Reisetipps Singapur

Sehenswertes Singapur Tradition und Moderne

Ursprüngliches Leben in Chinatown und Little India - und ein paar Straßen weiter pulsiert die Metropole der Zukunft entgegen

Ob beim Stadtspaziergang zwischen den Wolkenkratzern im Central Business District oder entlang der kleinen Shophouses in den Stadtvierteln Chinatown und Little India oder bei der Erkundung Singapurs zahlreicher Parks und Gärten - die Regel Nummer eins lautet immer und überall: Gehen Sie langsam durch die Stadt.

Packen Sie sich Ihr persönliches Sightseeing-Programm auf keinen Fall zu voll. Denn im tropischen Stadtstaat ist schon ein kurzer Spaziergang wegen der heißen Temperaturen meist über 30 Grad und des feucht-schwülen Klimas sehr anstrengend. Wer ausreichend Pausen einlegt und viel Mineralwasser trinkt, kommt besser mit der hohen Luftfeuchtigkeit zurecht.

Die Stadt lässt sich ganz wunderbar zu Fuß entdecken. Die Viertel Chinatown, Little India und Arab Street hat Sir Stamford Raffles, der Gründungsvater Singapurs, einst angelegt - er hielt es für sinnvoll, die Ethnien zu trennen. Heute lächelt die Multikulti-Gesellschaft der Stadt darüber, denn in Little India sind so viele chinesische Geschäftsleute zu finden wie indische Schneider in Chinatown - aber dennoch: Bei Spaziergängen durch diese Viertel ist der ursprüngliche Charakter der Stadtteile noch zu spüren.

Nehmen Sie sich Zeit für einen geruhsamen Bummel rund um die Serangoon Road in Little India, lassen Sie sich von den freundlichen Händlern ihre exotischen Waren erklären. Im Thian-Hock-Keng-Tempel in Chinatown zeigt man Ihnen, wie mit Hilfe von Schüttelstäbchen ein Blick in die Zukunft möglich ist. Beim Bummel entlang des Flusses und in Richtung des Kulturtempels Esplanade bekommen Sie einen zarten Eindruck vom alten kolonialen Glanz der Metropole.

Das moderne Singapur lässt sich auf der Orchard Road, im Central Business District und in der neu entstehenden Marina City entdecken. Zwischen den Wolkenkratzern und den Straßen entlang des Meeres entsteht ein künstlich geschaffenes, zentrales Viertel. 2009, wenn die beiden mehrere Milliarden Dollar teuren Freizeitparks und Casinos eröffnen, wird Singapur seinen Gästen noch viel mehr bieten. Dabei wurden erst im Jahr 2006 ein neues Gericht, eine riesige Stadtbibliothek, die Singapore Management University im Herzen der Stadt eröffnet und der Umbau des National Museums abgeschlossen.

Beim Stadtbummel kann man sich in den klimatisierten Einkaufszentren prima erholen und beim Essen pausieren. Die blitzblanken, kühlen Züge der U-Bahn MRT bieten sich nicht nur für die Ziele in der Innenstadt, sondern auch für Ausflüge in die Satellitenstädte an. Dort, in Pasir Ris, in Sembawang oder in Boon Lay, wo endlose Reihen Hochhäuser in den Himmel gewachsen sind, finden Sie Singapurs heartland, wie die Inselbewohner ihre Heimat fern der Innenstadt nennen. Überdachte Gehwege führen in die Hochhausanlagen, die meist von kleinen Geschäften, so genannten „Mama- und Papa-Shops“, umringt sind. Die Märkte für frische Waren sind meist im Keller untergebracht, der Boden ist nass, deshalb werden sie wet markets genannt.

Die Kunst ist noch ein junges Kapitel in der Geschichte der Stadt. Doch die Regierung hat den Nachholbedarf erkannt. Neue Museen entstehen, und auf der ersten Biennale 2006 ließ der Zensor sogar regierungskritische Kunst zu. Die Esplanade Theatres on the Bay bieten neben einem Konzert- und einem Theatersaal auch Wechselausstellungen.

Singapur setzt sich mutig und ganz bewusst in Konkurrenz zu Kuala Lumpur und Hongkong. Die Stadt bemüht sich, einen Bogen zu spannen zwischen der asiatischen und der westlichen Kultur. Alle ethnischen Gruppen Singapurs sollen angesprochen werden. Das ist nicht so einfach. Da die Singapurer Nachfahren von Zuwanderern aus kulturell sehr unterschiedlichen Ländern sind, fällt es ihnen schwer, ihre Kulturgüter gegenseitig zu würdigen. Doch während bei indischen Tanzdarbietungen oder bei Pekingopern die jeweiligen Volksgruppen noch immer unter sich bleiben, locken Straßentheatergruppen, die inzwischen auf der Orchard Road zugelassen wurden, ein gemischtes Publikum an. Trotz des Ziels, eine eigene Singapurer Kunstwelt aufzubauen, bleibt es im Vielvölkerstaat dennoch wichtig, auch das kulturelle Erbe seiner chinesischen, malaiischen und indischen Bewohner zu konservieren. Informationen über sämtliche Aktivitäten unter www.nhb.gov.sg.

Singapur besitzt knapp 140 größere Kirchen, Moscheen und Tempel. Daneben gibt es viele Dutzend kleinere Gebetsstätten. Alle stehen zur Besichtigung offen. Bei Gottesdiensten sollten Sie sich aber ruhig verhalten, nicht herumwandern und nicht fotografieren. Vor dem Betreten von Moscheen und Tempeln müssen Sie Ihre Schuhe ausziehen, und besonders in islamischen Gotteshäusern wird von Frauen dezente Kleidung erwartet (keine kurzen Hosen oder knappe Tops; in der Sultansmoschee hält man Tücher und verhüllende Kleidungsstücke für Besucherinnen bereit). Die Hauptgebetshallen der Moscheen sind Männern vorbehalten. In den Tempeln folgen Sie am besten den Einheimischen. Sie dürfen an allem teilnehmen, können Räucherstäbchen kaufen und in die Gefäße vor den Altären stecken oder sich dem Rundgang der Gläubigen (immer links herum gehen!) anschließen. Hinterlassen Sie eine kleine Spende, denn die Gotteshäuser leben davon. Die Gebetshäuser sind meist tagsüber geöffnet

Armenian Church

Mit dem Bau dieser Kirche lieferte der Architekt Georg Coleman 1835 sein Meisterstück ab. Doch die Gemeinde war nicht ganz glücklich mit der Kuppel über dem Kirchenschiff: 1850 wurde stattdessen ein spitzer Kirchturm aufgepflanzt, der mit dem Portikus allerdings nicht so recht harmoniert. Viele Mitglieder der einst großen armenischen Gemeinde, Flüchtlinge aus der Türkei, wurden im Friedhof hinter der Kirche beigesetzt. Kirche und Friedhof wurden zum Nationaldenkmal erklärt. Hill Street | MRT EW 13, NS 25 (City Hall), dann Bus 197

Asian Civilisations Museum

Das Museum ist auf zwei Häuser aufgeteilt. Das Haupthaus ACM at Empress Place gegenüber des Boat Quay konzentriert sich auf die Darstellung der Kulturen Südostasiens, Chinas, Südasiens und des Islam. Schon das 135 Jahre alte Gebäude ist ein Schmuckstück, bis 2003 saßen hier Regierungsbeamte.

