Reisetipps Frankreich

Sehenswertes Frankreich

Region: Bayonne

Altstadt

Innerhalb der dicken Festungsmauern, erbaut unter Ludwig XIV. als Schutz gegen die Spanier, reihen sich die Sehenswürdigkeiten: die Cathédrale Ste-Marie mit ihrem gotischen Kreuzgang, das alte Schloss aus dem 11. Jh. und die Rue du Port-Neuf mit ihren berühmten Schokoladenherstellern und Konditoren.

Musée Basque

Das Museum bietet eine ethnografische Sammlung über die baskische Kultur. 37, quai des Corsaires | www.musee-basque.com | Di-So Nov.-April 10.30-12.30 und 14-18, Mai-Okt. 10-18.30 Uhr | Eintritt 5,50 Euro

Petit Bayonne

Im Viertel rechts der Nive offenbart die Stadt ihren festlichen Charakter. Hier gibt es eine ganze Reihe von guten Restaurants, aber auch sehr schöne Häuser am Quai Galuperie und Quai des Corsaires. Das Viertel ist eine Bastion der baskischen Nationalisten, wie an den Graffiti zu erkennen ist.

Region: Bergerac

Musée de Tabac

Wo Ludwig XIII. früher mit den Protestanten diskutierte, erfährt man nun viel über Pfeifen und das Rauchen. Maison Peyrarède, place du Feu | Di-Fr 10-12 und 14-18, Sa bis 17, So 14.30-18.30 Uhr | Eintritt 3,50 Euro

Region: Biarritz

Musée de la Mer

Über die ständig wechselnden Öffnungszeiten des Museums informiert die Website www.museedelamer.com. Esplanade du Rocher-de-la-Vierge | Eintritt 7,50 Euro

Region: Bordeaux

Altstadt

Der Bezirk Le Vieux Bordeaux zwischen den beiden eher volkstümlichen Vierteln Chartrons und St-Michel gelegen beinhaltet rund 5000 (!) Gebäude aus dem 18. Jh.

CAPC

Das Museum für zeitgenössische Kunst zeigt Meisterwerke von 1960 bis heute und gute Wechselausstellungen. 7, rue Ferrère | Di-So 11-18, Mi bis 20 Uhr | Eintritt 5 Euro

Cathédrale Saint-André

Sie gehört zum Weltkulturerbe der Unesco, wurde im Mittelalter erbaut und zwischen dem 13. und 15. Jh. erweitert. Vor allem das Portail Royal mit seinen vielen Figuren und der Turm sind berühmt. Place Pey Berland | Di-So 9-11.30 und 14.30-17.30 Uhr, am ersten Sonntag im Monat 14.30-17.30 Uhr

Esplanade des Quinconces

Der Platz ist vor allem wegen seiner Größe beeindruckend. Mit über 12 000 m² gehört er zu den größten Plätzen Europas. Erbaut nach dem Hundertjährigen Krieg und erweitert unter Ludwig XIV., ist der Platz auch Erinnerungsort für zwei der wichtigsten Bürger der Stadt: den Philosophen und früheren Bürgermeister Michel de Montaigne und den Staatstheoretiker Baron de Montesquieu.

Grand Théatre

Es zählt zu den schönsten Opernhäusern der Welt und gilt als Meisterstück des Pariser Architekten Victor Louis. Zwölf korinthische Säulen und neun Musenstatuen bilden das Perystil. Zu besichtigen ist das Vestibül, die Monumentaltreppe und natürlich die Decke im Saal. Place de la Comédie | Besichtigung nur nach Reservierung in der Tourismuszentrale

Place de la Bourse

Der Börsenplatz, erbaut in den Jahren von 1730 bis 1755, gehört zu den schönsten Plätzen der Stadt. Das architektonische Ensemble aus Brunnen, Palais der Börse im Norden und Zollmuseum im Süden ist sehenswert.

Region: Lourdes

Basilika Notre-Dame du Rosaire

Die Kirche ist eine der meistbesichtigten Stätten in Lourdes und „weltweites Symbol der Brüderlichkeit zwischen den Menschen“. Die Rosenkranzbasilika ist im romanisch-byzantinischen Stil erbaut und berühmt für ihre Mosaiken mit einer Gesamtfläche von 2000 m². 1, avenue Monseigneur Théas

Grotte

Die Grotte mit ihrer heilbringenden Quelle und den Bädern, die Krypta, die über der Grotte befindliche obere Basilique de l'Immaculée Conception und die unterirdische Basilika St-Pie-X sind von 5 Uhr morgens bis Mitternacht geöffnet, Eintritt frei (www.lourdes-france.org).

Musée Grévin de Lourdes

In dem Wachsfigurenkabinett wurde das Leben der Bernadette nachgestellt. 87, rue de la Grotte. | tgl. Ostern-Oktober 9-12 und 13.45-18.30, So ab 10 Uhr, Mitte Juli-Aug. durchgängig | Eintritt 6 Euro

Region: Toulouse

Les Abattoirs

In diesem Museum, einer architektonischen Melange zwischen neoklassischem Industriebau und regionaler Traditionsarchitektur, hausten früher Kühe und Ziegen. Heute wird dort zeitgenössische Kunst gezeigt. Über das Ausstellungsprogramm informiert die Website www.lesabattoirs.org. 76, allées Charles-de-Fitte | Di-So 11-19 Uhr | Eintritt 6 Euro

Altstadt

Von der belebten Place du Capitole zweigt die mit Boutiquen gesäumte Fußgängerzone Rue St-Rome ab, die wenig später in die Rue des Changes übergeht. Entlang der Straßen stehen bemerkenswerte Häuserfassaden aus dem Mittelalter und der Renaissance sowie schöne Bürgerhäuser. An der Place Esquirol führt rechts die Rue de Metz zur Pont Neuf, der schönsten Brücke von Toulouse.

