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Reiseführer England:Bloss nicht

Auch in England gibt es Dinge, die Sie besser nicht tun sollten

Falsch parken

Parken ist in England im Sommer eine nervenaufreibende Angelegenheit. Vor allem die hübschen Orte in Cornwall, im New Forest und im Lake District sind ziemlich überlastet. Falschparker werden fast 100-prozentig geschnappt, empfindlich zur Kasse gebeten und nicht selten abgeschleppt. Nutzen Sie deshalb lieber die öffentlichen Verkehrsmittel, oder wählen Sie einen Dauerparkplatz außerhalb des Zentrums.

Attraktionen am Wochenende aufsuchen

An Wochenenden herrscht vielerorts großes Gedränge. Man ist gut beraten, die absoluten Höhepunkte wie Stonehenge oder Westminster Abbey unter der Woche zu besichtigen.

Losplatzen

Die beiden Wörtchen Excuse me sollten unbedingt jeder Frage oder Bitte um Auskunft vorangestellt werden, ob im Laden, in der Bahn, im Pub oder in der Bank. Hello oder Mister ist bei den Briten absolut verpönt.

Double Beds bestellen

Wenn Sie etwas mehr Platz zu zweit im Bett bevorzugen, sollten Sie bei der Buchung eines Bed & Breakfast ein Doppelzimmer mit zwei Einzelbetten (twins) und nicht einfach ein Doppelzimmer bestellen. Letzteres ist mit Doppelbett, das für den kontinentalen Geschmack manchmal zu schmal ist. Hotels und die besseren B & Bs haben mittlerweile oft große, bequeme Betten mit Luxuswäsche. Schauen Sie auf der Website oder fragen Sie bei der Buchung.

Vordrängeln

Anstellen ist eine englische Leidenschaft. An den Bushaltestellen wird das am deutlichsten. Also bitte nicht geradewegs zur Bustür stürzen, sondern erst einmal umschauen und sehen, ob sich nicht vor dem Bus bereits eine Warteschlange formiert hat. Auch in Restaurants sollte man schauen, ob ein Schild Please wait to be seated aufgestellt ist. Dann wartet man darauf, einen Tisch zugewiesen zu bekommen

Den Besserwisser herauskehren

Engländer können es überhaupt nicht leiden, wenn sie den Eindruck haben, belehrt zu werden. Sich mit (auch gut gemeinten) Ratschlägen zurückzuhalten ist daher unbedingt zu empfehlen.

Empfindlich sein

Briten machen gern ihre Witze über die Deutschen und den Zweiten Weltkrieg. Vor allem wenn Deutschland gegen England Fußball spielt, sind die Boulevardblätter voll mit derben Vergleichen. Sich darüber aufzuregen lohnt auf keinen Fall. Meistens ist es auch nicht so ernst gemeint.

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Es muss irgendwo zwischen dem Ärmelkanal und dem ersten englischen Frühstück gewesen sein, als der Journalist noch zu Schulzeiten seine Vorliebe für die Britischen Inseln entdeckte. Inzwischen berichtet er seit fast 15 Jahren über Land und Leute, Politik und Sonderbares in Großbritannien und Irland. Zeitweise lebte er in Bristol, wo er auch heute noch regelmäßig anzutreffen ist.

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Quelle: www.marcopolo.de