An der Armenian Street können Besucher die Welt der Peranakan erleben. Sie sind Nachkommen der frühen chinesischen Einwanderer nach Malaysia und Singapur. Die Siedler heirateten Frauen aus Malaysia, übernahmen sogar Eigenarten der britischen Kolonialherren, und so entstand eine einzigartige, ganz neue Mischkultur. Ein kleiner Film führt in das Thema ein, bevor die weitläufige Ausstellung in dem wunderschönen, 1910 als Schulhaus erbauten Gebäude entdeckt werden kann. Beide Häuser Mo 13-19, Di-So 9-19, Fr bis 21 Uhr | ACM (gegenüber des Fullerton Hotels): Eintritt 5 S$ | MRT NS 26, EW 14 (Raffles Place) | Niederlassung The Peranakan Museum Armenian Street: Eintritt 3 S$ | MRT NS 25, EW 13 (City Hall) | www.museum.org.sg

Cathedral of the Good Shepherd

Der Grundstein zu Singapurs Bischofssitz wurde 1843 gelegt. Seine klaren Linien entwarf der damals prominente Baumeister J.T. Thomson. Die Kathedrale steht heute als nationales Monument unter Denkmalschutz. Queen Street | MRT EW 13, NS 25 City Hall

Chettiar Temple

Ein 1850 an dieser Stelle erbauter Tempel musste 1984 dem jetzigen Gebäude Platz machen. Das Dach ist so konstruiert, dass Morgen- und Abendsonne durch 48 verzierte Glasscheiben auf Innenhof und Altäre fallen können. Die Chettiar waren die traditionellen Geldwechsler, deren Vorfahren aus dem südindischen Madras kamen. Der Tempel ist Schauplatz der Feste Thaipusam und Navarathri. 15 Tank Road | MRT NS 24 (Dhoby Ghaut), dann Bus 64

Chijmes

Bevor Sie sich die Zunge brechen: Der Name dieser Klosteranlage wird Tschaims ausgesprochen. Die fünf Gebäude des Konvents wurden bereits um 1840 fertig gestellt und nach 1852 von den Schwestern des Ordens vom Heiligen Jesuskind bezogen. Der englische Ordensname lautet „Convent of the Sisters of the Holy Infant Jesus“ und wird zu CHIJ abgekürzt, davon leitet sich Chijmes her. Die Gebäude sind die eigentlichen Museumsstücke und beherbergen Galerien, Restaurants, Cafés und Boutiquen. Tgl. 8-24 Uhr (Läden tgl. 11-22 Uhr) | Eintritt frei | Victoria Street/Bras Basah Road | MRT EW 13, NS 25 (City Hall)

Esplanade Theatres on the Bay

Schon die Architektur zwingt zur Polarisierung. Während die Fans des Gebäudes, das ein Theater mit 2000 Plätzen, einen Konzertsaal mit 1600 Sitzen sowie eine Shoppingmall beherbergt, angetan sind von der Optik, lästern böse Zungen über das Design des Daches. Schon vor der Eröffnung hatte die riesige Halle ihren Spitznamen weg: Durian wird sie genannt, denn mit dem stacheligen Schutz der Glasdächer erinnert der Bau tatsächlich an die pickelige Schale der Lieblingsfrucht Südostasiens, die zwar köstlich schmeckt, gleichwohl aber streng riecht. MRT EW 14, NS 26 (Raffles Place) oder MRT NS 25, EW 13 (City Hall) | www.esplanade.com

Fort Canning Park

Nur fünf Minuten von der Orchard Road entfernt können Sie durchatmen. Der schöne Fort Canning Hügel bietet einen tiefen Einblick in Singapurs Geschichte wie auch moderne Kultur. Hier finden alljährlich das Musikfestival „Womad“ und mehrmals im Jahr das „Ballet under the Stars“ statt. Der Hügel ist der älteste Herrschaftssitz der Insel, auf der schon vor 600 Jahren Menschen lebten: Hier liegt der Keramat, in dem der Sultan Iskandar Shah beigesetzt sein soll. Der Gründer Singapurs, Sir Stamford Raffles, errichtete hier oben sein erstes Haus, das inzwischen nachgebaut wurde. 1858 mussten dann indische Arbeiter für die Briten das Fort Canning bauen, von dem heute nur noch ein einziger Torbogen steht.

Auch finden sich auf dem Hügel einige Grabmale früher Siedler. Auf einem von ihnen entdecken Sie auch den Namen George Coleman. Er ist der Architekt des alten Parlamentsgebäudes und der Armenischen Kirche. Oberhalb des Keramat liegt der Kolonialbau Fort Canning Centre. Hier haben das Singapore Dance Theatre und die Kochschule At-Sunrice ihren Sitz. Sie bietet Kochkurse zusammen mit einem informativen Rundgang durch den verwunschenen Gewürzgarten des ehemaligen botanischen Gartens Singapurs, der hier lag (Di, Do, Sa 8.30-14 Uhr | 100 S$ | Tel. 63363307 | www.at-sunrice.com).

Auf der anderen Seite des Hügels steht das The Legends Fort Canning Park. Der private Club mit einigen öffentlichen Restaurants residiert in einem Gebäude von 1926. Hier lag einst die „Battle Box“, das britische Oberkommando für die Halbinsel Malaya. MRT NS 24, NE 6 (Dhoby Ghaut), dann etwa 10 Min. Fußweg

Fullerton Hotel

Das Grandhotel par excellence macht kein Geheimnis daraus, dass 400 Mio. US-Dollar für seine Renovierung ausgegeben wurden. Seit der Neueröffnung 2001 hat sich das Fullerton im Herzen der Stadt etabliert - Singapurer und Touristen lieben es, auf der Terrasse zu sitzen und auf den Fluss zu schauen. An der strategisch günstigen Stelle direkt an der Flussmündung wurde 1829 ein Fort gebaut. Es wurde nach dem ersten Gouverneur Sir Robert Fullerton benannt. 1928 entstand das Fullerton-Gebäude - damals das höchste Haus der Stadt. Neben der City Hall und dem Supreme Court ist es der dritte historische Monumentalbau Singapurs. Er behielt seine neoklassizistische Fassade eines kolonialen Regierungsgebäudes. Innen ist das 400-Zimmer-Nobelhotel hochmodern eingerichtet - und wer dort nicht wohnen kann, sollte zumindest einen Kaffee auf der Terrasse trinken. 1 Fullerton Square | MRT EW 14, NS 26 (Raffles Place)

Istana

Die Istana - malaiisch für Palast - war früher die Residenz des Repräsentanten der britischen Krone und ist heute der offizielle Wohnsitz des Präsidenten von Singapur. Das prachtvolle Gebäude inmitten einer riesigen Parkanlage (der Eingang liegt an der Orchard Road) bekommen normale Singapurer und Touristen nur fünfmal im Jahr zu sehen: am 1. Jan. und am 1. Mai sowie am chinesischen Neujahrstag, an Hari Raya Puasa und Deepavali. Orchard Road | MRT NS 24, NE 6 (Dhoby Ghaut)