Basilique Saint-Sernin

Die Basilika am gleichnamigen Platz gehört zu den schönsten und reichsten romanischen Kirchen Südfrankreichs. Sie ist vor allem auch wegen ihrer Reliquien bekannt, die von Karl dem Großen angeschafft wurden. Ihr achteckiger und fünfstöckiger Turm überragt weithin die Stadt.

Capitole

Das Rathaus der Stadt hat seinen Namen aus dem „Capitoulat“, das im Mittelalter den reichen Kaufleuten den Zugang zum Adel ermöglichte. Jedoch stammt das Gebäude mit seinen ionischen Säulen selbst aus dem 18. Jh. Dank seiner Länge von 128 m dominiert das Capitole weithin den gleichnamigen Platz, der mit seinen Arkaden, Bars und Restaurants das lebendige Zentrum der Stadt bildet.

Hôtel d'Assézat

Ohne Zweifel ist dieses Stadtpalais das vornehmste und schönste der Stadt. Erbaut nach den Plänen von Nicolas Bachelier von 1555-1557 im Renaissancestil, beherbergt es heute neben anderen die Kunstsammlung Fondation Bemberg. Den Architekten selbst ereilte ein schweres Schicksal. Nachdem er zum Protestantismus übergetreten war, verarmte er und musste ins Exil flüchten. Place d'Assézat | Di-So 10-12.30 und 13.30-18, Do bis 21 Uhr | Eintritt 4,60 Euro | www.fondation-bemberg.fr

Métro Linie B

Die erst Ende Juni 2007 eingeweihte und lang ersehnte zweite Metrolinie der Stadt durchkreuzt Toulouse und hält an 20 Stationen. Jede der neuen Haltestellen wurde von einem zeitgenössischen Künstler ausgestaltet, darunter so berühmte wie Sophie Calle oder Patrick Corillon. Man steigt sozusagen in einem Kunstwerk ein und aus.

Region: Avignon

Altstadt

Vieux Avignon ist sehr gut erhalten und lädt mit vielen Gässchen zum Flanieren ein. Auch die alten Stadtmauern und die Kathedrale Notre-Dame-des-Doms lohnen einen Besuch.

Palais des Papes

Von 1309 bis 1377 war nicht Rom, sondern Avignon Sitz des Papstes. Clemens V. war der erste, der aus Machtgründen um die französische Vorherrschaft in die Provence umzog, ihm folgten sechs weitere Päpste. Dieser als avignonesisches Papsttum in die Geschichte eingegangenen Epoche verdankt die Stadt den mächtigen Palast direkt am Flussufer, der vor allem von Clemens VI. ausgebaut wurde. Der verschwenderische Nepotismus der geistlichen Herrscher schlägt sich in der Architektur nieder: Der Palast gilt als größtes gotisches Bauwerk und wurde in Rekordtempo errichtet. Sehenswert sind der Ehrenhof, der Audienzsaal im Palais Neuf und das Palais Vieux (Nov.-März 9.30-17.45/18.30, April-Juni und Mitte Sept.-Okt. 9-19, Juli-Festivalende und Anf.-Mitte Sept. bis 20, Festivalende-Aug. bis 21 Uhr | Eintritt ab 7,50 Euro | 6 rue Pente Rapide | www.palais-des-papes.com). Das Kunst- und Theaterfestival (s. Öffnungszeiten) mit seinen rund 40 Produktionen findet jedes Jahr im Juli statt, Informationen unter www.festival-avignon.com.

Le Pont St-Bénezet

Dies ist die im Volkslied besungene Brücke. Eigentlich handelte das Lied ursprünglich vom Rotlichtviertel unter der Brücke, nicht von ihr selbst. Erbaut im 12. Jh., wurde sie bereits 1226 zerstört. Der Wiederaufbau mit 22 Bögen hielt etwas länger. Im 17. Jh. schwemmte die Rhône bei einem Hochwasser einen Teil weg. Öffnungszeiten siehe Papstpalast

Region: Lyon

Altstadt

Vieux Lyon ist der bekannteste Sightseeing-Spot in der Stadt. Die hübsche Altstadt auf der linken Seite der Saône ist ein Amüsier- und Flanierviertel zwischen alten Fachwerkhäusern, engen, gepflasterten Gassen und schönen Höfen aus der Renaissance. Die wichtigste Straße ist die Rue St-Jean mit der gleichnamigen Kathedrale. Den schönsten Blick haben Sie von der Basilique Notre-Dame de Fourvière.

Croix-Rousse

Seinen Namen bekam der Hügel wegen eines roten Steinkreuzes, das vor der Revolution hier eine Wegkreuzung markierte. Heute steht das steil aufsteigende Viertel, das einst Zentrum der Seidenindustrie war, unter dem Schutz der Unesco.

