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Reiseführer Brasilien:Im Trend

In Brasilien gibt es viel Neues zu entdecken. Das Spannendste auf dieser Seite

Sehenswert

In-Viertel

In Santa Teresa ticken die Uhren anders. Das Viertel besticht durch seine gemächliche Art, die gepflegten Kolonialbauten und die Aussicht auf Rio. Wie die vom Hotel Santa Teresa R. Almirante Alexandrino 660 . Auch die inneren Werte können sich sehen lassen. Ebenfalls ein Hingucker: Die Galerie HB-195 Rua Hermenegildo Barros 195 . Hier können Sie lokale Künstler entdecken. Auch im Cine Santa Teresa Largo do Guimarães 136 heißt es, Augen aufmachen. In dem Arthousekino laufen Filme in Originalsprache.

Alle an Bord

SUP

Auf einem Brett stehend, Paddel in der Hand, entdecken Sie die Strände von Rio. Nirgends kann Standup-Paddeln schöner sein. Mit Maximrio www.maximrio.com starten Sie an der Copacabana. Wenn die Wellen zu hoch sind, geht es auf die Kanäle. An der Costa Verde organisiert Paraty Explorer www.paratyexplorer.com Ausflüge. Auch im Landesinneren kann man SUPen: Mit Brasilias Clube do Vento www.clubedovento.com geht es auf den Paranoá-See.

Anziehend

Hingucker

In Sachen Mode lieben es die Brasilianer gewagt. Eine Tasche in Poform gehört zum Sortiment von Gilson Martins Avenida Atlântica 1998 Rio , Recyclingkleider aus alten Plastiksäcken finden sich in der Kollektion von Alexandre Herchcovitch Rua Melo Alves 561 São Paulo und Neon www.neonbrazil.com.br schaffte den Durchbruch auf der São Paulo Fashion Week sogar mit einem komplett durchsichtigen Plastikbadeanzug. Bedeckender sind die Kreationen von Osklen Rua Oscar Freire 645 in São Paulo.

Farbenfroh

Favelas

Aus einstigen No-go-Areas entwickeln sich nach und nach sehenswerte Ausflugsziele. Die Favelabewohner von Rio oder São Paulo verschönern ihre Viertel, um so Besucher anzuziehen und ihre eigene Lebenssituation zu verbessern. Das Künstlerduo Haas & Hahn www.favelapainting.com half ihnen dabei. Gemeinsam bemalten sie 33 Häuser u.a. in Santa Marta. Unter dem Namen Luz nas Vielas („Licht in den Gassen“) wurde etwas Ähnliches auch in São Paulo auf die Beine gestellt. Die Künstlergruppe Boa Mistura www.boamistura.com hat Farbe in die Favela Vila Brasilândia gebracht. Und die Arbeit trägt schon Früchte: Favela-Hostels wie die Pousada Favelinha in Rios Favela Pereira da Silva www.favelatourismworkshop.com sind ein Indiz hierfür, ebenso wie die Touren www.favelatourismworkshop.com , die die Bewohner durch ihre eigenen Viertel anbieten.

Auf die Waage

Gastro

In Brasilien kommt Fleisch gerne kiloweise auf den Tisch. Vegetarier hatten es bislang schwer. Jetzt gibt es immer mehr figurbewusste Kilorestaurants, die hauptsächlich Vegetarisches servieren. Vorreiter war das Celeiro Rua Dias Ferreira 199 in Rios schickem Stadtteil Leblon. Im Landhausambiente kommen u. a. Kichererbsensalat mit Koriander oder Rote-Beete-Linsen-Salat mit Mango auf die Waage. Biergarten Avenida Getúlio Vargas 161 Abraão klingt eher nach Wurst als nach Tofu. In dem Lokal auf der Ilha Grande kommen Vegetarier aber auf ihre Kosten. Weiter südlich lockt das Vida Rua Visconde de Ouro Preto 298 Florianópolis Gemüsefreunde an.

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Petra Schaeber begeisterte sich schon als Schülerin für Lateinamerika. Nach den ersten Reisen auf den Kontinent absolvierte sie die Journalistenschule und ein Wirtschaftsstudium in Köln und Rio de Janeiro. Heute lebt die von der afrobrasilianischen Kultur faszinierte Autorin und Journalistin mit ihrer Familie in Salvador da Bahia im Nordosten Brasiliens.

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Quelle: www.marcopolo.de

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