Kwan Im Tong Hood Che Temple

Zwar kann es dieser moderne buddhistische Tempel, was die Innenausstattung angeht, kaum mit anderen buddhistischen Tempeln aufnehmen - dennoch bekommen Besucher einiges zu sehen: Gläubige, die ihre Einkaufstüten rasch absetzen, um nach Bündeln mit Räucherstäbchen zu greifen, die sie andächtig zwischen den Händen halten. Vor den Buddhastatuen knien oder setzen sich die Betenden nieder. Viele versuchen, mit so genannten Schüttelstäbchen einen Blick in die Zukunft zu werfen. Auch vor dem Tempel herrscht reger Betrieb: Losverkäufer und die Betreiber der Blumenstände dürfen sich über gute Geschäfte freuen. Im Tempel ist fotografieren streng verboten. 178 Waterloo Street | MRT EW 12 (Bugis)

Maghain Aboth Synagogue

Vor über hundert Jahren legten arabische Juden den Grundstein zu diesem Gotteshaus. Es ist damit Sitz der ältesten jüdischen Gemeinde Südostasiens. Ihre Mitglieder kamen überwiegend aus Bagdad und nach der kommunistischen Machtübernahme aus China. 24, Waterloo Street | MRT NS 24, NE 6 (Dhoby Ghaut)

Marina City

Langsam wächst der junge Stadtteil Marina City auf dem vom Meer abgetrotzten Land. Mit dem Kulturzentrum Esplanade Theatres on the Bay und der Ausgehmeile One Fullerton wurde ein künstliches Herz geschaffen, die neue Downtown. Noch sind die Grenzen vage, es handelt sich dabei um das Gebiet an der Mündung des Singapur-Flusses.

Das junge Viertel liegt nur einen Katzensprung vom Business District (die Straßen rund um den Shenton Way) und der Promenade des Boat Quay entfernt. Marina City ist fußläufig vom Padang zu erreichen, dem Paradeplatz, und auch Suntec City gehört dazu. Diese als „Stadt in der Stadt“ konzipierte Shoppingmall ist von fünf Bürotürmen (Nummer fünf ist kleiner als die anderen) umringt. Unübersehbar wächst hinter der Esplanade ein Riesenrad in die Höhe. Der so genannte Singapore Flyer wird ab 2008 neue Ausblicke auf die Stadt gewähren. Eine gemütliche Fahrt von nahezu 40 Minuten soll dann etwa knapp 30 S$ kosten. MRT EW 13, NS 25 (City Hall) oder MRT EW 14, NS 26 (Raffles Place)

Marina City Park

Wem es zu hektisch geworden ist in der Stadt, schaut sich den Marina City Park an. Noch gilt das Areal, das die Singapurer dem Meer abgetrotzt haben, als Geheimtipp für Paare, die einsam die Zweisamkeit genießen wollen. Ein Spaziergang im neu gestalteten Park bietet herrliche Blicke auf Singapur.

An seiner der Stadt zugewandten Seite entsteht bis 2009 einer der beiden riesigen Kasinokomplexe. Der Park selber und das gegenüberliegende Ufer sollen ein großer botanischen Garten werden. Eine neue Brücke verbindet dann beide Seiten an der Flussmündung. MRT NS 27 (Marina Bay)

Merlion Park

Singa Pura taufte Prinz Nila Utama gegen Ende des 13. Jhs. das von ihm entdeckte Fleckchen Erde. Namensgeber ist der Legende nach ein Fabelwesen, das der Prinz im dichten Regenwald erspäht haben will: halb Fisch, halb Löwe. In Singapur ist dieses Wesen als Merlion zum Wahrzeichen geworden. Bis vor kurzem thronte das Wappentier vor dem Fullerton Hotel, an der Einmündung des Flusses. Nach der Landgewinnung musste der 8,6 m lange Geselle umziehen. Nun schaut er am Ende des One-Fullerton-Piers wieder übers Meer. Warum die Anlage Merlion Park getauft wurde, bleibt das Geheimnis der Stadtplaner - Bäume sind jedenfalls nicht zu entdecken. Zu schön ist das Fotomotiv, wenn der Fischlöwe vor Singapurs Wolkenkratzern ins Wasser speit. MRT EW 14, NS 26 (Raffles Place)

National Library

Der Neubau der Nationalbibliothek ist weit mehr als nur ein Turm der Bücher. Mit 1,9 Mio. Menschen ist knapp die Hälfte aller Singapurer Mitglied der Bücherei - entsprechend groß ist selbstverständlich das Gedränge. Rund 3 Mio. Bücher in Chinesisch, Malay, Tamil und Englisch werden hier vorgehalten. Interessant aber sind nicht nur das Gebäude und ein Ausblick von den oberen Geschossen auf die Stadt, sondern auch die vielfältigen Veranstaltungen, die hier geboten werden. Tgl. 10-21 Uhr außer feiertags | 100 Victoria Street | MRT EW 12 (Bugis), dann Bus 851, 960 | Tel. 63323255 | www.nlb.gov.sg

National Museum of Singapore

Singapurs größtes Museum wurde Ende 2006 nach einer umfassenden Renovierung wieder eröffnet. Hinter seiner imposant-kolonialen Fassade zeigt das älteste Museum der Stadt - 120 Jahre ist es alt - nun auf fast 20000 m² in hochmodernen Räumen sowohl Wanderausstellungen internationalen Formats als auch Rückblicke auf die Singapurer Geschichte - etwa über Mode oder Essen im Stadtstaat. Architektonischer Höhepunkt ist die Glaskuppel mit einem Durchmesser von 24 m, die nachts erleuchtet wird. Eine Glaspassage verbindet den Alt- mit dem Neubau. Das Audiosystem Walk-the-talk führt per Kopfhörer durch das Gebäude. Die Wiedereröffnung des Hauses war der noch fehlende Mosaikstein in der Neugestaltung des Stadtkerns. Nun bildet er ein Ensemble mit dem Singapore Art Museum, der Singapore Management University, dem National Museum und dem dahinter liegenden Fort Canning Park, wo die Ursprünge Singapurs liegen. Tgl. 10-18 Uhr | Eintritt frei außer Sonderausstellungen | 93 Stamford Road | MRT NS 24, NE 6 (Dhoby Ghaut), NS 25, EW 13 (City Hall) | Tel. 63325642 | www.nationalmuseum.sg

The Old Parliament (The Arts House)

Das weiße Gebäude im Herzen der Stadt am Singapore River blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: 1829 vom irischen Architekten George Coleman als Kaufmannshaus gebaut, wurde es zum Gericht umgewidmet. Dann zog das Parlament ein. Auch als Symbol für den angestrebten Wandel Singapurs zur Kunstmetropole ist es zu verstehen, dass das ehemalige Old Parliament House 2004 in The Arts House umgetauft und als Galerie und Veranstaltungszentrum mit Restaurant wieder eröffnet wurde. Zuvor war das Parlament des Stadtstaates einige hundert Meter weiter den Fluss hinauf in einen Neubau umgezogen. Parliament Lane Ecke High Street | MRT EW 13, NS 25 (City Hall) | www.theartshouse.com.sg