Musée des Beaux-Arts

Das Museum der schönen Künste hat nicht nur einen wunderschönen Garten und ein schönes Gebäude zu bieten, sondern auch eine der reichsten Gemäldesammlungen Frankreichs mit Werken von Paolo Veronese, Peter Paul Rubens, Claude Monet, Paul Gauguin, Pablo Picasso und Henri Matisse. 20, place des Terreaux | www.mba-lyon.fr | Mi-Mo 10-18, Fr ab 10.30 Uhr | Eintritt 6 Euro

Presqu'île

Die Halbinsel zwischen Saône und Rhône ist gepflastert mit Plätzen. Zwei der schönsten sind die große, rechteckige Place Bellecour und die Place des Terreaux am Rathaus. Ansonsten ist die Halbinsel ein Ausgeh- und Einkaufsparadies (Rue du Président Édouard Herriot).

Region: Montpellier

Altstadt

Beginnen Sie Ihren Bummel durch die Altstadt am besten an der Place de la Comédie und durchstreifen Sie dann die mittelalterlichen Gässchen, die heute vielfach Fußgängerzonen sind. An einem Eckpunkt der Altstadt befindet sich die Kathedrale St-Pierre, die durch ihr hoch aufragendes Portal beeindruckt. Ein anderes Ende der Altstadt bildet die Promenade du Peyrou. Den Platz verschönern eine Statue Ludwigs XIV. und ein tempelförmiger Wasserturm. Ein dort beginnendes Aquädukt verlängert den Platz optisch in die niedriger liegenden Stadtviertel.

Antigone

Etwas von der Altstadt entfernt liegt im Osten das Neubauviertel Antigone, das vom katalanischen Architekten Ricardo Bofill im neoklassischen Monumentalstil erbaut wurde. Obwohl es sicherlich zu den gelungeneren Beispielen eines Neubauviertels in Frankreich zählt, wirkt die protzige Anlage noch ziemlich aseptisch und uncharmant.

Musée Fabré

Frisch renoviert und sehr gelungen ist der Mix aus moderner und alter Architektur. Das Museum hat eine bedeutende Gemäldesammlung mit Werken von Peter Paul Rubens, Poussin, Paolo Veronese u.a. 39, boulevard Bonne Nouvelle | Di, Do, Fr und So 10-18, Mi 13-18, Sa 11-18 Uhr | Eintritt 6 Euro

Region: Nizza (Nice)

Altstadt

Farbenfroh, barock und lebendig: Vieux Nice ist ein buntes Gemisch aus einem schönen Hafen, schönen Plätzen wie der Place Garibaldi und der Place St-François und einem Schloss, von dessen Hügel Sie einen tollen Blick über die Stadt haben. Sehenswert ist auch die Cathédrale Ste-Réparate (Place Rosetti) mit schönem Barockinterieur.

Musée Matisse

Henri Matisse kam nach Nizza, um eine Bronchitis auszukurieren, und blieb bis an sein Lebensende. Hier sind seine Bilder und Skulpturen ausgestellt. 164, avenue des Arènes de Cimiez | www.musee-matisse-nice.org | Mi-Mo 10-18 Uhr | Eintritt 4 Euro

Promenade des Anglais

Die Uferpromenade entlang des Kieselstrands an der Baie des Anges verdankt ihren Namen einer englischen Kolonie. Sie ist gesäumt von prächtigen Villen wie dem Hôtel Négresco.

Region: Colmar

Altstadt

Das historische Zentrum von Colmar erkunden Sie am besten über einen Rundgang, den Sie zum Beispiel an der Place du 2 Février beginnen können. Dort stehen das Alte Hospiz, die evangelische Kirche St-Matthieu sowie das Renaissancehaus Maison des Arcades. Überqueren Sie die Grand' Rue und gehen via Rue Morel zur Place de la Cathédrale St-Martin und weiter zur Place des Martyrs. Von dort führt der Rundgang zum Kopfhaus (Maison des Têtes), das unschwer an seinen 100 Köpfen an der Fassade zu erkennen ist, und weiter über die Rue des Boulangers zur Rue des Marchands. Hier befinden sich das schönste Haus Colmars, die mit Lüftelmalerei verzierte Maison Pfister aus dem Jahr 1537, und die Maison Schongauer. Der Rundgang endet an der Place de l'Ancienne-Douane, wo das alte Zollhaus von 1480 mit seinen bemalten Ziegeln und der Schwendibrunnen stehen.

Musée d'Unterlinden

Untergebracht in einem alten Konvent aus dem 13. Jh. mit einem sehr schönen Kreuzgang, ist das Museum ein Schmuckstück, das Schätze wie den wahrscheinlich zwischen 1512 und 1516 entstandenen berühmten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald (etwa 1480-1528) zeigt. 1 rue d'Unterlinden | www.musee-unterlinden.com | Mai-Okt. tgl. 9-18, Nov.-April Mi-Mo 9-12 und 14-17 Uhr | Eintritt 7 Euro

Petite Venise

Der Vergleich mit Venedig hinkt natürlich, aber das hübsche Viertel rund um das Flüsschen Lauch mit seinen mit Blumen geschmückten Holzhäuschen ist ein Ort für Romantiker. In dem Viertel waren früher die Färber und Fischer angesiedelt. Highlight ist das Quartier de la Krutenau mit seinen Gemüsegärten.

