, Do nur Frauen | Eintritt 2 Dh | Old Town, im Norden der Halbinsel

Region: Sharjah

Blue Souk/Sharjah Souk

Ein Bauwerk, zweistöckig mit lang gezogenen Kuppeldächern und aufgesetzten Windtürmen, das zu den meistfotografierten der Arabischen Halbinsel gehört. Anknüpfend an die islamische Bautradition mit Mosaiken und ornamentalen Rundbogenfenstern ist eine Mischung aus Belle-Époque-Bahnhof und islamischem Palast entstanden. | Neben der Khalid-Lagune

Heritage Area

Mit viel Aufwand restaurierte man einen Teil der Altstadt; mehrere prächtige Kaufmannshäuser, z.B. das Al-Midfa House mit einem runden Windturm, erstrahlen in neuem Glanz. Einige Gebäude wurden in Museen (Heritage Museum, Islamic Museum) umgewandelt. | Zwischen Al-Boorj Av. (Westseite) u. Corniche Rd.

Region: Fujairah

Diba

Am nördlichen Ende der Ostküste der Emirate liegt 50 km nördlich von Fujairah (an der Grenze zur omanischen Musandam-Provinz) die Stadt Diba (9000 Ew.) in einer großen Bucht. Sie besteht aus drei Dörfern, die zu Fujairah, Sharjah und Oman gehören; die omanische Grenze trennt den nördlichen Teil ab. Die Bucht war schon vor 3000 Jahren besiedelt und lange ein bedeutender Hafen. Der Abzweig von der Straße lohnt sich, bietet Diba doch nicht nur einen traditionellen Souk, sondern auch, neben dem modernen Hafen, im Sharjah-Ortsteil einen kleinen Fischerhafen mit entsprechendem Markt, in dem frühmorgens und am Spätnachmittag viel Betrieb herrscht. Die Fischer fangen vor allem Sardinen, die auf festem Sand in der Sonne getrocknet werden.

Ein riesiges Gräberfeld südlich der Oase stammt aus dem 7. Jh. und erinnert an eine siegreiche Schlacht (633) der Moslems im Zug der Ausbreitung des Islam. In südlicher Richtung liegt die Moschee von Bidyah, die älteste Moschee der Emirate, einsam am Wegrand. Das niedrige weiße Gebäude aus Lehm mit vier Kuppeln wird von zwei alten Wachtürmen überragt. Die kleine, schmucklose Anlage mit ihren runden Formen hebt sich durch ihr strahlendes Weiß schon von weitem vom Grau der Felsen ab.

Gute Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie in Al-Aqqa im Sandy Beach Motel, mit Tauchstation (28 Chalets und 40 Zi. | Tel. 09/2445354 | Fax 2445200 | www.sandybm.com | €). Das sympathische Hotel liegt direkt am breiten Sandstrand, aus dem Wasser ragt ein Felsen auf, der Schnorchlern und Tauchern Abwechslung bietet. Preiswertes und gutes Terrassenrestaurant mit schmackhaften Fischgerichten. Am Wochenende viel besucht von arabischen Familien und Ausflüglern, die die Aussicht, das Essen und den Strand genießen.

Khor Kalba

12 km südlich von Fujairah trifft man an der Küstenstraße nach Oman auf Kalba und darauf auf Khor Kalba, die beide nicht zu Fujairah, sondern zu Sharjah gehören. Ein Meeresarm (khor) zieht sich in das Land hinein, früher bewacht von einem Fort, das heute restauriert ist. An der Mündung liegt der Fischerhafen. Folgt man dem Creek aufwärts, ergrünt bald die Landschaft, an den Ufern wachsen Mangroven, hier leben zahlreiche Wasservögel. Die sandigen Uferabschnitte des Creeks sind ein Paradies für Muschel- und Schneckenliebhaber, die hier einen kleinen Einblick in die Schätze des Indischen Ozeans erhalten. Einfache arabische Gerichte bekommen Sie in der Cafeteria Al Nauras, Kalba Corniche | Tel. 09/2778778 | €.