Orchard Road

Sie hat Singapur als Hauptstadt aller Einkaufswütigen bekannt gemacht: die Einkaufsmeile Orchard Road. Zum Shoppingparadies zählen auch die Tanglin Road, in die die Orchard Road übergeht, und die die Haupteinkaufsstraße kreuzende Scotts Road - hier finden Sie große Kaufhäuser, kleine Edelboutiquen, Möbel, Elektronik, Computer - was Ihr Herz begehrt. Der größte und edelste Kaufpalast der Orchard Road ist Ngee Ann City mit dem japanischen Kaufhaus Takashimaya. Im Wisma Atria und im gegenüber liegenden The Paragon finden Sie eher elegante Mode, im Tangs und im Robinsons richtet man sich nach dem Geldbeutel der Durchschnittsverdiener. Magnet für junge Leute ist das szenige The Heeren. Die großen Malls haben jeden letzten Freitag im Monat bis 24 Uhr geöffnet. MRT NS 22 (Orchard)

Raffles Hotel

Die „Große Alte Dame des Ostens“ ist dem Jungbrunnen entstiegen, die Legende lebendig wie nie zuvor. Sie begann, als 1887 drei armenische Brüder namens Sarkies einen Bungalow direkt an der Strandpromenade mieteten und zu einem Hotel umwandelten. Die Sarkies, die ihre Herberge nach Sir Stamford Raffles benannten, bauten um und an, bis das Raffles zum ersten Haus am Platz wurde. Kaiser, Könige und Präsidenten, Regierungschefs und Stars aus allen Bereichen des Showgeschäfts wohnten im Raffles, in der Writers Bar trafen sich Schriftsteller und Journalisten aus aller Welt, schlürften den dort erfundenen Singapore Sling, einen Cocktail auf Ginbasis mit exotischen Säften und gewaltiger Wirkung. Doch dann unterbrach der Zweite Weltkrieg die Karriere des Hotels, das zu einem Quartier für die japanischen Besatzer wurde.

Nach Kriegsende konnte das Raffles noch einmal an glanzvolle Zeiten anknüpfen, aber in den 1980er-Jahren lebte es nur noch von seinem alten Ruf. Doch anstatt es abzureißen, sanierte Singapur sein Prachtstück. Aus staatlichen und vor allem aus privaten Sammlungen wurden Teile der ursprünglichen Raffles-Ausstattung zusammengetragen. In strahlendem Weiß stellte sich 1991 das neue, alte Haus den Gästen vor.

Schreiten Sie über den Kies der Auffahrt zum kunstvoll geschmiedeten Eisenportikus, werfen Sie einen Blick in die riesige Hotelhalle, schauen Sie in der Writers Bar nach Spuren von Somerset Maugham, Hermann Hesse oder Noel Coward. Der Allgemeinheit zugänglich sind auch die hübschen Innenhöfe, der tropische Garten, sechs Restaurants, mehrere Dutzend hochklassiger Geschäfte, ein Theater und ein Ballsaal. Ein Kleinod ist das Raffles Museum. Hier finden sich all die Andenken an Schriftsteller und illustre Gäste, die einst in Asiens schönstem Hotel abstiegen. Über Jahre bemühte sich das das Hotel, Erinnerungsstücke aus der ganzen Welt zusammenzutragen. Einstige Gäste wurden angeschrieben, mit Zeitungsanzeigen wurde nach Memorabilien gefahndet. Alte Fotos und Kofferaufkleber, Ballkleider, Bücher und Reiseandenken aus den frühen Jahren des vergangenen Jahrhunderts kamen so zusammen (tgl. 10-19 Uhr | Eintritt frei). | Im Hotel sind Sandalen, Shorts und Hemdchen unerwünscht, nach 22 Uhr Zutritt nur für Hotelgäste | 1 Beach Road | MRT EW 13, NS 25 (City Hall)

Raffles Place

Das Herz der Finanzmetropole Singapur schlägt rund um den Raffles Place. Das Kernstück des Central Business District ist umringt von den Hochhaustürmen der Banken. Wer den Ausgang B der U-Bahnstation wählt, entdeckt zu seiner Linken das Caltex House. Weiter links liegt die im Stil der klassischen Moderne erbaute Bank of China. Heute wirkt sie mit ihren gerade mal 18 Stockwerken klein - die riesige Maybank rechts daneben scheint sie zu erdrücken. Neben der ausladenden Standard Chartered Bank ist die United Overseas Bank zu sehen. Ihre beiden Türme erinnern an aufeinander gestapelte Münzen. Hier, mitten im Finanzzentrum, hat auch die Deutsche Botschaft ihren Sitz: Ihre Büros liegen im zwölften Stock des Singapore Landtower. MRT EW 14, NS 26 (Raffles Place)

Singapore Art Museum

Das Haus der früheren St. Joseph's Institution - der ersten katholischen Schule Singapurs - ist aufwändig renoviert worden und dient als Nationalgalerie. 5500 Exponate umfasst die permanente Sammlung, die den Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst aus Südostasien legt. Mo-So 10-19, Fr bis 21 Uhr | Eintritt 3S$ | 71 Bras Basah Road | MRT EW 13, NS 25 (City Hall) oder NS 24, NE 6 (Dhoby Ghaut)

Singapore Management University

Dieser Bau ist keine Universität, sondern ein Bekenntnis - ein Bekenntnis der Stadt zu ihrer selbst gewählten Zukunft als Wissenschaftsstandort. Immerhin entstand der Bau der SMU genau im Stadtkern, zwischen historischen Gebäuden. Die dritte Universität der Vier-Millionen-Stadt ist streng nach amerikanischen Vorbildern ausgerichtet und soll Studenten aus der ganzen Welt anziehen - bislang sind es etwa 5000. Wer etwas vom jungen Singapur und seinem Lerneifer mitbekommen will, sollte sich ohne Scheu einmal auf den offenen Campus wagen oder die Passagen im Tiefgeschoss besuchen. 81 Victoria Street | MRT NS 24, NE 6 (Dhoby Ghaut), NS 25, EW 13 (City Hall) | www.smu.edu.sg

Sri Krishnan Temple

Der jüngst renovierte hinduistische Tempel bezaubert durch seine Farbigkeit. Zeremonien werden im Alltagstrubel abgehalten, nicht selten spielt Musik auf. Die verschiedenen Götter, meist Shiva, Vishnu und Brahma, dargestellt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sind mit frischen Blumen geschmückt. Kurios ist, dass viele Buddhisten aus dem benachbarten Kwan Im Tong Hood Che Temple vorbeischauen und auch den Hindu-Göttern einen Besuch abstatten. 152 Waterloo Street | MRT EW 12 (Bugis)

St Andrew's Cathedral

Die anglikanische Kirche wurde 1862 von indischen Sträflingen im neugotischen Stil erbaut. Das eigenartige Weiß der Fassade und des Turmes beruht auf der noch eigenartigeren Mischung namens Madras Churam, die für den Verputz verwendet wurde: Muscheln, Eiweiß und Kokosnussfasern wurden eingerührt. St Andrew's Road | MRT EW 13, NS 25 (City Hall)

Supreme Court und City Hall

Hier treffen das koloniale Singapur und das Singapur des 21. Jhs. aufeinander: Der 1939 auf dem Gelände des früheren Grand Hotel de L'Europe fertig gestellte Gerichtshof (Supreme Court) grenzt an den Neubau des Architekten Norman Foster, der auch die Kuppel des Berliner Reichstags entworfen hat. Symbolträchtig wird das Berufungsgericht - Singapurs höchste juristische Instanz - seinen Sitz direkt unter dem Dach beziehen.