Region: Cannes

Croisette

Die Prachtstraße mit dem Meer und Strand auf der einen und den Palästen auf der anderen Seite ist die Flaniermeile schlechthin. Über den Köpfen die Palmen, unten an der Straße die städtischen Blumenarrangements. Wer bis zur äußersten Spitze geht, entdeckt das Kreuz, das der Straße ihren Namen gab.

Tour du Suquet

Von dem auf einer Anhöhe erbauten ehemaligen Wachturm und seiner Terrasse haben Sie einen Traumblick über Stadt und Meer.

Vieux Port

Wenige Fischerboote und viele Yachten, ein charmantes Ufer mit Pastellfassaden und Handabdrücken von Stars im Boden der Esplanade Pompidou, in der Nähe des Filmpalasts: ein Spaziergang mit viel Abwechslung.

Region: Rennes

Altstadt

In der Altstadt von Rennes reihen sich Fachwerkhäuser aus dem 15./16. Jh. aneinander, vor allem entlang der Straßen Rue St-Sauveur, Rue de la Psalette, Rue St-Yves und Rue des Dames. Besonders schöne Exemplare dieser Architektur finden Sie auch an der Place du Champ Jacquet, wo das bretonische Parlament sitzt. Gotische und Renaissancehäuser begrenzen die Place St-Anne und die sehr lebendige Rue St-Georges, in der sich Cafés und Restaurants drängeln.

Region: Brest

Océanopolis

Neben dem Cours Dajot mit dem Blick über die Reede ist nur das Meeresmuseum Océanopolis mit 10 000 Meerestieren aus allen Ozeanen sehenswert. Tgl. April-Mitte Juli und Ende Aug-Mitte Sept. 9-18, Mitte Juli-Aug. 9-19, sonst Di-Sa 10-17, So bis 18 Uhr | Eintritt 11,80 Euro | Port de Plaisance du Moulin Blanc | www.oceanopolis.com

Region: Paris

Champs-Elysées

Eines der Symbole von Paris: Wenn es etwas zu feiern gibt, strömen die Pariser auf die fast 2 km lange Avenue, die an ihren Enden durch zwei große Plätze begrenzt wird: im Südosten die Place de la Concorde, erkennbar an dem ägyptischen Obelisken, und im Nordwesten die Place de Charles-de-Gaulle, auf dem der Arc de Triomphe steht. M° Concorde, M° Ch.-de-Gaulle-Étoile, Linie 1

Eiffelturm/Tour Eiffel

Wer la Dame de fer, wie die Franzosen sagen, nicht gesehen hat, hat Paris nicht gesehen. Das berühmte Wahrzeichen der Stadt wurde von Gustave Eiffel (1832-1923) für die Weltausstellung 1889 erbaut, erhebt sich 324 m in die Höhe und wiegt 7000 t. Nach über 1650 Stufen sind Sie oben, einfacher geht es mit dem Lift. Von der dritten Plattform haben Sie einen tollen Rundblick über die Stadt. Nachts, immer zur vollen Stunde, glitzert der Eiffelturm (www.tour-eiffel.fr). Der schönste Blick auf dieses Lichtspektakel bietet sich Ihnen vom gegenüberliegenden Trocadéro aus. Aufzüge tgl. Mitte Juni-Sept. 9-0.45, sonst 9.30-23.45 Uhr | Eintritt ab 4,50 Euro | M° Tour Eiffel, Linie RER C

Invaliden/Les Invalides

Darunter versteht man streng genommen die Esplanade zwischen der Seine und den Sehenswürdigkeiten Hôtel des Invalides und Dôme des Invalides, doch inzwischen ist damit das ganze Ensemble gemeint. Neben dem Hôtel des Invalides, in dem sich heute das Armeemuseum verbirgt, ist vor allem der Invalidendom interessant. Unter der Kuppel, die zum 200. Nationalfeiertag 1989 neu vergoldet wurde, befindet sich das Grab Napoleons, ein rötlicher Porphyrsarkophag. 129, rue de Grenelle | www.invalides.org | tgl. April-Sept. 10-18, Okt.-März 10-17 Uhr | Eintritt 8 Euro | M° La Tour Maubourg, Linie 8

Louvre

Ein Tag reicht nicht, um den Louvre in seiner Gänze und Pracht zu besichtigen. Das größte Museum der Welt gliedert sich in acht Abteilungen, in denen auf einer Fläche von 60 600 m² etwa 35 000 Werke gezeigt werden, Wechselausstellungen nicht mitgerechnet. Die meisten Erstbesucher konzentrieren sich angesichts dieser Fülle auf die italienische Renaissance mit Leonardo da Vincis berühmtestem Gemälde, der Mona Lisa im Salle des Etats, sowie die Meisterwerke der französischen Malerei im Flügel Sully. Cour Napoléon | www.louvre.fr | Sa-Mo und Do 9-18, Mi und Fr 9-22 Uhr | Eintritt 9 Euro | M° Louvre-Rivoli, Linie 1

Marais

Das hübsche Viertel mit den kleinen gepflasterten Gässchen aus dem 17./18. Jh. ist für viele junge Leute heute eine der beliebtesten Wohngegenden der Stadt. Zahlreiche Boutiquen, Restaurants und Bars beleben das Viertel, dessen Herz an der viereckigen und von Arkaden begrenzten Place des Voges schlägt. Im Marais gibt es zahlreiche schöne Bürgerhäuser, wie das stadtgeschichtliche Museum Hôtel Carnavalet (rue de Sévigné 23) und das Hôtel du Sully (rue Ste-Antoine 62), in dem sich heute ein Ableger des Museums Jeu de Paume befindet. M° St-Paul, Linie 1

