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Reiseführer Lettland:Bücher & Filme

Unsichtbare Schatten

Menschen auf Orientierungssuche im Umbruch-Lettland der 1990er-Jahre, zwischen Aufstieg und der urbaltischen Sehnsucht nach ländlicher Idylle, zeichnet Gundega Repše in ihrem Roman, einem der meistbeachteten Werke lettischer Gegenwartsliteratur.

Hunde von Rīga

Der spannende Wallander-Roman des schwedischen Krimistars Henning Mankell führt zurück in das düstere Rīga zu Zeiten des Sowjetkollaps.

Geschichte des Baltikums

Von den alten Göttern bis zur Gegenwart schlägt das fundierte Sachbuch des Historikers Alexander Schmidt einen großen historischen Bogen. Lesenswert auch: Michael Garleffs Abriss Die baltischen Länder und das Länderporträt Lettland von Klemens Ludwig.

Der Sonnenthron

Nationaldichter Jānis Rainis, der „lettische Goethe“, hat viele Werke hinterlassen. Dieser Sammelband bietet eine schöne Auswahl seiner Lyrik, dazu viele Fotos und autobiographische Dokumente.

Mit Ballschuhen im sibirischen Schnee

Sandra Kalniete, ehemalige lettische Außenministerin, schildert das erschütternde Schicksal ihrer 1941 nach Russland deportierten Familie.

Ist es leicht, jung zu sein?

Regisseur Juris Podnieks portraitiert 1986 lettische Jugendliche, die nach einem Rockkonzert in einer Kleinstadt bei Rīga einen Zug verwüsten und hart bestraft werden. Der Film wirft Fragen nach Werteverlust und Sinnsuche auf, die seinerzeit in der Sowjetunion hohe Wellen schlugen, über 40 Mio. Menschen sahen ihn.

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Lettland hat alles, um sich dort wohl zu fühlen: Wunderschöne, vielfältige Landschaften - viele wie unberührt, das ganze Land ein großes Freilichtmuseum des Auf und Ab der Ostseegeschichte. Und natürlich Rīga: eine schöne, moderne und vor Dynamik geradezu zitternde Stadt.

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Quelle: www.marcopolo.de