Gleich nebenan liegt das 1929 erbaute Rathaus, vor dem die Japaner 1945 Lord Mountbatten die Kapitulation erklärten. St. Andrew's Road | MRT EW 13, NS 25 (City Hall)

Buddha Tooth Relic Temple

In Chinatown gibt es viele alte Tempel - und einen ganz neuen: Mitten im Zentrum entstand der Tempel für den Zahn Buddhas, dessen Architektur die Struktur des Mandala, Sinnbild des buddhistischen Universums, aufnimmt. Doch gleich nach der Einweihung 2007 stellte sich heraus, dass der Zahn wohl eher von einer Kuh stammt. Was nun aus dem Tempel wird, für dessen Bau Singapurs Bürger mehr als 40 Mio. Dollar und gut 200 kg Gold gespendet haben, stand bei Redaktionsschluss nicht fest. 45 Maxwell Road | MRT EW 15 (Tanjong Pagar) | www.btrts.org.sg

Chinatown

Chinatown ist der Ort, an dem Singapur als Handelsplatz seinen Anfang nahm. Die Regierung hat 50 Mio. Euro investiert, um die vom Abriss verschonten Häuser zu restaurieren. Ein Besuch der Straßen zwischen Pickering Street/Church Street im Norden, Telok Ayer Street/Anson Road im Osten, Cantonment Road im Süden und New Bridge Road im Westen lohnt sich - zum einen wegen der erhaltenen Architektur, v.a. aber wegen der typischen Geschäfte und ihrer Besitzer. Die originalen Häuser Chinatowns erinnern an den Luxus einstiger Kaufleute und die Macht der chinesischen Clans. In der Architektur vermischen sich chinesische Elemente mit dorischen und korinthischen Säulen, Italien trug Klassizistisches bei - und was dabei herausgekommen ist, nennt man „chinesischen Barock“. | MRT NE 4 (Chinatown)

Chinatown Heritage Centre

Im Zuge der Aktivitäten, Chinatown zum Touristenzentrum zu machen, entstand in drei renovierten Shop-houses das Chinatown Heritage Centre. Am Beispiel einzelner Schicksale wird das Leben der Einwanderer dargestellt. Im Ringen um Authentizität hat man frühere Bewohner Chinatowns bemüht, ihre persönlichen Geschichten zu erzählen. Per Videoeinspielungen flimmern die Gesichter der Befragten an den Wänden des Museums. Alte Reisekisten geben einen Eindruck davon, wie armselig die ersten Singapurer ausgerüstet waren.

Beim Rundgang, der über drei Etagen führt, werden Gewohnheiten, Riten und Feste der Chinesen, die auch in der Fremde ihre Traditionen beibehielten, anschaulich erklärt. Zu den beeindruckendsten Elementen der Ausstellung gehören die Nachbauten der kleinen Zimmerchen, in denen die Bewohner Chinatowns hausten. Sie geben einen erstaunlichen Eindruck vom Alltag in den Shophouses, von einem Leben, das durch Armut, Enge und Verzicht auf persönlichen Freiraum geprägt war. Ein nettes Café ist angegliedert. Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 8,80 S$ | 48 Pagoda Street | MRT NE 4 (Chinatown) | www.chinatownheritage.com.sg

Fuk-Tak-Ch'i-Museum/Far East Square

In Singapurs ältestem Tempel Fuk Tak Ch'i wurde 1998 ein kleines Museum eröffnet, das einen Einblick in das Alltagsleben der ersten chinesischen Einwanderer in Singapur gibt. Das Museum ist Teil des Far East Square, eines ehemaligen Wohnviertels zwischen Telok Ayer, Pekin, China und Cross Street. Ein Teil des Viertels wurde Ende der 1990er-Jahre restauriert und mit einem Glasdach überzogen. Sie können in klimatisierten Gassen bummeln und sich die traditionellen Shophouses ansehen, in Restaurants oder Cafés einkehren, Souvenirs kaufen. In einem Pavillon an der Stelle, wo früher chinesische Straßenopern aufgeführt wurden, finden heute Kulturveranstaltungen statt. Tgl. 10-22 Uhr | Eintritt frei | 43 Pekin Street | MRT NE 4 (Chinatown)

Singapore Tyler Print Institute

Gedacht als Sinnbild für das neue, kunstinteressierte Singapur hat die Stadt mit großem Aufwand einen Ableger der berühmten New Yorker Druckwerkstatt auf die Tropeninsel geholt. Angestoßen durch den amerikanischen Meisterdrucker Kenneth Tyler zeigt das Institut heute in einer eigenen Galerie moderne Druckgrafik, bietet daneben aber auch Workshops für Arbeiten mit Papier und eine eigene Papiermühle. So will es den ganzen Prozess vom Schöpfen des Papiers über die Zusammenarbeit mit Künstlern und den Druck bis zum Verkauf der Grafiken vorführen. Außerdem gibt das Singapapore Tyler Print Institute eine eigene STPI-Printedition heraus, darüber hinaus sind Gast-Künstlern Ausstellungen gewidmet. STPI sitzt im Obergeschoss eines restaurierten Hafenspeichers aus dem 19. Jh. Di-Sa 9.30-20, So 13-17 Uhr (außer an Feiertagen) | 41 Robertson Quay | Bus 32, 54, 64, 123, 143, 195 oder MRT NE 5 (Clarke Quay), dann Bus 54 | www.stpi.com.sg

Sri Mariamman Temple

Das Hinduheiligtum wurde 1827 gegründet. Der jetzige Steinbau ersetzte 1843 einen Holztempel. Seither wurden immer wieder Erweiterungen und Ausschmückungen vorgenommen. Der Tempel quillt förmlich über von Schnitzereien und Skulpturen. Allein das Gopuram, das Eingangstor, ist eine lange Bildergeschichte für sich. Fast täglich werden hier Hochzeiten gefeiert, abends erklingt traditionelle Musik, und zum Thimithifest findet im Innenhof der Feuerlauf statt. 244 South Bridge Road | MRT EW 15 (Tanjong Pagar), MRT NE 4 (Chinatown)

Tan Si Chong Su Temple

Nach Überzeugung von Singapurs Chinesen erfreut sich dieses 1876 fertig gestellte Heiligtum, das auf den Singapore River blickt, des besten Fengshui der Stadt. Gebete werden in diesem Tempel daher angeblich besser erhört als irgendwo sonst am Ort. Deshalb sind hier frühmorgens und abends, während der Hauptgebetszeiten, besonders viele Gläubige anzutreffen, und es gibt eine Vielzahl von Ritualen zu erleben, darunter taoistische Liturgie und das Werfen von Orakelhölzchen. 15 Magazine Road | MRT NE 4 (Chinatown), dann Bus 51