Montmartre

Das Viertel auf dem höchsten Pariser Hügel hat sich seinen dörflichen Charme erhalten und ist genau deswegen das Ziel vieler nostalgieverliebter Touristen, die auf den Spuren von berühmten Malern wie Pablo Picasso, Paul Gauguin, Henri Rousseau oder Amedeo Modigliani wandeln wollen. Noch heute tummeln sich auf der Place du Tertre jede Menge Straßenkünstler. Viele Pariser meiden das Viertel, in dem Touristennepp weit verbreitet ist. Jedoch sollten Sie auf keinen Fall den Aufstieg zur Kirche Sacré-Cœur verpassen! Die schneeweiße, im römisch-byzantinischen Stil erbaute Basilika ist nicht nur selbst einen Besuch wert, sondern bietet auch einen der schönsten Blicke über die Stadt. M° Anvers, Linie 2

Musée d'Art Moderne de La Ville de Paris (MAM)

Das Museum für moderne Kunst wurde für 15 Mio. Euro renoviert und dabei auch gleich neu gegliedert. Der Chronologie folgend gibt es nun einen Parcours Historique, mit Werken des Kubismus, Postkubismus, Orphismus, und einen Parcours Contemporain mit den Stilen Neuer Realismus, Fluxus, Arte Povera und zeitgenössischer Kunst. Das Herzstück des Museums, die Freske „La Fée Electricité“ von Raoul Dufy, erstrahlt nach der Grundsanierung ebenfalls in neuem Glanz. 11, avenue du Président Wilson | www.mam.paris.fr | Di und Do-So 10-18, Mi 10-22 Uhr | Eintritt frei | M° Iéna, Linie 9

Musée d'Orsay

In dem in einem umgebauten Bahnhof untergebrachten Museum buhlen Kunst und Architektur um die Aufmerksamkeit der Besucher. Die filigrane Schönheit des Gebäudes passt wunderbar zum Ausstellungsschwerpunkt Impressionismus. Neben Gemälden sind zahlreiche Skulpturen und Kunstobjekte zu sehen. Quai Anatole France | www.musee-orsay.fr | Di, Mi und Fr-So 9-18, Do 9-21.45 Uhr | Eintritt 7,50 Euro | M° Musée d'Orsay, Linie RER C

Musée du Quai Branly

Mit dem Neubau des Museums bekam die Kunst Afrikas, Amerikas, Ozeaniens und Asiens eine neue Heimat in Paris. Das Mammutprojekt, das Architekt Jean Nouvel direkt ans Ufer der Seine baute, beherbergt 300 000 Objekte. 55 quai Branly | www.quaibranly.fr | Di, Mi und Fr-So 10-18, Do 10-21.30 Uhr | Eintritt 8,50 Euro | M° Pont de l'Alma, Linie RER C

Notre-Dame

Die berühmte Kathedrale liegt im Herzen von Paris, auf der Île de la Cité. Den besten Blick auf das architektonische Juwel haben Sie vom Quai de la Tournelle aus. Erbaut von 1163 bis 1300, ist sie innen wie außen sehenswert. Ein besonderes Augenmerk verdienen die Fassade beim Haupteingang mit dem reich verzierten Portal, der Chorbereich und die schönen Glasfenster. Vom Turm aus haben Sie einen sehr schönen Blick über die Innenstadt. Place du Parvis-Notre-Dame | www.notredamedeparis.fr | tgl. 7.45-18.45, Turmbesteigung 9.30-19.30 Uhr | M° Cité, Linie 4

Rive Gauche

Das linke Ufer der Seine ging in die Geschichte ein als das Viertel der Intellektuellen. Die Universität Sorbonne ist dort beheimatet, Ende des 19. Jhs. siedelten sich Buchverlage an, später zog die Existenzialisten- und Künstlerszene nach St-Germain-des-Prés. Das berühmte Viertel bildet heute zusammen mit dem ältesten Teil der Stadt, dem Quartier Latin, und dem 7. Arrondissement die teuerste Wohngegend von Paris. Nicht verpassen sollten Sie die Kirche Panthéon, den Jardin du Luxembourg mit dem Gebäude des Senats und die Kirche St-Sulpice, die in Dan Browns „Da Vinci Code“ eine bedeutende Rolle spielt. M° St-Sulpice, Linie 4

Sainte-Chapelle

Die wunderschöne Palastkapelle der ehemaligen königlichen Residenz ist ein verstecktes Kleinod. Erbaut im 13. Jh. von Ludwig IX., dem Heiligen, gilt sie als Meisterwerk der Gotik. Sie besteht aus zwei Etagen. Der untere Teil der Kapelle selbst ist nur 7 m hoch. Der obere Teil besticht mit den schönsten und ältesten Fenstern von ganz Paris, die das Innere in ein unwirkliches Licht tauchen. 4, Boulevard du Palais | tgl. Sommer 9.30-18.30, Winter 10-17 Uhr | Eintritt 5,50 Euro | M° Cité, Linie 4

Region: Nancy

Musée de l'École de Nancy

Ein Muss für Fans der Bewegung Art nouveau: In diesem Museum können Sie mit Möbeln dieses Stils perfekt eingerichtete Räume entdecken. 36-38 rue Sergent Blandan | Mi-So 10.30-18 Uhr | Eintritt 6 Euro

Place Stanislas

Der frisch renovierte Platz ist das absolute Highlight von Nancy. Benannt ist er nach dem Polen Stanislas Leszcynski, einem abgesetzten polnischen König, der von Ludwig XV. zum Herzog von Lothringen ernannt wurde. Stanislas nutzte seine Reichtümer vor allem dazu, Nancy zu verschönern, und dieser Platz ist sein Meisterstück. Die Leichtigkeit und Eleganz der ihn umgebenden vergoldeten Eisengitter sind weltberühmt.

