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Reiseführer Kalifornien:Einkaufen

Shopping – ein typisch amerikanisches Vergnügen in Einkaufszentren, auf Märkten und in Outlet Malls

MARCO POLO Autor Karl Teuschl

Vor allem seit die Kalifornier ihre Innenstädte renoviert und belebt haben, macht der Einkaufsbummel noch mal so viel Spaß. Das Zentrum von San Diego um die spektakuläre Horton Plaza, die State Street von Santa Barbara mit ihren hübschen spanischen Innenhöfen, der Ferry Building Market Place und die schicke Union Street in San Francisco, aber auch die Third Street Promenade in Santa Monica mit der ultracoolen neuen Mall Santa Monica Place und das elegante Grove Shopping Center in Los Angeles sind die lohnendsten dieser Einkaufsmeilen und bieten dazu reichlich California-Flair.

Sport & Wandern

Camperproviant

Wer mit dem Mietwagen auf einer Rundreise unterwegs ist, findet überall Gelegenheit, sich mit dem Grundbedarf einzudecken. Convenience stores wie 7–11 und Circle K oder kleine Läden in Hotels und an Tankstellen verkaufen Getränke und Eiswürfel für die Kühlbox, Kaffee und Donuts, Snacks und Zeitungen. Drug-stores halten kosmetische Artikel sowie oft in einer pharmacy im Hause auch Medikamente bereit. Und für größere Einkäufe lassen riesige Supermärkte wie Albertson's, Safeway oder Walmart keine Wünsche offen. Achtung: Auf alle Preise wird noch an der Kasse eine Umsatzsteuer (sales tax) von mindestens 7,5 Prozent aufgeschlagen, die je nach Region bis auf 10 Prozent klettern kann.

Kunsthandwerk & Design

Auf vielen arts and crafts fairs werden innovativer Modeschmuck, bunte Keramik, Holzarbeiten und anderes Kunsthandwerk angeboten. Solche Märkte, auf denen man oft direkt von den Künstlern kaufen kann, sind an den Wochenenden vor allem im Gold Country und in den Küstenstädten zu finden. Dazu gibt es in diesen Orten auch zahlreiche Galerien, die auf Kunsthandwerk spezialisiert sind. Indianisches Kunsthandwerk wie Türkisschmuck oder Töpferwaren stammt jedoch meist aus Arizona oder New Mexico. Die kalifornischen Indianer fertigen kleine Körbe aus sweetgrass oder auch perlenbestickte Mokasins.

Fabrikverkauf

Outlet malls

Beliebt zum Discount-Shopping sind die zahlreichen outlet malls mit Direktverkauf von namhaften Ketten wie Levi's, Timberland, Calvin Klein oder Tommy Hilfiger. Meist liegen die Outlets abseits der Städte an den Interstate-Autobahnen etwa bei Cabazon an der I-10, bei Barstow an der I-15 oder bei Vacaville an der I-80 zwischen San Francisco und Sacramento. Nicht zuletzt dank des günstigen Dollarkurses findet man in den Outlets oft sehr gute Schnäppchen, und manchmal bieten die Läden noch zusätzlich Coupons mit Preisabschlag. Erkundigen Sie sich am Kiosk oder im Büro der guest services des jeweiligen Centers.

Souvenirs

Schön als Mitbringsel sind kalifornische Produkte: der Wein von einem versteckten kleinen Weingut, Samen von Redwoodbäumen, Salsagewürz oder Honig von Wüstenblumen. Auch Ableger von Kakteen sprießen zu Hause munter weiter. In der Wildnis stehen die stacheligen Souvenirs unter striktem Schutz, doch viele Gärtnereien haben preiswerte Sprösslinge, fertig verpackt für den Export.

Was lohnt sich sonst? Außer den Klamotten von Trendmarken wie Hollister, Abercrombie & Fitch oder American Eagle sind es gebrauchte und neue Lederjacken (Bomberjackets, auch in army und navy stores), Jeans und Outdoorklamotten, Fundsachen aus den 1950er-Jahren, die Sie manchmal auf den großen Flohmärkten (swap meets) entdecken können.

Beliebt sind dazu alle Produkte, die der Cowboykultur verhaftet sind – auch wenn diese eher für die Rockies typisch ist. Stetsonhüte, mit Silber genietete Gürtel und gute Cowboystiefel sind in vielen western stores in breiter Auswahl zu finden.

Deutlich günstiger als in Europa sind auch Sportartikel wie etwa Golfausrüstungen sowie alle Arten von Vitamintabletten und Powerdrinks.

Vorsicht, große Neuanschaffungen erkennen auch Zollbeamte bei der Rückkehr auf Anhieb. Besser ist es, Einkäufe im Wert über 430 Euro anzumelden.

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Der seit Langem auf Amerika spezialisierte Autor und Filmemacher liebt die Energie Kaliforniens, das er seit seiner Studienzeit in Los Angeles kennt. Ihn faszinieren vor allem die großartige Natur und die Trends, die aus Kalifornien kommen. „Was heute in Kalifornien angesagt ist, gibt es übermorgen im Rest der Welt.“ Als Nordamerika-Korrespondent von GEO Saison lebt er heute in München und Vancouver.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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