Thian Hock Keng Temple

Im Jahr 1842 ließen chinesische Seeleute den Tempel an der damaligen Uferstraße errichten und weihten ihn ihrer Schutzpatronin Mazu. (Heute mag man kaum glauben, dass die Göttin damals noch direkt aufs Meer schaute.) Verwendet wurde Material aus aller Welt: Die Statue der Göttin kommt aus China, die schmiedeeisernen Geländer aus Schottland, die Kacheln aus England und Delft in Holland. Dach, Wände und Säulen sind reich mit Schnitzereien dekoriert. Gläubige entzünden vor den Altären Räucherstäbchen und verbrennen Papier, auf dem Gebete und Gelübde stehen. Die Wahrsager allerdings arbeiten mit Computer. 158, Telok Ayer Street | MRT NS 26, EW 14 (Raffles Place)

Ura Centre

Wer sich für Stadtplanung und -architektur Singapurs interessiert, ist hier richtig: Die zweistöckige Galerie im Gebäude des Stadtplanungsamtes (URA, Urban Redevelopment Authority) in Chinatown zeigt nicht nur themenbezogene Ausstellungen etwa über die Restaurierung Little Indias, sondern besitzt auch zwei riesige Modelle der Stadt mit Plänen über den Ausbau der kommenden Dekaden. Interaktive Bildschirme und 3-D-Animationen visualisieren das neue Singapur. Mo-Fr 9-16.30, Sa 9-12.30 Uhr | Eintritt frei | 45 Maxwell Road | MRT EW 15 (Tanjong Pagar)

Arab Street

Die Araber gehörten zu den ersten Handelspartnern des alten Singapura. Die nach ihnen benannte Straße wurde zum Synonym für das malaiische Stadtviertel, das unübersehbar islamisch geprägt ist. Die goldene Kuppel der Sultansmoschee beherrscht das Gebiet zwischen Jalan Sultan und Rochor Road im Norden und Süden, zwischen Jalan Besar und Beach Road im Westen und Osten. Die Läden in den kleinen Straßen sind voll gestopft mit Kunsthandwerk und typischen Produkten des malaiischen Singapur und der benachbarten islamischen Staaten Malaysia und Indonesien, mit Leder- und Korbwaren, Parfumöl, Messingtöpfen, Batik und Seide. Wenn Sie mit den Stoffhändlern der Arab Street handeln, sollten Sie schon 10 Prozent Rabatt herausholen können. Die Regierung hat in den vergangenen Jahren viel Geld investiert, um das muslimische Viertel genauso zu renovieren wie Chinatown. Nachdem es aufgrund hoher Mietpreise zu langen Leerständen gekommen war, ist das Viertel, das auch Kampong Glam heißt, nun wieder belebt. Interessant ist das Ende 2004 eröffnete Malay Heritage Centre. Der ehemalige Sultanspalast ist dem malaiischen Kulturerbe gewidmet. Besucher dürfen auch selber töpfern, der Angklung Töne entlocken und Batik drucken. 85 Sultan Gate | Auskunft zu Vorführungen Tel. 63910450 | MRT EW 12 (Bugis), dann Bus 2, 7, 32

Central Sikh Temple

Prachtvoller Bau, der 1986 zum 518. Geburtstag des Begründers der Sikh-Religion, Guru Nanak, eröffnet wurde und im selben Jahr Singapurs Architekturpreis erhielt. In dem Heiligtum wird das Granth Sahih, das heilige Buch der Sikhs, verwahrt. 15000 Mitglieder der indischen Religionsgruppe leben heute in Singapur. 2 Towner Road | MRT NE 9 (Boon Keng)

Hajjah Fatimah Mosque

Diese älteste Moschee in Singapur ist architektonisch schöner als die größere Sultansmoschee. Sie wurde nach einer in Malakka geborenen Malaiin benannt, die einen reichen Sultan heiratete und nach dessen Tod sein Schifffahrts- und Handelshaus so erfolgreich weiterführte, dass sie 1846 den Bau der Moschee finanzieren konnte. 4001 Beach Road | MRT EW 11 (Lavender), dann Bus 100, 961, 980

Little India

Auf beiden Seiten der Serangoon Road, im Norden bis zur Lavender Street, im Osten an das malaiische Viertel grenzend, sind unübersehbar Inder in der Mehrzahl - Frauen im Sari, Männer mit Turbanen oder in den typischen Beinkleidern Lunghi und Dhoti. Sonntagabends ist das Gedränge am größten. Nicht nur indischstämmige Singapurer, auch Gastarbeiter aus Bangladesch, Sri-Lanka und Südindien versammeln sich dann zum Schwätzchen vor dem Serangoon Plaza oder am Kali-Amman-Tempel. MRT NE 7 (Little India)

Malay Heritage Center

Neben der Moschee liegt die frühere Istana, der Sultanspalast. Liebevoll restauriert logiert hier heute das Malay Heritage Center. Es will die Tradition des malaiischen Lebens in Singapur bewahren. Neben dem eigentlichen Museum bietet es auch Kulturprogramme und Kurse. An der Seite des kleinen Parks liegt das Gedung Kuning, das gelbe Haus, das heute ein gutes malaiisches Restaurant beherbergt. Mo 13-18, Di-So 10-18 Uhr | Eintritt: Museum 3 S$, Show 10 S$ | 85 Sultan Gate | Tel. 63910450 | MRT EW 12 (Bugis)

Sultan Mosque

Das jetzige Gebäude, geistliches Zentrum der hiesigen Moslems, wurde erst im Jahr 1928 fertig gestellt und fällt durch seine riesige goldene Kuppel auf. Es besitzt die größte Gebetshalle der Stadt. Während der Gebetsstunden kein Zutritt für Besucher | 3 Muscat Street | MRT EW 11 (Lavender), dann Bus 7

Temple of Thousand Lights

Eigentlich heißt dieser buddhistische Tempel Sakaya Muni Buddha Gaya. Der Volksmund nennt ihn „Tempel der 1000 Lichter“. Denn im Mittelpunkt steht eine 15 m hohe Buddhastatue, die von Lichterketten umgeben ist. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die schönen Wandmalereien, die Buddhas Suche nach Erleuchtung darstellen. 366 Race Course Road | Bus 64, 65, 106, 111

Mount Faber Scenic Park

Viele Besucher beginnen ihren Ausflug nach Sentosa vom Mount Faber aus: Eine Seilbahn führt bis auf die Freizeitinsel. Doch auf Singapurs zweithöchstem Berg wird noch mehr geboten, als ein - gerade abends - schöner Ausblick über die Stadt: In der „Jewel Box“ fährt die Seilbahn ab, es gibt dort aber auch drei Restaurants und ein Souvenirgeschäft. Und ein Ausstellungsstück besonderer Art: eine Seilbahngondel, gebaut aus 20000 Legosteinen. Die Bahn fährt täglich von 8.30 bis 23 Uhr, Zustieg auch in der Zwischenstation Harbourfront, Tickets: The Jewel Box, Harbour Front Centre, Harbour Front Tower 2, Sentosa Tour Desk | Hin und zuück 10,90 S$, Glasbodenkabine 15 S$, Dinner in der Gondel 18.30-20.30 Uhr ab 88 S$ pro Paar | MRT NE 1 (Harbourfront), dann Bus 143, danach zu Fuß | Tel. 63779688 | www.mountfaber.com.sg