Region: Étretat

Falaise d'Aval

Die bizarr geformten Kreideklippen, allen voran Aval (mit dem natürlich geformten Bogen) und Amont, ziehen seit Jahrhunderten Maler und Schriftsteller in ihren Bann. Beide Felsen kann man besteigen. Auf Amont haben Sie von der Kapelle der Seeleute aus einen schönen Blick auf das Städtchen und die Küste.

Region: Arcachon

Bassin d'Arcachon

Bei Flut bedeckt das Bassin, das von sanften Sanddünen und sehr viel Pinienwald umgeben ist, eine Fläche von über 150 km². Die Meereinbuchtung enthält Brackwasser, denn der Fluss Eyre speist das Bassin mit Süßwasser. Diese Mischung ist ideal für die Austernzucht, die hier mit 18 000 t pro Jahr zu den größten in ganz Europa gehört.

Dune du Pilat/Pyla

Die am Eingang des Bassins von Arcachon gelegene Düne, gegenüber der Badestation Cap Ferret, ist etwa 2,7 km lang, 500 m breit und 107 m hoch. Die größte Düne Europas verändert je nach Wind und Wellen ihre Form und wandert jährlich rund 4 m. Ihr Alter schätzt man auf 8000 Jahre. Ein Spaziergang auf ihr ist ein Muss. Östlich der Düne befindet sich ein Pinienwald, im Westen liegt der Ozean. Von der Höhe haben Sie einen traumhaften Blick auf den Sonnenuntergang.

Ville d'Été

In der Sommerstadt am Meer gibt man sich mondän mit Kasino, Fischrestaurants und großen Terrassen. Von der Jetée de Thiers haben Sie einen schönen Blick auf das Bassin und die Strandpromenade.

Ville d'Hiver

In der Winterstadt von Arcachon reihen sich - geschützt vor dem kalten Winterwind - traumhafte Villen aneinander. Erbaut wurden sie Ende des 19., Anfang des 20. Jhs., als Arcachon dank der Eisenbahnlinie einen Aufschwung erlebte. Die schönsten Exemplare stehen an den Alleen Corrigan, Faust, Brémontier und Pasteur.

Region: Tours

Cathédrale Saint-Gatien

Über drei Jahrhunderte dauerte der Bau, der Stilelemente verschiedener Epochen vereint. Besonders interessant sind die Kirchenfenster im Chor und am Eingangsportal. 5, place de la Cathédrale

Palais des Archevêques

In dem mächtigen Palais des Erzbischofs, das aus dem 17./18. Jh. stammt, ist heute das Musée des Beaux-Arts untergebracht. Neben den ausgestellten Gemälden sind auch die Holzvertäfelungen beachtenswert. 18, place François-Sicard | Mi-Mo 9-12 und 14-18 Uhr | Eintritt 4 Euro

Region: Marseille

Notre-Dame-de-la-Garde

Die Basilika hoch über Marseille ist überall in der Stadt zu sehen. Ihr Turm mit der goldenen Madonna gilt als das Wahrzeichen. Die Kirche selbst hat ihren Glanz nach sechs Jahren Restaurierung des Deckenmosaiks im Sommer 2007 wiedergefunden. Noch schöner als das Mosaik ist der Blick über Meer und Stadt, vor allem bei Sonnenuntergang.

Vallon des Auffes

Dieser Minihafen ist so reizend, dass man die Großstadt vergisst. Die nahe gelegene Uferpromenade Corniche-du-Président-John-F.-Kennedy erlaubt Traumblicke über das Meer.

Vieux Port

Der alte Hafen, ein mit Yachten voll gestopftes Bassin, ist das unbestrittene Zentrum der Stadt. Hier trifft man sich zu allen Tageszeiten: morgens zum Fischmarkt und abends auf einen Pastis. Die Nordseite ist relativ schmucklos. Auf der Südseite drängeln sich Bars und Restaurants entlang des dahinter zum Palais du Pharo, einem Kongresszentrum, aufsteigenden Felsens.

Region: Besançon

Place de la République

Das Herz von Besançon schlägt an der Place de la République, wegen des Markts auch Place du Marché genannt. Hier verläuft auch die von den Römern erbaute Grande-Rue, die seit über 2000 Jahren die Hauptschlagader von Besançon ist. Rechts und links von ihr befinden sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt: der Triumphbogen Porte Noire, die Kathedrale St-Jean mit ihrer aus 3000 Teilen bestehenden astronomischen Uhr, das Geburtshaus von Victor Hugo und die Bürgerhäuser Hôtel Emskerque und Palais Granvelle.

Zitadelle/Citadelle

Einen Ausflug lohnt die Zitadelle, die 118 m über dem Doubs-Tal liegt. Hinter der Kathedrale führt die Rue des Fusillés-de-la-Résistance nach oben. Mi-Mo Jan.-Juni und Sept.-Dez. 10-17 oder 18, Juli/Aug. bis 19 Uhr | www.citadelle.com | Eintritt ab 7,20 Euro

Region: Metz

Cathédrale St-Etienne

Absolutes und unangefochtenes Highlight ist die alles überragende Kathedrale mit ihrem fast 42 m hohen Innenraum. Die Glasfenster der reich verzierten Fassaden bilden ein umwerfendes Ensemble und haben mit den 1963 eingesetzten Fenstern von Marc Chagall im linken Querschiff eine würdige Ergänzung erhalten.

Region: Reims

Cathédrale Notre-Dame

Wichtigste Sehenswürdigkeit im Zentrum der ehemaligen Krönungsstadt und eine der größten Kathedralen der Welt. Sie ist Weltkulturerbe und einzigartig in ihrer reichen Ausstattung an Steinarbeiten, Skulpturen und Glasfenstern. Insbesondere die Reliefs an der Westfassade sind eindrucksvoll. 1211 wurde der erste Stein gelegt, 1285 war der Bau fertig. Viele französische Könige wurden hier gekrönt. Den schönsten Blick auf das imposante Gotteshaus haben Sie vom Cours Anatole-France.

Palai Tau

Hier befinden sich die Kirchenschätze. 2, place du Cardinal Luçon | Mi-Mo Mai-Aug. 9.30-18.30, sonst 9.30-12.30 und 14-17.30 Uhr | Eintritt 6,50 Euro

Weinkeller

Die tiefen Keller der großen Champagnerhäuser, z.B. Veuve Cliquot, Pommery oder Taittinger, stehen zur Besichtigung offen. Informationen erhalten Sie direkt auf den Websites der Champagnerhäuser oder beim Fremdenverkehrsamt von Reims (2, rue Guillaume de Machault | Tel. 0326774500).

Region: Strasbourg

Cathédrale Notre-Dame

Das Straßburger Münster ist einer der größten Sandsteinbauten der Welt und vereint in meisterlicher Weise die Stile Romanik und Gotik. Die berühmte, mit Figuren geschmückte Westfassade ist gotisch, der Nordturm wurde 1439 fertiggestellt, der Südturm aber nie gebaut. Die asymmetrische Fassade ist das Wahrzeichen des Elsass und weithin sichtbar. Ein besonderes Augenmerk verdienen die Fensterrosette und die astronomische Uhr mit Erd- und Mondbahn. Am Kathedralenplatz steht auch die Maison Kammerzell, eines der spektakulärsten Fachwerkhäuser der Stadt.

La Petite France

Das frühere Viertel der Gerber, Fischer und Müller entlang des Flusses Ill lohnt sich, um die mittelalterlichen Hausfassaden zu erkunden. Zu den schönsten Straßen des Stadtteils gehören die Rue des Dentelles und die Rue du Bain-aux-Plantes.

Musée d'Art moderne et contemporain

Einen architektonischen Kontrast zur Altstadt bietet das Museum moderner Kunst, das u. a. Werke von Hans Arp, Serge Poliakoff und Wassilij Kandinsky ausstellt. Di/Mi und Fr/Sa 11-19, Do 12-22, So 10-18 Uhr | 1 place Hans Jean Arp | www.musees-strasbourg.org | Eintritt 5 Euro

Region: Amiens

Cathédrale Notre-Dame

Amiens besitzt eine der schönsten Kathedralen der französischen Hochgotik, die heute zum Unesco-Kulturerbe zählt und einst Vorbild für den Kölner Dom war. Der Bau begann 1220 und wurde bereits 1269 beendet, aber es sollte bis ins 15. Jh. dauern, bis die Türme ihre Krone bekamen. Drei reich verzierte Portale bilden die Fassade. Das Kirchenschiff zählt mit über 40 m Höhe zu den höchsten in Frankreich.

Saint-Leu

Nicht weit von der Kirche entfernt lädt das mittelalterliche Viertel Saint-Leu zu einem Rundgang und einem Ausflug in die von der Textilherstellung geprägte Historie der Stadt ein. Hier wurden früher die Stoffe, vor allem der Samt, produziert und gefärbt. Heute ist das einstige Arme-Leute-Viertel recht angesagt und eine gefragte Wohngegend, vor allem rund um den Quai Bélu.

Region: Lille

Ancienne Bourse/Alte Börse

24 Mansardenhäuser umgeben die rechteckige Grand' Place, an der früher gehandelt wurde. Erbaut 1653 auf Drängen der Handelsleute, sollte die Börse mit denen anderer Städte konkurrieren. Die Holzschnitzereien an den Fassaden sind beeindruckend.

Palais des Beaux-Arts

Das Museum ist bekannt für seine guten Wechselausstellungen und seine Kunstschätze aus Mittelalter und Renaissance. Sammlung von Keramiken, Skulpturengalerie, Gemäldesammlung mit vielen flämischen Meistern. place de la République | www.pba-lille.fr | Mi-So 10-18 Uhr | Eintritt 5 Euro

Place Rihour

Der Platz mit seinem gleichnamigen Palais ist ein Meisterwerk der Gotik. Erbaut zwischen 1454 und 1473 für Philipp den Guten, beherbergt der Palast heute das Fremdenverkehrsamt. Die Fassade ist reich an Fensterdekorationen.