St James Power Station

Das ehemalige Kohlekraftwerk aus dem Jahr 1927 steht wieder unter Dampf. Statt es abzureißen, hat die Stadt Singapur den Backsteinbau am Hafen in ein Mekka für Clubhopper und Liebhaber von Livemusik verwandelt. Im Movida spielt eine kubanische Band, das Mono bietet Karaoke auf gehobenem Niveau. Alle neun Bars und Clubs wenden sich an „Geschäftsleute, Manager und Angestellte“. 3 Sentosa Gateway | MRT NE 1 (Harbourfront) | www.stjamespowerstation.com

Vivo City

Der japanische Architekt Toyo Ito hat mit Blick auf den Hafen eine Einkaufsmeile gebaut, die eher an ein Raumschiff erinnert. Der weiße Bau ohne Ecken und Kanten beherbergt Filialen aller großer Ketten von Gap bis Zara. Eine Fülle guter Restaurants mit Blick auf die an- und abfahrenden Fähren ergänzt Singapurs jüngstes Einkaufsparadies. Auch gibt es hier das modernste Kino der Stadt mit Liegesesseln. Kinder finden herrliche Spielplätze und ein riesiges Wasserbecken zum Rumtoben auf dem Dach. Tgl. 10-22 Uhr | Telok Blangah Road, Ecke Sentosa Gateway | MRT NE 1 (Harbourfront) | www.vivocity.com.sg

Geylang Serai

Schon lange vor Ankunft der Engländer und Chinesen siedelten hier Malaien. 1840 von den Engländern vertrieben, zogen sich auch die malaiischen Fischer aus dem Pfahldorf am Singapore River hierher zurück. Einige ihrer Nachfahren haben am East Coast Park noch ihre Boote liegen. Gegen ein geringes Entgelt nehmen sie Touristen auf Fangfahrt mit.

Nach wie vor entfaltet sich in Geylang malaiisches Kulturleben, besonders rege an religiösen Feiertagen. Die Geschäfte führen spezifisch malaiische Produkte. Reiche Araber und Malaien errichteten in diesem Stadtteil ihre Prachtvillen, oft in wuchtigem Zuckerbäckerstil. Zu muslimischen Festtagen wie dem Hari Raya am Ende der Fastenzeit wird Geylang Serai mit üppigen Dekorationen herausgeputzt. MRT EW 8 Paya Lebar

Holland Village

Die heutigen Nachfahren der Siedler in Singapur, die Entsandten der Banken und Konzerne, lassen sich gerne in der Nähe von Holland Village nieder. Hier leben sie nah am Stadtzentrum, aber doch in grüner Umgebung. In diesem Stadtteil gibt es zahlreiche preiswerte Läden, die dem westlichen Geschmack gerecht werden, besonders in dem - von außen abweisend wirkenden - Holland-Village Shopping Center. Bei den indischen Zeitschriftenhändlern an den Straßenecken bekommen sie internationale, auch deutschsprachige Zeitungen. Im gesamten Viertel finden sich zahlreiche gute - auch westliche - Restaurants, vor allem in der Jalan Merah Saga. Und wenn Sie wollen, können Sie an den Bars von Holland Village einiges über das wahre Leben in der Stadt erfahren und schnell Anschluss knüpfen. In das angrenzende Wohngebiet sind inzwischen eine ganze Reihe Künstler eingezogen. Das Atelier von Ketna Patel, die weltweit gezeigte, wundervolle Collagen in leuchtenden Farben herstellt, können Sie besuchen (33-35 Jalan Puteh Jeneh | nach Vereinbarung unter Tel. 64793736 | www.ketnapatel.com). | Holland Village: Bus 7, 77, 106 ab MRT NS 22 (Orchard/Orchard Boulevard)

Tanglin Village

Zwischen Holland Village und Innenstadt liegt ein weiterer Anziehungspunkt der Stadt, verborgen hinter hohen Tropenbäumen: Auf den ersten Blick mag das weitläufige Gelände von Tanglin Village nicht danach aussehen, aber die Entwicklungsbehörde Singapurs betrachtet das alte Militärgelände als „Schlüsselprojekt“. Einst eine Muskatnuss-Plantage baute ab 1860 das Militär auf dem Hügel vor den Toren der damaligen Stadt seine Baracken. In sie ist heute neues Leben eingezogen: Restaurants, Weinhandlungen, Antiquitätenhändler und Boutiquen. Wer sich auf den Hügel begibt, braucht ein wenig Zeit - aber er wird viele Entdeckungen machen. Dazu zählen Szenetreffs wie das PS. Cafe, aber auch Händler alter Buddhastatuen wie Shang Antique. Abends zieht der Restaurantkomplex Oosh mit seinem japanischen Restaurant und dem großen Garten nicht nur die Schickeria an. Das Viertel lebt von seiner Weitläufigkeit, dem Charme der alten Black-and-White-Häuser und den Tropenbäumen. Tanglin Village: Schräg gegenüber Botanic Gardens | MRT NS 22 (Orchard/Orchard Boulevard), dann Bus 7, 77, 106, 123, 174

Lian Shan Shuang Lin Kloster

Die Klosteranlage von 1908 ist heute ein Nationaldenkmal. Denn sie besteht nicht nur aus den Tempeln, die an Geburt und Tod Buddhas erinnern, sondern auch aus dem daneben liegenden taoistischen Tempel Cheng Huang Miao. Er ist dem Stadtgott gewidmet. Das buddhistische Kloster wird beherrscht von der Pagode, deren Glocken im Wind klingen. Durch drei Höfe geht es in die jeweiligen Tempelhallen, in denen reich geschnitzte Buddhastatuen den Besucher erwarten. Den Grund und Boden der Anlage stiftete ein reicher Hokkien-Chinese. 184 Jalan Toa Payoh | MRT NS 19 (Toa Payoh) | www.shuanglin.org

Memories at Old Ford Factory

1941 nahm die alte Ford-Fabrik in Singapur als erstes südostasiatisches Automobilwerk ihre Fertigung auf. Heute hat die Stadt in den historischen Gebäuden eine beeindruckende Gedenkstätte für Singapurs Geschichte unter der japanischen Besatzung (1942-45) eingerichtet. Die Japaner tauften die Stadt in Syonan-To, „Licht des Südens“, um. Doch sie herrschten mit einer Grausamkeit, die Singapur bis heute nicht vergessen hat. Mo-Fr 9-17.30, Sa 9-13.30 Uhr | 351 Upper Bukit Timah Road | MRT NS 2 (Bukit Batok), dann Bus 173 | www.s1942.org.sg

Botanic Gardens

Ein tropisches Schmuckstück, nur wenige Gehminuten von der Einkaufsmeile Orchard Road entfernt. Auf dem riesigen Areal von 52 ha wachsen mehr als 2000 Pflanzenarten, gibt es tropischen Primärregenwald ebenso wie gepflegte Rasenflächen, Wasserfälle, Seen, Farn- und Rosengärten. Weltberühmt ist der Orchideengarten mit seinen ganzjährig blühenden Sorten und mehr als 60000 Pflanzen. Neue Abteilungen zeigen Kakteen, Gewürz- und Wassergewächse. Für Kinder ist nicht nur der große Spielplatz, sondern auch die nachgebildete Urlandschaft interessant. Neue Restaurants und Lehrgebäude wurden 2006 eröffnet.

Der heutige botanische Garten war ursprünglich, ebenso wie ein Vorgänger, den Sir Stamford Raffles 1822 anlegen ließ, eine Versuchsanlage für wirtschaftlich nutzbare Gewächse. Raffles konzentrierte sich auf essbare Pflanzen und Gewürze, der Botaniker Henry Ridley begann Mitte des 19. Jhs. mit der versuchsweisen Anpflanzung von Kautschukbäumen, deren Samen aus ihrer Heimat Brasilien über London nach Singapur kamen. Zunächst als „mad Ridley“ - verrückter Ridley - verspottet, begründete der Pionier die Gewinnung von Naturkautschuk als einen bedeutenden Wirtschaftzweig Südostasiens. Kautschukbäume bilden heute nur noch einen kleinen Teil der Pflanzen im Garten. Tgl. 5-24 Uhr | Eintritt frei | Eintritt 5 S$ | Cluny Road | (Eingang Ecke Holland Road) | MRT NS 22 (Orchard), dann Bus 7, 77, 106, 123, 174 ab Orchard Boulevard

Chinese and Japanese Gardens

Die Gärten sind durch eine Brücke miteinander verbunden. In beiden sind die Anlagen nach landestypischer Art gestaltet: Während die chinesischen Gartenbauarchitekten gewölbte Brücken, Pagoden, Innenhöfe und Brunnen in die Landschaftspflege einbeziehen, betonen ihre japanischen Kollegen die Einfachheit: Steinlaternen, kleine Büsche, sanfte Hügel bestimmen das Bild im „Garten der Ruhe“. Zum chinesischen Teil gehört eine kleine, aber feine Bonsaiausstellung. Während der langen MRT-Fahrt nach Jurong bekommen die Passagiere einen guten Eindruck vom Leben in den Satellitenstädten, denn meistens fährt die MRT oberhalb der Straßen. Tgl. 6-19 Uhr | Eintritt frei | Bonsaigarten 5 S$ | MRT EW 25 (Chinese Garden), dann fünf Minuten Fußweg

East Coast Park

Der kilometerlange Park entlang der Ostküste ist eines der beliebtesten Ziele der Singapurer. Vermeiden Sie daher möglichst einen Besuch am Wochenende! Hier können Sie am Strand faulenzen, ein Fahrrad oder Rollerblades ausleihen, zelten, grillen oder einfach nur am Meer entlang spazieren gehen. Empfehlenswert ist ein Besuch in einem der zahlreichen Seafood-Restaurants. Bus 16 bis Marine Terrace, dann weiter durch eine Unterführung unter der ECP-Schnellstraße; oder MRT EW 5 (Bedok), weiter mit Bus 31, 197, 401 (nur So und Feiertage)

Jurong Bird Park

In diesem größten Vogelpark Südostasiens sind über 600 Arten aus aller Welt mit zusammen mehr als 9000 Exemplaren vertreten, darunter die größte Sammlung südostasiatischer Nashornvögel und südamerikanischer Tukane sowie die zweitgrößte Pinguinschau in der Welt. Durch den Park verkehrt eine Panorail genannte Einschienenbahn. Das größte Aviarium überspannt eine Fläche von 2 ha mit Tropenwald und Wasserfall, künstlichen Regengüssen und Gewittergrollen, die die bunten tropischen Vögel aufgeregt Schutz suchen lassen. In einem Amphitheater namens Nature Theatrette gibt es mehrmals täglich Dia- und Tonvorführungen sowie die „All Stars Birdshow“, in der abgerichtete Vögel erstaunliche Kunststücke vollbringen. Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 16 S$ | Panoraul 9-17 Uhr (4 S$) | Frühstück mit den Vögeln (9.30 Uhr am Flamingo Café) | Kombiticket mit Zoo und Nightsafari möglich | 2 Jurong Hill | Tel. 62650022 | www.birdpark.com.sg | MRT EW 27 (Boon Lay), weiter mit Bus 194 oder 251

Singapore Zoological Gardens & Nightsafari

Der wunderschöne Singapurer Zoo von 1973 wurde als „Open Zoo“ konzipiert - das heißt, dass die meisten Tiere in großen, offenen Gehegen gehalten werden. Wo immer es geht, wurde auf Gitter verzichtet - meist trennen Wassergräben Besucher und Besuchte. Die Nightsafari bietet einen besonderen Höhepunkt, den sich kein Singapur-Besucher entgehen lassen sollte. Mehrfach preisgekrönt sind sowohl Zoo als auch Nachtsafari. Die Mitarbeiter legen besonderen Wert auf den Schutz von Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Im Conservation Centre erfahren Sie mehr über die Aktivitäten. Von 9 bis 17 Uhr können Sie den Fütterungen der 3600 Tiere beiwohnen. Wer mag, meldet sich zum Frühstück mit den Orang-Utans („jungle breakfast“ | tgl. 9-10 Uhr | 18 S$). Außerdem gibt es den „lunch with lions“ (nur für Gruppen | tgl. 11.30-14 Uhr).

Um 18 Uhr schließt der Zoo, 90 Minuten später öffnen sich die Tore zur Nachtsafari: Über 40 ha erstreckt sich das Gelände, das anderthalbmal so groß ist wie das des Tageszoos. Am Eingang lodern Fackeln, über dem Gelände liegt ein fahler Schein, denn spezielle Lampen beleuchten die 1000 Tiere (110 verschiedene Arten) bis Mitternacht. Machen Sie üppigen Gebrauch von Mückenschutzmitteln. Am Eingang gibt es eine kleine Karte, die verschiedene, gut ausgeschilderte Routen vorschlägt. Wer müde ist, lässt sich mit der Bahn umherkutschieren. Es lohnt sich, den Leopard Trail, der eigentlich nur bis zur East Lodge führt, noch weiter bis zu den Tieren aus Afrika zu verlängern: Wenn in der Dunkelheit die langen Hälse der Giraffen vor dem Seeufer erscheinen, ist das schon ein malerischer Anblick. Das Prinzip der Freigehege ist in der Nachtsafari perfektioniert worden, ungefährliche Tiere grasen direkt neben den Wegen. Sie können auch eine Safari Adventure Tour buchen, eine geführte Tour mit exklusiven Tieransichten. Infos und alle Buchungen: Tel. 62693411 | Zoo und Nightsafari liegen an der 80 Mandai Lake Road | Zoo tgl. 8.30-18, Nightsafari tgl. 19.30-24 Uhr, (Ticketverkauf bis 23 Uhr) | Eintritt Zoo 15 S$, nur Nightsafari 20 S$, Zoo inkl. Nightsafari 30 S$, Zoo inkl. Nightsafari und Jurong Bird Park 40 S$. | Bus 171 bis Mandai Lake Road, Straße überqueren und mit dem Bus 138 weiter bis zur Endstation. Oder: MRT bis NS 16 (Ang Mo Kio), weiter mit Bus 138 oder bis NS 4 (Choa Chu Kang), weiter mit Bus 927