Rue de la Monnaie

In der Münzstraße ist ein Haus schöner als das andere. Die Giebeldekorationen verraten, wer einst hier wohnte: Ein Mörser bei Nummer 3 lässt auf einen Apotheker schließen, Getreideähren auf einen Bäcker. Ein Highlight ist das Hospice Comtesse (Mo 14-18, Mi-Fr 10-12.30 und 14-18, Sa/So 10-18 Uhr | Eintritt 3 Euro), das von Jeanne de Konstantinopel, der Comtesse von Flandern, 1237 erbaut wurde. Leider brannte das Haus 1469 nieder. Was Sie heute sehen, stammt aus dem 17./18. Jh.

Region: Rouen

Aître St-Maclou

Diese gotische Kirchenkonstruktion aus dem 15. Jh. hat eine schöne Orgel und Holzvertäfelungen aus der Renaissance zu bieten. Highlights sind das zentrale Portal sowie das angrenzende Beinhaus, eines der letzten Zeugnisse der Schrecken der Pest. Rue Martainville

Cathédrale Notre-Dame

Vier Jahrhunderte lang bauten die Bürger von Rouen an der Kirche, die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde. Besonders schön sind die Westfassade im Flamboyantstil und die Seitenportale: das Portail de la Calende, ein Meisterwerk des 14. Jhs., und das Portail des Libraires. Im Chorbereich der Kirche befindet sich das Grabmal von Richard Löwenherz.

Musée des Beaux Arts

Der Parcours dieses schönen Museums orientiert sich an der Entwicklung der Kunst von der primitiven Malerei bis ins 20. Jh. Zu sehen sind u. a. Werke von Michelangelo da Caravaggio, Peter Paul Rubens, Jean-Auguste-Dominique Ingres, Auguste Renoir und Amedeo Modigliani. Mi-Mo 10-18 Uhr | esplanade Marcel Duchamps | www.rouen-musees.com | Eintritt 3,80 Euro

Musée Le Secq des Tournelles

Der Ort ist außergewöhnlich: Das Museum ist in einer Kirche untergebracht und zeigt eine der bedeutendsten europäischen Sammlungen an Schmiedekunst. Mi-Mo 10-13 und 14-18 Uhr | rue Jacques-Villon | Eintritt 3,80 Euro

Place du Vieux-Marché

Das Viertel rund um den alten Marktplatz besitzt viele historische Fachwerkhäuser. Hier wurde Jeanne d'Arc 1431 lebendig verbrannt; ein Kreuz erinnert an die Hinrichtung. Eine Kirche trägt ihren Namen.

Region: Angers

Château

Die Festung mit ihren dicken Mauern aus Schiefer und 17 Türmen spiegelt sich pittoresk im Fluss. Erbaut im 13. Jh., ist sie ein Meisterstück der mittelalterlichen Architektur. Höhepunkt der Besichtigung ist der über 100 m lange Wandteppich Tenture de l'Apocalypse, der zu den ältesten der Welt zählt. 2, promenade du Bout-du-Monde | http://angers.monuments-nationaux.fr | tgl. Mai-Aug. 9.30-18.30, Sept.-April 10-17.30 Uhr | Eintritt 7,50 Euro

Region: Nantes

Altstadt

Die wichtigsten Gebäude von Vieux Nantes befinden sich am Nordufer der Loire. Die ehemalige Insel Île Feydeau in einem Seitenarm des Flusses fiel erst um 1930 der Stadt zu, nachdem man die Flussarme trockengelegt hatte. Die Handelshäuser mit ihren schön geformten Balkonen aus dem 18. Jh. lohnen einen Rundgang ebenso wie die mehrgeschossige und mit Skulpturen und Lampen geschmückte Passage Pommeraye, eine Einkaufsgalerie im Viertel Graslin. Sie führt auf die Place Graslin, um die sich das große Theater und die Brasserie La Cigale mit ihrem schönen Mosaikinterieur gruppieren.

Château des Ducs de Bretagne

Das Schloss, initiiert 1466 von Franz II. und vollendet von Anne de Bretagne, bietet einen schönen Kontrast zwischen einem eleganten Schloss aus Tuffstein und einer massiven, groben Festungsmauer. Augenmerk verdient der Brunnen im Hof mit seiner Eisengitterkrone (tgl. Mai-Mitte Sept. 9.30-19, sonst 10-18 Uhr). Der Festungswall ist länger geöffnet und im Sommer Treffpunkt zu Konzerten und Openairkino. Eintritt 5 Euro | www.chateau-nantes.fr

Region: La Rochelle

Le Quartier Ancien

Zwei Straßen bestimmen die Altstadt: Die Grande-Rue des Mercièrs ist eine Einkaufsstraße, in der es viele schöne Fachwerk- und Renaissancehäuser zu bewundern gibt. In der Rue du Palais befinden sich Boutiquen und vor allem öffentliche Gebäude.

Vieux Port

Der alte Hafen liegt in einer engen Bucht und ist heute voller Yachten. Drei Türme begrenzen ihn: Die Tour de la Chaine verdankt ihren Namen einer Eisenkette, die bis zur Tour St-Nicolas gespannt wurde, um abends den Hafen zu schließen. St-Nicolas diente lange als Gefängnis und beherbergt heute ein kleines Museum über den Hafen. Vom dritten Turm, der Tour de la Lanterne, hat meinen schönen Panoramablick.